Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das ganze Tier essen!

Weltweit wächst der Fleischkonsum und die Probleme, die damit zusammenhängen: Drastischer Flächenverbrauch für Futtermittel, der Einsatz von Agrargiften, genetische Verarmung – um nur einige zu nennen. In Deutschland findet gleichzeitig eine Verschwendung beim Fleischverzehr in großem Ausmaß statt – nur ein bis zwei Drittel der geschlachteten Tiere werden von Menschen gegessen. In der Veranstaltungsreihe „Slow Food Kuttelgepräche“ diskutierte Slow Food Deutschland heute in München mit einer Experten-Gesprächsrunde am Herd zu dem Thema zukunftstaugliche Ernährungsstile und die Rolle des Fleischkonsums.

Teilnehmer der Koch- und Diskussionsrunde in der Kustermann-Kochschule am Viktualienmarkt waren Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, und Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und Mitglied im Vorstand von Slow Food Deutschland, sowie die Gäste Simon Tress, Küchenchef im ROSE Biohotel-Restaurant, Georg Schweisfurth, Bio-Unternehmer und Autor, Jürgen Körber, Metzgermeister der Herrmannsdorfer Landwerkstätten und Günther Czerkus, Vorsitzender des Bundesverbands Berufsschäfer. Dr. Wilfried Bommert, Vorstandssprecher des Instituts für Welternährung und Autor, moderierte die Veranstaltung.

Als Beispiel für die Vergeudung von rund der Hälfte des produzierten Fleisches in Deutschland standen bei der Veranstaltung Innereien im Mittelpunkt. Basierten Kochrezepte vor wenigen Jahrzehnten noch auf der vollständigen Verwertung der geschlachteten Tiere, also auch der Innereien, sind diese heute fast völlig aus dem Angebot der Metzger, Supermärkte und Restaurants verschwunden. Als so genannte unedle Teile werden sie beispielsweise an Haustiere verfüttert, in der Düngemittelindustrie verwendet oder als Biokraftstoff verarbeitet. Nachgefragt werden in erster Linie Filets, Koteletts und Schnitzel.

Ein zentraler Gedanke der Slow-Food-Philosophie heißt: Essen hat einen Wert. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, kritisiert diese Fleischverschwendung in unserem Lebensmittelsystem deshalb vehement und fordert: „Das ganze Tier zu essen muss wieder kulinarische Normalität werden! Nur Edelteile zu essen ist weder ökologisch noch moralisch vertretbar.“ Als konkrete Maßnahmen in der Wertschöpfungskette schlägt Hudson deshalb vor, verloren gegangenes Wissen wieder zu fördern, nämlich die handwerklichen Kenntnisse der Metzger, Innereien küchenfertig zu machen und die Kochkenntnisse der Konsumenten, diese Spezialitäten schmackhaft zuzubereiten. Umgesetzt wurden diese Forderungen bereits während des „Slow Food Kuttelgesprächs“, einem Format, bei dem während des Gesprächs gemeinsam gekocht wird. Unter der Leitung von Bio-Spitzenkoch Simon Tress, Küchenchef im ROSE Biohotel-Restaurant, bereiteten die Teilnehmer zwei Gerichte zu: Lammkutteln mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen und „Vitello Tonnato“ von der Schweinezunge.

Anlass der Veranstaltung war der internationale Terra Madre Tag der Slow-Food Bewegung. An dem weltweiten Aktionstag stehen regionale Esstraditionen, eine reiche Vielfalt auf unseren Tellern und das Engagement für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem im Mittelpunkt.

Meatpacking District, NYC

Benannt nach den einst dort ansässigen Fleischfabriken, hat das sich das Viertel in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt, seinen historischen Charakter aber beibehalten. Heute ist es weniger für sein markantes Kopfsteinpflaster als für angesagte Läden, gehobene Restaurants und ein abwechslungsreiches Nachtleben bekannt.

Must-See Meatpacking-Highlights
Details zu folgenden Aktivitäten, Orten und Veranstaltungen finden Sie auch auf www.nycgo.com/nxn.

