Deutsche sind unsicher

Wein-Auswahl im Supermarkt

Wer im Supermarkt Wein kauft, hat die Qual der Wahl. In den Regalen stehen durchschnittlich circa 800 Sorten. Wie die Deutschen mit dieser Angebotsflut umgehen, zeigt die SGS-Verbraucherstudie 2014. Mehr als 1.000 Weintrinker gaben bei der deutschlandweiten Befragung des Prüfinstituts an, nach welchen Kriterien sie beim Einkauf entscheiden. Das Ergebnis: Am Weinregal scheiden sich die Geister. Aufgrund fehlender Orientierung sucht jeder zweite Käufer bei der Weinauswahl auf dem Etikett nach Angaben, die die Auswahl erleichtern sollen. Die andere Hälfte der Befragten greift bei Wein auf gut Glück zu. Warum das so ist und woran sich Weinkäufer orientieren können, weiß Guido Eggers, Getränke-Experte bei SGS Institut Fresenius.

„Drei Viertel der Deutschen sind beim Einkaufen von Lebensmitteln unsicher. Bei der komplexen Kategorie Wein kommt diese Verunsicherung noch stärker zum Tragen als bei anderen Produkten. Die Markenverbundenheit ist gering und hinzukommt, dass Weine Erfahrungs- und Vertrauensgüter sind. Es ist schwer vorherzusagen, wie ein Bordeaux, ein Riesling oder ein Grauburgunder schmecken und ob diese Weine auch den persönlichen Geschmack des Verbrauchers treffen. Der transparenten und qualitativen Beurteilung sowie der professionellen Beschreibung von Weinen kommt im Einzelhandel daher eine zunehmende Bedeutung zu“, sagt Getränke-Experte Guido Eggers. Sein Team beim SGS Institut Fresenius nutzt für die sensorischen Prüfungen von Weinen auf Aussehen, Geruch und Geschmack eine Methode, die der bekannte Wein-Sensoriker Martin Darting professionalisiert hat.

Diese professionelle Wein-Sensorik von SGS Institut Fresenius wendet das Niersteiner Unternehmen Frag‘ Henry! an, das gemeinsam mit Darting den ersten digitalen Sommelier für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt hat. „Henry“ empfiehlt dem Kunden am PoS den passenden Wein für ein bestimmtes Essen oder einen besonderen Anlass. Dabei stützt er seine Weinempfehlungen auf ein System, das Essens- und Anlassprofile mit Weinprofilen abgleicht und dem Verbraucher den am besten passenden Tropfen präsentiert.

„Weil wir die Weine von den speziell geschulten Sommeliers der SGS Institut Fresenius sensorisch prüfen lassen, kann sich der Weinkäufer auf eine garantiert unabhängige und kompetente Empfehlung verlassen“, sagt Tjorven Jorzik, Geschäftsführer von Frag‘ Henry!. Zusätzlich geben die bildhaften Weinbeschreibungen von SGS Institut Fresenius Orientierung. „Unter einem leichten Weißwein mit einer Note von grünem Apfel können sich mehr Menschen etwas vorstellen als unter einem Grauburgunder aus Rheinland-Pfalz“.

„Henry befindet sich im bundesweiten Roll-out“, ergänzt Geschäftsführer Tjorven Jorzik. „Neben Umsatzsteigerungen von bis zu 20 Prozent profitiert der Handel durch die Weinanalysen auch von der zusätzlichen Qualitätsprüfung sowie der Sicherstellung der sensorischen Qualität und Stabilität der eingekauften Ware – auf Basis internationaler Verkostungsstandards (OIV).“

Mit dem neuen Frag‘ Henry! Siegel, unterstreicht der Anbieter des digitalen Weinberaters nun seine Bestrebungen gemeinsam mit SGS Institut Fresenius den Transparenzforderungen der Verbraucher nachzukommen. Es soll ab sofort Wegweiser für eine verlässliche und objektive Weinempfehlung sein.

