Ørjan Johanessen

Der beste Koch der Welt kommt aus Norwegen. Der 29-jährige Ørjan Johanessen aus Austevoll in der norwegischen Region Hordaland gewann beim renommierten Kochwettbewerb Bocuse d’Or im französischen Lyon die begehrte Goldmedaille. Damit setzte sich der Chefkoch des traditionsreichen Restaurants Bekkjarvik Gjestgiveri gegen 23 internationale Konkurrenten durch. Ørjan Johannessen und sein Assistent Jimmy Øien überzeugten die hochkarätige Jury rund um den französischen Meisterkoch Paul Bocuse im gut fünfstündigen Finale mit seiner innovativen Interpretation eines Fleisch- und eines Fischgerichts mit Perlhuhn und Forelle als Hauptzutaten. Mit dem Sieg von Ørjan Johannessen gehört Norwegen jetzt mit fünf Goldmedaillen hinter Gastgeber Frankfreich zu den erfolgreichsten Kochnationen des Wettbewerbs.

Der Erfolg des Norwegers Johannessen kommt nicht überraschend: Der kreative Koch errang bereits Bronze bei der Koch-Europameisterschaft in Stockholm im vergangenen Jahr und belegte Platz fünf beim Bocuse d’Or 2013.

Der Bocuse d’Or gilt als Weltmeisterschaft der Köche und wurde 1987 vom 1926 geborenen Starkoch Paul Bocuse ins Leben gerufen. Norwegische Vorgänger von Øien Johannesen sind die „Goldköche“ Bent Stiansen (1993), Terje Ness (1999), Charles Tjessem (2003) und Geir Skeie (2009).

Weitere Informationen: www.saga-bocusedor.com/v2/

Kevin Micheli, Hotel Bareiss

Kevin Micheli, Hotel Bareiss, gewinnt vor Thomas Penz, Hotel Maximilian und Christoph Vejdovsky die Österreichischen Staatsmeisterschaft für Köche und vertritt Österreich bei den WorldSkills in Leipzig – Martina Plahsnig Beste im Service

Neun Köche/Köchinnen und sieben Restaurantfachleute aus ganz Österreich traten zur Österreichischen Staatsmeisterschaft für Köche und Restaurantfachleute an, um sich den Titel zu sichern und sich damit für die Teilnahme bei den WorldSkills 2013 in Leipzig zu qualifizieren. Nach drei spannenden Wettbewerbstagen stand fest: Im Service siegte Martina Plahsnig aus Kärnten, die Goldmedaille für den besten Koch konnte der Vorarlberger Kevin Micheli erringen.

Die breite Palette an Aufgaben, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der gastgewerblichen Berufsschule in Altmünster während der Bewerbe bewältigen mussten, verlangte ihnen sowohl fachliches Können als auch körperliche Ausdauer ab. In der Küche galt es einerseits, ein vorgegebenes Menü zu kochen, andererseits Pastagerichte, Wildgerichte, Dessertvariationen und „Finger Food“ zuzubereiten. Die Kür am letzten Tag bestand aus der Kreation eines eigenen Menüs aus einem vorgegebenen Warenkorb. Bewertet wurden von der Fachjury auch Sauberkeit am Arbeitsplatz, wirtschaftliches Arbeiten sowie Fachwissen.

Der Schwerpunkt bei den Bewerben der Restaurantfachleute lag im Gästeservice an perfekt gedeckten Tischen. Zusätzliche Bewertungskriterien waren die Erstellung von Menüs, Blumen arrangieren, Mixgetränke zubereiten, Eigenkreationen vorstellen, Tranchieren, Filetieren, Flambieren und Weinverkostung.

Die diesjährigen Gewinner konnten bereits bei Staatsmeisterschaften für Lehrlinge in Tourismusberufen mit hohem Niveau und Können auf sich aufmerksam machen. So entschied Martina Plahsnig den Kärntner Landeswettbewerb 2011 für sich und erkämpfte sich ebenso bei den Staatsmeisterschaften 2011 eine Silbermedaille. Kevin Micheli hatte bereits bei den Staatsmeisterschaften 2010 die Goldmedaille mit der Auszeichnung Excellent erreicht.

