Sieben Gründe, nach Texas zu reisen

Der US-Bundesstaat bietet viele Natur-Wunder, die hierzulande noch weitestgehend unbekannt sind

Texas ist nicht nur die Heimat der schwulen Cowboys und Viehzucht. Der US-Bundesstaat hat weitaus mehr zu bieten. Kaum ein Besucher weiß, dass Texas allein 91 Berge besitzt, die höher als 1.600 Meter sind. Rund zehn Prozent der Fläche sind von Wäldern bedeckt. Zahlreiche Natur-Attraktionen warten darauf, entdeckt zu werden. Hier sieben Sehenswürdigkeiten, die kein Texas-Tourist verpassen sollte.

1) Zu Gast im zweitgrößten Canyon der USA: Nahe der Stadt Amarillo im Norden von Texas wartet der Palo Duro Canyon State Park auf Besucher. Dieser zweitgrößte Canyon der USA ist etwa 180 Kilometer lang, mehr als 30 Kilometer breit und beinahe 300 Meter tief und entstand vor knapp einer Million Jahren. In diesem Jahr feiert der Palo Duro Park seinen 75. Geburtstag. Dabei wird im Panhandle-Plains Natural Museum eine Ausstellung über die Geschichte des Canyons zu sehen sein.
www.palodurocanyon.com

2) Canyons und Wüste in einem Nationalpark: Für Sport- und Naturfreunde eignet sich einer der größten Nationalparks des Landes, der Big Bend National Park. Er erstreckt sich entlang des Rio Grande im Westen des Staates und zeichnet sich landschaftlich durch einzigartige Canyons, Felsformationen und Wüstengebiete aus. Zu den angeboten Aktivitäten im Park zählen Angeln, Camping, Biking und Wandern.
www.nps.gov/bibe/

3) Surfen auf Padre Island: Wer sich lieber an der texanischen Küste aufhält, sollte Padre Island nicht verpassen. Die dem texanischen Festland vorgelagerte Insel ist berühmt für jede Art von Wassersport. Vor allem für Windsurfer herrschen dank stetiger Winde und warmen Wassers optimale Bedingungen. Sonnenanbeter kommen ebenfalls nicht zu kurz.
www.nps.gov/pais

4) 150 Meter tiefer Krater zu bewundern: Wer dagegen eine Zeitreise erleben möchte, wird begeistert sein vom Meteor Crater. Dieser Graben in der Nähe von Odessa ist mehr als 150 Meter tief und entstand vor rund 20.000 bis 30.000 Jahren, als hier eine Reihe von Meteoriten einschlug.
www.odessacvb.com

5) Mit dem Kanu durch Big Thicket: Ein wahres Paradies finden Botanik-Fans im Big Thicket National Preserve. Über 85 unterschiedliche Baumarten sowie mehr als 1.000 verschiedene Blumenarten warten darauf, entdeckt zu werden. Wandern, Kanu fahren und Vogelbeobachtung sind nur einige Aktivitäten für die der Big Thicket bekannt ist.
www.nps.gov/bith

6) Auf Höhlen-Tour: Etwa 20 Kilometer nördlich von San Antonio warten die Natural Bridge Caverns auf Erkundung. Auf geführten Touren oder auf eigene Faust können Besucher beeindruckende Formationen in den weit verzweigten Höhlen unter der Erde entdecken.
www.naturalbridgecaverns.com

7) Aktivsport nahe Fredericksburg: Wer Texas dagegen nicht von unten, sondern von oben sehen möchte, sollte den Enchanted Rock nahe Fredericksburg nicht verpassen. Dieser Berg ist rund 200 Meter hoch und bietet sich für Sportarten wie Klettern, Wandern und Fahrradfahren an. Der Camping-Platz wurde darüber hinaus vom MSN City Guide zu einem der besten zehn des Landes gewählt.
www.tpwd.state.tx.us/park/enchanted/enchanted.htm

Weitere Informationen zu Aktivitäten in Texas finden Sie unter www.TravelTex.com .

