Kulinarische Wanderreise Armenien

Kochen, genießen, wandern zwischen Orient und Okzident

Armenische Küche

Im Urlaub viel und gut essen, doch keine Pfunde sammeln! Der
Trekkingreiseveranstalter Hauser Exkursionen hat mit der
„Kulinarischen Wanderreise Armenien“ ein geniales Konzept entwickelt,
das Genuss ohne Reue garantiert: kochen, essen, wandern. An mehreren
Abenden bereiten die Teilnehmer unter Anleitung von armenischen
Küchenchefs regional sehr unterschiedliche Gerichte zu. Durch
türkische, arabische, persische, georgische und russische Einflüsse
sind kreative Neuschöpfungen entstanden. Auch ein armenisches
Barbecue sowie Wein- und Cognacproben sind bei der Reise eingeplant.

Wandern gegen Speck

„Schließlicht hält Essen Leib und Seele zusammen“, argumentiert
Eberhard Andres, der Armenien-Spezialist bei Hauser Exkursionen. „Und
so abwechslungsreich wie das Essen sind auch die Landschaften
Armeniens. Bei einfachen vier- bis sechsstündigen Wanderungen durch
wilde Schluchten, fruchtbare Ebenen und zu schneebedeckten Bergen
werden die angefutterten Kalorien umgehend wieder verbrannt.“
Höchster Punkt der Reiseroute ist der 3100 Meter hoch gelegene
Kari-See am Fuß des über 4000 Meter hohen Aragats. Über die Hänge des
Vulkanmassivs verläuft der Weg zur Festung Amberd aus dem 12.
Jahrhundert. Von dort bietet sich eine herrliche Sicht auf die
Ararat-Ebene und den biblischen Berg selbst.

Im ältesten christlichen Land der Erde

Seit dem Jahr 301 ist das Christentum in Armenien Staatsreligion,
demnach ist Armenien das älteste christliche Land der Erde.
Zahlreiche Klöster entlang der Wanderroute stehen als
Weltkulturerbestätten unter dem Schutz der UNESCO. Dazu zählen z. B.
die Klöster Geghard, Haghpat, Sanahin und Echmiadzin. „Landschaftlich
besonders schön liegt die Klosterfestung Tatev hoch über der
Vorotan-Schlucht. Im Mittelalter galt sie als eines der bedeutendsten
Zentren für Wissenschaft und Bildung“, erklärt Eberhard Andres. Zu
den wichtigsten Wallfahrtsorten Armeniens zählt das Kloster Khor
Virap. Hier soll sich das tiefe Erdloch befunden haben, in dem der
heilige Grigor 13 Jahre Gefangenschaft erduldete zu einer Zeit, als
die Landesbewohner Göttern huldigten. Von solchen vorchristlichen
Kulten zeugt der Tempel Garni Pagan, zu dem eine Schluchtenwanderung
führt. Noch tiefere Einblicke in die Geschichte des Landes gewährt
der Besuch von Zorats Karer. Vor über 6000 Jahren errichtet, wurde
die Anlage bis zur Christianisierung für astronomische Berechnungen
genutzt.
Dass Armenien Teil der Seidenstraße war, beweisen die vielen
Karawansereien auf dem Weg zum Sevan-See. Dort findet sich die größte
Ansammlung der für Armenien typischen fein gemeißelten Kreuzsteine,
von denen die ältesten aus dem 5. Jahrhundert stammen.

Preis, Leistungen, Termine
Die 13-tägige Reise findet bis September monatlich statt, z. B. vom
16.09.11 bis 29.09.11. Im Preis von 2290,– sind u. a.
eingeschlossen: Flug mit Czech Airways, Hotelübernachtungen, meist
Vollpension, Transfers, Reiseleitung, Eintrittsgebühren,
Versicherungspaket. Hauser bietet noch weitere Reisen nach Armenien
an.

Kontakt und weitere Informationen
089 / 23 50 06-0 oder www.hauser-exkursionen.de

Art Hotel Lauterbach in Kaiserslautern

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse der Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Art Hotel Lauterbach in Kaiserslautern

Heute erinnert lediglich noch die Fassade an den alten Pfälzer Hof in der Kaiserslauterer Innenstadt. Im vergangenen Jahr haben endlich umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten stattgefunden, die dringend vonnöten waren. Im Innern des Hotels hat sich viel verändert, seit Sybille Lauterbach den Betrieb von ihren Eltern übernommen hat. Letztes Jahr im Herbst war es dann soweit: Das ehemals familiär geführte Haus mit der rustikal-pfälzischen Einrichtung wurde als modernes Kunst- und Kulturhotel wiedereröffnet.

