Johann Rappenglück

Das Weinhaus Neuner, das älteste Weinhaus der Stadt im Denkmal geschütztem Haus der Herzogspitalstraße 8, hat wieder eröffnet – unter der kulinarischen Leitung zweier international angesehener Gastronomen: Fabrice Kieffer (Maître) und Johann Rappenglück (Chef de Cuisine), beide geschätzt aus dem Michelin-Stern gekrönten „Les Deux“ sowie als Geschäftsführer der „9er Gastro GmbH“ Moritz Haake („Burger & Lobster Bank“) sind Macher des neuen „Neuner“.

„Wir verstehen uns als Gasthaus im wahrsten Sinne des Wortes. Bei uns ist der Gast zu Hause, wir schaffen eine Atmosphäre, in der er sich wohl fühlt und genießen kann, sowohl seine Tischgemeinschaft, als auch die Aura unseres Restaurants und natürlich vor allem unsere Küchenkreationen und Weinempfehlungen,“ so Fabrice Kieffer. „Wir möchten München und den Münchnern endlich ein Gasthaus geben, in dem bayerische und österreichische Küche auf einem hohen Niveau gelebt und geschätzt werden.“

215 Positionen umfasst der Weinkeller des Maître zur Wiedereröffnung des Weinhauses – in der Preisregion von 30 Euro die Flasche bis 150 Euro, bewusst moderat gestaltet, wie es sich für ein Gasthaus gehört. Lieblingsweine, Geheimtipps und Neuentdeckungen, schwerpunktmäßig von deutschen und österreichischen Winzern finden sich in der „Wein-Bibel“, wie Kieffer die große gebundene Weinkarte bezeichnet – mit prickelnden Ergänzungen aus der Champagne.

Dieses Credo aus der Verbindung von Tradition mit Überraschungen steckt auch hinter der Gestaltung der Speisekarte, für die Johann Rappenglück ein rund zehnköpfiges Küchenteam engagiert hat:

Ausschließlich Rezepte aus Bayern und Österreich kommen mittags und abends zum Gast – interpretiert mit der Michelin-Stern-würdigen Kreativität Rappenglücks. „Natürlich gibt es Leibgerichte wie das Wiener Schnitzel und den Kaiserschmarrn, zubereitet mit ausschließlich regionalen Produkten, mit Fleisch von alten Rassen, die auf heimischen Weiden grasen, mit Fischen aus den Gewässern am Alpenrand – aber auch die ein oder andere Überraschung bei Beilagen oder Kombination der traditionsreichen Gerichte richten wir auf unseren Tellern an,“ so Rappenglück, dessen Team von Benjamin Kunz als Küchenchef angeführt wird.

Wichtig für die Macher des neuen Weinhaus Neuner: Ein Gasthaus zu öffnen, in dem sich viele unterschiedliche Gäste wohlfühlen: „Früher gab es in diesem historischen Haus keine Schwemme, diesen typisch Münchner Bereich für eine lockere Art von Gastlichkeit. Wir haben im Weinhaus Neuner eine ganz besondere Schwemme hinter der einige hundert Jahre alten Eingangstüre eingerichtet: Stehtische, deren Beleuchtung durch Flaschenglas erfolgt, kleine Sitzmöglichkeiten und herzlicher Service, der dazu einlädt, ein Glas Wein oder auch ein frisch gezapftes Augustiner zu genießen, mittags, abends oder einfach zwischendurch,“ so Geschäftsführer Moritz Haake.

Die Stube, die sich links an die Schwemme anschließt, wurde in aufwändiger Handarbeit von bayerischen Handwerkern neu vertäfelt und im alpenländischen Stil eingerichtet. Der ein Schwert schwingende Löwe, das Wappentier des Weinhauses seit Jahrhunderten, ziert die dezenten Accessoires in Stube und im Restaurant, dem Herzstück des Weinhaus Neuner, rechts von der Schwemme aus zu erreichen: Behutsam restaurierte Gemälde mit Münchner Szenen aus dem 19. Jahrhundert, filigrane Holzschnitzereien und Skulpturen der Münchner Stadtgeschickte machen das Flair des Raumes ebenso aus wie Steinmetzarbeiten aus der Entstehungszeit des Hauses, die von Restauratoren zu altem Glanz aufbereitet wurden.