Romantik und Familie bei den Deutschen ganz vorn

Die Deutschen mögen Romantik,
Familienleben und Partys mit Freunden – jedenfalls wenn es um das
Wochenende geht. Diese und andere Ergebnisse enthüllt eine heute von
MasterCard veröffentlichte Europastudie, bei der 6.508 Konsumenten in
zwölf europäischen Ländern zu ihren beliebtesten Wochenendaktivitäten
befragt wurden.*

Wer hätte das gedacht? Nicht die Franzosen oder Italiener sind die
größten Romantiker auf dem Kontinent – laut Studie nehmen die
Deutschen auf diesem Gebiet eine Spitzenposition unter den Europäern
ein. 97 Prozent der hierzulande befragten Konsumenten gaben an,
Romantik sei für sie maßgeblich für ein besonders schönes Wochenende.

Doch nicht nur bei der trauten Zweisamkeit sondern auch wenn es um
Familienbande geht, liegen die Deutschen europaweit ganz vorn: 95
Prozent verbringen ein gelungenes Wochenende am liebsten mit der
Familie. Allerdings ist der Wunsch nach Familienleben in ganz Europa
ausgeprägt. 86 Prozent aller Europäer meinen, ein ungestörtes
Wochenende mit den Lieben sei ein gutes Wochenende, und 92 Prozent
stimmen der Aussage „das Wochenende sollte intensiv mit der Familie
genutzt werden“ zu.

Briten trinken am meisten, Osteuropäer sammeln Pilze

Anders sieht es beim Thema Feiern aus. Während bei 77 Prozent der
Deutschen und Tschechen Partys mit Bier und Wein für gute
Wochenendlaune sorgen, sind es in Spanien beispielsweise nur 50
Prozent.

Zwar sind die Deutschen demnach absolute Partyanimals, aber
Alkohol trinken ist hierzulande kein absolutes Muss, um das
Wochenende optimal zu gestalten. Hier stehen andere Nationen ganz
oben auf der Liste. Allen voran die Briten, von denen 47 Prozent
meinen, Alkoholtrinken sei unverzichtbar oder wünschenswert, um ein
gelungenes Wochenende zu verbringen. Gefolgt von 34 Prozent der
Russen und 30 Prozent der Tschechen, die dieser Ansicht sind. In
Deutschland sind es „nur“ 19 Prozent.

Bei den Ansprüchen an Klima und Wetter sind die Deutschen
erstaunlicherweise eher bescheiden. Während 72 Prozent der Rumänen am
Wochenende Wert auf „unverschmutzte Luft“ legen, sagen dies nur 41
Prozent der befragten Deutschen. Und nur 19 Prozent brauchen
hierzulande Sonnenschein, um am Wochenende glücklich zu sein. Zum
Vergleich: In Rumänien sind es 58 Prozent, in der Tschechischen
Republik 56 Prozent und in Polen und Italien immerhin die Hälfte.

Auch Ungewöhnliches bringt die MasterCard-Studie zu Tage. Zum
Beispiel, dass Pilzesammeln in Osteuropa sehr beliebt ist. Vor allem
bei den Tschechen, von denen 84 Prozent gern am Wochenende zum
Pilzesuchen durch die Wälder streifen. Oder dass 17 Prozent der
Kroaten am Wochenende gern an „Nudisten-Veranstaltungen teilnehmen“
würden.

Zwar ein Europa – aber viele verschiedene Vorlieben fürs
Wochenende

Die Umfrage wurde von MasterCard im Rahmen der
länderübergreifenden „Unbezahlbare-Momente“-Werbekampagne in Auftrag
gegeben. „Wir finden die Erkenntnisse, die wir aus der Studie
gewinnen konnten, interessant und zum Teil auch amüsant,“ sagt
MasterCards Deutschlandchef Norbert Gebhard. „Die Welt wächst mehr
und mehr zusammen. Da ist es wohltuend zu sehen, dass es noch immer
eine so große kulturelle Vielfalt in Europa gibt. Die Einschätzung
über ein ‚unbezahlbares Wochenende‘ variiert nicht nur von Person zu
Person sondern auch von Land zu Land.

