Deutsche Hotelklassifizierung im Rheingau-Taunus-Kreis

Die Sterne leuchten weiter über dem Rheingau: am 21. Februar konnte das Hotel Zum Krug in Eltville am Rhein – Hattenheim seine Urkunde für „3 Sterne“, die für drei Jahre gültig ist, in Empfang nehmen. Überreicht wurden die Urkunde und die Gültigkeitsplakette von Herrn Rainer Eierdanz (Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus), Herrn Bürgermeister Patrick Kunkel (Eltville am Rhein) und von Herrn Alexander Hauck (Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH).

Mit den „3 Sternen“ nach der Deutschen Hotelklassifizierung wird dem Hotel das Prädikat „Komfort“ verliehen, das Unterkünfte für gehobene Ansprüche kennzeichnet. Die Besitzer- und Betreiberfamilie Laufer beweist damit in ihrem Traditionsunternehmen nun schon zum wiederholten Mal die Bereitschaft und die Leistungsfähigkeit, die erreichte Qualität des Hauses über Jahre zu erhalten und weiter auszubauen. Damit setzt das Haus gerade auch als Familienbetrieb in der Hotel- und Dienstleistungslandschaft der gesamten Rheingau-Taunus-Region einen wesentlichen Akzent und zeigt dem Gast „Hier werden Qualität und Gastfreundschaft groß geschrieben“.

Weitere Informationen zum Hotel Zum Krug unter http://www.hotel-zum-krug.de
Weitere Informationen zur Deutschen Hotelklassifizierung unter http://www.hotelsterne.de

Kurhaus Binz, Rügen

Prominenter Besuch im Rügener Travel Charme Kurhaus Binz: In
Anwesenheit von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Dr. Otto
Ebnet erhielt das Flaggschiff der Urlaubshotelkette Travel Charme
heute als erstes Hotel in Mecklenburg-Vorpommern die höchstmögliche
offizielle Auszeichnung „Fünf-Sterne-Superior“. Als symbolischer Akt
wurde dabei eine Messingtafel mit den fünf eingravierten Sternen und
dem Zusatz „Superior“ überreicht. In Deutschland gibt es insgesamt 55
Hotels mit der höchsten Klassifizierung, die vom Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband (DEHOGA) vergeben wird.

Der prachtvolle Kurhaus-Saal im traditionsreichen Ostseebad Binz
bot heute den ehrwürdigen Rahmen für einen besonderen Anlass: Die
Auszeichnung des Travel Charme Kurhaus Binz mit der höchsten
deutschen Hotelklassifizierung. Feierlich übergab Dr. Otto Ebnet
gemeinsam mit Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA
Mecklenburg-Vorpommern, die offizielle Auszeichnung in Form einer
Messingtafel an Hoteldirektor Konrad Popp. Damit ist das Rügener
Traditionshaus das einzige Fünf-Sterne-Superior-Hotel in ganz
Mecklenburg-Vorpommern. „Ich gratuliere Herrn Popp und seinen
Mitarbeitern, die dem Travel Charme Kurhaus Binz zur Auszeichnung
Fünf-Sterne-Superior verholfen haben“, sagte Dr. Otto Ebnet. „Für den
Wirtschafts- und Tourismusstandort Mecklenburg-Vorpommern ist ein
Hotel mit der höchsten Klassifizierung ein besonderer Gewinn.“

Was zählt: umfassender und persönlicher Service

Unter den Gästen gratulierte außerdem die diesjährige Olympia
Siegerin Daniela Anschütz-Thoms. Die Eisschnellläuferin verbringt
derzeit ihren Urlaub im Kurhaus Binz, bevor es in der darauf
folgenden Woche ins Höhentrainingslager nach Frankreich geht.
Besonders gerne entspannt sie im 1.300 qm großen Wellnessbereich des
Hauses. Hoteldirektor Konrad Popp bedankte sich bei den Gästen für
ihre Treue und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und sagte: „Dies
ist ein besonderer Tag. Wir freuen uns sehr über die Klassifizierung
als Fünf-Sterne-Superior-Hotel. Es ist uns wichtig, unseren Gästen
neben höchstem Komfort einen allumfassenden und sehr persönlichen
Service zu bieten.“