Die Küche wurde für die Bedürfnisse eines modernen Restaurantbetriebs von Grund auf neu und auf dem neuesten Stand der Technik eingerichtet – und steht in Zukunft auch für ausgesuchte Kochevents zur Verfügung.

www.facebook.com/weinhausneuner.

Beckenbergbaude, Oberlausitz

„Essen ist ein Stück Lebensfreude“ – diese kurze Aussage ist für André Meyer mehr als nur eine Feststellung, sondern seine Philosophie. Seit 2001 betreibt der Oberlausitzer den alt-bekannten Berggasthof Beckenbergbaude in der Gemeinde Kottmar. Sein Ziel: Den Gästen die Freude im Alltag schenken und die Möglichkeit geben, den Alltag hinter sich zu lassen und das genussvolle Leben zu kosten.

„Es war schon immer mein Traum, ein Restaurant selbst zu betreiben. Nachdem ich im Jahr 2001 meinen Ausbilderschein gemacht hatte, bot sich die Möglichkeit, die Beckenbergbaude zu pachten. Diese Chance habe ich am Schopf gepackt. Später haben wir das gesamte Anwesen dann gekauft“, sagt André Meyer, der das Lokal gemeinsam mit seiner Mutter und insgesamt vier Mitarbeitern betreibt. Bei größeren Veranstaltungen greifen im Familienbetrieb auch die beiden Brüder unter die Arme.

Seine gesamte Ausrichtung hat André Meyer unter das Schlagwort der Nachhaltigkeit gestellt. „Schon als junger Mensch habe ich mich für den Artenschutz und die Vielfalt engagiert. Es ist meine persönliche Überzeugung, die ich unbedingt auch in meinem Lokal umsetzen wollte“, sagt Meyer, dessen Baude seit 2013 auch bio-zertifiziert ist.

So wundert es kaum, dass die Karte jede Menge Köstlichkeiten der Region offeriert. Die Produkte stammen dabei aus ökologischen Betrieben sowie von regionalen Erzeugern und Produzenten. Säfte von der Lausitzer Streuobstwiese gehören neben dem schwarzen Bier aus Eibau, Weinen aus ökologischem oder sächsischem Anbau sowie fair gehandelten Kaffee-, Tee- oder Kakaospezialitäten zum Portfolio. Das Rindfleisch bezieht die Beckenbergbaude vom Ökohof in Mittelherwigsdorf sowie von einem Bauernhof aus Spitzkunnersdorf, den Fisch aus dem Lausitzer Seenland. „Lachs wird man beispielsweise nicht auf unserer Karte finden. Vielmehr setzen wir auf die Zucht der Region, die Wels und Buntbarsch hervorbringt“, sagt Meyer, der auf den persönlichen Kontakt und die Geschichten hinter den Gerichten setzt.

Auch der Begriff „saisonal“ bekommt in der Beckenbergbaude eine vollkommene Bedeutung, kommen doch auf die Karte tatsächlich nur Lebensmittel, die wirklich Saison haben. „Die Gurke schafft es erst auf den Teller, wenn der Gärtner sie bei uns im Angebot hat. Im Winter füllen beispielsweise Krautsalate ihre Lücke.“ Kreativität ist gefragt – auch bei der Interpretation klassischer Gerichte aus der Oberlausitz, wie etwa der beliebten Kartoffelklöße, der sogenannten Stupperle. Im Rahmen des Angebots „Genussreise Oberlausitz“ tauscht sich Chefkoch André Meyer auch mit anderen Gastronomen der Region aus und bringt, jeweils unter einem bestimmten Thema, traditionelle wie moderne Gerichte auf die Karten.