Die High Line, eine Parkanlage, erbaut auf einem ehemaligen Bahnstreckenabschnitt, führt von der nördlichen Gansevoort Street bis zur West 30th Street. Der öffentliche Park stellt eine einmalige Gelegenheit dar, inmitten der Innenstadt Grünflächen, Kunstinstallationen und idyllische Sitzecken zu genießen. Ein sich bis zur 34th Street erstreckender Abschnitt des Parks befindet sich aktuell im Bau und wird voraussichtlich im Herbst 2014 eröffnen.
Im kommenden Jahr wird das Whitney Museum of American Art ein neues neunstöckiges Gebäude in der Gansevoort Street in Meatpacking District eröffnen –gelegen unmittelbar zwischen Hudson River und High Line.

Das stilvolle, moderne Viertel beheimatet diverse Luxus-Läden. So befinden sich hier der Flagship Store von Diane von Furstenberg und Joie, eine ready-to-wear Marke berühmt für Bekleidungsstücke aus Seide. Auch Christian Louboutin, bekannt für die unverwechselbaren Stilettos mit roter Sohle, hat 2012 einen Herrenladen in Meatpacking District eröffnet. Ebenso betreibt der Designer Jeffrey hier seit 1999 einen Laden, während die Marke Lilla P in 2011 eine Boutique eröffnet hat. Freunde des Fahrradsports werden fündig bei Rapha Cycles, wo sie stilvolle Sportbekleidung und Accessories erwarten.
Einst beheimatete der Chelsea Market die National Biscuit Company, heute stellt er eine gut besuchte Food Hall mit Lebensmittelangeboten aus aller Welt dar. Von köstlichen Crepes an der Bar Suzette und frisch gebackenem Brot von Amy’s Bread bis hin zu Beef Pie im Tuck Shop und Mac and Cheese bei Ronnybrook Dairy – der nur einen kurzen Fußweg vom Hudson River entfernte Chelsea Market hat für jeden etwas im Angebot.

Im Meatpacking District haben sich mit der Zeit zahlreiche renommierte Restaurants niedergelassen. Die Adresse Spice Market von Jean-Georges Vongerichten zum Beispiel serviert gehobenes asiatisches Street Food wie Steamed Shrimp Dumplings und Chili-rubbed Beef Skewers. In unmittelbarer Nähe erwartet Dos Caminos seine Gäste mit mexikanischen Köstlichkeiten, während Fig & Olive besonders für seine mediterranen Gerichte bekannt ist. Ebenfalls in Meatpacking District befindet sich Macelleria, ein italienisches Steakhouse, spezialisiert auf die Küche Nord-Italiens. Bakehouse Bistro & Bar, ein französisches Café und Bistro, serviert alles von French Pastries in den Morgenstunden bis hin zu Grilled Tuna Niçoise zum Abendessen.
Besucher, die mehr vom Meatpacking District entdecken möchten, können in einem der Hotels direkt vor Ort übernachten. Mit glamourösen loftartigen Zimmern und Suiten stellt das Dream Downtown eine innovative Adresse mit Rooftop Pool und diversen Dining und Nightlife-Optionen dar. The Gansevoort Meatpacking NYC mit Mod-Style-Inneneinrichtung hingegen gleicht einer schicken, urbanen Oase inmitten der Stadt. Neben einem Rooftop Pool und der Rooftop Bar Plunge verfügt das Hotel über einen Spa-Bereich, Veranstaltungsräume und den Club Provocateur.

Das Meatpacking District ist bekannt für sein Nachtleben. Eröffnet in 1992, zählt unter anderem Hogs & Heifers zu den zahlreichen beliebten Adressen. Wer auf der Suche nach Live-Musik unterschiedlichster Art ist, ist richtig im Highline Ballroom.

New Yorker und Besucher, die sich nach Entspannung sehnen, finden im Meatpacking District zahlreiche Spa-Angebote und Salons wie den ausgefallenen Friseur Bumble and bumble, die Spa-Therapien und Fitness-Kurse von exhale spa und den Haar- und Makeup-Salon Prieto Select.

Slow Food Deutschland

Gutes Essen und eine gute Landwirtschaft für alle: so lautet das Motto der Wir haben es satt!-Demo, die am 18. Januar 2014 in Berlin stattfindet. Schon zum vierten Mal geht Slow Food Deutschland e.V. in diesem mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis von LandwirtInnen, VerbraucherInnen, Tier- und UmweltschützerInnen, ImkerInnen, GärtnerInnen und Eine-Welt-AktivistInnen in Berlin auf die Straße, um die gemeinsame Unterstützung einer bäuerlicheren und ökologischeren Landwirtschaft zu bekräftigen. Gefordert wird von der neuen Bundesregierung zügiges Handeln für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik. Slow Food Deutschland ist Mitträger der Aktion, die seit 2011 jährlich über 25.000 Menschen vor dem Kanzleramt zusammengebracht hat.

