Das neue Feldschlösschen Restaurant eröffnet am 2. Juni 2012

Gerade rechtzeitig für die Sommersaison wird in Rheinfelden das neu gestaltete Restaurant auf dem Brauereiareal wiedereröffnet. Am Samstag, 2. Juni findet die Eröffnung statt. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

Seit April laufen die Umbauarbeiten im Restaurant auf dem Gelände der Brauerei Feldschlösschen, ehemals bekannt als «Schlossgarten». Der Innenraum des 1885 erbauten Hauses wurde vom renommierten Architekten Andrin Schweizer neu gestaltet. Zukünftig wird man hier in die Welt von Feldschlösschen eintauchen und echte Bierkultur erleben.

Eröffnungsfeier am Samstag, 2. Juni 2012

Am Samstag, 2. Juni ist die Region zu einer Eröffnungsfeier eingeladen: Um 14 Uhr findet der offizielle Eröffnungsakt statt, der von der Stadtmusik Rheinfelden begleitet wird. Auf dem Vorplatz des Restaurants wird von 14 bis 17 Uhr das Oldtimerfahrzeug «Durstwehr» stehen und das Schlossfräulein wird den Besucherinnen und Besuchern ein frisch gezapftes Bier oder ein alkoholfreies Getränk offerieren. Vom Bahnhof zum Schloss sind die Feldschlösschen-Kutschen unterwegs. Und selbstverständlich lädt das Restaurant zum Geniessen und Verweilen ein.

Lokal mit viel Bierkultur
Das umgebaute Feldschlösschen Restaurant ist das erste «Feldschlösschen-Flagship». Weitere Betriebe, die nach dem gleichen Prinzip konzipiert sind, sollen in anderen Städten folgen. «Das erste Feldschlösschen-Flagship steht für die neue Bierkultur, die immer mehr Menschen anspricht. Bier ist ein Lifestyle-Getränk für Frauen ebenso wie für Männer», betont Andrin Schweizer, Architekt des neu gestalteten Restaurants. Der Umbau dauerte von Ende März bis Ende Mai. Die Aufträge wurden an Handwerker aus der Region vergeben. Entstanden ist ein Restaurant, in dem sich jede und jeder willkommen fühlt. Hochtische, lange Sitzbänke, Stammtische, Parkettböden und viel Holz. Hier soll man den Menschen begegnen, mit ihnen gesellig sein. Auch mit dem Angebot aus der Küche wird das Restaurant neue Wege gehen: sei es mit speziellen Kompositionen, die besonders gut zum Bier passen oder mit Zutaten, die aus der Bierherstellung stammen. Zudem wird eine grosse Auswahl von 12 Offenbieren
und 17 Flaschenbieren geboten.

Das öffentliche Restaurant soll zum Treffpunkt für Ausflügler, Gruppen und Gourmets werden. Jassrunden, Vereine und Brauereibesucher sind ebenso willkommen wie die Liebhaber der gehobenen Gastronomie. Für die verschiedenen Bedürfnisse stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung. Rund 150 Plätze gibt es im lauschigen Biergaten unter den Kastanienbäumen. Bei schönem Wetter reicht der Blick bis in den Schwarzwald und bei jedem Wetter ist das nahe Schloss beeindruckend.

Gastfreundschaft hat bei Feldschlösschen Tradition
Seit jeher hat Gastfreundschaft bei Feldschlösschen Tradition. Bereits im Gründungsjahr der Brauerei 1876 hatten die Herren Wüthrich und Roniger das Patent für eine Sommerwirtschaft im Feldschlösschen erhalten. Der weite Blick über das Rheintal und auf den Schwung der Schwarzwaldberge mochte bei schönem Wetter manchen Besucher anziehen. Am 26. November 1876 wurde die Pintenwirtschaft zum «Feldschlösschen» eröffnet. Das Lokal befand sich im Parterre des Wohnhauses der Feldschlösschen-Gründerfamilie Wüthrich. Da mit ihrer Zunahme die Familie den Raum für sich brauchte, er überdies für eine Wirtschaft ungenügend war, wurde der Bau des eigentlichen Brauerei-Restaurants beschlossen. Am 30. August 1885 wurde es eröffnet.