In einer Zeit, in der Zeitmangel und Hektik den Alltag bestimmen,
ist vielen Menschen das Wochenende ‚heilig‘ und soll perfekt
gestaltet werden. Es ist interessant zu sehen, dass trotz des oft
großen Drucks, dem viele Menschen ausgesetzt sind, die Familie so
wichtig ist und die Wochenenden vor allem dazu genutzt werden, mit
ihr Zeit zu verbringen“.

Weitere Ergebnisse der Studie:

– 89 Prozent der Deutschen kümmern sich am Wochenende gern um sich
selbst.

– 81 Prozent mögen es, am Wochenende gar nichts zu tun.

– Für sieben Prozent der Deutschen gehört es zu einem guten
Wochenende, einen Gottesdienst zu besuchen. In Rumänien sind es

mehr als ein Drittel.

– Für 60 Prozent der Deutschen macht Shoppen gehen ein gutes
Wochenende aus.

– Dabei geben die Deutschen im europäischen Vergleich besonders
gern Geld für sich selbst aus (35 Prozent). Und Rumänier und
Slovaken besonders gern für Leute, die ihnen Nahe stehen
(jeweils 71 Prozent).

– 75 Prozent aller Europäer meinen, dass ein Wochenende, an dem
sie für andere etwas Gutes tun, ein schönes Wochenende ist.

*Die Erhebung wurde vom Marktforschungsinstitut KRC in den zwölf
europäischen Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Spanien,
Tschechische Republik und Ukraine durchgeführt. Befragt wurden
insgesamt 6.508 Konsumenten über 18 Jahren. Die Fehlertoleranz für
die Befragung beträgt +/- 2% bei einer statistischen Sicherheit von
95%.

Service wird in Deutschland besser

Die Deutschen wünschen sich Bäcker in den Amtsstuben: „Der Kunde ist König“ gilt nicht überall
Beim Bäcker geht’s, in Amtsstuben nur selten: Die Deutschen fühlen sich beim täglichen Einkauf in Bäckerei, Gemüseladen und Metzgerei als „König Kunde“. Dagegen hat nur jeder vierte Deutsche das Gefühl, auch beim Behördengang freundlich und serviceorientiert behandelt zu werden. Dies belegt jetzt eine neue repräsentative Befragung des Chemiekonzerns Sasol Olefins & Surfactants. Erfreuliches Ergebnis: Insgesamt sind die meisten Bundesbürger zufrieden mit dem Service in Geschäften, Restaurants, Handwerk und Banken. Das Vorurteil der „Servicewüste Deutschland“ bestätigt sich auch beim Vergleich mit anderen Ländern nicht: Nur in Spanien und Österreich fühlen sich die Deutschen etwas besser behandelt als hierzulande.

Deutschlands Einzelhandel ist der Studie zufolge auf dem richtigen Weg: Volle 83 Prozent der Deutschen fühlen sich bei Bäcker, Metzger und anderen Einzelhändlern als „König Kunde“. Auf dem zweiten Rang, allerdings erst mit deutlichem Abstand zu den Umfragesiegern, liegt die Gastronomie mit 66 Prozent der Stimmen. Lebensmittelmärkte (60 Prozent), die Tourismusbranche (56 Prozent) sowie Handwerk und Banken (jeweils 55 Prozent) folgen auf den Plätzen. Der Amtsschimmel hat das Rennen um die Gunst des Kunden verloren: Behörden und Ämter landen wenig schmeichelhaft auf dem letzten Rang mit nur 25 Prozent. Branchen übergreifend betrachtet sind 58 Prozent der Bundesbürger mit dem Kundenservice bei ihren alltäglichen Einkäufen hierzulande zufrieden oder sehr zufrieden.

