HOTEL DE Preis-Leistungs-Index 2015

Schweizer Hotellerie besser als erwartet

Nach Aufhebung der Eurobindung vor fast einem Jahr erstarkte der Franken gegenüber dem Euro deutlich und verteuerte insbesondere für Euro-Gäste den Aufenthalt in der Schweiz. Warum die Schweizer Hotellerie dennoch weiterhin eine vergleichsweise gute Preis-Leistungs-Bewertung von den Hotelgästen erhält, zeigt das kostenlose Buchungsportal HOTEL DE.

Die Schweizer Hoteliers erreichen im aktuellen HOTEL DE Preis-Leistungs-Index 2015* mit 7,04 Punkten einen Platz im europäischen Mittelfeld. Zwar schneiden Spitzenreiter Tschechien mit 8,13 Punkten oder Nachbar Österreich mit 7,86 Punkten besser ab. Gegenüber beispielsweise Dänemark (6,37) und Norwegen (6,59) kann die Hotellerie hierzulande mit ihrer Bewertung von 7,04 aber wesentlich stärker punkten.

Schon seit einigen Jahren steigt die Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Schweizer Hoteliers leicht an. Dies zeigen die jährlichen Untersuchungen von Gästebewertungen. „Zum einen sorgen Hotelbuchungs- und -bewertungsportale für gute Vergleichbarkeit und hohe Transparenz. Zum anderen führt der generell stärkere Wettbewerb dazu, dass sich Hoteliers immer besser auf ihre Gäste einstellen“, erläutert Jörg Malang, Geschäftsführer bei HOTEL DE. Trotz des diesjährigen Preisanstiegs, insbesondere für Euro-Gäste, sind die Bewertungen aber auch aktuell vergleichsweise gut. Hierfür dürften vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend sein. So hat sich der Euro gegenüber dem Franken wieder etwas erholt, während zugleich viele Hoteliers die Preise** gesenkt haben.

Preis-Leistungs-Verhältnis in Europa: Hier bekommen Hotelgäste…
… am meisten fürs Geld
Platz Land Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. Tschechien 8,13
2. Portugal 8,09
3. Polen 8,02
4. Ungarn 7,92
5. Österreich 7,86

… am wenigsten fürs Geld
Platz Land Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. Dänemark 6,37
2. Norwegen 6,59
3. Vereinigtes
Königreich 6,92
4. Belgien 6,92
5. Russland 6,96

St. Gallen überzeugt mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis
Am meisten Hotel für ihr Geld bekommen Buchungskunden in St. Gallen. Mit 8,04 Punkten ist die Stadt nahe am Bodensee Spitzenreiter beim Vergleich der grössten Städte der Schweiz, gefolgt von Basel (7,21) und Lugano (7,20).

Genf präsentiert sich dagegen als Schlusslicht im nationalen Ranking. Mit 6,45 Punkten zeigten sich die Gäste hier deutlich weniger zufrieden. Auch die Hoteliers von Lausanne (6,77) und Zürich (6,80) können in puncto Preis-Leistung nicht so gut überzeugen. Die Bundesstadt Bern schneidet mit 6,86 Punkten nur etwas besser ab.

Preis-Leistungs-Verhältnis in der Schweiz: Hier bekommen Hotelgäste…

… am meisten fürs Geld
Platz Stadt Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. St. Gallen 7,42
2. Basel 7,21
3. Lugano 7,20
4. Luzern 7,04
5. Winterthur 7,02

… am wenigsten fürs Geld
Platz Stadt Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. Genf 6,45
2. Lausanne 6,77
3. Zürich 6,80
4. Bern 6,86
5. Biel 6,90

Prag auf dem Siegertreppchen
Auch im internationalen Vergleich rangiert die Berner Hotellerie auf den hinteren Plätzen, präsentiert sich aber deutlich besser als die Hoteliers von Rio de Janeiro (6,28), New York (6,33) oder Kopenhagen (6,43), die noch erhebliches Aufwärtspotenzial zeigen. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet dagegen Spitzenreiter Prag. Die goldene Stadt mit ihren vielen touristischen Highlights liegt mit Abstand und 8,20 Punkten vor Lissabon (8,04).

Preis-Leistungs-Verhältnis in ausgewählten internationalen Metropolen: Hier bekommen Hotelgäste…

… am meisten fürs Geld
Platz Stadt Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. Prag 8,20
2. Lissabon 8,04
3. Warschau 8,01
4. Berlin 8,01
5. Bangkok 7,89
6. Wien 7,87
7. Madrid 7,65
8. Shanghai 7,63
9. Peking 7,50
10. Helsinki 7,38
11. Rom 7,33
12. Tokio 7,21

… am wenigsten fürs Geld
Platz Stadt Bewertung Preis-Leistung* (Bestwert 10,0)
1. Rio de Janeiro 6,28
2. New York 6,33
3. Kopenhagen 6,43
4. Amsterdam 6,68
5. Moskau 6,69
6. London 6,71
7. Sydney 6,73
8. Oslo 6,74
9. Singapur 6,81
10. Paris 6,84
11. Stockholm 6,85
12. Bern 6,86

*Übernachtungsgäste bewerten das über hotel.de gebuchte Hotel nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10). Neben Kriterien wie Zimmerqualität und Sauberkeit der Zimmer kann hierbei z.B. auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt werden. Bei Gleichstand der Bewertungsnote erfolgte die Sortierung anhand der dritten Nachkommastelle.

http://www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Heiner und Renate Finkbeiner

