Verbotener Wein

Internet-Weinmagazin testet umstrittene Weine aus Israel nach Wiederaufnahme ins KADEWE-Sortiment. Fazit: Ordentlich gemacht, aber nichts Besonderes.

Das Berliner Kaufhaus KADEWE verbannte im November 8 Weine von den israelisch besetzten Golanhöhen aus seinem Sortiment. Anlass war eine von der EU beschlossene Kennzeichnung für Gemüse, Obst und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Kosmetika aus Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen und aus Ost-Jerusalem. EU-Verbraucher sollen die Möglichkeit haben, israelische Siedlerprodukte aus besetzten arabischen Gebieten zu kaufen oder bewusst zu boykottieren.

Ein internationaler Proteststurm brach los. Sogar Israels Ministerpräsident Netanjahu schaltete sich ein. Seit zwei Wochen sind die KADEWE-Weine wieder im Angebot.

CaptainCork.com – Deutschlands großes digitales Weinmagazin – fragte sich: waren die 8 Flaschen die ganze Aufregung wert?

In ihrem Verkostungsbericht schreiben die Weintester von www.CaptainCork.com:
Diese Tropfen sind für sich genommen nichts Besonderes. Sauber gemacht und aromenstark. Aber das kann man über viele Weine sagen. Muss man die trinken? Nein. Außer es kommt einer, der sagt: „Das dürft ihr nicht trinken!“ Wir finden, dann soll man sich erst recht ein Gläschen einschenken.

Den gesamten Verkostungsbericht finden Sie unter:
http://www.captaincork.com/aufregung-viel-laerm-um-8-weine-aus-israel-aber-wie-schmecken-die-eigentlich

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

Hotel Hampton Berlin

Das Hampton ist ein Drei Sterne Hotel von Hilton – das Haus in der Westberliner City wird sehr gut von Mirko Schulze geführt

Die Begrüßung der jungen bulgarischen Rezeptionistin war sicher die wärmste der letzten 100 Hotels. Sie fragte nach der Anreise, erklärte alles, wenn sie was nicht wusste, fragte sie die erfahrenere Kollegin. Man hatte den Eindruck, man war bei ihr Zuhause. Auch in den Folgetagen grüßte sie mit Namen. Das war schon mal 5 Sterne Niveau.

Kennen Sie das? Sie lesen eine Restaurantkritik von Bernd Matthies und wenn sie auch schon dort gewesen sind, erkennen Sie alles wieder. Sie lesen eine Kritik von Heinz Horrmann und Sie denken, da muss es noch ein anderes Hotel geben, mit dem gleichen Namen. Horrmann beschrieb das Hotel vor kurzen in Die Welt. Wieso der Berliner Horrmann in Berlin ein Hotelzimmer braucht, bleibt sein Geheimnis.
Das Zimmer ist akzeptabel sauber wenn man nicht zu genau hinguckt, jedoch wirklich nicht „klinisch“ wie Horrmann in der Welt schreibt.
Das Zimmer ist sehr groß, hat aber überhaupt keine Ablageflächen. Ich rufe die Rezeption und frage, ob ich was übersehen habe. Man sei ein Businesshotel und da wird alles gehangen. Ich war verblüfft. Offenbar hängen BusinessPeople ihre Socken und Unterhosen auf einen der wenigen Bügel. Das ist schade, das eine Kommode fehlt. Auch ein Kühlschrank wäre fein.
Es gibt einen Schreibtisch mit einem unbequemen Bürostuhl. Vom Schreibtisch kann man nicht den Flach-TV sehen, der ein sehr gutes Bild liefert.
Das Duschbad ist prima, aber auch hier fehlt Ablageflächen.

Insgesamt ist das Zimmer groß, sauber und ansprechend. Gewöhnungsbedürftig ist das Lichtsystem.

Horrmann reklamierte fehlendes Obst. Wir hatten jeden Tag, bis auf den Feiertag – da war es alle – einen hochwertigen frischen Obstsalat und Bananen und Äpfel. Es gab auch immer frische Tomaten und Gurken. Das Frühstück ist im Zimmerpreis enthalten. Es geht hektisch zu, es ist alles da, was man sich wünscht, jedoch eher im preiswerten Bereich, was wohl in einem Drei Sternehaus normal ist.