 Ergebnisse im Bereich Restaurantservice
1. Platz: Martina Plahsnig, Falkensteiner Schlosshotel Velden (KTN)
2. Platz: Karin Schwendinger, Die Börserie (OÖ)
3. Platz: Jasmin Donner, Gasthof Donner (STMK)
 
 Ergebnisse im Bereich Koch
1. Platz: Kevin Micheli, Hotel Bareiss (VLBG)
2. Platz: Thomas Penz, Hotel Maximilian (T)
3. Platz: Christoph Vejdovsky (W)
 

Berliner Wine Trophy

Die Fachjury der Berliner Wine Trophy, welche zweimal jährlich in der Bundeshauptstadt unter dem Patronat der OIV -Internationale Organisation für Rebe und Wein – und unter der Anerkennung des Senates von Berlin und der europäischen Union durchgeführt wird, hat drei Remstaler Weinproduzenten insgesamt fünf Gold- und vier Silbermedaillen verliehen.

Drei Gold- und zwei Silbermedaillen, allesamt Weißweine des Jahrgangs 2011, gehen dabei auf das Konto der Fellbacher Weingärtner: der Fellbacher Lämmler Riesling > S < trocken, der Gewürztraminer > C < Kabinett sowie die Kerner > S < Spätlese konnten der Fachjury eine Goldmedaille entlocken. Mit Silber wurde der Chardonnay > S < und der Justinus K. > S <, beides trockene Weißweine, ausgezeichnet.

Zwei goldene und eine silberne Medaille konnte die Remstalkellerei aus Beutelsbach für sich verbuchen: zwei Muskateller, ein Jahrgang 2009 in halbtrocken und ein 2011er in lieblich erreichten Gold, der liebliche 2011er Muskattrollinger erreichte Silber.

Aber nicht nur die Genossenschaften der Region wurden in Berlin berücksichtigt, denn auch dem Weinstädter Weingut Kiesel wurde für seinen 2011er Riesling vom Schnaiter Altenberg eine Silbermedaille verliehen.

World Cheese Awards 2011

Mitgliedsbetriebe der ARGE Heumilch gewannen in Birmingham zwei Super Goldmedaillen und drei Goldmedaillen – außerdem gingen fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen an die heimischen Heumilch-Betriebe

Bei den World Cheese Awards 2011 in Birmingham wurde die Top-Qualität der österreichischen Heumilchkäse wieder eindrucksvoll untermauert
Bei den World Cheese Awards 2011 in Birmingham wurde die Top-Qualität der österreichischen Heumilchkäse wieder eindrucksvoll untermauert

Bei den World Cheese Awards 2011 in Birmingham wurde die Top-Qualität der österreichischen Heumilchkäse wieder eindrucksvoll untermauert: Die begehrte Super Goldmedaille (eine Art „Meister aller Klassen“) ging an die Berglandmilch für „Tiroler Felsenkeller Käse“ und an die Sennerei Bezau-Oberdorf für „Vorarlberger Bergkäse“. Der „Bergkäse 6 Monate gereift“ der Sennerei Andelsbuch, der „Furore Bregenzerwälder Alpenkäse Reserve“ von der Sennerei Egg-Mühle und der „Furore Bregenzerwälder Ursalzkäse“ von der Sennerei Andelsbuch wurden bei Europas größtem, jährlich stattfindenden Käse-Wettbewerb mit einer Goldmedaille prämiert. Darüber hinaus gingen fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen an die heimischen Heumilch-Betriebe.

In Birmingham wurden rund 3.000 Käse aus der ganzen Welt von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert. „Österreich wurde seinem Ruf als Heumilch-Weltmeister einmal mehr gerecht“, bilanziert Andreas Geisler von der ARGE Heumilch.

