Quinoa

Es muss nicht immer Weizen sein

Die aus Südamerika stammende Quinoa ( Chenopodium quinoa ) wird häufig als Reis der Inkas bezeichnet, obwohl sie zur Familie der Fuchsschwanzgewächse gehört und damit eher mit dem Spinat oder den Rüben verwandt ist. Quinoa ist seit über 6.000 Jahren gemeinsam mit Amaranth einer der Hauptstärkelieferanten Südamerikas. Sie wird überwiegend in den Hochebenen der Anden oberhalb von 4.000 Meter angebaut, da die Pflanzen geringe Ansprüche an Boden und Wasser stellen. Die einjährige Pflanze, die auch als Reismelde, Inkakorn, Andenhirse oder Perureis bekannt ist, erreicht 0,5 bis 1,5 Meter Höhe. Die dicklichen Blätter sind am Rand gezähnt und die grünen Blüten sind eher unscheinbar.

Die mineralstoffreichen Blätter kommen als Gemüse oder Salat auf den Tisch. Die senfkorngroßen Nussfrüchte haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, weswegen Quinoa und auch Amaranth, als glutenfreies Pseudogetreide bezeichnet wird. Der Gehalt an Eiweiß und einigen Mineralien (vor allem Magnesium und Eisen) übertrifft dabei den gängiger Getreidearten. Dagegen enthalten Quinoasamen kein Vitamin A oder C. Das Fett besteht zu über der Hälfte aus ungesättigten Fettsäuren. Quinoa sollte licht- und luftgeschützt gelagert werden, da er wegen seines hohen Fettgehaltes ranzig werden kann.

Im Handel wird Quinoa pur oder als Zutat in Müslimischungen angeboten. Gerade für unter Zöliakie Leidende (Glutenunverträglichkeit) kommt es als vollwertiger Getreideersatz infrage. Es eignet sich zudem für die Herstellung von glutenfreiem Bier.

Die Weltproduktion liegt bei über 80.000 Tonnen, wobei in Peru, Bolivien und Ecuador die Hauptanbaugebiete liegen. Wird Quinoa in unseren Breiten angebaut, so erfolgt die Aussaat meist im April; die Ernte erfolgt ab September. Aufgrund des ungleichmäßigen Reifens der Körner, muss nach der Ernte eine Trocknung erfolgen.

Den Schutz vor Schädlingen erreicht Quinoa durch bitter schmeckende Saponine, weswegen Quinoa in ungeschältem Zustand ungenießbar ist. Quinoa kommt geschält oder gewaschen und dadurch vom Saponin befreit und entbittert in den Handel. Durch ein Erhitzen kann rund ein Drittel der eventuell verbliebenen Saponine unschädlich gemacht werden. Der mögliche Restgehalt an Saponinen schädigt den Menschen nicht, da sie kaum vom Darm aufgenommen werden.
Dr. Jörg Häseler, www.aid.de

Wie viel Butter steckt in Buttermilch?

Der Expertentipp im Juni – Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Josef Stemmer, Käse- und Milchexperte der LVBM, zu der Frage:

Wie viel Butter steckt in Buttermilch?

Buttermilch entsteht als Nebenprodukt bei der Butterherstellung: das Fett der Milch wird zu Butter verarbeitet, übrig bleibt Buttermilch. Diese enthält maximal ein Gramm Fett pro 100 Milliliter. Damit ist klar: die Bezeichnung Buttermilch leitet sich weniger vom Butteranteil als vielmehr von der Herstellung ab. Wobei auch der frische Geschmack an Butter erinnert. Bei der Produktion von Süßrahmbutter entsteht süße Buttermilch, die mit Milchsäurebakterien gesäuert wird. Da Butter bei der Herstellung mit Trinkwasser oder Magermilch gewaschen wird, kann Buttermilch bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch enthalten. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn auf der Packung „reine Buttermilch“ steht. Buttermilch ist dank des niedrigen Fettanteils sowie ihres hohen Gehalts an Eiweiß und Mineralstoffen sehr bekömmlich und gesund.

Tipp: Im Sommer eignet sich Buttermilch als erfrischende und gut sättigende Zwischenmahlzeit: wenig Kalorien und die Auswahl von säuerlich bis hin zu einem fruchtigen Mix machen das Getränk für jeden zum Genuss.

