Christian Jürgens

Es gibt regionale Spezialitäten mit jahrhundertealter Geschichte und Tradition. Sie werden nach den gleichen Rezepten und handwerklichen Verfahren hergestellt wie anno dazumal, und ihr Geschmack ist seit jeher einzigartig. Dass solche Schmankerln deswegen aber nicht automatisch altbacken und antiquiert sind, beweist ein Besuch bei Christian Jürgens am Tegernsee.

In der Küche des bayerischen Drei-Sterne-Kochs zählt in erster Linie die Qualität der Produkte; diesem hohen Anspruch werden die kulinarischen Originale aus Bayern voll und ganz gerecht. Und so kommt es, dass Christian Jürgens gerne aus dem Füllhorn an regionalen Schmankerln schöpft, das ihm seine Wahlheimat Bayern bietet. Diese interpretiert er in seiner Sterneküche neu und präsentiert sie seinen Gästen innovativ und topmodern.

WeltGenussErbe Bayern durfte Christian Jürgens einen Tag lang bei seiner Arbeit in der Sterneküche über die Schulter und in die Töpfe schauen. Welchen Stellenwert nimmt Regionalität in seiner Küche ein? Was bedeuten Tradition und Handwerk für Bayerns Drei-Sterne-Koch? Und schließlich: Wie interpretiert die moderne Drei-Sterne-Küche die traditionsreichen bayerischen Schmankerln des WeltGenussErbes? Den Film „Original trifft Originell – WeltGenussErbe Bayern zu Besuch bei Drei-Sterne-Koch Christian Jürgens“ sehen Sie unter https://www.weltgenusserbe.eu/christian-juergens.html . Hier finden Sie auch die exklusiven Rezepte von Christian Jürgens zum Nachkochen und Genießen. Das Interview zum Film lesen Sie nachfolgend.

INTERVIEW
WeltGenussErbe Bayern sprach mit Christian Jürgens über Konsequenzen des kulinarischen Sternenzaubers, über den Zusammenhang von Kreativität und Handwerkskunst und wieso Bayern einfach anders schmeckt.

WeltGenussErbe Bayern: Herr Jürgens, Sie wurden 2013 mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Was bedeutet der Sternenzauber für Sie?
Christian Jürgens: Drei Sterne bedeutet laut Michelin-Führer: eine Reise wert. Und damit ist man unter den weniger als 100 Restaurants weltweit, die damit ausgezeichnet werden. Das ist das Größte, was man als Koch für ein Restaurant erreichen kann. Und gleichzeitig ist das auch die große Herausforderung: jedem Gast an jedem Tag und mit jedem Teller ein kulinarisches Feuerwerk zu bieten. Also an jedem Tag den vierfachen Salto rückwärts mit fünffacher Schraube zu springen. Der erste Teller muss perfekt sein und die nächsten 2.500 auch. Anders geht es nicht.

Wie wichtig ist Kreativität in Ihrem Beruf?
Kreativität ist in meinem Beruf sehr wichtig, aber die Basis aller Kreativität ist das Handwerk. Wenn Sie das Handwerk oder die handwerklichen Fähigkeiten nicht beherrschen, dann nutzt es Ihnen nichts, mit überbordender Kreativität Luftschlösser zu bauen, die Sie nie auf den Teller bringen. Deshalb müssen Sie zuerst das Handwerk beherrschen und dann aus dem Handwerk heraus die Kreativität entwickeln. Ich habe mich dafür entschieden, dass meine Küche auf solidem, traditionellem Handwerk aufgebaut ist.

Sie sind seit 1988 hier in Bayern, seit 2008 am Tegernsee. Schmeckt Bayern besser als andere Bundesländer?
Ich freue mich jeden Tag daran, in einem so schönen Bundesland leben zu dürfen, in dem es so einzigartige und seltene Spezialitäten gibt. Aber ich weiß nicht, ob Bayern deshalb besser schmeckt. Das ist mir zu platt. Hier gibt es eine ganz eigene Genuss-Kultur. Und das spiegelt glaube ich schon wider, dass die Menschen hier eine sehr innige Verbindung zu gutem Essen und zu guten Produkten haben. Und es ist ihnen auch eine Menge wert, die Produktqualität zu erhalten.

Hat Bayern Ihren Kochstil beeinflusst?
Als ich hierhergekommen bin, habe ich meine Küche noch einmal grundlegend überarbeitet. Wir kochen vielleicht sogar regional, nur wir definieren Regionalität anders. Wir machen eine weltoffenere Regionalität. Das heißt, zu meiner Küche gehören die allerbesten Produkte aus aller Welt. Aber dennoch müssen Sie bei mir am Tisch sitzen und sagen: Ja, ich bin hier in Oberbayern. Und ich merke, dass ich in dieser Region esse.

Also steht Regionalität über allem?
Ich koche gerne mit regionalen Produkten, aber nicht um jeden Preis. Eine Kuh hat nicht unbedingt die Berechtigung, in meine Küche zu kommen, nur weil sie bei mir zu Hause auf der Weide steht. Wenn aber ein regionales Produkt, wie zum Beispiel das Rindfleisch aus
Bayern, mit internationaler Qualität mithalten kann ─ und das kann es! ─, dann bediene ich mich aus dem reich gefüllten Füllhorn an regionalen Zutaten und Spezialitäten. Es geht um die maximale Qualität.