Feldschlösschen ist der Tradition der Gastfreundschaft treu geblieben: Jährlich begrüsst die Brauerei 25’000 Besucherinnen und Besucher im Schloss. Das neu eröffnete Restaurant wird für die Gäste ein zusätzliches attraktives Angebot bieten.

www.feldschloesschen.com

Kochbuch: "Weiberwirtschaften Rheinland-Pfalz"

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, unterstützt von BuchMarkt und der Allgemeinen Hotel– und GastronomieZeitung, hat „Weiberwirtschaften Rheinland-Pfalz“ aus dem Hädecke Verlag zum KOCHBUCH DES MONATS Mai 2012 gekürt.

Das Buch ist ein schöner Zwitter. Zum einen ein Reiseführer zu guten Gasthäusern in Rheinland-Pfalz, zum andern ein Kochbuch mit 63 relativ bodenständigen Rezepten aus deren Küchen.
In Kohls Stammlanden ist der Bogen kulinarischer Genüsse weit gespannt. Von den Rieslingen der Mosel, dem Spargel im sandigen Boden des Rheinufers bis zum Wild aus pfälzischen Wäldern. Eine Weinsuppe darf nicht fehlen (mit Zimtcroûtons und Parmesan), ein Spargelflammkuchen mit Walnüssen (leider das einzige Spargelrezept), der berühmte Saumagen natürlich und überraschend viele Wildgerichte, wofür wohl der Jäger aus Kurpfalz gesorgt hat.
Dem Verlag ist ein sehr sinnliches Buch gelungen und ein besonderes dazu, denn alle Wirtschaften werden von Frauen betrieben.
Im Wonnemonat gibt es viele Feier- und Brückentage. Also schnappen wir uns die „Weiberwirtschaften Rheinland-Pfalz“ und fahren immer der Nase nach. Uns führt der Zufall. Wir wollen die Seele baumeln lassen und gut essen: Frikadellen nach Art von Oma Mine, einen frühlingshaften Bachsaibling mit Sauerampferpüree, Rehkeule in Dornfeldersauce oder nur einen kleinen Buttermilch-Pfannkuchen. – Merke: Gastfreundschaft ist weiblich.
(Frank Brunner)

Die Jury:
Timm Meierhans, unser jüngster Sternekoch, Rheinhesse
Familie Krumm, das Buch hat ihre ersten Tests bestanden
Robert Menasse, Schriftsteller
Frank Brunner, Kritiker

Rezeptprüfer:

Henri Bach, zwei Sterne, Rheinland Pfälzer aus Boppard

Christa Aubel/ Barbara Feyerabend: Weiberwirtschaften Rheinland-Pfalz, Weil der Stadt (Hädecke Verlag), 2011, 200 Seiten, Gebunden, ISBN:978-3-7750-0504-3 ( portofrei bestellen )

Treffpunkt Kafenion – Kaffeegenuss auf zypriotisch

Wo Touristen und Einheimische zusammen kommen

Kafenia gehören zum zypriotischen Leben wie – zumindest auf der drittgrößten Mittelmeerinsel – der Zucker zum Kaffee. Im entlegensten und kleinsten Inseldorf und genauso im modernsten Neubauviertel einer Stadt finden Besucher ein oder mehrere der zypriotischen Kaffeehäuser. Kaffeegenuss auf zypriotisch, das ist viel mehr als die kurze Gaumenfreude dieses beliebten Heißgetränkes. Vielmehr sind die Kafenia eine Institution: Einheimische verkehren hier, um Karten oder Tavli zu spielen, Zeitung zu lesen oder um ein kleines Schwätzchen zu halten. Einen Getränkezwang gibt es nicht, und so sitzen die Zyprioten oft stundenlang vor dem Kafenion in der Sonne, während im Hintergrund der obligatorische Fernseher die neuesten Informationen verbreitet.