Travel Charme Kurhaus Binz – für Urlauber, die das Besondere
suchen

Als eines der Wahrzeichen der Insel Rügen wurde der Hotelbau aus
der Blütezeit des Bädertourismus unter strenger Einhaltung des
Denkmalschutzes zum luxuriösen Urlaubshotel ausgebaut und 2001
wiedereröffnet. Mit seinen 137 individuell geschnittenen Zimmern und
Suiten, Spitzengastronomie wie dem traditionsreichen
Kurhaus-Restaurant mit Meerblick oder dem Café Glashaus ist das
Kurhaus Binz die erste Adresse für Urlauber mit höchsten Ansprüchen.
Zeit, Raum und Luxus erleben Gäste auch im exklusiven
Wellness-Bereich, zum Beispiel im heißen Bad der Nofretete oder beim
ägyptischen Schwitzbad. Mit dem beheizten Innen- und Außenpool,
Massagedüsen sowie Erlebnis- und Regenschwallduschen lädt die
Wellness-Landschaft zum wohltuenden Entspannen ein.

DEHOGA vergibt Sterne für Punkte

Verliehen werden die fünf international anerkannten
Sternekategorien vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Die
Hotelklassifizierung bietet Gästen mehr Transparenz bei der Auswahl
und Beurteilung ihres Urlaubsdomizils. Die Punkte werden für
insgesamt 19 Mindestkriterien sowie für die Bereiche Gebäude/
Raumangebot, Einrichtung/Ausstattung, Service, Freizeit,
Angebotsgestaltung und hauseigener Tagungsbereich vergeben. Ab 650
Punkten erhält ein Hotel die Auszeichnung Fünf-Sterne-Superior, das
Travel Charme Kurhaus Binz erreichte bei seiner Bewertung 713 Punkte.

Travel Charme: Urlaub mit Anspruch und Qualität

Die Travel Charme Hotel GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1993
gegründet. Die Urlaubshotelgesellschaft hat sich auf Häuser der
Quality- und Premiumkategorie spezialisiert. Alle Hotels gehören der
Vier- bis Fünf-Sterne-Superior-Kategorie an. Unter der Marke Travel
Charme werden zehn Hotels & Resorts in Deutschland sowie ein Haus in
Österreich betrieben. Die acht Hotels an der Ostseeküste
Mecklenburg-Vorpommerns werden durch die Häuser in Potsdam und im
Harz optimal ergänzt und bilden eine Brücke zum neu eröffneten Travel
Charme Fürstenhaus Am Achensee in Tirol. Mehr Informationen unter
www.travelcharme.com .

Quelle: Pressemitteilung Travel Charme

Anmerkung Gourmet-Report: Wie unsinnig die Klassifizierzung durch DEHOGA ist, erkennt man hier auch mal wieder. Sollte in einem 5 Sterne Superior Hotel nicht auch ein Sternerestaurant sein? Oder zumindest Ambitionen in dieser Richtung?
Zum Essen fährt man besser nach Göhren zu Peter Knobloch:
www.avr.de/meeresblick.shtml (16 Punkte GM)

Swinger Clubs

Sicherheitscheck im Swinger Club – Klassifizierung trennt die Spreu vom Weizen

Wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit in Swinger Clubs aus? Dieser brisanten Frage ging der Fernsehsender Pro Sieben gemeinsam mit dem Sicherheitsexperten und ersten Sachverständigen Deutschlands für Risikomanagement in Swinger Clubs Ulrich Jander kürzlich nach. Das Ergebnis war besser als erwartet, allerdings gaben auch nur zwei Clubs in Norddeutschland eine Drehgenehmigung.

Ganze zwei Monate hatten die TV-Mitarbeiter benötigt, um überhaupt Swinger Clubs zu finden, die für die Fernseh-Dokumentation bereit waren. Für Jander ein Indiz dafür, dass viele Clubs etwas zu verbergen hätten: „Die meisten Swinger Clubs befinden sich in privaten Räumen und sind damit nicht den strengen Sicherheitschecks und regelmäßigen Kontrollen durch die Behörden unterworfen, wie zum Beispiel Hotels oder Gaststätten.“ Der Sicherheitsexperte vermutet, dass sich nicht wenig Club-Betreiber nur unzureichend Gedanken über die Sicherheit ihrer Gäste machen und damit eindeutig ihre Fürsorgepflicht verletzten.

