Kolja Kleeberg

Morgen im TV: Köche und Moor: Unterwegs mit Sterneköchen – Sonntag, 30. Dezember 2012, 18.40 Uhr im rbb Fernsehen mit Kolja Kleeberg

Nachdem es vor einer Woche für Dieter Moor hieß, „Unterwegs mit Sternekoch Stefan Hartmann“, ist jetzt

„Unterwegs mit Sternekoch Kolja Kleeberg“ dran.

Ihre Suche nach lokalen Spitzen-Produkten führt Dieter Moor und Kolja Kleeberg auf einen Teltower Acker und auf die Potsdamer Seen. In Teltow empfängt Bio-Bauer Axel Szilleweit die beiden Genuss-Reisenden und lässt sie die Teltower Rübchen eigenhändig ernten. Ein „Feld-Test“ mit ähnlichen Sorten zeigt ihnen, was die Teltower Rübe so einzigartig macht und warum Feinschmecker in ganz Europa das Edelgemüse schätzen.

Die nächste Etappe ist das malerische Fischereigelände von Binnenfischer Mario Weber hinter der alten Stadtmauer in Potsdam. Er lädt Dieter Moor und Kolja Kleeberg zum Fischfang ein. Unterhalb der Glienicker Brücke fahren sie auf Webers Kahn die Reusen ab. Sie erleben, wie hart aber auch faszinierend dieser traditionsreiche Beruf ist.

Zu guter Letzt wird wie immer bodenständig gekocht. Dieter Moor und Kolja Kleeberg machen sich im „VAU“ gemeinsam ans Werk und kreieren das regionale Wintermenu: Aalconsommé und Räucheraal mit Teltower Rübchen.

TEST Fischstäbchen

Die gute Nachricht: Fischstäbchen können Sie essen – die schlechte Nachricht: sie sind nicht gerade ein Diätlebensmittel

Ein aktueller Test des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass in einigen Fischstäbchen zu viel eines Fettschadstoffs steckt. Positiv zu sehen ist jedoch, dass die Produkte wirklich praktisch grätenfrei sind und dass sich die Anbieter um nachhaltigen Fischfang und Transparenz bemühen.

Das von ÖKO-TEST beauftragte Labor entdeckte in fünf Produkten erhöhte Mengen von 3- MCPD-Estern. Dieser Fettschadstoff wandelt sich im Körper in einen anderen Stoff um, der in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Ärgerlich ist zudem die Portionsangabe von Aldi Nord. Demnach liegt eine Portion bei 30 Gramm, was genau einem einzigen Fischstäbchen entspricht. Das soll darüber hinwegtäuschen, wie viel Kalorien eine Fischstäbchen-Mahlzeit aus vier Stück tatsächlich hat – nämlich rund 400 kcal, wenn die Fischstäbchen in der Pfanne in Fett zubereitet werden, und ohne Beilagen.

Erfreulicherweise arbeiten die Anbieter der Fischstäbchen an der Nachhaltigkeit der Produkte. Nachhaltiger Fischfang muss verbindliche Fangquoten haben, deren Einhaltung geprüft wird und die auf wissenschaftlichen Empfehlungen beruhen. Die Behörden müssen außerdem wissen, wer wie wo fischt, und sie müssen mit den Fischereien so gut zusammenarbeiten, dass sie bei Problemen eingreifen können und zum Beispiel Fangquoten senken oder Gebiete sperren. Die Hersteller der Fischstäbchen konnten nachweisen, dass es für die Fischereien ein
verlässliches Management gibt und dass daran gearbeitet wird, die Auswirkungen auf das Öko-System im Griff zu behalten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2012 gibt im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Burma – Delfine in Sicht

Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet die Reisenden auf der dreiwöchigen Burma-Expedition des Hamburger Asien-Spezialisten a&e erlebnis:reisen. Gemeinsam mit Flussdelfinen und den lokalen Fischern gehen sie auf Fischfang. Zum Sonnenaufgang startet die Tour mit kleinen Booten auf dem Irrawaddy, dem größten Fluss Burmas, um nach Delfinen Ausschau zu halten. Mit dem Klang von hölzernen Stöcken werden die Tümmler allmorgendlich angelockt. Die schwimmenden Säuger machen sich sodann auf die Suche nach Fischschwärmen und treiben diese zu den Booten, von denen die Fischer ihre Netze auswerfen. Zum Schluss bekommen die hilfreichen Tümmler etwas vom Fang ab. Ein schönes Beispiel dafür, wie Menschen im Einklang mit der Natur leben können.

