Austern ernten und genießen im Lynnhaven River

Pleasure House Oysters in Virginia Beach bietet verschiedene Ausflüge rund um das Thema Austern inklusive Bootstour zur Farm.

Die Austern vom Lynnhaven River in Virginia Beach zählen zu den besten der Welt. Sie wurden früher nach Europa importiert, um dort an den königlichen Höfen serviert zu werden, und gelten bis heute aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks, ihrer Größe und Konsistenz als wahre Delikatesse. Je nach Aufzuchtsort schmecken die Edel-Muscheln sehr unterschiedlich. Bestimmt wird der einzigartige Geschmack durch die Algen, Mineralien, den Salzgehalt und die Temperatur des Wassers, in dem sie wachsen.

Pleasure House Oysters (www.pleasurehouseoysters.com), ein Austernzüchter in Virginia Beach, vermittelt interessierten Besucher auf verschiedenen Ausflügen viel Wissenswertes über die delikaten Meerestiere. Je nach Tour werden die Austernbänke sowie die Austernfarm im Lynnhaven River besucht und die Delikatesse kulinarisch genossen.

Chef’s Table Tour
Der drei- bis vierstündige Ausflug mit Captain Chris Ludford, dem Eigentümer von Pleasure House Oysters, startet mit einer Bootstour zur Austernfarm. Dort erleben die Teilnehmer eine Dining-Erfahrung der besonderen Art, denn der Tisch, auf denen die frischen Meeresfrüchte serviert werden, steht im flachen Wasser. Neben drei unterschiedlichen Catering-Möglichkeiten kommen natürlich die Austern ganz frisch auf den Tisch. Wer möchte kann gern eine Flasche Wein mitbringen. Nach dem Lunch oder Dinner bleibt genügend Zeit, die Farm zu erkunden. Der Preis pro Person beträgt 137,50 US-Dollar (Mindesteilnehmerzahl: 2).

Nur genießen oder selbst ernten
Viel über das Leben am und im Lynnhaven River kann man während der Tasting Tour erfahren. Gleichzeitig bietet der Ausflug, der von bis zu 14 Personen gebucht werden kann, eine wunderbare Gelegenheit, zu lernen, wie Austern richtig geschlürft werden. (Preis pro Person: 49,50 DU-Dollar / Mindesteilnehmerzahl: 4). Wer gerne selbst einmal Austern ernten möchte, ist bei der Waterman Tour genau richtig. Basierend auf der Tasting Tour bietet dieser Ausflug zusätzlich die Möglichkeit, mitanzupacken und, je nach Saison, Krabben, Aale, Fische oder Muscheln aus dem Wasser zu ziehen und auf die Farm zu bringen (Preis pro Person: 82,50 US-Dollar / Mindesteilnehmerzahl: 4). Bei beiden Touren können Getränke mitgebracht werden.

Virginia als größter Austernproduzent der USA
Vor 150 Jahren spielten die Edel-Muscheln sogar als Industriezweig mit eigenen Konservenfabriken eine wichtige Rolle. Doch Ende des 19. Jahrhunderts waren bereits viele Austernbänke durch Überfischung zerstört. Die zunehmende Umweltverschmutzung bis in die 1960er Jahre hätte fast zum Aussterben der Molluken geführt. Dank des Clean Water Act von 1972 können Austern heute wieder in der Chesapeake Bay gezüchtet werden. Pleasure House Oysters setzt dabei ganz auf Handarbeit. Mit Ausnahme des Motorboots, mit dem die Besucher zu den Austernbänken und zur Farm gebracht werden, verzichtet der Familienbetrieb auf den Einsatz von Maschinen.

www.visitvirginiabeach.de

Anji White Tea

Nur zwei bis drei Wochen im Jahr kann man in der chinesischen Provinz Zhejiang eine Rarität ernten, die mit keinem anderen Tee vergleichbar ist: Anji White Tea (Anji Weißer Tee; chinesisch: Anji Bai Cha). Vor dem „Qingming“ Festival, dem „chinesischen Totenfest“ Anfang April, wird das ebenso aromatische wie wohltuende Wunderwerk der Natur sorgfältig von Hand gepflückt. „Die Knospen dieses Tees sind in der Frühlingszeit komplett mit Härchen überzogen und muten deshalb weiß an“, erklärt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin des Deutschen Teeverbandes e.V., Hamburg. „Erstaunlich sind auch die Inhaltsstoffe des Anji White Tea – es wird ein besonders hoher Gehalt an Aminosäuren nachgewiesen, nahezu doppelt so viel wie bei herkömmlichem Tee.“

Entdeckt wurde dieser erstaunliche Grüntee erstmals 1930 wildwachsend in der Provinz Zhejiang, geriet jedoch nach kurzer Zeit wieder in Vergessenheit. Erst gut 50 Jahre später stieß man im einem hohen, unzugänglichen Berggebiet der Region „Anji“ erneut auf die außergewöhnliche Pflanze und schenkte ihr nun die verdiente Aufmerksamkeit. Die örtlichen Teebauern begannen mit der Züchtung dieser Spezialität, so dass die hauptsächlich von Bambuswäldern geprägte Landschaft heute um kleine, feine Anji White Tea-Gärten bereichert ist.