Pavel Pospisil

Über 50 Jahre am Herd! „Das schafft man nur mit Liebe zum Beruf“
Weltmeister-Koch Pospisil hat eigentlich alles erreicht – nun wird er auch mit der Meilleur-Ouvrier-Goldmedaille in Bühl ausgezeichnet
 

Symbolisch gesehen trägt Sterne-Koch Pavel Pospisil die Krone schon lange. In der „Krone“ in Bühl (vor den Toren Baden-Baden) schwingt der bekannte deutsch-tschechische Koch das Zepter mit seiner Frau Lenka im schönen Landgasthof schon seit geraumer Zeit. Und diese Küche wird wohl auch seine „letzte Wirkungsstätte“ sein, wie Pavel Pospisil im Kurz-Interview mit der Euro-Toques-Pressestelle formulierte. Schließlich müsse „ja irgendwann Schluss sein“, meinte Pospisil, der sich als Europäer sieht, und den es nach seiner imposanten Karriere als Koch in seine Wahlheimat Spanien zieht. Jedenfalls erhält Pospisil (67) am kommenden Samstag, 4. Dezember, für sein kreatives Wirken als Koch auf höchstem Niveau die Meilleur-Ouvrier-Medaille in Gold.
 

Hallo, Herr Pospisil, wir hoffen, wir stören Sie gerade nicht in Ihrer wohl verdienten Mittagsruhe…?(Wir erreichen Pospisil gegen 15 Uhr, nach der Stoßzeit in seinem Gourmet-Restaurant, Ehefrau Lenka stellte durch; Anm. d. Red.)
Pavel Pospisil: Hallo, naja, wenn Sie es so offen ansprechen – hatte mich gerade kurz abgelegt, aber ein bisschen Zeit nehme ich mir für Sie…
 

Am kommenden Samstag folgt eine weitere Auszeichnung. Sie haben bereits viel erreicht, einige Preise und Auszeichnungen erhalten, haben einst auch einen Michelin-Stern erhalten – wie viele Jahre kochen Sie bereits, und was bedeutet Ihnen die Auszeichnung mit der Meilleur-Ouvrier-Goldmedaille?
Nun, jede Auszeichnung ist eine Bestätigung für die eigene Arbeit. Es zeigt, dass ich etwas bewirkt habe, und ich also mit meiner Profession nicht ganz falsch gelegen bin…Die Meilleur-Ouvrier-Medaille sehe ich als Anerkennung meiner Tätigkeit, und natürlich für meine qualitativ hochwertige Küche. Ich koche bereits seit 1958, also seit über 50 Jahren.
 

Wollten Sie schon immer, also von Kindesbeinen an, Koch werden?
Nein, eigentlich wollte ich Maler werden. Es klappte eben nicht, und früher hat man noch mehr auf die Eltern gehört. Mein Vater wünschte sich, dass ich einen Beruf erlerne, mit dem ich auch ein bisschen Geld verdienen kann. Ich bin in den Beruf als Koch hineingewachsen – und kreativ ist er ja auch.
 

Das stimmt, was die Gäste und Experten ja auch Ihrer Küche nachsagen. Wie würden Sie Ihre eigene Küche beschreiben?
…als frische „Marktküche“. Die Kreation spielt natürlich auch eine kleine Rolle, aber meine Philosophie lautet: nicht mehr als drei Sachen auf dem Teller! Es kommt auf die Frische der saisonalen und regionalen Zutaten an.
 

Im Fernsehen boomen die Kochsendungen, Köche genießen Kultstatus, Sie selbst Herr Pospisil sind in Ihrer Heimat Tschechien auch als Berater und Fernseh-Kochexperte hin- und wieder tätig. Doch der Beruf des Kochs ist doch viel härter als viele vermuten. Welchen Tipp geben Sie den Auszubildenden und angehenden Köchen?
Auf keinen Fall den Beruf aus purer Langeweile aussuchen. Man muss sich für seinen Beruf interessieren, engagiert sein, und als Koch muss man auch stolz sein, verstehen Sie?, eine Art Berufsstolz oder Ehre entwickeln. Ja, und die Liebe zum Beruf. So viele Jahre wie ich als Koch schafft man nur mit Liebe zum Beruf.