“Eindrucksvoll führten Heiner und Renate Finkbeiner ein traditionsreiches, stetig gewachsenes Haus aus dem Jahr 1789 erfolgreich ins 21. Jahrhundert – durch beständige Optimierung ihres höchst renommierten Stammhauses als Stätte vielfältigsten Genusses. Ihre unternehmerische Kreativität und kulinarische Passion sind vorbildlich für die deutsche Hotellerie, während sie in einem höchst wettbewerbsintensiven Markt die Stärken des Konzepts Familienbetrieb für die Zukunft beweisen“, lobte der renommierte Guide, der als Reiseführer für Genießer auch Hotelempfehlungen gibt, die Arbeit der Hoteliers aus dem Schwarzwald. Gemeinsam mit ihren drei bereits im Betrieb integrierten Kindern erweitern sie seit 2011 ihr Familienunternehmen. Heute gehören neben dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das jüngst komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg bei Stuttgart zum Portfolio des Luxushotels.

„Erfolg ist in unserer Branche keine Einzelleistung“, betont Heiner Finkbeiner. „Hinter all meinem Schaffen steht immer auch meine Frau. Neben ihren vielseitigen Projekten im gesamten Tagesgeschäft und dem Fokus auf unsere Ausbildungsqualität, zeichnet sie für sämtliche baulichen Modernisierungen der Traube Tonbach sowie der neuen Dependance in Ludwigsburg verantwortlich. Wennleich ihre Arbeit oft weniger öffentlich ist – ohne sie stünde ich heute nicht hier und unser Betrieb wäre nicht, was er ist.“ Mit seiner aktuellen Auszeichnung unterstreicht der Gault&Millau dieses Engagement. „Es freut mich sehr, dass mein Mitwirken bedacht wird“, so Renate Finkbeiner. „Gerne nehme ich diesen Teampreis an – stellvertretend für alle Ehefrauen von Hoteliers, die sich den großen Herausforderungen unserer Branche stellen und ihren Männern den Rücken stärken.“

„In einer Branche, in der man sich ständig neu erfinden muss, beeindrucken beide mit enormer Einsatzbereitschaft und der Fähigkeit zu Visionen“, begründet der Hotelführer die Auswahl der Tonbacher Hoteliers im Weiteren. Neben den strategischen Erweiterungen des Unternehmens arbeitet die Familie seit 2008 intensiv daran, auch die Umweltbilanz ihrer Häuser sukzessive zu optimieren. Ein eigenes Blockheizkraftwerk für Strom und Heißwasser sowie nachhaltige Sanierungen des weitläufigen Resorts im Tonbachtal und des neuen Tagungs- und Freizeithotels im Schlosspark Monrepos bilden hierbei zentrale Elemente. „Wir müssen uns fortwährend weiterentwickeln, um zukunftsfähig zu sein. Nicht nur unserer Umwelt zuliebe – auch für unsere Gäste ist ein nachhaltiges Reiseerlebnis sehr wichtig“, verdeutlicht Heiner Finkbeiner.

Seit Jahrzehnten gilt die Traube Tonbach zudem als Kaderschmiede für die Spitzenhotellerie und -gastronomie. Rund 80 Auszubildende und Nachwuchstalente werden fortwährend für ihren Berufseinstieg fit gemacht: „Die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft“, erklärt Renate Finkbeiner das Motiv für die verantwortungsvolle Aufgabe als Ausbilder. Anders als branchenüblich ist die Fluktuation im Traube-Team dazu erfreulich niedrig – einen Großteil der Belegschaft bilden langjährige Betriebsangehörige, die dem Familienunternehmen einen individuellen Charakter geben. „Erst durch die herzliche Persönlichkeit unser Mitarbeiter und ihr Engagement wird die Traube Tonbach für unsere Gäste einzigartig“, sind sich die frisch gekürten Hoteliers des Jahres 2016 einig.

Mit der Grundsteinlegung 1789 im Schwarzwald, gehört das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach seit den 1970er Jahren zur Spitze der europäischen Luxushotellerie. Mit 153 Zimmern und Suiten, vier Restaurants, darunter auch die seit 23 Jahren dreifach besternte „Schwarzwaldstube“ unter der Regie von Harald Wohlfahrt, einem 4500 Quadratmetern großen Wellnessbereich sowie rund 1000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche beherbergt das Luxusresort durchschnittlich 250 Gäste täglich. Im Familienbesitz wird das Ferien- und Feinschmeckerhotel von Heiner und Renate Finkbeiner in achter Generation auf sehr persönliche Weise geführt.
Seit 2011 erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio und betreibt heute neben dem Stammsitz im Tonbachtal das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das 2015 komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg.

Der Gault&Millau wurde 1969 in Frankreich von den beiden Journalisten Henri Gault und Christian Millau gegründet. 1983 erschien die erste deutsche Ausgabe des Gastronomieführes. Alle Auszeichnungen des aktuellen Gault & Millau 2016 für Deutschland finden sich unter: http://gaultmillau.de/aktuelles

Ski-WM der Gastronomie

Am 15. und 16. April 2015 trifft sich die Gastronomie-Branche zum Riesenslalom in Ischgl

Ischgl ist auch im Jahre 2015 wieder Austragungsort der Ski-WM der Gastronomie. Nach der großen Resonanz der Veranstaltung in den letzten Jahren mit mehr als 1.250 Startern aus 15 Nationen findet am 15. und 16. April 2015 nunmehr die 7. Auflage der Ski-WM der Gastronomie in Ischgl statt. Kellner, Köche, Sommeliers, Hoteliers, Gastronomen, Barkeeper, Winzer, Zulieferer und Gäste messen sich im Riesentorlauf in der Lifestyle-Skimetropole und suchen ihren Weltmeister der Gastronomie 2015. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Teilnahmen von Olympiasieger Patrick Ortlieb und Ex-Weltcupsieger Michael Walchhofer in der Kategorie Hoteliers.