„Die Forderungen des Bündnisses reflektieren die Grundsätze unseres Vereins, der sich seit über 20 Jahren für die biologische Vielfalt im Lebensmittelbereich, bäuerlich-handwerklich erzeugte Lebensmittel und den gemeinsamen Einsatz von Erzeugern, Händlern und Verbrauchern für eine nachhaltige Esskultur stark macht,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland. „Die Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe – Leitsatz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in diesem Jahr – und der jungen Landwirte sind uns dabei ein besonderes Anliegen. Nur eine saubere und faire Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung kann auch in Zukunft gutes Essen auf unseren Tellern garantieren – dafür stehen wir gemeinsam ein.“

Hauptsprecher der Kundgebung in diesem Jahr ist Carlo Petrini, der Präsident des internationalen Slow Food Vereins und Gründer der Slow Food Bewegung, die weltweit Millionen Menschen umfasst, welche sich mit Überzeugung und Leidenschaft für gutes, sauberes und faires Essen einsetzen: Köche, Aktivisten, Jugendliche, Bauern, Fischer, Verbraucher, Experten und Akademiker aus mehr als 150 Ländern. Der internationale Slow Food Verein setzt sich seit mehreren Jahren im Rahmen der europaweiten Plattform für zivilgesellschaftliche Interessengruppen ARC 2020 www.arc2020.eu für eine nachhaltige Agrar- und Lebensmittelpolitik in Europa und weltweit ein. Die Plattform bringt über 150 Initiativen zusammen und stellt die größte Vereinigung ihrer Art in Europa dar.

Im Anschluss an die Demonstration werden Hudson und Petrini an der Diskussionsrunde Youth in die Landwirtschaft? – Junglandwirte in Europa, veranstaltet von Slow Food Youth Deutschland gemeinsam mit dem Bündnis Junge Landwirtschaft und verschiedenen Organisationen junger LandwirtInnen, teilnehmen (Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 14:30-17:00 Uhr). Der Berufseinstieg in die Landwirtschaft ist durch überteuerte Höfe und Ackerflächen und fehlende wirksame Förderprogramme derzeit sehr finanzintensiv. Dem gegenüber stehen das wachsende Interesse junger Menschen an einer nachhaltigen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft und gleichzeitig das steigende Durchschnittsalter europäischer Landwirte. Die Diskussion thematisiert Zukunftsvisionen und Lösungsansätze für die Situation der europäischen Landwirtschaft und der jungen Bäuerinnen und Bauern und stellt den Auftakt einer einjährigen Kampagne von Slow Food Youth Deutschland und Initiativen von Jungbauern und Jungbäuerinnen dar.

Auch bei der Schnippeldisko, wie jedes Jahr veranstaltet von Slow Food Youth gemeinsam der Green Music Initiative, den Organisatoren von Wir haben es satt! und anderen Unterstützern am Vorabend der Kundgebung, werden Petrini und Hudson mit dabei sein (Freitag, 17.01. ab 19 Uhr, Cabuwazi Zirkus am Postbahnhof). DJs florinn und decent legen auf. Das innovative Format aus gemeinsamen Schnippeln, Kochen und Feiern, bei dem Hunderte von Kilo knubbeliges Gemüse zu einer Protestsuppe verarbeitet werden, ist seit der ersten Berliner Schnippeldisko im Januar 2012 zu einer weltweiten Schnippelbewegung gegen die Lebensmittelverschwendung und für die Freude am guten Essen geworden – von São Paolo über New York und Italien nach Indien und Südkorea.

Unter dem Motto „think global, eat local“ werden beim Street Food Thursday am heutigen Tag, 16. Januar, in der Markthalle Neun in Berlin lebende internationale Köchinnen und Köche mit Zutaten aus der Region kochen und sich dabei von den Traditionen der Brandenburgischen Küche inspririeren lassen.
Die Markthalle Neun und Slow Food Berlin möchten damit auf die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!“ (18. Januar) aufmerksam machen.