Bereits seit über 15 Jahren bietet der Veranstalter a&e erlebnis:reisen mit dieser Burma-Expedition „Abenteuer im Goldenen Land“ eine der ungewöhnlichsten Reiserouten durch das Land an. Neben den klassischen Stationen wie dem malerischen Inle See im Shan-Hochland, der letzten Königsstadt Mandalay und der weiten Pagodenebene von Bagan führt die aktive 22-tägige Rundreise in kleiner Gruppe von 6 bis 14 Teilnehmern tief in den Dschungel des Betelnussgebietes in Zentral-Burma. Ein traditionelles Elefanten-Camp ist das Ziel: Hier erleben die Gäste Arbeitselefanten und ihre Mahouts beim Arbeitsalltag und wandern durch dichten Urwald. Übernachtet wird in einer Dorfgemeinschaft. Als weitere Besonderheit geht es von dort bis in den Süden des Landes nach Mawlamyine am Salween-Fluss. Eine Wanderung durch das Shan-Hochland mit Klosterübernachtung rundet das Programm ab. Die neue Delfin-Tour bietet einen weiteren Einblick in das Leben der Burmesen.

Die nächsten Touren starten im Oktober, November und Dezember für jeweils 22 Tage zum Reisepreis ab EUR 3.090,- pro Person. Die Reise ist auch als verkürzte Variante mit 16 Reisetagen für EUR 2.650,- buchbar. Im November startet zudem vom 01. bis 17. November eine Sonderreise zu den stimmungsvollen Lichterfesten zum magischen Novembervollmond.

Weitere Informationen zu Leistungen und Terminen sowie zum Gesamtprogramm erhalten Interessierte auf der Webseite www.ae-erlebnisreisen.de

Preisvegleich bei Opodo

Fischerei in Salzburg

In Salzburg gibt es 9.500 registrierte Fischer. Die wenigsten von ihnen leben vom Fischfang, die meisten sind Hobbyfischer.

Die Dokumentation ‚Fischerei in Salzburg‘ zeigt die Jagd nach Hechten am Wolfgangsee, Fliegenfischer im Bluntautal, die Situation von Berufsfischern, die kulinarische Seite der Fischerei, die Zucht von gefährdeten Fischarten und deren ökologische Bedeutung sowie die Eisfischer im Winter.

3sat, Dienstag, heute, 12:35 – 13:00 Uhr

Kolja Kleeberg

Kommenden Montag erscheint nun die zweite Ausgabe des Rezeptbooklets von „Lidl. Genuss mit Stern“ in diesem Jahr, die Sie in der Anlage finden.

Nachdem sich in der ersten Ausgabe alles um die genussvolle Winterzeit drehte, wenden sich Lidl und Kolja Kleeberg diesmal maritimen Köstlichkeiten zu. Unter dem Motto „Mee(h)r genießen“ präsentiert der Sternekoch unter anderem ein delikates Rezept für Tomatencrème ‚Aurora‘ mit krossen Seelachs-Spießen.

Des Weiteren erklärt Kolja Kleeberg den Lidl-Kunden, wie man Fisch richtig filetiert. Passend zu Fisch stellt der Sternekoch in seiner Weinschule einen Lieblingswein der Deutschen – den Riesling – vor.

Darüber hinaus erhalten die Leser einen Einblick in das Thema „verantwortungsvoller Fischfang bei Lidl“ sowie in den Ursprung und die Bedeutung des MSC-Siegels (Marine Stewardship Council) für nachhaltige Fischerei.

