Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veganer sind jung, gerne im Internet und nicht allein. So lässt sich eine aufwändige Befragung in Supermärkten in mehreren Bundesländern zusammenfassen, die Professor Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia Busch durchgeführt hat. Die Ergebnisse zu Denken und Handeln von Veganern wurden beim 25. Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung zum Thema „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ in Berlin vorgestellt.

Insgesamt 337 Personen, die zu mehr als der Hälfte einen Hochschulabschluss haben oder daran arbeiten und zwischen 20 und 34 Jahren alt sind, haben den Interviewern je 20 Fragen beantwortet. Die Themen Tierwohl und Tierethik wurden in fast jedem zweiten Interview als erstes Motiv für die vegane Lebensweise genannt. Für ein Drittel spielt das Thema Gesundheit eine besondere Rolle – wohlgemerkt obwohl Personen, die diese Ernährungsform auf ärztlichen Rat praktizieren, nicht an der Befragung teilgenommen haben.

Bemerkenswert ist auch die hohe Internetaffinität der Veganer. Im Netz finden sie unter anderem in Blogs oder Foren wichtige Informationen über viele Lebensbereiche – nicht nur Rezepte, sondern auch Restaurants oder Urlaubsunterkünfte. Und: Veganer sind auch im wirklichen Leben keine Einzelgänger. 70 Prozent gaben an, dass zumindest ein Teil ihrer Freunde vegan lebt, bei rund 60 Prozent auch ihre Partner. Dr. Martin Heil, www.aid.de

Westfälischer Gastronomiepreis 2012

Als der Westfälische Gastronomiepreis vor fünf Jahren erstmals stattfand, geschah das mit der Absicht, einen Gegenpol zu den damals bestehenden überregionalen Gastronomiepreisen und gastronomischen Auszeichnungen zu schaffen, da dort kaum Westfalen vertreten waren. Zudem handelte es sich in der Regel auch nicht um Publikumspreise und die Redaktionen waren oft selbst in der Jury vertreten. All das sollte anders sein beim „Westfälischen Gastronomiepreis“. Dieser Preis ist ein reiner Publikumspreis. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass sich dieser Wettbewerb zu einer anerkannten und renommierten Veranstaltung entwickelt hat. Von 2008 bis heute ist bei der Anzahl der teilnehmenden Restaurants und der eingesandten Bewertungskarten ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Waren es zu Beginn 142 teilnehmende Betriebe, sind es in diesem Jahr 181 Teilnehmer. Wurden vor fünf Jahren 8 240 Karten eingesandt, sind es 2012 bereits 23 500 Stimmkarten,“ freut sich der Ausrichter Gerhard Besler im Gourmet Report Gespräch.

Die beim Publikum beliebtesten Restaurants sind 2012:
01.
Die Windmühle, Bad Meinberg
02.
Landgasthof Mausefalle, Hamm
03.
Gasthof Willenbrink, Lippetal-Lippborg
04.
Gasthaus am Museumshof, Rahden-Kleinendorf
05.
Suerlänner Eck, Lennestadt-Kirchveischede
06.
Restaurant Landhaus Ententeich,
Unna-Kessebüren
07.
Landgasthof Voss, Lennestadt-Saalhausen
08.
Gasthof Altes Dorf, Herten
09.
Restaurant und Waldhotel Schinkenwirt, Olsberg
10.
Landrestaurant Schnittker, Delbrück

Erstes klimaneutrales Weingut Österreichs

Erstes klimaneutrales Weingut Österreichs

Das Weingut Stift Klosterneuburg erhält als erstes Weingut
Österreichs die Zertifizierung „klimaneutral“

Der beste St. Laurent Österreichs (awc) wird ab nun klimaneutral produziert.

Weingutsleiter Hamm vom Weingut Stift Klosterneuburg vinifiziert seine Weine klimaneutral.

