Curry-Inhaltsstoff Kurkumin wirkt wie Kortison entzündungshemmend

Pharmazeutinnen von der Universität des Saarlandes ist es gelungen nachzuweisen, warum Kurkumin antientzündlich wirkt: Der Stoff, dem Currypulver seine gelbe Farbe verdankt, beeinflusst wie Kortison gezielt ein bestimmtes Protein („Gilz“), das bei Entzündungen im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielt. In ihrer aktuellen Studie haben Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) belegt, dass dieses Protein, das bei Entzündungsprozessen typischerweise verschwindet, durch Kurkumin gezielt vermehrt gebildet wird.

Dieses Ergebnis der Grundlagenforschung könnte in Zukunft dazu betragen, neue, nebenwirkungsarme Medikamente gegen Krankheiten wie Morbus Crohn zu entwickeln.

Ihr Ergebnis veröffentlichen die Forscherinnen in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry: DOI: 10.1074/jbc.M116.733253

Kurkuma, auch bekannt unter den Namen Gelber Ingwer, Safranwurz oder Gelbwurz, ist Hauptbestandteil in jedem Currypulver. Schon seit Langem werden dieser beliebten Gewürzmischung, die nach unterschiedlichsten Rezepturen aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt wird, auch heilende Kräfte nachgesagt. Insbesondere für den Kurkuma-Inhaltsstoff Kurkumin, der verantwortlich ist für die typisch gelbe Curry-Farbe, belegen verschiedene Studien eine heilsame Wirkung.

„Wir konnten nachweisen, dass Kurkumin nicht nur unspezifisch wirkt, sondern ganz gezielt antientzündliche Wirkung entfaltet. Anhand von Versuchsreihen an Zellmodellen können wir belegen, dass das Gewürz wie Kortison gezielt das Protein ´Gilz` beeinflusst. Gilz steht für Glucocorticoid-induzierter Leuzin Zipper“, erklärt Alexandra K. Kiemer, Professorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität des Saarlandes. Ihre Arbeitsgruppe befasst sich gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) in mehreren Studien mit diesem Protein.

Gilz spielt für das Immunsystem des Menschen und insbesondere auch bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle. Das Protein unterbindet normalerweise Entzündungsreaktionen. „Kommt es im Körper zu einer Entzündung, verschwindet dieses Protein jedoch“, erläutert Professor Kiemer. Gilz geht, die Entzündung kommt: So kann man das Phänomen auf den Punkt bringen. „Bei einer Entzündung bauen die Immunzellen das Molekül ab“, erklärt Dr. Jessica Hoppstädter, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor Kiemer und Erstautorin der aktuellen Studie. Kortison-Präparate wirken unter anderem dadurch, dass sie das Protein Gilz „induzieren“, also veranlassen, dass dieses vermehrt produziert wird. Sie führen jedoch in vieler Hinsicht zu Veränderungen in der Zelle und haben nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Die Saarbrücker Forscherinnen konnten belegen, dass Kurkumin eine Kortison-ähnliche Wirkung hervorruft, jedoch ohne Zellprozesse zu beeinflussen, die typischerweise mit Kortison-Nebenwirkungen verbunden sind. „Kurkumin führt ebenfalls dazu, dass speziell Gilz induziert wird, jedoch mit einem ganz anderen Mechanismus als Kortison“, fasst Jessica Hoppstädter zusammen. In Zellkulturen brachten die Pharmazeutinnen hierzu Kurkumin zusammen mit einem Stimulus unter anderem auf Zellen auf, in denen das Protein Gilz genetisch ausgeschaltet war. Ohne Gilz verschwand die entzündungshemmende Wirkung von Kurkumin fast vollständig.

Das Forschungsergebnis bedeutet jedoch nicht, dass einfaches Currypulver Entzündungen heilen kann. „Solche Konzentrationen an Kurkumin kann man durch Verzehr nicht erreichen“, klärt Jessica Hoppstädter auf. Hinzu kommt, dass Kurkumin schlecht wasserlöslich ist und schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. „Es handelt sich hier um Grundlagenforschung, aber diese könnte die Basis dafür sein, künftig Medikamente zu entwickeln, die keine oder weniger Nebenwirkungen als Kortison haben“, erklärt Professor Kiemer.

