Jens Dannenfeld

THE KIDCHEN: Neue Familiengastronomie für Eltern und Kinder in Köln
Sternekoch Jens Dannenfeld macht Essen mit gehobener Küche in
entspannter Atmosphäre zum Erlebnis
Piratenkeule, Meeres-Knusper oder Bernie´s Schnitzel: Hinter der
Kinder-Speisekarte im neuen Familienrestaurant THE KIDCHEN steckt
das, was kleinen Gästen schmeckt. Das kulinarische Angebot möchte
damit eine schmackhafte Alternative zu den oft fantasielosen und
fetthaltigen Angeboten sein, die Restaurants vielfach für Kinder
bereithalten.

Eine Herzensangelegenheit von Chef-Cusinier Jens Dannenfeld, der
kleine und große Gäste für seine bodenständige und gleichzeitig
moderne Küche begeistern will. Der bereits mit Michelin-Stern
ausgezeichnete Küchenchef ist überzeugt: „Vernünftig Essen für Kinder
zahlt sich aus – durch wechselnde und raffinierte Kreationen,
natürliche Aromen-Vielfalt und hochwertige Grundprodukte aus der
Region.“

In THE KIDCHEN in Köln setzt der ehemalige Küchenchef des L´escalier
auf ein neues und innovatives Konzept, das das Thema Essen gehen mit
Familie in den Mittelpunkt stellt. THE KIDCHEN ist ein Ort, an dem
Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern in entspannter Atmosphäre
verweilen und gehobene Küche genießen können.

Stundenlang Stillsitzen müssen die Kinder dabei nicht. Zum Entdecken
und Spielen lädt die „Erlebnisküche“ im hinteren Teil des Restaurants
ein, die spätestens nach „Struppi im Vanilleteich“, getarnt als
Kalter Hund, oder einer Kugel hausgemachtem Eis – den
Gletscherbällchen – mit leuchtenden Augen erobert wird.

Auf 600 qm ist eine hochwertige Spielelandschaft aus Holz entstanden,
durch die Kinder in einem Parcours aus gigantischen Küchengeräten
klettern können. Während die Erwachsenen im Restaurant noch
Lammkarree nach Art des Hauses oder Bohnenstrudel mit Meerrettich
genießen, haben die Kinder längst den Riesenkühlschrank erklommen und
rutschen lachend durch die Saft-Tüte.

Kinder aller Alters- und Entwicklungsstufen fühlen sich mit ihren
Eltern hier wohl. Familiengerecht ist dabei auch die weitere
Infrastruktur von Wickeltisch und Kinderwagenparkplatz bis hin zur
Kleinkinder-Krabbelecke. Gedacht wurde auch an eine Stillzone für
Mütter.

www.thekidchen.de

Foodies

S.Pellegrino startet Feinschmecker-Community

Für leidenschaftliche Hobbyköche hat S.Pellegrino jetzt eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Ab sofort können sich „Foodies“ auf www.sanpellegrino.de untereinander austauschen. Sie sitzen gemeinsam am förmlich „längsten Tisch der Welt“. Das Besondere: Ausgesuchte Spitzenköche wie Daniel Humm, Diego Muñoz oder Sven Elverfeld haben ebenfalls Platz genommen und geben Tipps.

Fotos, Rezepte und Tipps – Die neue Community von S.Pellegrino soll Genießern aus aller Welt als Inspirationen für echten Genuss dienen. Und am liebsten kocht und genießt man natürlich gemeinsam mit Freunden. Das ist auch der Gedanke hinter der virtuellen Tafel von S.Pellegrino. Hier treffen sich Gleichgesinnte, stellen ihre Lieblingsrezepte vor, tauschen sich aus und zeigen ihr Können.

Foodies und internationale Spitzenköche – an einem Tisch
Ein besonderes Highlight der Webseite: Am unendlichen virtuellen Tisch nehmen auch einige der besten Chefköche der Welt Platz, wie zum Beispiel Diego Muñoz, André Chiang oder Daniel Humm. Unter ihnen aber auch zwei Sterne-Köche aus dem deutschsprachigen Raum: Sven Elverfeld und Karl Obauer. Wie ihre Kollegen aus Europa, Asien und Amerika zeigen sie selbst einige anspruchsvolle Kreationen.

