Vorsicht bei unreifen Tomaten

Saftig, prall, herrlich aromatisch – Tomaten schmecken in den Sommermonaten am besten. Von der Sonne verwöhnt entwickeln sie im reifen Zustand ihr volles Aroma. Ist bei der eigenen Ernte versehentlich eine noch unreife grüne Tomate dazwischen geraten, sollte sie erst einmal beiseitegelegt werden. Die unreifen Früchte eignen sich nicht zum Verzehr, da sie giftiges Solanin enthalten. Solanin ist eine natürliche Verbindung, die insbesondere in den grünen Pflanzenteilen wie Blättern und Stängel vorkommt. Der Pflanze dient sie zur natürlichen Abwehr von Schädlingen. Gleichzeitig hemmt sie das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen.

Die Dosis macht das Gift – auch bei Solanin. Vergiftungserscheinungen treten ab einer Konzentration von 1 mg/kg Körpergewicht auf, die tödliche Dosis liegt zwischen 3 und 6 mg/kg Körpergewicht. Insbesondere Kinder sind daher gefährdet. In unreifen Tomaten wurden zwischen 9 und 30 mg/100 g gemessen. Bei einem dreijährigen Mädchen mit 15 kg Körpergewicht können also theoretisch schon nach dem Verzehr einer kleinen unreifen Tomate Vergiftungserscheinungen auftreten.

Typische Symptome bei zu hoher Solaninaufnahme sind Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Kratzen und Brennen im Hals. In schlimmen Fällen kann es zu Störungen der Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Schädigungen des zentralen Nervensystems, also zu Krämpfen und Lähmungen, kommen. Unreife grüne Tomaten sollte man daher nicht essen – auch nicht daraus hergestellte Würzsoßen sowie grüne süß-sauer eingelegte Tomaten. Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Romanesco – der grüne Blumenkohl

Jetzt hat der Romanesco Saison. Das aromatische Gemüse mit den dekorativen Röschen kann gekocht, blanchiert oder frittiert werden. Es eignet sich aber auch für Auflauf und Quiche, Pasta, eine sommerliche Gemüsesuppe und als Beilage zu Fleisch und Fisch. Wenn der Kohl sehr jung und zart ist, schmeckt er auch als Rohkost im Salat. Im Gegensatz zu anderen Kohlsorten enthält er kaum blähende Substanzen und ist leicht verdaulich. Romanesco ist reich an Vitamin C, Provitamin A, Carotin, B-Vitaminen, Kalium, Phosphor und Zink.

Romanesco gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eine grüne Zuchtform des Blumenkohls, die im Mittelmeerraum in der Nähe von Rom entstanden ist. So ist auch der Name des Gemüses zu erklären. Mit seinen spitz zulaufenden Röschen, die von dicht anliegenden dunkelgrünen Blättern umrahmt sind, ist der Romanesco auch etwas für das Auge. Da er keine Kälte verträgt, wird er erst im April und Mai im Freiland ausgesät. Die Pflanzen brauchen einen nährstoffreichen Boden und bilden riesige Blätter, sodass im Garten ein Abstand von mindestens 60 Zentimetern zu empfehlen ist. Der Romanesco wird geerntet, solange die Blüten noch geschlossen sind.

Vor der Zubereitung werden der Stielansatz und äußere Blätter entfernt. Anschließend wird der Romanesco von Schmutz gereinigt, in Röschen zerteilt und meist ähnlich wie Blumenkohl in reichlich Salzwasser bissfest gekocht. Mit etwas Zucker und Zitronensaft im Wasser behält er seine grüne Farbe.

Romanesco hat von Ende Mai bis Ende Oktober Saison. Frische Köpfe sind an den saftiggrünen und knackigen Hüllblättern zu erkennen. Er sollte möglichst rasch verarbeitet werden, da Nährstoffgehalt und Geschmack abnehmen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich einige Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Dagmar von Cramm

Anständig kochen – saisonal & nachhaltig

Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Immer mehr Menschen setzen genau auf diesen Unterschied und entscheiden sich für eine bewusste, nachhaltige Lebensweise. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung mit regionalen und saisonalen Produkten. Mit über 250 Rezepten für jeden Tag und dem fundierten Wissen der Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm unterstützt Das grüne – nicht nur vegetarische – Kochbuch Menschen, die im Alltag bewusster mit Lebensmitteln umgehen wollen, aber auf Genuss nicht verzichten möchten.

Das kulinarische Jahr, durch das das grüne Kochbuch führt, ist mit vielen saisonalen Entdeckungen verbunden. So stehen im Frühling Gerichte mit grünem Gemüse, Spargel, Erdbeeren, Hühnchen und Lamm auf dem Speisezettel. Selbst gezogene Küchenkräuter sowie gesammelte Blüten verfeinern die Rezepte. Der Sommer verwöhnt mit seinem üppigen Angebot an sonnengereiften Tomaten, knackigen Salaten, zartem Fisch, gegrilltem Fleisch und frischen Beeren. Von diesen leichten Köstlichkeiten geht es in den Herbst mit seiner ganzen Fülle und Rezepten zu Kürbis, Pilzen, Quitten und Pflaumen, gefüllter Ente, Braten und Wild. Der kulinarische Winter bietet regionale Zutaten wie Rübchen, Süßkartoffeln, Kohl und Tombinambur. Gänsebraten und sanft geschmortes Fleisch duften herrlich und wechseln sich ab mit süßen Hauptgerichten. So hat jede Jahreszeit ihren Reiz.

Doch geht es in diesem Buch nicht allein um Rezepte. Vielmehr macht sich die Autorin auch Gedanken über die typischen Fragen, die man sich heute kritisch stellt: Wo und wie sollte man Lebensmittel kaufen, wenn man Umweltbewusstsein und unbelastete, gute Zutaten auf einen Nenner bringen möchte? Ist Bio immer die richtige Wahl? Oder ist Regionalität das bessere Stichwort? Wie energieeffizient sind die Optionen? Wie sieht es mit Pestiziden aus? Und wie „grün“ kann Fleisch überhaupt sein? Und erst recht Fisch? Wichtige, aktuelle Informationen und viele „grüne“ Tipps zu allen Produktgruppen im Einkaufsführer, helfen dabei eine gute Entscheidung beim Einkauf treffen zu können.

Dagmar von Cramm ist Diplom-Ökotrophologin und Ernährungsexpertin. In zahlreichen Büchern und Zeitschriften veröffentlicht sie zum Thema Gesundheit, Kochen und Ernährung. Sie ist gefragte Teilnehmerin wissenschaftlicher Symposien und tritt regelmäßig im TV auf. Von Cramm ist Mitglied im Präsidium der DGE. Bei GU veröffentlichte sie bereits die Bestseller „Kochen für Babys“, „Das große GU Familien-Kochenbuch“, „Vegetarisch genießen“ und viele andere erfolgreiche Kochbücher. Bei Kochmessern vertraut Dagmar von Cramm den CHROMA HAIKU Original Messern, mit denen sie am liebsten arbeitet.