Wo früher vorwiegend Monteure und Handwerker nächtigten, finden heute auch anspruchsvollere Geschäftsleute eine passende Unterkunft. Die Zahl der Zimmer wurde von 18 auf 22 erhöht. Weiß, Braun und Mintgrün beherrschen die Farbgebung des Interieurs. Alle Hotelzimmer (EZ 77-85 €, DZ 120 €) verfügen über Badezimmer mit Dusche, WC und Fußbodenheizung, Haartrockner, Flachbild-TV, Telefon, DSL-/Highspeed-Internet-Anschluss sowie eine individuell regelbare Klimaanlage. Lärmschutzfenster und hochwertiges Nussbaumparkett sorgen für die perfekte Wohlfühlatmosphäre. Ein Haussafe steht den Gästen kostenlos an der Rezeption zur Verfügung.

Auf einen Wellnessbereich hat man verzichtet, was man bei einem Hotel Garni dieser Größenordnung durchaus verstehen kann. Für kleinere Tagungen steht ein Seminarraum zur Verfügung. Er bietet Platz für 14 Personen. Um dem Namen Art Hotel gerecht zu werden, sind verschiedene kulturelle Angebote in Planung. Im Frühstücksraum werden zudem in regelmäßigen Abständen Werke verschiedener Künstler ausgestellt.

Fazit: Der modern-sachliche Stil des schicken Kunsthotels, das durchdachte Gesamtkonzept und die Gastgeberqualitäten von Hotelchefin Sybille Lauterbach machen das Haus zu einer empfehlenswerten Übernachtungsadresse. Die Varta-Experten zeichnen das Art Hotel Lauterbach in Kaiserslautern mit einem Varta-Diamanten aus.

Hotelpreisvergleich

Genussurlaub mit Wachauer Charme

Weißenkirchen ist 100 % Wachau – die älteste und größte Weinbaugemeinde der Region. 100 % Wachau steht außerdem für eine neue Kooperation von Tourismusbetrieben in Weißenkirchen, die gemeinsam perfekte Angebote für Wachau-Urlauber schnüren.

Das kleine, direkt an der Donau gelegene Hotel Garni Donauhof der Familie Mandl ist ein idealer Ausgangspunkt für Wachau-Erkundungen kulinarischer, sportlicher und kultureller Natur. Das sehr persönlich geführte Haus punktet mit typisch-gemütlicher Atmosphäre für Genießer. Das Frühstück im Frühstücksraum mit Blick auf die Donau oder auf der Marillengartenterrasse ist geradezu legendär.
Hausgemachte Mehlspeisen und Wachauer Marillenmarmelade, Wachauer Laberln, selbstgebackenes Brot und Herzhaftes aus der Region kommen auf den Tisch. Neuerdings kann man auch tagsüber kleine Schmankerln kosten: Frischer Schafkäse von den Waldviertler Käsemachern mit Kernölpesto, ein „Wachauer Teller“ oder hausgemachter Marillenkuchen werden gereicht. Wer Halbpension wünscht, kehrt im nur fünf Gehminuten entfernten Restaurant „Kirchenwirt“ ein. Wer „à la carte“ speisen möchte, hat mit fünf renommierten Haubenbetrieben und urigen Weißenkirchner Heurigen eine gute Auswahl. Viele davon sind vom Donauhof aus zu Fuß erreichbar. Am besten lässt man sich von den Gastgeberinnen beraten – auch was Ausflüge in die Weltkulturerberegion „Wachau“ betrifft. Abends trifft man sich in der hauseigenen Weinstube „Donaustüberl“ und genießt das große Angebot an Wachauer Spitzenweinen. Tipp: eine kommentierte Weinverkostung bei einem Winzer samt Kellerführung.

www.hotel-donauhof.at

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Das Garni-Hotel Andrič in Sombor – Serbien