In der Regel sind die Kafenia noch aus Großmutters Zeiten, die zweckmäßige Ausstattung beschränkt sich auf Holzstühle, Holztische und eine kleine Theke. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, der Austausch und oftmals lebhafte Diskussionen. Obwohl die Kafenia bis in heutige Zeiten eine Männerdomäne geblieben sind, ist Frauen der Zutritt keineswegs verboten. Auch weibliche Touristen sind in den Kaffeehäusern gerne gesehen und werden – ganz in der Tradition der zypriotischen Gastfreundschaft – oftmals in die Gesprächsrunde aufgenommen. Bei einem Kaffee, Wein oder Schnaps können Reisende den Wortwechseln über Gott und die Welt beiwohnen.

Nicht nur die Atmosphäre, auch der Kaffee selbst ist auf Zypern eine Besonderheit: Unterschieden wird nicht allein nach Grad der Süße, sondern ebenso nach den Variablen Menge des Kaffeepulvers und Dauer des Aufkochens. Und so gibt es allein den mittelsüßen Kaffee in acht Varianten. Milch hingegen gehört nicht in einen zypriotischen Kaffee, der traditionell aus einer dickwandigen Porzellantasse getrunken wird.

Auch im Kafenion treffen Urlauber auf die typisch zypriotische Gastfreundschaft. Wer zu einem Kaffee eingeladen wird, sollte zum einen die Einladung unbedingt annehmen, um den zypriotischen Gastgeber nicht zu beleidigen, zum anderen das Kaffeehaus nicht verlassen, bevor der Kaffee nicht wenigstens kalt geworden ist – und so die Gelegenheit ergreifen, den spannenden Geschichten der Einheimischen zu lauschen.

VILA VITA Hotels überzeugen mit gelebter Gastfreundschaft

Die VILA VITA Hotels befinden sich in Deutschland, Österreich und Portugal und zählen mit ihren fünf Hotels, einem prämierten Weingut und einem Congresszentrum zu den kleinen, feinen Gruppen der Branche. Jedes Haus unterscheidet sich in Lage und Design, jedoch vereint über die ganz persönliche Note der Gründerfamilie Pohl. In allen Refugien finden Gäste eine familiäre Atmosphäre, Liebe zum Detail und eine Gastfreundschaft, die von Herzen kommt. Zu den Domizilen gehören die Fünf-Sterne-Hotels VILA VITA Parc an der Algarve mit eigenem Weingut und das VILA VITA Rosenpark in Marburg sowie die Vier-Sterne-Anlagen VILA VITA Pannonia im Burgenland, VILA VITA Burghotel in Dinklage und das VILA VITA Anneliese Pohl Seedorf am Plauer See. Neuester Zugang ist das Congresszentrum Marburg, das am 8. November 2011 eröffnet wurde und dem VILA VITA Rosenpark angegliedert ist.

VILA VITA Parc, Algarve
Das Flaggschiff der Gruppe liegt an der portugiesischen Algarve und ist Mitglied bei der renommierten Kooperation The Leading Hotels of the World. Das VILA VITA Parc befindet sich inmitten einer blühenden, subtropischen Parkanlage und besticht durch eine maurisch inspirierte Architektur. Ein privater Strand, 180 luxuriöse Zimmer und Suiten, ein Spa, ein Kinder Club, verschiedene Tagungsräume und das Zwei-Sterne-Restaurant Ocean verwöhnen die Gäste. Nur eine Autostunde entfernt lädt das firmeneigene Land- und Weingut Herdade dos Grous auf 730 Hektar zu einem Ausflug ein. Es beliefert das Resort mit vielfach prämierten Weinen, Olivenöl und biologisch angebauten Produkten.