Weil…?
… weil wir Köche nur die Qualität der verwendeten Produkte auf den Teller bringen können. Wir können Qualität erhalten, sie aber nicht erschaffen. Das Produkt selber muss perfekt sein, nicht gut. Weltklasseniveau, und das an jedem Tag. Und da haben wir in Deutschland, und gerade hier in Bayern, eine große Anzahl an perfekten und außergewöhnlichen Lebensmitteln. Gepaart mit einer sehr hohen Verlässlichkeit und ausgeprägtem Qualitätsstandard.

Wie zeigt sich das?
Nehmen Sie zum Beispiel den bayerischen Spargel. Man kann sich darüber streiten, ob der aus Abensberg oder der aus Schrobenhausen besser ist. Entscheidend ist doch aber, dass die Qualitätslinie bei beiden so hoch liegt, dass da niemand anderes rankommt. Und wir in Bayern sind solche Glückspilze, weil die Lieferwege vom Feld zu uns so kurz sind und wir den Spargel quasi frisch gestochen beziehen können. Ich als Koch freue mich darüber, dass ich mit so einem hervorragenden Grundprodukt arbeiten darf.

Die EU zeichnet Spezialitäten mit Herkunft, Tradition und Geschichte aus. Wie wichtig sind Ihnen diese Aspekte?
Wenn ich Produkte habe, die neben der unglaublichen Qualität auch auf eine Historie verweisen können, dann bin ich begeistert. Spezialitäten wie das bayerische Bier zum Beispiel, die sagen: Hör mal, wir sind nicht erst seit heute oder gestern so gut, sondern wir waren auch schon vor 500 Jahren gut. Und unser Bestreben ist es, auch noch in den nächsten 100 Jahren und darüber hinaus den gleichen Geschmack und Qualität zu bieten. Was will man sich da als Partner Besseres wünschen?

Tradition und Innovation in der Küche – wie passt das zusammen?
Also, Innovation muss Tradition nicht unbedingt ausschließen. Ich habe selber erfahren, wie beide Hand in Hand gehen können. Zum Beispiel bei der Herstellung bestimmter Produkte, die noch nach traditioneller Machart, teilweise sogar urigen Umständen, hergestellt werden. Nur mit ihnen als Basis kann ich ein traditionelles Gericht neu interpretieren und aufbereiten.

Ihre persönliche Drei-Sterne-Küchenweisheit?
Nur mit hervorragenden Produkten kann man etwas Außergewöhnliches kreieren

Vielen Dank.
Folgen Sie Christian Jürgens in seine Drei-Sterne-Küche:
„Original trifft Originell – WeltGenussErbe Bayern zu Besuch bei Drei- Sterne-Koch Christian Jürgens“, der Film und die Rezepte unter https://www.weltgenusserbe.eu/christian-juergens.html

Christian Bau und Heiko Nieder

Ein Gourmetmenü, das von einem Sternekoch zubereitet wurde, ist für Haute Cuisine-Liebhaber ein luxuriöses, aber oftmals seltenes Gaumenerlebnis. Fast unvorstellbar, wenn sogar gleich zwei Sterneköche ein gemeinsames Gourmetmenü kreieren. Der folgenden Geschmacksexplosion scheint keine Grenzen gesetzt!

Anlässlich der zweiten Ausgabe des Gourmetfestivals THE EPICURE (17.-20. September 2015) ist das Who-is-Who der internationalen Kochriege im Luxus City Resort The Dolder Grand in Zürich zu Gast. Ein „deutsches Doppel“ trifft sich bei einer der drei Abendveranstaltungen „The Evening“ am Samstag: Chef Fine Dining und Initiator des Gourmetfestivals, Heiko Nieder, präsentiert seinen Gästen ein 8-Gang-Menü erlesenster Kreationen, die er gemeinsam mit dem deutschen Spitzenkoch Christian Bau zubereitet. Im Rahmen der Gourmetserie The Epicure stehen damit zwei deutsche Köche, die beide mindestens zwei Michelin Sterne ihr eigen nennen können, gemeinsam hinterm Schweizer Herd. In eleganter Atmosphäre des The Restaurant im Dolder Grand wird den auserwählten Gästen am Samstag jeweils ein Amuse Bouche sowie vier Gänge inklusive Aperitif und Weinbegleitung von Heiko Nieder und Christian Bau serviert. „Es gibt genaue zwei Gründe, weshalb ich mich für eine Teilnahme an THE EPICURE entschieden habe“, so Bau. „Ich hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit, Heiko Nieder persönlich kennen zu lernen und im The Restaurant zu essen; sein Ruf als „Bester deutscher Koch im Ausland“ eilt ihm voraus. Ich schätze Heiko sehr als Menschen. Zweitens ist der Erfolg der Premiere auch bis zu mir vorgedrungen – also weit über die Landesgrenzen hinaus. Als Heiko mich angefragt hat, habe ich ohne zu überlegen zugesagt. Ich brenne jetzt schon vor Vorfreude!“

Heiko Nieder weiß mit außergewöhnlichen, lukullischen Kreationen im The Restaurant – übrigens das einzige 2-Sterne-Restaurant in Zürich – seine Gäste zu überzeugen. Sein Handwerk lernte der gebürtige Deutsche in den besten Talentschmieden Deutschlands, darunter das Le Canard in Hamburg oder das Vau in Berlin. Während er 2003 das L’Orquivit in Berlin führte, ernannte ihn der GaultMillau zur „Entdeckung des Jahres“. Ein Jahr später folgte der erste Stern des Guide Michelin. Mit dem The Restaurant hält Nieder aktuell zwei Michelin Sterne und 18 GaultMillau Punkte.