Zwei Wettbewerbstage mit Sonderwertung für Snowboarder
Der Berg ruft: Pulverschnee erwarten die Teilnehmer der Ski-WM der Gastronomie und bereits jetzt präsentieren sich die Pisten in der Silvretta Arena wieder in hervorragendem Zustand. Somit ist alles gerichtet für das Saison-Abschlussfest von Gastronomie und Hotellerie. An zwei Wettbewerbstagen treten die Teilnehmer in den Kategorien „Hoteliers, Gastronomen, Köche, Hotelfachschüler und Gäste“ (15.4.) sowie „Sommeliers, Barkeeper, Kellner, Winzer und Zulieferer“ (16.4.) in jeweils zwei Durchgängen im Riesentorlauf gegeneinander an. Neu ist in diesem Jahr eine Sonderwertung für Snowboarder, die an beiden Veranstaltungstagen stattfindet. Abgerundet wird der sportliche Teil der Veranstaltung mit einem Teamwettbewerb (Hotels, Restaurants oder Spezialteams), der an beiden Renntagen stattfindet. Im Gegensatz zu den letzten Jahren findet gleich nach den Rennen die Siegerehrung statt, damit am Abend genügend Zeit zum Feiern bleibt.

Renntraining mit Marc Girardelli
Natürlich findet am Vortag der Rennen wieder ein spezielles Renntraining für die Teilnehmer statt, das von ehemaligen Rennfahrern aus dem Weltcupzirkus durchgeführt wird – unter anderem von Ex-Weltmeister und Weltcupsieger Marc Girardelli. Auf der legendären Showbühne auf der Idalp bietet die Palux-Showküche wiederum die perfekte Kulisse für tolle Präsentationen und Verkostungen. Die berühmte Ischgler Après-Ski-Szene lädt alle Teilnehmer und deren Begleiter auch 2015 wieder zum Feiern ein. Im Rahmen dieses Gipfeltreffens der Gastronomie versteht sich die Ski-WM der Gastronomie als internationaler Treffpunkt der Branche. Auch Veranstalter Thomas Schreiner, Deutschland-Chef von Champagne Laurent-Perrier, freut sich bereits jetzt auf zwei tolle Tage in Ischgl und erwartet dieses Jahr aufgrund des günstigen Termins, eine Woche nach Ostern, eine Rekordbeteiligung.

Die Initiatoren der Veranstaltung sind Ischgl und Champagne Laurent-Perrier. Die Veranstaltung wird u.a. unterstützt von S.Pellegrino/Acqua Panna, Nespresso, Atomic, Deutsche See, Palux, Coty und der Silvrettaseilbahn AG.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.ski-wm-der-gastronomie.de

Studie zum Mindestlohn im Gastgewerbe

Positive Effekte bislang nicht vermittelt
– Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
– Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
– Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren

Das Heilbronner Institut für angewandte Marktforschung (H-InfaM) hat mit Unterstützung des DEHOGA und der IHA Deutschland die erwarteten betriebswirtschaftlichen Konsequenzen und die Einstellung zum Mindestlohn der Hotellerie und Gastronomie im Rahmen einer Studie erhoben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Franziska Drescher und Prof. Dr. Christian Buer wurden dazu Hoteliers und Gastronomen in Deutschland befragt. Die Studie konzentrierte sich dabei auf die Bereiche ökonomische Auswirkung und deren Effekte im Sinne von Mehrkosten durch den Mindestlohn, Auswirkungen auf die Beschäftigungsstruktur in den Betrieben, Maßnahmen zur Finanzierung des Mindestlohns, Dokumentationspflicht der Arbeitszeit und Bewertung des Mindestlohns. An der Online-Befragung nahmen deutschlandweit 1.512 Personen teil, davon 49 % Hoteliers und 51 % Gastronomen. In der Hotellerie setzt sich die Stichprobe aus 90 % Individualhotels und 10 % zu Hotelketten gehörenden Betrieben zusammen. In der Gastronomie beteiligten sich 95 % Individual- und 5 % Systemgastronomen.

Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
Die Auswirkungen des Mindestlohns sind in Relation zu Umsatz und Personalkosten zu bewerten. Laut der branchenüblichen Faustformel machen Personalkosten ca. ein Drittel des Umsatzes aus. Dies gilt auch in der vorliegenden Studie. Von 2014 auf 2015 steigen die Personalkosten in der Hotellerie im Schnitt um 9 % und in der Gastronomie um 13 %. Ca. zwei Drittel der Personalkostensteigerung in der Hotellerie und 82 % in der Gastronomie sind dem Mindestlohn zuzurechnen. Diese Mehrkosten durch den Mindestlohn entsprechen in der Hotellerie durchschnittlich 2 % des für 2015 erwarteten Umsatzes und in der Gastronomie 3 % des Umsatzes.

Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
„Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns sind je nach Betriebsart, -typ, Region und Unternehmensgröße unterschiedlich“, so Prof. Dr. Drescher. Mit zunehmender Betriebsgröße bzw. steigendem Umsatz haben die zu erwartenden Mehrkosten durch den Mindestlohn in Relation zu den Gesamtkosten für Personal bzw. zum Umsatz eine geringere Bedeutung. Vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe sind von der Einführung des Mindestlohns ökonomisch stärker betroffen. So liegt beispielsweise der Anteil Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten bei Kleinst- und Kleinbetrieben (unter 100.000 Euro Umsatz) bei 13 %, während er bei Großbetrieben mit 5 Mio. Euro Umsatz und mehr bei 3 % liegt.
Das regionale Gefälle zeigt auf, dass vor allem gastronomische Betriebe in Ostdeutschland unter den Folgen des Mindestlohns leiden: Die Gastronomie dort erwartet 15 % Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten und insgesamt eine Steigerung der Personalkosten von 21 %. „Die Kernfrage ist“, so Prof. Dr. Buer, „wie diese Mehrkosten und Steigerungen ausgeglichen werden können. Es ist zu erwarten, dass die Hotels und Restaurants die Preise erhöhen werden, um so einen Teil der Mehrkosten abzudecken“. Dementsprechend erwarten Gastronomiebetriebe in Ostdeutschland auch die mit Abstand höchste Umsatzsteigerung von 25 % von 2014 auf 2015.

Generell geben Betriebe, die mit höheren Mehrkosten durch den Mindestlohn rechnen, auch eine im Verhältnis größere Umsatzsteigerung an. Dies könnte das durch den Mindestlohn entstehende Defizit ausgleichen. Die Ausnahme in der vorliegenden Erhebung sind Hotels im Osten und Süden, welche die höheren Kosten durch Mindestlohn und Personalkosten nicht analog durch einen höheren Umsatz auszugleichen erwarten.
Wenn die von den Betrieben erwartete Umsatzsteigerung eintritt, so fallen je nach Region und Betriebsgröße im Schnitt Mehrkosten durch den Mindestlohn zwischen 1 % und 4 % des Umsatzes an, so Prof. Dr. Drescher.

Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren
Die betriebswirtschaftlich notwendige Handlung der Betriebe zur Kompensation des Mindestlohns zeigt sich auch in der direkten Abfrage geplanter oder umgesetzter Maßnahmen: 75 % der Hoteliers und 88 % der Gastronomen haben bereits einen Teil der Mehrkosten über eine Erhöhung der Verkaufspreise kompensiert oder planen dies. Zweidrittel der Gastronomen wird oder hat bereits die Speisekarten angepasst. Des Weiteren wird mindestens jeder zweite Gastronomie- oder Hotelbetrieb die Mitarbeiterstruktur überprüfen und anpassen, um die Personalkosten zu optimieren. Allerdings erwartet die Branche auf die Gesamtzahl der Mitarbeiter bezogen keine negativen Beschäftigungseffekte. Je nach Anstellungsverhältnis ergeben sich Unterschiede: So wird ein geringer Anstieg an Teilzeitkräften und Auszubildenden erwartet, dem eine geringe Reduktion an Mini-Jobbern gegenübersteht.

Die Branche steht dem Mindestlohn kritisch gegenüber
Rund jeder zweite Hotelier und Gastronom bewertet den Mindestlohn als ein negatives Ereignis, nicht notwendig, sinnlos und ökonomisch nicht bewältigbar. Die andere Hälfte steht dem Mindestlohn neutral oder positiv gegenüber. Die größten Herausforderungen sehen Hoteliers wie Gastronomen nicht in den Mehrkosten durch den Mindestlohn, sondern in der Dokumentationspflicht und im Aufwand zur Umsetzung. 70 % der befragten Hoteliers und 78 % der Gastronomen sehen in der Dokumentationspflicht eine große oder sehr große Herausforderung. Der Aufwand zur Umsetzung wird von 66 % der Hoteliers und 75 % der Gastronomen als große oder sehr große Herausforderung erlebt.
Insgesamt ist festzustellen, dass Hoteliers dem Grundgedanken des Mindestlohnes im Verhältnis zu den Gastronomen eher folgen. Auch regional unterscheidet sich die Einstellung zum Mindestlohn. Betriebe im Norden und Westen der Bundesrepublik sind dem Mindestlohn und seinen Auswirkungen gegenüber aufgeschlossener als dies die Betriebe im Süden und Osten sind.

In der Gesamtbewertung ist festzuhalten, dass die Politik den positiven Effekt des Mindestlohnes in dieser Branche nicht vermitteln konnte. Die Folgen des Mindestlohnes wurden anfangs ökonomisch diskutiert. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt zur Frage der bürokratischen Bewältigung verlagert. Dies spiegeln die Ergebnisse der Studie ebenfalls wieder.

www.hs-heilbronn.de/h-infam

Sauberkeit in Hotels

hotel.de-Check: Schmutziges Zimmer – sauberer Rabatt
 
Der Putz-Teufel ist nicht unbedingt in allen Hotels zu Hause. Das Buchungsportal hotel.de verrät, wie es um die Sauberkeit der deutschen Hotellerie bestellt ist und welche Ansprüche auf Preisminderung Übernachtungsgäste haben, falls mangelnde Hygiene zum Ärgernis wird.

Dem Gast ein sauberes Hotelzimmer zu bieten – das sollte für jeden Hotelier eigentlich selbstverständlich sein. Das internationale Buchungsportal hotel.de hat die Bewertungen seiner über sechs Millionen Buchungskunden daraufhin untersucht, in welchen Städten Sauberkeit in Hotels großgeschrieben wird und an welchen Orten Hoteliers ein wenig „Laisser-faire“ walten lassen.

