Gewürze auf Messers Schneide – Mahlen war gestern, Schneiden ist heute

Egal ob Kümmel, Sesam, Salz oder Pfeffer – das hochwertige Titanschneidwerk des Gewürzschneiders ProCuTe mahlt nicht, sondern schneidet Gewürze von grob bis pulverfein und schärft sich mit jedem Gebrauch selbst. ProCuTe steht für Präzision und Nachhaltigkeit, sorgt für ein völlig neues Geschmacksempfinden und bietet dem Nutzer unendlich viele Möglichkeiten, mit Gewürzen und Aromen zu experimentieren. Der Gewürzschneider ProCuTe von Chroma wurde für kochmesser.de entwickelt und wird in Deutschland vom Messerspezialisten Christian Romanowski vertrieben.

Wenn gemahlen wird, riecht es nach Gewürzen, und viele lieben diesen Geruch. Tatsächlich aber ist ein Großteil des Geschmacks dann bereits aus dem Gewürz entwichen und verfeinert nicht mehr das Gericht. Denn Wärme und Quetschen sind die größten Feinde des Aromas. Die Molekülstruktur wird zerstört, die ätherischen Öle werden aus dem gemeinsamen Verbund gelöst und an die Luft abgegeben. Was gut riecht, ist das, was dem Gewürz dann im Kochtopf oder auf dem Teller fehlt. Ganz anders ist das bei ProCuTe, kurz für PROfessional CUtting TEchnology: Das innovative Schneidwerk wurde so designt, dass es die Gewürze schneidet und nicht mahlt, die Aromen bleiben erhalten. Das Ergebnis: Ein deutlich intensiverer Geschmack – und selbst mit kleinsten Dosen lässt sich ein großes Aroma erzielen.

Die Bandbreite beim feinen bis pulverfeinen Schneiden ist bei ProCuTe eine Revolution. Keine der handelsüblichen Mühlen kann eine solch feine Graduierung leisten und auch nicht die Gleichmäßigkeit der einzelnen geschnittenen Bestandteile des Gewürzes. Ob die Herstellung des eigenen Puderzuckers aus verschiedenen Zuckersorten oder feinstes Kaffeepulver als Topping auf dem Dessert, ProCuTe lädt zum Experimentieren ein.

Das Herzstück und zugleich der Schwachpunkt einer jeden Mühle ist das Mahlwerk. Romanowski hat sich als Spezialist für hochwertige Schneideprodukte bei der Entwicklung von ProCuTe für ein Schneidwerk aus Titan entschieden, da es gleich mehrere Vorteile mit sich bringt: Es ist korrosionsfrei, geschmacksneutral, antiallergen und bioverträglich. PROfessional CUtting TEchnology meint aber noch mehr. Das Schneidwerk, cutting gear genannt, ist schon vom ersten Moment an schärfer als handelsübliche Mahlwerke. Und im Gegensatz zu allen herkömmlichen Mühlen wird es im Laufe der Zeit nicht stumpfer, sondern schärft sich mit jedem Gebrauch auch noch selbst. „Wie ein neuer Motor, so muss auch eine Gewürzmühle erst eingefahren werden, damit sie ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht“, erklärt Romanowski, „ProCuTe ist deshalb eine Anschaffung fürs Leben.“

Den Gewürzschneider gibt es in verschiedenen Modellen, Formen und Farben, für den Tisch oder die Küche und wird damit den individuellen Ansprüchen von Hobbyköchen und Profiköchen gleichermaßen gerecht. Seine wahre Bandbreite entfaltet der Gewürzschneider ProCuTe allerdings bei dem Küchenmodell Kitchen, das ganz bewusst als offene „Mühle“ konzipiert wurde. Das bedeutet, dass das Küchentool einen schnellen Wechsel der Gewürze ermöglicht. Es lässt sich kinderleicht zerlegen und reinigen und ist spülmaschinenfest. Diese Eigenschaften und der kleine zusätzliche Behälter, der das frische Schneidgut auffängt, machen die Kitchen von ProCuTe auch zu einem professionellen Werkzeug für die Kreation eigener Gewürzmischungen: Ob das selbstgemixte pulverfeine Curry, eine individuelle Mischung aus Kräutern der Provence oder das Herstellen einer indischen Gewürzkomposition.