Lassen Sie einmal bitte die 50 Jahre Ihres Tuns Revue passieren – bleibt Ihnen da ein absolutes „Highlight“ in bester Erinnerung?
Ja, ganz klar ist das der Gewinn des Taittinger Cups in Paris, ich glaube anno 1986. Ich durfte als junger Koch das deutsche Team vertreten – der Taittinger Cup ist wie eine Weltmeisterschaft der Nationen im Kochen. Und ich siegte für Deutschland… das bleibt wirklich in Erinnerung.
 

Fühlen Sie sich nun eher als tschechischer oder deutscher Staatsbürger?
Ich bin ja schon so lang hier – ich besitze beide Pässe. Muss Ihnen aber gestehen, dass ich mich eher als Europäer sehe. Ich verbringe außerdem viel Zeit in meiner Wahlheimat Spanien…wo es mich dann irgendwann auch hinziehen wird.
 

Das heißt also, Ihr Gourmet-Restaurant, die „Krone“ in Bühl, ist Ihre letzte Station?
…(überlegt kurz) Das kann man so sagen. Irgendwann muss ja schließlich Schluss sein. Es ist eine Kunst, den richtigen Absprung zu schaffen.
 

Herr Pospisil, wir danken Ihnen, dass Sie Zeit für uns hatten.
Das Interview führte Euro-Toques-Redakteur Giovanni Deriu
 

Infos zu Pavel Pospisil:
 

Auszeichnungen, darunter auch die Michelin-Sterne, hat Pavel Pospisil zahlreich überreicht bekommen. Für den großen tschechischen Olympia-Kader kochte er bereits in der Vergangenheit, und wird für die Sportler und Olympioniken auch 2012 in London den Speiseplan zusammenstellen. Seit 1996 leitet er die „Krone“ in Bühl, und sorgt im Gourmetrestaurant für eine edle, rustikale und bodenständige Atmosphäre. Etliche VIPs finden den Weg zu Pospisil nach Bühl, und genießen das spezielle Ambiente, und natürlich, die Küche mit den frischen Zutaten. Zudem ist Pospisil, quasi seit der Entstehung von Euro-Toques, bekennender Sternekoch der Euro-Toques-Gruppe in Kaisersbach. Gefragt ist Pospisil nachwievor als Gastkoch für ausgesuchte Events, und ebenso als Berater der Dorint-Gruppe im Prager Hotel Don Giovanni.

Weingut Leitner in Gols

Superjahr für Golser Paradewinzer

2009 gab es für das Weingut Leitner Rekord an Auszeichnungen

Ein wahrer Trophäenregen brasselte im abgelaufenen
Jahr auf das Weingut Leitner in Gols nieder: Bereits im Frühling 2009
wurde das traditionelle Familienweingut bei der Berliner Wein Trophy
zum besten Weingut Österreichs gekürt, sowohl im Weißwein- als auch
im Rotweinguide der Fachzeitung ÖGZ gab es für Leitners Pannobile im
Vorjahr die Höchstwertung von je fünf Gläsern, beim Mondial du Merlot
im Tessin errang man sowohl eine Goldmedaille sowie den
Österreich-Sieg, und auch im Falstaff-Rotweinguide 2009/2010 landete
das Weingut mit seinem Syrah 2007 auf dem hervorragenden 2. Platz.

Bei der Berliner Wein Trophy wurden immerhin 3.200 Weine aus 26
Ländern von einer hochkarätigen Jury verkostet. In der Kategorie
„Bester Weißwein über 10 Euro“ landeten Matthias und Gernot Leitner
mit ihrer Riesling Trockenbeerauslese 2006 auf Rang 1 der
Österreich-Wertung, zusätzlich wurde das Weingut Leitner zum „Besten
Produzenten Österreichs“ gekürt.

Und auch in Lugano landete Leitner mit seinem neuen Merlot ganz
vorne: Der Merlot 2007 Ungerberg wurde zum besten Merlot Österreichs
gekürt, zusätzlich gab es auch eine Goldmedaille für den Merlot.
Höhepunkt der Ehrung war im „Prix des Nations“ der Österreich-Sieg
für das Familienweingut Leitner.