Einzig beim Bacon würde ich mir wünschen, dass der sorgfältiger gebacken wird und Toast als festsaugende Unterlage hätte. Bitte nicht missverstehen, es ist gratis und ich habe oft schon für 15 Euro schlechteres Frühstück gehabt.

Dafür ist das sehr schnelle Internet prima, nur dass man sich permanent wieder einloggen muss, ist nervig. Ob es da nicht bequemere Lösungen geben könnte?

Fazit: Wir zahlten knapp 110 Euro die Nacht für das Doppelzimmer incl. WLAN und Frühstück zu Hauptsaison. Das Zimmer hat zwar Null Sexappeal, gefiel uns aber durchaus gut. Da kann man jederzeit hin. Wenn es aber z.B das Palace für wenig Geld gibt, würde ich das Palace nehmen.

Hampton Berlin West: www.booking.com/hotel/de/hampton-by-hilton-berlin-city-west.de.html?aid=341745
Hotel Palace: www.booking.com/hotel/de/hotelpalace.de.html?aid=341745

Schokoladen-Osterhasen

Kabel1, Dienstag, 07.04., 09:40 – 10:40 Uhr

‚Abenteuer Leben – täglich Wissen‘ wollte wissen, wie er denn eigentlich aussieht, der perfekte Osterhase, und fragte nach, bei den Großen und den Kleinen: Hat er ein Schlappohr oder ein Pummelschwänzchen, und hat er wirklich braunes, flauschiges Fell und weiße Ohren? Eine namhafte Zuckerbäckerei gibt dem Osterhasen seine endgültige Gestalt. Weitere Themen u. a.: Produktschreck: Autopoliermaschinen / Polizeikontrolle Meck-Pomm: Alkohol und Drogen

Schokoladen-Osterhasen

Kabel1, Montag, 06.04., 17:45 – 18:45 Uhr

‚Abenteuer Leben – täglich Wissen‘ wollte wissen, wie er denn eigentlich aussieht, der perfekte Osterhase, und fragte nach, bei den Großen und den Kleinen: Hat er ein Schlappohr oder ein Pummelschwänzchen, und hat er wirklich braunes, flauschiges Fell und weiße Ohren? Eine namhafte Zuckerbäckerei gibt dem Osterhasen seine endgültige Gestalt. Weitere Themen u. a.: Produktschreck: Autopoliermaschinen / Polizeikontrolle Meck-Pomm: Alkohol und Drogen

Hans Stefan Steinheuer

Nach der Lehre in Aachen, den Lehr- und Wanderjahren, darunter Stationen in „Erbprinz“ in Ettlingen oder den „Schweizer Stuben“ in Wertheim, übernahm Hans Stefan Steinheuer 1985 den elterlichen Betrieb in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er baute das Anwesen um und eröffnete im Herbste jenes Jahres seine beiden Restaurants, das Gourmetrestaurant „Zur alten Post“ und das Landgasthaus „Poststuben“. Ein Jahr später verlieh Michelin den ersten Stern. 1998 folgte der Zweite. Der Feinschmecker wählte Hans Stefan Steinheuer 2003 zum Koch des Jahres und im gleichen Jahr zeichnete ihn Gault Millau mit 19 Punkten aus. Zur Alten Post gilt als eines der weltbesten Restaurants. Reiner Veit hatte letztens Gelegenheit mit Hans Stefan Steinheuer zu sprechen, und fragte ihn zunächst, was Kochen für ihn bedeutet.

Lesen Sie das Interview mit Hans Stefan Steinheuer:
http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/145/463145_article.shtml

Das Kochbuch von Hans Stefan Steinheuer;
Harmonie der Aromen. Einklang von Küche und Wein
Gebunden, 256 Seiten
Tre Torri Verlag
Bestellung: 978-3-937963-79-2
49,90 Euro