DER FEINSCHMECKER macht sich chic

DER FEINSCHMECKER feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag und beschenkt sich aus diesem Anlass selbst! Mit einem aufgefrischten und überarbeiteten Look kommt das Genussmagazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG mit der November- Ausgabe auf dem Markt.

Das Layout ist erneuert, die Bildsprache opulenter – und das Heft hat zugelegt, und zwar an den richtigen Stellen: mit einem neuen Ressort, neuen Rubriken, neuen Schwerpunkten.

Zu den Themen Reisen, Essen und Trinken kommt eine vierte Säule hinzu: Das neue Ressort Lebensart wird sich gezielt mit schönen und nützlichen Dingen für Küche und Tafel beschäftigen, Trends beschreiben und ein Forum für pointierte Meinungen bieten. Eröffnet wird dies mit einem Pro & Contra zu der Frage: „Veganismus – gesunde Lebensweise oder Religionsersatz?“

Ein praktischer Reisebegleiter ist der neue, handliche Info-Teil zum Heraustrennen mit allen wichtigen Adressen aus dem jeweiligen Heft. Apropos Reise: Die beliebten Rubriken „Unterwegs“ und „48 Stunden in …“ bekommen mehr Platz, und Deutschland rückt bei den kulinarischen Reportagen in den Fokus.

Auch dem Bedürfnis nach unkomplizierten Rezepten kommt DER FEINSCHMECKER entgegen: Es gibt mehr Saisongerichte, die auch für Einsteiger am Herd geeignet sind, garniert mit Tipps und Tricks.

Die Weinberatung wird ausgebaut: Profis geben Ratschläge, wie man Wein und Essen kombiniert, erzählen, was gerade Trend ist in der Weinwelt und was sich zu kaufen lohnt – auch ohne einen Kleinkredit aufzunehmen (Stichwort: „Best Buy“).

Außerdem jetzt im aktuellen FEINSCHMECKER: Ein 50-Seiten-Special mit „40 Rezepten aus 40 Jahren“. Eine kulinarische Zeitreise zum Nachschmecken.

Die Novemberausgabe von DER FEINSCHMECKER ist jetzt im Handel erhältlich und kostet EUR 9,95.

Tjark-Peter Maaß

Der Lindenhof 1887 im schleswig-holsteinischen Lunden setzt mit dem kulinarischen Kalender gezielt auf die umliegenden Regionen. So bringen Gastgeber Tjark-Peter Maaß und Jasmin Hradek typische Köstlichkeiten wie beispielsweise aus Tönning oder Husum auf den Tisch. Dazu passt auch das neue dreitägige Arrangement „Purer Genuss“, das ab 175 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Infos und Buchungen unter www.lindenhof1887.de oder telefonisch unter 04882 – 4 07.

Gastgeber des Lindenhof 1887, Tjark-Peter Maaß, kennt sich mit der Weltküche aus. Als Koch hat er schon in vielen renommierten Häusern wie im Adlon in Berlin, im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg oder im Hotel Alter Meierhof in Glücksburg unterschiedlichste Speisen gekocht. Doch jetzt in seinem Lindenhof 1887 in Lunden, nahe Husum, zeigt er im vielseitigen kulinarischen Kalender, worauf es beim echten Genuss ankommt.

„Mir ist wichtig, dass die Produkte aus der Region kommen, dass sie frisch sind und zur Saison passen“, sagt der gebürtige Lundener. „Unsere Produktvielfalt kann sich ja auch sehen lassen. Da gibt es zum Beispiel unseren Tönninger Matjes oder das wunderbar zarte Fleisch vom Husumer Rind“. So heißt es „Zeit für den Tönninger Matjes“ vom 25. Juni bis 26. Juli 2015. Frisch vom Fischmarkt aus Tönning vom Fischspezialisten KFT Krabben & Fisch Tönning OHG gesellt sich der Matjes zu roten Zwiebeln, Quark und Kartoffelröstis.

Vom 1. bis 23. August 2015 widmet sich Maaß dem Husumer Rind, das vom Flensburger Fleischkontor frisch angeliefert wird. Passend dazu genießen Gäste im Lindenhof 1887 zum Beispiel Pfifferlinge und Kartoffeln.