Doch die in 408 Metern Höhe gelegene Baude ist nicht nur ein kulinarisches Ausflugsziel: Wanderern und Radfahrern, die etwa auf dem Spreeradweg unterwegs sind, machen Rast oder bleiben gern auch über Nacht. Denn die Beckenbergbaude bietet vier Gästezimmer, deren Betten natürlich aus ökologischem Holz geschaffen wurden. Apropos Holz: Jährlich im Mai kommen traditionell über 30 Kettensägenschnitzer aus aller Welt auf dem Gelände der Baude zusammen, um neue Holzfiguren zu schaffen und mit Jung und Alt ein buntes Fest zu feiern.

www.beckenbergbaude.de

Hôtel du Cap-Eden-Roc öffnet Küchen für Gäste

Das Hôtel du Cap-Eden-Roc gewährt einen Blick hinter die Kulissen: Das legendäre Juwel der Oetker Collection an der Spitze des Cap d’Antibes bietet seinen Gästen jeden Morgen zwischen 10 und 11 Uhr eine Führung durch seine Küchen. Mit dabei: die wunderbar duftenden Hallen von Konditorei und Bäckerei. Zusätzlich zu den Touren können Kochkurse mit den hoteleigenen Küchenchefs Arnaud Poëtte und Olivier Gaïatto gebucht werden.

Arnaud Poëtte sieht das Meer ums Cap d’Antibes als Hauptinspiration für seine fröhliche und raffinierte Küche. Frische Zutaten der Gegend, verarbeitet mit spontaner Kreativität und grenzenloser Hingabe, zeichnen seine Menüs aus. „Uns reicht es nicht, den Gast zufrieden zu stellen. Wir machen ihn glücklich, indem wir Träume wahr werden lassen“, sagt der Küchenchef mit einem Lächeln, das repräsentativ ist für sein gewinnendes Wesen. Olivier Gaïatto, Chefkoch des Eden-Roc-Restaurants, gilt als leidenschaftlicher Perfektionist, der unermüdlich die Wünsche seiner Gäste erfüllt. Sein stetes Streben nach Exzellenz spiegelt sich in seinen eleganten Kreationen wider.

Arnaud Poëtte und Olivier Gaïatto – zwei Starköche, die nun einige ihrer streng gehüteten Geheimnisse preisgeben.Die Kochkurse finden von 10 bis 12 Uhr in den Küchen des Hôtel du Cap-Eden-Roc statt. An jedem Kurs nehmen lediglich vier Personen teil, so dass eine persönliche Atmosphäre mit viel Raum für fachlichen und privaten Austausch garantiert ist. Gezeigt werden unter anderem Gerichte wie „Violette Artischocken à la barigoule“ und „Geröstete Langusten mit Speck und Minze“.

Freunden der süßen Verführung bietet das Hotel darüber hinaus Spezialkurse mit Chefpatissier Lilian Bonnefoi. Auf dem Back- und Speiseplan stehen exquisite Köstlichkeiten wie Zitronen-Makronen und Baiser-Torten.Wer lieber kochen lässt, dem empfiehlt sich ein Besuch des legendären Eden-Roc-Restaurants mit seinem atemberaubenden Blick auf die Îles de Lérins.

Hôtel du Cap-Eden-Roc bittet darum, Führungen und Kochkurse im Vorfeld zu buchen!!