VILA VITA Rosenpark, Marburg
Das VILA VITA Rosenpark befindet sich in einer ruhigen Lage, nur wenige Gehminuten vom Zentrum der historischen Oberstadt Marburgs entfernt. Mit seinen 138 Zimmern und Suiten, einem 1000 Quadratmeter großen Wellnessbereich und den größten Tagungsräumlichkeiten der Stadt bildet es den idealen Rahmen für Geschäfts- und Freizeitreisende. Den Gästen stehen nicht nur zwei Restaurants, ein Weinkeller, ein Caféhaus mit Konditorei und drei Bars im Hotel zur Verfügung, sondern außerhalb auch ein Feinkostgeschäft, die Traditionswirtschaft Bückingsgarten unterhalb des Landgrafenschlosses sowie das Restaurant Waldschlösschen und die historische Event-Scheune in idyllischer Lage in Dagobertshausen.

Zum neuen Congresszentrum mit Platz für bis zu 400 Personen sind es nur wenige Schritte. Es besticht durch ein großzügiges Atrium, helle Räume, edle Materialien und modernste Konferenztechnologie.

VILA VITA Pannonia, Seewinkel
Nur rund 80 Kilometer von Wien entfernt befindet sich das VILA VITA Pannonia am Rande des UNESCO-Welterbe Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel im Burgenland. 166 Übernachtungsmöglichkeiten, ein Wellness-Parc mit Naturbadeteich und Badeinsel, die Villa Kunterbunt für die Kleinen, ein Erlebnis-Obstgarten, ein ZEN-Garten und eine Vielfalt an Freizeitaktivitäten sorgen für ein Rund-um-Wohlgefühl. Zu den weiteren Highlights zählen ein exklusiver Weinkeller mit zirka 10.000 Flaschen, die Hochzeitskapelle St. Martin und ein Hauben-Restaurant. Mit dem „Anneliese Pohl Energiezentrum“, einem ökotouristischen Zentrum für erneuerbare Energien mit Biomasse-Heizwerk, einer Fotovoltaik-Anlage und zusätzlichen Sonnenkollektoren, einem integrierten Konferenzraum, angrenzendem Energiepark und einem 25 Meter hohen Aussichtturm leistet das VILA VITA Pannonia einen wertvollen Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz.

VILA VITA Burghotel, Dinklage
Fernab von Trubel und Großstadtleben liegt das VILA VITA Burghotel in direkter Nachbarschaft zur Wasserburg Dinklage im Oldenburger Münsterland. Es ist im Stil eines norddeutschen Fachwerkhauses errichtet. 55 gehoben ausgestattete Zimmer, die Wellnessoase Burgtherme, ein 54 Hektar großer hoteleigener Wildpark mit Streichelzoo und viele Freizeitmöglichkeiten laden zu Ruhe und Entspannung ein. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen das Restaurant Kaminstube, ein Cafe und die Kardinal-Bar.

VILA VITA Anneliese Pohl Seedorf, Plauer See
Als autofreies, naturbelassenes Dorf konzipiert liegt das VILA VITA Anneliese Pohl Seedorf direkt am 38 Kilometer großen Plauer See, dem drittgrößten Gewässer der Mecklenburgischen Seenplatte. Es ist in zwei kleine Dörfer unterteilt und verfügt über insgesamt 94 Zimmer für 188 Gäste. Natürliche Materialien aus der Region wie Schilf, Weide und Holz fanden hier Verwendung. Helle Farben und eine leichte Atmosphäre laden zu unbeschwerten Stunden ein. Zu den Besonderheiten gehören drei großzügige Seevillen, die Strandbar, der Naturschwimmteich mit Saunadorf und verschiedene Veranstaltungsräumlichkeiten.

Weitere Informationen stehen unter www.vilavitahotels.com

Bei „Grün“ bitte Stopp – nicht weitergehen!