Rechtzeitig zur Hochphase des Karnevals veranstaltet „Lidl. Genuss mit Stern“ auch wieder ein Online-Gewinnspiel. Den Teilnehmern winken dabei tolle Gewinne wie beispielsweise Koch-Sets. Das Gewinnspiel startet am 21. Februar 2011 unter www.lidl-genuss.de/gewinnspiel.

Die Inhalte dieses Booklets, alle Aktionen sowie weitere Rezepte und Küchentipps von Kolja Kleeberg finden sich auch auf der Internetseite www.lidl-genuss.de. Bildmaterial zur Kampagne finden Sie ebenfalls unter dieser Adresse.

Auf Museums-Tour durch Cuxhaven

Auf Museums-Tour durch Cuxhaven

In Cuxhavens Museen dreht sich alles um Schiffe, Wracks und Fischfang – aber
auch um einen berühmten Schriftsteller

Was hat einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, Joachim
Ringelnatz, mit Cuxhaven zu tun? Hans Bötticher, so sein Geburtsname,
verschlug es im Ersten Weltkrieg in die Stadt an der Elbmündung, wo er als
Soldat stationiert war. Ihm zu Ehren wurde in Cuxhaven das Ringelnatz-Museum
eingerichtet, in dem der Besucher alles über das bemerkenswerte Leben und
Wirken des Dichters erfahren kann.

Aber es ist nicht nur der berühmte Ringelnatz, dem Cuxhaven-Gäste einen
Besuch abstatten können. Zahlreiche maritime Museen und Ausstellungen
vermitteln spannende Eindrücke rund um Schifffahrt, Fischfang und Meer. So
bietet das Fischerei-Museum, in zwei ehemaligen Fischverarbeitungshallen und
dem darüberliegenden Salzboden gelegen, anhand anschaulicher Exponate alles
Wissenswerte zu Fischfang und Fischverarbeitung. Die Führungen werden von
ehemaligen Seeleuten durchgeführt, die fachkundig die Fragen der Besucher
beantworten und auch so manche Geschichte aus ihrem nicht immer
ungefährlichen Alltag zu erzählen haben. Im Wrackmuseum künden die
ausgestellten Fundstücke von dramatischen Situationen auf See, von
menschlichen Schicksalen und der gefahrvollen Arbeit von Seenotrettern. Auch
das technisch noch voll funktionstüchtige Feuerschiff „Elbe 1“ im Hafen von
Cuxhaven lohnt einen Abstecher. Hier sind die Unterkünfte mit Kammern,
Kombüse, Mannschafts- und Offiziersmesse für Besucher ebenso zugänglich wie
Maschinenraum und Kommandobrücke.

www.cuxhaven.de

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 20.11. um 13:45 Uhr

Donau kulinarisch

Von Budapest bis Vukovar

Hinter Budapest bekommt der Fischfang eine neue Bedeutung für die Menschen, die an der Donau leben. Er ist nicht mehr nur Freizeitvergnügen, er wird zur täglichen Nahrungsquelle. Die Fischsuppe ist das typische Essen der Flussbewohner und wird in vielen Variationen zubereitet.

In der Puszta liegen die weiten Weideflächen für Schaf- und Rinderherden. Kalocsa ist die Paprikametropole des Landes. Ohne die tiefrote Frucht mit dem scharfen Geschmack geht in der Küche dieses Landes gar nichts. Hinter dem ungarischen Mohacz wird die Donau zum Grenzfluss zwischen Kroatien und Serbien. Vor zehn Jahren herrschte zwischen den Ländern noch Krieg. Das gegenseitige Misstrauen ist immer noch groß, nur langsam kehrt Normalität zurück.

Wissenswertes zu Fisch und anderen Köstlichkeiten

Wissenswertes zu Fisch und anderen Köstlichkeiten

Regionale Erzeugnisse, Geschmackserlebnisse und Vorträge bei der SlowFisch

Shrimps, Krabben, Scampi – manche sind groß, andere klein, die einen heller, die anderen dunkler, Schalentiere oder Krustentiere, mit und ohne Scheren, aus Meer oder Teich: Für den Laien ist es oft verwirrend, sie auseinander zu halten. Die Unterschiede zwischen den Dreien und anderes Wissenswertes über Fisch und Meeresfrüchte erfahren Besucher der zweiten SlowFisch in der Messe Bremen. Die findet von Freitag, 6. November, bis Sonntag, 8. November 2009, statt. Für Genuss und Information sorgen neben einem großen Marktplatz ein Vortragsprogramm für alle Altersklassen, Köstlichkeiten aller Art und die für Slow Food typischen Geschmackserlebnisse, bei denen Besucher unter Anleitung von Experten die Speisen und deren Besonderheiten bewusster wahrnehmen.