Dagmar von Cramm
Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch
GU Themenkochbuch
288 Seiten mit ca. 400 Farbfotos
21 x 27 cm. Hardcover
Preis: 29,99 € (D)/ 30,90 € (A)/ 40,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-2526-2 (portofrei bestellen)
Erscheinungstermin: 3. September 2012

WETTBEWERB "KOCHEN NACH FARBEN"

Ab Mitte Mai ruft Fissler Genießer und Hobbyköche auf, mit ihren
kreativen Kochideen an einem großen Wettbewerb teilzunehmen.
Unter dem Motto „Kochen nach Farben“ wird ein halbes Jahr lang
jeden Monat eine Zutaten-Farbe vorgegeben, die zu neuen Ideen
und Gerichten inspirieren soll. Alle Küchenkünstler, die sich dem
kulinarischen Wettkampf stellen, können ihre Rezepte und Bilder
entweder per Post direkt an Fissler senden oder sie auf der Fissler
Facebook-Seite hochladen. Eine Jury bewertet die Rezepte und
wählt monatlich die fünf besten Einsendungen aus, die mit je einem
4-teiligen luno

Topfset belohnt werden. Als Hauptgewinn winkt am
Ende des Wettbewerbs ein Fiat 500 Edition luno

, der unter allen
Teilnehmern verlost wird.

Kreativ und bunt
Bei „Kochen nach Farben“ ist vor allem Kreativität gefragt. Denn
für die Rezeptideen ist nur ein loser Rahmen vorgegeben –
nämlich die Farbe der Zutaten. Im Mai bestimmen etwa grüne
Lebensmittel wie Erbsen, grüner Spargel, Kräuter und grüne
Nudeln den Ton, während im Juli ausschließlich rote Zutaten
wie Tomaten, Rotbarsch oder Chili auf der Liste stehen. Bei der
Zubereitung dürfen die Teilnehmer ihrer Inspiration freien Lauf
lassen. Ob braten, schmoren oder dünsten, alles ist erlaubt!
Ausschlaggebend ist, dass die vorgegebene Farbe auf dem Teller
dominiert. Eine Rezeptbroschüre fasst die Top 3 jedes Monats
zusammen – so können die 18 schönsten Rezepte auf einen Blick
nachgelesen und -gekocht werden. Am PoS machen Flyer auf den
Wettbewerb aufmerksam und liefern interessierten Verbrauchern
detaillierte Informationen zur Teilnahme. Zusätzlich wird „Kochen
nach Farben“ auf www.fissler.de und dem Fissler Facebook-Profil
vorgestellt.

Mit ihr
präsentiert Fissler ein Kochgeschirr für die kreative Küche, das
dank professioneller Details und kluger Funktionen für maximale
Freiheit am Herd sorgt und so zu Neuem inspiriert. Die Serie
umfasst Kochtöpfe und Bräter in unterschiedlichen Größen, eine
Stielkasserolle, einen Wok und eine Crêpe-Pfanne. So sind der
eigenen Inspiration keine Grenzen gesetzt.

Internationale Grüne Woche Berlin 2012

77. Grüne Woche: „Regionalität“ ist Trumpf
Neu: Deutschlandtour mit regionalen Spezialitäten aus 14 Bundesländern – Insgesamt 1.624 Aussteller aus 59 Ländern
GFFA: Rund 75 Agrarminister aus aller Welt und die Spitzenvertreter der Land- und Ernährungswirtschaft kommen nach Berlin

Partnerland Rumänien mit bislang größtem IGW-Auftritt – Premiere für Aussteller aus Gabun, Liechtenstein und Pakistan – Messe Berlin rechnet mit Ansturm von über 400.000 Besuchern

Mit einer wichtigen konzeptionellen Änderung startet die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) ins Jahr 2012. Vom 20. bis 29. Januar können die Besucher ihre Genusstour durch deutsche Regionen erstmals auf einer „Straße der Bundesländer“ erleben. Die bisherige Länderhalle Deutschland (Halle 20) wird durch sieben aufeinander folgende Messehallen aufgewertet: Die regionalen Spezialitäten von der Küste bis zu den Alpen werden hier noch authentischer als bisher präsentiert. Insgesamt 14 Bundesländer stellen Nahrungs- und Genussmittel aus den jeweiligen Regionen Deutschlands vor. Neben den bisherigen individuellen Beteiligungen aus Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein wird die IGW 2012 erstmals auch das kulinarische Angebot aus Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen in individuellen Bundesländer-Präsentationen zeigen. Insgesamt laden 1.624 Aussteller aus 59 Ländern aller Kontinente zu einer kulinarischen Reise rund um den Globus ein. Die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau findet in 26 Hallenkomplexen auf 115.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche statt.

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH: „So vielfältig wie nie zuvor präsentiert die Grüne Woche regionale Spezialitäten aus nahezu allen Regionen Deutschlands. Regionalität ist das Trendthema der Grünen Woche. Damit trifft die Messe im wahrsten Sinne des Wortes den Geschmack der Konsumenten. Regionalität steht in Bezug auf Lebensmittel ganz oben in der Verbrauchergunst. Auch die internationalen Länderbeteiligungen nutzen die regionale Herkunft ihrer Spezialitäten verstärkt für die internationale Vermarktung. Die Grüne Woche 2012 schafft mit landestypischen Präsentationen und attraktiven Sonderschauen eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum und bietet der Fachwelt breiten Raum für die Diskussion der aktuellen Branchenthemen aus Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.“

Rumänien ist das offizielle Partnerland der Internationalen Grünen Woche 2012. Die Bundesrepublik ist Rumäniens wichtigster Handelspartner, zugleich investieren viele deutsche Unternehmen vor Ort. In diesem Jahr wird Rumänien, das sich seit 1973 an der Grünen Woche beteiligt, mit dem bislang größten Gemeinschaftsstand die Geschmacks- und Spezialitätenvielfalt des Landes in der kompletten Halle 10.2 präsentieren.

Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA, 19.-21.1.2012) hat sich seit dem Jahr 2009 zum Auftakt der Grünen Woche als die weltweit bedeutendste agrarpolitische Konferenz für die Zukunftsfragen zur globalen Ernährungssicherung entwickelt. Das Leitthema des GFFA 2012 „Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen“ greift die zentrale Rolle des Agrarsektors für die Weltgemeinschaft auf. Rund 75 Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt, die etwa die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren, treffen hier mit den Spitzen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Vertretern von Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen und erörtern Probleme im Dialog. Gemeinsam werden neue Lösungsansätze entwickelt, um die anstehenden globalen Herausforderungen zu bewältigen.

Zwei politisch herausragende Veranstaltungen des GFFA sind am 21. Januar das Internationale Agrarministerpodium im ICC Berlin sowie der Berliner Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt, die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) organisiert. Ein hochrangig besetztes Wirtschaftspodium in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom (21.1.) setzt mit dem Thema „Ernährungssicherung und Grüne Wirtschaft:
Herausforderungen und Chancen“ weitere Akzente aus der Perspektive der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Getragen wird das GFFA vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem Berliner Senat, der Messe Berlin gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, dem Deutschen Bauernverband, der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und den Veranstaltern der Fachpodien. Weitere Informationen: www.gffa-berlin.de

Und noch ein besonderes agrarpolitisches Ereignis: Zu Beginn der Grünen Woche feiert die Europäische Union das Jubiläum „Die gemeinsame Agrarpolitik Europas wird 50“.