Das Garni-Hotel Andrič in Sombor

Gemütlich übernachten im Herzen der Stadt

Mitten in Sombor liegt das erst im Oktober 2008 eröffnete Garni-Hotel Andrič. Zehn Zimmer und zwei Suiten, alle mit Stilmöbeln ausgestattet, sorgen für eine intime, gemütliche Atmosphäre. Durch die zentrale Lage mitten im Herzen Sombors bietet sich das Haus ideal für Stadtspaziergänge, aber auch Ausflüge in das Umland an. Ein Doppelzimmer mit Frühstück ist pro Person ab 5.600 Dinar (umgerechnet etwa 60 Euro) buchbar, die Suiten starten bei 9.000 Dinar (etwa 95 Euro). Weitere Informationen und Buchungen in englischer Sprache unter www.hotelandric.com
Jedes Zimmer und jede Suite des Hotels Andrič ist standardmäßig ausgestattet mit Klimaanlage, Kabelfernsehen, Minibar, Telefon- und kabellosem Internetanschluss. Die Suiten verfügen zudem über eine kleine Kitchenette. Die Zimmer sind allesamt gemütlich-geschmackvoll mit Stilmöbeln eingerichtet. Holzparkett, Teppichböden und Tapeten sowie Bilder im klassischen Stil runden das Gesamtbild ab.
Wie der Name Garni-Hotel schon ausdrückt, werden ausschließlich Übernachtungen mit Frühstück angeboten. Doch auch für den „weiteren Hunger“ hat man eine Lösung parat: Am Ufer des Großen Bačka Kanals befindet sich das zum Hotel gehörende Fischrestaurant Andrič, das nationale wie internationale Fischspezialitäten anbietet – Highlight hier sind natürlich die lokalen, in Donau oder Bačka Kanal gefangenen Fischarten.
Durch seine zentrale Lage im Herzen Sombors sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten in kurzen Spaziergängen erreicht. So ist das Stadtmuseum quasi „nebenan“ in der gleichen Straße, die Johannis- und die Dreifaltigkeitskirche nur wenige Minuten entfernt. Auch der Marktplatz, die Georgskirche und die Gespanschaft – die heutige Gemeindeverwaltung – sind innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten Fußweg erreicht.
Auch Ausflüge in das Umland von Sombor bieten sich an, liegt die rund 100.000 Einwohner zählende Großgemeinde doch im Nordwesten der Vojvodina und somit unweit der ungarischen wie kroatischen Grenze.
Die Ausfallstraßen Richtung Subotica und Belgrad sowie Richtung Apatin an der Donau sind von der Altstadt aus schnell erreicht, so dass reizvolle Ausflüge in das Dreiländereck möglich sind.
Allgemeine Serbien-Informationen sind erhältlich bei der
NATIONALEN TOURISMUS ORGANISATION SERBIENS (NTOS)
Dečanska 8, 11000 Belgrad, Serbien
Telefon: 00381/11/3139789 · Telefax: 00381/11/3221068 · E-Mail: office@serbia.travel
oder im Internet unter www.serbia.travel

Garni Matterhorn Focus, Zermatt

Die Diva unter den Hotels ist das Garni Matterhorn Focus in Zermatt – Eröffnung eines der faszinierendsten Alpenhotels am 27. Juni 2008

Inmitten der Walliser Berge, mit Blick
auf das berühmte Matterhorn, verwirklichen Sonja und Christian Noti,
zusammen mit Heinz Julen, einen Traum von einem Hotel. Ab dem 27. Juni
2008 sind die Türen zu einem der faszinierendsten Alpenhotels für Gäste
aus aller Welt offen. Viele feine Details an Architektur und Design,
innen wie aussen, kombiniert mit einem erstklassigen Service,
versprechen einen ganz besonderen Urlaub und mit Sicherheit erholsame
Tage und Nächte

Das Hotel

Das neue und einzigartige Hotel Garni Matterhorn Focus in Zermatt ist
wie ein Kunstwerk. Die Komposition aus moderner Architektur, wohltuendem
Komfort, aufmerksamem Service und faszinierender Landschaft macht dieses
besondere Ambiente aus. Die fantastische Lage, mit einer unschlagbaren
Aussicht auf das Matterhorn, unterstreicht den hohen Anspruch, den die
Gastgeber an das Hotel stellen.