„Welterbe-Gastgeber“ laden zu Entdeckungsreisen ins romantische Mittelrheintal ein. Ein grünes Schild weist den Weg

Zwischen Rüdesheim und Koblenz, wo der Rhein am romantischsten ist, wo stolze Burgen von den Höhen grüßen und weltberühmte Rieslinge wachsen – da sind sie zu Hause: die „Welterbe-Gastgeber“. Sie leben mitten im Paradies und haben einen der schönsten Landstriche der Welt geerbt. Wer bei ihnen Station macht, erlebt das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal mit ganz neuen Augen. Die Liebe zu ihrer Heimat ist so ansteckend wie die Passion für ihr Tun. Wer liebevoll bekocht, herzlich betreut, sanft gebettet und rund um gut informiert sein möchte, der kehrt bei ihnen ein. Unter www.welterbe-gastgeber.com sind alle Betriebe zu finden, die bei der Qualitäts-Offensive mitmachen. Und damit man vor Ort nicht lange suchen muss, weist ein grünes Schild am Eingang des jeweiligen Betriebs den Weg. Ein Zertifikat sorgt für die offizielle Anerkennung und Auszeichnung als „Welterbe-Gastgeber“. Und weil die „Welterbe-Gastgeber“ immer besser werden wollen, unterwerfen sie sich freiwillig einer ständigen Qualitätskontrolle.

Mittlerweile sind fast 20 Betriebe auf beiden Rheinseiten zum „Welterbe-Gastgeber“ ernannt worden. Alle ziehen an einem Strang, sind miteinander vernetzt und setzen alles daran, ihren Gästen Tür und Tor für einen Aufenthalt mit echter Erlebnisqualität zu öffnen. Hotels und Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen und Gasthäuser sind mit dabei. Doch eins ist allen gemeinsam: Wo „Welterbe-Gastgeber“ dran steht, da ist auch einer drin. Und da wird Gastfreundschaft, die von Herzen kommt, ganz groß geschrieben.

Erklärtes Ziel der „Welterbe-Gastgeber“ ist es, ihren Gästen das Mittelrheintal in allen seinen Facetten auf sehr persönliche Art nahe zu bringen. Dazu gehört auch, über Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen sachkundig zu informieren und regionalen Produkten den Vorzug zu geben. Nicht zuletzt sollen auch die Weine aus den weltberühmten Lagen der Region thematisiert und zu angemessenen Preisen angeboten werden. Kurz: Das Brot kommt direkt vom Bäcker um die Ecke, der Wein ist hinterm Haus gewachsen – und: es kann durchaus passieren, dass man die Zeit vergisst und beim Wohlfühl-Wirt viel länger als geplant verweilt. Weitere Überraschungen sind nicht ausgeschlossen …

Die Qualitäts-Offensive der „Welterbe-Gastgeber“ ist ein Projekt des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Weitere Informationen:
Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal
www.welterbe-gastgeber.com

CittàSlowFestival in Nördlingen

CittàSlowFestival in Nördlingen

Nördlingen und das Donau Ries: eine Region feiert Ihr CittàSlow-„Sein“! Mit einem für eine Stadt aus der bayerisch-schwäbischen Provinz bemerkenswerten Aufwand. Drei Tage lang, vom 13. bis zum 15. August 2010, steht der Marktplatz im Zentrum der Stadt ganz im Zeichen von CittàSlow und seinen Botschaften. Ein Fest für Geschmack, Kultur und Gastfreundschaft – mit einer faszinierenden Mischung aus Genuss, Musik und Information.

Die Veranstalter, die Stadt selbst und der Stadtmarketingverein sehen das Festival als Kick-off-Veranstaltung zur CittàSlow-Mitgliedschaft, eine Auszeichnung, die Nördlingen als 9. Stadt in Deutschland erhalten hat. Dem zufolge hat man auch alle anderen bundesdeutschen CittàSlow-Städte eingeladen, die sich ebenfalls in der weißen Zeltstadt präsentieren sollen. In den Zelten, die sich rund um einen so genannten „Magic Sky“, einen frei hängenden Schirm mit 22 Meter Durchmesser, gruppieren werden, stellen Handwerker, Künstler, Produzenten und Händler das aus, was die Identität einer Region ausmacht.