„Bei der Zubereitung benutze ich nur einen Hauch an Gewürzen. Der natürliche Geschmack soll im Vordergrund stehen“, so Maaß abschließend. Vielen weiteren regionalen Spezialitäten, wie dem Schwarzen Mehlbeutel oder dem Kohl aus Dithmarschen, widmet sich der kulinarische Kalender des Lindenhof 1887. Alle Gerichte werden sowohl mittags als auch abends serviert.

Zum Lindenhof 1887
Im September 2014 eröffnete der Lindenhof 1887 im Zuge seiner Umgestaltung neu. Das im Jahr 1887 erbaute Traditionshaus hat der neue Gastgeber Tjark-Peter Maaß mit Lebensgefährtin Jasmin Hradek von seinen Eltern übernommen und als das Genießerhotel des Nordens ganz neu definiert.
Statt Kegelbahn finden Gäste ein neues stilvolles Restaurant mit 45 Plätzen im Innenbereich sowie insgesamt sechs modern eingerichtete Doppelzimmer, die unter anderem mit Satelliten-TV und Flat Screen sowie WLAN ausgestattet sind. Zudem steht ein stilvoll eingerichteter Saal für bis zu 120 Personen zur Verfügung, der für die unterschiedlichsten Veranstaltungen auch in kleinere Festräume unterteilt werden kann. Im Sommer wird die neue Terrasse mit 20 Sitzplätzen eröffnet.

Neues Arrangement „Purer Genuss“
Im Paket „Purer Genuss“ sind zwei Übernachtungen inklusive Genießerfrühstück am Tisch serviert, eine Flasche Sekt „1887“ und hausgemachte Canapes auf dem Zimmer sowie ein meisterliches 5-Gang-Menü enthalten. Das Arrangement ist ab 175 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar (205 Euro im EZ).

www.lindenhof1887.de

KitchenAid erstmalig auf der Münchener Weltleitmesse für Architektur

In den vergangenen Jahren ist die sichtbare Verschmelzung von Wohnraum und Küche ebenso wie eine altersgerechte Küchenplanung ein zentrales Thema für Architekten und Planer geworden. Da die Menschen nicht nur stets älter werden, sondern im Alter auch andere Ansprüche an ihre Küchen stellen, geraten diese Aspekte auch bei Planern und Ingenieuren zunehmend in den Vordergrund. Burkhard Mölleken, Sales & Marketingmanager für KitchenAid, beobachtet diese Entwicklung ebenfalls und schätzt den Austausch auf der Messe. „Die Bau ist für KitchenAid nicht nur eine optimale Gelegenheit, mit Fachleuten über Trends in der Haus- und Küchenplanung zu sprechen, sondern sich auch ganz gezielt für eine ältere Zielgruppe zu positionieren“, so der Experte.

„Zu unseren Kunden zählen leidenschaftliche Hobbyköche, die gerne selbst kochen und backen, und das bereits seit vielen Jahren“, erklärt Mölleken. Die professionellen Geräte von KitchenAid decken dabei nicht nur das Bedürfnis der Zielgruppe, auf Profiniveau zu Hause zu kochen, auch das ergonomische Design spielt eine zentrale Rolle. „Erfahrungsgemäß arbeitet gerade dieser Kundenkreis lieber mit Küchengeräten, die über klassische Bedienelemente verfügen, also mit Knöpfen und Knebeln statt mit Touchcontrol-Feldern“, so Mölleken. Laut des Experten liegt das vor allem daran, dass klassische Elemente eine wesentlich präzisere und schnellere Anwendung ermöglichen als moderne Bedienungen, die oft weniger intuitiv sind. KitchenAid bietet neben intelligenten Backöfen auch (Wein-) Kühlschränke und die Gerätekombination Chef Touch, die das aus der Sterneküche bekannte Sous-Vide-Verfahren für zu Hause ermöglicht.