Designt wurde das revolutionäre Produkt vom Akantus-Design-Team aus Deutschland, das über einen Zeitraum von acht Jahren am Titanschneidwerk für ProCuTe getüftelt hat. „Wir wollten keine Kompromisse eingehen“, erinnert sich Auftraggeber Romanowski. „Auch wenn Titan zehnmal so teuer ist, bietet es doch zahlreiche Vorteile gegenüber den Materialien handelsüblicher Gewürzmühlen. Qualität hat eben ihren Preis.“ Seit vielen Jahren importiert Romanowski hochwertige Küchenmesser und das passende Zubehör. Mit einem Preis ab 139 Euro ist ProCuTe ein Premiumprodukt auf dem Markt der Gewürzmühlen, allerdings auch ein Produkt, das man getrost einmal vererben kann.

Gewürzschule mit neuem Zuhause

Das „Deutzer Loft“ in Köln ist Gewürzmanufaktur, Kochschule und Eventlocation in einem.
Seit Ende Januar hat die Kölner Gewürzmanufaktur Karls Feine Kost eine neue Heimat: Das Deutzer
Loft. In der 250 Quadratmeter großen, liebevoll renovierten Halle mit industriellem Charme begibt
sich Firmengründer Karl Hessing im Rahmen seiner Gewürzseminare auf aromatische Spurensuche. In
drei unterhaltsamen Stunden erfahren die Teilnehmer darin bisher Unbekanntes über die aufregende
Geschichte des Gewürzhandels, über die Wirkung und den richtigen Gebrauch von Gewürzen. In den
praxisorientierten Seminaren werden Mischungen von Ayurveda Curry bis Zatar eigenhändig
hergestellt und die Welt der Gewürze mit allen Sinnen erkundet. Bereits seit 2009 hält Karl Hessing
seine Gewürzseminare mit großem Erfolg in unterschiedlichen Kölner Locations ab.

Jetzt hat die
Gewürzschule im Deutzer Loft eine neue Heimat gefunden. Im März wird das Angebot um Kochkurse
erweitert. In der Kochschule lernen Einsteiger das Kücheneinmaleins, Pastafans stellen Nudeln selber
her und die Liebhaber von Meeresgetier bittet Hessing im Deutzer Loft „zu Fisch“. Natürlich spielt
auch hier das Thema Gewürze eine wichtige Rolle. Für Teambuilding, Firmenfeiern, Hochzeiten,
Geburtstage und andere Events mit bis zu 60 Personen bietet das Deutzer Loft zudem das perfekte
Ambiente. Die Räumlichkeiten sind außerhalb des normalen Kursprogramms anzumieten.

Deutzer Loft
Brügelmannstr. 16-18
50679 Köln
Web: www.karls-feine-kost.de

Mövenpick Hotels & Resorts von Amors Pfeil getroffen

Paare profitieren im Monat der Liebe von einem herzerwärmenden Angebot.

Verschaffen Sie Ihrem Liebsten einen unvergesslichen Valentinstag, indem Sie von unserem Angebot „Monat der Romantik“ in allen Mövenpick Hotels & Resorts im Nahen Osten und in Asien Gebrauch machen.

Zwischen dem 1. und 28. Februar kommen Paare in den Genuss von 50% Rabatt auf die zweite Übernachtung, erhalten ein romantisches Willkommensgeschenk, Frühstück auf dem Zimmer für zwei Personen und können bis 16 Uhr auschecken.