Mitmachen wird belohnt: Einblicke in den Restaurantalltag
„Bist Du ein echter Foodie?“ – hinter dieser Frage steht eine spielerische Einladung, eine Anregung zum Mitmachen. Denn je mehr sich die Hobbyköche am Austausch beteiligen, desto mehr Punkte bekommen sie. Und mit steigender Punktzahl erhalten sie exklusive Expertentipps und Geheimnisse aus dem Restaurantalltag der Chefs. Besonders fleißige Foodies können also den Spitzenköchen quasi direkt über die Schulter schauen und von ihnen lernen.

Anekdoten aus der Profiküche
Die Meisterköche aus vier Kontinenten sind sehr auskunftsfreudig: Sie bieten tiefe Einblicke in die je eigene Kochphilosophie und in perfekte Geschmackskombinationen. Amüsant sind die ganz normalen Küchenkatastrophen, vor denen natürlich auch die Profis nicht gefeit sind. Von niedergebrannten Kochherden bis hin zu umgeworfenen Eisskulpturen.

Kevin Fehling

Kevin Fehling hat bereits mehrere Stationen hinter sich, bevor er erneut in Lübeck heimisch wird.
Die einzelnen Stationen aufzuzählen erspare ich mir, zumal es mir sehr schwer fällt, die ein oder andere Station in der Handschrift Fehlings zu erkennen.
Vielmehr ist bei dem noch nicht 40jährigen die eigene Handschrift, die eigene Stilistik in seinen Kreationen klar erkennbar.

Eine Beschreibung des Restaurants fällt nicht leicht. Der große „Wintergarten“ mit Blick auf die Ostsee, die ich nun schon zum zweiten Mal in des Winters Dunkelheit nicht erkennen kann,
ist mit großen Tischen bestückt, die viel Platz bieten. Die Sitzgelegenheiten sind bequem. Das Ambiente insgesamt eher schlicht und bescheiden.

Es wird ein Menü angeboten, dessen Zahl der Gänge man frei wählen kann.
Ein Auszug:

Gelbflossen-Makrele
mit Rettich, Matchatee, Limonenblatt-Staub & Kalamansi

Die Calamondinorange (auch Kalamansi) ist ein sogenannter Gattungsbastard, freundlicher auch als Hybride bezeichnet.
Entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und einer Kumquat-Art. Sie ist sehr sauer.

Die Cremetupfer von Matchatee und die zarten Schärfenoten bändigen die Säurebestandteile und lassen so der Makrele genügend aromatischen Raum.

Gänseleber “Lübecker Marzipan”
mit Marzipancreme, Rotkohl, Feige & Rum-Nuss-Chutney

Der Alte Leuchtturm in Travemünde, der älteste Leuchtturm Deutschlands, steht Pate bei diesem Gericht. Er ist derzeit (infolge mehrmaliger Zerstörung immer wieder aufgebaut) 31 Meter hoch und wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt.

Fehling ehrt das technische Kulturdenkmal mit einer grandiosen Gänseleberkreation, begleitet von delikatem Gänselebereis und einem Brötchen aus gedämpftem Hefeteig.
Dezente Marzipannoten flankieren das cremige und texturell hervorragende Gericht.
Der beigegebene Rotkohl koaliert nicht, wie von mir zunächst angenommen, sondern kontrastiert. Die ansonsten große Harmonie wird dadurch aber nur unwesentlich beeinflusst.

Carabinero „Message in the Bottle“
mit exotischem Chutney, Joghurt, Naanbrot & Tandoori

Zunächst wird eine Flaschenpost zugestellt. Das dazugehörige Foto finden Sie auf meiner Facebookseite.

Bei der Vorbereitung auf diesen Restaurantbesuch machte ich mich mit diesem Detail bereits vertraut. Mir erschien es überflüssig, ja sogar störend.
Schließlich erwartet man Speisen in einem Restaurant und keine Flaschenpost.
Doch Kevin Fehling scheint manchmal mit seinen Gerichten auch eine Geschichte zu erzählen. In seiner Zeit als Koch auf der MS Europa führte sein Weg auch nach Indien.
Der Zauber des Subkontinents hat ihn zu diesem Gericht beeinflusst.

Der Text der geheimnisvollen Flaschenpost lautet:
„Ich war 2 Jahre auf hoher See und eines der prägensten Länder auf unserem Erdball war Indien.
Dieses Gericht ist eine Inspiration und gleich eine Hommage an dieses außergewöhnliche Land voller Farben, Aromen und Düfte.
Kevin Fehling“

Die Königin der Garnelen verwöhnt mit perfekt gegartem und wundervollem Fleisch.
Cremige Joghurtnoten und exotische Duft- und Geschmacksnoten lassen erahnen, was Kevin Fehling inspiriert hat.