www.hotel-du-cap-eden-roc.com

rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel

„Die rbb Reporter – 24h Flughafen Tegel“ im Restaurant Red Baron

Liebevoller Blick hinter die Kulissen
Schon längst sollte der Flughafen Tegel geschlossen sein, stattdessen platzt er aus allen Nähten und muss so viele Starts und Landungen verkraften wie noch nie. Im letzten Jahr strömten etwa 21 Millionen Fluggäste durch den 1974 eröffneten Airport „Otto Lilienthal“, der mittlerweile zum Berliner Wahrzeichen und Lieblingsflughafen von Millionen von Menschen geworden ist. Doch kaum einer der Passagiere, Besucher oder Flaneure kennt die Protagonisten hinter den Kulissen dieses markanten Gebäudes oder nimmt sie bewusst wahr. Die rbb Reporter begleiteten ein paar Tage lang die Menschen, die den Betrieb Tag und Nacht am Laufen halten. Unter anderem auch den Restaurantmanager des „Red Baron“, Thomas Reichel, der interessante Einblicke hinter die Kulissen des seit dem Jahr 2005 perfekt funktionierenden Restaurants gewährt, das neben dem Bistro-Café „Leysieffer“ und dem Quick Service Restaurant „Burger King“ zu den Gastronomieeinheiten der C. Wöllhaf GastroService GmbH auf dem Airport Berlin gehört.

Die Reportage „rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel“ wird am Dienstag, den 5. April um 20.15 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt

Gegenbauer sagt Bio-Zertifizierungen ade

Eine wirklich harmonische Beziehung war es nie, jetzt macht Erwin Gegenbauer Schluss mit dem Bio-Siegel und trennt sich damit von lästiger Bürokratie und einem kostenintensiven Zeitfresser. Für manche mag das ein unpopulärer und streitbarer Schritt sein, ganz sicher ist diese Loslösung aber ein klares Statement für qualitätsbewusste Verbraucher. Deren Kaufentscheidung sollte auf Basis des renommierten Familiennamens Gegenbauer getroffen werden und nicht auf Labeln gründen. Bio ist für den weltbekannten Geschmacksfanatiker nicht immer logisch und Produkte werden durch den Aufdruck nicht automatisch besser.

„Für mich ist Bio ein guter Anfang, aber eben längst nicht alles.“ In Erwin Gegenbauers Entschluss liegt eine tiefe Überzeugung und progressive Einstellung, belastet ihn die häufig mühselige Zusammenarbeit mit Kontrollstellen doch bereits seit Jahren. Die eigentlich sinnvolle, gute Idee hinter dem Bio-Siegel wurde für den Genussbotschafter viel zu oft ad absurdum geführt. Zum Beispiel, wenn Supermarktketten steirisches Kürbiskernöl anbieten, das aus minderwertigen Bio-Kürbiskernen aus China hergestellt wird. Bei solchem „industriellen Unwesen“ hat Gegenbauer nicht mehr viel Mut aufbringen müssen, um seine Entscheidung nun öffentlich zu machen.

Große wie kleine Betriebe bemühen sich um das Bio-Siegel, das Vertrauen der Verbraucher ist das Ziel. Erwin Gegenbauer geht genau den anderen Weg und gibt seine Auszeichnung wieder zurück. „Nachhaltig produzieren wir aus Selbstverständlichkeit schon seit mehr als 20 Jahren. Und die Naturprodukte, die wir verwenden, zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Braucht es dafür ein aufwendig erworbenes Siegel? Nein.“ Gegenbauer hat mit dem Wiener Bier oder seinen berühmten Frucht-, Wein- und Balsamessigen genug Erzählstoff, er muss Verbrauchern keine geschönten Geschichten mit Bio-Label vorsetzen. Ob in der Landwirtschaft oder in der Tierhaltung, Skandale und das Versagen staatlich autorisierter Prüfer erschüttern das Vertrauen der Verbraucher immer wieder und strapazieren den Glauben an die Bio-Bewegung.

Erwin Gegenbauer appelliert daher vor allem an die Eigenverantwortung und will Konsumenten aufrütteln, sich nicht von Marketingstrategien beeinflussen zu lassen, die die teilweise unschöne Wahrheit hinter den Siegeln verschleiern. Bei ihm steht Transparenz im Mittelpunkt: Wer vor dem neugestalteten Eingang der Essigbrauerei steht, kann durch offene Glasfronten durch das G’schäftl, den Verkaufsraum, in die gemeinschaftliche Kuchl und direkt in die Produktion schauen. Gegenbauer hat keine Geheimnisse. Seine acht Mitarbeiter füllen jede Flasche einzeln mit dem sauren Gold ab, etikettiert wird manuell. Hier wird Handwerk und Identifikation mit dem Produkt seit der Geschäftsgründung gelebt. „Ich gehe von einem Grundvertrauen meiner Kunden aus. Ich habe ein großes Verantwortungsgefühl ihnen gegenüber und kann gar nicht anders, als einwandfreie Lebensmittel herzustellen. Schließlich steht mein Name auf jeder Flasche, die den zehnten Wiener Bezirk verlässt.“