Der Küchenhersteller Tielsa achtet mit seinem Programm der bewegten Küche nicht nur gezielt auf altersgerechte Modelle. Bei den jeweiligen Elementen passt sich die Küche an jede Lebenssituation des Verbrauchers an: Die Höhe der Arbeitsfläche und des Spül- und Kochbereichs kann individuell auf den Nutzer eingestellt und automatisiert werden, was generationenübergreifend besonders für ungleich große Paare und Kinder interessant ist. Tielsa ist mit einer Auswahl der aktuellen KitchenAid-Produkte wie etwa Kochfelder, Backöfen und Dampfgarer am Messestand der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik in Halle A4.434 zu sehen.

www.KitchenAid.de
www.bau-muenchen.com

Kolja Kleeberg

Kolja Kleeberg wieder im Einsatz für die gute Sache! Kolja Kleeberg und die Berliner Demeterbäcker vom Märkischen Landbrot engagieren sich für die Berliner Kältehilfe – Kolja Kleeberg stellt am 27.Sept um 15 Uhr das „Engelbrot“ vor

Die Bäcker von Märkisches Landbrot präsentieren am 27. September um 15 Uhr in ihrer Backstube ein „Engelbrot“. Mit diesem Spendenbrot unterstützen die Bäcker das „Frostschutzengelprojekt“ der Berliner Kältehilfe.
Der Sternekoch Kolja Kleeberg ist prominenter Pate der Aktion und wird bei der Präsentation anwesend sein.
Das „Engelbrot“ wird ab 1. Oktober im Berliner Biofachhandel zu kaufen sein.
Von jedem verkauften Brot gehen 30 Cent an das Projekt „Frostschutzengel“.
Das sind drei Berater, die sich mit Sprachkenntnissen und Wissen um weiterführende Hilfe vor Ort gezielt an osteuropäische Nutzer der Berliner Kältehilfe wenden.
Die drei Engel für den nächsten Winter, zwei Frauen und ein Mann, sprechen Polnisch, Russisch und baltische Sprachen.

27. September 2012 15.00 Uhr
Bäckerei Märkisches Landbrot
Bergiusstrasse 36
12057 Berlin

Wie viele Profiköche arbeitet auch der Berliner Sternekoch Kolja Kleeberg mit CHROMA HAIKU Kochmesser

Poletto Kochschule für das iPad

Die bekannte TV-Köchin Cornelia Poletto begrüßt die Anwender in ihrer ganz persönlichen Kochschule. Nach dem großen Erfolg der iPhone-App liegt nun die iPad-Adaption vor – mit noch mehr Platz für viele Fotos und eingängige Rezepte. Die iPad-App “Polettos Kochschule – Schnelle Küche für jeden Tag” gibt fest die Marschroute vor: “Jeder kann kochen lernen”. Über 150 Rezepte zeigen Schritt für Schritt, wie’s gemacht wird.

Kurz zusammengefasst:
– Neue App: “Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag”
– Kochbuch-App gezielt nur für das iPad
– Cornelia Poletto gehört zu den beliebtesten Köchinnen Deutschlands
– Über 150 Rezepte in 12 Kategorien
– 6 Videos mit Zubereitungstipps
– Hochauflösende Profi-Fotos
– Mit Menügenerator, Einkaufsliste, Mail-Funktion, Volltextsuche
– Preis: 1,59 Euro
– Link: http://zs-verlag.com/

Cornelia Poletto ist eine der beliebtesten Köchinnen Deutschlands und eine der wenigen Frauen in der deutschen Haute-Cuisine. Im Fernsehen ist sie bekannt für besonders schmackhafte Rezepte, die sich leicht nachkochen lassen. Das Credo der beliebten TV-Köchin: “Wirklich gutes Essen entsteht nur aus wirklich guten Produkten.”

Nach dem großen Erfolg ihrer iPhone-App liegt nun die iPad-Version von “Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag” mit einem attraktiven und nutzerfreundlichen Layout vor.

Die iPad-App bringt über 150 Rezepte mit, die jeder Anwender leicht in der eigenen Küche umsetzen kann. Nutzer der App können gezielt nach Rezepten suchen, die in die Rezeptkategorien “Tomaten”, “Kartoffeln”, “Fisch”, “Rind & Kalb”, “Eier”, “Garnelen” oder “Pilze” passen, um nur einige der Kategorien beim Namen zu nennen. Passend zu jeder Kategorie gibt es außerdem eine ausführliche Einleitung dazu von Cornelia Poletto zu lesen.

Passend zu jedem Rezept zeigt die App ein hochwertiges Foodfoto zu jedem Gericht. Eine Zutatenliste nennt die erforderlichen Produkte und stellt sie bei Interesse gleich auf eine Einkaufsliste, die von der App verwaltet wird. So hat man seinen Einkaufszettel passend zum Rezept gleich zur Hans und kann einzelne Zutaten per Fingerzeig von der Liste streichen. Zu den jeweiligen Kategorien werden in den Zubereitungstipps Küchenbasics anhand vieler Step-Fotos leicht verständlich erklärt.