Mit Christian Bau steht ihm ein ebenbürtiger Meister des Fachs zur Seite. Der deutsche Spitzenkoch ist für die leichten und weltoffenen Gerichte mit ganz eigener Handschrift berühmt, die er in seinem Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau am Ufer der Mosel in Perl-Nennig zaubert. Eine besondere Inspirationsquelle für Bau ist die japanische Küche und deren Philosophie, die er elegant in seine Kreationen einfließen lässt.

Acht Gänge, fünf Michelin-Sterne und eine einzigartige Location bilden bei THE EPICURE Evening mit Christian Bau und Heiko Nieder die Zutaten für ein unvergessliches Feinschmecker-Abend.

www.theepicure.ch

Mongkol Patprom

Bei der Global Sushi Challenge in Hamburg beeindruckten die Sushi-Chefs mit ausgefallenen Geschmacks- und Farbkombinationen. Mongkol Patprom vom Münchner Mangostin Asia Restaurant ist Deutschlands bester Sushi-Chef und reist zum Weltfinale am 25. November nach Tokio. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Beste aus zwei Welten zu fördern: japanische Sushi-Tradition und frischen Lachs aus Norwegen.

„Von der Kreativität der deutschen Sushi-Chefs können sich die Japaner eine Scheibe abschneiden“, zeigte sich Sushi-Großmeister und Jury-Mitglied Hirotoshi Ogawa beeindruckt. 15 Sushi-Meister aus deutschen Top-Restaurants waren in Hamburg gegeneinander angetreten, um beim deutschen Vorentscheid des mit 300 Teilnehmern aus 14 Ländern größten internationalen Wettbewerbs für Sushi-Chefs ihr Können zu zeigen. Ein Sushi-Chef beeindruckte dabei besonders: Mongkol Patprom aus dem Mangostin Asia, München. Der 41-jährige Patprom absolvierte die zwei Runden des Wettbewerbs, das klassische „Edomae Sushi“ und das kreative „Original Sushi“, mit Bravour.

„Wir haben heute hervorragende Sushi-Kreationen im international sehr angesagten Crossover- Style präsentiert bekommen“, erklärte Kristin Pettersen, Country Direktorin Deutschland des Norwegian Seafood Council (NSC), das gemeinsam mit dem renommierten World Sushi Skills Institute (WSSI) aus Japan die Global Sushi Challenge erstmals ausrichtet. Das Ziel des Wettbewerbs ist, das Beste aus zwei Welten zu fördern: japanische Sushi-Tradition und frischen Lachs aus Norwegen, weltweit eines der beliebtesten Sushi-Toppings. Kein Wunder, ist der Lachs aus Norwegen doch innerhalb von drei Stunden, nachdem er aus dem Meer geholt wurde, bereits auf dem Weg nach Deutschland. Schon innerhalb von 24 Stunden kann er in deutschen Restaurants in Sushi-Qualität eintreffen.

Norwegischen Lachs bester Qualität enthielt auch das Sushi-Masterpiece von Gewinner Mongkol Patprom: Eine perfekt zubereitete Inside-Out-Roll mit Lachs, jungem grünen Reis, der knusprig frittiert wurde, und einer raffinierten Miso-Honig-Sauce. „Ich habe mich zusammen mit meinem Sushi-Meister zwei Wochen lang intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet und bin überglücklich, diese große Auszeichnung gewonnen zu haben“, so der gebürtige Thailänder.

Auf Platz 2 folgte The Duc Ngo aus dem Moriki, Frankfurt. Platz 3 erkochte sich Bijaya Gurung, Inhaber und Sushi-Chefs des Misaki Sushi Restaurant, Hamburg. Die Geheim-Favoriten wie Holger Tamm aus der Sylter Sansibar und Charlotte Schröter aus dem Toshido, Bremen, konnten sich trotz kreativer Kompositionen zwar nicht unter den besten 3 platzieren, waren aber trotzdem glücklich, bei dem Wettbewerb dabei zu sein. „Ich habe wertvolle Kontakte zu anderen Sushi-Chefs geknüpft und konnte mich in der Runde ‚Original Sushi’ richtig austoben“, so der Sylter Holger Tamm. Nur knapp verfehlt hat das Siegertreppchen Mori Kotaro aus dem Hamburg Off Club von Tim Mälzer. Kotaro, der bei Jury-Mitglied und Sternekoch Yoshizumi Nagaya aus Düsseldorf gelernt hat, wurde Vierter.