Von der ÖGZ erhielt das Weingut Leitner in deren Weinguides sowohl
für den weißen als auch den roten Pannobile 2006 die Höchstwertung
von fünf Gläsern, zusätzlich gab es im „ÖGZ-Weintipp“ für den Pinot
Blanc Salzberg 2008 ebenfalls fünf Gläser. Und in dem im Dezember
2009 erschienenen Rotweinguide des Falstaff-Verlages wurden gleich 6
Weine aufgenommen, die höchste Bewertung mit 93/100 Punkten bekam das
Weingut Leitner für seinen Blaufränkisch Ungerberg 2007, der Syrah
2007 landete mit 92 Punkten in der Kategorie Syrah österreichweit auf
Platz 2.

www.leitner-gols.at

Kelterei Possmann

Rekord: 100 Mal Gold für Apfelgetränke aus Frankfurt

Das dürfte einmalig sein in Deutschland: Zum 100-sten Mal erhielt die Kelterei Possmann in Frankfurt am Main die begehrte höchste deutsche Auszeichnung, die Goldmedaille der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Die Verwendung erstklassiger alter Apfelsorten, die besonders schonende Saftgewinnung und Vergärung und das jahrzehntelange Bemühen um höchste Qualität zahlen sich offenbar aus. Ausgezeichnet wurden die Possmann-Highlights: Frankfurter Äpfelwein, Frau Rauscher Speierling Äpfelwein, Landappel naturtrüb Apfelsaft und Possmann 1881 Apfelschaumwein.

Goldene Zeiten für die Kelterei Possmann

Es gibt einiges zu beachten, wenn man gute Apfelgetränke herstellen möchte: Äpfelwein wird zum Beispiel nicht nach Lage und Jahrgang beurteilt. Die Merkmale eines guten Kelterapfels sind vielmehr seine Baumreife und gesunde Beschaffenheit, eine harmonische Mischung von Zucker, Aroma und Säure bei festem Fruchtfleisch. Sich gut ergänzende Sorten verschiedener Anbaugebiete werden vermischt, der fertige Äpfelwein unter sich verschnitten. Auch darf man mit dem Keltern nicht zu früh beginnen, denn aus unreifen Äpfeln wird kein guter Äpfelwein. Der richtige Keltermonat ist der Oktober. Mit dem „Süßen“ wird bereits Mitte September begonnen, vorausgesetzt, die Äpfel haben die richtige Süße von mindestens 45 Öchsle Zuckergewicht erreicht. Und: Nicht alle Äpfel eignen sich für die Verarbeitung. Die Kelterei Possmann in Frankfurt ( www.possmann.de ) kennt alle Finessen rund um den Apfel und bekam dafür in der 128-jährigen Firmengeschichte 100 Mal Gold vom DLG. Und den Bundesehrenpreis, die höchste deutsche Qualitätsauszeichnung, erhielt sie jetzt bereits zum zweiten Mal. Der Qualitätsanspruch spiegelt sich im Firmenmotto wider: „Das Beste, was ein Apfel werden kann“. Dies findet sich auch in der Neuheit „Pure Cider“. Giesbert Karnebogen NEWVICOM GmbH

Jessica Vahlsing ist Deutschlands beste Nachwuchsköchin 2009

Deutschlands beste Nachwuchsköchin 2009 ist Jessica Vahlsing vom Mercure Hotel Atrium Hannover

Die Deutschen Jugendmeister in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen 2009 stehen fest: Jessica Vahlsing vom Mercure Hotel Atrium in Hannover errang bei den Köchen die Goldmedaille und wurde damit zur besten Nachwuchsköchin Deutschlands gekürt. Das Mercure Hotel Atrium Hannover ist ein Franchise-Hotel der Accor Gruppe.

Bei dem Wettbewerb, der vom 31. Oktober bis zum 2. November 2009 im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn stattfand, traten die 51 besten angehenden Köche, Hotel- und Restaurantfachleute aus 17 DEHOGA-Landesverbänden gegeneinander an. Im Wettbewerb der Köche mussten die jungen Kochprofis neben weiteren praktischen Prüfungen aus einem vorgegebenen Warenkorb ein Menü für zehn Personen erstellen. Nachwuchsköchin Jessica Vahlsing vom Mercure Hotel Atrium Hannover stellte dabei ihre Professionalität und Nervenstärke unter Beweis und überzeugte die Jury mit ihren Kochkünsten. „Es ist eine tolle Herausforderung, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zu messen. Ich habe mich intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet und freue mich sehr über die Auszeichnung“, sagt Jesscia Vahlsing, die ihre Ausbildung beim Mercure Hotel Atrium Hannover abgeschlossen hat und dort als Mitarbeiterin im Team von Küchenchef Volker Bolte angestellt ist.