Die Messe Berlin rechnet mit über 400.000 Besuchern an den zehn Messetagen der Grünen Woche 2012, darunter etwa 100.000 Fachbesucher. Zusätzlich halten sich im Tagesdurchschnitt mehr als 10.000 Beschäftigte an den Messeständen, Servicekräfte und Medienvertreter in den Messehallen auf. Mehr als 300 Konferenzen, Tagungen und Seminare finden im Verlauf der Messe für die Fachwelt statt. Etwa 200 nationale und internationale Spitzenpolitiker haben sich mit ihren Delegationen angesagt. Rund 5.000 Journalisten aus 75 Ländern, darunter die Repräsentanten des Weltverbandes der Agrarjournalisten mit seinen 40 assoziierten Mitgliedsstaaten, berichten in Wort, Bild und Ton von den Ereignissen in Berlin.

Über 20 Showbühnen und Kochstudios in den Messehallen garantieren Entertainment und Information gleichermaßen. Rund 100.000 Spezialitäten aus aller Welt werden auf der Messe angeboten, über 8.000 Haus- und Heimtiere bevölkern das Messegelände und ein Meer von 30.000 Blütenpflanzen allein in der Internationalen Blumenhalle lässt die Herzen aller Gartenfreunde höher schlagen. Neben dem etablierten Schülerprogramm wird es erstmals mit dem „Temporären Campus“ ein anspruchsvolles Programm für Studenten, Berufsstarter und junge Nachwuchskräfte geben.

Eröffnet wird die Grüne Woche 2012 am 19. Januar um 18 Uhr im ICC Berlin durch Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Das Partnerland Rumänien gestaltet das kulturelle Rahmenprogramm und richtet den anschließenden Empfang für die 5.000 Ehrengäste des Abends aus.

Bei ihrer 77. Auflage blickt die Grüne Woche auf eine 86-jährige Geschichte zurück. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse im Premierenjahr 1926 hat sich die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entwickelt. Seitdem präsentierten sich über 78.000 Aussteller aus 124 Ländern den über 30 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten. Veranstaltet wird die Internationale Grüne Woche Berlin 2012 von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

Zur aktuellen Branchensituation und zum wirtschaftlichen Stellenwert ihrer Wirtschaftszweige äußerten sich die Trägerverbände der Grünen Woche auf der heutigen Eröffnungspressekonferenz unter anderem wie folgt:

Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e. V. (DBV): „Zu Beginn des Jahres 2011 sind unsere Bauern zuversichtlich. Aus der Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Landwirtschaft gestärkt hervorgegangen. Sie investieren in innovative Landtechnik, in neue Tier- und Arbeitsschutz verbessernde Ställe und beschreiten neue Wege zur Energieversorgung unserer Gesellschaft im Rahmen der Energiewende. Gegenwart und Zukunft kennzeichnet die Branche angesichts weltweit steigender Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Ener
gie sowie Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz. 2011 ist die Zahl der Erwerbstätigen mit überwiegender Erwerbstätigkeit in der deutschen Landwirtschaft um 12.000 auf 660.000 Arbeitskräfte angestiegen. Die 300.000 bäuerlichen Betriebe bewirtschaften rund 17 Millionen Hektar. Auf 2,3 Millionen Hektar werden Pflanzen für nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie angebaut. Trotz Wachstum sind die deutschen Höfe ausgesprochen mittelständisch geprägt. Eine von Bauern getragene, gleichzeitig aber leistungsfähige und Ressourcen schonende Landwirtschaft, die den Tierschutz und die Lebensmittelsicherheit sicherstellt und weiterentwickelt, wird auch künftig eine nachhaltige Produktion ermöglichen. Im Wettbewerb haben sich die deutschen Bauern auf den freien Märkten durch Leistungsfähigkeit und die Qualität ihrer Produkte durchgesetzt. Nach wie vor importiert Deutschland mehr Lebensmittel, obwohl wir 2011 ein Rekordergebnis im Agrarexport mit 59 Milliarden Euro erzielt haben. Wir haben damit weiterhin ein Agrarhandelsdefizit. Doch sind im Inland wie im europäischen Ausland und in Drittländern Lebensmittel „made in Germany“ sehr angesehen und beliebt. Qualität und Geschmack stimmen. Bei der Produktion von Milch, Schweinefleisch, Raps und Kartoffeln haben die deutschen Bauern im EU-Vergleich sogar die Nummer 1 erklommen. „

Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE): „Die Ernährungsindustrie hat das Jahr 2011 trotz Finanz- und Schuldenkrise erfolgreich gemeistert. Die stark gestiegenen Agrarrohstoffpreise stellen für die Branche eine große Herausforderung dar, die die Ertragssituation belastet. Das Auslandsgeschäft sorgt weiter für erfreuliche Umsatzzuwächse. Mit einem Umsatz von rund 155 Milliarden Euro sorgt die Ernährungsindustrie als viertgrößter deutscher Industriezweig täglich für sichere Lebensmittel und stabile Arbeitsplätze für 544.000 Beschäftigte.

Globale Ernährungswirtschaft

Wie keine andere Messe bildet die Grüne Woche den Weltmarkt der Ernährungswirtschaft unter Einbeziehung der Verbraucher ab. Mit Deutschland stellen in diesem Jahr insgesamt 59 Länder aller Kontinente ihre Spezialitäten vor. Zu den besonderen Beteiligungen zählen dabei die ersten Grüne Woche-Auftritte von Ausstellern aus Gabun, Liechtenstein und Pakistan. Norwegen feiert seine 25. Messeteilnahme unter anderem mit einem authentischen Elchgrillen.

Folgende 29 Staaten sind mit offiziellen Ländergemeinschaftsständen vertreten: Armenien (7.2c), Aserbaidschan (7.2c), Belarus (8.2) Bulgarien (8.2), Estland (8.2), Frankreich (11.2), Gabun (18), Georgien (7.2c), Griechenland (7.2a/18), Italien (17), Kamerun (18), Lettland (8.2), Liechtenstein (17), Litauen (8.2), Malta (18), Republik Moldau (11.2), Niederlande (18), Norwegen (8.2), Österreich (15.1), Pakistan (7.2a), Polen (11.2), Rumänien (10.2), Russland (2.2), Schweiz (17), Serbien (18), Slowenien (18), Tschechische Republik (17), Ukraine (16), Ungarn (8.2).

Darüber hinaus werden 29 Länder durch Importeure und/oder Exporteure vertreten: Argentinien (7.2a), Australien (18), Belgien (18), Dänemark (8.2), Ghana (18), Großbritannien (8.2), Indien (7.2c), Iran (7.2b), Irland (8.2), Kanada (7.2c), Kasachstan (Halle 18), Kenia (7.2a), Libanon (7.2c), Luxemburg (7.2a), Madagaskar (7.2b), Nepal (8.2), Neuseeland (18), Peru (18), Portugal (11.1), Ruanda (7.2a), Schweden (8.2), Spanien (18), Republik Südafrika (18), Südkorea (7.2b), Thailand (18), Türkei (7.2c/18), Tunesien (7.2a), USA (7.2c), Vietnam (7.2c).

