Zunahme der Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern und Leuchtstäben

Knicklichter sind nichts für kleine Kinder

BfR registriert Zunahme der Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern und Leuchtstäben

Seit 2005 beobachtet der Giftnotruf Berlin einen starken Anstieg der Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern. Wurden im Jahr 2005 noch 105 Anfragen dazu registriert, waren es im vergangenen Jahr bereits 393. Darüber hat der Giftnotruf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert. Die Kinder nehmen die Knicklichter in den Mund. Wenn sie sie aufbeißen, tritt die darin enthaltene Flüssigkeit aus, die offenbar brennt und die Mundschleimhaut reizt. Die Beschwerden sind vorübergehend, doch BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel rät zur Vorsicht: „Da die Hersteller in der Regel unbekannt sind und auf den Verpackungen keine Angaben über die Inhaltsstoffe machen, liegen uns keine genauen Informationen zur Zusammensetzung der Flüssigkeiten in den Knicklichtern vor.“ Eltern sollten sie also außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufbewahren. Knicklichter erfreuen sich auf Kindergeburtstagen und auch bei Jugendlichen als Party-Accessoire großer Beliebtheit: Sie werden unter anderem im Mund getragen und bewegt. Sollten sie versehentlich intakt verschluckt werden, besteht jedoch kein Grund zur Sorge: Knicklichter werden während der Verdauung nicht zerstört und somit wieder ausgeschieden.

Knicklichter, auch Leuchtstäbe genannt, enthalten chemische Leuchtmittel. Sie bestehen aus einem flexiblen Kunststoffstab, der zwei Kammern mit verschiedenen chemischen Flüssigkeiten enthält. Wird der Stab geknickt, verbinden sich die Flüssigkeiten aus den beiden Kammern. Die chemische Reaktion bewirkt, dass der Stab leuchtet. Je nach Zusammensetzung der Flüssigkeiten leuchtet das Knicklicht in einer bestimmten Farbe und für eine bestimmte Zeit.

Knicklichter sind eine leicht transportierbare Notbeleuchtung, Angler setzen sie ein, um auch im Dunkeln den Schwimmer oder die Spitze der Angelrute sehen zu können. Zunehmend werden sie auch als Party-Accessoire getragen, und zwar im Mund und dabei wie ein Bonbon hin- und herbewegt. Dies ist unproblematisch, solange die Knicklichter dabei intakt bleiben. Tritt die Leuchtflüssigkeit aus, zum Beispiel durch Kauen auf dem Knicklicht, ist mit Reizungen der Mundschleimhaut zu rechnen.

Die gesundheitlichen Risiken lassen sich nur schwer einschätzen, weil in der Regel keine Informationen zur genauen Zusammensetzung der Produkte vorliegen. Knicklichter und Leuchtstäbe werden zumeist lose auf Konzerten, Jahrmärkten, in Diskotheken, bei anderen Veranstaltungen und über den Internetversandhandel verkauft. Es handelt sich häufig um Importprodukte, Angaben zu den Herstellern und Inhaltsstoffen finden sich auf den Produkten zumeist nicht.

Da dem BfR keine Informationen zur genauen Zusammensetzung der Leuchtflüssigkeiten vorliegen, weist das Institut vorsorglich darauf hin, Knicklichter und Leuchtstäbe nicht in der Reichweite von Kleinkindern aufzubewahren.

GASTRO-AWARD on Tour

Von den TOP 10 bis zur Verleihung

Top 10

Eine wesentliche Voraussetzung für die Bedeutung der Gastronomie in der Gesellschaft ist auch und vor allem die Wertschätzung jedes einzelnen Gastronoms. Das heißt seine Leistungen müssen unterstützt und herausgestellt werden. Genau hier setzt die Kernkompetenz der GASTRO-AWARD Deutschland AG an.

Ralf Glöckner, Pressesprecher von Gatro Award gegenüber Gourmet Report: „Die Teilnahme von weit über 6.000 gastronomischen Betrieben ist eine deutliche Bestätigung für ihren Einsatz.

Die GASTRO-AWARD Deutschland AG möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich für das überwältigende Vertrauen bedanken , welches ihr die Gastronomen entgegenbringen.“

Auch in schweren Zeiten, zeigen die Gastronomen/innen deutschlandweit eine herausragende Leistungsbereitschaft sowie kreativen Ideenreichtum. Und wer könnte das besser beurteilen als die Gäste.

„Sie haben entschieden, ihren Dank ausgesprochen und somit die Leistung jedes einzelnen Betriebes gewürdigt“, so Glöckner im Interview.

Die Top 10 der einzelnen Bundesländer sehen Sie unter www.gastro-award.de

GASTRO-AWARD on Tour

Bei der Gala geht es nicht nur darum die Sieger zu ehren, sie soll einen repräsentativen Wert für die Gastronomie haben und dementsprechend von der Öffentlichkeit und den Medien gewürdigt werden.
Wenn aber die Hauptakteure dieses Abends, nämlich die Gastronomen, nicht in ausreichender Zahl vertreten sind, ist dies nicht gegeben. Viele Gastronomen nutzen die etwas ruhigeren Sommerwochen, um selbst einmal Urlaub zu machen.