Die meisten der grosszügigen 30 Zimmer und Suiten bieten Sicht auf das
berühmte „Horu“, zum Teil sogar von den freistehenden Badewannen aus.
Aus anderen Zimmern hingegen lässt sich das bunte Treiben im charmanten
Walliser Dorf Zermatt beobachten.

Die weitläufige und exklusive Wellness-Anlage lädt zum gehobenen Relaxen
ein. Den Gästen wird es beim Verwöhnen an nichts fehlen. Die Gastgeber
legen sehr viel Wert darauf, dass die Gäste ihren verdienten, und
ohnehin immer zu kurzen Urlaub, in vollen Zügen geniessen können. So
stehen den Gästen ein schöner Innenpool, ein Outdoor-Whirlpool, ein
Solebad, ein Caldarium und eine finnische Sauna zur Verfügung. Ein
Ruheraum mit Wärmeliegen sorgt für Entspannung. Massage- und
Beauty-Anwendungen, Well-Fit-Kurse und diverse Freizeitaktivitäten
sorgen für ein rundum tolles Körpergefühl.

Zermatt ist neben vielem Anderen auch ein attraktiver Ort um Seminare
und Konferenzen in einer Umgebung abzuhalten, die fernab vom Alltag,
geistige Freiheit ermöglicht. Die hellen und luftigen Räumlichkeiten des
Hotel Garni Matterhorn Focus sind mit allen technischen Features
ausgerüstet, die für ein gutes Gelingen notwendig sind. Flexibilität ist
eines der grossen Pluspunkte und erlaubt erfolgsorientiertes und
zielgenaues Arbeiten.

Die Gastgeber

Sonja und Christian Noti sind ein dynamisches und kreatives Paar, und
die beiden Kinder Samira und Aaron sorgen immer wieder für Action. Aber
nicht zuletzt die Kinder sind es, die Sonja und Christian Noti dazu
antreiben, Neues zu entdecken und weiter zu gehen. Das Credo vom
Gastgeberpaar lautet: Im Mittelpunkt stehen die Gäste. Sind sie
zufrieden sind es die beiden auch. Ein hoher Anspruch, dem sie gerecht
werden, indem sie unter anderem den Mitarbeitern einen hohen Stellenwert
einräumen. Denn nur zufriedene Mitarbeiter können eine entspannte
Atmosphäre und ein Wohlfühlklima für die Gäste schaffen.

Der Designer

Den Traum der Familie Noti von ihrem eigenen Hotel, träumte kein
geringerer als Heinz Julen, ein Freund der Familie, mit. Dem weltweit
für seine auffälligen und immer wieder überraschenden Designs berühmten
Künstler, ist wieder ein besonderer Wurf gelungen. Eigens für das Hotel
kreierte Leuchten, Sofas und Betten, sowie freistehenden Badewannen mit
Blick aufs Matterhorn, geben dem Hotel einen ganz besonderen Charme. Mit
seinen klaren Linien und Materialien lehnt sich das architektonische
Design an das der Bergbahnen an. Die Diva unter den Hotels ist eine
besonders elegante Erscheinung, dennoch nicht aufdringlich und perfekt
in die Bergwelt eingebettet.

Die Architekten

Nach einer längeren architektonischen Realisierungspause gründete Heinz
Julen Anfang 2007 neben Peak Architekten (Zermatt-Zürich, Turmprojekt
Klein Matterhorn) das Architekturbüro HEINZ JULEN IDEE (Zermatt).
Ein
gut eingespieltes Architekten-Team, unter der Leitung von Sandra
Meissner-Dietschi (dipl. Architektin ETH), realisierte den Bau in der
autofreien Alpenwelt. Es ist das erste anspruchsvollere Bauprojekt von
Heinz Julen in Zermatt, seit dem bekannten INTO THE HOTEL aus dem Jahre
2000. Für das Offertwesen und die Bauleitung vor Ort konnte der
Architekt Gundi Bernhard (AGP AG in Brig), unterstützt von der
Architektin Feldmann Caroline, verpflichtet werden.

