Gault Millau 2014 – Sachsen-Anhalt

Sebastian Eppers von der „Weinstube“ in Quedlinburg erkocht sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau erstmals 14 Punkte. Die verleiht der Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für sehr gute Gerichte. Die Tester loben „den tadellosen Rehrücken im Thymianbrotmantel mit Feigenchutney und das originelle Dessert aus Harzgeistlikör“.

14 Punkte schafft auf Anhieb auch Robin Pietsch in seinem neueröffneten „Zeitwerk“ in Wernigerode, bei dem „man die Aromenwelt von argentinischer Rotgarnele bis zur ‚Deutschen Erbse‘ und von Gorgonzola bis Wasabi abschmecken“ kann.

Auf 13 Punkte steigert sich Steffen Warias von „Ritters Weinstuben“ in Merseburg dank „Seeteufelmedaillons auf Bouillabaisse-Graupen und knusprigem Poulardenbrüstchen mit Basilikum auf knackigem Spargelragout mit Kartoffelstrudel“. Dieselbe Note bekommt auch Martin Krollmann vom neu aufgenommenen „Atrium“ in Stendal, dem „die Zanderfiletstreifen mit gerösteten Cashewnüssen und gekräutertem Kartoffelpüree genauso gut gelingen wie die knusprige Perlhuhnbrust mit Tomatensauce und Ziegenfrischkäse-Ravioli“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt verteidigt souverän Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst. Sie „pflegt mit großem Geschick eine einfallsreiche Küche, die keine verspielten Kreationen bietet. Die Gerichte haben ihre Wurzeln in der Region und damit für die meisten Gäste etwas Vertrautes – überraschen aber durch ungewohnte Intensität und Vielfalt der Aromen. Die Roulade vom Galloway-Rind kommt mit Korianderwirsing, Steinchampignons und knusprigem Kartoffelkuchen, dem gebratenen Perlhuhn genügt eine vorzügliche Kressesauce, um dem Vogelherd alle Ehre zu machen.“ Die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin erhält wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Ihm folgen neben Eppers mit ebenfalls 14 Punkten für lobenswerte Gerichte wie im Vorjahr

  • ·  Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („originell der Wolfsbarsch mit Passionsfrucht, Tamarillo-Chutney und einer seltsamen, allenfalls sensorisch interessanten Haferflocken-Hollandaise“),

  • ·  Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („geschmorter Fenchel, Chili-Nudeln und Anissauce verleihen dem Zander weltläufiges Format“),

  • ·  Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Seeteufel im Serranomantel mit Curry-Fenchel“),

· Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („Thunfisch und Taschenkrebs mit Avocado und Grapefruit“).

Einen Punkt weniger geben die Kritiker dieses Jahr für die Küchenleistung

  • ·  im „Red Snapper“ in Magdeburg („Das Kreative und Frische, das die Küche jahrelang ausstrahlte, scheint aufgebraucht. Die Köche ließen uns bis zu einer Stunde auf die Vorspeise warten und enttäuschten durch schwankende Leistungen“),

  • ·  in „Mahns Château“ in Halle („Die Produktqualität ist lobenswert in Halles bestem Restaurant, weniger beeindruckend ist das Betrachten der Teller, wenn eine gebratene Maishähnchenbrust mit mediterranem Gemüse lauwarm oder ein Lachsfilet mit Wasabi- Sabayon etwas trocken serviert wird“), und

  • ·  in der „Orchidea Huong“ in Wernigerode („Ist George Clooney kontraproduktiv für die gute Küche? Sind der Hollywoodstar, der hier anlässlich von Dreharbeiten im Harz an seinem 52. Geburtstag tafelte, und die wachsende Fangemeinde den Köchen zu Kopf gestiegen? Filmreif waren sie heuer jedenfalls nicht, die fernöstlichen Gerichte“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. Zwölf Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau drei langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, je drei werden höher bzw. niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8, Christian Verlag München

    Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

    15 Punkte
    Park-Restaurant Vogelherd in Zerbst

14 Punkte
Forellenstube in Ilsenburg
Landhaus Hadrys in Magdeburg
Weinstube* in Quedlinburg
Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Zeitwerk** in Wernigerode

13 Punkte
Pächterhaus in Dessau
Mahns Château*** in Halle
Red Snapper*** in Magdeburg Ritters Weinstuben* in Merseburg Atrium** in Stendal
Orchidea Huong*** in Wernigerode

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau Sachsen Anhalt

Mit ihrer „edlen Landhausküche“ rückt Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau an die kulinarische Spitze Sachsen-Anhalts. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 loben sie die Tester: „So bekannt wie Sophia von Anhalt-Zerbst (alias Katharina die Große) ist Gabriele Erdmann nicht. Aber sie sitzt seit Jahren auf dem kulinarischen Thron des Landes und ohne Reservierung hat man am Wochenende keine Chance zu einer Audienz in ihrem malerischen Reich. Das subtile Aromenspiel der meisten Gerichte von Gabriele Erdmann hat sich längst weit herumgesprochen.“

Für Gerichte wie „Rosmarin-Pilzsuppe mit Schinkentörtchen, Ochsenschwanz- Ravioli mit Spinat und einem Hauch Parmesan oder Gebratenes und Geschmortes vom Reh aus den umliegenden Wäldern“ erhält sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie kommt damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird. Im letzten Jahr war die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin einen Punkt herabgestuft worden, weil es „ein wenig an der üblichen Finesse und geschmacklichen Ausgewogenheit fehlte.“

14 Punkte für sehr gute Gerichte erkocht sich erstmals Christian Meierding- Schmidt vom „Rudolfo“ in Ilsenburg/Harz. Er überzeugte auch durch seinen„Lammrücken mit Birnen-Avocadosalat und Muffins, die mit Rosmarin und Tomaten gefüllt sind“. Dieselbe Note bekommen wieder

• Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („ohne Fehl und Tadel der Wolfsbarsch
auf Muscheln mit Ratatouille und Hummer“),
• Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („entzückend das Schokoladenparfait mit Maracujasauce und Pistazienkrokant“),

• Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Steinbuttfilet auf Spinat mit einer feinen Orangenbutter und Kartoffelstampf“),
• Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („rundum gelungen die Kaninchen-Variation, besonders erfreulich der mit gehackter Keule gefüllte Cannellono“),

• und in der zweigeteilten Wernigeröder „Orchidea Huong“ Trinh van Ngoc im vietnamesische „Lan“ („Ente auf Grapefruit und Mango mit einer Sauce aus Erdnussöl, Limetten, Honig und frischem Koriander“) sowie Tomoko Udagawa im japanische „Hanazono“ („sehr delikat die mit Avocado, Krebsfleisch und Lachskaviar gefüllte Chicoreeblätter“)

• Guido Lucke vom „Red Snapper“ in Magdeburg („überzeugend der Red Snapper auf lauwarmem Rote Linsen-Mangoldsalat mit Feigensenfsauce“),
• Alexander Mahn von „Mahns Château“ in Halle („schön saftig die gebratene Perlhuhnbrust mit aromatischem Pfirsich-Risotto, gefüllten Tomaten und Vanillejus“),

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei langweilig gewordene Restaurants ab, zwei werden höher, sechs niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte
Park-Restaurant Vogelherd* in Zerbst

14 Punkte
Mahns Château in Halle
Forellenstube und Rudolfo* in Ilsenburg Landhaus Hadrys und Red Snapper in Magdeburg Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong in Wernigerode

13 Punkte
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Parkrestaurant Die Saison** in Magdeburg Weinstube in Quedlinburg

*Aufsteiger **Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gabriele Kurz, Christian Gradnitzer und Ali Hussain Al Ammer

Das deli – Bar, Lounge, Kitchen – im Conceptstore von Designreisen verwandelt sich in der Woche vom 15. Oktober bis zum 20. Oktober in eine Bühne sinnlicher Geschmäcker. Die kulinarische Kooperation genießt bei DESIGNREISEN mittlerweile Tradition. Dieses Jahr ist die Jumeirah Group zu Gast. Eine Woche lang kochen drei exzellente Köche der Jumeirah Group Tag für Tag sinnesberaubende Menüs.
In dieser Woche bietet sich für Gäste und Neugierige die Möglichkeit, Jumeirah Hotels & Resorts hautnah zu erleben.