Mit dem Wegfall der biologisch verursachten Bürokratie und des finanziellen Mehraufwands kann Erwin Gegenbauer die wiedergewonnenen Ressourcen voll und ganz für seine Projekte verwenden, beispielsweise für die Wiener Gäste Zimmer. Diese fünf außergewöhnlichen Zimmer machen die Baugeschichte des Hauskomplexes, in dem sich auch die Brauerei befindet, erlebbar. Und sie sind ausgezeichnet. Von zufriedenen Gästen.

Weitere Informationen unter www.gegenbauer.at

Tagesspiegel Genuss

In der aktuellen Ausgabe von Tagesspiegel Genuss kürt die Redaktion ihre Favoriten des Jahres. Vom besten Burger und Hot Dog, über die genialsten Gastgeber und Neueröffnungen, bis zum feinsten vegetarischen Gericht und dem edelsten Fine-Dining-Menü – Tagesspiegel Genuss stellt die 22 kulinarischen Highlights für jede Gelegenheit vor.

Winterbacken: Jenseits von Plätzchen und Co. zeigen Berlins beste Konditoren, Patissiers und Chocolatiers ihre feinsten Kreationen mit Rezepten zum Nachbacken, darunter auch die Deutsche Meisterin der Chocolatiers Sabine Dubenkropp.

In der Kolumne „Auf eine Flasche Wein mit…“ erzählt der ehemalige Tatort-Kommissar, Buchautor und gelernter Koch Gregor Weber über sein neues Buch „Stadt der verschwundenen Köche“ und seine Leidenschaft fürs Kochen

Im Interview: Bernhard Moser, der Festivalleiter des Feinschmeckerfestivals „eat! Berlin“.
Tagesspiegel Genuss hat mit ihm über das Gourmetfestival in der Hauptstadt und dessen Besonderheiten gesprochen. Das Feinschmeckerfestival findet vom 26. Februar bis zum 06. März 2016 in Berlin statt.

Zudem untersucht Tagesspiegel Genuss, was hinter dem Lieferdienst-Boom wirklich steckt. Das Magazin hat den Markt und die vielen neuen Dienstleister und deren Angebot hinterfragt und diverse Kochboxen einem Genuss-Check unterzogen.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.
Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Marcus Schindler ist der Concierge des Jahres 2016

Emile Bootsma ist der Hotel-Manager des Jahres 2016 (Adlon, Berlin)

Das legendäre Hotel Adlon Kempinski Berlin steht unter der Leitung von Hoteldirektor Emile Bootsma, der sein Team mit großer Professionalität und Motivation führt. Der Gast soll einen unvergesslichen Aufenthalt haben und die Philosophie hinter der Marke Adlon erleben – sehr persönlichen, herzlich kümmernden und zeitgemäßen Service! Emile Bootsma ist ein weltgewandter Gastgeber mit großem F&B-Verstand und daher zu Recht Träger der Ehre „Hotel-Manager des Jahres 2016“.

Kempinski Hotel Frankfurt Gravenbruch ist das Hotel des Jahres 2016

Vor den Toren der Metropole Frankfurt am Main gelegen ist dieses Haus über die Landesgrenzen hinaus ein Inbegriff großer Hotellerie. Die notwendige Frischzellenkur hat das Haus erst Anfang 2015 durch ein millionenschweres Umbau- und Erweiterungsprogramm erhalten. Heute präsentiert sich das Haus als weltoffenes state-of-the-art Hotelprodukt der absoluten Luxusklasse. Herzlichen Glückwunsch für unser „Hotel des Jahres 2016“.