Träger der Deutschen Jugendmeisterschaften sind neben dem DEHOGA Bundesverband der Verband der Köche Deutschlands (VKD), der Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) sowie das Brillat Savarin Kuratorium der FBMA-Stiftung. Die Veranstaltung wird unterstützt von namhaften Industrieunternehmen und Förderern der Branche.

Talent und intensive Vorbereitung

Jessica Vahlsings Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Mercure Nachwuchsköchin vertiefte ihre herausragenden Fähigkeiten in der „Koch Elite Region Nord“, die 2006 von Spitzenkoch Marko Rankel, jahrelang Küchenchef im Mercure Hotel Atrium Hannover, zur Förderung der talentiertesten Azubis gegründet wurde. Während ihrer Ausbildung von 2006 bis 2009 hat Jessica Vahlsing viel trainiert und bereits diverse Preise gewonnen. 2007 vertrat sie Accor Deutschland erfolgreich bei der Accor Hospitality Professions Challenge in Paris. 2008 errang sie beim Großen Preis der Köche in Hamburg eine Goldmedaille und 2009 gewann sie den REWE-Deutschland-Pokal. Sie assistierte ihrem Trainer und Kapitän der Köchenationalmannschaft Sebastian Schulze bei der Koch-Olympiade in Erfurt 2008, wo er mit ihrer Hilfe fünf Mal Gold gewann. Auf die Jugendmeisterschaft 2009 hat sich die erfolgreiche Mercure Mitarbeiterin ein Jahr lang speziell vorbereitet.

„Wir freuen uns sehr, dass eine Mitarbeiterin eines Franchise-Betriebs einen so großen Erfolg feiern kann. Die Auszeichnung als beste Nachwuchsköchin Deutschlands ist wirklich herausragend“, so Rémy Kurtz, Regionaldirektor Franchise, Accor Hotellerie Deutschland.
Bodo Sikora, Geschäftsführer der Mark Hotels & Resorts GmbH und Betreiber des Mercure Hotels Atrium Hannover, fügt hinzu: „Wir schätzen die positive Entwicklung unserer Mitarbeiterin Frau Vahlsing sehr und freuen uns auf eine weitere langjährige Zusammenarbeit „.

Die Sieger auf einen Blick

Koch/Köchin
1. Jessica Vahlsing, Mercure Hotel Atrium , Hannover
2. Michael Kübler, Burg Staufeneck, Salach
3. Josef Gerstl, Romantik Hotel Fürstenhof, Landshut

Hotelfachmann/-frau
1. Sylvi Ketzel, Sport & Spa Resort A-ROSA Scharmützelsee, Bad Saarow
2. Katrin Markolf, Hotel Bayerischer Hof, München
3. Sophie Jürgens, Brenner´s Park Hotel & Spa, Baden-Baden

Restaurantfachmann/-frau
1. Jacob Frey, Gasthof zum Ochsen, Kernen-Stetten
2. Isabel Carolin Heinrich, Hotel Loccumer Hof, Hannover
3. Astrid Beck, Excelsior Hotel Ernst, Köln

Weitere Informationen unter www.accorhotels.com

Hotelpreisvergleich

Gorden Peter

AXICA´s kreativer kopf

Bekannt ist das axica Kongress- und Tagungszentrum vor allem durch die außergewöhnliche Architektur des preisgekrönten Architektur-Stars Frank O. Gehry. Doch Gäste, die die axica Cuisine erleben durften, wissen weit mehr zu schätzen:
„Unsere Stärke ist die Übersetzung des ausdrucksstarken Designs von Frank O. Gehry in kulinarische Genüsse“, so Gorden Peter im Gourmet Report Interview. Er muss es wissen, seit 2005 steht Gorden Peter an der Spitze der Küchencrew des axica Kongress- und Tagungszentrums am Brandenburger Tor und begleitete bisher mehr als tausend Veranstaltungen – sowohl im Hause axica als auch an weiteren besonderen Orten Berlins. Und die Schar der Gäste ist mehr als anspruchsvoll, unter Ihnen gekrönte Häupter und wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Entertainment.