Partnerland Rumänien: „Erkunde den Karpatischen Garten!“

Unter dem Motto „Erkunde den Karpatischen Garten“ wird sich das Partnerland Rumänien zwischen Tradition und Moderne präsentieren. Auf der Grünen Woche lässt sich die ganze Vielfalt der rumänischen Küche in der kompletten Halle 10.2 erleben. Zu den Spezialitäten zählen unter anderem Truthahnsülze, Rind in Aspik, Räucherforelle, Kohl- und Hähnchenrouladen, gefüllte Weinblätter, Käse in Tannenrinde, Karpatischer Bär mit Pilzen, Hirschsteak aus dem Ofen, Wildeintopf sowie traditionelle Apfel-, Kürbis- und Quarkkuchen. Rumänien verfügt mit einer Gesamtfläche von 23,8 Millionen Hektar über die viertgrößte Agrarkapazität der EU. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 13,3 Millionen Hektar, von denen 8,3 Millionen Hektar als Ackerland genutzt werden.

Deutsche Ernährungsindustrie und Produktmärkte

Zum fünften Mal in Folge präsentiert sich die deutsche Lebensmittelwirtschaft mit einem von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) initiierten Gemeinschaftsauftritt. Unter dem Motto „Power fürs Leben – Die Lebensmittelwirtschaft“ erwartet die Besucher in Halle 1.2 ein abwechslungsreiches und informatives Programm mit einem hohen Erlebnis- und Informationswert. Die attraktive Mischung aus Informationen, Erlebnis und Spaß am Mitmachen begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Politik und Medien gleichermaßen.

Der Auftritt dreht sich um die Qualität in der modernen Lebensmittelproduktion sowie um die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Gemeinsam mit bekannten Unternehmen und Fachverbänden aus der Lebensmittelwirtschaft wird der Einsatz der Lebensmittelhersteller für die Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel informativ und unterhaltsam veranschaulicht. Dazu zählen Abraham Schinken GmbH, Bioland Verband für organisch-biologischen Landbau e. V., Deutsches Tiefkühlinstitut e. V., Ferrero Deutschland GmbH, Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG, Nestlé Deutschland AG, OHG NETTO Supermarkt GmbH & Co., Bundesverband Deutsche Tafeln e. V., Deutsche Welthungerhilfe e. V., Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e. V. sowie Speed4. An Aktions- und Informationsstationen können Messebesucher erfahren, welche Anstrengungen die deutschen Unternehmen täglich für den guten Geschmack unseres Essens und unserer Getränke erbringen, wie aus ausgewählten Rohstoffen hochwertige Lebensmittel entstehen und wie man erkennen kann, was in unseren Lebensmitteln alles steckt.

Die Produktmärkte „Kräuter, Gewürze und Tee“ (Halle 7.2b), „Seafood“ (Halle 14.1), der proBier-Markt mit Fleisch und Wurst, Bier und Wasser (Halle 12), der BioMarkt mit dem Forum Fairer Handel (Halle 6.2a), die deutsche Wein und Sektgalerie (Halle 6.2b) sowie das „Kulinarium der Weine“ (Hallen 13/14.1) laden zum Entdecken, Probieren und Genießen ein.

Moderne und nachhaltige Landwirtschaft

Einer der attraktivsten Publikumsmagnete der Grünen Woche Berlin 2012 ist der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. Ziel ist die Aufklärung der Verbraucher über die zahlreichen Leistungen der Land- und Ernährungswirtschaft. Bereits zum 13. Mal erklären unter Federführung der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) über 50 Partner anschaulich und transparent die landwirtschaftliche Produktionskette mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen. Der Dialog zwischen den Produzenten von Lebensmitteln, erneuerbarer Energie und Rohstoffen sowie dem Verbraucher steht im Mittelpunkt. Auf 6.000 Quadratmetern Hallenfläche erlebt der Besucher Spannendes, Wissenswertes und Überraschendes zu den fünf Themenkomplexen „Wissenschaft & Forschung“, „Tierproduktion“, „Pflanzenproduktion“, „Verarbeitung & Handel“ sowie „Landwirtschaft & Gesellschaft“. Das Motto des ErlebnisBauernhofes 2012 lautet: „Aufbruch zu Grünem Wachstum“.

Eine eindrucksvolle Mischung aus Fachinformationen und attraktiven Showeinlagen wartet auf die Besucher der großen Tierhalle 25. Hier wird sich die deutsche Tierzucht mit den Spitzenvertretern der jeweiligen Rasse präsentieren. Die 4. Bundesschau Fleckvieh wird vom 20. bis 22. Januar 2012 den Leistungsstand der deutschen Zucht demons-trieren. Milch, Fleisch, Wolle, Landschaftspflege: Die zahlreichen Produkte und Leistungen der Schaf- und Ziegenwirtschaft werden erstmals auf einer separaten Sonderschau präsentiert. 150 Tiere aller Rassen – darunter auch einige vom Aussterben bedrohte – sollen vor allem dem jungen und städtischen Publikum die Vielseitigkeit der deutschen Schaf- und Ziegenzucht vermitteln. Mit dem Deutschen Sperber zeigt die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) eine besonders bedrohte Nutztierrasse. Tägliche Pferde- und Rassetierschauen werden im großen Vorführring das Publikum beeindrucken. Der als offener Stall konzipierte Teil der Halle beherbergt alle landwirtschaftlichen Nutztiere und ist für Züchter und Messepublikum gleichermaßen ein beliebter Anlaufpunkt. Beim Fahrsport-Hallen-Cup am 28. und 29. Januar lassen sich Pferdegespanne in Aktion erleben. Fußball spielende Kaltblüter, Kuhwagen-Rennen und musikalische Darbietungen von Karnevalsgruppen sind weitere Attraktionen, die auf den Tribünen für Stadionatmosphäre sorgen werden. Ein echter „Knochenbrecher“ – eine ostfriesische Bezeichnung für einen traditionellen Heilkundler – wird sich als Stargast die Ehre geben: Der Tierheilpraktiker Tamme Hanken, vielen bekannt aus der NDR-Dokuserie „Der XXL-Ostfriese“, wird an allen Messetagen mit seinem weißen Hengst „Jumper“ im großen Vorführring auftreten.

In der kurzweiligen Sonderschau „Erlebniswelt Heimtiere“ in Halle 1.2a stehen die beliebtesten Heimtiere und außergewöhnliche Exemplare sowie deren artgerechte Haltung, Pflege und Ernährung im Mittelpunkt. Mehrere tausend Zwei- und Vierbeiner, Reptilien und Fische garantieren quicklebendige Kurzweil. Wer sich ein Heimtier zulegen möchte, kann sich bei Vereinen, Züchtern und Tierärzten über alle Haltungsfragen erkundigen. Die Heimtier-Arena mit aktionsreichen Vorführungen und interessanten Vorträgen rund um das Thema Heimtier präsentiert sich mittendrin. Täglich wechselnde Hundevorführungen mit ausgesuchten Rassehunden sowie Rassekatzenvorstellungen sind bei allen Tierfreunden beliebt. Die animonda-Katzenlounge informiert besonders ausführlich zum Thema Katze: von der Aufzucht über das Wachstum und die Nahrung bis hin zur Gesundheit. Eine große Aquarien- und Terrarienpräsentation, die bunte Nagervielfalt, eine große Auswahl an Vogelspinnen sowie zahlreiche Insekten und Vögel runden das Thema ab.

Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt ist der Leitgedanke der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Halle 23a. Ein breites Informationsangebot zum intelligenten Einkauf und Konsum erwartet die Besucher in der Café-Bar. Bei einem Kaffee aus fairem Handel kann man sich das Internetportal „Klarheit und Wahrheit“ anschauen. Mit dem Portal wollen die Verbraucherzentralen über die Kennzeichnung von Lebensmitteln informieren, die Verbraucher besser vor Täuschung schützen und Unternehmen im Wettbewerb stärken, die ihre Produkte verbraucherfreundlich kennzeichnen. Präsentiert wird auch die neue Internet-Plattform www.lebensmittelwarnung.de sowie Wissenswertes über weitere wichtige Instrumente des Verbraucherschutzes wie beispielsweise Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Es wird gezeigt, wie man Lebensmittel richtig lagern und Reste sinnvoll verwerten kann. Im Bereich „Verbraucher“ wird anhand von Obst, Gemüse, Fleisch, Milch und Brot präsentiert, wie interessant, aber auch wie schmackhaft die Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen abläuft. Beim Netzwerk IN FORM bekommen die Besucher Tipps zu einer gesunden und aktiven Lebensweise. Außerdem informiert die Sonderschau darüber, wie die Präzisi
onslandwirtschaft und der Gartenbau Ressourcen schonen und damit zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Deutschland steht im Jahr eins der Energiewende. Um den damit verbundenen Wechsel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung erfolgreich zu realisieren, wird neben anderen regenerativen Energiequellen auch die energetische Nutzung von Biomasse immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund widmet sich die „nature.tec – Fachschau für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe“ in Halle 5.2a neben innovativen und nachhaltigen Ideen zur stofflichen Nutzung von Agrar- und Forstrohstoffen insbesondere auch der energetischen Biomassenutzung. Unter dem zentralen Motto „Die Energiewende braucht uns!“ präsentieren die Messestände von Ministerien, Verbänden und Unternehmen umfassende Informationen zur Züchtung und dem Anbau nachwachsender Rohstoffe, ihrer Verarbeitung sowie ihrer Anwendung. Eingeteilt ist die „nature.tec“ in insgesamt fünf Schwerpunktbereiche. Neben den Energiethemen „Biogas“, „Biokraftstoffe“ und „Heizen mit Holz“ befassen sich die Bereiche „Biowerkstoffe“ und „Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen“ mit der stofflichen Nutzung organischer Rohstoffe. Zu den Ausstellern der Fachschau zählt in diesem Jahr erstmals auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Besondere Aufmerksamkeit dürfte der Stand des Projektes „Diesel regenerativ“ wecken. Hier wird das Schnittmodell eines Flugzeugtriebwerks ausgestellt. Mithilfe dieses Düsentriebwerks wird demonstriert, dass Biokraftstoffe auch im Luftverkehr künftig eine immer größere Rolle spielen werden. Initiatoren der nature.tec sind der Bundesverband BioEnergie e. V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e. V. (DBV) sowie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

Bereits zum sechsten Mal erleben die Besucher einen facettenreichen Branchenauftritt rund um den nachwachsenden Rohstoff „Holz“. In der Fachschau „Multitalent Holz“ zeigen in Halle 4.2 Förster Beispiele nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft und Verarbeiter informieren über eine leistungsfähige Holzverarbeitung. In der „Lebenden Werkstatt“ entstehen live 1:1-Muster für das moderne Bauen mit Holz. Zimmerer präsentieren ihr Handwerk zwischen Tradition und Moderne. Welche Klima schonenden und CO2-senkenden Vorteile das Heizen mit Holz bietet, demonstrieren die Aussteller für Heiztechnik und Heizmaterial. Ausstellungen und Angebote zu Innenausbau und Möbeln vermitteln anschaulich die warme und natürliche Wohnatmosphäre des Materials Holz. Die Mitmachaktionen im Bereich „Arbeiten, Lernen und Leben mit Holz“ begeistern die ganze Familie: Bei Multitalent Holz wird gehobelt und gesägt, es darf geklettert werden und es gibt fundierte Informationen von Fachleuten zu den Bereichen Arbeiten, Lernen und Leben mit Holz.

In neuer Halle (4.2) und gewandeltem Outfit zeigen sich Deutschlands Regionen von ihrer besten Seite: In der Gemeinschaftsschau „LebensTraum Dorf“ kann der Grüne Woche-Besucher touristische und kulinarische Leckerbissen, innovative Ideen und Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels finden. Kurioses, aber auch Verblüffendes lässt sich auf der Tour durch deutsche Landschaften und Dörfer entdecken. Hier gibt es Anregungen für den nächsten Urlaub oder ein Wochenende in der Natur. Man trifft Menschen vom Land und Prominente oder Künstler bei der LandSchau, die mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Musik, Theater, Tanz und Gesprächen zu spannenden Themen aufwartet. Durch das Programm führen die bekannten Moderatorinnen Heike Götz und Petra Schwarz.

Jäger, Angler und Naturfreunde kommen in Halle 26 auf ihre Kosten. Der Verband Deutscher Sportfischer e. V. (VDSF) und der Deutsche Jagdschutz-Verband e. V. (DJV) bringen in der Sonderschau „Natur erleben – Jagd & Angeln“ den Besuchern das Erlebnis Natur näher. Zu den besonderen Attraktionen der Angler-Ausstellung gehört ein imposantes, 15.000 Liter Wasser fassendes Großaquarium. Entlang der mächtigen Scheiben kann man rund zwei Dutzend heimische Fischarten betrachten. Nicht weniger interessant ist der Fischlehrpfad des VDSF. Hier kann man hochwertige und zum Teil kapitale Fischpräparate bestaunen.

Auch der Deutsche Jagdschutz-Verband bringt wieder Farbe ins Messegeschehen. Die Grünröcke zeigen in Halle 26a, wie bunt und vielfältig die heimische Natur ist, was die Jäger zu deren Erhalt beitragen und wie gesund und lecker das heimische Wildbret ist. Kleine und große Naturfreunde können in einem rund 300 Quadratmeter großen Biotop auf die Pirsch gehen, dabei Allerlei entdecken und ihr Wissen rund um die Natur in einem Quiz testen. Wer beispielsweise wissen möchte, wie groß ein Wildschwein wirklich ist oder wie spitz die Zähne eines Fuchses sind, findet am DJV-Messestand Antworten. Anhand von Präparaten vieler Tierarten und Pflanzen erklären die Naturpädagogen des Verbandes die Zusammenhänge in der Natur und die Bedeutung der Jagd. Die erfolgreiche Initiative, die 2011 das 20-jährige Bestehen feierte, wurde bereits zum zweiten Mal von der UNESCO als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Die schönste Baustelle der Welt

Immer mehr wächst die internationale Blumenhalle mit Unternehmen und Institutionen aus dem Gartenbaubereich zusammen. Das Thema der Blumenhalle – „Blumenhalle im Wandel“ – wird mit der gestalterischen Idee einer Baustelle umgesetzt. Ein etwa 91 Meter breites und bis zu acht Meter hohes Baugerüst wird floristisch gestaltet und zu einer blühenden und duftenden Blumenwand entwickelt. Als dekorative Blickfänge werden nachgebaute Elemente des Berliner Stadtschlosses in die Szenerie eingebunden. Ein begehbarer Bauwagen und ein Schuttcontainer – typische Insignien einer im täglichen Wandel befindlichen Baustelle – werden mit über 7.500 Pflanzen und farbig blühenden Blumen dekoriert. Ungewöhnliche floristische Erlebnisbereiche werden mit Tiger-Lilien, Rosen, Gerbera und Hyazinthen inszeniert. Gestaltet mit über 30.000 Blumen und Blüten verwandeln sich ein LKW in der Hallenmitte, zehn Mörtelwannen und zwölf Schubkarren zu einem einzigartigen Arrangement aus Farbe, Duft und Blumenschönheiten.