Die Architektur

Das Hotel Matterhorn Focus ist über einen Stollen von der Talstation der
Bergbahnen her erreichbar. Via Lift gelangen die Gäste 30 Meter höher in
den von Licht durchfluteten öffentlichen Bereich des Hotels. Hier
befinden sich die Lobby, die Lounge, der Frühstücksraum und die
Wellness-Anlage mit einsehbarem Innen- und Aussenpool. Dieses Geschoss
zeichnet sich durch geschickte Lichtführung aus und vermittelt nie das
Gefühl, man befinde sich teilweise im Sous-Terrain. Im Erdgeschoss
befindet sich eine herrliche Terrasse mit bequemen Sitzgelegenheiten.
Selbstverständlich geniessen die Gäste uneingeschränkte Sicht aufs
Matterhorn. Darüber befinden sich die drei Baukörper, welche die Zimmer
und Suiten beherbergen. Sämtliche Südzimmer sind aufs Matterhorn
fokussiert, daher der Name FOCUS. Bei zwei Gebäudekörpern handelt es
sich um Neubauten, das Dritte ist ein Umbau eines bestehenden Gebäudes
aus den 90er Jahren. Der Innenausbau wurde neu gestaltet und dem
Gesamtkonzept angepasst. Das äussere Erscheinungsbild soll in den
nächsten Jahren ebenfalls angepasst werden.

Die Fassaden der Neubauten bestehen aus Holz und grossflächigen
Verglasungen, welche die umgebende Bergwelt widerspiegeln. Die Häuser
werden von einem Holzgerüst eingefasst, welches den einzelnen Gebäuden
skulpturale Formen gibt. Die Dächer sind traditionell aus Stein.

Eröffnung 27. Juni 2008

Weitere Detailinformationen und Preise
www.matterhorn-focus.ch

Das Garni Hotel Grinka und das Hotel Srbija in Zaječar, Sebien

Wo schon Römer und Türken schliefen

Zaječar – Verwaltungssitz des gleichnamigen Bezirks – liegt im Osten Serbiens und hat etwa 40.000 Einwohner. Durch ihre Nähe zur bulgarischen Grenze eignet sich die Stadt hervorragend als Zwischenstopp auf dem Weg durch Osteuropa – aber bietet gleichzeitig selbst genug touristische Attraktionen, um Ziel für einen Kurztrip zu sein. So befanden sich bereits im 3. Jahrhundert an dieser Stelle römische Siedlungen – und im 15. Jahrhundert siedelten hier die Osmanen. Aus diesen Zeiten existieren noch einige teils sehr gut erhaltene Ruinen und Baudenkmäler wie Kirchen, Festungen oder einfache Siedlungen. Bei den Gebäuden modernerer Bauart wiederum erkennt man die orthodoxe Prägung des heutigen Zaječar. Weitere Informationen in englischer Sprache unter www.zajecar.info

Neugierig geworden? Wie wäre es dann mit einem Kurzaufenthalt, etwa im Garni Hotel Grinka in Zaječar: Das Drei-Sterne-Haus liegt inmitten in der Stadt etwa 100 Meter von Zentrum und Busbahnhof entfernt in einer Villa aus den 1930er Jahren. Alle Zimmer haben einen Balkon oder Terrasse und sind neu renoviert worden. Klimaanlage und Wireless-LAN sind im ganzen Gebäude verfügbar. Ein Doppelzimmer im Garni Hotel Grinka ist inklusive Frühstück bereits ab 5.658 Dinar (umgerechnet 70 Euro) buchbar, ein Einzelzimmer kostet 3.693 Dinar (etwa 46 Euro). Außerdem sind drei Appartements sowie zwei Dreibettzimmer buchbar. Informationen und Buchungen unter 00381/01/9423330 oder E-Mail an
vila.grinka@hotmail.com

Alternativ bietet sich das Hotel Srbija an. Ebenso zentral gelegen, zählt das moderne Drei-Sterne-Haus zu den besten der Region. Die Ausstattung ist vielfältig: Neben 58 Zimmern, darunter vier Appartements, mit insgesamt 240 Betten bietet das Hotel Srbija ein Restaurant mit Terrasse, zwei Bankettsäle, Fitness Center, Parkmöglichkeiten, Casino, Disko und mehr. Die Zimmer sind allesamt ausgestattet mit Telefon, Fernseher und Kühlschrank. Übernachtungen inklusive Frühstück sind bereits ab 3.300 Dinar (etwa 41 Euro) im Einzelzimmer buchbar.