Das veranlasste die GASTRO-AWARD Deutschland AG zu einer landesweiten Umfrage: Soll die Ehrung der Deutschland-Sieger auf der Gala im Sommer 2009 stattfinden oder, wie auch bei den Bundesland-Siegern, in den jeweiligen Betrieben?
Nicht nur die elektronischen Postfächer sind übergelaufen, auch die Leitungen haben geglüht. Das Ergebnis ist eindeutig: in den Betrieben.
Die genauen Termine für die einzelnen Betriebe werden ab Ende Juli bekannt gegeben. Die GASTRO-AWARD Deutschland AG freut sich auf zahlreiche Verleihungen und wartet mit Spannung, wie sich die Lokale mit der GASTRO-AWARD Verleihung in Szene setzen.

Alle aktuellen Mitteilungen zu den Verleihungen und den Preisträgern, finden Sie ab Mitte August unter
http://www.gastro-award.de/

Kaffee schützt vor Diabetes

Kaffee schützt vor Diabetes – Chinesische Studie: Kaffee und schwarzer Tee schützen, grüner Tee nicht

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Teetrinker erkrankten etwa 14 Prozent seltener – aber nur, wenn sie schwarzen Tee tranken. Grüner Tee reduzierte das Diabetesrisiko nicht. Die genauen Gründe sind nach wie vor unklar.

Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ 7/2009 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Grinsekatze macht dicht

VOX Mein Restaurant: Nach dem furiosen Sieg über das Hamburger Graurocks macht die Grinsekatze erst einmal dicht

Da Anna Regenbach (26) und Toby Kronwitter (25) als Gewinner bei der VOX Show „Mein Restaurant“ rausgingen, dürfen sie nun die „Grinsekatze“, so heisst ihr siegendes Restaurantkonzept, behalten.
Jedoch schlossen die beiden Wirte nach dem Sieg erst einmal ihr neues Restaurant. Am Montag gibt es erst einmal Gespräche mit VOX über die genauen Übernahmedetails. Anna Regenbach vermutet, dass das Restaurant Grinsekatze im Januar wieder öffnen wird.

Gourmet Report wünscht den beiden Jungwirten viel Erfolg!

Mirko Reeh

Open Air Cooking heißt das Zauberwort für alle, die bei
den sommerlichen Temperaturen nicht in der stickigen
Küche stehen wollen. So hat sich Mirko Reeh eine
sonnige Location für einige Kochworkshops unter freiem
Himmel gesucht: citybeach!
Frankfurts höchst gelegener
Beachclub lädt ab August bis Ende September auf dem
Parkhaus von P&C mit Pool, Strand und Liegestühlen zum
Verweilen ein.

Für den kulinarischen Genuss wird Mirko
dort an einigen Tagen bei Kochkursen den Kochlöffel
und die Grillzange schwingen!

Informationen zur Eröffnung und dem Programm sind
demnächst auf www.citybeach.de nachzulesen. Die genauen Termine, an
denen Mirko dort leckere Open Air Menüs zaubert, werden wir rechtzeitig auf
www.mirko-reeh.com veröffentlichen.

ÖKO-TEST-KOMPAKT Umbau & Sanieren

Wer a Geld hot und isch saudomm, kauft a alts Haus und baut´s om. Diese
schwäbische Weisheit bringt auf den Punkt, was manch einer erlebt, der ein
altes Haus geerbt oder gekauft hat: Was sich auf den ersten Blick als
schmuckes Häuschen mit eigenem Charakter darstellt, entpuppt sich schnell
als teurer Sanierungsfall. Damit Bauherren von Anfang an einschätzen
können, mit welchen Problemen sie rechnen müssen, und ob sich der Kauf einer
alten Immobilie wirklich lohnt, hat ÖKO-TEST jetzt das neue ÖKO-TEST
KOMPAKT Umbau & Sanieren auf den Markt gebracht.

Nicht nur alte Fachwerkhäuser oder Bauernhöfe können es in sich haben.
Auch hinter den Fassaden von Jugendstilhäusern bröckelt es. Häuser aus der
Nachkriegszeit wurden oft mit recycelten Baustoffen gebaut. Schließlich
muss man bei Immobilien aus den 70-ern mit giftigen Holzschutzmitteln oder
Asbest rechnen. Immobilienkäufer sind in der Regel damit überfordert, vor
Ort einzuschätzen, welche Probleme in den alten Gemäuern stecken. Doch mit
einer umfangreichen und bisher einzigartigen ÖKO-TEST-Checkliste bekommt
man einen sehr genauen Überblick. Alle möglichen Schwachstellen sind darin
berücksichtigt, man erfährt, welche Maßnahmen nötig sind und was sie
kosten.

Allein diese Liste ist allemal das Geld wert – denn sie bewahrt vor
möglichen Fehlkäufen, die richtig teuer werden können. Darüber hinaus
setzt sich das ÖKO-TEST-KOMPAKT Sanieren sehr gründlich mit den wichtigsten
Bauschäden auseinander. Es werden gelungene Sanierungsbeispiele
vorgestellt. Außerdem gibt es viele hilfreiche Informationen zum heiklen
Thema Handwerkersuche.