Schonender Umgang mit den Ressourcen prägte schon
immer die Wirtschaftsweise im Weingut Stift Klosterneuburg. Nun ist
man noch einen Schritt weiter gegangen: In den letzten 12 Monaten
wurden alle Abläufe im gesamten Betrieb im Hinblick auf Ihre
Auswirkungen auf das Klima analysiert und optimiert. Nun wurde das
älteste Weingut Österreichs vom Klimaschutz-Pionier „ClimatePartner
Austria“ als erstes Weingut Österreichs als klimaneutral
zertifiziert.

Klimaemissionen minimiert

„Wir nehmen von jeder unserer Flaschen Wein eine Last von etwa
1,75 kg CO2. Das entspricht knapp einem Kubikmeter Gas!“, erläutert
Weingutsleiter Wolfgang Hamm die Bedeutung des Schritts. „Unser
zentrales Anliegen war es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen um die
Emissionen unserer Treibhausgase zu minimieren. Wir haben zahlreiche
Investitionen in die Energieeffizienz der Produktion getätigt, die
Energieversorgung auf erneuerbare Quellen umgestellt, ja selbst
unsere Flugreisen in Exportmärkte haben wir auf ein Minimum
reduziert. Das brachte eine sehr beachtliche Einsparung gegenüber
einem durchschnittlichen europäischen Weingut. Eine Null-Emission ist
nicht möglich, den verbleibenden geringen Rest kompensieren wir durch
Investitionen in ein Klimaschutzprojekt“, betont Hamm.

Naturnahes Arbeiten reduziert CO2-Ausstoß

Die naturnahe Bewirtschaftungsform des Weinguts Stift
Klosterneuburg ergibt große CO2-Einsparungen. Das Weingut nutzt alle
Möglichkeiten, um möglichst naturnah zu wirtschaften. So ergibt sich
auch manch unkonventionelle Lösung, wie beispielsweise die
versuchsweise Haltung von Hühnern zwischen den Rebzeilen. Sie lockern
den Boden und kümmern sich um die Unkraut-Regulierung.

Unverändert hohe Qualität

Im Weingut Stift Klosterneuburg werden Weine gemacht, die zu den
besten Österreichs zählen. Die St. Laurent Reserve wurde erst
kürzlich im „A la Carte“ Gourmet-Guide 2010 auf das Podest gehoben,
die „St. Laurent Große Reserve“ ist aktueller Austrian Wine
Challenge-Sorten-Sieger, wie auch schon bei VINARIA. In der Kategorie
St. Laurent gewann dieser Wein im Magazin wein.pur ebenfalls Platz
eins mit der Bewertung „Weltklasse“. Hamm: „CO2-Neutralität ändert
nichts an der ausgezeichneten Qualität unserer Weine. Die noch
intensivere Auseinandersetzung mit unseren Produktionsschritten im
Weingut im Hinblick auf das Klima ermöglicht uns ein weitaus
sensibleres Arbeiten im Einklang mit der Natur.“

www.stift-klosterneuburg.at/klimaneutral/

University of Fish

„University of Fish“ Wintersemester 2009/10

Auftaktveranstaltung „Inspirationsquelle Meer – Wie aus einer Alge eine
Felge wird“ am 12. Oktober in der Hamburger Universität

Was kann der Mensch von den Fischen
lernen und kann der Genuss von Fisch und Meeresfrüchten das Leben
verlängern? – Diese und weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt
der „University of Fish“ von „Deutsche See“. Die beliebte
Vorlesungsreihe zu aktuellen Themen rund um Fisch und Meeresfrüchte
findet im Wintersemester zwischen Oktober 2009 und April 2010 an sechs
Terminen jeweils montags in der Universität Hamburg statt.

Thema der Auftaktveranstaltung:
„Inspirationsquelle Meer – Wie aus einer Alge eine Felge wird“
Referent: Dr. Christian Hamm, Biologe am Alfred-Wegener-Institut in
Bremerhaven

Termin:
Montag, 12. Oktober 2009, 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr im Hauptgebäude der
Universität Hamburg, Hörsaal K, Edmund-Siemers-Allee 1.