Weitere Informationen und Buchungen sind möglich unter www.srbijatis.co.yu in englischer Sprache.
Übrigens: Von Zaječar aus, das selbst über ein römisches Museum verfügt, sind die Ausgrabungen von Felix Romuliana rasch erreicht.

Drei Jahrzehnte: Das schönste Zuhause auf Reisen

Englischer Stil, Liebe zum Detail und kulinarische Verführung stehen für das Hotel Abtei. Am 01. Juni 2008 ab 17.00 Uhr feiert das kleinste Luxushotel Hamburgs seinen 30igsten Geburtstag. Die engsten Freunde des Hauses genießen in diesen Stunden ein exklusives Gala Menü des renommierten Sternekochs Jochen Kempf und tauschen gemeinsam alte Erinnerungen aus. Insgesamt erwartet Familie Lay 30 Gäste. Mit dabei sind u.a. Hadi Teherani, Ildikó von Kürthy und Gaby Dohm.

Wie alles begann? Vor drei Jahrzehnten im Alter von 24 Jahren tauschte Fritz Lay die große weite Welt gegen Hamburg ein. Internationale Häuser in Frankreich, Spanien, Italien oder England ließ er hinter sich. „Nie wollte ich Hotelbesitzer sein, sondern Direktor eines renommierten Hauses – das war mein Traum“, sagte Fritz Lay. Aber das Leben hatte was anderes mit ihm vor. Durch Zufall begegnete das Ehepaar Petra und Fritz Lay der Villa in der Abteistraße 14. Sie stand zum Verkauf. Ein paar Wochen später: Das Familienhaus wurde zu einem kleinen besonderen Hotel garni. Die Gäste kamen aus aller Welt.

Vor allem Schauspieler fühlen sich sehr wohl in der familiären Umgebung, die bis heute ein Markenzeichen des Hotels ist. „Gewohnt wie ein König“, so Matthias Ponnier. „Ich habe mich bei Ihnen wie Zuhause gefühlt“, äußerte Hans Jensen. „Kurz aber schön“; schrieb Rudi Carell am 23.02.1984 ins Gästebuch.

„Das Hotel garni wurde sehr schnell zu meinem Lebensinhalt“, erwähnt Fritz Lay. In kleinen Schritten zauberte das Ehepaar aus der pensionsähnlichen Villa ein Luxushotel. Stück für Stück. Zuerst kamen die antiken silbernen Teekannen, in denen dem Gast der wohl temperierte Earl Grey serviert wurde. Von der Teekanne ging es über zu antiken Badewannen, bis hin zu Messingbetten, die ursprünglich für die marokkanische Königsfamilie angefertigt wurden. Jedes der 11 Zimmer im Hotel Abtei erzählt seine eigene Geschichte. Doch im ganzen Haus spürt der Gast, dass der englische und französische Stil in den Adern des Hauses fließt.

Das kleine Luxushotel ist zu einem Lebenswerk geworden. Früher betrieb Familie Lay das Hotel ganz allein. Heute sind 14 Angestellte für das Wohl der Gäste zuständig. Trotz des Personalvolumens kümmert sich Fritz Lay immer noch persönlich um seine Gäste. Morgens hilft er beim Frühstück oder zeigt ihnen in seinem Oldtimer die Stadt. Abends erlebt der Gast im Restaurant Prinz Frederick einen Hochgenuss des Sternekochs Jochen Kempf. Samtsuppe von Madrascurry mit Zitronengras und Thunfischtatar steht z. B. auf der Speisenkarte. Der Anspruch des Hotels, das heute zu Relais & Châteaux gehört, ist es, dem Gast das Gefühl zu geben, wie Gott in Frankreich zu leben. In dem Haus wird jeder Gast Teil des „abteiischen Lebensgefühls“. Ein Lebensgefühl geprägt von Stil, Internationalität und Klasse.

„Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir uns ganz herzlich für die Treue unserer Gäste bedanken. Ohne unsere Stammkunden und das Vertrauen, das sie in uns gesetzt haben, wäre es nicht möglich gewesen, aus einem Hotel garni eines der exklusivsten Hamburger Hotels aufzubauen“, sagen Petra und Fritz Lay. Im Monat des Geburtstages wartet auf die Gäste ein ganz besonderes Jubiläumsarrangement: Während einer Kanufahrt lernen die Gäste Hamburg auf den Wasserwegen kennen. Verwöhnt wird der Gaumen durch erlesenen Champagner und außergewöhnlichen Kleinigkeiten, die von Jochen Kempf gefertigt werden.