So sauber ist die Großstadthotellerie in Deutschland*

Die 10 bestbewerteten Städte
Platz    Stadt    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Bremerhaven    8,90
2.    Paderborn    8,82
3.    Dresden    8,80
4.    Chemnitz    8,64
5.    Rostock    8,59
6.    Regensburg    8,58
7.    Leipzig    8,55
8.    Erfurt    8,53
9.    Potsdam    8,52
10.    Münster    8,52    
    
Die 10 schlechtest bewerteten Städte
Platz    Stadt    Bewertung Sauberkeit
1.    Neuss    7,49
2.    Hamm    7,49
3.    Solingen    8,73
4.    Kiel    7,75
5.    Darmstadt    7,78
6.    Remscheid    7,85
7.    Krefeld    7,87
8.    Frankfurt am Main    7,87
9.    Wuppertal    7,89
10.    Offenbach am Main    7,90

Eines vorweg: „Insgesamt ist die Sauberkeit in deutschen Hotels überdurchschnittlich“, zeigt sich Ralf Priemer, Vorstand der hotel.de AG, über das Ergebnis der Auswertung erfreut. So schneidet Deutschland nach Österreich und der Schweiz mit einer Beurteilung von 8,31 Punkten auf Länderebene vergleichsweise gut ab. Deutlich weniger Punkte vergeben die Buchungskunden allerdings im Vereinigten Königreich (7,66) oder Dänemark mit nur 7,51 Punkten.

Beim Vergleich der deutschen Großstädte wird der Putzfeudel besonders gründlich in Bremerhaven (8,90) geschwungen. Aber auch in Paderborn (8,82) und Dresden (8,80) machen Hoteliers die Pflicht zur Kür. In Neuss (7,49) zeigen sich die Hotelgäste dagegen weniger zufrieden. Auch wenn sich die dort ansässige Hotellerie gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert hat, bildet sie immer noch das Schlusslicht. Die Businessmetropole Frankfurt bekleckert sich ebenfalls nicht gerade mit Ruhm. Nur 7,87 Punkte vergeben Übernachtungsgäste an die Hoteliers von „Mainhatten“. München und Düsseldorf liegen nur knapp über 8 Punkten. Wesentlich sauberer ist es da schon in Hamburg (8,20) und Bremen (8,37).

Ausgewählte internationale Metropolen in puncto Sauberkeit*

Die 10 bestbewerteten Metropolen
Platz    Metropole    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Tokio    8,93
2.    Warschau    8,76
3.    Seoul    8,73
4.    Bratislava    8,54
5.    Sofia    8,54
6.    Moskau    8,45
7.    Lissabon    8,41
8.    Helsinki    8,40
9.    Bangkok    8,36
10.    Bern    8,35    
    
Die 10 schlechtest bewerteten Metropolen
Platz    Metropole    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Rio de Janeiro    7,29
2.    London    7,52
3.    Oslo    7,53
4.    Amsterdam    7,58
5.    Kopenhagen    7,60
6.    Paris    7,63
7.    Athen    7,68
8.    Sao Paulo    7,69
9.    Brüssel    7,71
10.    Kiew    7,71

Samba statt Sauberkeit
Im Vergleich bedeutender internationaler Metropolen glänzen insbesondere die Hoteliers von Tokio. Aber auch in Warschau können Übernachtungsgäste sprichwörtlich vom Boden essen. Die deutsche Hauptstadt schneidet mit 8,30 Punkten ebenfalls vergleichsweise gut ab.

Ein Eigentor schießt stattdessen Brasilien: Die WM war für die Hotels des Gastgeberlandes die ideale Gelegenheit ihren Ruf aufzupolieren. Doch der ganze WM Trubel hat scheinbar so viel Aufregung verbreitet, dass für „Reinemachen“ keine Zeit übrig blieb. Gegenüber dem Vorjahr sind sowohl in Rio (7,29) als auch in Sao Paulo (7,69) die Noten für Sauberkeit und Hygiene deutlich niedriger als im WM-freien Vorjahr. Doch auch bei europäischen Hotels, wie beispielsweise in London (7,52), kann vor der Buchung ein Blick auf die Online-Kundenbewertungen helfen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Zwar gibt es in der Millionenmetropole zahlreiche sehr gute Hotels, aber eben auch den einen oder anderen Gastgeber, der es mit der Sauberkeit nicht ganz so genau nimmt.

Preisnachlass bis zu 50 % möglich
Finden Zimmersuchende tatsächlich Lippenstift auf dem Kissen oder verschmierte Spiegel im Badezimmer, oder trauen sich gar nur mit Schuhen in die Dusche, sollte der erste Weg zum Hotelpersonal bzw. bei Pauschalreisenden zur Reiseleitung führen, um den Mangel beseitigen zu lassen oder um ein alternatives Zimmer bitten.

Die erste und wichtigste Reaktion auf Mängel im Hotel ist, zu verlangen, dass er beseitigt wird. Und hier sollte dringend die richtige Person angesprochen werden. „Beanstandungen sollte man sofort an den Reiseleiter vor Ort oder alternativ an das Hotelmanagement richten. Es reicht nicht aus, lediglich die Mitarbeiter an der Rezeption zu informieren“, sagt Ralf Priemer, Vorstand bei der hotel.de AG. „Lassen sich Mängel vor Ort nicht beseitigen, sollten diese am besten schriftlich benannt und anhand von Fotos belegt werden.“

In einem solchen Fall ist die Entscheidung zu treffen, ob sich ein Rechtsstreit nach Rückkehr aus dem Urlaub lohnt. Hier hilft ein Blick in die Reisepreisminderungstabelle des Landgerichts Frankfurt, die sogenannte Frankfurter Tabelle. Diese gibt eine unverbindliche Übersicht, welche Minderung des Reisepreises man gegebenenfalls geltend machen kann.