Internationaler Slow Food-Kongress

Petrini: „Die Welt hat mit Slow Food gesprochen und Slow Food mit der Welt.“

Vom 27. bis zum 29. Oktober wurde zeitgleich zum Salone del Gusto und Terra Madre 2012 in Turin der Sechste Internationale Slow Food-Kongress abgehalten. Die 650 Abgeordneten nahmen im Laufe der drei Kongresstage an 90 Präsentationen aus mehr als 50 verschiedenen Ländern teil. Redner aus Nationen wie Palästina und Israel, Somalia, Mali, China und Brasilien gaben einen Überblick über die Vielfalt und die Bedeutung von Slow Food auf der ganzen Welt. Der wiedergewählte Präsident des Vereins, Carlo Petrini, drückte es so aus: „Die Welt hat mit Slow Food gesprochen und Slow Food mit der Welt.“

Bei der Abschlusssitzung wählten die Abgeordneten, die aus 95 verschiedenen Ländern nach Turin angereist waren, die internationalen Führungsorgane des Vereins. Außerdem beschlossen sie Änderungen an der internationalen Satzung von Slow Food. Mit dem Exekutivausschuss wurde ein neues, aus sechs Personen bestehendes Organ geschaffen, das sich um die Umsetzung der politischen und strategischen Entscheidungen des Internationalen Rats von Slow Food kümmern wird. Als eine von zwei Frauen wurde die Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V., Dr. Ursula Hudson, in den Exekutivausschuss gewählt.

Da der Verein in den letzten Jahren auch außerhalb der traditionellen Einflussgebiete exponentiell angewachsen ist, wurden weitere Änderungen vorgenommen, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Der Internationale Rat, also das Führungsgremium des Vereins, wird ab jetzt so viele Länder wie möglich repräsentieren und nicht mehr proportional zur Mitgliederanzahl jedes Landes aufgestellt sein. Die 45 neuen Beiräte kommen aus 30 verschiedenen Ländern. Slow Food Deutschland ist hier mit drei Personen vertreten, Dr Rupert Ebner (Schatzmeister), Gisela Bautz (Mitglied des Vorstands) und Lotte Heerschop (Berlin). „Wir müssen die gesamte globale Bewegung noch breiter repräsentieren“, so Petrini im Gourmet Report Gespräch, „und das gilt nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für die Projekte und Aktivitäten in den einzelnen Ländern.“

Er ging darauf ein, die Reichweite von Slow Food in Afrika zu erhöhen, insbesondere durch eine Steigerung der Anzahl der Nutzgärten, die von den Convivien und Lebensmittelbündnissen auf dem ganzen Kontinent betrieben werden. Gleichzeitig betonte er, dass Slow Food sich kontinuierlich weiterentwickeln und sich an diese neuen internationalen Kontexte anpassen muss. „Wir müssen in der Lage sein, China mit ins Boot zu holen“, sagte er, „ein Land mit fast 2 Milliarden Einwohnern. Wir müssen auf die Komplexität der asiatischen Welt eingehen und mit diesen Ländern interagieren.“

In den nächsten Jahren muss sich Slow Food weiterhin als politischer Akteur etablieren, der sich auf der ganzen Welt für den Schutz der biologischen Vielfalt einsetzt. Dazu ist es unerlässlich, mit der Klassifizierung bedrohter Produkte fortzufahren, wie im Rahmen der Arche des Geschmacks. „Wenn wir keinen Katalog der Produkte erstellen, die wir schützen wollen, werden andere sie vor uns zerstören“, erklärte Petrini.

In seiner Abschlussrede appellierte er an die Abgeordneten, nach ihrer Rückkehr nach Hause „weiterhin mit Freude das fortzusetzen, was sie begonnen haben, denn ein Lächeln schafft mehr Leidenschaft und Überzeugungskraft als ein trauriges Gesicht. Der Spaß kann jetzt losgehen, mit Slow Food 2.0.“

Hier ist eine Liste aller gewählten Slow Food Leuten und ihre Ämter: www.gourmet-report.de/artikel/343512/Slow-Food-international/

Ursula Hudson und Gisela Bautz

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland e. V. am Sonntag in Köln wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt, mit Ursula Hudson als erster Vorsitzenden.

Sie war in der letzten Amtsperiode zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden und führt den Verein bereits seit Frühjahr 2011 nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Andreas Eichler. Als stellvertretende Vorsitzende kommt Gudrun Schnitzler aus dem Convivium Lübeck neu in den Vorstand.