Auf der Hauptbühne werden sich Gesprächsrunden zu relevanten Slowfood-Themen auf einem „roten Sofa“ mit Weltmusik im besten Sinne des Wortes ergänzen. Headliner wie Helmut Zerlett wechseln sich mit lokalen Musikanten ab. Höhepunkt am Eröffnungsabend ist eine Illumination des Marktplatzes nach Pink-Floyd-Musik, am Samstag findet die „Nacht der langen Tafel“ statt, an der Einwohner und Gäste quer durchs Festivalgelände gemeinsam essen, trinken und diskutieren werden. Höhepunkte am Sonntag werden die musikalische Lesung von Vincent Klink im Zusammenspiel mit Patrick Bebelaar und der kulinarische Abschlussabend mit den Jeunes Restaurateurs der Region Süd sein.

Ein umfangreiches Kinderprogramm bindet auch den Nachwuchs in die Ideenwelt von CittàSlow ein, Kinderkochen, Geschmacksparcours und ein „Sinneswandel“ genannter Tastgarten laden zu spielerischem Lernen ein. Es ist das erste Festival dieser Art, das eine deutsche CittàSlow-Stadt veranstaltet und Nördlingen, die ehemals freien Reichsstadt an der „Romantischen Straße“, hofft, damit für die gesamte Bewegung Zeichen setzen zu können.

Nördlingen ist eine schöne Stadt, die mit ihrem komplett erhaltenen Stadtkern wohl einzigartig auf der Welt ist. Die rundum begehbare Stadtmauer, der Kirchturm „Daniel“, von dem nach wie vor jeden Abend der Türmer seinen Wächterruf „So, G´sell, so“ ruft, und das mittelalterliche Stadtbild, wertvolle Kunstwerke und interessante Museen hinterlassen bei Besuchern einen bleibenden Eindruck.

Aber Nördlingen ist nicht nur Mittelalter, alles andere als ein begehbares Museum, sondern vielmehr auch eine moderne Stadt mit hohem Kultur-, Sport- und Freizeitwert. Eine Stadt, in der es sich gut leben lässt: 20.000 Einwohner groß, mit sämtlichen Schulen und Behörden. Die einmalige Landschaft im Meteoritenkrater „Ries“, Naherholungsgebiete und interessante Kulturdenkmäler in der Region machen Nördlingen lebens- und liebenswert – zur CittáSlow, wie sie im Buche steht.

Diesem CittàSlow-Gedanken ist selbstverständlich das gesamte „Talk“-Programm gewidmet: Dr. Rupert Ebner aus dem Slowfood-Vorstand wird über das Projekt Werdenfelser Rinder plus Chancen für einheimische Vermarkter genauso reden wie beispielsweise Martina Meuth und Bernd Duttenhöfer „Wo die glücklichen Hühner wohnen“. Der Publizist Dr. Peter Peter von der Università delle scienze erklärt die Kulturgeschichte der deutschen Küche und Tourismus-Manager reden über nachhaltige Entwicklung im Städtetourismus.

Alles in allem sind drei Tage kurzweilige und gleichwohl wichtige und interessante Unterhaltung geplant, zu denen die Veranstalter auch und gerade viele Menschen erwarten, die ursprüngliche Landschaften zu schätzen wissen, faszinierende Handwerkskunst und die Echtheit regionaler Produkte. Die mit Nördlingen zusammen ein Fest für Kultur, Geschmack und Gastfreundschaft feiern wollen. Sollte das Festival den erwünschten Erfolg zeitigen, ist im Donau-Ries eine Fortsetzung in festem Turnus angedacht. Peter Urban

Westfälische Adelsküche

WDR, Montag, 11.01. um 11:40 Uhr

Fürstlich speisen

Westfälische Adelsküche

Thema: Französische Hoftaube in Bergpfefferjus

Gastfreundschaft groß geschrieben: Gediegene Speisen und Getränke für die oft zahlreichen Gäste sind seit je Maßstab für eine gepflegte heimische Küche beim westfälischen Landadel. Dass auch die jüngere Generation daran festhält, stellte Filmautor Winfried Baetz bei seinem Besuch auf drei alten Anwesen fest.