DESIGNREISEN ist dafür bekannt, maßgeschneiderte, luxuriöse und erlebnisvolle Aufenthalte für ihre Kunden zu kreieren und ist stolz, die Jumeirah Group im Portfolio präsentieren zu dürfen. DESIGNREISEN, das deli und die Jumeirah Group freuen sich darauf während der kulinarischen Woche vom 15. bis 20. Oktober ein besonderes, authentisches Geschmackserlebnis zu bieten.

Die Jumeirah Group steht für luxuriöse, atemberaube Aufenthaltsorte mit erstklassigem Service und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen in der Tourismus- und Reisebranche. An phantasievollen Plätzen der Welt, lassen sich die Hotels & Resorts mit klanghaften Namen wie Jumeirah Burj Al Arab (Dubai), Jumeirah Dhevanafushi (Malediven) und Jumeirah Port Soller (Mallorca) nieder. Jumeirah Hotels & Resorts versprechen nicht zu viel: Geprägt durch eine einzigartige Individualität, belebt Jumeirah die Sinne auf höchstem Niveau.

Gabriele Kurz (Madinat Jumeirah, Spezialistin auf dem Gebiet Gesundheitsküche und Wohlbefinden), Christian Gradnitzer (Madinat Jumeirah, Chefkoch) und Ali Hussain Al Ammer (Jumeirah Emirates Towers, Chefkoch) verwöhnen die Besucher während der kulinarischen Kooperation im Conceptstore zum täglichen Businesslunch (Mo.-Sa./12-15 Uhr) und abends zum Dinner (18./19.10.12) mit delikaten Kreationen feinsten Genusses.

Kulinarische Kooperation rund um den Globus mit „Jumeirah Hotels & Resorts“:

Wann:

15. Oktober – 20. Oktober 2012
Wo:

deli – Bar, Lounge, Kitchen – im Conceptstore von DESIGNREISEN

Brienner Straße 7, München, 80333 München

Kulinarium:

täglicher Businesslunch (12 bis 15 Uhr) und Dinner (Do., 18.10.12/Fr., 19.10.12)

mit Gabriele Kurz (Madinat Jumeira), Christian Gradnitzer ( Madinat Jumeirah,Chefkoch)

und Ali Hussain Al Ammer (Jumeirah Emirates Towers, Chefkoch)

Reservierung:

089-25549288 oder deli@deli-muenchen.com

Restaurant der Woche: Alte Post in Kuchen

In diesem gastronomischen Kleinod im Örtchen Kuchen, einige Kilometer südöstlich von Göppingen, garantieren die Gastgeber Gabriele und Walter Heer seit mehr als 30 Jahren für wohlschmeckende Gaumenfreuden aus Küche und Keller. In aller Regelmäßigkeit unterstützt Sohn Ludwig, der bereits in einigen renommierten Häusern Erfahrung sammeln und diverse Preise einheimsen konnte, seinen Vater in der Küche. Mit seinen innovativen Ideen trägt er zweifellos dazu bei, dass der feinbürgerliche Gasthof unverändert zu einer der verlässlichsten Adressen in der näheren Umgebung zählt.

Die vielen guten Stuben des Hauses sind stets hoch frequentiert, auch unter der Woche. Das mag vermutlich an den gastfreundlich kalkulierten Preisen, aber auch am freundlichen Gästeumgang und der frischen bodenständigen Küche liegen. Die präsentierte sich bei unserem Besuch in gewohnt guter Gesamtqualität, vor allem die Hauptprodukte auf den Tellern überzeugten allesamt durch perfekten Garzustand und akkurate Würzung. Zugegeben, einerseits wirkt die Speisekarte etwas überfrachtet, andererseits wird sie eben vielen Ansprüchen gerecht. Besonders dem älteren Publikum dürfte gefallen, dass man einen Großteil der Hauptgerichte auch als kleine Portion bestellen kann.