Eine weiteres Highlight: Einzelne Rezepte lassen sich markieren und in eine Menükarte übernehmen. Sobald alle Gänge feststehen, lässt sich diese Menüübersicht als Einladung per E-Mail an gute Freunde versenden und der nächste kulinarische Genuss unter Freunden ist gesichert.

Die mögliche Volltextsuche hilft dabei, einzelne Rezepte schnell wiederzufinden. Sechs TV-Videos ergänzen die App ideal. Sie zeigen die optimale Zubereitung von z.B. Filetsteaks, Schollen- oder Schweinesteaks.

“Polettos Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag”: Als iPad-App im App Store verfügbar
“Poletto Kochschule – Meine Schnelle Küche für jeden Tag” 1.0 (533 MB) liegt als iPad-App in der Kategorie “Lifestyle”. im iTunes AppStore bereit. Die App kostet 1,59 Euro.

Zu viel Eiweiß und zu wenig Getreidefasern lassen Übergewichtige schlechter auf Insulin reagieren

Wie eine aktuelle klinische Studie* unter Führung
des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt,
verschlechtert eine hohe Eiweißaufnahme zumindest vorübergehend die
Insulinwirkung übergewichtiger Menschen. Unlösliche Ballaststoffe aus
Getreide** verbesserten dagegen die Insulinempfindlichkeit der
Studienteilnehmer. Die Studie zeigt zudem erstmals Wirkmechanismen auf,
über welche die Eiweiß- und Ballaststoffaufnahme die Insulinwirkung
und damit auch das Diabetes-Risiko beeinflussen könnten.

Das Wissenschaftlerteam unter Leitung der Wissenschaftler Martin O.
Weickert und Andreas F. H. Pfeiffer publizierte jetzt erste Daten der
Studie in der Fachzeitschrift American Journal of Clinical Nutrition
(Weickert et al., 2011; 94:1-13; DOI: 10.3945/ajcn.110.004374). Martin
O. Weickert ist derzeit assoziierter Professor an der Universitaet
Warwick in Großbritannien. Professor Andreas F. H. Pfeiffer leitet die
Abteilung Klinische Ernährung am DIfE.

Große Beobachtungsstudien weisen seit längerem darauf hin, dass ein
hoher Eiweißverzehr und eine hohe Aufnahme unlöslicher Ballaststoffe aus
Getreide sich gegensätzlich auf die Insulinwirkung und damit auch auf
das Diabetes-Risiko auswirken. Die ursächlichen Zusammenhänge sind aber
nur wenig erforscht, denn die Zahl klinischer Studien, in denen
Probanden gezielt mit einer bestimmten Diät ernährt und unter
kontrollierten Bedingungen untersucht werden, ist klein. Es gab auch
bisher keine Studie, die eine eiweißreiche und eine ballaststoffreiche
Diät direkt miteinander verglichen hätte. Die vorliegende Studie sollte
daher dazu beitragen, die zu Grunde liegenden Wirkmechanismen
aufzuklären.

Neu an der Studie ist unter anderem, dass sie nicht nur die
Einzeleffekte einer hohen Ballaststoff- beziehungsweise Eiweißaufnahme
auf molekularer und Stoffwechsel-Ebene analysiert hat, sondern auch
deren synergistischen Effekte. „Wie unsere Daten zeigen, könnte ein
hoher Eiweißverzehr direkt die zelluläre Weiterleitung des
Insulinsignals beeinflussen, da er zu einem Konzentrationsanstieg des
Signalproteins S6K1 im Fettgewebe führt. Steigt der S6K1-Spiegel, so
verschlechtert sich die Insulinwirkung“, erklärt Martin O. Weickert,
Erstautor der Studie. „Die Befunde sind im Einklang mit Studien, bei
denen die Probanden Aminosäure-Infusionen erhielten, und könnten
erklären, wie eine eiweißreiche Kost trotz ihrer günstigen Effekte
auf das Körpergewicht und die Blutfettwerte das Diabetes-Risiko erhöhen
kann.“

„Die Studienergebnisse geben zudem erstmals eine plausible Erklärung
für die schützende Wirkung unlöslicher Ballaststoffe aus Getreide“,
ergänzt Weickert, „Mithilfe verschiedener Untersuchungen stellten wir
fest, dass unter einer Diät, die gleichzeitig viel unlösliche
Ballaststoffe und viel Eiweiß enthält, weniger Eiweiß aus dem Darm
aufgenommen wird. Die ungünstige Wirkung des Eiweiß könnte so durch die
Ballaststoffe nachhaltig kompensiert werden.“ „Die Resultate
unterstützen damit die Annahme, dass eine erhöhte Zufuhr von
unlöslichen Ballaststoffen aus Getreide einen wertvollen Beitrag zur
Diabetes-Prävention leisten“, so Pfeiffer.