Für massive Schäden am Hotelzimmer wie etwa Schimmel oder Ungezieferbefall ist eine Minderung von bis zu 50 Prozent möglich. Eine kleine Spinne an der Wand oder eine einzelnes Insekt unter dem Bett reichen dafür allerdings nicht aus.

Für eine abweichende Entfernung vom Hotel bis zum Strand ist eine Minderung von bis zu fünfzehn Prozent möglich, fehlender Meerblick kann bis zu zehn Prozent des Reisepreises reduzieren. Eine Preisminderung mit bis zu zwanzig Prozent kann der Urlauber beim Ausfall der Klimaanlage oder beim Vorfinden eines stark verschmutzten Pools geltend machen.

Vor Gericht ziehen sollte man all
erdings nur, wenn der Anlass auch wirklich einen Rechtsstreit wert ist. Denn jeder unzufriedene Urlaubsgast sollte sich eines bewusst machen: Jeder Streit kostet Zeit und Nerven und greift damit genau das Kapital an, was im Urlaub angesammelt werden soll: Ruhe und Gelassenheit.

Weitere Tipps vom Reiserechtsexperten zum richtigen Verhalten bei Mängeln im Hotel finden Sie auf dem hotel.de Blog

Bäcker Kröger aus Gresenhorst

Frische Brötchen, gebacken ohne jegliche synthetische Zusatzstoffe, gehören im Strandhotel Fischland und im Strandhotel Dünenmeer in Dierhagen zum täglichen wie außergewöhnlichen Angebot. Es klingt fast wie einer von diesen Träumen vom gesunden schönen Leben, der hier in der gemeinsamen Suche von Generaldirektorin Isolde Heinz und einer regionalen Bäckerei nach der bestmöglichen natürlichen Qualität dieses Grundnahrungsmittels zur Realität werden konnte. Bei Bäcker Kröger aus Gresenhorst erfüllt sich dieser gemeinsame Traum, denn hier wird wieder richtig gebacken, auf fertige Backmischungen aus der Tüte oder auf vorproduzierte industrielle Tiefkühlware verzichtet er völlig. Das ist besonders und die Hotelgäste sind täglich aufs Neue begeistert.

In seiner Bäckerei wird das Mehl für den Frischteig vorher im Wasser „gekocht“, später trocknet das Brot dadurch nicht so schnell aus. Die Körner werden bis zu 18 Stunden vor Verarbeitung eingeweicht, jedenfalls bei seiner Kreation „Gresenhorster Korn an Korn“ und anderen Frischkornbroten. Das sind Handwerkskniffe, die bei Backmischungen sonst chemische Zusatzstoffe regeln, aber nicht bei Bäcker Kröger.

Intensive Gespräche, der persönliche Austausch und der verbindende hohe Anspruch an die Qualität von Brot und Brötchen gaben den Ausschlag für Isolde Heinz, Bäcker Kröger aktuell „anzuheuern“. Beide sind zudem von dem gemeinsamen Gedanken geleitet, dass der Gast, der hier etwas erleben will, auch die Natur der Region schmecken möchte. Einheitliche Industrieprodukte sorgen für die überall gleichen Brötchen aus der Tiefkühltruhe und somit dafür, dass der Geschmack der Regionen immer mehr verschwindet.
Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität entwickeln in dieser Kooperation beispielhaft eine große Wirkung und sind bewusstes Bekenntnis zum traditionellen Handwerk. In enger Zusammenarbeit wurde genau überlegt, was, wann und wie in den beiden Hotels gebraucht wird – eine große Herausforderung für eine kleine regionale Bäckerei. Komplett ohne synthetische Zusatzstoffe zu arbeiten statt Produktionshelfer der Industrie zu sein war nicht einfach, aber es lohnt sich für alle: die Gäste, den Hotelier, den Bäcker und die Natur. Jetzt gibt es in beiden Häusern täglich die frischen Brötchen und Brote aus diesem traditionellen Handwerksbetrieb und die Gäste können neben dem Brötchenkorb die Zutaten nachlesen. Sie wissen nun, warum sie gerne hier zugreifen und bei Fragen spricht Bäcker Kröger auch direkt mit den Gästen, denn er ist oft selbst im Haus – gelebte Authentizität.

Ein Handwerksmeister von dieser Güte trägt dazu bei, dass auch in diesem kulinarischen Bereich die Gäste unser ehrliches Bemühen um Natürlichkeit spüren, um Regionalität und wahrhaftiges Engagement zum Wohl unserer Gäste. Das ist nicht immer der einfache Weg“, so Isolde Heinz.

Eine hohe Qualität der Grundstoffe und die leidenschaftliche Verarbeitung mit dem neu erarbeiteten Wissen alter Handwerkstradition sind entscheidend, auch deswegen kommen hier nur Grundprodukte aus Heimat Mecklenburg-Vorpommern in den Backtrog, lange Lieferwege werden vermieden, denn mit den beiden Strandhotels hat die Bäckerei nun auch einen sicheren, vertrauensvollen Partner in der Region. Viele Gäste bestellen entweder zur Abreise oder sogar von zu Hause aus in den Strandhotels ihr Lieblingsbrot und bekommen es per Post geliefert.

Die Mitgliedschaft im Verein Natur-Pur ist für den Bäckermeister wie ein Qualitätssiegel seiner Bemühungen, das traditionelle Bäckerhandwerk hoch zu halten.

www.strandhotel-ostsee.de

Gourmet Report meint: Das sollten viele Hoteliers kopieren! Fast alle Backwaren in Hotels sind von minderer Qualität!