„Der Ideenreichtum und die ausgefallen Geschmackskompositionen sind im internationalen Vergleich Weltspitze“, erklärte Sushi-Großmeister und Jury-Mitglied Hirotoshi Ogawa. Vor allem in handwerklicher Hinsicht konnte die Jury bei einigen Teilnehmern allerdings auch ein paar Schwächen ausmachen, z.B. bei der Schneidetechnik. „Wir haben bei diesem Wettbewerb sehr trendige Kreationen im Crossover-Style gesehen“, so 3-Sternekoch Christian Bau. „Ich finde es großartig, dass die Köche so kreativ arbeiten. Vor allem junge Sushi-Köche sollten aber auch viel Zeit in das perfekte Erlernen der traditionellen Sushi-Grundlagen investieren.“ Sein Jury-Kollege Yoshizumi Nagaya pflichtete ihm bei: „Wenn die Grundlagen sitzen, kommen die kreativen Ideen von ganz allein.“

Volker Drkosch

Hinterm Herd macht Volker Drkosch so schnell keiner etwas vor: Der 45–Jährige Wahldüsseldorfer
zählt zu den deutschen Top-Köchen. 2004 kürte ihn die Bunte zum kreativsten Koch Deutschlands, 2014 wurde er vom Gourmet
Guide Gault Millau mit 18 Punkten als „Aufsteiger des Jahres“ gefeiert und hält außerdem seit Jahren einen Stern im Michelin.

Nach Stationen in München, Berlin und Frankfurt wechselte er 2005 zum Kochatelier in Hofgut Wickstadt in Niddatal und 2007
zum Navette im Columbia Hotel Rüsselsheim, bevor er ab 2009 die gastronomische Leitung im traditionsreichen Victorian an
der Düsseldorfer Königstraße übernahm. Im vergangenen Sommer verließ er das Gourmet-Restaurant, um jetzt mit einem
neuen Projekt die Düsseldorfer Gastronomie-Szene aufzumischen.
Ein neues Restaurant ganz nach seinem Geschmack.

„Nach 25 Jahren in der Sterne-Gastronomie war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und habe mir bewusst
die Zeit genommen, um etwas zu finden, was mir hundertprozentig entspricht“, so Drkosch. Nach einem Jahr kam das passende
Angebot. Niederländische Sponsoren planen die Umsetzung eines designlastigen Restaurants mit angeschlossenem Hotel in
Zentrumslage, das Volker Drkosch als Küchenchef und Director of Food & Baverage führen wird. Beim kulinarischen Angebot
setzt Drkosch auf hochwertige Produkte und ein buntes Speisenportfolio. Durch eine offen gestaltete Küche können die Gäste
live bei der Zubereitung dabei sein. „Mein Wunsch war es immer als Gastgeber aufzutreten und ganz bewusst für den Gast zu
kochen“, erklärt der Sterne-Koch. Das Konzept und die Philosophie des neuen Restaurants machen dies zukünftig möglich.

Fisch richtig grillen

Diesen Sommer machen wir den Rost frei für frischen Fisch aus heimischen Gewässern. Besonders geeignet für den leichten Grillgenuss ist der Alpenlachs® Seesaibling. „Der Alpenlachs® hat ein zartes und aromatisches Fleisch und eine dünne Haut, die beim Grillen besonders knusprig wird“, erklärt Alpenlachs® Geschäftsführer Johannes Ambros. Ob als Filet oder im Ganzen gegrillt lässt sich Fisch aufgrund kurzer Garzeiten einfach und schnell zubereiten – und ist obendrein auch noch bekömmlicher und aufgrund seines Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gesünder als Fleisch.

Probieren Sie es aus: 5 Tipps für Fisch am Grill

Eine Frage der Qualität! Fangfrischer Fisch ist beim Grillen das A und O. „Verwenden Sie nur beste Produkte“, rät Johannes Ambros. Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine glänzende und feuchte Haut ohne Druckstellen, klare, nach außen gewölbte Augen und rote, fest anliegende Kiemen. Ein abgestoßenes Maul und ausgefranste oder abgeschundene Flossen sind hingegen ein Zeichen für tierethisch fragwürdige Haltungsformen.

Zum Reinlegen! Eine Marinade aus gutem Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und frischen, feuerfesten Kräutern wie Rosmarin verleiht dem Alpenlachs Seesaibling ein köstliches Aroma. Legen Sie ihn dazu vor dem Grillen für mindestens zwei Stunden in die Marinade ein und bewahren Sie den Fisch im Kühlschrank auf.

Haftung ausgeschlossen! Fischfilets zuerst auf der Hautseite grillen und nur einmal wenden. Der richtige Zeitpunkt für einen Seitenwechsel ist nach zirka drei bis vier Minuten, wenn sich das Filet leicht vom Rost lösen lässt. Ganze Alpenlachs® Fische können auch in Grillzangen, Aluschalen, Alufolie oder mit Speck umwickelt zubereitet werden. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass das köstliche Grillgut nicht zerfällt oder am Rost hängen bleibt.

Ich habe fertig! Lassen Sie den Fisch am Grill besser nicht aus den Augen: Seine Garzeit ist wesentlich kürzer als jene von Fleisch. „Fertig gegrillte Alpenlachs Filets sollten innen noch glasig sein, also medium-rare“, empfiehlt Ambros. Bei ganzen Fischen muss sich die Rückenflosse leicht herausziehen lassen, ehe sie vom Rost genommen werden.

Ruhe bitte! Lassen Sie den fertig gegrillten Fisch vor dem Servieren einen kurzen Augenblick rasten. Durch die Pause kann sich das Raucharoma besser entfalten – und Sie haben Zeit, Ihre Gäste zu Tisch zu bitten.