Marcus Schindler ist der Concierge des Jahres 2016 (Brenners Park-Hotel, Baden-Baden)

Theater, Taxis und Tickets – Concierges wissen, was wo in der Stadt gerade los ist und wo man es bekommt. Ihr Job ist das Wohl der Gäste. Ein ganz besonderer Repräsentant dieses Rundum-Sorglos-Berufsstandes ist Marcus Schindler aus dem Brenners Park-Hotel in Baden-Baden. Marcus Schindler spielt seit Jahren in der Champions League der guten Hotelgeister. Für seine Arbeit und die konsequente Bereitschaft dem Gast ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein, erhält Schindler von der Redaktion des Schlummer Atlas den Titel „Concierge des Jahres 2016“.

Roland Kuffler – Gastronom des Jahres

Über 40 Restaurants in Deutschland sind ein Statement! Das managen dieser Fullservicegastronomien ist eine Lebensaufgabe. Roland Kuffler ist der Mann hinter dieser gastronomischen Erfolgsrezeptur. Kuffler ist ein Vollblut-Gastronom und ein ganz besonderer Unternehmertyp, der dank einer Idee, eines Konzeptes oder einfach durch den berühmten guten Riecher und gutes Wirtschaften ein kleines Imperium aufgebaut hat.

Der Schlemmer Atlas verneigt sich vor einer derartigen Leistung und vergibt die Auszeichung „Gastronom des Jahres“ mit Stolz an Roland Kuffler.

Der Werdegang dieses geschätzten Gastronomen, dessen Erfolg nicht nur in Euro, sondern auch in der Größe seines Unternehmens gemessen werden kann, passt nicht auf ein kleines Blatt Papier. Mit seinen knapp 40 Gastrobetrieben spricht der Volksmund schon von einem „Imperium“.

Schon als Student eröffnete Roland Kuffler Lokale für die Uniszene in Heidelberg. Schlag auf Schlag folgten Gastrobetriebe in allen deutschen Studentenstädten. München wurde schließlich Firmensitz und Hauptstandort für viele gastronomische Prestigeobjekte, wie zum Beispiel den Haxnbauer im Scholastikahaus, das Spatenhaus an der Oper, das Weinzelt auf dem Oktoberfest oder das Seehaus im Englischen Garten. In den 90-er Jahren fand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Gerd Käfer im Raum Rhein-Main statt. Strategische und exklusive Standorte wie die Flughäfen Frankfurt und München oder das KUFFLER in der Maximilianstraße füllen heute die Gesamtliste.

Wir wollen aber nicht nur spröde Aufzählungen notieren, kommen wir lieber zu dem Menschen, der in diesem Erfolgsunternehmer steckt. Gut: Konsequenz, Disziplin und Qualitätsanspruch sind Eigenschaften, die wohl jeder große Unternehmer haben muss. Aber Kompromissbereitschaft, Entscheidungsfreudigkeit und mit einem Spürsinn versehene Beharrlichkeit mögen bei Roland Kuffler das Zünglein an der Waage sein. Und privat? „Mein Golfplatz ist meine Arbeit“, entgegnete er einst auf die Frage nach seinen Hobbies. Mit viel Herz greift Roland Kuffler bis heute unerschrocken ein Projekt nach dem nächsten an. Bei all diesen Unternehmungen hat er nicht einmal mehr Zeit für Allüren. Auch darum kommt dieser erfolgreiche Mann so sympathisch rüber.

DINING DAYS Rheinland

Ein Blick über den Tellerrand – die nationale Restaurantwoche Die DINING DAYS in Köln, Bonn und Düsseldorf

Kulinarisch hat das Rheinland mit Gerichten wie „Himmel un Äd“ oder „Rheinischem Sauerbraten“ bereits viel zu bieten. Doch was macht mehr Lust, als mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und neue Geschmackserlebnisse zu testen? Das ist der Gedanke hinter den DINING DAYS. Diese präsentieren vom 26. Oktober bis 1. November 2015 eine genussfreudige Vielfalt mit einem einzigartigen Menü-Konzept. Eine Woche lang dreht sich in Köln, Bonn und Düsseldorf alles um Neuentdeckungen, Gaumenfreuden und darum, die eigene Stadt von der kulinarischen Seite aus (neu) kennenzulernen.