Der bisherige Schatzmeister Rupert Ebner wurde von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Als Beisitzer im Vorstand wurden Gisela Bautz aus dem Convivium Freiburg und Robert Friedenberger aus dem Convivium Ulm neu in den Vorstand gewählt. Hanns-Ernst Kniepkamp, bisher Beisitzer im Vorstand, hat für die nächste Amtsperiode nicht mehr kandidiert.

Für die genannten Mandatsträger entschied sich jeweils eine deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten in der Versammlung. Die Amtszeit des neuen Vorstands von Slow Food Deutschland beträgt zwei Jahre.

Geheimtipp für New York City

Ein Geheimtipp für New York City: High Line Park
„New York City goes green“ – unter diesem Motto steht auch das neuste Bauprojekt der Stadt am Hudson River: Der High Line Park. Auf der ehemaligen Hochbahntrasse der Eisenbahn wurde von Architekten und Botanikern eine spektakuläre Grünlage errichtet. Auf 1,5 Kilometern Länge schlängelt sich der High Line Park, beginnend an der Westside von Manhattan (Gansevoort Street) bis zur 30th Straße duch den Meatpacking District, Chelsea und Garment District. Der High Line Park soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden.

Auf der seit den 70er-Jahren nicht mehr genutzten Bahnstrecke wurden nun Grünanlagen mit Pflanzen-, Gemüse- und Obstgärten von bekannten New Yorker Botanikern und Architekten angelegt. Als grüne Lunge der Stadt wurden zudem zahlreiche Aussichtspunkte, Sonnendecks, Sitzgelegenheiten sowie verschiedene hochklassige Kunstobjekte geschaffen. Viele New Yorker nutzen den Park als Entspannung zur Mittagszeit, beispielsweise mit frischen Essensspezialitäten aus dem benachbarten Chelsea Market.

Interessant für die Besucher ist vor allem die einmalige Aussicht auf die Skyline der Stadt sowie auf die zahlreichen trendigen Appartmenthäuser in den einzelnen Vierteln wie Chelsea. „Der High Line Park ist zu einem absoluten Geheimtipp in New York City geworden. Es bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive, mit teilweise tiefen Einblicken in die Büro- und Wohnwelt der Viertel zu erleben,“ so Andrea Budde, Geschäftsführerin von Trans Canada Touristik/ Trans Amerika Reisen. „Ein Muss für jeden New York Besucher und ein absoluter Ruhepol in einer der aufregensten und spektakulärsten Städte der Welt.“

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Slow Food Messe "Markt des Guten Geschmacks" 2012

Die Leitmesse von Slow Food Deutschland e.V., der „Markt des Guten Geschmacks“ (12.-15. April 2012), wurde am Donnerstag in Stuttgart vom baden-württembergischen Minister für ländliche Entwicklung und Verbraucherschutz Alexander Bonde, Agrarwissenschaftler und Biolandwirt Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, dem Geschäftsführer der Messe Stuttgart Roland Bleinroth und der amtierenden Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, Frau Dr. Ursula Hudson, eröffnet.

In seinem Grußwort sprach Minister Bonde die gemeinsamen Ziele an, die von seiner Landesregierung und Slow Food Deutschland e.V. verfolgt werden, wie die regionale Wertschöpfung und den Erhalt der regionalen Identitäten, und er dankte dem Verein für die Ausrichtung der erfolgreichen Messe in Stuttgart, in diesem Jahr zum sechsten Mal.

Auch Prinz zu Löwenstein strich die Gemeinsamkeiten zwischen Slow Food und dem Biolandbau heraus. Beides sind Überzeugungen, die weit über das Private hinausgehen und in die politischen Dimensionen reichen: „Slow Food und Ökolandbau, das sind keine Wohlfühl- oder Gourmetprojekte, sondern Ansätze für eine tatsächliche Alternative zu unserem derzeitigen Lebensmittelsystem. Sie entwickeln eine Zukunftsperspektive“, so Prinz zu Löwenstein.