Kalbsrücken & Bries
mit Erdnuss, Kürbis, Quitte & Curry

Dem feinen, milden Geschmack des Kalbfleisches werden interessante Begleiter zur Seite gestellt wodurch die Kreation durch die harmonische Ausgestaltung verblüfft.
Quitte & Curry scheinen wie für dieses Gericht erfunden.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann mit Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Restaurant-Toilette

Örtchen der Entscheidung

Der Zustand der Toiletten ist für viele Gäste ein Indikator, wie es hinter den Kulissen eines Restaurants oder Hotels um Hygiene und Sauberkeit bestellt ist. Rund 46 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie gaben an, eine Gaststätte wegen mangelhafter sanitärer Einrichtung bereits bewusst gemieden zu haben.

Bei (halb-)öffentlichen WCs ist ein ansprechender Zustand in den Waschräumen eine tägliche Herausforderung. In „Schuhbecks Orlando“, dem „Pauly-Saal“ in Berlin oder „Die Bank“ in Hamburg gehören überfüllte Mülleimer und über den Boden verstreute Papierhandtücher der Vergangenheit an. Um auch außerhalb des Speisesaals ein ästhetisches Erlebnis zu bieten, rüsteten die Top-Gastronomen kürzlich auf den Dyson Airblade V Händetrockner um. Er trocknet die Hände durch zwei 690 km/h schnelle Luftströme binnen 10 Sekunden – dank HEPA-Filtration und berührungsloser Bedienung auf hygienische Weise.

Da das schmale Modell nur 10 Zentimeter von der Wand absteht, kann es ohne kostspieligen Einbau nachgerüstet werden. Mit Betriebskosten, die nach Herstellerangaben um 97 Prozent geringer sind als bei Papierhandtüchern, ist der Händetrockner für Gastronomen auch eine betriebswirtschaftlich interessante Alternative.

Mit einer Aktion schafft der Hersteller Dyson derzeit einen weiteren Anreiz zum Umstieg: Wer seine bisherige Händetrocknungslösung durch den Dyson Airblade V ersetzt, erhält einen Bonus von 50 Euro für jedes ausgetauschte und installierte Gerät. Die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2014. Alle Infos unter www.dysonairblade.de.

Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse

Wer überzeugt diese drei Spitzenköche? Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse begeben sich auf die Suche nach Profi- und Amateurköchen, die das Zeug haben, die drei Starköche von ihren Kochkünsten zu begeistern. „Game of Chefs“ wird es zeigen! Denn VOX holt das international erfolgreiche TV-Format ab Frühjahr 2015 nach Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse drei außergewöhnliche Sterneköche gewinnen konnten, die bisher nur selten Einblicke in ihre herausragende Arbeit gewährt haben. Alle drei verbindet, dass sie zu den besten Köchen Deutschlands zählen – darüber hinaus treffen mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse aber drei völlig unterschiedliche Koch- und Lebensphilosophien aufeinander. Damit erwartet die Zuschauer bei ‚Game of Chefs‘ ein faszinierender Wettkampf, der erstmals zeigt, wie in professionellen Küchen wirklich gearbeitet wird“, so VOX-Chefredakteur und Unterhaltungschef Kai Sturm.

Die drei Sterneköche bei „Game of Chefs“:
Christian Jürgens, 45 Jahre (3 Michelin-Sterne, Restaurant Überfahrt am Tegernsee): „Es ist mir schon immer sehr wichtig, Menschen zu vermitteln, dass Essen viel mehr als einfache Nahrungsaufnahme ist. Mit der Idee, die hinter ‚Game of Chefs‘ steht, sehe ich die Gelegenheit, diese Lebensphilosophie vielen Menschen näher zu bringen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass ich meinen Teammitgliedern die Unterstützung zukommen lassen kann, von der sie im Wettbewerb und darüber hinaus profitieren können. Wenn am Ende ein Mitglied meines Teams als Gewinner der Show hervorgeht, wäre das ein super Erfolg.“