75 Prozent können nicht erkennen, ob ein Produkt gesund ist

Jeder zweite Deutsche fürchtet Mogelpackung bei Lebensmitteln

Die neue „SGS INSTITUT FRESENIUS Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen“, durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach, belegt Verunsicherung der deutschen Verbraucher beim Lebensmittelkauf:

– Jeder zweite versteht die Angaben auf Verpackungen nicht
– 75 Prozent können nicht erkennen, ob ein Produkt gesund ist
– 71 Prozent können nicht einschätzen, ob ein Produkt für Kinder
geeignet ist
– Nur einer von zehn vertraut Industrie und Politik in
Lebensmittelfragen
– Bio ist out, regionale Lebensmittel sind in
– Frauen sind beim Lebensmitteleinkauf kritischer als Männer
– Ostdeutsche kaufen anders ein als Westdeutsche

Gammelfleisch, Formschinken, Analogkäse
Die jüngsten Lebensmittelskandale und die Diskussion um Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Lebensmittel haben den deutschen Verbraucher nachhaltig verunsichert. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie „SGS INSTITUT FRESENIUS Verbraucherstudie 2010: Lebensmittelqualität & Verbrauchervertrauen“, die das renommierte Allensbach Institut im Auftrag der SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH durchgeführt hat.

Angst vor Mogelpackung und gentechnisch veränderten Lebensmitteln am größten

Die größte Sorge der deutschen Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln lautet: Es ist am Ende nicht das in der Packung, was draufsteht. Also dass zum Beispiel in der Erdbeermarmelade gar keine Erdbeeren mehr sind. Vor solchen Mogelpackungen haben 55 Prozent der Befragten Angst. Ebenso groß ist die Sorge vor Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten. Diese grundsätzliche Verunsicherung drückt sich auch darin aus, dass über die Hälfte der Befragten glaubt, dass Lebensmittel gar nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten. Jeweils 48 Prozent der Verbraucher befürchten, dass auf der Verpackung wichtige Angaben zu den Inhalten nur versteckt oder gar nicht angegeben sind. Und dass verwendete Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe, gesundheitsschädlich sind.

Jeder zweite Deutsche versteht die Angaben auf Lebensmittelverpackungen nicht

Ein Hauptgrund für die deutliche Verunsicherung der deutschen Verbraucher liegt in der Schwierigkeit Verpackungsangaben vollständig zu begreifen: 49 Prozent der Befragten finden die Angaben auf den Lebensmitteln weniger oder gar nicht verständlich.
Überdurchschnittliche Verständnisprobleme haben insbesondere ältere Menschen (45-59-Jahre: 52 Prozent und 60+ Jahre: 58 Prozent)

Eis auch ohne Maschine selber machen

Tipps, Anekdoten und zwei Gourmet-Rezepte von Christian Rach – Das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel hat Wissenswertes rund um das Thema Eis zusammengetragen und erklärt, worauf man beim Selbermachen achten sollte – Herstellung mit und ohne Maschine

Sahneeis, Sorbet, Parfait oder Granité – an warmen Sommertagen ist Eis ein absolutes Muss. Doch man muss nicht immer auf Fertigprodukte zurückgreifen oder in der Eisdiele Schlange stellen, denn auch ohne Eismaschine lässt sich die kühle Köstlichkeit ganz leicht selbst herstellen. Das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel hat Wissenswertes rund um das Thema Eis zusammengetragen und erklärt, worauf man beim Selbermachen achten sollte. Damit auch Amateur-Glaciers glänzen können, verrät Sternekoch Christian Rach exklusiv seine zwei Lieblings-Eisrezepte.

Der römische Kaiser Nero ließ sich den „Gletscherschnee“ von Schnellläufern aus den Alpen bringen und servierte es seinen Gästen mit Früchten, Honig oder Rosenwasser aromatisiert. Hippokrates verschrieb seinen Patienten Eis als Schmerzmittel, und Marco Polo brachte von seinen Reisen Rezepte aus China mit. Ob die Menschen vor mehr als 3000 Jahren zuerst in China oder im Mittelmeerraum Schnee und Eis verarbeitet und gegessen haben, lässt sich anhand der Quellen nicht eindeutig feststellen. Sicher ist aber, dass Speiseeis ab den 1920er Jahren durch italienische Gelatieri verstärkt nach Deutschland gebracht wurde und seit Jahrzehnten unsere Sommerleckerei Nummer Eins ist. Gut acht Liter Speiseeis verzehrt der Deutsche pro Kopf im Jahr, allein an Markeneis werden in Deutschland jährlich rund 530 Millionen Liter verkauft.