Umso mehr freute er sich über das Ergebnis in den zwei getesteten Clubs. Die jeweiligen Betreiber zeigten sich gegenüber dem Sachverständigen sehr offen und interessiert. So konnte Jander in einem Hamburger Club auch nur auf die fehlende Fluchtwegekennzeichnung hinweisen, die nun schnellstens nachgerüstet werden soll. Auch der zweite getestete Betrieb in Hude fiel überraschend positiv auf. Erfreut stellte Jander fest, dass dem Thema Brandschutz hier voll genüge getan wurde: In allen Räumen gab es Rauchmelder, Flucht- und Rettungswegkennzeichnungen sowie Notbeleuchtung. Ebenfalls vorhanden war ein Feuerwehreinsatzplan. Dieser kann im Notfall über Leben und Tod entscheiden, weil die Feuerwehr sich mit Hilfe eines solchen Plans sofort ein Bild über die vorhandenen Räumlichkeiten und die baulichen Gegebenheiten machen kann

Club-Betreiber André Bäcker hat nach eigenen Angaben mehrere tausend Euro in die Sicherheit seines Hauses investiert. Daher begrüßt er auch die von Ulrich Jander angebotene Klassifizierung für Swinger Clubs. Ähnlich einer Hotelklassifizierung erfolgt die Bewertung nach den Kriterien Service, Qualität und Sicherheit. Dazu hat Ulrich Jander einen umfangreichen Fragenkatalog erstellt. André Bäcker: „Ich begrüße es, wenn Einrichtungen wie unsere entsprechend klassifiziert werden, nur so kann sich die Spreu vom Weizen trennen.“ Auch die befragten Gäste befürworteten den Sicherheitsscheck.

Das Resümee des Sachverständigen Jander: Über kurz oder lang werden sich die Clubs dem Thema Sicherheit nicht verschließen können. Eine Qualifizierung, die auch nach außen durch ein bis fünf Herzen – von Standard bis Deluxe – den Kunden sichtbar gemacht werden kann, wird sicherlich bald kommen. Ulrich Jander hat sich sein Beurteilungsverfahren bereits markenrechtlich schützen lassen und registrierte schon erste Anfragen zur Klassifizierung.

Weitere Informationen zum Thema Klassifizierung unter www.Swingerclub-Plattform.de

Herzen statt Sterne: Ulrich Jander ist erster Sachverständiger Deutschlands für Risikomanagement in Swinger Clubs. Der Sicherheitsexperte bietet auch eine eigene Klassifizierung für Swinger Clubs nach den Kriterien Service, Qualität und Sicherheit an. Der Bewertung wird ein umfangreicher Fragenkatalog – ähnlich einer Hotelklassifizierung – zu Grunde gelegt.

Was Hotel-Sterne bedeuten

Einheitliche Bewertung sollte Reisenden helfen – Unterschiede im Ausland

Je mehr Sterne, desto besser das Hotel. Doch wer
vergibt diese Sterne und kann sich ein Reisender auch überall darauf
verlassen, worauf muss er achten? Der Verband Neue Touristik (VNT), in
dem die wichtigsten mittelständischen Touristikunternehmen organisiert
sind, ist der Frage nachgegangen.

In Deutschland gibt es ein einheitliches Bewertungssystem, die
„Hotelklassifizierung“, entwickelt vom Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband (DEHOGA). Hotels können bei den insgesamt 18
Vergabestellen ihre Einstufung zwischen einem und fünf Sternen
beantragen. Für die Einteilung gibt es einen Anforderungskatalog, der
vom Telefon bis zum 24-Stunden-Service und Internet-Anschluss reicht.
Anhand der erreichten Punkte werden die Sterne vergeben. Wer in seiner
Kategorie ganz oben liegt, kann den Zusatz „Superior“ führen. Die Sterne
müssen alle drei Jahre neu beantragt werden, Stichproben sollen während
dieser Zeit den Standard garantieren. Derzeit führen über 8.100 Häuser
einen Stern dieser Klassifizierung, über die Hälfte davon tragen drei
Sterne, 147 5-Sterne-Häuser zählt die Republik derzeit.

Daneben gibt es gesonderte Wertungen für Garnis, Ferienwohnungen,
Privatzimmer und Campingplätze. Doch Stern ist nicht gleich Stern. Zwar
schließen sich immer mehr Hotels der Hotelklassifizierung an, doch die
Sterne sind nicht geschützt: Jeder Hotelier kann sich selbst Sterne
geben – nur eben nicht die offiziellen. Deswegen rät der VNT, bei der
Auswahl darauf zu achten, dass die Sterne von einer unabhängigen Stelle
vergeben wurden.