In der Alten Post wird seit jeher konsequent urschwäbisch gekocht und dafür wird sie von ihren (mitunter prominenten) Gästen auch so geliebt. Ob Sauerrahmgulasch mit Hefeknödel, geröstete Maultaschen, Kesselfleisch mit Sauerkraut, Linsen mit hausgemachten Spätzle, Saiten und Rauchfleisch oder Kalbsrücken in Rieslingrahmsoße mit Kartoffelpuffer und bunten Salaten – alles was hier aufgetragen wird, schmeckt so unverfälscht, wie damals bei Muttern. Aber auch verschiedene Vesper wie zum Beispiel Strammer Max, Pikanter Wurstsalat, Schinken-Käse-Toast oder Südtiroler Speckplatte werden angeboten. Dazu werden gute Württemberger Tropfen und süffiges Bier ausgeschenkt und die Welt ist in Ordnung.

Mit unaufgesetzter Freundlichkeit und Umsicht weiß die Dame des Hauses die Gäste für sich zu gewinnen. Auch die eingespielte Servicemannschaft hat die gastorientierte Philosophie des Hauses spürbar verinnerlicht und glänzt mit Motivation und Aufmerksamkeit. So lässt es sich leicht verzeihen, wenn man bei voll besetztem Lokal schon einmal etwas länger auf sein bestelltes Getränk warten muss.

Fazit: Ein uriges Gasthaus wie es im Buche steht und wie es sich so ziemlich jeder in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wünscht. Ob Wirtsstube, Kachelofenraum oder Walterstüble – in den liebvoll dekorierten, behaglich-rustikalen Gaststuben muss man sich einfach wohlfühlen. Die Küche ist herrlich authentisch und das Preis-Leistungs-Verhältnis wohl kaum zu toppen.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Restaurant Alte Post
Staubstraße 3
73329 Kuchen
Web: www.altepost-kuchen.de

„Woman of the Year 2010“ kommt aus Hohberg-Niederschopfheim

„Woman of the Year“- Dr. Gabriele Stoll macht Verveine bekannt
Wie die Agrarwissenschaftlerin aus Hohberg eine Zitruspflanze zieht

Der Ortenaukreis hat seine „Woman of the Year 2010“. Die Unternehmerin und Agrarwissenschaftlerin, Dr. Gabriele Stoll, wurde von den zertifizierten Euro-Toques-Sterneköchen, Kooperationspartnern, Fachinspektoren und nicht zuletzt, den Verbrauchern, mit diesem „wertvollen“ Award bedacht. Mit Ihrem Unternehmen „Gourveine“, das sich hauptsächlich um die Forschung, der Aufzucht und dem Vertrieb der Verveine-Pflanze, einer Gattung aus der Familie der Eisenkrautgewächse und Zitrussträucher, scheint Dr. Gabriele Stoll den Nerv der gesundheits- und ernährungsbewussten Verbraucher getroffen zu haben. Die Agrarwissenschaftlerin Gabriele Stoll und Ihr Unternehmen folgten dem zu Folge keinem „mainstream“, hält Euro-Toques-Vorstand Ernst-Ulrich W. Schassberger fest, sondern setzte selbst einen „Trend“ der Nachhaltigkeit. In anderen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, gehört die Verveine-Pflanze (oder Zitronenverbene) als Tee zum Alltag und in jedes Restaurant – von Hohberg aus überzeugt und gewinnt sie nun auch immer mehr Freunde und Verbraucher. Der Grüne Tee hat Konkurrenz bekommen. Die Award-Verleihung findet am Montag, 28. Februar, um 11.00 Uhr in Hohberg-Niederschopfheim statt.

Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sterne-Fachgeschäfte sind zu finden unter www.eurotoques.de Einkaufsführer
Der täglich aktuelle Sterne-Fachgeschäfteführer ist dort auch als Druckversion abrufbar oder kann in der Pressestelle gegen Einsendung von Euro 3.90 frei Haus bestellt werden.

Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert im Gabriele Restaurant, Berlin

Sterneköche im Gabriele: Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert geben ein kulinarisches Gastspiel in der Hauptstadt

Lebensfreude, Genuss, la dolce Vita – kaum eine Küche steht so sehr für die Freude am Essen wie die italienische. Seit Jahren schon zählt die Kochkunst aus dem Land hinter den Alpen zu den absoluten Favoriten der Deutschen. Das Gabriele Restaurant hat sich als italienisches Wohnzimmer Berlins daher etwas ganz Besonderes für alle Liebhaber mediterraner Genüsse einfallen lassen: Die besten Sterneköche Europas sind zu einem Gastspiel eingeladen und verwöhnen die Berliner mit italienischen Gaumenfreuden. Nachdem die beiden ersten Abende mit den Gastköchen Dieter Müller und Karlheinz Hauser für echte Begeisterung gesorgt haben, stehen nun drei weitere Sterneköche fest, die die Hauptstadt mit ihren kulinarischen Spezialitäten verwöhnen möchten: Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert.

Am 9. März besucht Marcello Fabbri, Chef de Cuisine im Restaurant Anna Amalia in Weimar, das Gabriele Restaurant. Für den in Rimini geborenen Sternekoch ist es eine echte Passion, die italienische Küche in Deutschland zu repräsentieren. Das Magazin „Der Feinschmecker“ wählte das Restaurant Anna Amalia zu den zehn besten ausländischen Restaurants in der Bundesrepublik, der Gault Millau belohnte Fabbris Küche mit hervorragenden 17 Punkten und der Guide Michelin zeichnete ihn bereits vor Jahren mit einem Michelin Stern aus. Im Gabriele Restaurant wird Fabbri ein 5-Gang-Menü zaubern, das die Gäste unter anderem mit Zitronen-Risotto mit Hummer und Assietra Kaviar und gebratener Jakobsmuschel auf Petersilien-Emulsion mit schwarzem Trüffel verwöhnt.

Bei einem Gastspiel der internationalen Kochelite darf auch er nicht fehlen: Thomas Kahl. Der gebürtige Österreicher perfektionierte seine Kochkunst auf weltweiten Stationen: Unter anderem war er Sous Chef im bekannten New Yorker Restaurant Danube, in Paris arbeitete er unter Pierre Gagnaire und in Deutschland leitete er von 2005 bis 2008 das Restaurant Le Val d’Or auf Johann Lafers Stromburg. Inzwischen ist Kahl im St. Regis Mardavall Resort auf Mallorca angekommen und verbindet dort in seinem Gourmetrestaurant Es Fum die mediterrane Küche mit seinem internationalen Erfahrungsschatz. Selbst Gourmet-Kritiker Heinz Horrmann bezeichnete das Es Fum unlängst als seine „absolute Nummer eins“ unter den besten Adressen für Connoisseure auf der Baleareninsel. Diese außergewöhnliche Interpretation der südländischen Kochkunst können nun auch die Gäste des Gabriele Restaurant am 13. April bei seinem 5-Gang-Menü in Berlin genießen.

Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt erwartet die Hauptstadt am 13. Mai mit Ronny Siewert. Der Küchenchef des Gourmet Restaurants Friedrich Franz im Grand Hotel Heiligendamm verteidigte gerade zum dritten Mal in Folge einen Michelin Stern und erzielte 17 Gault Millau Punkte für seine „Küche mit höchster Kreativität und Qualität mit bestmöglicher Zubereitung.“ Seine persönliche Vorliebe gilt einem Zusammenspiel von Süße und Säure in Verbindung mit Fisch und Krustentieren. Auch er hat das Ziel, die Berliner bei seinem Gastspiel mit italienischer Sterneküche zu verwöhnen. Durch die Qualität seiner Produkte und die Intensität der Aromen möchte er sich in bleibende Erinnerung bei den Berlinern kochen.

