Mit Jan Hofer auf Schlemmertour

HR, Montag, 21.12. um 15:00 Uhr

Mit Jan Hofer auf Schlemmertour

So schmeckt’s in der Börde

Die Börde, das ist die weite Landschaft zwischen Bode und Ohre, fruchtbarer Boden, Getreidefelder bis zum Horizont – und alles schön eben. Doch es gibt auch Landstriche, die so gar nicht in dieses Klischee passen. So entdeckt Jan Hofer auf seiner Tour die „Salzfloralandschaft“ bei Sülldorf, eine hügelige Gegend, in der Pflanzen wachsen, die sich eigentlich nur im Nordseeraum wohl fühlen. Ist das Fleisch der Rinder, die hier weiden, vielleicht besonders salzig? Dorothee Wallstab, die Betreiberin eines Bauernhofs mit Hofladen in Sülldorf, weiß Antwort auf alle Fragen. Tipps zur guten Küche sammelt Hofer auf der Burg Wanzleben und im Landgasthof „Zur Erholung“ in Lostau. Vor den Toren Magdeburgs wird für ihn ein ganz besonderes Gericht zubereitet, die „Magdeburger Halbkugel“. Serviert wird sie dem Schlemmer-Reisenden in der Kirche von Alt Prester, einem Schinkel-Bau, dessen Turmgestaltung sich der bekannte Baumeister beim Magdeburger Dom „abgeguckt“ hat. Hofer ist diesmal mit einem Korb voller Äpfel unterwegs. Wie daraus leckerer Saft wird, schaut er sich bei den Natho-Brüdern in Welsleben an, Verkostung natürlich inklusive. Bei aller Schlemmerei lässt sich der Wahl-Hamburger Hofer auch die touristischen Sehenswürdigkeiten nicht entgehen. Einmal direkt unter die „ganz große Badewanne“ – das Wasserstraßenkreuz Magdeburg – rollen, ist ihm ein besonderes Vergnügen.

Mit Jan Hofer auf Schlemmertour

WDR, Samstag, 07.02. um 12:35 Uhr

Mit Jan Hofer auf Schlemmertour
So schmeckt’s in der Börde

Die Börde, das ist doch diese weite Landschaft zwischen Bode und Ohre, fruchtbarer Boden, Getreidefelder bis zum Horizont – und alles schön eben. Stimmt, aber da gibt es auch Landstriche, die passen so gar nicht in dieses Klischee.Jan Hofer entdeckt auf seiner Tour zum Beispiel die „Salzfloralandschaft“ bei Sülldorf. Eine hügelige Gegend, in der Pflanzen wachsen, die sich eigentlich nur im Nordsee-Raum wohl fühlen. Ist das Fleisch der Rinder, die hier weiden, vielleicht besonders salzig? Dorothee Wallstab, die Betreiberin eines Bauernhofs mit Hofladen in Sülldorf weiß Antwort auf alle Hofer-Fragen. Tipps zur guten Küche sammelt der Nachrichten-Mann u. a. auf der Burg Wanzleben und im Landgasthof „Zur Erholung“ in Lostau.

Vor den Toren Magdeburgs wird für ihn ein ganz besonderes Gericht zubereitet, die „Magdeburger Halbkugel“. Serviert wird sie dem Schlemmer-Reisenden in der Kirche von Alt Prester, einem Schinkel-Bau, dessen Turm-Gestaltung sich der bekannte Baumeister beim Magdeburger Dom „abgeguckt“ hat. Übrigens ist Hofer diesmal mit einem Korb voller Äpfel unterwegs. Wie daraus leckerer Saft wird, schaut er sich bei den Natho-Brüdern in Welsleben an, Verkostung natürlich inklusive. Bei aller Schlemmerei lässt sich der Wahl-Hamburger Hofer auch die touristischen Sehenswürdigkeiten nicht entgehen. Einmal direkt unter die „ganz große Badewanne“, das Wasserstraßenkreuz Magdeburg, rollen, das ist ihm ein besonderes Vergnügen.

Fluten in Indien vernichten Ernten

Fluten in Indien vernichten Ernten

Auswirkungen des globalen Klimawandels vor Ort

Neu Delhi: In der Hauptstadt Indiens ist die Besorgnis der Menschen derzeit groß. Die Überflutungen durch den außergewöhnlich starken Monsunregen und einen Deichbruch in Nepal haben 1,2 Millionen Menschen obdachlos gemacht und tausende Hektar Getreidefelder zerstört. Indien leidet unter den heftigsten Überschwemmungen der vergangenen 50 Jahre mit verheerenden Auswirkungen auf die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Dabei ist der Monsun für Indiens Landwirtschaft eigentlich lebenswichtig und durchaus willkommen, denn ohne ihn bleibt die Ernte aus. Zwei Drittel der Inder sind direkt von der Landwirtschaft abhängig. Die jetzige Katastrophe aber sprengt bei weitem den üblichen Rahmen des Niederschlages während der Regenzeit. Der diesjährige Monsunregen im Norden des Subkontinents habe das größte Ausmaß seit Menschengedenken, heißt es bei den Vereinten Nationen. Die Katastrophe passiert in einem Land mit insgesamt 1,1 Milliarden Menschen, von denen laut Armutsbericht der Weltbank 42 Prozent von weniger als 1,25 Dollar pro Tag leben.
Auf die Wassermassen kann eine Gesundheitskrise folgen, denn das stehende Wasser ist ein idealer Brutplatz für Mücken, die Krankheiten übertragen können. Tausende von Häusern, Schulen und Hospitälern, Straßen und die wichtigste Infrastruktur sind entweder beschädigt oder zerstört. Quellen und Brunnen sind unbrauchbar. Auch im Nachbarland Bangladesch sind bis zu 6.000 Quadratkilometer Getreidefelder zerstört. Ohnehin war es in der Vergangenheit zu exlodierenden Reispreisen durch die allgemeine Verknappung des Angebots gekommen. Die Weltreisvorräte sind seit den achtziger Jahren auf dem niedrigsten Stand, so dass jeder Ernteausfall die Regionen unmittelbar trifft.

aid, Friederike Eversheim, z. Zt. Neu Delhi

Getreide-Standort Deutschland

Kaum zu glauben, aber wahr: Ein Fünftel der Gesamtfläche Deutschlands sind Getreidefelder. Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, ist der Getreideanbau mit 20 Prozent die wichtigste Kulturpflanzen-Fläche überhaupt. Ein weiteres Drittel sind andere Landwirtschaftsflächen: Angeführt vom sog. „Dauergrünland“ (also z.B. Weiden, Wiesen und Almen) mit 14 %. Alle anderen Kulturpflanzen teilen sich die übrigen Quadratkilometer Agrarland.

Flächenmäßig kann da nur der Wald mithalten, der 30 Prozent der deutschen Lande bedeckt. Erstaunlicherweise benötigen wir am viel zitierten „Industriestandort Deutschland“ nur vergleichsweise wenig Raum für Siedlungs-, Verkehrs- und Betriebsflächen (13 %)…