Erstmal einen Ginger-Likör, bevor es im Weserbergland mit Pferd und englischen Bloodhounds zur Meutejagd geht, zu der sich die Freunde auf Schloss Niesen zusammenfinden. Cassis mit Johannesbeersaft aus eigener Ernte bietet Friedrich Freiherr von Elverveldt als Aperitif zum Gastmahl aus Trüffeln und fein garnierten Rehmedaillons. Auch auf dem benachbarten Schloss Hembsen pflegt man seine eigene Getränke-Kultur. Die Tisane, Kräutertee im französischen Stil, ist nach dem feinen, sauersüßen Rindfleischtopf eine willkommene Abrundung bei der Familie von Kempski.

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

Dmax, Mittwoch, 30.12. um 09:15 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

In der Toskana

Die italienische Gastfreundschaft lockt Bestseller-Autor Anthony Bourdain dieses Mal in die Toskana. Und die Vorfreude des Food-Testers wird während der katastrophalen Anreise erheblich getrübt: Erst streikt die Fluggesellschaft, dann geht Tonys Gepäck verloren! Doch die atemberaubenden Landschaften machen alle Strapazen wieder wett. Tony startet seine Tour mit dem Besuch zweier Fattorias, wo er mit Käse und hervorragendem Wein empfangen wird. Anschließend muss der Chefkoch im Stall nebenan Schafe melken und dabei viel Fingerspitzengefühl beweisen.

Air Dolomiti und Amarone

Air Dolomiti und Amarone – Zwei A’s mit Stil und Geschmack

Italienische Regionalfluggesellschaft serviert Gaumenfreuden zur Weihnachtszeit

Damit der Flug über die Alpen mal wieder zum Genuss der besonderen Art wird, hat Air Dolomiti sich etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. In der Zeit vom 14. bis 29. Dezember werden die Passagiere auf das Weihnachtsfest eingestimmt und auf eine kulinarische Reise durch die Regionen Veronas eingeladen.

Passagiere in der Businessklasse werden mit auf die Tageszeit abgestimmten Menükreationen verwöhnt. Air Dolomiti legt dabei besonderen Wert auf appetitanregende veronesische Spezialitäten. Und zum ersten Mal wird das Menü der Business und der Economy Klasse durch den exquisiten Amarone Wein vollendet.

„Air Dolomiti schätzt die Philosophie und die Geschichte der ‚Famiglie dell’Amarone d’Arte’: Zehn traditionsreiche Produzenten der Region Verona vereinen Ihre Kunst, um einen einzigartigen Wein zu keltern. Dieses kostbare Kulturerbe muss bewahrt und fortgeführt werden. Daher fühlen wir uns als Air Dolomiti aufgefordert, diesen Reichtum und die Besonderheiten der Region Verona zu fördern und an Bord unserer Flugzeuge in die weite Welt hinaus zu tragen“, so Michael Kraus, Präsident und CEO Air Dolomiti.

Allegrini, Brigaldara, Masi, Musella, Nicolis, Speri, Tedeschi, Tenuta Sant’Antonio, Tommasi, Zenato. So lauten die Namen der zehn traditionsreichen italienischen Produzenten, die sich zur “Famiglie dell’Amarone d’Arte” zusammengefunden haben. Unterhalb der grünen Hügel von Valpolicella, nahe Verona, vereinen sie ihren Reichtum, ihre Tradition und Erfahrungen, um einen einzigartigen Wein mit einem der feinsten Rottönen Italiens zu kreieren.