Anders sieht es im Ausland aus. Denn hier gibt es in jedem Land andere
Regelungen. In Italien beispielsweise ist die Klassifizierung
obligatorisch, doch es gibt 12 verschiedene regionale Systeme, in
Frankreich ist die Teilnahme freiwillig, wird aber von einer Behörde
geregelt. Noch unübersichtlicher wird es im außereuropäischen Ausland.
„Manch Reisender hat sich in einer ferne Urlaubsregion schon gewundert“,
berichtet Hans Simon, Vorsitzender des VNT, „wenn das 4-Sterne-Hotel
plötzlich nicht ganz so komfortabel war. Deshalb empfehlen wir vom VNT,
sich entweder im Internet genau zu informieren oder im Reisebüro
nachzufragen – denn die Mitarbeiter kennen viele der Häuser selbst und
können die Zahl der Sterne einschätzen“.

Als Faustregel für Urlaubsregionen außerhalb Europas kann deshalb
gelten: In Gedanken einen Stern abziehen zu deutschem Standard, dann
liegt man nie ganz daneben. Außerdem hilft der genaue Blick in die
Hotelbeschreibung. Die Ausstattungsliste des Zimmers und der
Hotelanlagen gibt einen guten Eindruck, wie gut das Hotel nun
tatsächlich ist. Und diese Angaben der Hotels und Reiseveranstalter sind
auch verbindlich – darauf können sich Urlauber berufen.

Quelle: www.neue-touristik.de

Gerichtsurteil präzisiert Grundsätze zur Werbung mit Hotelsternen

Nach dem LG Kiel und dem OLG Schleswig
(Aktenzeichen 6 U 19/03) hat nun mit dem LG Lübeck ein weiteres
Gericht den Grundsatz bestätigt, dass ein Hotelbetrieb mit der
Abbildung von Sternesymbolen nur dann und insoweit werben darf,
„wie diese Sterne dem Hotelbetrieb auch im Rahmen eines
interessenneutralen und transparenten Klassifizierungssystems
verliehen worden sind, bei dem die Einhaltung der Kriterien durch
Kontrollen gewährleistet ist“

Ein Familienhotel an der Ostsee verwendete auf der Hotelhomepage
im Zusammenhang mit dem Firmennamen ein 4-Sterne-Symbol, ohne dass
ein Ergebnis einer Klassifizierung nach den Regularien der Deutschen
Hotelklassifizierung vorlag. Am Ende der ebenfalls ins Internet
eingestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlor sich dann der
Hinweis, dass es sich hierbei um eine reine Selbsteinschätzung handele.

Hiergegen hatte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs
geklagt.

Das Landgericht Lübeck hat nun in einem Urteil vom 11.10.2005
(Aktenzeichen: 13 O 87/05) der Auffassung der Wettbewerbszentrale
folgend klargestellt, dass diese konkrete Ausgestaltung wettbewerbswidrig
ist, weil sie gegen das Irreführungsverbot nach den §§ 3 und 5 UWG
verstößt. Hierbei bezog sich das Gericht im Wesentlichen auf die
Rechtsprechung des OLG Schleswig. Zwar wollte das Landgericht die
Verwendung derartiger Auszeichnungssymbole auch im Rahmen einer
Selbsteinschätzung nicht generell verbieten. Dann aber ist nach
Ansicht des Gerichts darauf zu achten, dass im unmittelbaren räumlichen
Zusammenhang mit dem Sternesymbol klar und deutlich der Charakter als
reine Selbsteinschätzung erläutert wird. Diesem strengen Maßstab genügt
die nachgeschaltete Erwähnung in den AGB nicht.

„Damit bestätigt ein weiteres Gericht unseren Anspruch, durch
Transparenz und einen hohen Qualitätsanspruch den Gästen einen
sicheren Leitfaden bei der Auswahl eines Hotel an die Hand zu geben“,
freut sich Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses
Hotelklassifizierung des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und
bekräftigt, „dass es dadurch mehr Anerkennung für die Betriebe und
eine weitere Stärkung der Gäste gibt, ist ein positives Zeichen
für unsere Branche.“

Nassauer Hof in Wiesbaden erstes Hotel mit 5 Sternen Superior

Zum 1. Juli wurden die Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung routinemäßig erneut den gestiegenen Gästeansprüchen angepasst. Mit dem Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden erreichte nun das erste Hotel die höchste Einstufung nach den verschärften Klassifizierungsanforderungen und konnte mit 5 Sternen Superior ausgezeichnet werden.
„Mit dem Nassauer Hof in Wiesbaden begrüßen wir ein weiteres absolutes Top-Haus in Deutschland unter dem Firmament der offiziellen Hotelsterne. Lange Jahre hat uns der Nassauer Hof mitsamt der Selection Deutscher Luxushotels bereits kritisch-konstruktiv bei der laufenden Optimierung unseres Markenproduktes Deutsche Hotelklassifizierung begleitet und eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen eingebracht, damit sich die Grand Hotellerie mit ihrem hohen Dienstleistungsniveau in den Klassifizierungskriterien angemessen wiederfindet. Umso mehr freuen wir uns, dass sich der Nassauer Hof nach der jüngsten Modernisierung der Kriterien zum 1. Juli dieses Jahres nun auch für die offizielle Klassifizierung entschieden hat“, kommentiert Helmut Otto als Vorsitzender des Ausschusses Hotelklassifizierung die 5 Sterne Superior für den Nassauer Hof.