Käse- und Knödelfest in Zell am See-Kaprun

Käse und Knödel in Zell am See-Kaprun soweit das Auge reicht: Vom 7. bis 13. September 2014 dreht sich in Kaprun eine Woche lang alles um den heimischen Pinzgauer Käse und leckere Knödelvariationen. Das Highlight des Festivals ist das Schaukochen mit Spitzenkoch Christof Schernthaner, dem Küchenchef des renommierten Tauern Spa Zell am See-Kaprun und einem versierten Kollegen am 9. September 2014. Gemeinsam mit den beiden Köchen zwei Gruppen ein Fünf-Gänge-Menü zu, das sie mit passender Weinbegleitung zusammen genießen. Anschließend wartet eine Käse- und Schnapsverkostung auf die Teilnehmer. Die Rezepte und besten Tipps rund um den Käse können die Hobbyköche mit nach Hause nehmen. Die Anmeldung erfolgt unter www.kaesefestival.at.

Neugierige Kulinarikfreunde haben in der Region in zahlreichen heimischen Bauernhöfen und Almen die Möglichkeit, den Bäuerinnen bei der Käseproduktion über die Schulter zu schauen und mitzuhelfen, um zu erfahren, wie die Herstellung des Pinzgauer Käses funktioniert.

Der Auftakt des Festivals findet am 7. September 2014 mit dem Bauernherbstfest in Kaprun statt. Eine ganze Woche lang dreht sich dann alles um Käse und Knödelspezialitäten aus der Region, wie beim traditionellen Käseanschnitt sowie zahlreichen Verkostungen und musikalischen Veranstaltungen. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Tanz- und Gstanzl-Abenden sowie Unterhaltung mit lokalen Musikgruppen und Gesangsvereinen. Der Abschluss der Käse-Woche findet am Samstag, 13. September 2014, mit rund 30 Ständen im Zentrum von Kaprun statt. Beim Käse- und Knödelmarkt bieten die Produzenten den ganzen Tag ihre Köstlichkeiten an. Auf einer Festtafel präsentieren die Wirte ihre besten Variationen. Um 13.00 Uhr zieht der große Brauchtumsumzug mit Musikkapelle, Trachtenfrauen, Pferdegespann und Goasslschnalzern durch Kaprun. Das Käse- und Knödelfest ist auch Teil der bekannten „Alpinen Knödel Trilogie“, die neben Zell am See-Kaprun in St. Johann in Tirol und Sterzing in Südtirol stattfindet.

Der einzigartige Geschmack des Pinzgauer Käses kommt von den guten Almwiesen der Region: Die Milch, die für die Käsezubereitung verwendet wird, stammt von den Pinzgauer Rindern und den Pinzgauer Ziegen, die im Sommer auf den Almen leben. Die Mischung aus Kuh- und Ziegenmilch verleiht dem Käse ein würziges Aroma. Er ist traditionell fester Bestandteil der „Kasjausn“, der „Kaspressknödel“ oder der „Pinzgauer Kasnockn“. Wer sich für die Herstellung des Käses interessiert, kann in Bauernhöfen oder Almen einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich in die Käsereikünste einweihen lassen.

Zell am See-Kaprun ist mit Haubenlokalen, urigen Alm- und Skihütten und Traditionsbetrieben als österreichische Genussregion bekannt. Urlauber und Einheimische können die heimischen Produkte, die vor Ort hergestellt werden, vielerorts ab Hof und auf Märkten kaufen und genießen. Beispielsweise das Augut bietet eigene Marmelade, Käse, Brot und Speck zum Verkauf ab Hof an. In der Jausenstation Unteraigen am Maiskogel stehen selbstgebrannte Schnäpse und Liköre zum Verkauf. Bei einer Wanderung zu den Kapruner Hochgebirgsstauseen können Schlemmerfreunde in der Fürthermoar Alm einkehren und dort die hausgemachten Käsesorten und Produkte aus der eigenen Landwirtschaft verköstigen. Eine ganze Palette an lokalen Spezialitäten ist in der Zeller Innenstadt bei Feinkost Lumpi zu finden. Viele Betriebe der Region sind auch Teil der „Via Culinaria“, der Genusswege im Salzburger Land und stehen für Qualität und Leidenschaft für die heimische Küche.