„Essen ist eine politische und landwirtschaftliche Handlung“, betonte auch Ursula Hudson. „Wir möchten, dass die Messebesucher neben der Lust am guten Essen auch ein Mehr an Wissen mit nach Hause nehmen, Wissen über unser Essen und was alles damit zusammenhängt. Die Messe ist ein Ort der Begegnung mit den Erzeugern, die diesen Ansatz täglich in die Tat umsetzen und so die biologische Vielfalt, die Kulturlandschaften, handwerklichen Traditionen und auch Geschmacksvielfalt erhalten.“

Dieses Jahr erwarten rund 400 Aussteller die Messebesucher – die meisten davon Lebensmittelhandwerker und Erzeuger, die ihre nach traditionell handwerklichen Methoden hergestellten Produkte persönlich den Besuchern vorstellen. Neben ihren strengen Qualitätsvorschriften für die Aussteller zeichnet sich die außergewöhnliche Besuchermesse von Slow Food durch ein ausgesuchtes Rahmenprogramm aus. Zu den beliebten Geschmackserlebnissen – geführte Verkostungen von Käse, Brot, Milch, Schokolade und vielem anderen – gesellt sich dieses Jahr neu die Kochwerkstatt, wo die Teilnehmer unter der Anleitung von professionellen Köchen selbst Gerichte zubereiten können, natürlich aus regionalen, saisonalen und handwerklich hergestellten Zutaten.

Sozusagen einen Minikongress stellen die Podiumsgespräche auf der Forumsbühne dar. Nationale und internationale Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren Themen rund um die Lebensmittelwelt, wie den Wert der biologischen Vielfalt, Ernährungssouveränität, Lebensmittelverschwendung, das Recht am Saatgut und die Zukunft der Landwirtschaft. Carlo Petrini, der Gründer und internationale Präsident von Slow Food, wird in diesem Jahr an zwei Gesprächen teilnehmen, in denen es um Ernährungssouveränität (Sonntag, 15. April, 14.45 Uhr) und die Zukunft der Landwirtschaft (Samstag, 14. April, 12.45 Uhr) geht.

Am 20. April spricht Carlo Petrini in Brüssel bei der Konferenz „Local agriculture and short food supply chains“ ebenfalls über die Zukunft der Landwirtschaft. Die Konferenz, eine Initiative von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos und EU-Gesundheitskommissar John Dalli, befasst sich mit dem wirtschaftlichen und sozialen Potential der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der kurzen Vertriebswege im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik.

BMELV Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

Die von Bundesverbraucherministerin Aigner gestartete Kampagne zur Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt der aber das Kernproblem ignoriert, so Slow Food Deutschland e.V.

Erforderlich ist vielmehr eine umfassende Reform des vorherrschenden Ernährungssystems auf allen Ebenen, die weit über die Symptombehandlung der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten hinausgeht. „Unser Lebensmittelsystem beruht auf einem industriellen Modell, das auf Masse, schnellem Warenumschlag, Konformität und hohem Konsum beruht,“ kritisiert Dr. Ursula Hudson, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V. Der kulturelle, soziale und lokalwirtschaftliche Aspekt des Essens wird dabei kontinuierlich untergraben. „Solange unsere Lebensmittel Waren bleiben, wird der wahre Wert des Essens und seine Bedeutung für die Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt unterschätzt.“ Das industrielle landwirtschaftlich-ernährungstechnische Modell, das sich im Laufe der letzten fünfzig Jahre etabliert hat, ist einer der Gründe für die schwerwiegendste Umwelt- und Klimakrise, die die Menschheit je erlebt hat. Auch Übergewichtigkeit in den reichen Ländern, Lebensmittelunsicherheit in wirtschaftlich schwächeren Regionen und der Verlust von traditionellem Wissen und handwerklichem Können sind eng mit dem derzeitig vorherrschenden Ernährungs- und Produktionsmodell verknüpft.

Slow Food Deutschland e.V. macht schon länger durch die Kampagne „Teller statt Tonne“ auf das Thema der Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Knapp 3.000 Bürger nahmen an den „Teller statt Tonne“ Aktionstagen teil, die im September 2011 in Berlin und Stuttgart von Slow Food Deutschland, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt durchgeführt wurden. Im Zuge der Kampagne überreichte Dr. Hudson zusammen mit Slow Food Gründer und internationalem Präsidenten Carlo Petrini Ministerin Aigner ein Positionspapier des Vereins, das die Reformnotwendigkeit der europäischen Agrarpolitik im Bezug auf die aktuellen Kernpunkte der Ernährungs- und Verbraucherschutzpolitik darstellt.