Toufic Tamin, Vizepräsident Sales & Marketing von Mövenpick Hotels & Resorts im Nahen Osten meint dazu: „In der heutigen Zeit ist es für Paare schwierig, sich am Valentinstag Zeit füreinander zu nehmen. Dieses Jahr ist es besonders schwierig, da der Valentinstag auf einen Montag fällt. Mit unserem Angebot „Monat der Romantik“ lassen Sie den Stress dieses Tages hinter sich. Paare können sich genau dann etwas Gutes tun, wann es ihnen am besten passt.“

Die Gäste können aus einer grossen Auswahl von zauberhaften Stadthotels und Resorts in beiden Regionen auswählen – sei es ein Urlaub im sonnenverwöhnten Dubai oder Phuket oder ein romantischer Kurzurlaub in Jordanien oder Hanoi.

Das Portfolio von Mövenpick Hotels & Resorts im Nahen Osten umfasst ein breites Angebot von Hotels in Beirut, Jordanien, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, VAE und Yemen. In Asien bieten wir aufregende Destinationen wie Vietnam und Thailand an.

Nähere Informationen finden Sie auf www.moevenpick-hotels.com

VKI testet TV-Geräte – 3D-Geräte im Spitzenfeld

Das Heimkino gehört inzwischen zur Grundausstattung film- und fernsehaffiner Haushalte und die Hersteller locken nun auch mit Kinospaß in 3D für zu Hause. Ob die Geräte wirklich halten, was sie versprechen, wurde anhand von mehr als 1.000 Testwerten bei mehr als 120 Fernsehern ermittelt. Die 34 besten Geräte mit und ohne 3D-Funktion mit einer Diagonale von 82 cm, 94 cm und 102 cm veröffentlicht der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seiner Testzeitschrift Konsument. Dabei zeigt sich, dass der allgemeine Trend in die richtige Richtung geht, denn im Vergleich zu früheren Tests musste kein Gerät mit „weniger zufriedenstellend“ beurteilt werden und auch die übrigen Testergebnisse fielen etwas besser aus. Zudem kam der 3D-Effekt bei den Testern gut an und auch technisch betrachtet erreichten vier der fünf 3D-Gerate ein „gut“ – einer von ihnen ging als Testsieger unter den Großen mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 102 cm hervor: Der Samsung LE40C750 besticht neben dem 3D-Effekt auch mit guter Bildqualität und hoher Vielseitigkeit.

Wenn auch die Werbung mit Kinospaß in der dritten Dimension für zu Hause lockt, ist dies doch etwas zu viel versprochen. Denn im Kino trägt die große Leinwand wesentlich zum einnehmenden 3D-Effekt bei, womit die kleinere Bildfläche im Wohnzimmer lange nicht mithalten kann. Nicht zu vergessen ist, dass für den 3D-Genuss eine Spezialbrille von Nöten ist, die manche der Tester als gewöhnungsbedürftig beurteilten und einige Tester erachteten den 3D-Effekt auf längere Dauer als anstrengend für die Augen. Zwar lässt das Angebot an 3D-Filmen noch zu wünschen übrig, VKI-Experte Paul Srna rät trotzdem: „Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, sich ein höherpreisiges Gerät anzuschaffen, ist mit einem 3D-Gerät gut beraten, denn diese sind auch für den 2D-Gebrauch sehr gut ausgestattet. Für 3D sollten allerdings die Preise für das Zubehör berücksichtigt werden.“

Durchwegs gilt, dass 3D-Fernsehgeräte gute Testergebnisse erzielen. Bei Samsung schneiden die 3D-Geräte sogar besser ab als 2D-Fernseher. Etwas anders sieht es bei Sony aus, der zwar mit dem 2D-Modell KDL-40HX700 den zweiten Platz belegt, noch vor den beiden 3D-Geräten, die aber mit einem „gut“ immer noch auf den vorderen Plätzen zu finden sind. Das 3D-Gerät von Panasonic hingegen enttäuschte mit einem „durchschnittlich“ als Test-Schlusslicht. Dass Qualität nicht zwangsläufig am Preis zu erkennen ist, zeigt sich hier sehr deutlich. Denn der Hersteller verlangt für den durchschnittlichen Ton, das schlechte Bild und den zudem hohen Energieverbrauch mit mehr als 2.400 Euro auch noch den höchsten Preis der getesteten Geräte.