Holger Bodendorf, 47 Jahre (1 Michelin-Stern, Restaurant Bodendorf’s auf Sylt): „An der Sendung reizt mich besonders, endlich zeigen zu können, was beim Kochen wirklich wichtig ist – Leidenschaft, Perfektion und Spaß! Ich hoffe, dass ‚Game of Chefs‘ gute Unterhaltung für die Zuschauer liefert und die junge Generation motiviert, sich für diesen harten, aber schönen und kreativen Beruf zu entscheiden.“

Christian Lohse, 47 Jahre (2 Michelin-Sterne, Restaurant Fischers Fritz in Berlin): „Ich freue mich sehr bei ‚Game of Chefs‘ dabei zu sein! In der Sendung geht es, wie in der Profi-Küche, ums Kochen und um Menschen. Nur ein gut geführtes Team kann auch ein perfektes Gericht kreieren und gute und schlechte Zeiten gemeinsam überstehen. Ich habe beide Seiten kennengelernt und kann meinem Team bei ‚Game of Chefs‘ mitgeben: Man muss immer wieder aufstehen, wenn man gefallen ist.“

Das internationale Erfolgsformat:
„Game of Chefs“ basiert auf dem gleichnamigen israelischen TV-Hit und erzielte im Heimatmarkt starke Marktanteile von bis zu 49,1 Prozent. Zunächst agieren die Sterneköche gemeinsam als Jury: Sie bewerten das Gericht, ohne zu wissen, wer es zubereitet hat. Wer kreiert ein perfektes Gericht und überzeugt mit Geschmack und Kreativität auf dem angerichteten Teller? Anhand seiner ganz eigenen Koch- und Lebensphilosophie stellt danach jeder Küchenchef sein Team zusammen. Als Mentoren führen und qualifizieren sie ihr Team, angelehnt an den Alltag in einer echten Profiküche. Fortan kämpfen die drei Teams gegeneinander und müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine wechselnde Jury bestehend aus Experten und Feinschmeckern überzeugen. Doch in jeder Runde scheidet ein Teilnehmer aus, bis im Finale der beste Profi- oder Amateurkoch alle Wettbewerber hinter sich gelassen hat. Der Sieger erhält einen Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro und kann sich damit einen kulinarischen Traum erfüllen. Moderiert wird die neue VOX-Show von Silvia Schneider. Die 32-jährige Österreicherin ist in der Alpenrepublik unter anderem für den TV-Sender PULS4 als Moderatorin im Einsatz. Produziert wird die neue VOX-Show von ITV Studios Germany GmbH.

ÖKO-TEST Regionale Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel mit Regio-Label stammen nicht vom Bauern um die Ecke, sondern haben weite Wege hinter sich. Darauf zeigt eine ÖKO-TEST-Untersuchung in der aktuellen Oktober-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat bundesweit 106 Produkte eingekauft und analysiert. Das Resümee ist ernüchternd: Nur 26 der getesteten Produkte sind lupenrein regional.

Die Mehrzahl der Deutschen ist bereit, für regionale Produkte einen bis zu 15 Prozent höheren Preis zu akzeptieren. Oft können sie sich das Geld jedoch sparen, denn manche Siegel, die den Produkten Regionalität bescheinigen, sind beim Einkauf keine große Hilfe, wie ÖKO-TEST kritisiert. Bestes Beispiel ist das neue Label „Regionalfenster“. Dessen lasche Vorschriften schreiben nur vor, dass die Region kleiner sein muss als die Bundesrepublik Deutschland. Der Hersteller kann also selbst definieren, was eine Region ist. Während die Verbraucher laut verschiedener Umfragen unter einer Region den Großraum um ihre Stadt oder zumindest das Bundesland, in dem sie wohnen, verstehen, grenzen die Lebensmittelhersteller diese weitaus großräumiger ab: Das Stück Heimat umfasst dann schon mal mehrere Bundesländer oder die halbe Republik.