Sandro Boscaini, Präsident of Famiglie dell’Amarone d’Arte: “Regionale Verbundenheit und traditionelle Werte sind die Grundlagen unseres Qualitätsanspruchs. Dieser ist nicht nur die Maßgabe für die Produktion der Weine der ‚Famiglie dell‘ ‚ Amarone D‘ Arte’, sondern umfasst auch die gesamte Distributionskette. Die Partnerschaft mit Air Dolomiti ist Teil unseres Strebens nach Exellenz.“

Air Dolomiti fühlt sich der Philosophie und der Geschichte der “Famiglie dell’Amarone d’Arte” sehr verbunden. Die Vereinbarung von Forschung und Tradition, die Suche nach ständiger Verfeinerung des Bewährten bestimmt Air Dolomitis Bestreben nach einmaligen Service und Gastfreundschaft an Bord, vergleichbar mit der Erfahrung und der Leidenschaft der “Famiglie dell’Amarone d’Arte” bei der Kreation dieses meisterhaften Weins.

Der Service an Bord war und ist das Manifest der Summe der Anstrengungen die Air Dolomiti für ihre Kunden unternimmt. Vor vielen Jahren stellte die Fluglinie „Settimocielo by Air Dolomiti“ vor, ihr Markenzeichen für Gastfreundschaft und höchsten Service an Bord. Damit übernahm sie in Europa die Rolle eines Botschafters für italienischen Stil und Geschmack. Seither hat “Settimocielo by Air Dolomiti” einige der wichtigsten Auszeichnungen der Branche gewonnen.

zu buchen bei Opodo

450 Jahre Gastfreundschaft im Hotel Post in Lermoos, Österreich

450 Jahre Gastfreundschaft

Die Hotel Post-Betriebe in Lermoos feiern 2010 sensationelles Jubiläum

Wohlfühlen mit Tradition – Als Auftakt für das 450-jährige Jubiläum im nächsten Jahr hält das Hotel Post in Lermoos an der Zugspitze ab Januar 2010 ein romantisches Paket bereit. Bei einer Pferdeschlittenfahrt durch den Ort mit Champagner-empfang im Hotel erleben Paare kuschelige Stunden zu zweit. Für noch mehr Herzklopfen sorgt ein Ausflug auf Deutschlands höchsten Berg mit imposantem Panorama-Ausblick. Entspannt beginnt der Tag mit einem Langschläfer-Frühstück in der Suite und das Post-Jubiläumskörberl mit regionalen Köstlichkeiten versüßt den Aufenthalt. Drei Übernachtungen in der Post Suite A mit Wohlfühlpension und vielen weiteren Aufmerksamkeiten kosten ab 450 Euro pro Person. Das Arrangement ist gültig vom 8. November bis 19. Dezember 2009, vom 6. Januar bis 13. Februar und vom 27. Februar bis 30. April 2010. Reser-vierungen nimmt das Hotel telefonisch unter +43(0)5673-2281-0 oder per E-Mail unter welcome@post-lermoos.at entgegen. Weitere Informationen finden sich auf www.post-lermoos.at

Das Alpine Luxury Hotel Post Lermoos mit dem Post Schlössl und Gartenhaus ist eine der traditionsreichsten Urlaubs-adressen Österreichs. Im Jahr 1560 war die damalige Post-halterei mit einer Pferde-Wechselstelle Ausgangspunkt für die Entstehung der ersten Schänke, die sich nach und nach zur Gaststätte und Herberge, bis hin zum Hotel entwickelte. Mit viel Liebe zum Detail renovierte die Familie Dengg ihr Post Schlössl im Jahr 2004 und machte es zu einem echten Schmuckstück.

Das Vier-Sterne-Superior-Hotel Post präsentiert sich nach dem Neubau im Jahr 2006 mit 60 Suiten im Tiroler Landhausstil, einem über 2.000 Quadratmeter großen Rosalpin Spa, gemütlichen Restaurantstuben mit Zugspitzblick und einer großzügigen Panoramaterrasse. Das Küchenteam sorgt für kulinarische Genüsse aus regionalen, erlesenen Zutaten. Gelebte Gastfreundschaft, freundlicher und zuvorkommender Service sowie zahlreiche Angebote rundum Wellness, Fitness, Wintersport, Wandern und Golfen zeichnen das Alpine Luxury Hotel Post Lermoos aus.

www.post-lermoos.at

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