„Es war einfach an der Zeit und konsequent diesen Schritt zu gehen“, erläutert Karl Nüser, Direktor und Geschäftsführender Gesellschafter des Hotels Nassauer Hof in Wiesbaden, seine Entscheidung für den Griff zu den Sternen. „Die Deutsche Hotelklassifizierung hat sich seit ihren Anfängen Mitte der neunziger Jahre konsequent weiterentwickelt – gerade auch im Hinblick auf das Segment der Luxushotellerie. Heute zählen Qualitätsmanagementelemente und für ein Haus wie das unsrige selbstverständliche Mystery Men Checks zum Kriterienkatalog. Diesen Prozess begrüßen wir ausdrücklich und unterstützen ihn durch unsere Teilnahme an der Deutschen Hotelklassifizierung.“

Gegenwärtig sind 7.892 Hotels in Deutschland offiziell klassifiziert. Den Schwerpunkt der Klassifizierungen bilden erwartungsgemäß mit 4.615 Häusern die Drei-Sterne-Hotels. 1.978 Hotels sind mit vier Sternen ausgezeichnet worden, 1.045 Hotels können auf zwei Sterne, 116 auf einen Stern verweisen. Insgesamt gibt es in Deutschland 138 Hotels, die den allerhöchsten Anforderungen von fünf Sternen genügen; davon tragen 52 den Zusatz Superior“.

Alle Informationen zur Hotelklassifizierung sind im Internet unter www.hotelsterne.de abzurufen.

www.nassauerhof.de

Deutsche Hotelklassifizierung

Die Deutsche Hotelklassifizierung erfreut sich weiterhin stetig wachsender Teilnehmerzahlen. Wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) in Berlin mitteilte, glänzen die Hotelsterne im Vorjahresvergleich mit nunmehr 7.892 offiziell klassifizierten Betrieben mit einem Wachstumssprung von 8,1 Prozent.
„Die auf freiwilliger Teilnahme beruhende Deutsche Hotelklassifizierung liegt somit auch im Jahr neun ihrer Markteinführung auf klarem Wachstumskurs“, resümiert der Vorsitzende des Ausschusses Hotelklassifizierung im DEHOGA, Helmut Otto. Gleichzeitig zeigt sich Otto zuversichtlich, dass die Modernisierung der Kriterien zum 1. Juli 2005 und die zeitgleiche Einführung der neuen Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) noch neue Potenziale erschließen wird.

Eine besonders hohe Klassifizierungsteilnahme unter den Beherbergungsbetrieben melden die Klassifizierungsgesellschaften im Saarland (+30,4 %), Hamburg (+21,3 %), Nordrhein- Westfalen (+16,5 %), Berlin (+16,0 %) und Thüringen (+14,4 %). Absolut gesehen nahm die Zahl der Sternehotels am stärksten in Bayern (+222) und Nordrhein-Westfalen (+143) zu. Die meisten klassifizierten Betriebe werden in Bayern (1.896) und Baden-Württemberg (1.191) gezählt. Auch Nordrhein-Westfalen durchbricht mit 1.008 klassifizierten Betrieben erstmals die „1000er Schallmauer“.

Den Schwerpunkt der Klassifizierungen bilden erwartungsgemäß mit 4.615 Häusern die Drei- Sterne-Hotels. 1.978 Hotels sind mit vier Sternen ausgezeichnet worden, 1.045 Hotels können auf zwei Sterne, 116 auf einen Stern verweisen. Insgesamt gibt es in Deutschland 138 Hotels, die den allerhöchsten Anforderungen von fünf Sternen genügen.

Kategorie Anzahl Anteil
1 Stern 116 1,5 %
2 Sterne 1.045 13,2 %
3 Sterne 4.615 58,5 %
4 Sterne 1.978 25,1 %
5 Sterne 138 1,7 %
SUMME 7.892 100 %

Wie sich die Sterne erklären, finden Sie hier auf 23 Seiten: www.hotelsterne.de/Hotelklassifizierung2005.pdf