Gekauft werden regionale Produkte, weil sie assoziieren, dass es sich um Produkte der heimischen Landwirtschaft handelt, die auch deshalb so frisch sind, weil sie nur kurze Transportwege haben. Doch weit gefehlt. Bei einem Bio-Risotto im Test stammen die Zutaten beispielsweise aus Norditalien, obwohl mit „Qualität aus der Heimat“ geworben wird.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern daher, ihr gutes Geld nur für solche Produkte auszugeben, deren Deklaration sie eindeutig als Regionalprodukt ausweisen. Dabei sollte man aber wissen, dass regional erzeugte Lebensmittel nicht automatisch eine gute Qualität haben. Sie enthalten teilweise zahlreiche Zusatzstoffe. Erste Wahl ist auch bei Regio-Produkten Bio. Diese werden umweltgerecht erzeugt, halten erhöhte Standards bei der Tierhaltung ein, haben weniger Zusatzstoffe und schmecken oft auch besser.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

25 Jahre Kochen mit Martina & Moritz

Martina & Moritz schreiben uns heute:

Am 3. Oktober um 16.40 Uhr feiert unser Sender, der WDR, unser Jubiläum. Wiederholung am 4. Oktober um 12.00 Uhr.
Schon seit einigen Jahren sind wir, wie der WDR gerne mitteilt, die „dienstältesten“ Fernsehköche. In dieser 45-minütigen Sendung werfen wir einen Blick zurück und schauen hinter die Kulissen, wobei man vielleicht feststellen kann: Das Einfache ist immer das Beste…
Schauen Sie/ schaut doch mal rein!

Mit herzlichen Grüßen,
Martina & Moritz

Originalton WDR:
„Sie gelten unter Experten als die besten Fernsehköche im Deutschen Fernsehen, denn ihre Rezeptkreationen stehen für alltägliches, aber richtiges, nachvollziehbares Kochen, für bodenständiges, aber nicht langweiliges Essen. Die Foodjournalisten Martina Meuth und Bernd „Moritz“ Neuner-Duttenhofer vermitteln in ihren Sendungen nun schon ein gutes Vierteljahrhundert im WDR Fernsehen ihr gesammeltes Wissen. Und das ungemein erfolgreich: nicht nur mit guten Quoten. Kochen mit Martina und Moritz gehört mit millionenfachen Online-Klickzahlen und Videoabrufen zu den erfolgreichsten Formaten im WDR überhaupt. Die Fangemeinde bundesweit ist riesig – das belegen auch die zahlreichen Zuschauer-Rückmeldungen Woche für Woche.
Das ist Grund genug zu feiern: In ihrer Jubiläumssendung erzählen die beiden Kultköche Martina und Moritz von ihren kulinarischen Ideen und berichten über Erfahrungen bei Dreharbeiten als TV-Köche und Moderatoren zur langlebigsten Kochsendung im deutschen Fernsehen. Sie lassen hinter die Kulissen schauen und greifen ins üppige TV-Archiv mit tollen Rezepten, die sie im Laufe von 320 Sendungen kreiert und vorgestellt haben. Aber natürlich darf in solch einer Sendung ein Rückblick auf die Kabbeleien von Martina und Moritz nicht fehlen, denn auch dafür sind sie schließlich bekannt.“

www.apfelgut.de

Ulrich Heimann

Vier Hobbyköche, ein Undercover-Sternekoch und fünf Feinschmeckermenüs waren die Zutaten für die jüngste, fünfteilige Sonderausgabe der erfolgreichen Kochsendung „Das perfekte Dinner“ von VOX. Unter dem Motto „Wer ist der Profi?“ trat Sternekoch Ulrich Heimann, Maître des Gourmetrestaurants LE CIEL im InterContinental Berchtesgaden Resort, gegen vier hoch ambitionierte Hobbyköche an und musste neben seinem kulinarischen Know-How auch sein Schauspieltalent unter Beweis stellen. Denn Heimann agierte undercover als „Kletterfan Sepp, der in seiner Freizeit leidenschaftlich gern kocht“. Wer von den Fünfen der Profi ist und ob es einem der Kontrahenten tatsächlich gelang, ihn oder sie zu übertrumpfen, wurde erst am Ende der Sendung aufgedeckt. „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“ wurde vom 21. bis 25. Juli 2014 ausgestrahlt und ist ab sofort in der VOX Mediathek unter www.voxnow.de abrufbar.

Ein Sternekoch unter Amateuren – an sich ein leichtes Spiel für den Profi bei der jüngsten Ausgabe von „Das Perfekte Dinner – Wer ist hier Profi?“. Doch allzu einfach machen wollten es die Produzenten dem Sternekoch Ulrich Heimann alias Outdoor-Event-Organisator „Sepp“ nicht: Um ein hohes Niveau bei den präsentierten Feinschmeckermenüs zu gewährleisten, wurden die vier Amateurköche aus ganz Deutschland vorab nach ihrem Können ausgewählt. So blieb es bis zum Schluss spannend, wer das Rennen machen würde und wer der heimliche Profikoch ist.