www.zellamsee-kaprun.com

Henry Fong

Das kantonesische Restaurant Spring Moon im The Peninsula Hong Kong ist seit jeher für seine authentischen und delikaten Dim Sum Spezialitäten bekannt, auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Küchenchef Henry Fong kreierte nun zusammen mit seinem Team ein neues “Premium Dim Sum Menu“. Dabei verfeinern edle Ingredienzen wie Kaviar, oder seltener Schwarzer Trüffel die kleinen, kunstvoll zubereiteten Teigbällchen – ein absolutes Gourmet-Highlight.

Die Zubereitung der kleinen Teigbällchen ist eine Kunst, die im Spring Moon Restaurant seit Jahren perfektioniert wird. Vielfach ausgezeichnet für seine traditionellen Kochtechniken, ist Dim Sum Chef Henry Fong ein Meister auf seinem Gebiet. „Herz“ der Dim Sum sind die Füllungen. Frische Gemüse der Saison, Bambussprossen, Meeresfrüchte, Schwein, Geflügel, Rind – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mit dem neuen Premium-Menü kombiniert der Meisterkoch ursprüngliche Gerichte mit seltenen und erlesenen Zutaten – darunter Dim Sum gefüllt mit sizilianischer roter Garnele, gedünstete Teigbällchen mit Seeigel, Krevetten und chinesischem Sellerie sowie Hummer-Dim Sum mit thailändischer Spargel. Im Spring Moon hält Chef Henry Fong 25 verschiedene Varianten bereit.

Schon vor über 800 Jahren soll man ihnen im Süden Chinas als kleine Zwischenmahlzeit am Morgen verfallen sein: Den „kleinen Speisen, die das Herz berühren“ oder den „Herzenswonnen“, wie „Dim Sum“ übersetzt werden könnten. Die Liebhaber der mundgerechten Leckereien zelebrieren den Genuss der kantonesischen Spezialitäten heutzutage bis weit in den Nachmittag hinein.

Gedämpft oder frittiert, gebraten oder im Ofen gebacken, als Suppeneinlage oder Dessert – die edlen Snacks, quasi die asiatische Version des sogenannten „Fingerfood“, geben sich äußerst abwechslungsreich. Kunstvoll umhüllt werden sie von einem zarten Teig aus Mais-, Weizen-, Kartoffel- oder Reismehl und Wasser. Dazu werden pikante Dips und Saucen gereicht, um die optimale Geschmacksbalance zu erreichen – süß und sauer, mild und würzig, heiß und kalt: Chili-, Ingwer- und Sojasauce, süßsaure Sesamsauce, die exotische, aus wertvollen, fernöstlichen Zutaten gefertigte „XO Sauce“ sowie eingelegte Gemüse.

Das absolute „Must“ als Getränk zu Dim Sum ist chinesischer Tee. Die Teebar des Spring Moon umfasst 25 edle Sorten, die von professionellen Teemeistern passend zum Menü empfohlen und zubereitet werden. Die Palette reicht von grünem und weißem Tee über Oolong und Pu Er Sorten bis hin zu schwarzen Tees mit interessanten Blumenaromen.

Chef Henry Fong weiht seine Gäste in die Geheimnisse der Dim Sum-Herstellung ein. Ausgestattet mit Schürze und Kochmütze kreieren Hobbyköche ihr eigenes Dim Sum-Menü, das anschließend im stilvollen Ambiente des Spring Moon serviert wird. Reservierungen 72 Stunden im Voraus, kleine Gruppen von maximal sechs Personen möglich. Pro Person 2.000 HK$ (ca. 190 Euro, zuzüglich Gebühren).