An der vorliegenden Studie nahmen 111 übergewichtige,
Typ-2-Diabetes-gefährdete Erwachsene teil, wobei 84 Probanden bis zum
Ende der Studie durchhielten. Die zweiphasige Intervention dauerte 18
Wochen. In dieser Zeit wurden die Probanden gezielt mit vier
verschiedenen Diäten ernährt***. Parallel führten die Forscher und
Mediziner umfangreiche Stoffwechsel-Untersuchungen durch.

Rapsöl-Medaille

Die DGF-Rapsöl-Medaille wird 2010/2011 zum fünften Mal von der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) für sensorisch einwandfreie native Rapsspeiseöle vergeben und ist damit das älteste Qualitätssiegel dieser Art. Die DGF als gemeinnützige Organisation ist unabhängig und keinen Interessensgruppen verpflichtet.

An der Prüfung zur DGF-Rapsölmedaille 2010/2011 nehmen 29 Firmen aus vier Ländern mit jeweils 1 bis 3 Ölen teil, eine leichte Steigerung zum Vorjahr. Die bis 15. Oktober einzureichenden Proben werden in den darauf folgenden vier Wochen mehrfach verkostet.
Die Preisverleihung an die prämierten Öle findet am 22. Januar 2011 auf der Grünen Woche in Berlin statt.

In diesem Jahr kooperiert die DGF erstmalig mit dem BMELV, in dessen Halle bei der „Grünen Woche“ die Medaillen vergeben werden und mit dem internationalen Gourmet-Journal „Der Feinschmecker“ als Pressepartner. Die Zeitschrift wird die Preisvergabe redaktionell begleiten. Darüber hinaus können prämierte Öle über den Webshop der Zeitschrift vetrieben werden und mit dem Logo des „Feinschmeckers“ werben.

Damit entwickelt sich die DGF-Rapsölmedaille gezielt in Richtung qualitätsbewußte Ernährung und gehobene Küche weiter.

Bei der Qualitätsbewertung nativer Rapsspeiseöle sind die sensorischen Eigenschaften ausschlaggebend, da diese vom Verbraucher unmittelbar wahrgenommen werden können. Hochwertige Öle zeichnen sich dabei durch ein frisches, grünsaatiges Aroma mit einem leicht nussigen Nachgeschmack aus, das von den Verbrauchern in zunehmendem Maße geschätzt wird.

Um diesen Trend weiter zu fördern ist es wichtig, dem Verbraucher durch Kenntlichmachung von hochwertigen nativen Rapsspeiseölen mit der DGF-Rapsöl-Medaille die Möglichkeit zu geben, diese Produkte gezielt auswählen. Die Öle werden von einer geschulten Prüfergruppe verkostet, bewertet und bei Erfüllung der Qualitätskriterien mit der DGF-Rapsöl-Medaille ausgezeichnet. Die Auszeichnung der Sieger erfolgt im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung. Teilnehmer, deren Öle eine Auszeichnung erreichen, dürfen mit der Auszeichnung für ihr Produkt ein Jahr werben.

Die DGF-Rapsölmedaille hat damit in den letzten Jahren dazu beigetragen, das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt nachhaltig zu stärken und die Transparenz auf dem Markt zu fördern.
http://www.dgfett.de/rapsoelmedaille/index.htm

Proteine – die Erfolgsformel für gesunde Ernährung und Diät

Proteine – die Erfolgsformel für gesunde Ernährung und Diät

Das Thema Proteine. Für viele sind Proteine ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der Ernährung, über den nicht weiter nachgedacht wird.

Die wenigstens werden bei Proteinen aber an das Thema Diät gedacht haben – auch wenn das Thema „Low Carb“, also wenig Kohlenhydrate durchaus im Bewusstsein der Menschen ist.