Die genussvollen Abende mit der internationalen Kochelite beginnen jeweils um 19 Uhr. Gebucht werden kann jedes Gastspiel mit einem 5-Gang-Menü und einem Amuse Bouche für 99 Euro pro Person unter der Telefonnummer 030 301117-160 oder via Email unter gabriele@gabriele-restaurant.de. Das Gabriele Restaurant ist dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr und sonntags von 17:30 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.gabriele-restaurant.de erhältlich.

Horrmanns Berliner Jahresrückblick

Endlich erstrahlten auch mal drei Sterne über einem Berliner Restaurant – wenn auch nur für eine Nacht. Dieter Müller, einer der am längsten in deutscher Kochgeschichte den Platz im Olymp behauptet, gab unlängst ein Gastspiel im Gabriele.

Zum Start ins Neue Jahr serviere ich Ihnen nur positive Entwicklungen beim Prinzip der zweiten Chance. Das war keine Absicht, ist aber auch mal schön. So erlebte ich auch bei Adnan an der Schlüterstraße kurz vor der Eröffnung seines zweiten Restaurants an der Knesebeckstraße (am 12. Januar) eine weitere Produktverbesserung.

Lesen Sie den gesamten Jahresrückblick in der Berliner Morgenpost:
www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1497973/Gabriele-Vivaldi-und-Adnan-haben-zweite-Chance-genutzt.html

Berlin: Kulinarischer Rückblick

Heinz Horrmann blickt zurück: Endlich erstrahlten auch mal drei Sterne über einem Berliner Restaurant – wenn auch nur für eine Nacht. Dieter Müller, einer der am längsten in deutscher Kochgeschichte den Platz im Olymp behauptet, gab unlängst ein Gastspiel im Gabriele

Zum Start ins Neue Jahr serviere ich Ihnen nur positive Entwicklungen beim Prinzip der zweiten Chance. Das war keine Absicht, ist aber auch mal schön. So erlebte ich auch bei Adnan an der Schlüterstraße kurz vor der Eröffnung seines zweiten Restaurants an der Knesebeckstraße (am 12. Januar) eine weitere Produktverbesserung.

Lesen Sie den gesamten Rückblick von Heinz Horrmann in der Berliner Morgenpost:
www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1497973/Gabriele-Vivaldi-und-Adnan-haben-zweite-Chance-genutzt.html

Euro-Toques Firmen-Award 2010

Sieger der World-Toques*Euro-Toques Firmen-Award-Wahl 2010 stehen fest.
Verbraucher, gastronomische Betriebe und Fachinspektoren kürten abermals ihre Award-Sieger
World-Toques*Euro-Toques aus Kaisersbach verleiht Preise in 11 Kategorien

Für die Geehrten aus der Wirtschaft kommt die Award-Nominierung von World-Toques*Euro-Toques ohne Übertreibung zumindest einer „kleinen“ Oscar-Preisverleihung gleich. Bedeutet doch die Firmen Award-Wahl unter den zertifizierten World-Toques*Euro-Toques-Unternehmen und Betrieben (unterschiedlichster Größe) ein „Highlight“ in der eigenen Unternehmenbiographie. Die alljährliche Award-Wahl ist auch deshalb in der Branche hoch angesehen, weil die kritischen Verbraucher und gastronomische Betriebe bundesweit per Stimmzettel und über Internet nominieren und wählen können. Das haben sie auch diesmal wieder getan.