Das ÖKO-TEST- KOMPAKT Umbau & Sanieren im handlichen Pocketformat kostet
nur 3,90 Euro. Es erscheint am 18.Juni 2007.

Falsches Rückgaberecht

Schlappe für das Bundesjustizministerium und für die Konzernjuristen
von Bertelsmann

Ein Berliner Anwalt erwirkt spektakuläres Urteil für
Bertelsmann-Kunden: Alle Waren, die seit dem 01.01.2002 bei einem
Bertelsmann-Vertreter gekauft wurden (Brockhaus, Lexikothek u.a.),
können auch jetzt noch zurückgegeben werden.

Wer in den letzten fünf Jahren ein sog. Haustürgeschäft
abgeschlossen hat (z.B. ein Zeitschriften-Abo oder eine
Warenbestellung bei einem Vertreterbesuch in der Wohnung oder am
Arbeitsplatz), und damit unzufrieden ist, dem bietet sich jetzt die
Chance zur Rückabwicklung. Das geht zwar normalerweise nur innerhalb
von zwei Wochen. Aber die Frist beginnt erst dann, wenn dem Kunden
eine ordnungsgemäße Belehrung über die genauen Rechtsfolgen der
Rückgabe ausgehändigt wird. Dafür verwenden die meisten
Direktvertriebsfirmen den amtlichen Mustertext der Bundesregierung.
Und ausgerechnet dieser entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben
zum Verbraucherschutz und ist deshalb unwirksam.

Aufmerksam auf diesen Missstand wurde der Berliner Anwalt Jochim
Schiller und klagte gegen den Branchenführer Bertelsmann mit seiner
Direktvertriebstochter „inmediaONE“. Das Landgericht Koblenz gab ihm
jetzt in einem aktuellen Urteil Recht (Urteil vom 20.12.2006,
Aktenzeichen: 12 S 128/06). Ein schöner Sieg für den u.a. auf
Wirtschafts- und Vertragsrecht spezialisierten Rechtsanwalt Schiller.

Die wahren Gewinner des Rechtsstreites sind aber die Kunden: Denn
alle Waren, die seit dem 01.01.2002 bei einem Vertreterbesuch gekauft
wurden, können auch jetzt noch zurückgegeben werden. In welchem
Zustand sich die Ware inzwischen befindet, spielt grundsätzlich keine
Rolle.

Das Urteil ist eine peinliche Schlappe für die Hausjuristen im
Bundesjustizministerium und bei Bertelsmann. Nur wenn Bertelsmann
erfolgreich Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) einlegen würde,
könnte sich an dem Ergebnis noch etwas ändern. Weitere Infos und den
genauen Wortlaut des Urteils gibt es unter
www.jochim-schiller.de

Pauschalreisende bekommen Kerosinzuschläge zurück

Voraussetzung dafür ist, dass der Reisevertrag keine genauen Angaben zur Berechnung des neuen Preises enthalten hat. „Genau das war aber in der Regel der Fall“, erklärt Harald Glatz, Leiter der Abteilung Konsumentenschutz in der AK Wien. Exakte Angaben zur Berechnung des neuen Preises sind insbesondere auch deshalb notwendig, damit auch allfällige Preissenkungen eingefordert werden können, denn Preisänderungklauseln müssen in beide Richtungen gelten. „Der OGH hat in einem von der AK geführten Verfahren entschieden, und zwar im Sinne der Konsumenten. Der von vielen Reiseveranstaltern im Vorjahr nachträglich bei Pauschalreisen verrechnete Kerosinzuschlag war unzulässig“, sagt Glatz.
Reiseveranstalter müssen schon im Reisevertrag genaue Angaben zur Berechnung des neuen Preises machen und exakt angeben, in welcher Weise sich die Änderungen, denen Rechnung getragen werden soll, auf die Berechnung des neuen Preises auswirken. Die bloße Wiedergabe einschlägiger gesetzlicher Bestimmungen, die die Voraussetzungen für Preisänderungen beim Pauschalreisevertrag regeln, ist nicht ausreichend. „Die OGH-Entscheidung bringt die notwendige Klarheit für die Konsumenten“, sagt Glatz. Konsumenten, denen im Vorjahr nachträglich bei Pauschalreisen ein Kerosinzuschlag verrechnet wurde, haben die Möglichkeit, diesen vom Reiseveranstalter rückzufordern.

Die Arbeiterkammer hatte im Sommer des Vorjahres gegen den Reiseveranstalter Bentour wegen eines nach Buchung verrechneten Kerosinzuschlages eine Verbandsklage und einen Antrag auf einstweilige Verfügung eingebracht. Im Verfahren um die einstweilige Verfügung liegt nunmehr die OGH-Entscheidung vor. Das Hauptverfahren ist zwar noch offen, aufgrund der eindeutigen Entscheidung im Sicherungsverfahren geht die AK davon aus, dass das Hauptverfahren, sofern ein solches überhaupt noch geführt wird, die Entscheidungen des Sicherungsverfahren bestätigen wird.