Für Ulrich Heimann, der sein Menü an Tag Drei der Sendung präsentierte, war das Ganze eine doppelte Herausforderung. Denn er musste nicht nur ein „Perfektes Dinner“ auf den Tisch zaubern, sondern auch noch möglichst überzeugend seine Rolle als „Hobbykoch Sepp“ spielen. Dazu war nicht nur beim Anrichten seiner Kreationen ein wenig Zurückhaltung gefragt, sondern auch beim Verwenden von zu vielen Fachausdrücken.

Am Ende begeisterte der vermeintliche Sepp die Runde optisch und geschmacklich unter anderem mit „Gebratener Langostino auf Blumenkohl-Couscous mit Papaya Chutney“ und „Kalb auf Fichtennadel-Hollandaise mit Schrobenhausener Spargel und Perlzwiebeln“. Er konnte den Wettbewerb mit 38 Punkten für sich entscheiden und überzeugte die übrigen Kandidaten auch bezüglich seines Profistatus. Platz zwei belegte Sabine aus St. Augustin, die mit 35 Punkten dicht hinter ihm folgte. Die 31-jährige zauberte in der Sendung laut Heimann, „ein Hauptgericht wie ein Gemälde“ auf den Teller.

Alles in allem war die Produktion der Sendung eine lohnenswerte Erfahrung für den Berchtesgadener Gourmet-Koch, die er jederzeit wiederholen würde: „Die Abläufe hinter der Kamera und die Organisation waren wirklich spannend zu beobachten. Und dazulernen konnte ich auch etwas – nicht unbedingt über das Kochen selbst, aber darüber, wie die Kandidaten mein Essen bewertet haben und worauf jeder Einzelne Wert gelegt hat. Sehr gefreut hat mich auch, dass alle Köchinnen und Köche Regionalität und Qualität ihrer Produkte wichtig war. Das ist nicht selbstverständlich.“

Den Gewinn in Höhe von 5.000 Euro wird Ulrich Heimann übrigens an zwei Projekte aus der Region Berchtesgaden spenden, die ihm sehr am Herzen liegen: die Bergrettung Berchtesgaden e.V. sowie Berchtesgaden hilft e.V., ein Spendenverein zur direkten Unterstützung von Kindergärten, Schulen, Einrichtungen und hilfsbedürftiger Personen in der Region.

Weitere Informationen zu Ulrich Heimann und seinem Gourmet-Restaurant LE CIEL im InterContinental Berchtesgaden Resort unter www.berchtesgaden.intercontinental.com.

Henssler hinter Gittern

Steffen Henssler zeigt Strafgefangenen Perspektiven auf ein besseres Leben „da draußen“ auf

In seiner neuen, vierteiligen Doku wagt Steffen Henssler ein einzigartiges Experiment: Der Hamburger Starkoch will einer Gruppe von zumeist ungelernten Strafgefangenen das Kochen beibringen und mit ihnen ein Bistro hinter Gittern eröffnen. Nicht zuletzt will der 41-Jährige den Straffälligen so mögliche Perspektiven für die Zeit nach der Haftentlassung aufzeigen. Viele von ihnen sind nämlich noch nie einer legalen Arbeit nachgegangen. Doch schon bald erkennt Henssler, dass seine hehren Ziele sich nur schwer mit der harten Gefängnisrealität vereinen lassen. Wird es dem Starkoch gelingen, in vier Arbeitswochen den Trupp Strafgefangener zu kulinarischen Höchstleistungen zu bringen?

In der vierteiligen Doku-Reihe gewährt die Justizvollzugsanstalt in Bremen-Oslebshausen dem Zuschauer exklusive Einblicke in die ansonsten vollständig abgeschottete Welt hinter meterhohen Gefängnismauern. Auf 725 Haftplätzen ist hier vom Schwarzfahrer bis zum mehrfachen Mörder alles vertreten. 350 Mitarbeiter versuchen, die Straftäter durch verschiedene Arbeits- und Kursangebote zu resozialisieren. Steffen Hensslers Aufgabe besteht darin, das neu errichtete Mitarbeiter-Bistro mit Platz für 60 Personen mit gutem Essen und motivierten Häftlingsköchen auszustatten.