Im Gegensatz zu vielen Food- und Gourmet-Festivals finden die DINING DAYS in den Restaurants selbst statt, die sich so in ihrem jeweiligen Ambiente dem Gast individuell präsentieren können. Für die Genießer reicht das Angebot vom edlen Italiener über den trendigen Burger-Laden bis hin zum asiatischen Gourmet-Tempel. In allen drei Städten werden insgesamt über 150 ausgesuchte Restaurants ihre exklusiven DINING DAYS-Menüs anbieten. Ihre Teilnahme fest zugesagt haben bereits u.A. das Grindhouse in Düsseldorf, das Schaarschmidt und SoHo Kitchen in Bonn, das Ego und La Barra in Köln.

Die Stadt erleben
DINING – das heißt: Leben, Genuss, Bewegung, Abenteuer. Warum nicht in seiner eigenen Stadt auf kulinarische Erlebnisreise gehen, sich als Tourist in der Heimat fühlen und in einem erstklassigen Hotel übernachten? „Wir möchten das Ich erlebe meine Stadt-Gefühl aufkommen lassen und den Gästen wieder schmackhaft machen. Viel zu oft verfällt man hier in eine Routine“, so Marion Nöldgen, der kreative Kopf hinter den DINING DAYS. Marion Nöldgen, die in der Gastro-Szene seit Jahren zuhause und bekennender Foodie ist, baute 2013 die Reservierungsplattform Quandoo mit auf, für die sie heute das globale Business- Development verantwortet. „Wir wollen die Menschen dazu anregen, mal neue Dinge zu probieren. Schauen wir auf die Reservierungszahlen von Quandoo, so gehen fast 90 Prozent der Deutschen immer wieder in die gleichen vier Restaurants. Die Idee, sich auf neue Küchenstile, Restaurant-Konzepte oder Ernährungsweisen einzulassen, ist einer der Grundgedanken hinter Quandoo, der in den DINING DAYS eine noch aktivere Umsetzung findet.“

Die Restaurants im Fokus
Bei der Menü-Auswahl ist für jeden Hunger und Geldbeutel etwas dabei – das 2 Gänge-Menü inklusive einem Glas Wein für 19 Euro, das 3 Gänge-Menü inklusive einem Glas Wein für 34 Euro sowie das edle 4 Gänge-Menü mit vollständiger Weinbegleitung für 69 Euro. Ausgewählte Restaurants veranstalten während der DINING DAYS zudem Supperclubs, Tastings und spezielle Dinner Events, bei denen es neben dem gemeinsamen Essen mit Fremden ebenso um die jüngsten kulinarischen Trends geht. Teilnehmer sind nicht nur Restaurants, sondern auch Kochschulen, Feinkostläden und Weinhändler, die ihre Gäste mit speziellen Kursen und Events verwöhnen. Die Gäste haben jeweils im Anschluss die Möglichkeit, die Restaurants zu bewerten und Punkte und Empfehlungen abzugeben. Am Ende der DINING DAYS-Woche wird dann der Sieger gekürt.

Vom Testlauf zur internationalen Serie
Die DINING DAYS schauen auf eine noch junge, aber sehr erfolgreiche Geschichte zurück: Die beliebte Restaurantwoche startete erstmalig im April diesen Jahres in Köln unter dem Namen „Festival of Food“ als ein erster Testlauf. Der große Erfolg der Aktion bescherte Berlin im Juni dann die ersten offiziellen DINING DAYS. Das „Festival of Food“ mit 32 teilnehmenden Kölner Restaurants begeisterte rund 2.000 Gäste. Berlin legte noch einmal nach und verwöhnte in 71 Restaurants die Gaumen von rund 3.000 Foodies. „Wir waren überrascht von der großen Begeisterung unseres Angebotes und über die vielen Reservierungen beim Festival of Food. Ein rundum schönes Event, jedes Jahr wieder!“, lobt Stefan Kuhl vom spanischen Restaurant La Barra. Und auch Gast Tobias Müller schwärmt: „Ich finde diese Möglichkeit toll, mal etwas Neues zu probieren, sonst landet man doch immer bei den gleichen Restaurants! Wir haben auf jeden Fall 1-2 neue Stammlokale gefunden.“