Festival der Sinne

Festival der Sinne am 27. Januar 2014 im Kuppelsaal Hannover

Am 27. Januar 2014 ist es wieder soweit: Dann begrüßt Sanjay Shihora, Inder, Wahlberliner und Comedian die Gäste zum „Festival der Sinne 2014“, der 9. langen Nacht der Gastronomie. „Nach dem überwältigenden Erfolg im letzten Jahr – es kamen erneut über 2000 Gastronomen und Hoteliers aus ganz Niedersachsen nach Hannover – freue ich mich auf einen weiteren fantastischen Abend“, schwärmt Organisator Stephan Kwiecinski (49, kwie.medien).

Begrüßt werden die Gäste ab 18.30 Uhr im Foyer des Kuppelsaals durch Musik von „alten Bekannten“: „Dick & Durstig“ sind eine Institution, wenn es um Spaß und Stimmung geht. Dazu gibt es als Begrüßungscocktail die Eigenkreation „Hannover Royale“ von Niedersachsens amtierendem Cocktailmeister Manuel Mauritz (Lucky 7 im RP5). Danach folgt ein fantastischer Varieté-Showteil. Mit dabei sind Alexey Chaynikov (Hula-Hoop) aus Russland, das argentinische Duo Laos (Partnerakrobatik) und der „junge Wilde“ Phil Os mit einer beeindruckenden Diabolo-Jonglage.

Bis spät in den Abend hinein haben die Gäste Zeit, Lose für eine der wohl größten Tombolas Niedersachsens mit nahezu 1000 Sofortgewinnen zu erstehen; ein Teil des Erlöses wird wie in jedem Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Im Anschluss an den Varietéteil folgen rund anderthalb Stunden, in denen die Gäste an verschiedenen Büffetstationen im Haus beköstigt werden. Etwas ausgefallener speisen einige Gäste im ersten Rang: Ihr Gastgeber ist 2-Sterne-Koch Christian Lohse aus dem Restaurant „Fischers Fritz“ im Berliner Regent Hotel. Lohse ist eine beständige Größe der Kulinarik und hält seine Sterne bereits seit Jahren.

Der musikalische Stargast des Abends ist in diesem Jahr ein echter Glücksgriff: Mit „R.I.O. feat. U_Jean“ ist es gelungen, einen der erfolgreichsten europäischen Dance Pop Acts auf die Bühne des Festivals zu holen. Mit über 250 Millionen Youtube-Aufrufen ist er so bekannt und beliebt wie kaum jemand sonst, und spätestens seit „Summer Jam“ kennen auch ältere Generationen den sympathischen Sänger von Hits wie „Party Shaker“, „Turn This Club Around“ und „Shine On“.

Die Karten kosten seit neun Jahren unverändert günstige 35 Euro inkl. Essen (!), außerdem gibt es Sitzplatzkarten ab 75 Euro. Wer allerdings bei Christian Lohse speisen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen: 139 Euro kostet das 4-Gang-NMenü inklusive „Hannover Royale. Erhältlich sind die Karten unter www.festival-der-sinne.org

Schlosshotel Monrepos

Pächterwechsel und Personalsuche zu Neujahr

Ab Januar steht das Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg unter der neuen Schirmherrschaft der Hoteliersfamilie Finkbeiner, die auch das familieneigene Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn führt. Als erstes Vorhaben wird zu Jahresbeginn nach weiterem Personal zur Verstärkung des 80-köpfigen Team gesucht. Wie die weiteren Pläne für das Schlosshotel und die Gastronomie des historischen Anwesens aussehen und wer Gastgeber vor Ort sein wird, erklärte der neue Pächter bei einer Pressekonferenz.

„Das Schlosshotel Monrepos ist genau das Richtige für uns“, betonten Heiner und Renate Finkbeiner im November auf einer Pressekonferenz, bei der die neue Pächterfamilie zur Übernahme des Anwesens im Januar 2014 informierte. Morgen ist es nun soweit: Zum Jahresende scheidet der bisherige Pächter aus und übergibt den Betrieb von Schlosshotel, Gutsschenke und Seeschloss an die Hoteliers aus dem Nordschwarzwald. „Die zentrumsnahe Lage im grünen Park und am See, kombiniert mit Golfclub, Weingut und Reitverein ist ideal. Wir danken unserem Vorgänger und dem Hause Württemberg als Eigentümer für das hervorragend geführte Objekt“, erklären die neuen Betreiber und bestätigen mit Blick auf ihre neue Aufgabe: „Jetzt ist es an der Zeit, das Ensemble weiterzuentwickeln.“

Damit startet das geschichtsträchtige Anwesen in eine neue Ära. Erster Schritt auf dem Weg dort hin, ist die gezielte Suche nach weiterem Personal. Die derzeit 80 beschäftigten Mitarbeiter in Ludwigsburg werden übernommen, doch um das Schlosshotel mit seinem Tagungsgeschäft und die Caterings im Seeschloss florieren zu lassen, werden neue Mitarbeiter sowie Auszubildende für die Bereiche Service, Küche, Rezeption und Bar gesucht. Gerade in der Anfangszeit wird die Domäne aber auch vom Team aus Baiersbronn tatkräftig unterstützt, was zugleich einen wichtigen Vorteil hat. „Unsere langjährigen Mitarbeiter sind natürlich mit unserem Qualitätsanspruch und dem persönlichen Servicegedanken der Traube Tonbach vertraut und können vieles an ihre neuen Kollegen weitergeben“, betont der älteste Sohn der Familie, Matthias Finkbeiner, der wie seine Geschwister Antonia und Sebastian längst Teil des Traditionsunternehmens ist. Auch im Ausbildungsbereich, der bereits in der Traube Tonbach eine große Rolle spielt, sollen Synergien genutzt werden. So erhalten junge Berufseinsteiger zukünftig die Chance, durch eine Zwischenstation im Schlosshotel beide Standorte kennenzulernen.