Unterstützt wird Steffen Henssler von JVA-Mitarbeiter Detlev Jendrich. Der 51-Jährige arbeitet seit 13 Jahren in der Anstalt und leitet das Bistro. Nach Ende des Projekts will er mit den von Steffen Henssler angelernten Köchen das Bistro weiterführen. Insgesamt elf Strafgefangene sind zu Beginn des Experiments von Steffen Henssler dabei. Ihre Straftaten reichen von Diebstahl bis zu Raub mit Todesfolge. Nur ein einziger von Steffen Hensslers Kandidaten sitzt zum ersten Mal hinter Gittern. Alle anderen absolvieren zum wiederholten Mal teils mehrjährige Haftstrafen. Sie haben sich an das Leben hinter Gittern gewöhnt, reihen sich in die interne Hackordnung ein und lassen sich „von außen“ eher wenig sagen. Eine Herausforderung für Steffen Henssler, denn Disziplin, Arbeitseifer und Durchhaltevermögen sind hier alles andere als selbstverständlich.

In Deutschland sitzen rund 68.000 Strafgefangene in 186 Gefängnissen ein. Die Unterhaltskosten aller Anstalten belaufen sich auf zwei Milliarden Euro pro Jahr. Eines der wichtigsten Ziele des Strafvollzugs ist die Wiedereingliederung der Inhaftierten in die Gesellschaft, doch fast die Hälfte aller Entlassenen kommt wieder! Oftmals wandern die Ex-Insassen innerhalb kürzester Zeit zurück in den Bau – ein Teufelskreis. Steffen Henssler taucht ein in die Welt, die normalen Menschen für gewöhnlich verborgen bleibt: Er arbeitet mit Verbrechern zusammen, übernachtet sogar in einer Gefängniszelle – Wand an Wand mit Mördern und Gewaltverbrechern. „In der Zelle fühlt es sich an, als hätte einer einen Stein vor die Höhle gerollt und du sitzt drin“, beschreibt der unbescholtene Starkoch seine Eindrücke hinter Gittern. Fasziniert erfährt er von Gefangenen, wie der Alltag hinter Gittern aussieht. „Im Grunde genommen ist das hier eine Schmiede für Schwerkriminelle“ berichtet ihm der mehrfach wegen Diebstahl verurteilte Niko P. Auf einer Vollzugabteilung kämen aus seiner Sicht Verbrecher der unterschiedlichen Bereiche zusammen und man könne so die eigenen Methoden immer weiter perfektionieren, um in Zukunft nicht mehr so schnell ertappt zu werden.

Steffen Henssler versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Mit ihrer eigenen Hände Arbeit Geld zu verdienen war für die meisten Strafgefangenen stets verbunden mit Illegalem. Henssler will aufzeigen, dass ehrliche Arbeit Spaß machen kann, und erteilt deshalb einer Gruppe Freiwilliger einen Crashkurs im Kochen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die bestehenden Werkbetriebe in der JVA, doch aus Hensslers Sicht macht sein Kochprojekt einen großen Unterschied zu Gefängnisschlosserei oder -tischlerei: „In den Gefängnisbetrieben werden die Sträflinge von Bediensteten der JVA angeleitet. Ich hingegen bin Unternehmer von draußen und dadurch wird in meinem Gefängnisprojekt auf jeden Fall schneller und damit praxisnäher gearbeitet.“ Henssler erkennt nach einigen Tagen hinter Gittern, dass viele Gefangene in ihrem bisherigen Leben nur selten gelobt wurden. Ein Lob sei aus seiner Sicht jedoch der größte Antrieb für eine berufliche Tätigkeit.

Um den Gefangenen die Möglichkeit zu geben, ein stetiges positives Feedback zu bekommen, setzt der Starkoch sogar noch eins drauf: Er will den Gefangenen beibringen, in der Bistro-Küche des Gefängnisses ein Produkt herzustellen, dass in Supermärkten außerhalb der Gefängnismauern verkauft wird. Außerdem sollen sie täglich in einem Mitarbeiterbistro der JVA warme Speisen nach Hensslers Rezepten auf den Tisch bringen. Ob der Starkoch seinem Team mit den vielen Aufgaben zu viel zumutet?

Interview mit Steffen Henssler
Gourmet Report (GR): Steffen, wie kamen Sie auf die Idee, ausgerechnet in eine JVA zu gehen?

Steffen Henssler (SH): Ein Gefängnis ist natürlich eine Art Mysterium. Es hat mich gereizt herauszufinden, wie es vor Ort abläuft. Ich wollte hinter die Kulissen blicken und war auf die Mitarbeiter und Insassen vor Ort gespannt.