Je kühler das Land, desto beliebter das Eis
Mit unserem Eiskonsum liegen wir Deutsche im europäischen Mittelfeld. Weitaus beliebter ist das Speiseeis im kühlen Skandinavien: Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von gut 14 Litern lagen die Norweger 2008 an der Spitze, gefolgt von ihren Nachbarn aus Finnland, Schweden und Dänemark. Nach so viel skandinavischer Eisleidenschaft folgen Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien erst auf den hinteren Plätzen im europäischen Ranking. (Quelle: Eis Info Service der deutschen Markeneishersteller. Die Angaben beziehen sich auf den Verbrauch von industriell hergestelltem Markeneis.)

Deutsche lieben klassische Sorten
Schon Goethe liebte sein Himbeereis, und die Deutschen sind in ihrem Eisgeschmack weitgehend konservativ geblieben. Schoko-Chili oder Quarkeis mit Basilikum – die Trends und Innovationen aus Gastronomie und Handel lassen uns weitestgehend kalt: Vanille und Schokolade sind hierzulande die beliebtesten Sorten, gefolgt von anderen Klassikern wie Stracciatella, Haselnuss und Erdbeere (Quelle: Verband der Speiseeishersteller in Deutschland, 2009). Als Faustregel gilt: Deutsche Männer schlecken eher die Klassiker, die Frauen sind experimentierfreudiger. Immer für Überraschungen gut sind die Japaner: Dort findet man in den Supermarktkühltruhen sogar Eiskreationen mit Aalgeschmack, Chicken-Wing-Aroma oder Pferdefleisch.

Qualitativ hochwertiges Eis ist sogar gesund
Gute Nachrichten: In Maßen genossen ist hochwertiges Speiseeis durchaus gesund. Milcheis enthält viel Kalzium, Aminosäuren, Magnesium, Eisen, Mineralsalze und Vitamine, darunter Vitamin A, B2, B12 und Vitamin D. „Allerdings sollte man die Zutatenliste auf der Verpackung genau studieren, denn viele Hersteller verwenden mittlerweile anstelle des Milchfetts kostengünstigere Pflanzenfette“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Petra Ambrosius vom INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel. Qualitativ wertvolles Fruchteis mit einem hohen Fruchtsaftanteil liefert Vitamin C und Kalium, hat kaum Fett und fällt damit nur wenig ins Gewicht – eine Kugel hat etwa 50 Kalorien. Für eine Erfrischung mit Eis an heißen Tagen spricht auch, dass der Genuss von Speiseeis die Schweißbildung verringert. Kalte Getränke hingegen werden of zu schnell getrunken und belasten dadurch den Kreislauf.
Wegen des recht hohen Zuckergehalts sollte man Speiseeis aber nicht uneingeschränkt genießen. „Für den vollen Genuss muss Eis mehr Zucker enthalten als andere Süßspeisen, denn die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge empfinden die Süße bei eiskalten Speisen weniger stark“, so Dr. Petra Ambrosius. „Außerdem wirkt der Zucker wie ein Frostschutzmittel, damit das Eis nicht zu hart wird.“ Achtung ist auch bei den Beigaben geboten: In Butterwaffeln, Soßen und Sahne stecken meistens viele Fette und Zucker. „Gesundheits- und Kalorienbewusste genießen ihr Eis deshalb am besten pur und im Becher“, rät die Ernährungswissenschaftlerin.

Eis hausgemacht: Tipps für die Herstellung
Die bereits im 19. Jahrhundert in den USA erfundene Eismaschine verhindert, dass sich große Kristalle bilden und das Eis unangenehm körnig wird. Aber die Eisherstellung funktioniert auch ohne sie:
Bei der hierzulande beliebtesten Speiseeisvariante, der Eiscreme, werden Milch, Sahne oder eine Mischung aus beidem mit Zucker und weiteren Zutaten wie Vanille, Eigelb, Joghurt, Buttermilch, geraspelter Schokolade oder frischen pürierten Früchten miteinander vermischt. Die Mischung wird einige Stunden lang eingefroren, am besten in einer Metallschüssel, die die Wärme gut ableitet. „Wichtig ist, dass die Masse während des Einfrierens alle 15 Minuten umgerührt wird, damit die Eiskristalle klein bleiben und feine Luftbläschen in die Masse gelangen“, erklärt Dr. Petra Ambrosius. „So entsteht ein cremiger Schmelz.“
Ähnlich verfährt man bei der Herstellung von Sorbet, nur dass statt Milchprodukten und Ei Fruchtpüree oder -saft verwendet werden.
Noch leichter herzustellen, aber leider ein Schwergewicht auf der Waage ist Parfait: Geschlagenes Eigelb, Zucker und ggf. weitere Zutaten werden sofort mit geschlagener Sahne vermischt und in der Tiefkühltruhe gefroren – ganz ohne Umrühren.