Der Biologe Dr. Christian Hamm erforscht die Struktur von marinen
Planktonorganismen, wie der Kieselalge. Dabei untersucht er, ob die
Kleinstlebewesen als Vorbild für technische Konstruktionen,
beispielsweise in der Automobilindustrie, dienen können. So flossen
seine Forschungsergebnisse in die Entwicklung einer neuartigen Felge,
die das Gesamtgewicht des Autos verringern und dadurch den
Benzinverbrauch senken kann. Hamm gibt einen Einblick in seine
spannenden Forschungsarbeiten und demonstriert anhand von mehreren
Beispielen, was die Technik von den Meeresbewohnern lernen kann.

Die „University of Fish“ konnte in den vergangenen vier Jahren eine
breite Hörerschaft für die unterschiedlichsten Themen aus der
faszinierenden Welt der Fische und Meeresfrüchte begeistern. Zu den
Referenten zählen Experten aus Wissenschaft, Verbänden und der
Wirtschaft. Die Reihe richtet sich nicht nur an Fischexperten, sondern
an alle, die sich für aktuelle Trends aus der Fischereiwirtschaft,
Wissenschaft, Warenkunde oder Kochen mit Fisch interessieren.

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die
Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In
bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund
1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom
Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über
Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite
Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle
Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das
überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige
Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die
Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das
Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen
Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen
bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt
der Fischbestände und den Umweltschutz.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles
Wissenswerte rund um Fisch & Fischgenuss.

Küchenschlacht in der Karibik!

Wer wird Gourmetkoch auf Curacao?
Drei deutsche Köche – ein Traum: Eine Woche wollen sie zur Probe auf den niederländischen Antillen den Kochlöffel schwingen! In dem Feinschmeckertempel ‚Le Clochard‘ auf Curacao sorgen neben Restaurant-Chef Ghislain Berends (30) derzeit 22 Mitarbeiter für das Rundum-Wohlbefinden der betuchten Gäste. Jetzt ist Ghislain auf der Suche nach Mitarbeiter Nummer 23: einem Chef de Partie! Die Bewerber: Stephan Möller (36) aus Niedersachsen, Olaf Schünzel (43) und Christian Hamm (28).

Kabel1, Sonntag, 04.05., 22:15 – 23:15 Uhr, Mein neuer Job

Benjamin Peters – Nachwuchs-Starkoch

Hamm hat einen Goldjungen:
Benjamin Peters (21) erkochte bei der Internationalen
Koch-Kunst-Ausstellung „Chance für Jugend“ in Erfurt zwei
Goldmedaillen. Als Tagessieger holt der Koch-Lehrling aus
dem Mercure Hotel Hamm 100 von 100 möglichen Punkten und
war somit der beste Aussteller der Veranstaltung. Auf
seiner Kalten Platte befanden sich unter anderem Roulade
vom Zander, Terrine von geräucherter Forelle und Flusskrebs-
Törtchen mit Schmand und Limettenspiegel.

Zurück an seiner Arbeitsstätte im Mercure Hotel Hamm verwöhnt
Benjamin Peters seine Gäste wieder mit kreativer Kochkunst in
den zwei Restaurants des gehobenen Mittelklasse-Hotels.
Hoteldirektorin Sandra Spachtholz ist stolz auf den
erfolgreichen Nachwuchs in der Küche: „Das ist eine
hervorragende Auszeichnung für unsere Ausbildung und unsere
Küche“, freut sie sich.

Der 21-Jährige Auszubildende hofft nun auf eine große Karriere
als Koch – doch noch steht er ganz am Anfang. Er wird nun unter
der Anleitung des Starkochs Marko Rankl seine Kochkunst, die er
schon als Kind bei Großmutter und Mutter gelernt hat, weiter
verfeinern. Rankl, der das „Gourmetstüberl“ – laut Schlemmer-Atlas
das beste Restaurant Hannovers – im Mercure Hotel Hannover Atrium
Hannover leitet, bescheinigt Benjamin Peters nur die besten
Eigenschaften:

„Er ist kreativ, ehrgeizig, sehr zielgerichtet und hat somit
gute Voraussetzungen für eine hervorragende Karriere als Koch“,
findet Rankel.

Erst seit sechs Monaten ist Peters in der „Koch-Elite-Region Nord“,
in der Rankel nur die besten Nachwuchstalente der Accor Gruppe
zusätzlich fördert und fordert.