Wein Mallorca – Bodega Ànima Negra

Wein Mallorca – Bodega Ànima Negra – Die Kultwein-Schmiede in Felanitx

Kaum ein Wein auf der Insel hat es wohl so verdient wie der Ànima Negra, die Bezeichnung „Kultwein“ verliehen zu bekommen. Seit drei Jahren wird nämlich genau dieser Wein von Experten und Fachkreisen mit absoluter Regelmäßigkeit unter die jeweils besten spanischen Weine gewählt. Anno 2002 kam er sogar zu der Ehre, im Weinjahrbuch der Tageszeitung „El Pais“ in der Kategorie „Preis-Leistungsverhältnis“ zum drittbesten spanischen Rotwein gewählt zu werden.

Dabei ist das Weinprojekt Àn Negra quasi aus einer „Schnapsidee“ entstanden. Im Jahre 1994 tat sich Francesc Grimalt, der mittlerweile an einem anderen Weinprojekt tüftelt, mit seinen Freunden Miquel Angel Cerda und Pere Ignasi Obrador zusammen, um aus ein paar alten und gepachteten Rebstöcken bei Felanitx den ersten Ànima Negra zu keltern. Diesem spontanen Unterfangen war zunächst nur mäßiger Erfolg beschert. Das änderte sich erst ein paar Jahre später, als 1998 der erste Versuch unternommen wurde, den Ànima Negra ausschließlich aus der Callet-Traube herzustellen. Und das, obwohl diese Rebsorte damals nicht gerade dafür bekannt war, gute Rotweine hervorzubringen. Wie auch immer. Dieser auch heute noch legendäre Rotwein, der nur in sehr geringer Stückzahl produziert wurde, hatte sofort großen Erfolg im In- und Ausland. Bis heute basiert der anhaltende Erfolg, der jetzt nur noch Zwei von der Rotweintankstelle, auf der unbedingten Einhaltung von hohen Qualitätsmaßstäben.

Bevorzugt genutzt werden 40 bis 60 Jahre alte Callet-Reben, die fast ausschließlich auf Mallorca wachsen. Und im Keller kommen ausschließlich neue französische Fässer zu Gebrauch. Gleichwohl arbeitet man seit neuestem sogar mit ausgewiesenen Experten französischer Barriquefassproduzenten zusammen, um diesen Gebrauch weiter zu perfektionieren. Das erklärte Ziel dieser Kooperation ist es, ein noch besseres Holz zu finden, um ein noch harmonischeres Ergebnis zu erreichen. Neben dem Spitzenprodukt „Ànima Negra Son Negre“ aus den Lagen Son Negre/Cas Concos, von dem jährlich maximal 3000 Flaschen abgefüllt werden, und dem „Ànima Negra“, den man unter dem rot geschwungenen Buchstabenpaar auf dem Etikett kennt, gibt es natürlich auch einen Zweitwein. Der ÀN/2 ist allerdings eine Cuvée und enthält zusätzlich zu Callet auch einen Anteil Cabernet, Merlot und Syrah. Seit neuestem gibt es bei Ànima Negra auch einen Weißwein namens „Quibia“ im Sortiment. Diese Cuvée aus Prensal Blanc und Muskateller – man beachte, es ist Ànima Negras erster Weißer – kommt mit einer Frische daher, die ungewöhnlich ist für Mallorcas Weißweine. Es gilt als Resumée festzuhalten: Was diese Jungs machen, wird einfach gut.

www.anima-negra.de

www.mallorquiner.com

Candy Sprays für Kinder gefährlich

Candy Sprays für Kinder gefährlich

Pumpsprays mit flüssigen Süßwaren enthalten sehr viel Säure, die den Zahnschmelz angreifen und bei unsachgemäßem Gebrauch Hautreizungen verursachen kann.