Ab 2016 geht die kulinarische Woche auch international in Serie: Neben weiteren deutschen Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg, wird die Restaurantwoche auch in Wien, Singapur und Sidney Genießern die bunte Welt der internationalen Küche näherbringen.

Wer bereits Hunger bekommen hat und bei den DINING DAYS im Rheinland dabei sein möchte, kann Menüs und Tickets im Vorfeld auf der Website www.dining-days.de auswählen und direkt buchen.

DINING DAYS Rheinland
Zeitraum: Montag, 26.10. bis Sonntag, 01.11.2015
Wo: 150 + Restaurants in Düsseldorf, Köln, Bonn
Website und Buchung: www.dining-days.de

Jens Dannenfeld

THE KIDCHEN: Neue Familiengastronomie für Eltern und Kinder in Köln
Sternekoch Jens Dannenfeld macht Essen mit gehobener Küche in
entspannter Atmosphäre zum Erlebnis
Piratenkeule, Meeres-Knusper oder Bernie´s Schnitzel: Hinter der
Kinder-Speisekarte im neuen Familienrestaurant THE KIDCHEN steckt
das, was kleinen Gästen schmeckt. Das kulinarische Angebot möchte
damit eine schmackhafte Alternative zu den oft fantasielosen und
fetthaltigen Angeboten sein, die Restaurants vielfach für Kinder
bereithalten.

Eine Herzensangelegenheit von Chef-Cusinier Jens Dannenfeld, der
kleine und große Gäste für seine bodenständige und gleichzeitig
moderne Küche begeistern will. Der bereits mit Michelin-Stern
ausgezeichnete Küchenchef ist überzeugt: „Vernünftig Essen für Kinder
zahlt sich aus – durch wechselnde und raffinierte Kreationen,
natürliche Aromen-Vielfalt und hochwertige Grundprodukte aus der
Region.“

In THE KIDCHEN in Köln setzt der ehemalige Küchenchef des L´escalier
auf ein neues und innovatives Konzept, das das Thema Essen gehen mit
Familie in den Mittelpunkt stellt. THE KIDCHEN ist ein Ort, an dem
Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern in entspannter Atmosphäre
verweilen und gehobene Küche genießen können.

Stundenlang Stillsitzen müssen die Kinder dabei nicht. Zum Entdecken
und Spielen lädt die „Erlebnisküche“ im hinteren Teil des Restaurants
ein, die spätestens nach „Struppi im Vanilleteich“, getarnt als
Kalter Hund, oder einer Kugel hausgemachtem Eis – den
Gletscherbällchen – mit leuchtenden Augen erobert wird.

Auf 600 qm ist eine hochwertige Spielelandschaft aus Holz entstanden,
durch die Kinder in einem Parcours aus gigantischen Küchengeräten
klettern können. Während die Erwachsenen im Restaurant noch
Lammkarree nach Art des Hauses oder Bohnenstrudel mit Meerrettich
genießen, haben die Kinder längst den Riesenkühlschrank erklommen und
rutschen lachend durch die Saft-Tüte.

Kinder aller Alters- und Entwicklungsstufen fühlen sich mit ihren
Eltern hier wohl. Familiengerecht ist dabei auch die weitere
Infrastruktur von Wickeltisch und Kinderwagenparkplatz bis hin zur
Kleinkinder-Krabbelecke. Gedacht wurde auch an eine Stillzone für
Mütter.

www.thekidchen.de