„Tiny Twinkle“ wird vermutlich die florale Besonderheit der Blumenhalle 2012. Diese Orchideen-Hybride ist bislang kaum im Handel erhältlich. Der süße Duft der 0,5 Zentimeter großen Blüten erinnert an Jasmin und Honig. Als weitere Neuheit sind in der Blumenhalle erstmalig Phalaenopsis (Malaienblume, Nachtfalterorchideen) in bisher nie dagewesener Farbvielfalt zu sehen. Optisch angereichert wird die Blumen-Baustelle durch die vielen etwa drei Meter hohen Baustofflager aus Natursteinsplitt, Ziegelmehl, Marmor- und Basaltsplitt sowie Rollkies. Weit über 25.000 Topfpflanzen, fast 500 vorgetriebene Birkenzweige sowie dutzende blühende Obstbäume und Ziersträucher verwandeln die Baustelle zu einer „Blumen-Schaustelle“ der Berliner Pflanzen und Gärten. Im Übergang zu den Berliner Kleingärten sorgen Kräuter- und Gemüsebeete sowie ein Orchideenwasserfall für eine abwechslungsreiche Kulisse.

Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. präsentiert sich unter dem Motto „Kleingärten – Berliner Pflanze – die grünen Stadt-diamanten“. Das Frühlingserwachen in der Halle 9 wird durch die idyllische Atmosphäre und die Vielfalt an Kräutern, Gemüsesorten und Obstbäumen zum Ausdruck gebracht. Eingebettet in das Gesamtkonzept der Blumenhalle wird sich das Kleingartenwesen mit seiner Entwicklung darstellen. Tipps und Anregungen für die Gartenbewirtschaftung können sich die Gäste bei der Gartenfachberatung einholen. Ob Gartenzwerg, Motorsäge oder Swimmingpool: Ein riesiges Angebot an Zubehör und Ausrüstung für den Gartenbedarf bietet sich jedem Hobbygärtner in den Hallen 8.1, 9a, b und c, 10.1 sowie 11.1. Wer Saatgut und Blumen für seinen Schrebergarten oder Balkon sucht, wird hier ebenfalls fündig werden.

Shoppen auf der Grünen Woche

Rund zwei Drittel aller Aussteller bieten ihre Produkte zum Kauf an. Neben Nahrungs- und Genussmitteln aus der
ganzen Welt kann Vieles, was den häuslichen Bereich verschönert, erworben werden. Bei Gartengeräten und Zubehör reichen die Angebote von A wie Astschere bis Z wie Zaun. Wer auf der Suche nach speziellen Sämereien oder Pflanzen ist, wird ebenso fündig wie Hausbesitzer, die eine Terrasse, ein Garten- oder Gewächshaus oder einen Swimmingpool bauen wollen. Gartensitzgarnituren, Kachelöfen und Kamine laden zum Entspannen ein. Ergänzt wird diese Produktpalette durch die vielen kleinen Helfer im Haushalt. Besonders groß ist hier das Angebot rund ums Kochen, das vom Küchengerät bis zur Komplettküche reicht.

Grüne Woche young generation

Die Internationale Grüne Woche Berlin 2012 erweitert ihr Bildungsangebot für die jugendliche Zielgruppe: Neben dem etablierten Schülerprogramm wird es erstmals mit dem „Temporären Campus“ ein anspruchsvolles Programm für Studenten, Berufsstarter und junge Nachwuchskräfte geben. Das Schülerprogramm „Erlebniswelt Messe“ und der „Temporäre Campus“ laufen unter der Dachmarke „Grüne Woche young generation“. Der „Temporäre Campus“ ist eine interdisziplinär ausgerichtete Kommunikations-Plattform mit Vorträgen und Workshops. Diese Veranstaltungen sind kostenlos und finden an allen Tagen der Grünen Woche im ICC Berlin statt. Dieses Bildungsangebot der Messe Berlin ermöglicht den Teilnehmern, von den vielfältigen Themen der Internationalen Grüne Woche als Informations- und Wissensquelle zu profitieren. Eine Programmübersicht findet man unter www.gruenewoche.de / Besucher-Service / YoungGeneration / TemporaererCampus. Schulklassen und ihre Lehrer profitieren weiterhin vom Schülerprogramm der Messe Berlin, das einen praxisnahen und anschaulichen Unterricht rund um die Themen Land- und Ernährungswirtschaft, Gartenbau und Heimtierhaltung anbietet. Im Ausstellungsbereich der Messe laden knapp 80 lehrreiche Programmpunkte Schüler von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe zu interessanten Vorträgen, unterhaltsamen Wettbewerben, leckeren Verkostungen, aufregenden Experimenten, spannenden Spielen und jeder Menge Action ein.

Zusätzlich zum Angebot der Messe Berlin veranstaltet der Deutsche Bauernverband (DBV) gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) und zahlreichen Partnern des ErlebnisBauernhofes am 23. Januar den „Tag der Ausbildung“.

Besucher-Infos: Drei lange Grüne Woche-Tage

Geöffnet ist die Internationale Grüne Woche Berlin 2012 vom 20. bis 29. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr. An zwei langen Samstagen und einem langem Freitag (21.1., 27.1, 28.1) ist die Messe von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet zwölf Euro, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten acht Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Außerdem gelten die besonders günstigen Eintrittskartenvarianten an allen Messetagen. Dazu zählen die Happy Hour-Karte (täglich ab 14 Uhr) für acht Euro und die Familienkarte (max. 2 Erwachsene + max. 3 Kinder bis 14 Jahre) für 26 Euro. Die Tageskarte an den beiden Grüne Woche-Sonntagen (22. und 29.1.) kostet nur zehn Euro. Gruppen ab 20 Personen zahlen für die Tageskarte zehn Euro, Schülergruppen mit Schulbescheinigung vier Euro pro Schüler. Die Grüne Woche-Dauerkarte ist für 39 Euro erhältlich. Alle weiteren Informationen wie beispielsweise zur Verkehrsanbindung des Berliner Messegeländes sowie zur Onlinebuchung von Eintrittskarten finden Sie im Internet unter www.gruenewoche.de/

daheim&unterwegs

 

 

Montag, 02.12.2012

 

·          16.15 Uhr: Ihr Thema

·          16.25 Uhr: Wir in NRW

·          16.45 Uhr: Service

·          17.05 Uhr: Mein Daheim

·          17.30 Uhr: 100 Sekunden – Aktuelle Nachrichten aus NRW

·          17.45 Uhr: Wir in Deutschland

 

Dienstag, 03.01.2012

·          16.15 Uhr: Ihr Thema: „Mister Börse“ – was ihm im Leben wirklich wichtig ist! Kurz vor seinem 70. Geburtstag gewährt Börsenexperte Frank Lehmann Einblicke in sein Innerstes und ist heute einfach mal als Mensch – nicht als Experte – zu Besuch.