„Candy Sprays“ sind für Kinder nicht unbedenklich. Die flüssigen Süßwaren haben einen hohen Säuregehalt – vergleichbar mit dem von frischem Zitronensaft. Gelangt der Inhalt versehentlich ins Gesicht, kann es zu Hautreizungen und tränenden Augen kommen, gibt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zu bedenken. Zudem kann die enthaltene Säure den Zahnschmelz angreifen.

„Candy Sprays“ sind flüssige Süßigkeiten, die mit Pumpsprayfläschchen in den Mund gesprüht werden. Sie bestehen aus Wasser, das mit Zuckeraustauschstoffen, Zitronensäure, Süßstoffen, Konservierungsstoffen, Aromen und Farbstoffen versetzt ist. Mit der Aufmachung der Produkte sprechen die Hersteller vor allem Kinder und Jugendliche an. Häufig sind die Produkte mit Hinweisen wie „Achtung: Direkt in den Mund, nicht in die Augen sprühen“ versehen. Solche Warnungen werden von Kindern aber meist nicht wahrgenommen. In den vergangenen Jahren hatten bereits Behörden in Kanada und Großbritannien vor solchen Candy Sprays gewarnt, erklären die Verbraucherschützer.

In der Küche auf versteckte Keime achten

In der Küche auf versteckte Keime achten

Wenn das Frühjahr beginnt, steht meist auch der Frühjahrsputz auf dem Plan. Vor allem in der Küche ist Sauberkeit angesagt. Doch trotz blitzender Spüle und sauberem Herd sind noch viele Keime vorhanden. Geschirr- und Wischtücher beispielsweise enthalten nach häufigem Gebrauch Krankheitserreger, die beim Reinigen und Abtrocknen auf Arbeitsflächen und Geschirr übertragen werden. Hier hilft regelmäßiges Wechseln der Tücher. Auch Spüllappen müssen regelmäßig ausgetauscht werden und sollten nach jedem Gebrauch so aufgehängt werden, dass sie austrocknen können.

Schneidbretter sind direkt nach jeder Verwendung gründlich mit heißem Wasser zu reinigen und gut zu trocknen. Kunststoffbrettchen lassen sich gut in der Spülmaschine säubern. Bei Brettern aus Holz besteht die Gefahr, dass die Risse bei Kontakt mit Wasser zuquellen: Die darin eingeschlossenen Keime entgehen der Reinigung und gelangen bei erneutem Gebrauch auf das Lebensmittel. Daher sollten Schneidbretter regelmäßig ersetzt werden.

Auch die eigene Hygiene ist wichtig: Bereiten Sie Speisen möglichst nur mit frisch gewaschenen Händen zu. Auch nach dem Verarbeiten von rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Geflügel, Salat und Eiern sind die Hände mit warmem Wasser und Seife zu reinigen.

Wer nur einige wichtige Regeln beachtet, kann Hygienefehler vermeiden und so sich und seine Familie vor Krankheiten schützen.

Weihnachtsgebäck ist sicher

Weihnachtsgebäck ist sicher

Das baden-württembergische Verbraucherministerium hat in einigen Proben des Backtriebsmittels Hirschhornsalz aus China Melamin festgestellt und die beanstandete Ware sofort gesperrt.

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) weist darauf hin, dass sich die Melaminfunde auf das Hirschhornsalz mit Herkunft aus China beschränken, das im Einzelhandel für den häuslichen Gebrauch angeboten wird. Europäisches Hirschhornsalz ist nicht betroffen. Industriell hergestelltes Weihnachtsgebäck wurde bei den amtlichen Untersuchungen nicht beanstandet.