Reservierungen, auch für das “Premium Dim Sum Menu“, unter diningphk@peninsula.com

Muckefuck 2.0

Ersatzkaffee aus Dattelkernen, die sonst massenweise in den Müll wandern, hat eine israelische Firma entwickelt. 97 Prozent des Produktes besteht aus dem Nebenprodukt der Dattelindustrie, nur drei Prozent „echter“ Bio-Kaffee und etwas Zucker kommen aus geschmacklichen Gründen hinzu. Irgendwann hatten die Firmenbetreiber festgestellt, dass der charakteristische Geschmack von Kaffee zu großen Teilen aus dem Röstvorgang stammt. Außerdem wünschen viele Verbraucher Kaffee ohne Koffein. Für die Entkoffeinierung echten Kaffees sind aber chemische Stoffe im Einsatz, die einige Verbraucher ablehnen. So entstand die Idee eines Kaffeeersatzproduktes ohne Verwendung von Chemikalien.

Die Herstellung des Dattelkernersatzkaffees ähnelt der von herkömmlichem Kaffee. Nach der Reinigung der Kerne in klarem Wasser werden sie getrocknet, geröstet und gemahlen. Der ökologisch sinnvolle Aspekt der Müllvermeidung war zunächst nicht im Fokus der Produzenten. Da sich in diesem Fall die Aspekte nachhaltig und ökonomisch jedoch gut ergänzen, sind sie heute rundum zufrieden mit ihrer Idee.

Auf der Lebensmittelmesse ANUGA in Köln präsentierte die Firma im Jahr 2013 ihre Neuheiten. Es stehen die Sorten Cappuccino, Filterkaffee und Türkisch zur Verfügung. Diese können ganz nach Geschmack in herkömmlichen Kaffee- oder Espressomaschinen oder durch Aufkochen im Kochtopf hergestellt werden. In den arabischen Ländern dienten Dattelkerne schon traditionell zur Herstellung von Getränken. Heute spielen sie eine Rolle in der Futtermittelherstellung und bei der Gewinnung von Biokraftstoff. Die Erfinder des Dattelersatzkaffees planen schon weiter und wollen die Verwendung der nahrhaften Dattelkerne bei der Herstellung von Lebensmitteln und Getränken vorantreiben.
Britta Klein und Julia Icking, www.aid.de

www.updatefoods.com

Koljas Kochschule

Olivenöl gehört zur mediterranen Küche wie die Akropolis zu Griechenland. Hellas ist jedoch nicht nur die Geburtsstätte der Olympischen Spiele, sondern auch die Wiege des Olivenbaums. Die beliebteste Öl-Olive der Griechen, die mit 20 Litern Olivenöl den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch hat, ist die Koroneiki-Olive. Das aus ihr gewonnene Olivenöl spielt im neuen Rezeptheft von „Genuss mit Stern“ eine Hauptrolle. Lidl-Kunden erfahren zudem, wie sich Öl verfeinern lässt und was die griechische Küche zu bieten hat. Das aktuelle Heft finden Sie ab de morgigen Montag kostenlos in allen Lidl-Filialen.

Kolja Kleeberg war als „Koch on Tour“ zu Besuch im Kloster Toplou auf Kreta, um sich die Herstellung des Olivenöls der Lidl-Qualitäts-Marke Eridanous genauer anzusehen. Zudem präsentiert der Sternekoch seine Rezepte für den herzhaften griechischen Schmortopf Stifado und eine feine Thymian-Honig-Tarte.

Bis zum 19. Mai 2014 haben Lidl-Kunden noch die Möglichkeit, beim Bilderrätsel von „Genuss mit Stern“ eine Reise für sechs Tage auf die griechische Trauminsel Kreta zu gewinnen. Das Gewinnspiel sowie weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.lidl-genuss.de/gewinnspiel.

kochmesser.de auf der Ambiente ausgezeichnet

Handgeschmiedete Liebhaberstücke, Neuheiten aus prämierten Messerserien und spannende Gespräche auf der Ambiente: Christian Romanowski, Inhaber von kochmesser.de und Messerimporteur aus Leidenschaft, präsentierte seine Neuerscheinungen anlässlich der weltweit größten Konsumgütermesse in Frankfurt. Dass der Messerexperte mit seiner großen Vielfalt an japanischen Profimessern stets auf der Höhe der Zeit ist, wurde durch die Einbindung von gleich vier seiner Produkte in die Sonderausstellung Trends 2014 bestätigt.