Auf die Hygiene achten
Speiseeis bietet einen guten Nährboden für Bakterien, da es aus rohen und teilweise pürierten Zutaten besteht und durch das Aufschlagen eine große Oberfläche besitzt. „Um die mikrobielle Belastung schon vor dem Einfrieren so gering wie möglich zu halten, sollte man bei der Herstellung besonders auf die Hygiene achten“, erklärt Dr. Petra Ambrosius. Zutaten wie Obst werden gründlich gewaschen und bei Bedarf geschält, Schneidebretter und andere Küchenutensilien sorgfältig gereinigt. Die Ernährungsexpertin rät weiterhin, das Eis im gefrorenen Zustand zu verzehren und einmal geschmolzenes Speiseeis nicht wieder einzufrieren, da sich die Bakterien im geschmolzenen Eis rasch vermehren. Bei industriell gefertigtem Eis werden aus diesem Grund die Zutaten vor dem Einfrieren pasteurisiert. Selbstgemachtes Eis sollte nicht länger als zwei Tage im Eisschrank aufbewahrt werden, vor allem, wenn es Eigelb enthält. Daher ist es besser, kleine Mengen herzustellen und schnell aufzuessen.

Die französischen Könige des Mittelalters hüteten ihre Eis-Rezepte wie ein Staatsgeheimnis, und Verräter mussten nicht selten mit dem Leben bezahlen. Erst ab 1673 gelangten die Rezepte – gegen die Zahlung einer Speiseeissteuer – über die Schlossmauern in die Öffentlichkeit. Seitdem hat sich zum Glück einiges geändert, und so kommen wir in den Genuss von zwei leckeren Eisrezepten von Christian Rach, RTL-Restauranttester und Chef des Hamburger Sternerestaurants „Tafelhaus“. Exklusiv für alle Leser dieses Themendienstes hat sich Christian Rach zwei erfrischende sommerliche Eisrezepte überlegt:

Christian Rachs Sauerrahm-Erdbeer-Eis

Zutaten:
125 g Erdbeeren
25 g Zucker
25 g Zitronensaft
150 g Zucker
250 g Sauerrahm 24%
Entweder Gran Marnier Likör oder Orangenabrieb

Die Erdbeeren waschen und putzen. Aus 25 g Zucker und den Erdbeeren ein Püree herstellen. 150 g Zucker in 25 g Zitronensaft auflösen. Püree, Zitronensirup und Sauerrahm mit dem Stabmixer glattarbeiten und durch ein feines Haarsieb passieren.
Wie gewohnt in der Eismaschine gefrieren lassen. Zwischendurch je nach Geschmack Grand Marnier oder Orangenabrieb zugeben. Ohne Eismaschine werden die Zutaten im Tiefkühler drei bis vier Stunden eingefroren und dabei immer wieder umgerührt, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Christian Rachs Mascarpone-Halbgefrorenes

Zutaten:
2 Eigelbe
50 g Zucker
100/40 g Wasser
Waldmeisterkraut
100 g Mascarpone
250 g Sahne

Die Eigelbe in der Maschine schaumig aufschlagen. Den Waldmeister in heißem Wasser ca. 5 Minuten ziehen lassen. 40 g „Waldmeister-Tee“ mit 50 g Zucker aufkochen und heiß über das aufgeschlagene Eigelb gießen. Weiterschlagen, bis Zimmertemperatur erreicht ist.
Die Mascarpone leicht anwärmen und glatt rühren. Die Sahne schaumig aufschlagen.
Zuerst die Eigelbmasse, dann die Sahne unter die Mascarpone heben. In Gefäße füllen und im Tiefkühler ca. 4 Stunden einfrieren.