Unter dem Titel „Süßstoff gibt’s hier nicht“ werden am Sonnabend die Qualitätskriterien der SlowFisch vorgestellt. „Die hier angebotenen Erzeugnisse dürfen keine chemischen Zusatzstoffe enthalten“, erklärt Sabine Wedell, Projektleiterin bei der Messe Bremen. „Außerdem müssen sie handwerklich hergestellt sein und aus nachhaltiger Produktion stammen.“ Für Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen setzt sich auch Julia Schlutius ein. Die Österreicherin hat, nachdem sie ihre Liebe zum Fischfang entdeckte, Alaska zu ihrer Wahlheimat gemacht. Bei der SlowFisch bietet sie Alaska Wildlachs und Lachskaviar in einem Geschmackserlebnis an und berichtet über die schonende Fangweise und das Fischereimanagement in Alaska. Nicht ganz so weit entfernt wird gefangen, was Sternekoch Hans Stefan Steinheuer verkosten lässt: Süßwasserfische aus der Fischerei des Rheinland-Pfälzischen Klosters Maria Laach.

Holländischer Matjes und Heringsvariationen können ebenfalls probiert werden. Bei diesem Geschmackserlebnis wird über Fang und Verarbeitung berichtet und man kann Hering aller Art erschmecken: Matjes, Sahnehering, nach Hausfrauenart, Heringssalat und andere Spezialitäten. Den puren Geschmack des Fisches macht Ines Lehmann vom Max-Rubner-Institut erlebbar. Sie lässt verschiedene Fische verkosten, die ohne Zutaten, Gewürze oder Ähnliches im Kochbeutel gegart wurden, und ermöglicht so einen Vergleich des reinen Geschmacks verschiedener Fische. Ebenso berichtet die Wissenschaftlerin beim Vortrag „Ratgeber Fisch“ Wissenswertes über Einkauf, Lagerung und Zubereitung desselben.

„Interessierte lernen im Vortragsprogramm außerdem Gütesiegel kennen und können gemeinsam mit den Referenten neue Wege zu nachhaltigem Fischfang beschreiten“, kündigt Wedell an. „Sie erfahren Neues über das Weltnaturerbe Wattenmeer, die Krabbenfischerei in der Nordsee und über Aquakultur.“ Außerdem erklären die Referenten, wie Fisch Körper und Geist fit hält, welche neuen Fischarten die Märkte erobern und was Wildlachs aus Alaska ausmacht. Caroline Bennett, Geschäftsführerin der Londoner Sushi-Bar Moshi Moshi, die ihr Sushi ausschließlich aus regionalen Fischen aus Cornwall herstellt, berichtet über den britischen Fischbestand und gibt Tipps zur Auswahl von Fisch.

Auch für Kinder und Jugendliche hält das Vortragsprogramm Spannendes bereit: Am Freitagvormittag weiht ein Ratespiel sie in die Geheimnisse der Fische ein. Danach erzählt Lachs Marit eine Geschichte über ihr Leben. Und es wird erklärt, in welchem Lebensraum sich Fische am wohlsten fühlen. Darüber hinaus können die jungen Besucher an allen Messetagen den Kochlöffel in die Hand nehmen und selbst Lachs zubereiten und genießen. Essen und verkosten kann man auch an den Ständen der Aussteller aus dem In- und Ausland, die ihre regionalen Spezialitäten auf dem SlowFisch-Marktplatz anbieten. So gibt es neben Fisch und Meeresfrüchten auch Beilagen, Gewürze, Senfe und Soßen, Süßes sowie Wein, Bier und Kaffee.

