Kochbuch: "Die junge hessische Küche"

Traditionell, experimentell und erfrischend anders. André Großfeld und Mirko Reeh legen vor

Was die Hessen so alles essen ist hinreichend bekannt. Nichts gegen all’ die herzhaften Genüsse, sie gehören im Hessenland einfach mit dazu. Doch es gibt auch neue Ansätze und junge, engagierte Köche, die mit ganz eigenen Kreationen von sich reden machen. Die Zeit ist reif für „Die junge hessische Köche“ – das fand der Frankfurter B3-Verlag und bat zwei Meister des Kochhandwerks an die Töpfe.

André Großfeld, Hessens jüngster Sternekoch, und Kochanimator Mirko Reeh sind als „Duo geniale“ erprobt und ergänzen sich prächtig. Ihre Rezeptideen sind ein gefundenes Fressen für alle, die Spaß am Kochen haben und gerne mal was Neues ausprobieren. Ob traditionell oder experimentell alle Rezepte sind alltagstauglich und auch für Newcomer am Herd leicht nachvollziehbar. Frisch und frech, leidenschaftlich und manchmal auch ein bisschen verrückt ist die Mischung. Bodenständiges trifft sich mit Verwegenem. Preisbewusstes genauso wie Verschwenderisches kommt auf den Herd. Und es wird auch gezeigt, wie man ganz ohne Küche kochen kann. Immer im Fokus:

Der Hessen-Faktor, denn alles, was hier verarbeitet wird, kommt knackfrisch aus dem Hessenland – oder ist hier problemlos erhältlich. Das bedeutet: Kein Stress beim Einkaufen, denn Hessen hat’s. Und Hessen hat’s in sich. Das schmeckt man schon beim ersten Biss. Also, ran an die Töpfe! Doch Vorsicht, schon das Blättern in diesem Buch macht süchtig.

„Die junge hessische Küche“ von André Großfeld und Mirko Reeh, 144 Farbseiten. Das Buch ist im B3 Verlag, Frankfurt/Main unter ISBN 987-3-938-783-21-4 erschienen und kostet EUR 19, 90.

Über die Köche:

André Großfeld ist Schüler von Alfons Schuhbeck. Nach Stationen in Spitzenrestaurants wie Tantris, Marinas und Brick eröffnete er im vergangenen Jahr sein eignes Restaurant, das „Grossfeld – Gastraum der Sinne“ in Friedberg-Dorheim bei Frankfurt. Bereits nach einem Jahr fiel ein Michelin Stern auf das „Grossfeld“ und machte den Küchenstern zum jüngsten Sternekoch Hessens.

Mirko Reeh ist Koch und Entertainer in einem. Er ist mit Kochschulen in Frankfurt und auf Ibiza aktiv. Man kennt ihn als Gast und Moderator in zahlreichen Kochsendungen – u.a. beim Hessischen Rundfunk, bei RTL, MTV und TV Gusto. Seit Oktober 2006 betreibt er das Wilmenrod Restaurant Mirko Reeh in Königstein im Taunus.

Hessen a la carte

Die besten Köche Hessens liefern sich wieder einen spannenden Wettkampf. Es geht um den Eisvogelpokal 2006. Wer von den jungen Köchinnen und Köchen bereitet das beste hessische Menü zu? Es dürfen nur heimische Zutaten verwendet werden, und die Jury ist unerbittlich beim Verkosten der Gerichte.

HR, Samstag, 25.11., 16:15 – 16:30 Uhr

Hessens beste Fleischwurst

Hessens beste Fleischwurst stammt aus Gründau,
Hain-Gründau im Main-Kinzig-Kreis. Bei der ersten Hessische
Fleischwurstmeisterschaft in Ober-Mockstadt setzte sich der Ring von
Fleischermeister Dirk Baumann durch.

Insgesamt traten 324 Fleischereien aus ganz Hessen um den Pokal
der besten hessischen Fleischwurst an. Unter den 21 im Finale
teilnehmenden Fleischwürsten entschied die Jury einstimmig, dass die
beste Fleischwurst aus der Metzgerei Baumann Gründau, Hain-Gründau,
kommt. Die 1906 gegründete handwerkliche Metzgerei, stellt die
prämierte Fleischwurst nach einem alten, gut gehütetem
Familienrezept, in der vierten Generation, täglich frisch her.

Nur ausgewähltes frisches Fleisch und die besten Gewürze und
Zutaten werden für die Herstellung dieser typisch hessischen
Spezialität verwendet und in Rinderkranzdärme gefüllt. Die
außerordentliche Qualität der Baumannschen Fleischerzeugnisse hat
sich bereits bundesweit herumgesprochen.

Metzgermeister Baumann versendet auf Grund der großen Nachfrage
seine leckere Fleischwurst mittlerweile bundesweit an Feinschmecker.

Die feierliche Verleihung der Pokale und Urkunden findet am
Sonntag, den 9. April 2006 um 10.00 Uhr im Bürgerhaus Ober-Mockstadt
durch den Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt Herrn
Karl Winfried Seif statt.

30. Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden

Eine der traditionellsten Wiesbadener Veranstaltungen feiert dieses Jahr Jubiläum: Bereits zum 30. Mal findet vom 12. bis 21. August 2005 in Hessens Landeshauptstadt die Rheingauer Weinwoche statt. 1976 als Werbeveranstaltung der Rheingauer Winzer ins Leben gerufen, erstreckt sich seitdem jedes Jahr im August eine der längsten und schönsten Weintheken der Welt auf dem Wiesbadener Schlossplatz. Die Rheingauer Weinwoche ist mit insgesamt mehr als 10 Millionen Besuchern längst ein bundesweit bekanntes Fest geworden. Rund 110 Weinstände präsentieren die Weinangebote des Rheingaus und des Wiesbadener Weinguts. Zahlreiche Musikgruppen und Künstler machen dieses Straßenfest zu einem unvergesslichen Erlebnis. Einen festen Platz im Programm hat die Vorstellung der Rheingauer Weinköniginnen. In guter alter Tradition präsentiert sich auch wieder eine Wiesbadener Partnerstadt, in diesem Jahr die englische Stadt Tunbridge Wells. Die Weinwoche ist sonntags bis donnerstags von 10 bis 23 Uhr und freitags und samstags von 10 bis 24 Uhr geöffnet.
Lohnenswert von Wiesbaden aus ist auch ein Ausflug in den Rheingau selbst. Die Region bietet nicht nur alles rund um das Thema Wein, sondern auch zahlreiche Ausflugsziele wie die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach, die als Kulisse für die Verfilmung des Romans „Der Name der Rose“ diente, die Residenz des Fürstenhauses Metternich auf Schloss Johannisberg oder das Haus der Dichterfamilie Brentano in Oestrich-Winkel. Von der Anlegestelle Wiesbaden-Biebrich kann man in der Sommersaison täglich zu Schiffstouren in das romantische Mittelrheintal aufbrechen, das seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Der Wiesbaden Congress & Tourist Service steht den Wiesbaden-Besuchern als kompetenter Berater zur Seite und ist behilflich bei der Buchung von Unterkünften für Individual- und Gruppenreisende sowie Organisation und Durchführung von Pauschalprogrammen mit attraktiven Bausteinen. Eine Übernachtung im Mittelklassehotel inkl. Frühstücksbüffet, Eintritt in die Spielbank Wiesbaden, Überraschungspräsent und Info-Paket gibt es ab 49 Euro pro Person im Doppelzimmer.

www.wiesbaden.de