Dabei kann man mit einer proteinreichen Ernährung gesund und nachhaltig abnehmen.

Mit Proteinen können ganz gezielt Fettpolster angegriffen werden. 80 % des Gewichtsverlustes können bei einer proteinbasierten Diät auf den Abbau von Fett zurückgeführt werden. Es kann also wirklich das abgenommen werden, was unerwünscht ist, und wertvolle Magermasse, wie Bindegewebe, Haut, Knorpel etc. wird nicht angegriffen. Kombiniert mit Sport und einer bewussten Ernährung bleibt der gefürchtete Jojo-Effekt aus. Man fühlt sich leistungsstark und fit während der Diät und schlaffe Haut kann vermieden werden.

Auch in anderen Bereichen erweisen sich Proteine als echte kleine Ernährungswunder:

Schlanke Menschen brauchen Proteine, denn wer schlank ist, will auch schlank bleiben. Proteine geben dem Körper, was er braucht, um wertvolle Magermasse zu unterstützen. Es ist somit möglich, Wunschvorstellungen von straffer Haut, fester, kräftiger Muskulatur, reduzierter Cellulite und schönem Haar gezielt anzugehen.

Auch wer stark beansprucht ist durch den Job und deshalb häufig im Stress profitiert von Proteinen, wenn es darum geht, fit und leistungsstark zu bleiben. Stress ist der Eiweißkiller Nr. 1. Die Folgen: Abgeschlagenheit, frühzeitige Alterungser-scheinungen, Müdigkeit und Leistungsschwäche. Über eine gezielte Ernährung ist es möglich, Proteinreserven des Körpers aufzufüllen, so dass er wieder voll durchstarten kann.

Entscheidend ist die Qualität des zugeführten Proteins.

Hier spielt die biologische Wertigkeit und v. a. das Aminosäuremuster eine entscheidende Rolle.

Schlank, schön und dynamisch – dass sind die Schlagwörter, die man mit dem Thema Proteine in Verbindung bringen kann.

Wenn Sie Fragen zum Thema proteinbasierter Ernährung haben, informieren Sie sich auch unter: www.sep-diaet.de

Gesunde Ernährung ist Grundstein des Lebens

Gesunde Ernährung ist Grundstein des Lebens

Klöckner auf dem 4. Kongress für Kita- und Schulverpflegung

„Wir müssen lernen, mit dem Überangebot an Lebensmitteln vernünftig umzugehen und gezielt auszuwählen. Das fängt bei den Kleinsten an“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesernährungsministerin, Julia Klöckner, in Leipzig. Anlass war der 4. Kongress für Kita- und Schulverpflegung unter dem Motto „Besser Essen in Kita und Schule“ – ein starkes Stück Gesundheit“. „Umso wichtiger ist es, von Anfang an für ein gesundes und ausgewogenes Angebot an schmackhaften Speisen zu sorgen und dafür, dass das Essen Spaß macht und die so wichtige kleine Auszeit vom Alltagsstress ermöglicht.“

Der Kongress befasst sich mit den verschiedenen Aspekten der Bereitstellung einer guten Verpflegung, angefangen von der ernährungsphysiologischen Qualität des Essens über Ernährungsbildung bis hin zu Bezahlsystemen in den Schulkantinen.

„In Kitas und Schulen lernen unsere Kinder für’s Leben, auch in punkto Ernährung. Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und ausreichend Bewegungsangebote bilden die Grundlage für Gesundheit sowie Konzentrations- und Leistungsfähigkeit“, so Klöckner. „Das erfordert jedoch ausgereifte Verpflegungskonzepte.“

Im Rahmen des Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ liegt der Schwerpunkt neben der Ernährungserziehung auch darauf, die Verhältnisse in den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen positiv zu verändern.

Die Schulverpflegungsstandards waren im Dezember 2007 die ersten bundesweiten Qualitätsstandards, die für Kitas wurden im Frühjahr dieses Jahres veröffentlicht. Für die Umsetzung der Schulstandards wurden inzwischen in allen Bundesländern „Vernetzungsstellen Schulverpflegung“ eingerichtet. Ihr Ziel ist es, die Standards in die Breite zu tragen und Schulträger und Schulen bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen. Hierbei arbeiten Bund und Länder Hand in Hand.