Weblink-Quellen:
www.markeneis.de – E.I.S. Eis Info Service mit Marktzahlen der deutschen Markeneishersteller
www.bmelv.de – Unter der Rubrik „Ernährung“ sind die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Speiseeis abrufbar, inklusive der Anforderungen und Zutaten an die verschiedenen Speiseeissorten (Milcheis, Fruchteis, Eiscreme etc.)

service: trends

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu – aber mit einer reichen Ernte an frischem Obst und Gemüse. Doch wie das satte Angebot möglichst clever haltbar machen? Tiefgefrieren, so das renommierte HR, Montag, 07.09., 11:00 – 11:25 Uhr

Institut Fresenius in Taunusstein, ermöglicht eine ’schonende Konservierung bei bestmöglicher Erhaltung von Nährwert und Geschmack‘. Tiefkühlkost kann also durchaus mehr Vitamine und Nährstoffe erhalten als frisches Gemüse. Die beiden Studiogäste – ’service: trends‘-Sternekoch Michael Beck und der Ernährungswissenschaftler Dr. Stephan Lück – zeigen die cleversten Tipps und Kniffe, damit man möglichst lange von der Sommerfrische zehren kann. Außerdem hat ’service: trends‘ Gefrierdosen unter die Lupe genommen und zeigt, wie man Tiefkühlgerichte geschickt und günstig aufpeppen kann.

Lebensmittel aus Dosen

Lebensmittel aus Dosen für eine ausgewogene Ernährung – Aktuelle Nährstoffuntersuchung beweist hohen Nährstoffgehalt von Lebensmitteln aus der Dose

Lebensmittel aus Dosen haben einen vergleichbar hohen Nährwertgehalt wie Gerichte, die nach haushaltsüblichen Garmethoden zubereitet werden. Das fand im Auftrag der Initiative „Die Dosenköche“ das unabhängige Institut für Lebensmittelqualität in Willich gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und Fresenius heraus. 19 Gerichte wurden auf Brennwert und den Gehalt an energieliefernden Nährstoffen, Mineralstoffen sowie Vitaminen untersucht.

Lebensmittel aus Dosen haben einen vergleichbar hohen Nährwertgehalt wie Gerichte, die nach haushaltsüblichen Garmethoden zubereitet werden. Das fand im Auftrag der Initiative „Die Dosenköche“ das unabhängige Institut für Lebensmittelqualität in Willich gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und Fresenius heraus. 19 Gerichte wurden auf Brennwert und den Gehalt an energieliefernden Nährstoffen, Mineralstoffen sowie Vitaminen untersucht.

Die Ergebnisse beweisen es: Gerichte aus Dosen sind in der Nährwertzusammensetzung gleichwertig zu Gerichten, die nach haushaltsüblicher Art zubereitet werden. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung bereichern Lebensmittel aus Dosen somit auf clevere Weise den täglichen Speiseplan und bieten eine gesunde und zudem zeitsparende Alternative zu selbst gekochten Mahlzeiten.

Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung sind auf der Internetseite der Dosenköche unter www.dosenkoeche.de einsehbar.

Sie fragen – EDEKA antwortet

Als erstes Unternehmen im deutschen
Lebensmitteleinzelhandel hat die EDEKA-Gruppe jetzt einen
bundesweiten Ernährungsservice gestartet. Das neuartige Angebot des
größten deutschen Lebensmittelhändlers unterstützt Menschen bei der
Zusammenstellung ausgewogener Speisepläne, liefert ihnen Rezept-Tipps
sowie fundierte Beratung, beispielsweise zu Inhaltsstoffen von
Lebensmitteln. „Mit diesem innovativen Konzept untermauern wir zum
einen unsere Lebensmittel-Kompetenz“, so EDEKA-Vorstandsmitglied
Helmut Hörz, „und schärfen darüber hinaus unser Markenprofil als
serviceorientiertes Unternehmen.“

Kooperationspartner bei der Ernährungshotline ist das weithin
anerkannte SGS Institut Fresenius. Die Ernährungsexperten aus dem
hessischen Taunusstein zeichnen für weite Teile der
Mitarbeiter-Schulungen verantwortlich. Im Mittelpunkt steht die
kontinuierliche Qualifizierung des Hotline-Teams, wobei
ausschließlich auf ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und nicht
auf kurzatmige Trends gesetzt wird. „Unser Ernährungskonzept baut auf
eine ausgewogene und sinnvolle Kombination von Gesundheit und
Genuss“, erklärt Dr. Petra Ambrosius von SGS Institut Fresenius.
„Wichtig dabei ist, dass die telefonische Beratung im Bedarfsfall
nicht eine notwendige medizinische Beratung ersetzen kann.“