Der Alpenlachs Seesaibling wächst vom Ei weg in der Obhut österreichischer Fischzüchter auf. Nach mindestens 18 Monaten wird der Fisch frisch gefangen, ausgenommen, im Ganzen küchenfertig verpackt und über kurze Transportwege direkt ins Kühlregal geliefert. Aufgrund seiner garantierten Fangfrische und der hohen Qualität kann der Alpenlachs® auch roh genossen werden. „Roher Alpenlachs® ist eine absolute Delikatesse, ob dünn aufgeschnitten als Sashimi oder als Ceviche mit Limettensaft – einfach köstlich“, so Johannes Ambros.

Die besten Burger Deutschlands

TripAdvisor stellt die am besten bewerteten Burger-Restaurants in Deutschland vor

Er ist ein Klassiker der amerikanischen Küche und gibt sich in Deutschland besonders facettenreich: Der Burger. Das zeigt das aktuelle TripAdvisor-Ranking von Burger-Restaurants. Besucher der Reise-Website schätzen die Bratlinge mit asiatischen Gewürzen, hausgemachten Saucen und Pommes oder in vegetarischen Varianten.

„Der Burger erlebt hierzulande eine kulinarische Renaissance – das Fastfood-Image ist abgeschrieben. Besucher eines Burger-Restaurants erwarten qualitativ hochwertige Zutaten und kreative Rezepte – angefangen beim Fleisch bis zu den Saucen. Das verrät der Blick in die Liste der Burger-Restaurants, die von unserer Community am besten bewertet wurden“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor.

Der beste Burger kommt, laut TripAdvisor-Reisende, aus Köln. Die Fette Kuh (Platz 1) setzt auf regionale Zutaten – mit Rindfleisch von niederrheinischen Weidetieren – sowie hausgemachte Saucen und Salatdressings. Wer die klassische Speise mal anders wünscht, sollte den Shiso Burger (Platz 2) in Berlin probieren und eine Geschmacksreise von Amerika nach Japan wagen. „Mein Favorit ist der Shiso Burger mit Thunfisch, Shisoblätter, Koriander anstatt Fleisch“, so ein Besucher auf TripAdvisor. In Berlin finden sich eine ganze Reihe an ausgezeichneten Burger-Bratereien, denn auch Platz drei, vier, sechs und zehn findet man in der Hauptstadt: Während Reisende und Einheimische im BBI (Berlin Burger International) (Platz 3) die „kreativen und klassischen Burger“ schätzen, sind die Gäste im Burger de Ville (Platz 4) besonders von Qualität und Zubereitung des Black Angus Rind angetan. Ebenfalls hoch im Kurs bei den TripAdvisor-Mitgliedern stehen die Hamburgerei (Platz 5) in München, wo Gäste die Auswahl an Veggieburgern und die guten Chutneys schätzen, sowie The Burger Lab (Platz 7) in Hamburg, das für unkonventionelle Kreationen steht: „Ich kann die Pulled Pork-Variante empfehlen, außergewöhnlich mit Apfelmus-Sauce, ein Geschmackserlebnis“, so ein User der Reise- und Buchungs-Webseite. Dass Gäste beim Essen auch die kleinen Details schätzen, zeigt ein Erfahrungsbericht zum Bob & Mary (Platz 9) in Düsseldorf, wo ein TripAdvisor-User die „Limetten-Mayonnaise“ hervorhebt.

Die am besten bewerteten Burger-Restaurants:

Die Fette Kuh, Köln, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 164 Bewertungen.°° Ein TripAdvisor User: „Die Burger sind einfach nur himmlisch. Hatte den Jalapeño Burger extra scharf. Meine Frau den Teriyaki Burger. Beide waren sehr lecker.“

Shiso Burger, Berlin, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 142 Bewertungen. „Mein Favorit ist der Shiso Burger mit Thunfisch, Shisoblätter, Koriander anstatt Fleisch. Aber auch die Fleischburger sind spitze“, so ein User der Reise-Community.

BBI (Berlin Burger International), Berlin, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 137 Bewertungen. „Sehr kreative und klassische Burger, mit besten Fleisch. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nur der Hammer“, schwärmt ein TripAdvisor Mitglied.

Burger de Ville, Berlin, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, 24 Bewertungen. Ein Gast auf der Reise-Webseite: „Ich habe viele Burger in Berlin ausprobiert und nach meiner Zeit in den USA dachte ich, es wird nie etwas Vergleichbares geben, aber ich habe mich geirrt. Burger Ville macht den besten Burger in Berlin…Das Fleisch ist perfekt.“

Hamburgerei, München, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 164 Bewertungen. „Super leckere Burger mit innovativen Chutneys und guten Pommes bzw. Süßkartoffeln. Auch eine Reihe von Veggieburgern gibt‘s“, fasst ein Besucher auf TripAdvisor zusammen.

The Bird, Berlin, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 983 Bewertungen. „Mit Worten kann man es nicht beschreiben, einer der besten Burger, den ich gegessen habe! Service super, Atmosphäre spitze!”, meint ein TripAdvisor User.