GORDEN PETER gibt sich bescheiden, dabei hat sein Lebenslauf einiges vorzuweisen: seine Ausbildung hat der Berliner im Hilton Hotel absolviert, er sammelte Berufserfahrung in Zürich, London und New York bevor er nach Berlin zurückkehrte um für verschiedene namhafte Caterer der Stadt als freier Mitarbeiter zu arbeiten. Peter war Deutscher Meister, Kochweltmeister der Junioren in Canada und in der Schweiz und gewann als Teamkapitän der Jugendnationalmannschaft die Goldmedaille bei der Kocholympiade der Köche. Eine Herausforderung der besonderen Art war die Arbeit als Foodstylist bei den Dreharbeiten des Hollywood-Films „V for Vandetta“.

So wie Architekt Frank O. Gehry immer wieder ungewöhnliche Materialien miteinander kombiniert, probieren auch Peter und seine Koch-Experten immer wieder neue Gerichte aus. Ob leichte Kost bei Tagungen und Kongressen oder aufwändige Menüs bei Diners und Galas – der Anspruch bleibt der Gleiche:
„ Wir wollen Ihre Erwartungen übertreffen“.

AXICA
Die axica verkörpert Berlins exklusivstes Kongress – und Tagungszentrum. In der ausdrucksvollen Architektur des preisgekrönten Architekten Frank O. Gehry finden Kongresse und Tagungen, Preisverleihungen und Galas für bis zu 700 Personen Platz.
Das axica Team begleitet jede Veranstaltung von der Idee bis zur Durchführung und setzt technische, dekorative und kulinarische Konzepte im Hause axica sowie an weiteren ausgesuchten Veranstaltungsorten um.

www.axica.de

Österreichischer Wein gewinnt Goldmedaille in Singapur

Toller Erfolg für österreichische Winzer bei der
internationalen Weinverkostung „International Wine Challenge“ im
Rahmen der diesjährigen FOOD & HOTEL ASIA 2008 in Singapur, der
wichtigsten Fachmesse für Nahrungsmittel in Südostasien: Das Weingut
Münzenrieder erhielt für seinen „Welsch Riesling-Chardonnay-TBA 2002“
die Goldmedaille für den „Best Sweet Wine of the Show“. Vier weitere
österreichische Weine wurden mit Bronzemedaillen ausgezeichnet.
Insgesamt wurden 500 verschiedene Weine aus 18 Ländern bewertet.

Die FOOD & HOTEL ASIA findet alle zwei Jahre in Singapur statt.
Die österreichische Außenhandelsstelle Singapur und die
Außenwirtschaft Österreich (AWO) organisierten heuer einen
Gruppenstand für österreichische Unternehmen der
Nahrungsmittelindustrie sowie aus den Bereichen Hotel- und
Gastronomie-Ausstattung. Insgesamt stellten 2.627 Unternehmen aus 70
Nationen ihre Produkte vor 37.000 internationalen Fachbesuchern aus.
Das Produktangebot der österreichischen Teilnehmer war qualitativ
hochwertig und umfasst Edeldestillate, Qualitätsweine, Kaffee, Sekt,
Kürbiskernöl, Essig, Wodka sowie Backöfen, Messerschleifsysteme und
Sahnegeräte für Hotels und Gastronomie. „Der Markt für
österreichische Lebensmittel abseits von Mozartkugeln und
Energy-Drinks ist auch in Südostasien gegeben. Wir, die
Außenwirtschaft Österreich, helfen österreichischen Unternehmen, um
in diesen Fernmärkten Fuß zu fassen“, berichtet Franz Ernstbrunner
von der AWO aus Singapur.