Zum Team des EDEKA-Ernährungsservice gehören ausgebildete
Fachkräfte wie Ökotrophologen und Diätassistenten. Dies ist die
Grundlage für seriöse Beratungsleistungen in Sachen Ernährung,
bestätigt auch die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 11/2005. Alle
Berater stehen in engem Kontakt zum SGS Institut Fresenius sowie zum
Qualitätsmanagement der EDEKA ZENTRALE in Hamburg. Bei besonders
komplexen Sachverhalten werden die Hintergründe recherchiert und der
Anrufer umgehend zurückgerufen. Jede neue Fragestellung, die bei der
Hotline eingeht, wird in einer „lernenden Datenbank“ hinterlegt. So
schafft EDEKA ein einmaliges System, das bereits in kurzer Zeit zu
Deutschlands größtem Infocenter für Ernährungsfragen werden kann.

Die
Hotline ist für die EDEKA-Gruppe ein weiterer Schritt in Richtung
beispielhafter Kundenbetreuung. Denn „auch in den eigenen vier Wänden
sollen die Kunden bei Ernährungsfragen nicht alleine gelassen
werden“, unterstreicht EDEKA-Vorstand Hörz.

Der EDEKA-Ernährungsservice auf einen Blick:

Service-Zeiten: Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr
Tel. 01803-333 522
(EUR 0,09/60 Sekunden aus dem Festnetz der Dt. Telekom)
Fax: 01803-333 523
(EUR 0,09/60 Sekunden aus dem Festnetz der Dt. Telekom)
E-Mail: info@EDEKA-Ernaehrungsservice.de

Deutsche lieben Molke-Drinks und probiotische Joghurts

Deutsche lieben ihren Joghurt, ihren Milchdrink und ihre Molke. Das wurde auf der Fresenius-Fachtagung Milchmischgetränke und Functional Drinks“ am 22. und 23. Juni in Köln deutlich.
Günter Birnbaum, Getränkeexperte der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), belegte den Erfolg von Molke und Co mit Zahlen: Während das „Getränkebudget“ der Deutschen im Take-Home-Bereich in den vergangenen Jahren stagnierte, sind die Ausgaben für Milch- und Milchmischgetränke angestiegen: Laut Berechnungen der GfK gaben die Bundesbürger 2004 10,6 Prozent (2,3 Mrd. Euro) ihres Gesamt-Getränkebudgets für Milchgetränke aus – 1996 waren es nur 8,7 Prozent (1,9 Mrd. Euro). Zum Vergleich: die Gesamtausgaben für Getränke fielen von 22,1 Mrd. Euro in 1996 auf 21,8 Mrd. Euro im Jahr 2004. Maßgeblichen Anteil an der regen Nachfrage am Kühlregal haben Molke-Drinks und die so genannten „probiotischen Milchfrischerzeugnisse“, die gesundheitsfördernde Bakterien enthalten: Der Verkauf von Molke-Drinks stieg von 28.900 t im Jahr 2000 auf 58.800 t im Jahr 2004. Noch rasanter stieg der Umsatz mit probiotischen Milchfrischerzeugnissen: von 75 Millionen Euro im Jahr 1996 auf 485 Millionen Euro im Jahr 2004.

Für Anja Staudenmaier, Geschäftsführerin der Akademie Fresenius (Dortmund), sind Milchmischgetränke „Innovationssegment Nummer Eins“ in der Nahrungsmittelbranche: „Im Kühlregal wird es bunter werden, viele praktische Verpackungsideen werden noch in diesem Jahr ihre Umsetzung finden.“

Die Tagungsunterlagen mit den Skripten aller Vorträge der Fresenius Fachtagung „Milchmischgetränke & Functional Drinks“ (z.T. in engl. Sprache) können zum Preis von 250,- EUR zzgl. Mwst. bei der Akademie Fresenius bezogen werden: www.akademie-fresenius.de

Der nächste Fresenius-Kongress für die Getränkebranche am 25. und 26. Oktober in Köln widmet sich ganz der aseptischen Abfüllung: Planung, Konstruktion und Kontrolle. Infos und Anmeldung: www.akademie-fresenius.de/