Aus der Vielzahl eingegangen Stimmabgaben verleiht das Euro-Toques-Unternehmen den Firmen-Award in elf Kategorien.
Ladies first – den Titel „Woman of the year“ sicherte sich Dr. Gabriele Stoll, Inhaberin von Gourveine Gourmieren & Curieren, aus Hohberg. So wählten die Euro-Toques-Betriebe für den Service-Award gleich drei Firmen, die würdig für den Preis waren: die A. Jaegr Nachf. GmbH & Co. KG, aus Engelskirchen-Osberghausen, Georg Neitzer GmbH, Stockstadt und die Schwarz und Hansen GmbH in Hamburg. Über den Technik-Award dürfen sich die Wanner Freizeitmobile GmbH & Co. KG (Dettingen unter Teck) freuen, genauso wie die Unternehmen SYS (Systemfiltration, Tuttlingen), und CKV Geister (Kassensysteme) aus Uhingen/Baden-Württemberg.

Hier die Liste der Preisträger 2010:

Woman of the year
Frau Dr. Gabriele Stoll, Gourveine Gourmieren & Curieren, Hohberg

Service Award
A. Jaeger Nachf. GmbH & Co. KG, Engelskirchen-Osberghausen
Georg Neitzer GmbH, Stockstadt
Schwarz+Hansen GmbH, Hamburg

Technik Award
>
WANNER Freizeitmobile GmbH & Co.KG, Dettingen unter Teck
SYS Systemfiltration GmbH, Tuttlingen
CKV Geister GmbH Kassensysteme, Uhingen

Taste Award
Rosegarden­ Manufaktur, Stockach

Textil Award
Horn Design, Waltenhofen

Bio Award
Puumalan Lohi Oy, Puumalan/Finnland

Food Award
THÖNES Großschlachtereien, Wachtendonk
Fruitique Sutor & Müller, München
Lebensmittelgroßhandlung Gulden & Schmidt OHG, Parsberg
Wehner Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda
Hamberger Großmarkt GmbH, München
Frischdienst Walther GmbH, Kitzingen

Beverages Award
MEGA eG, Stuttgart

Accessoires Award
Kochmesser.de Import GmbH & Co KG, Wildau bei Berlin
Ratio Handel GmbH & Co. KG, Münster

Presentation Award
Enders GmbH & Co. KG, Reiskirchen
Franz Meistermann GmbH, Solingen

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Andreas Flechs

Küchenchef Andreas Flechs führt zukünftig die weiße Brigade und freut sich auf Maître und Sommelier Vedad Hadziabdic

Das Gabriele Restaurant der Adlon Holding begrüßt in diesen Tagen eine neue Führungsmannschaft in Küche und Service: Ab sofort übernimmt der bisherige Sous Chef Andreas Flechs den Posten des Küchenchefs. Der 26-jährige Weimarer arbeitet seit Beginn des Jahres im Gabriele und war zuvor knapp zwei Jahre im Gourmetrestaurant Anna Amalia in Weimar tätig. Unterstützung bekommt er ab dem 15. November vom neuen Maître und Sommelier, Vedad Hadziabdic. Der 41-jährige Gastronom und „Berliner Maître 2009“ war in den vergangenen Jahren ausschließlich in Sternerestaurants tätig, unter anderem in der renommierten Ente im Nassauer Hof, im Restaurant Aqua in Wolfsburg sowie zuletzt im Restaurant Quadriga im Brandenburger Hof.

Andreas Flechs
Andreas Flechs hat bereits im Alter von neun Jahren erste Erfahrungen in der Küche gemacht: Als jüngster von vier Kindern half er seiner Mutter schon früh bei der Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten. Was zunächst als reine Begeisterung für die gemeinsame Zeit in der Küche begann, wurde im Laufe der Jahre zur Liebe zum Kochen und schließlich zur Berufung. Nach der Schule absolvierte Flechs daher eine Ausbildung zum Koch und sammelte im Anschluss internationale Erfahrungen auf den Schiffen der Viking River Cruises und in Alfons Schubeck´s Palazzo in München. Vor seiner Zeit im Gabriele Restaurant war der begeisterte Motorradfahrer in dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurant Anna Amalia in Weimar tätig. Hier entwickelte Flechs unter der Leitung von Küchendirekor Marcello Fabbri seine Liebe zur mediterranen Küche und legte damit die Basis für seine neue Position im Gabriele. Dort präsentiert er nun eine traditionelle italienische Küche auf höchstem Niveau. Auf der Karte finden sich Klassiker wie Thunfisch-Carpaccio mit Kalbstatar und Wachtelei sowie Milchkalbsfilet mit Lauch und weißem Trüffel. Andreas Flechs ist überzeugt von der traditionellen Küche und setzt diese nun im Restaurant Gabriele raffiniert und mit viel Liebe zum Detail um. Zu seinen persönlichen Favoriten gehören daher insbesondere das Steinpilzrisotto und der Loup de Mer im Sepiabrotmantel mit Kürbis.