REZEPT: Remys Kartoffel-Lauch-Suppe

Remys Kartoffel-Lauch-Suppe
nach Michael Warch – RATATOUILLE Production Sous Chef
Für 6 Portionen

4 EL ungesalzene Butter
2 große Stangen Lauch
2 große Kartoffeln
1200 ml Hühnerbrühe
1 Bouquet Garni (siehe unten)
120 ml Sahne
Schnittlauchöl (siehe unten)
100 g Schnittlauch, fein gehackt
grobes Salz (Fleur de Sel) & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den oberen, dunklen Teil vom Lauch und die Wurzel abtrennen, der Länge nach halbieren und in gut ½ cm dicke Scheiben schneiden. Den Lauch anschließend gut in kaltem Wasser abwaschen und in eine Schüssel geben. Die Butter in eine Kasserolle geben und bei schwacher bis mittlerer Hitze zerlassen, den Lauch hinzugeben und ca. 10 Minuten sautieren. Ab und zu umrühren, damit der Lauch nicht anbrennt. Die Kartoffeln in grobe 2,5 cm dicke Würfel schneiden und in die Kasserolle geben.

Die Hühnerbrühe und Bouquet Garni hinzugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Das Bouquet Garni aus der Kasserolle entfernen. Die Suppe schubweise in einen Mixer geben und pürieren, anschließend in einen sauberen Topf geben und erneut erhitzen. Die Sahne zugeben und 2 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Servieren mit Schnittlauchöl besprenkeln und mit fein gehacktem Schnittlauch garnieren.

Bouquet Garni
Ein 15 cm-langes, geputztes Lauchblatt in der Mitte falten und einige Zweige frischen Thymian & Petersilie, 8 Pfefferkörner und 2 Lorbeerblätter darin einwickeln und mit Schlachterband fixieren.

Schnittlauchöl
1 Bund Schnittlauch, grob gehackt
120 ml Olivenöl, extra vergine
grobes Salz (Fleur de Sel) & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Den Schnittlauch in eine Küchenmaschine geben und auf niedriger Stufe das Olivenöl zugeben, kurz hochschalten. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen, durch ein feines Sieb passieren, mit einem Trichter in eine in dunkle Flasche füllen und an einem kühlen, dunklen Ort verwahren.

Alles über den lustigen Restaurant – Film Ratatouille und weitere Rezepte:
http://www.gourmet-report.de/keyword/ratatouille/

Küchenchinesisch – von Julienne bis Bouquet garni

Ob Speisekarte, Gourmetzeitschrift oder Internetrezept – die Küchensprache hat es manchmal in sich. Hier eine kleine Übersetzungshilfe: Juliennes sind feine Streifen, meist von Gemüse. Werden die Streifen in kleine Würfel geschnitten, spricht der
Profi von Brunoise.

Mirepoix hört sich raffiniert an und ist es auch. Darunter versteht der Fachmann Röstgemüse, das meist aus klein gewürfelten Zwiebeln und Wurzelgemüsen besteht. Während des Anbratens karamellisieren die darin enthaltenen
Zuckerstoffe, was Gerichten wie Cremesuppen, Saucen oder Braten besonderen Pep verleiht.

Aufgepasst: für Braten-Mirepoix weder Lauch noch Knoblauch verwenden, denn diese werden beim Anbraten bitter. Farce bedeutet nichts anderes als eine feine
Masse, die sich zum Füllen, für kleine Klöße oder als Einlage für Suppen eignet.

Und ob Gemüse, Fisch, Geflügel oder Fleisch – alles lässt sich sautieren, sprich in einer Schwenkpfanne rasch anbraten oder auch ganz braten, vorausgesetzt das Gargut
ist klein, zart und flach geschnitten.
Ein Bouquet garni oder ein Kräutersträußchen ist immer dann gefragt, wenn langsam kochende Gerichte verfeinert werden sollen. Meist besteht es aus einem Lorbeerblatt und ein paar Petersilien- und
Thymianzweiglein.