The Burger Lab, Hamburg, 4 von 5 Bewertungspunkten, 34 Bewertungen. Ein TripAdvisor-Reisender: „Ich kann die Pulled Pork-Variante empfehlen, außergewöhnlich mit Apfelmus-Sauce, ein Geschmackserlebnis. Meine Frau war mit dem Haloumi-Burger sehr zufrieden.“

Heroes Burgers, Frankfurt, 4,5 von 5 Bewertungspunkte, Zertifikat für Exzellenz, 108 Bewertungen. „Das Beste an dem Laden sind die Burger, die frisch gemacht serviert werden, und die interessanten Rezepte, z.B. mit kandierten Zwiebeln, Ziegenkäse und Speck oder auch Rucola und Mozzarella“, so ein Mitglied der Reise-Community.

Bob & Mary, Düsseldorf, 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 39 Bewertungen. „Die angebotenen Burger sind individuell und ausgefallen. Dazu überzeugen die Beilagen und die verschiedenen Saucen, vor allem die Limetten-Mayonnaise!“, sagt ein TripAdvisor-User.

Tommi’s Burger Joint Berlin, Berlin, 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 40 Bewertungen. „Ohne Übertreibung wird hier der beste Cheeseburger serviert, den ich je gegessen habe“, schwärmt eine britische Besucherin auf TripAdvisor.

www.tripadvisor.de

Eric Frechon

Ein ganz besonderer Abend in Paris. Hochgenuss und Präzision, handwerkliches Geschick und einfallsreiche Kreationen im Modeviertel. Ein Koch für den alles mit einem Fahrrad beginnt. Eine Küche die mich mit einer seit 4000 Jahren bekannten und von mir seit 30 Jahren verschmähten Frucht versöhnt.

Die Berichterstattung zu meinem letzten Parisaufenthalt findet mit dem Restaurant Epicure seinen Abschluss. An sechs Abenden konnte ich zu meinen früheren Erfahrungen weitere interessante und aufschlussreiche Erkenntnisse gewinnen.
Die nun vorliegenden Berichte entsprechen nicht der Chronologie der Ereignisse.
Dies ist der Tatsache geschuldet, dass ich über meinen Favoriten zuletzt schreiben wollte.

Eric Frechon aus dem Restaurant Epicure wird diese Ehre nun zuteil.
Wir haben dort einen fantastischen Abend verbracht und konnten ein Menü von außergewöhnlicher Qualität genießen.
Bei der Arbeit an den kritischen Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Menüs und Restaurants, wechselten die Sympathien ständig. Alleno, Frenchon, Anton, fast jeden Tag führt ein anderer Koch meine persönliche Rangliste an. Die Erinnerung an Menüs oder einzelne Gerichte und die Wertschätzung des Dargebotenen ließen meine Favoriten immer wieder durcheinanderpurzeln. Deshalb kann aus der letztlich gewählten Reihenfolge kein Ranking abgeleitet werden.
An einem Tag so, am anderen völlig anders. Wer solche Probleme hat, kann sich glücklich schätzen.

An der eleganten Rue du Faubourg Saint-Honoré, im Herzen des Kunst- und Modeviertels der Stadt, finden wir das Hotel Le Bristol Paris das seine Gäste bereits seit 1925 begrüßt.
Es vereint die Eleganz des 18. Jahrhunderts mit zeitgenössischem Luxus.
Das Hotel gehört zur „Oetker Collection“, einer deutschen Hotelmanagementgesellschaft mit Sitz in Baden-Baden. Zu den Luxushotels der Gruppe gehört u. a. das „Brenners“, wie das Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden, gerne genannt wird.

Küchenchef Eric Frechon verwöhnt seine Gäste seit vielen Jahren mit handwerklichem Geschick und einfallsreichen Kreationen.
Mit 13 Jahren soll er seinen Vater um ein Fahrrad gebeten haben. Dieser verwies mit Blick auf die Anschaffungskosten auf die Tatsache, dass das Geld hierzu erst einmal verdient werden muss. Auf der Suche nach einer saisonalen Beschäftigung heuerte daraufhin der Bub bei einem Restaurant am Meer an. Der Beginn einer großartigen Entwicklung. Es folgten Engagements bei namhaften Köchen.

1993 wurde er Meilleur Ouvrier de Franc. 2008 wurde er vom französischen Präsidenten mit den Insignien des Chevalier de la Légion d’Honneur ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt er vom Guide Michelin drei Sterne.

Ein kleiner Blick auf das Menü:
Macaronis Farcis
Der „Signature Dish“ von Eric Frechon, der einfach nicht fehlen darf.
Die Kurzfassung:
Maccaroni mit schwarzen Trüffeln, Foie gras, Parmesan und Artischocke.

Die Langfassung:
Candele, also besonders dicke Maccaroni und Hühnerbrühe.
Artischocken, etwas Zitrone. Schwarze Trüffel und Foie gras habe ich schon erwähnt.
Salz und Pfeffer? Klar doch. Schon haben wir die Füllung.
Ich will es jetzt nicht auf die Spitze treiben, doch viele Gäste erkennen zwar eine Sauce, wissen aber nicht genau welche es ist und vergessen oder trauen sich nicht zu fragen.

Es gibt eine Sauce Mornay, die Haupt- oder Grundsauce der französischen Küche.
Etwas ähnlich einer Béchamelsauce.

Zusätzlich wird eine Sauce Supreme, eine Sahnesauce, benötigt.
Viele Arbeitsgänge sind für dieses aufwändige und handwerklich anspruchsvolle Gericht notwendig. Bevor ich mich dafür selbst in die Küche stelle fahre ich lieber nochmal nach Paris.