·          16.25 Uhr: Wir in NRW

·          16.45 Uhr: Service

·          17.05 Uhr: Mein Daheim – Kreative Küche mit Björn Freitag: Tafelspitz und grüne Sauce

·          17.30 Uhr: 100 Sekunden – Aktuelle Nachrichten aus NRW

·          17.45 Uhr: Wir in Deutschland

       Mittwoch, 04.01.2012        

·          16.15 Uhr: Ihr Thema: Den Raser im Visier! – Verschärfte Kontrollen auf NRWs Straßen

·          16.25 Uhr: Wir in NRW

·          16.45 Uhr: Service

·          17.05 Uhr: Mein Daheim mit Brotkünstler Bernd Armbrust:

·          17.30 Uhr: 100 Sekunden – Aktuelle Nachrichten aus NRW

 

Donnerstag, 05.01.2012

·          16.15 Uhr: Ihr Thema: Ärger mit dem Erbe

·          16.25 Uhr: Wir in NRW

·          16.45 Uhr: Service

·          17.05 Uhr: Mein daheim mit Gabi Seelbach

·          17.30 Uhr: 100 Sekunden – Aktuelle Nachrichten aus NRW

·          17.45 Uhr: Wir in Deutschland

 

Freitag, 06.01.2012

·          16.15 Uhr: Ihr Thema

·          16.25 Uhr: Wir in NRW

·          16.45 Uhr: Service

·          17.05 Uhr: Mein Daheim mit Heilpraktikerin Linda Tan

·          17.30 Uhr: 100 Sekunden – Aktuelle Nachrichten aus NRW

·          17.45 Uhr: Wir in Deutschland

 

WDR Fernsehen, daheim&unterwegs, 16.15 bis 18.00 Uhr

Urlaub am Küstenland

Weltweit hat jede Küstenregion ihren unverwechselbaren Charakter. Deutschlands Küsten sind geprägt durch Leuchttürme, Dünen, grüne Deiche, Reet gedeckte Häuser und das berühmte Wattenmeer. Im Sommer laden die Urlaubsorte am Meer zum Wandern, Radfahren, Surfen oder Baden ein. Außerdem locken die geschichtsträchigen Hansestädte Lübeck, Bremen oder Rostock mit ihren Häfen und historischen Zentren. Zwischen der Nordsee und der Ostsee liegt im Norden Deutschlands eine der schönsten Landschaften Europas. Der Küstenstreifen gehört zu Scheswig-Holstein und ist berühmt für sein gesundes Klima und unzählige Sehenswürdigkeiten. Dazu kommen urige Hafenstädte, die regionale Küche sowie die ganz besondere Gastfreundschaft der Küstenbewohner.
www.deutsches-küstenland.de

Eine der Lieblingsinseln der Deutschen ist Sylt, die größte nordfriesische Insel vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins. Entstanden ist Sylt aus einer großen Sandbank. Die Westseite der Ferieninsel ist geprägt durch die kräftige Brandung und die immer frische Brise. Die Ostseite ist ruhiger, hier beginnt das Wattenmeer. Mittendrin der Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet. Was die Insel so beliebt macht, sind ihre herrlichen Dünen, grünen Deiche, majestätischen Kliffe – und mehr als 200 gastronomische Top-Adressen.
www.sylt.de

Norderney vor der Küste Niedersachsens zählt zu den sieben ostfriesischen Inseln der Nordsee. Die Eilande sind im weitläufigen Wattenmeer aneinander gereiht wie auf einer Perlenschnur. Bei Ebbe gibt das Meer hier das weltweit einzigartige Watt frei, dessen reichen Naturschatz man zu Fuß oder auf einem Wagen erkunden kann. Wer will, kann sich einen Führer nehmen, der die Natur mit ihrer artenreichen Tierwelt erklärt und immer eine Anekdote auf den Lippen hat.
www.norderney.de

Das Wahrzeichen der Ostseeinsel Rügen, die zu Mecklenburg-Vorpommern gehört, sind die rund 160 Meter hohen Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund. Bei Sonnenschein ist die höchste Steilküste im südlichen Ostseeraum strahlend weiß und bildet damit einen reizvollen Kontrast zum blauen Meer. Dieses Farbenspiel hat schon der Maler Caspar David Friedrich auf einem seiner weltberühmten Gemälde eingefangen.
www.ruegen.de

Haute Cuisine in der Grünen Hölle

Haute Cuisine in der Grünen Hölle: Aufnahme des Clubs twentyseven in die Chaîne des Rôtisseurs

Küche, Kochkunst und Tafelkultur – mit diesem Dreiklang trägt die Gourmet-Gesellschaft „Chaîne des Rôtisseurs“ seit ihrer Gründung 1248 bis zur Auflösung während der französischen Revolution und seit der Neugründung 1950 wesentlich dazu bei, dass die Werte der ‚Haute Cuisine’ den ihnen zustehenden Stellenwert erhalten. Am vergangenen Samstag wurde das twentyseven im Eifeldorf Grüne Hölle feierlich als Mitgliedshaus in die „Chaîne des Rôtisseurs“ aufgenommen.

Seit Sommer letzten Jahres bietet das twentyseven, unter der Leitung des Chefkochs Julian Doncaster, seinen Gästen in „loungiger“ Atmosphäre gehobene Küche mit regionalen und internationalen Spezialitäten. Ob mit dem Kulinarium, dem Sonntagsbrunch oder dem Menü à la Carte – hier ist Genuss für Gaumen und Augen oberstes Gebot. Am Samstag wurde das twentyseven in die internationale gastronomische Gesellschaft Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs (die älteste Gourmet-Gesellschaft der Welt) aufgenommen. Mit der Auszeichnung wird dem twentyseven offiziell das Prädikat „Mitgliedshaus der Chaîne des Rôtisseurs“ zugesprochen. Die Regionalverbände („Bailliagen“) Mittelrhein und Hessen, vertreten durch Bailli Dr. Paul Aschenberg und Bailli H. Joachim Freytag, waren persönlich vor Ort, um Maître Restaurateur Julian Doncaster beim Empfang feierlich das Schild der Gesellschaft zu übereichen. „Die Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs blickt auf eine lange Tradition zurück. Mit mittlerweile über 30.000 Persönlichkeiten aus den verschiedensten Berufen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahlreichen hoch angesehenen Gastronomen ist die „Chaîne des Rôtisseurs“ in über 75 Ländern der Welt vertreten. Nicht jedes gute Haus ist gleich Mitglied der ‚Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs’, aber jedes Mitgliedshaus ist ein gutes Haus. Wir freuen uns daher besonders in einem so jungen Restaurant wie dem twentyseven eine Vielfalt an exquisiter Kochkunst mit regionalen und internationalen Spezialitäten vorzufinden“, sagt Bailli Dr. Paul Aschenberg aus Köln, Bailliage Mittelrhein. „Wir haben den Anspruch mehr als nur ein gutes Restaurant an einer weltberühmten Rennstrecke zu sein. Diese Auszeichnung ist uns eine große Ehre und Ansporn zugleich“, freut sich Maître Restaurateur Julian Doncaster.