Wer Gastgeber in Ludwigsburg werden wird, steht indes fest: Mit Ralph und Katrin Hosbein konnte man ebenfalls erfahrene Hoteliers für die operative Leitung vor Ort gewinnen und den Neubeginn sorgsam vorbereiten. Zuvor waren das Ehepaar Hosbein für die Geschicke des Fünf-Sterne-Hotels Columbia in Travemünde verantwortlich.

Ab Herbst 2014 sind zudem umfangreiche Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer geplant. Das Schlosshotel aus den 1960er und frühen 1970er Jahren wird komplett saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem sollen die derzeit 81 Zimmer und Suiten modernisiert sowie der Wellnessbereich umfassend renoviert werden. Durch die Investitionen von rund fünf Millionen Euro soll das Anwesen im Frühjahr 2015 in neuem Glanz erstrahlen.

Über die Gastronomie ist seit Bekanntwerden der Pachtübernahme viel spekuliert worden. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Traube Tonbach seit Jahrzehnten als ausgewiesenes Feinschmeckerhotel gilt. Durch ein Gespür für große Kochkunst ist bereits die Schwarzwaldstube der Traube Tonbach mit Harald Wohlfahrt zu einer der besten Adressen in Europa geworden. Einen neuen Küchenchef für das Schlosshotel und die Gutschenke möchte Heiner Finkbeiner derzeit zwar noch nicht namentlich nennen, doch er machte deutlich: „Ich bin kein Freund von halben Sachen.“ Über das Konzept ist sich die Familie einig: „Angestrebt wird ein Gourmetrestaurant, das regionale Produkte bestens darstellt“, so der neue Pächter, der zugleich klarstellte, dass es keine zweite Wohlfahrt-Küche geben werde.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten in Monrepos wird auch weiterhin das Veranstaltungscatering sein. Mit repräsentativen Tagungen, privaten Feierlichkeiten und wiederkehrenden Kulturveranstaltungen wie dem Klassik Open Air wird das vielseitige Areal mit seinen verschiedenen Konferenz- und Banketträumen in Seeschloss und Schlosshotel bespielt.

Das barocke Seeschloss Monrepos wurde im 18. Jahrhundert von den württembergischen Herzögen erbaut und steht inmitten einer weitläufigen Parkanlage kurz außerhalb der Innenstadt von Ludwigsburg bei Stuttgart. Neben dem eigentlichen Seeschloss, welches Konferenz- und Banketträume für Tagungen, repräsentative Feierlichkeiten oder private Feste beherbergt, gehören ein Vier-Sterne-Hotel mit derzeit 81 Zimmer und Suiten sowie 13 Veranstaltungsräumen, eine 27-Loch-Golfanlage sowie eine moderne Reitanlage zur Domäne Monrepos. Sie ist auch Sitz des Weinguts Herzog von Württemberg.

www.traube-tonbach.de

Ein Hotel-Bademantel – was für ein hübsches Souvenir!

Zwei von drei deutschen Reisenden nehmen bei Abreise Gegenstände aus dem Hotelzimmer mit

Duftendes Shampoo, cremige Bodylotion oder flauschige Bademäntel – zwei von drei (67%) der deutschen Reisenden geben zu, bei der Abreise schon mal Gegenstände aus dem Hotelzimmer eingepackt zu haben. Fragt man bei den Hoteliers nach, bestätigt sich diese Aussage: 66 Prozent geben an, dass sich Gäste bei Handtüchern und Co. bedienen. Die aktuelle TripBarometer Studie1 blickt in die Hotelzimmer Deutschlands und deckt auf, was bisher geahnt, aber nicht nachgewiesen werden konnte.

Manch‘ Reisender verfährt nach dem Motto: „ist doch alles im Zimmerpreis inkludiert“ und packt bei der Heimreise ein, was in den Koffer passt. Mit einer Quote von 67 Prozent liegen die Urlauber aus der Bundesrepublik hier sogar noch zwei Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt (65%). Besonders beliebt sind Kosmetikartikel (47%), gefolgt von Notizblock und Stift (32%), dem Tee- oder Kaffeeangebot (11%) sowie Handtüchern (7%). Seltener kommt es dagegen vor, dass die Minibar ohne zu bezahlen geleert wird (3%) oder die Batterien aus der Fernbedienung eingesteckt werden (1%). Bei den Kleiderbügeln scheint das Aufhänge-Konzept der Hoteliers erfolgreich zu sein, lediglich vier Prozent geben an, diese mit nach Hause zu nehmen.

Die beliebtesten Drinks in Hotelbars

Hotelbars sind oft echte Hotspots für ausgezeichnete Cocktails. Der beliebteste weltweit laut 500 von lastminute.de befragten Hoteliers: Es führt der Moijito, der aus Rum, Limetten, Zucker, Minze und Sodawasser besteht. Es folgt der angesagte Sprizz – ein Mix aus Weißwein, Aperitif und Wasser. Auf Platz drei ein Klassiker: Gin Tonic
 
Top 10 der beliebtesten Cocktails & Drinks in Hotelbars weltweit
1. Mojito
2. Sprizz
3. Gin & Tonic
4. Caipirinha
5. Martini Cocktail
6. Bier
7. Cosmopolitan
8. Margarita
9. Sex on the Beach
10. Cuba Libre