Mundwasser auf dem Prüfstand

Mundwasser auf dem Prüfstand – LAVES empfiehlt umsichtigen Gebrauch

Gepflegte Zähne bleiben gesund. Doch Mundwässer können Wirkstoffe enthalten, die bei falschem Gebrauch die Gesundheit beeinträchtigen. Im Institut für Bedarfsgegenstände Lüneburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden daher von 2006 bis 2008 Untersuchungen an 36 Mundspülungen und 26 Mundwasserkonzentraten vorgenommen. Testpunkte: Der Gehalt an Fluorid und der Alkoholgehalt.

Fluoridverbindungen dienen der Kariesprophylaxe. Wird jedoch in der Zeit der Zahnentwicklung zu viel Fluroid aufgenommen, kann dies zu Zahnschmelzflecken in den bleibenden Zähnen führen. Bei einer zu hohen Aufnahme über Jahre hinweg kann es zu einer unerwünschten Einlagerung von Fluorid in die Knochen kommen. Hierbei ist zu bedenken, dass Fluorid nicht nur im Mundwasser enthalten sein kann, sondern auch in Zahnpasta oder Trinkwasser. 24 Proben von Mundspülungen und 12 Proben von Mundwasserkonzentraten (Pflegemittel, die vor Gebrauch mit Wasser verdünnt werden) wurden auf Fluorid untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Die Gehalte in den fluoridhaltigen Produkten lagen stets unter der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmenge von 0,15 Prozent. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt jedoch eine noch strengere Fassung des Maximalgehaltes an Fluorid. Auch diese angeratene Höchstkonzentration von 0,05 Prozent wurde lediglich bei zwei Proben geringfügig überschritten.

Doch was für erwachsene Verbraucher tauglich ist, muss für Kinder noch lange nicht geeignet sein. Laut BfR sollten Kinder unter sechs Jahren gar keine fluoridhaltigen Mundspülungen verwenden. Für Kinder ab sechs Jahren sollte die Konzentration an Fluorid wesentlich geringer sein, etwa bei 0,02 Prozent liegen. Zudem sollten Kinder fluoridhaltige Spülungen höchstens zweimal täglich anwenden. Im LAVES-Institut für Bedarfsgegenstände wurden zwei speziell für Kinder ausgelobte Mundwässer untersucht. Die Fluoridgehalte entsprachen mit 0,018 und 0,025 Prozent der Empfehlung für diese Zielgruppe.

Erst recht ungeeignet für Kinder sind Mundspüllösungen, die Alkohol (Ethanol) enthalten. Für den Höchstgehalt von Ethanol existiert zudem keine rechtliche Regelung. Im LAVES-Institut wurde bei 29 Mundspülungen sowie 25 Mundwasserkonzentraten der Ethanolgehalt bestimmt. Beruhigend: Bei keinem der speziell für Kinder gedachten Erzeugnisse wurde Alkohol nachgewiesen.

Bei 15 Mundspülungen wurden Gehalte bis zu 18 g pro 100 g festgestellt. Bei 23 Mundwasserkonzentraten konnten Ethanolgehalte zwischen 6 g und 86 g pro 100 g nachgewiesen werden. Manche Produkte wiesen also erhebliche Alkoholmengen auf, wobei Mundwasserkonzentrate vom Konsumenten vor Gebrauch noch einmal stark verdünnt werden.

Entscheidend ist, dass die Verbraucher fluorid- oder alkoholhaltige Mundwässer nicht herunterschlucken. Zudem lohnt es sich, Etikett oder Gebrauchsanweisung genau zu studieren. Denn bei Erzeugnissen mit Ethanol muss in der Liste der Bestandteile „Alcohol“ oder „Alcohol denat.“ verzeichnet sein. Auch die Angabe „Enthält …fluroid“ oder „Enthält …fluorphosphat“ mit Nennung der eingesetzten Fluorverbindung ist vorgeschrieben. Konkrete Mengenangaben von Alkohol oder Fluorid bleiben jedoch für den Hersteller freiwillig. Die Verbraucher können sich damit helfen, nur Spülungen zu erwerben, bei denen die Gehalte angeführt sind.