Vedad Hadziabdic

Vedad Hadziabdic wurde 1969 in Bosnien und Herzegowina geboren und kam mit vier Jahren nach Deutschland. In der Zeit von 1982 bis 1990 ging seine Familie noch einmal in sein Geburtsland zurück, wo Hadziabdic dann auch die Schule beendete und eine Ausbildung zum Elektrotechniker absolvierte. Doch während dieser Zeit arbeitete er bereits als Aushilfe im Restaurant seines Onkels und stellte schnell fest, dass ihn sein ursprünglich erlernter Beruf in der Zukunft nicht ausfüllen würde. Kurz entschlossen entschied sich Hadziabdic zu einer weiteren Ausbildung zum Restaurantfachmann, die er in seiner Heimatstadt Tuzla absolvierte. Im Anschluss ging der junge Gastronom nach Kassel und sammelte dort erste Erfahrungen mit der italienischen Lebensart: In der ausschließlich von Italienern geführten Osteria La Frasca entwickelte er seine Liebe zum italienischen Wein und zum „Dolce Vita“. 1998 übernahm er dann zum ersten Mal die Position des Restaurantleiters in Johann Lafer’s Stromburg. In gleicher Position führte er in den Folgejahren das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden sowie das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg. Seit Juni 2008 ist Hadziabdic in Berlin. Und die Hauptstadt steht dem Vater zweier Kinder gut, denn schon im ersten Jahr zeichnete ihn die Berlin Partner GmbH zum „Berliner Maître 2009“ aus. Nun setzt er seine Erfahrungen als Gastgeber im Gabriele Restaurant ein, um gemeinsam mit seinem neuen Team und Küchenchef Andreas Flechs an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Martin Pelz, Geschäftsführer der Adlon Holding, freut sich über diese neuen Entwicklungen: „Wir haben uns viel Zeit dafür genommen, einen Gastgeber für das Gabriele zu finden und sind sehr glücklich darüber, mit Vedad Hadziabdic einen erfahrenen Gastronomen gewonnen zu haben. Darüber hinaus sind wir besonders stolz, Andreas Flechs zum neuen Küchenchef zu ernennen. Herr Flechs hat in den vergangenen Monaten nicht nur sein Talent unter Beweis gestellt, sondern sich auch als Führungskraft mit großem Teamgeist positioniert“, so Pelz.

Das Gabriele Restaurant befindet sich auf der Südseite des Hotel Adlon und präsentiert eine gehobene italienische Küche, die seit November 2008 mit einem Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet ist. Gestaltet wurde das Restaurant von Designerin Anne Maria Jagdfeld, die eine warme und private Atmosphäre geschaffen hat, in der sich der Gast wohlfühlen kann. Das Interieur besticht durch einen unkonventionellen Mix aus klassischer italienischer Architektur und einem modernen New York-Style. In Verbindung mit dem charmanten Service erleben Gäste eine Atmosphäre voller Wohlbehagen und Entspannung an einem Ort, an dem man unbefangen die hohe Kunst der italienischen Küche genießen kann – das Gabriele ist das „italienische Wohnzimmer Berlins“.

Das Restaurant ist dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr und sonntags von 17:30 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.gabriele-restaurant.de erhältlich.