Zu einem Wochenende rund um Reise und Genuss laden die SlowFisch gemeinsam mit den Messen ReiseLust und Caravan vom 6. bis 8. November 2009 in die Messe Bremen ein. Ein Ticket gilt für alle Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de .

Die Palmwein-Sucher von Bissagos

NDR, Donnerstag, 27.08., 15:15 – 16:00 Uhr

Die Bidjogo auf den Bissagos-Inseln vor der westafrikanischen Küste haben sich jahrhundertelang den Einflüssen der Kolonialherren entzogen. Auf der Insel Canhabaque sind sie besonders eigenwillig. Die Bidjogo leben vom Fischfang und Reisanbau, von der Palmwein- und -ölherstellung.

Die Eheleute Abili und Cumpridu werden sich bald trennen. Nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen. Die Dorfältesten haben es so beschlossen. Schon heute darf Abili nicht mehr für ihren Mann kochen, sondern nur noch für ihre gemeinsamen sechs Kinder. In unregelmäßigen Abständen rufen die Dorfältesten zum ‚Fanado‘. Dann müssen die jüngeren Männer ihre Frauen und Freundinnen für immer verlassen, jahrelang im Wald leben, ohne eine Frau zu berühren, wie Sklaven Palmwein, Fisch und Waldfrüchte für die Alten besorgen, um sich der Gemeinschaft würdig zu erweisen. Prüfungen und Strafen sind üblich. Abili und Cumpridu fügen sich in ihr Schicksal. Aber ‚wenn ich noch einmal auf die Welt käme, würde ich jemanden heiraten wollen, von dem ich mich nicht trennen muss‘, sagt Abili.

Fisch Festivals in Finnland

Fisch-Saison in Finnland – Wo Fischers Fritze frische Fische isst

Von August bis Oktober feiern die Finnen ihre Krebs- und Fischfang-Saison mit vielen Festivals im ganzen Land. Ein guter Anlass für eine kulinarische Entdeckungsreise und um selbst einmal auf Fischfang zu gehen.

Was Anfang des 20. Jahrhunderts schwedische und russische Sommergäste einführten, hat bis heute bei allen Finnen Tradition: Die jährliche Krebs-Party mit Familie und Freunden. Einige Hotels im Land bieten ihren Gästen sogar Touren an, bei denen die eigene Mahlzeit selbst gefangen werden kann. Per Boot geht es nachts auf Wasser, so dass der Fisch am nächsten Tag fangfrisch zubereitet und verspeist wird. Da die Krebsbestände in Finnland sich in den letzten Jahren verdoppelt haben, ist die Erfolgsgarantie zur Freude der Fischer sehr hoch. In der Seenlandschaft nahe der Stadt Tampere bieten gleich zwei Hotels dieses Abenteuer an. Weitere Informationen unter www.kotiposti.net/uotilaloma/english.htm und www.villahepolahti.com/en/.

Eine weitere finnische Spezialität ist der Ostsee-Hering, der in kaum einem anderen Land so beliebt und für die Fischerei so bedeutend ist. Seit dem 17. Jahrhundert verkaufen die Fischer gegen Ende der Saison im Oktober ihren besten Fisch direkt vom Boot und an Marktständen in den Küstenorten des Landes. Aus diesem Brauch heraus haben sich in vielen Städten Herings-Festivals entwickelt. Das größte findet seit 1743 in Helsinki statt und ist damit die älteste traditionelle Veranstaltung der Stadt. Vom 4. bis 10. Oktober 2009 wird bei der Helsinki Baltic Herring Fair der Hering in allen denkbaren Varianten verkauft: frisch, gesalzen, gebeizt oder mariniert. Weitere Informationen unter www.portofhelsinki.fi
Weitere Hering-Fesitvals finden bereits im September in den Städten Vaasa, Pori und Rauma statt. Beendet wird die Fisch-Festival-Saison mit der Turku Baltic Herring Fair vom 22. bis 25. Oktober 2009.

Nähere Informationen über Finnland sowie aktuelle Veranstaltungshinweise unter www.visitfinland.de