Konnichiwa hieß es auf der Ambiente, bei der sich Japan dieses Jahr als Gastland präsentierte. Für Christian Romanowski, der seit über 30 Jahren japanische Profimesser importiert, eine ideale Gelegenheit, seine neuen Produkte wie das Sashimi Messer der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche, vorzustellen. Mit seiner Klinge von 24 Zentimetern erleichtert das Messer das Filetieren von rohem Fisch, und dank des traditionellen einseitigen Klingenschliffs gleitet es ohne Druck durch das Schneidgut.

Auch die Trendthemen Backen und Foodstyling finden sich in den Neuheiten von kochmesser.de wieder. Ab Mai 2014 sind zwei Backpaletten, ein Pfannenwender und eine gewinkelte Kochpalette aus der Serie Chroma Tradition verfügbar, die für die Herstellung und Verarbeitung von Torten oder zum Wenden von Gargut eingesetzt werden können. Eine Reibe aus der Serie type 301, mit der sich Parmesan kleinraspeln oder Zitronenschale abreiben lässt, ist ab sofort erhältlich. Weitere Produktneuheiten sind das teilbare Guminoki-Holzschneidebrett, die Magnetleiste aus Bambus sowie ein Foie-Gras- oder Pastetenmesser und ein Käsemesser aus der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche. Beide Messer verfügen über Aussparungen in der Klinge, die das Schneiden von Weichkäse und Pasteten erleichtern, da ein Verkleben der Klinge verhindert wird. Die Messebesucher konnten das neue Schnellschleifgerät testen, das durch seine kompakte Größe auch unterwegs stumpfe Messer schnell wieder scharf werden lässt. „Mit den neuen Produkten vervollständigen wir Stück für Stück unser Sortiment, so dass zusätzlich zu unseren Messern langfristig eine Komplettausstattung an Küchenhelfern von kochmesser.de verfügbar ist“, erklärt der Messerexperte.

Die Organisatoren der Dauerausstellung Trends 2014, die aktuelle und kommende Produkte aus den Bereichen Genuss, Wohnen, Dekorieren und Schenken aufgriffen und in vier Themenarealen inszenierten, entschieden sich für gleich vier Produkte aus dem hochwertigen Sortiment von kochmesser.de. Ausgewählt wurden ein Kochmesser der Serie type 301 – Design by F.A. Porsche, ein Nakiri Gemüsemesser der Serie Haiku Kurouchi und die Kräuterschere Hatsuru aus der Serie Haiku Pro. „Dass auch ein Santoku Messer aus der Serie Haiku Itamae ausgewählt wurde, freut mich sehr“, so Romanowski, „schließlich spiegelt es die jahrtausendealte Messerschmiedekunst Japans ganz besonders wider.“ Itamae Suminagashi Messer verfügen über eine Maserung in Form von Ringmustern, die in aufwendiger Handarbeit produziert werden – allein die Herstellung der Klinge dauert bis zu 160 Stunden.

www.kochmesser.de

Talisker Trophy Jungkochwettbewerb

4. Whiskytastival im Dorf am See mit „Talisker Trophy“ Jungkochwettbewerb
– Vom 28. Februar bis 2. März 2014 dreht sich alles rund um das angelsächsische Getränk

Vom 28. Februar bis zum 2. März 2014 veranstaltet das Seehotel Niedernberg sein viertes Whiskytastival. Die SEEBAR „Gimlet“ mit rund 130 Whisky-Sorten aus aller Welt hat sich bei Whisky-Connaisseurs und Gästen weit über die Region Aschaffenburg/Miltenberg hinaus einen Namen gemacht. Fachkundige Tipps vom Profi gibt es von Dirk Janssen, Chefbarkeeper im Seehotel Niedernberg und ausgewiesener Whisky-Experte. Beim Whiskytastival haben passionierte Whiskytrinker, Kenner und Neuentdecker des angelsächsischen Getränks die Möglichkeit, verschiedene Sorten zu verkosten und Wissenswertes über die Herkunft, Herstellung, Destillationsverfahren, Fassreifung und die unterschiedlichen Geschmacksnoten zu erfahren.