GR: Wie waren die Reaktionen der Strafgefangenen, als sie von dem Projekt gehört haben?
SH: Für das Projekt haben sich viele Insassen angemeldet. Sie hatten Bock etwas Neues auszuprobieren und aus ihrem Alltagstrott auszubrechen. Anderseits haben mich aber auch viele eher als Eindringling empfunden.

GR: Sie haben schon zahlreiche Projekte gemacht – was ist anders, wenn man in einer JVA dreht?
SH: Eine JVA ist eine Welt für sich. Man ist nie wirklich frei und hat immer einen Beamten an seiner Seite. Die Insassen machen freiwillig beim Projekt mit, können jedoch genauso jederzeit und ohne Konsequenzen abbrechen. Bei den teils sehr schwierigen Charakteren und widrigen Umständen vor Ort war dies schwer steuerbar und eine enorme Herausforderung für mich!

GR: Was hat Sie beim Dreh der Doku am meisten verwundert oder überrascht?
SH: Es hat mich überrascht, wie schnell man die Distanz verliert. Ich musste mich oft daran erinnern, dass ich es mit Insassen eines Gefängnisses zu tun hatte, da mir die Leute trotz ihrer Straftaten enorm schnell ans Herz gewachsen sind.

GR: Was war die größte Hürde, die Sie bei der Produktion nehmen mussten?
SH: Die Einschränkung in der eigenen Mobilität. Wenn ein Teilnehmer nicht im Bistro erschienen ist und ich ihn in der Zelle besuchen wollte, war dies mit enormen Hürden verbunden. Wir mussten zuerst offiziell anfragen und dann wurde über den Antrag diskutiert. Der Teilnehmer konnte, sofern der Antrag positiv bewertet wurde, aber auch noch das Besuchsrecht verweigern.

GR: Unabhängig davon, ob das Projekt erfolgreich war oder nicht – das wollen wir ja noch nicht verraten – würden Sie es nochmals machen?

SH: Jederzeit!
Gourmet Report: Danke fürs Gespräch!

Hensslers Biographie:
www.gourmet-report.de/artikel/345427/Biographie-Steffen-Henssler/

Henssler hinter Gittern – 4 Folgen ab Montag, 14.07.14, 20:15 Uhr auf RTL

Biographie Steffen Henssler

Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren. Gemeinsam mit seinem Vater führt er in Hamburg seit 2001 das Restaurant „Henssler Henssler“. 2009 eröffnet er außerdem ein zweites Hamburger Restaurant namens „ONO by Steffen Henssler“.

Daneben ist der Starkoch immer wieder auf den deutschen Bühnen und in zahlreichen TV-Shows zu sehen. Mit seinem ersten Bühnenprogramm „Meerjungfrauen kocht man nicht – Liebe geht durch den Magen“ kann Steffen Henssler bundesweit rund 80.000 Zuschauer begeistern. Sein zweites Live-Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ ist im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet und wird 2015 mit weiteren Terminen fortgesetzt.

Im ZDF war der Hamburger u.a. als Moderator der Show „Topfgeldjäger“ (2010-2014) zu sehen. Seit 2013 hat er bei VOX seine eigene Show „Grill den Henssler“, von der Anfang 2014 die zweite Staffel ausgestrahlt wurde. Die dritte Staffel ist für Herbst 2014 geplant. Bereits im Januar 2014 startete „Der Restauranttester“ auf RTL – neue Folgen werden im Herbst 2014 ausgestrahlt. Im Juli 2014 gehen mit „Die Steffen Henssler Challenge – Guter Geschmack gewinnt“ und „Henssler hinter Gittern“ gleich zwei neue Formate bei RTL auf Sendung.

Des Weiteren ist Steffen Henssler Autor mehrerer Bücher. Im August 2013 ist sein viertes Kochbuch „Einfach Henssler – schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“ erschienen (Dorling Kindersley).

Steffen Henssler hat außerdem im April 2013 Englands Starkoch Jamie Oliver erfolgreich herausgefordert. Nur mit einem Messer ausgerüstet, hackt er mehr Chili-Schoten in 30 Sekunden als der Engländer und stellt damit einen offiziellen GUINNESS WORLD RECORDS Rekord auf.

Henssler im Gourmet Report Archiv: www.gourmet-report.de/archiv/Henssler/