Deutschland auch im internationalen Vergleich vorne mit dabei

Was den Kundenservice im internationalen Vergleich angeht, haben Österreich und Spanien – wenn auch nur knapp – die Nase ganz vorne. Das sagen jeweils 34 Prozent der Befragten. Deutschland liegt mit 31 Prozent auf dem dritten Platz. Die Türkei (28 Prozent), Italien (26 Prozent) und Griechenland (24 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen. Weit abgeschlagen mit nur 8 Prozent: Großbritannien.

„Service zählt wieder: Viele Menschen möchten beim Einkaufen nicht nur von Schnäppchen zu Schnäppchen hetzen und immer neuen Rabatten nachjagen, sondern Wertschätzung erfahren,“ kommentiert Götz Lachmann von Sasol Olefins & Surfactants die Umfrageergebnisse. Sein Fazit: „Der Trend zu einem Verkauf alleine über den Preis hat in Deutschland seinen Höhepunkt erreicht – und überschritten.“

Für die repräsentative Studie wurden 1.000 Deutsche von einem namhaften Meinungsforschungsinstitut im Rahmen von Telefoninterviews befragt.

www.sasol.com

Das Bier Lexikon

Noch bis Anfang Oktober tobt in München das größte Volksfest der Welt. Viele Hektoliter Bier auf den Wiesn fließen nach dem traditionellen Ausruf „O´zapft is“ durch die Kehlen der Besucher des Oktoberfestes. Aber nicht nur die dort servierten Sorten bestimmen die Bierlandschaft in Deutschland. Über 5.000 verschiedene Biersorten werden hierzulande aus den Zutaten Wasser, Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die Vielfalt kommt durch die Unterschiede im Brauprozess sowie Variationen in Menge und Sorte der Rohstoffe zustande. Bier wird nach Arten, Gattungen, und Sorten unterschieden. Der folgende Überblick bietet eine Hilfe:
Bierarten: Nach Art der zur Gärung verwendeten Hefe unterscheidet man die untergärige und obergärige Biere:

• 85 Prozent aller in Deutschland gebrauten Biere sind untergärig. Dazu gehören Pils, Export, Lager und Bockbiere. Am Ende der Gärzeit von ca. acht bis zehn Tagen setzt sich die Hefe auf dem Boden ab. Das Jungbier wird in andere Behältnisse gepumpt und reift bei niedrigen Temperaturen nach. Dabei reichert es sich mit Kohlensäure an und bildet zusätzliche Geschmacksstoffe.

• Bei obergärigem Bier wie Weizen, Kölsch oder Alt steigt die Hefe nach der Gärzeit von zwei bis drei Tagen an die Oberfläche des Bieres. Nach einer Lager- und Reifezeit wird das fertige Bier gefiltert und abgefüllt.

Biergattungen:
Das Unterscheidungsmerkmal für die Biergattung ist der Stammwürzegehalt. Die Stammwürze ist ein Maß für die Menge der aus Malz und Hopfen heraus gelösten Inhaltsstoffe. Der Stammwürzegehalt ist mitbestimmend für den Alkoholgehalt des späteren Bieres.

Folgende Gattungen gibt es:
• Einfachbier
• Schankbier
• Vollbier, wie z.B. Pils
• Starkbier wie z.B. Bock- oder Doppelbockbiere

98 Prozent der hierzulande gebrauten Biere sind Vollbiere, das bekannteste ist Pils. Für den Alkoholgehalt des späteren Bieres gilt: Etwa ein Drittel des ursprünglichen Stammwürzegehalts entspricht dem späteren Alkoholgehalt.

Biersorten:
Brauverfahren und Rezeptur der Rohstoffe bestimmen den Geschmack und das Aussehen der verschiedenen Biersorten. Weißbier zum Beispiel gibt es als Leicht-, Voll-, Starkbier und in entalkoholisierter Form. Speziell für die Wiesn gibt es ein Märzenbier, das kräftig und malzbetont schmeckt. Es gehört zu den untergärigen Vollbieren. Der Name Märzen ist vom Monat März abgeleitet. Dieser war vor der Erfindung der Kühlmaschine die letzte sicher Möglichkeit vor Beginn der warmen Jahreszeit, untergäriges Bier zu brauen.

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