Nähere Informationen finden Sie unter www.laves.niedersachsen.de

Erdbeerjoghurt -Öko Test

Fertiger Erdbeerjoghurt aus dem Kühlregal konnte bei einer großen Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST nicht rundum überzeugen. Besonders schlecht schnitten gerade die viel beworbenen großen Marken wie Landliebe, Danone und Müller ab. Hauptkritikpunkte der ÖKO-TESTer: In allen Erdbeerjoghurts steckt deutlich mehr Zucker als in einem selbst zubereiteten Produkt. Und: Die meisten Joghurts enthalten zugesetzte Aromen. Viele sind auch überaromatisiert, das heißt, es stecken mehr als zehnmal so viele Aromastoffe drin wie der jeweilige natürliche Fruchtanteil mitbringen würde. Ohne zugesetztes Aroma kommen nur die Bio-Joghurts und der Erdbeerjoghurt von Norma aus.

„Nordic Walking – das sind unsportliche Frauen, die tratschend durch den Park wackeln“. Von wegen: Der Sport ist Klasse, haben ÖKO-TEST-Redakteure im Selbstversuch herausgefunden. Allerdings hapert´s mit dem Zubehör. Denn bei einem großen Praxis- und Schadstofftest machten die untersuchten Nordic-Walking Stöcke überhaupt keine gute Figur: Sie enthielten ein ganzes Sammelsurium an Schadstoffen, teilweise in unglaublichen Mengen. Und auch im praktischen Bereich konnten viele Stöcke nicht punkten. Das ging soweit, dass die Experten und Testläufer einigen Modellen bescheinigten, sie seinen allenfalls zum Wandern geeignet.

Klopapier ist ein Allerweltsprodukt, das jeder braucht und jeder benutzt – gut sechs Mal am Tag. Deshalb nahm ÖKO-TEST jetzt verschiedene Marken unter die Lupe. Das Ergebnis: Einige Hersteller verwenden immer noch Zellstoff, der aus frischen Holzfasern hergestellt wird. Das ist die reinste Verschwendung wertvoller Rohstoffe. Da können die Produzenten auch nicht mehr geltend machen, dass Klopapier aus Recyclingpapier im Gebrauch schlechter wäre. Denn der Praxistest von ÖKO-TEST hat gezeigt: Sowohl in Sachen Saugfähigkeit als auch Reißfestigkeit sind die Klopapiere aus Recyclingpapier mittlerweile in Ordnung. Insgesamt waren die Discounterprodukte im Vergleich zur Markenware besser.

Die aktuelle Mai-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins enthält insgesamt 12 verschiedene Tests, dazu jede Menge weitere Verbraucherthemen, unter anderem ein großes Special zum Thema Krankenversicherungen mit vier verschiedenen Tests. Das neue ÖKO-TEST-Magazin erscheint bundesweit am 28. April 2008 und kostet 3,50 Euro.

Die Tests im Einzelnen

* Erdbeerjoghurt: Landliebe, Danone und Müller nur „ausreichend“.
* Möhren: Durchweg gute Ergebnisse.
* Trinkmahlzeiten/-breie: Das Zeug gehört vom Markt genommen.
* Babyschlafsäcke: Schadstoffe und Sicherheitsmängel.
* Spiele-Software: Familienspiele am Computer.
* Haarspülungen: Manche stressen die Haare zusätzlich.
* Toilettenpapier: Im Praxistest gab es einige Überraschungen.
* Nordic-Walking-Stöcke: Viele Schadstoffe und Mängel im Gebrauch
* Zahnzusatzversicherungen: Günstig und leistungsstark gibt es nicht.
* Private Krankenversicherungen: Große Leistungsunterschiede beim First-Class-Schutz.
* Tarifwechsel: Immer noch großes Sparpotential.
* Krankenkassen Wahltarife: Nicht für jeden geeignet.