Kulinarischer Whiskymarkt und Jungkochwettbewerb „Talisker Trophy“
Britische Pub-Atmosphäre liegt beim kulinarischen Whiskymarkt am 1. März 2014 in der Luft. Whisky-Fans kommen auf ihre Kosten, wenn die verschiedenen Anbieter in der Hotelbar und im Seeblick ausgefallene Whisky-Raritäten und neue Sorten präsentieren und über Herstellung und Lagerung fachsimpeln. Parallel stellen kreative Nachwuchsköche unter 25 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet bei der „Talisker Trophy“ ihre kulinarischen Kreationen rund um das Thema Whisky unter Beweis.

Neben dem Rezeptionieren und Herstellen eines Cocktails mit Talisker Whisky bereiten die Teilnehmer ein Menü, bestehend aus freien Amuse Gueules, einer Vorspeise mit Jakobsmuscheln und eines Hauptgerichts mit Lammkarree und Talisker Whisky zu. Wer am Ende die „Seehotel Talisker Trophy“ gewinnt, entscheidet eine fachkundige Jury. Für eine begrenze Zahl von Gästen besteht die Möglichkeit, ab 18.00 Uhr zum Probierpreis von 39 Euro pro Person im Restaurant ein Fünf-Gang-Whisky-Menü mit Komponenten aus dem Wettbewerb zu genießen. Mit einem abschließenden Brunch, wahlweise mit oder ohne Whisky, geht das Whiskytastival 2014 am 2. März 2014 zu Ende. Wer entspannt Whisky probieren und genießen möchte, kann während des Whiskytastivals für 66 Euro pro Person und Nacht im Seehotel Niedernberg übernachten. Frühbucher werden belohnt: Je früher die Buchung erfolgt, desto größer ist das Zimmer.

Das detaillierte Programm über das Whiskytastival 2014 und das Zusatzprogramm gibt es unter www.seehotel-niedernberg.de
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Kimchi machen ist jetzt Weltkulturerbe

Koreas Gimjang-Kultur wurde Anfang Dezember von der UNESCO als Immaterialles Kulturerbe der Menschheit registriert. „Gimjang“ bezeichnet den koreanischen Brauch der Kimchi-Herstellung im Familien- oder Bekanntenkreis. Dazu treffen sich die Koreaner mit Familie, Verwandten oder Nachbarn im späten Herbst oder frühen Winter, bereiten Kimchi zu und teilen ihn dann untereinander auf.

Kimchi ist scharf eingelegter Chinakohl und wird als Beilage gereicht. Ursprünglich diente die Kimchi-Herstellung dazu, Gemüse für den Verbrauch im Winter haltbar zu machen. Korea ist damit 16 Mal auf der Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit vertreten, unter anderem mit dem epischen Gesang „Pansori“, einer von Trommeln begleiteten traditionellen koreanischen Volksmusik, dem koreanischen Volkstanz „Ganggangsullae“ sowie dem „Danoje-Festival“ von Gangneung.

Übrigens können Korea-Besucher auch die Herstellung von Kimchi erlernen. Verschiedene Kochschulen bieten entsprechende Kochkurse an.

Was ist ein Käselaib?

Ob Camembert oder Emmentaler: Käse bezeichnen wir als Laib – doch wieso ist das so? Deshalb geht die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft heute der Frage nach, was einen Käselaib ausmacht.

Josef Stemmer, Käse- und Milchexperte der LVBM, zu der Frage:
Bei Käse spricht man von Laib – doch was genau macht einen Käselaib aus?

Laib beschreibt die runde, gelegentlich auch ovale Form von Brot oder Käse. Ursprünglich bezeichnete der Begriff im Germanischen nur die Form des Brotes. Später wurde die Verwendung um Käse erweitert. Doch was macht einen Käselaib aus? Es ist die Herstellung im ganzen Stück. Dabei kann das handelsübliche Gewicht eines Käselaibs je nach Käsesorte stark variieren. So wiegt der Weichkäse Camembert gemäß der Käseverordnung nur 80 bis 400 Gramm, ein Allgäuer Emmentaler dagegen bis zu 120 Kilogramm. Rund, wie in seiner ursprünglichen Herstellung, muss ein Laib nicht zwingend sein. Für quaderförmige Käselaibe, wie den Backsteiner, verwenden Fachleute auch den Begriff „Brot“ zur Unterscheidung vom Rundlaib.

Tipp: Runde und eckige Käse schneidet man am besten wie eine Torte auf, so erhält jedes Stück gleich viel Rinde.