Singlestudie – Der perfekte Mann

Singlestudie: Der perfekte Mann

Der moderne Mann ist verwirrt: Er soll stark sein und männlich. Und gleichzeitig sensibel und zärtlich. Die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de klärt auf, was Frauen wirklich wollen. In der größten Singlestudie Deutschlands fragte sie über 4.000 Frauen nach den wichtigsten Märchenprinz-Faktoren. Gutes Aussehen und ein gestählter Körper ist Frauen längst nicht das Wichtigste. Demnach käme für über 90 Prozent der deutschen Singlefrauen kein Mann in Frage, der nicht treu, humorvoll und intelligent ist. 89 Prozent der Damen wünschen sich zudem einen einfühlsamen und zärtlichen Partner. Aber das bedeutet nicht, dass ein Softie Chancen hätte. Im Gegenteil: 77 Prozent der Frauen sehnen sich nach einem männlichen Mann. Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de bestätigt, dass Frauen vor allem die inneren Werte wichtig sind: „Frauen achten bei der Partnerwahl natürlich auch auf das Aussehen. Vielmehr jedoch zählen für sie Charakter und das partnerschaftliche Verhalten. Das trägt eine Beziehung auf Dauer stärker als eine ansprechende Optik.“

Märchenprinz Top10

1. treu (94%)
2. humorvoll (92%)
3. intelligent (92%)
4. einfühlsam (89%)
5. zärtlich (89%)
6. unternehmungslustig (80%)
7. männlich (77%)
8. leidenschaftlich (76%)
9. familienorientiert (73%)
10. gut gekleidet (66%)

Alfred Biolek in Thadeusz

Er ist ein Markenzeichen der ARD, laut WDR-Intendant Fritz Pleitgen, das einzige – neben der Maus. Vor allem aber und mehr als alles andere ist er ‚Bio‘, ein kleines unverwechselbares Gesamtkunstwerk: Alfred Franz Maria Biolek, 72, Jurist, Doktor der Rechtswissenschaften, Produzent, Talkmaster, UN-Botschafter, Kneipenbesitzer und Fernsehkoch, vereint zig Berufe und Berufungen in seiner Person.

Das Fernsehen hatte immer einen besonderen Platz in seinem Leben. Nun verabschiedet er sich für immer von den Bildschirmen. Gerade werden die letzten Folgen seiner Kochshow ‚Alfredissimo‘ gedreht – die Parade-Sendung für ihn, den Feinschmecker und Bonvivant.
Ob ‚Boulevard Bio‘ oder ‚Mensch Meier‘: Biolek fragte in seinen Sendungen nie, was andere fragen würden. Biolek fragte eher das, was die Gäste sich selber fragen würden, wenn sie dürften. Seine Art der Unterhaltung ist leise, der Erfolg groß.

Früher applaudierte er Joseph Beuys für seinen Feldzug gegen ‚die Herrschaft des internationalen Geldmonopols‘. Heute ist Biolek selbst gut im Geschäft: mit seiner eigenen Firma und mit Werbung für American Express. Er produziert unzählige TV-Formate, seine Kochbücher sind Bestseller, und unter der Marke ‚Alfredissimo‘ werden inzwischen über 100 Küchenprodukte angeboten. Biolek ist in aller Munde und längst eine Fernseh-Ikone.

Bei ‚THADEUSZ‘ darf Alfred Biolek, der Erfinder der Talkshow im deutschen Fernsehen, ganz er selbst sein. Er, der Interviewer, stellt sich dem Gespräch. Er beschreibt, wie es aussieht, wenn er wirklich einmal aus der Haut fährt, warum er in den 70ern all seine Krawatten verbrannte und was er jetzt ohne Fernsehen machen wird.

RBB, Dienstag, 19.12., 22:15 – 22:45 Uhr

Interview mit Thomas Kammeier

Reiner Veit sprach mit dem Sterne-Koch Thomas Kammeier und fragte ihn zunächst, was Kochen für ihn ist.

Thomas Kammeier: Leidenschaft, Hobby, Beruf, Berufung – ich könnte mir im Moment nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.

Reiner Veit: Wann kam die Berufung zum Koch?

Kammeier: Das war bei mir ein längerer Weg, weil ich ganz zu Anfang mal Konditor lernen wollte. Aber es gab damals bei uns in der näheren Umgebung keine passende Lehrstelle, und so hab ich erst mal Bäcker gelernt. Dann hab ich Zivildienst gemacht, das waren dann auch noch mal 20 Monate, danach habe ich ein dreiviertel Jahr gar nichts gemacht und in dieser Zeit habe ich mir überlegt, dass es gut wäre, auf dem aufzubauen, was ich bisher gemacht hatte. Aufgrund meines nicht mehr ganz so zarten Alters habe ich mich dann auch intensiv um eine gute Lehrstelle bemüht und habe fortan immer nur Glück gehabt. Ich wurde stetig immer weiter gereicht, musste mich nie um eine Stelle kümmern und hatte – wie ich heute sagen kann – wirklich tolle Lehrherrn bzw. Arbeitgeber, die mir gezeigt haben, was man aus dem Beruf machen kann. Es gibt ja verschiedene Arten und Sparten und nicht jeder muss in Richtung Sternekoch und Gourmetkoch gehen – und für mich war dann sonnenklar, dass es das war, was ich mich immer im Inneren erhofft habe, das war dann wohl mein Weg.