Das Bresse-Huhn wird in einer Schweinsblase gegart.
Immer wieder ein faszinierender Anblick, der Aufmerksamtkeit der Gäste gewiss.
Zunächst wird die Blase in Hühnerbrühe eingelegt, danach mit dem Huhn gefüllt.
Bei niedrigen Temperaturen dauert der Garprozess 4 bis 5 Stunden.
Die Poularde de Bresse ist nicht nur ein Klassiker französischer Kochkunst, sondern ein bei Frenchon beliebtes Gericht, welches seit Jahren Eingang in seine Menükarten findet.

Die Sauce ist mit gelbem Wein angereichert, den ich dieser Parisreihe bereits hinreichend beschrieben habe. Krabbenschwänzchen, grüner Spargel und Morcheln vervollständigen den Geschmacksreigen. Leicht erdige und nussige Noten gefallen dabei besonders.
Die Suppe mit dem schon oft beschriebenen Pfaffenstück wird in einem zweiten Service gereicht. Mit dem Pfaffenstück werden Lauch und Kartoffeln aufgekocht, mit schwarzem Trüffel verfeinert und mit etwas Foie gras veredelt.

Damit möchte ich es belassen, da der Bericht sehr lang geraten ist.
Vollständig und bebildert wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Singapur: Himmel für Feinschmecker und Vielesser

Das Wortspiel Gourmet und Gourmand kann man auf die Millionen-Metropole am Äquator einfach extrem gut anwenden. Wenn ich – als Blogger – jetzt auch noch gestehe, dass ich mich auf die Suche nach der ultimativen Hauptstadt des guten Essens gemacht habe, und bis dato nur sagen kann, dass Singapur zu den Top-Favoriten gehört, verrate ich ohnehin schon viel. Ich finde jedenfalls zig Gründe, um so oft wie möglich hierher zurückzukommen und noch etwas Neues auszuprobieren. Ein Artikel in einer englischen Zeitschrift gab dem Stadtstaat am Südzipfel der Malayischen Halbinsel einmal den Namen: Ganz Asien in einer City. Das ist ziemlich gut formuliert – und bezieht sich nicht nur auf die große Zahl verschiedener Ethnien, die hier leben und/oder arbeiten, sondern auch auf die Küche. Das schlimmste Unglück ist, wenn man in Singapur weilt, und einem aus irgendeinem Grund, der Hunger ausgeht. Über diese Misere will ich hier aber gar nicht schreiben, geschweige denn nachdenken.

von Wolfgang Weitlaner

Weiterlesen: http://www.amliebstenreisen.at/singapur-himmel-fuer-feinschmecker-und-vielesser/

Sehen Sie auch das beste Restaurant in Singapur, das Andre:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152799380188124.1073741925.168996673123&type=3

Harald Derfuß

Sternekoch übernimmt Schlossküche auf Monrepos

Eine gute Küche war Heiner Finkbeiner von Anfang an wichtig: „Ich bin kein Freund von halben Sachen“, hatte der Hotelier der Traube Tonbach seit Bekanntwerden der Pachtübernahme vor einem Jahr stets bekräftigt, wenn es um die Pläne für die Gastronomie des Schlosshotels ging. Intensiv wurde in den letzten Monaten nach dem richtigen Kandidaten für die kulinarische Gesamtleitung des Anwesens gesucht, nun ist dieser gefunden: Harald Derfuß wechselte vom besternten Ludwigsburger Restaurant Adler Asperg in die Schlossküche der nahegelegenen Domäne. Das Restaurant Gutsschenke im denkmalgeschützten Meiereigebäude ist seit Mitte Februar die neue Wirkungsstätte des Sternekochs. „Wir wollen mit einer bodenständigen aber raffinierten Küche und besten Produkten aus der Region überzeugen“, so Derfuß, der als Küchendirektor künftig auch für die Hotelgastronomie sowie das Catering bei Veranstaltungen im historischen Seeschloss verantwortlich ist. Der gelernte Metzger und Koch bringt aus verschiedenen Stationen seiner Karriere viel Erfahrung mit.

Angefangen hat alles ganz klassisch. „Glücklicherweise konnte ich eine wirklich gute und handwerklich fundierte Ausbildung machen, für die ich heute noch sehr dankbar bin“, sagt der neue Küchenchef. Nach der Kochlehre im Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee führte der Weg zu Alfred Klink nach Freiburg, der vor allem durch seinen Führungsstil beeindruckte: „Klink war unglaublich konsequent und diszipliniert, aber immer fair. Das hat mir früh gezeigt, wie ich selbst einmal mein Team führen möchte“, bestätigt der gebürtige Erlanger.

1995 kam der Wechsel zum damals aufstrebenden Zwei-Sterne-Koch Dieter Müller ins Schlosshotel Lerbach im Bergischen Land. „Mit gerade 26 Jahren eine großartige Chance“, erzählt der heute 46-Jährige. Ein Jahr später erkochte das Team den dritten Stern. „Ich habe als Entremetier angefangen und mich Posten für Posten zum Souschef hochgearbeitet. Eine aufregende Zeit, in der ich verinnerlicht habe, dass das Produkt beim Kochen im Fokus stehen sollte.“ Zudem war Müller für seine akribische und filigrane Arbeitsweise bekannt. „Keine Frage, die vier Jahre an seiner Seite waren hart – aber auch die beste Schule für meine erste eigene Küchenchefstelle“, erinnert sich Derfuß. Den passenden Einstieg bot das Münchener Traditionshotel Bayerischer Hof. 2004 folgte der Ruf aus dem Adler in Asperg bei Stuttgart, wo er 2006 mit dem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet wurde.