„In dieser kurzen Zeit hat Benjamin schon sehr viel geschafft“,
findet er. Rankel hat sich vor allem der Förderung der Jugendlichen
verschrieben. Unter seiner Obhut hat es auch bereits Sebastian
Schulze aus Hannover zum Weltmeistertitel gebracht.

Selbst immer mehr leisten als der Gast erwartet und seine
Mitarbeiter anleiten und fördern – das ist sein Motto: „Mir liegt
es sehr am Herzen, das Wissen weiterzugeben und der Jugend eine
Chance zu bieten, sich zu entwickeln und kreativ tätig zu sein“,
sagt er. Benjamin Peters sagt er eine hervorragende Zukunft als
Meister-Koch voraus – sofern er weiterhin sein Bestes gibt. „Und
daran habe ich keinen Zweifel.“

Weinfrühling im Bopparder Hamm am 30. April 2006

Am Sonntag, 30. April 2006, laden junge Winzer und Köche ab 10 Uhr wieder zu einer kulinarischen Weinwanderung in den Bopparder Hamm ein. Denn der beliebte Mittelrheinische Weinfrühling findet dort statt, wo die Natur zuerst erwacht und die Sonne mit wärmenden Strahlen lockt.

14 junge Winzer bieten auf der fünf km langen Wanderstrecke durch Lagen wie Mandelstein, Feuerlay und Ohlenberg köstliche Proben ihrer Weine an und geben fachkundig Auskunft über den mittelrheinischen Weinanbau. Dazu servieren die Jungköche regionale Leckerbissen und bieten den Gästen ein kulinarisches Erlebnis mit überwältigender Aussicht auf das Rheintal.

Anfahrt mit Parkmöglichkeit ab Boppard über die B 9 im Peternacher Tal, von Koblenz kommend auf der B 9 bis Spay, Mainzer Straße, zum Wirtschaftsweg Bopparder Hamm. Ein kostenloser Bus-Pendelverkehr zwischen Boppard und Spay ist zwischen 10 und 19 Uhr eingerichtet, so dass auch die Anreise per Bahn möglich ist.

Info: Tourist Information Boppard, 56154 Boppard, Tel. +49 (0)6742 3888, Fax: +49 (0)6742 81402, tourist@boppard.de, www.boppard.de .

2.NRW Landeskochwettbewerb der Berufkollegs

2.NRW Landeskochwettbewerb der Berufkollegs
mit der Unterstützung des Landesverbandes der Köche Nordrhein-Westfalen

im Verband der Köche Deutschlands e.V. und des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen veranstalteten die Zentralhallen GmbH Hamm und das Kurhaus Bad Hamm diesen Landeskochwettbewerb.

Die Wettbewerbsteilnehmer waren Nachwuchsköche (2. + 3.Ausbildungsjahr), die von den jeweiligen Berufskollegs in NRW als 4er Team gemeldet wurden.
Es nahmen von den 24 Berufskollegs in NRW 15 Mannschaften teil.
Die Wettbewerbsaufgabe war; das jeder Teilnehmer ein Hauptgericht und Dessert für 2 Personen in einer vorgegebenen Zeit zubereiten mußte. Den Warenkorb bekam der Teilnehmer vor dem jeweiligen Beginn des Wettbewerbes mitgeteilt.

Die Mannschaft des Berufskollegs Königstasse der Stadt Gelsenkirchen unter der Leitung Ihres Fachlehrers Heinrich Wächter erkochte sich einen hervorragenden 2.Platz. Sie wurden knapp geschlagen von der Bördeschule Soest, die mit einem halben Punkt Vorsprung Gesamtsieger wurden.

Die Nachwuchsköche Karl Wischnewski vom Restaurant Schloß Berge in Buer, Jörg Sontopski vom Haus Lindemann in Bottrop und David Spickermann vom Restaurant Goldener Anker in Dorsten mit Ihrem Fachlehrer erhalten als Preis, ein Tag Backstage im Witzigmanns Gourmetzelt „Palazzo“ in Düsseldorf.
Sie freuten sich gemeinsam über den Erfolg und diesen einmaligen Preis.