Veit: Mittlerweile gehören Sie ja über Berlin hinaus zu den Besten, die wir in Deutschland, vielleicht auch über Deutschland hinaus haben. Was waren für Sie – wenn Sie zurückblicken – die wichtigsten Stationen?

Kammeier: Eine wichtige Station war die Lehrstelle. Ich habe damals die Lehre in Recklinghausen gemacht im Landhaus Scherrer, eben bei diesem Ernst Scherrer, der das Ganze so ein bisschen angeschoben hat und der mich dann vor allen Dingen auch weiter vermittelt hat an Wolfgang Dubs in Worms, und den bezeichne ich eigentlich heute gerne als meinen kulinarischen Vater. Letztendlich hat mir das schwer imponiert, wie er an der Beruf herangegangen ist, was er daraus gemacht hat und was alles dazu gehört. Es ist nicht nur das sture Kochen am Herd. Mittlerweile ist man ja halb in den Medien tätig – das gehört alles irgendwie mit dazu. Man muss sich für Wein interessieren, damit das auch ein Ganzes ergibt. Der Beruf ist unheimlich vielfältig und ich würde sagen, dass Wolfgang Dubs derjenige war, dem ich das zu verdanken habe, so weit gekommen zu sein.

Lesen Sie hier weiter:
www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/468/156468_article.shtml

Mieser Service im Thai Restaurant

Der Service im Berliner „Sala Thai“ Restaurant am Kaiserdamm gehört verboten!

Zwei Norddeutsche Paare besuchten das Charlottenburger Restaurant der Kette „Sala Thai“, www.salathai.de . Das Sala Thai ist ein hübsches Restaurant, dekoriert mit viel Holz und Wasser. Vom Preis her zählt es zur gehobenen Kategorie, Vorspeisen kosten um die 8 Euro, Hauptgerichte um die 17 Euro.
Draussen war es kalt, drei Grad, so brachten die Berlinbesucher ihren Hund in einer Hundetasche mit ins Restaurant. Keiner sagte etwas dagegen. Die Gesellschaft sass auch etwas abseits vom Rest des Restaurants. Der Hund war ruhig. Die Bestellung wurde von einer lächelnden Thai aufgenommen, geliefert wurde sie von einer mürrischen Thai, die die Speisen willkürlich am Tisch verteilte und auch nicht bereit war, diese dem Gast zuzuordnen. Man rief die freundliche Thai, diese sortierte dann das Essen nach den Bestellungen. Als dann die mürrische Bedienung beim nächsten Gang wieder die Teller wild verteilen wollte, fragte der jüngere Mann, ob sie nicht von der Seite bedienen möchte, statt die Teller am Tischende irgendwo hinzustellen. Die mürrische Dame stellte weiterhin die Teller irgendwo hin …
Nun fragte der ältere Herr, der so um die 80 war, ob er noch ein Wasser haben könnte, nach dem scharfen Thaifood hätte er noch großen Durst. Nicht Leitungswasser, sondern Mineralwasser für 2,10 Euro die Flasche. Die Bedienung meinte, die Gäste seien mit Hund da, man wolle sie nicht weiterbedienen. Hunde sind hier unerwünscht. Das sagte sie, nachdem bereits fast alles aufgegessen wurde. Ganz klar eine Retourkutsche auf die Beschwerden der Gäste. Der alte Herr weinte fast und bat nochmal um einen Schluck Wasser, was mit einem klaren „Nein“ verwehrt wurde.

So wurde dieser 100 Euro Restaurantbesuch für die Berlin Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Die enttäuschten Gäste gingen, um an der Esso Tankstelle dem alten Herren ein Wasser zu besorgen …

Gourmet-Report meint: Traurig! Solchen Betrieben gehört die Lizenz entzogen, es grenzt an Körperverletzung, einem 80jährigen nach einem scharfen Essen ein Glas Wasser zu verweigern!