„Für Monrepos ist es mir wichtig, die richtige Mischung zu finden. Meinem persönlichen Küchenstil möchte ich treu bleiben, doch nicht ohne fortwährend neue Anregungen und Ideen einfließen zu lassen. Gutes Fleisch wie Hirschrücken, Kalbsfilet oder Hohenloher Spanferkel sowie Fischgerichte mit Wolfsbarsch und Lachs stehen auf unserer Karte – aber auch regionale Klassiker wie Schwäbische Maultaschen und Rostbraten“, verrät Harald Derfuß über seine Pläne für die Gastronomie des Schlosshotels.

Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse

Wer überzeugt diese drei Spitzenköche? Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse begeben sich auf die Suche nach Profi- und Amateurköchen, die das Zeug haben, die drei Starköche von ihren Kochkünsten zu begeistern. „Game of Chefs“ wird es zeigen! Denn VOX holt das international erfolgreiche TV-Format ab Frühjahr 2015 nach Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse drei außergewöhnliche Sterneköche gewinnen konnten, die bisher nur selten Einblicke in ihre herausragende Arbeit gewährt haben. Alle drei verbindet, dass sie zu den besten Köchen Deutschlands zählen – darüber hinaus treffen mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse aber drei völlig unterschiedliche Koch- und Lebensphilosophien aufeinander. Damit erwartet die Zuschauer bei ‚Game of Chefs‘ ein faszinierender Wettkampf, der erstmals zeigt, wie in professionellen Küchen wirklich gearbeitet wird“, so VOX-Chefredakteur und Unterhaltungschef Kai Sturm.

Die drei Sterneköche bei „Game of Chefs“:
Christian Jürgens, 45 Jahre (3 Michelin-Sterne, Restaurant Überfahrt am Tegernsee): „Es ist mir schon immer sehr wichtig, Menschen zu vermitteln, dass Essen viel mehr als einfache Nahrungsaufnahme ist. Mit der Idee, die hinter ‚Game of Chefs‘ steht, sehe ich die Gelegenheit, diese Lebensphilosophie vielen Menschen näher zu bringen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass ich meinen Teammitgliedern die Unterstützung zukommen lassen kann, von der sie im Wettbewerb und darüber hinaus profitieren können. Wenn am Ende ein Mitglied meines Teams als Gewinner der Show hervorgeht, wäre das ein super Erfolg.“

Holger Bodendorf, 47 Jahre (1 Michelin-Stern, Restaurant Bodendorf’s auf Sylt): „An der Sendung reizt mich besonders, endlich zeigen zu können, was beim Kochen wirklich wichtig ist – Leidenschaft, Perfektion und Spaß! Ich hoffe, dass ‚Game of Chefs‘ gute Unterhaltung für die Zuschauer liefert und die junge Generation motiviert, sich für diesen harten, aber schönen und kreativen Beruf zu entscheiden.“

Christian Lohse, 47 Jahre (2 Michelin-Sterne, Restaurant Fischers Fritz in Berlin): „Ich freue mich sehr bei ‚Game of Chefs‘ dabei zu sein! In der Sendung geht es, wie in der Profi-Küche, ums Kochen und um Menschen. Nur ein gut geführtes Team kann auch ein perfektes Gericht kreieren und gute und schlechte Zeiten gemeinsam überstehen. Ich habe beide Seiten kennengelernt und kann meinem Team bei ‚Game of Chefs‘ mitgeben: Man muss immer wieder aufstehen, wenn man gefallen ist.“

Das internationale Erfolgsformat:
„Game of Chefs“ basiert auf dem gleichnamigen israelischen TV-Hit und erzielte im Heimatmarkt starke Marktanteile von bis zu 49,1 Prozent. Zunächst agieren die Sterneköche gemeinsam als Jury: Sie bewerten das Gericht, ohne zu wissen, wer es zubereitet hat. Wer kreiert ein perfektes Gericht und überzeugt mit Geschmack und Kreativität auf dem angerichteten Teller? Anhand seiner ganz eigenen Koch- und Lebensphilosophie stellt danach jeder Küchenchef sein Team zusammen. Als Mentoren führen und qualifizieren sie ihr Team, angelehnt an den Alltag in einer echten Profiküche. Fortan kämpfen die drei Teams gegeneinander und müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine wechselnde Jury bestehend aus Experten und Feinschmeckern überzeugen. Doch in jeder Runde scheidet ein Teilnehmer aus, bis im Finale der beste Profi- oder Amateurkoch alle Wettbewerber hinter sich gelassen hat. Der Sieger erhält einen Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro und kann sich damit einen kulinarischen Traum erfüllen. Moderiert wird die neue VOX-Show von Silvia Schneider. Die 32-jährige Österreicherin ist in der Alpenrepublik unter anderem für den TV-Sender PULS4 als Moderatorin im Einsatz. Produziert wird die neue VOX-Show von ITV Studios Germany GmbH.