Der Verein, der dieses Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert, stellt gerade die gesellschaftliche Bedeutung der Nahrung in den Mittelpunkt. Slow Food bringt Produzenten, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt, vermittelt Wissen über die Qualität von Nahrungsmitteln und macht so den Ernährungsmarkt transparent. Essen ist ein landwirtschaftlicher Akt, durch den aufgeklärte, kritische Konsumenten gleichzeitig zu Ko-Produzenten werden, deren Entscheidungen die landwirtschaftliche Produktion und den Zustand des Ökosystems beeinflussen.

Proud and Powerful – Neues Motto für die Pride Week in New York City

Unter dem Titel “Proud and Powerful” tritt die Parade auch in diesem Jahr für Toleranz und Respekt gegenüber Homosexuellen ein

Mehr als eine Million Besucher werden in diesem Jahr zu den Pride-Events in New York City erwartet, die von 18. bis 26. Juni 2011 stattfinden. Kürzlich wurde auch das Thema der diesjährigen Veranstaltungen vorgestellt: “Proud and powerful” – stolz und kraftvoll, so präsentiert sich die Metropole als Destination für homo- sowie transsexuelle Besucher und Einwohner. „Wir sind stolz, dass New York City sich zu einer der beliebtesten Destinationen entwickelt hat, um Homosexualität mit Stolz zu feiern“, sagt George Fertitta, Geschäftsführer der Tourismusorganisation NYC & Company. „Wir laden Besucher aus der ganzen Welt ein, die Dynamik der Feierlichkeiten zu erleben.“

Acht Tage lang werden verschiedene Veranstaltungen abgehalten. „The Rally“ eröffnet die Pride Events auf dem Rumsey-Spielfeld des Central Park mit prominenten Gästen und Künstlern, bunten Einlagen und ausdrucksstarken Reden. Es folgen an drei verschiedenen Tagen Fahrradtouren, die die Kultur und Geschichte der LGBT-Gemeinde in New York City erklären und anschließend zu einem Picknick vor der Kulisse des Hudson River einladen. Im Preis sind Fahrradmiete, Helm, Tourguide und Verpflegung inbegriffen. Weitere Informationen und Reservierung unter http://bikethebigapple.com/. Am 25. Juni findet der legendäre „Rapture on the River: A Women’s Dance“ bereits zum achten Mal statt, Tickets unter www.nycpride.org/rapture.php. Seinen spektakulären Abschluss findet die Woche mit dem legendären „Dance on the Pier: Dance 25“, einer Party auf dem Pier 54 des Hudson River Park am 26. Juni 2011 ab 16 Uhr. Der stadtbekannte DJ Vito Fun und DJane Ana Paula sorgen für musikalische Untermalung, nach dem Tanz gibt es ein spektakuläres Feuerwerk. Tickets gibt es ab 1. Mai unter www.nycpride.org/pierdance.php.

Die Pride-Parade wird von Heritage of Pride organisiert, einer Organisation, die Events für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBT) in ganz New York City auf die die Beine stellt, um der Stonewall-Aufstände des Jahres 1969 zu gedenken. Heritage of Pride hat sich mit der Morgans Hotel Group zusammengeschlossen, um in diesem Jahr exklusive Pakete ab umgerechnet etwa 132 Euro anzubieten: www.morganshotelgroup.com/en-us/email-special-offers/hudson-pride.

„Unser Motto für 2011, „Proud and Powerful“, ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich die LGBT-Bewegung derzeit in New York City präsentiert“, sagt Chris Frederick, Geschäftsführer von Heritage of Pride, Inc. „Im letzten Jahr haben wir viel für die Gemeinde erreicht, beispielsweise den Umbruch der „Don’t ask – don’t tell“-Denkweise, die Lockerung des Ehegesetzes und viele weitere Errungenschaften für die LGBT-Bewegung. Unsere Botschaft ist klar und prägnant: Wir sind stolz darauf, wer wir sind und werden durch wachsende Gleichberechtigung immer stärker.“

Weitere Informationen unter www.nycpride.org oder auf Facebook unter www.facebook.com/nycpride. Einen Einblick in die Geschichte und Kultur der LGBT-Gemeinde in New York City gibt www.nycgo.com/gay.

Allgemeine Informationen über New York City – auch in deutscher Sprache – sind unter www.nycgo.com bzw. www.nycgo.com/german erhältlich. Presseinformationen unter www.aviarepstourism.com