Julian Doncaster arbeitet seit rund 20 Jahren in der gehobenen Gastronomie und leitete nach seiner Ausbildung im Kur- und Sporthotel Alpenblick in Höchenschwand mehrere Küchen in Deutschland und der Schweiz – zuletzt in den Rheinterrassen in Köln und im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg. Außerdem engagiert er sich seit Jahren als Juror bei verschiedenen Meisterschaften der Köche und Restaurantfachleute. Seit 1999 ist er Mitglied der Chaîne des Rôtisseurs.

Das Eifeldorf Grüne Hölle ist ein Gastronomie- und Entertainmentdorf mit Restaurants, themenbezogenen Bars, Snack-Bars, Cafés und einem 3- und einem 4-Sterne-Hotel rund 100 Meter von der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke entfernt. Auf 33.000 Quadratmetern Fläche bietet das Dorf Platz für bis zu 6.000 Gästen. Investor und Projektentwickler des Eifeldorfs Grüne Hölle ist – wie auch für das Lindner Congress & Motorsport Hotel, den Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees / Eifel) und das Lindner Boardinghouse Adenau – das Düsseldorfer Unternehmen Mediinvest GmbH.

Informationen zum Eifeldorf Grüne Hölle gibt es unter www.gruene-hoelle.de

Kochen mit Martina und Moritz

WDR, Mittwoch, 24.02. um 13:45 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Tafelspitz und grüne Sauce – Traditionell und originell

Tafelspitz und grüne Sauce – Traditionell und originell: Das Fleisch saftig, von herzhaftem Biss und doch zart – dazu gleich dreierlei Saucen: die frühlingsleichte grüne Kräutersauce nach Frankfurter Art, wie sie einst Goethe schon geliebt hat; eine würzige Salsa Verde, die mit Kapern und Anchovis eine italienische Note bieten und tränentreibender Kren, wie man den Meerrettich in Österreich nennt, allerdings mit geriebenem Apfel versöhnlich abgemildert. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen, wie man das alles hinkriegt, um seine Gäste zu beeindrucken. Für die kraftvolle Brühe, die beim Fleischkochen geradezu von selbst entsteht, kennen sie eine pfiffige Einlage. Und das Dessert zur Jahreszeit – natürlich mit Erdbeeren – verraten sie auch. Ebenso Tricks, wie das Fleisch perfekt gelingt, wie man es organisiert, damit alles zur rechten Zeit auf den Tisch kommt und welcher Wein dazu ideal passt.

Kulinarium im Gourmetrestaurant twentyseven

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Kulinariums im
Gourmetrestaurant twentyseven

Jeden ersten Freitag im Monat kommen Gourmets im Restaurant twentyseven
voll auf ihre Kosten. Kulinarium heißt die neue Gourmet-Veranstaltung bei der
Küchenchef und Maître de Cuisine vom Eifeldorf, Julian Doncaster,
kulinarische Köstlichkeiten mit wechselnden Verkostungen präsentiert.

Am
Freitag, den 8. Januar, startete die kulinarische Veranstaltungsreihe und war
auf Anhieb ausverkauft.

Unter dem Motto „Erstklassiger Wein trifft auf
kulinarischen Hochgenuss“ präsentierte am Freitag, den 8. Januar, Gerhard
Wohlmuth seine südsteirischen Spitzenweine im Gourmet-Restaurant twentyseven
des Eifeldorf Grüne Hölle. Maître de Cuisine, Julian Doncaster, servierte ein
exklusives 5-Gänge-Menü und nahm seine 60 Gäste mit auf eine kulinarische Reise
durch diese malerische Region Österreichs.

„Die Gourmet-Veranstaltungsreihe Kulinarium wird unsere Gäste einmal im Monat
ganz besonders verwöhnen. Zu den exklusiven Menüs aus den unterschiedlichsten
Regionen dieser Welt, werden wir immer besondere, auf die jeweilige Landesküche
abgestimmte, Verkostungen durchführen. Das können Weine, andere kulinarische
Spezialitäten oder auch Zigarren sein“, erklärt Eifeldorf-Küchenchef Julian
Doncaster. „Unser Konzept des Fine-Art-Dining im Restaurant twentyseven scheint
bei unseren Gästen gut anzukommen. Die Auftaktveranstaltung des Kulinariums war auf Anhieb ausverkauft. Für den Februar liegen uns bereits jetzt zahlreiche
Reservierungsanfragen vor.“

Die Familie Wohlmuth produziert seit 1803 erlesene Weine und exportiert diese
weltweit. Die südsteirischen Weißweine sind bei Weinkennern äußerst beliebt und
gehören zu den besten Weinen Österreichs. „Das Kulinarium im Eifeldorf Grüne
Hölle ist eine tolle Möglichkeit unsere Weine weiter bekannt zu machen. Mit Julian
Doncaster arbeitet unser Familienunternehmen schon seit mehreren Jahren sehr
erfolgreich zusammen“, erklärt Gerhard Wohlmuth vom Weingut Wohlmuth.
Das nächste Kulinarium findet am Freitag, den 5. Februar, im Gourmet-Restaurant
twentyseven statt. Die Gäste können sich dann auf weitere kulinarische Highlights
freuen.

Weitere Informationen unter www.gruene-hoelle.de

Reservierungen unter
02691 / 3025700 und unter info@gruene-hoelle.de

Hintergrundinformation:
Zur Person Julian Doncaster
Julian Doncaster arbeitet seit rund 20 Jahren in der gehobenen Gastronomie und
leitete nach seiner Ausbildung im Kur- und Sporthotel Alpenblick in Höchenschwand
mehrere Küchen in Deutschland und der Schweiz – zuletzt im Grandhotel
Steigenberger Petersberg und den Rheinterrassen in Köln. Außerdem engagiert er
sich seit Jahren als Juror bei den Meisterschaften der Köche und
Restaurantfachleute.

Das Eifeldorf Grüne Hölle
Das Eifeldorf Grüne Hölle ist ein Gastronomie- und Entertainmentdorf mit
Restaurants, themenbezogenen Bars, Snack-Bars, Café und 3-Sterne-Hotel rund
100 Meter von der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke entfernt. Auf 33.000
Quadratmetern Fläche bietet das Dorf Platz für bis zu 6.000 Gäste. Investor und
Projektentwickler des Eifeldorf Grüne Hölle ist – wie auch für das Lindner Congress
& Motorsport Hotel, den Lindner Ferienpark Nürburgring (Drees / Eifel) und das Lindner Boardinghouse Adenau – das Düsseldorfer Unternehmen Mediinvest GmbH.
Betrieben werden die verschiedenen Angebote des Eifeldorfs von der Grüne Hölle
Betriebsgesellschaft mbH

.
Informationen zum Eifeldorf Grüne Hölle gibt es unter www.gruene-hoelle.de

BU1: Das Kulinarium im Gourmetrestaurant twentyseven – ein gastronomisches
Highlight im Eifeldorf Grüne Hölle (v. l. Gerhard Wohlmuth, Albert Ehrenreich,
Julian Doncaster, Edzard-Andres Plath)
BU2: Küchenchef des Eifeldorf Grüne Hölle Julian Doncaster