Wertvoll auf vielerlei Weise
Bei der obligatorischen Qualitätsprüfung und Analyse der Inhaltsstoffe stießen die Teeproduzenten auf eine kleine Sensation: Der Anji White Tea verfügt über einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Aminosäuren, verglichen mit anderen grünen oder schwarzen Teesorten fast doppelt so viel. Jedoch kann diese besonders hochwertige Qualität nur für wenige Wochen im April geerntet werden, nämlich genau dann, wenn sich die zarten, flaumigen Knospen der Frühlingssonne entgegenrecken. Sobald es Ende April wärmer wird, ist die Erntesaison für Anji White Tea auch schon wieder vorbei. Die nun nachwachsenden Teeblätter erscheinen in einer deutlich dunkelgrüneren Färbung und sind auch hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe vergleichbar mit denen anderer Teepflanzen.

Einer wie keiner für höchsten Genuss
Sein Aufguss ist intensiv jadegrün und begeistert hocharomatisch mit blumigen und nussigen Noten. Tee-Experten empfehlen die Zubereitung des Anji White Tea in einer Glas-Kanne oder Glas-Tasse mit einer Wassertemperatur von ca. 80-85 Grad Celsius. Das Ergebnis: Ein Genuss für alle Sinne. Anji White Tea ist wahrlich eine außergewöhnliche Teespezialität aus dem größten Teeproduktionsland der Erde.

Bio-Festival in Warnemünde mit Tillmann Hahn

Auerochsen-Burger, seltene Kräuter oder Rapseis – wer in den Genuss regionaler Produkte kommen möchte oder sich für biologischen Anbau interessiert, sollte am Sonntag, 26. August 2012, zur „BIOerleben“ auf die Warnemünder Promenade kommen. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr präsentieren mehr als 60 Landwirte, Gärtner, Metzger, Winzer und Bäcker auf dem großen Landmarkt ihre Bio-Produkte. Kocheinlagen von Sternekoch Tillmann Hahn animieren zum Nachmachen, und Gesprächsrunden zu Themen wie Kinderernährung oder Bio-Fisch informieren über die regionale Küche und gesunde Ernährung.

Ein paar Schritte Richtung Meer können die jüngeren Besucher auf dem Biopark-Strandbauernhof Ponys und Schafe pflegen, Kartoffeln ernten, Getreide mahlen oder auf dem Bauspielplatz sowie im Mitmach-Zirkus kreativ sein. Beim Beach-Soccer-Turnier kämpfen zudem zehn junge Mannschaften um den „BIOerleben-Pokal“.

Weitere Informationen: www.bioerleben.info

Pfälzer Weingüter haben Eisweine gelesen

Das lange Warten hat sich doch noch gelohnt. In der Nacht auf Dienstag konnten mehrere Pfälzer Weingüter bei Temperaturen von bis zu – 9,0° Celsius Eiswein ernten. Nach einer Mitteilung der Pfalzwein-Werbung freuen sich die Eiswein-Spezialisten, dass es noch geklappt hat. Im vergangenen Jahr war der Eiswein bereits Anfang Dezember 2010 geerntet worden.

Das Weingut Langenwalter-Gauglitz in Freinsheim hat heute die Rebsorten Gewürztraminer, Kerner und Grauburgunder gelesen. Das Weingut Hochdörffer in Landau-Nußdorf konnte am frühen Morgen die Rebsorten Cabernet mitos und Riesling ernten. Das Weingut Frey in Essingen hat die Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Scheurebe, Gewürztraminer und Muskateller mit ca. 160° Oe gelesen. Das Weingut Herrenberg St. Martin – die Familie Schneider – in St. Martin konnte die Rebsorte Riesling mit 135° Oe in der Weinlage St. Martiner Schloß Ludwigshöhe ernten.

Für einige wenige Weingüter war es in der Nacht vom 16.1. auf den 17.1. leider nicht kalt genug um Eiswein zu ernten.

Aufgrund der sehr geringen Erntemenge in einigen Regionen der Pfalz wird dieses Jahr nur von wenigen Weingütern Eiswein geerntet. Das ausgewogene süß/säure-Verhältnis sorgt dafür, dass die Eisweine dieses Jahrgangs besonders lagerfähig und facettenreich im Geschmack sein werden.

Die Lese für den Eiswein beginnt meist in den kältesten Nachtstunden, die Trauben müssen bei Minus sieben Grad gelesen werden und kommen in gefrorenem Zustand auf die Kelter. Dadurch gehen nur die hochwertigen Inhaltsstoffe in den Wein über, nicht aber das gefrorene Wasser. Eisweine bieten daher ein intensives Geschmackserlebnis, das kein anderer Wein erreicht. Sie erzielen bei Weinwettbewerben regelmäßig höchste Bewertungen und bei Weinauktionen mitunter Rekordpreise. Weinkenner im In- und Ausland schätzen sie als unverzichtbare Begleiter eines exquisiten Desserts, andere legen die Jahrzehnte haltbaren Weine für Jubiläen zurück. So sorgen beispielsweise besondere Daten wie der Millenniumswechsel für einen Anstieg der Eiswein-Produktion. Doch auch in Jahren mit großer Eisweinernte liegt der Eiswein-Anteil in der Pfalz im Vergleich zur Gesamtmenge weit unter einem Prozent.

Obstbaumzeit: Tipps für richtiges Ernten und Lagern

Damit Baumobst aus dem eigenen Garten richtig gut schmeckt, gilt es bei Ernte und Lagerung einiges zu beachten. Praktische Tipps für die Obsternte gibt das Immobilienportal immowelt.de.

Der perfekte Zeitpunkt

Obst, das zu lange am Baum hängt, ist ebenso wenig lecker wie zu früh geerntete Früchte. Ob der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist, lässt sich feststellen, indem die Früchte leicht angehoben und gedreht werden. Lösen sie sich samt Stil problemlos vom Baum, kann die Ernte beginnen. Falls nicht, sollte man ihnen noch einige Sonnentage gönnen. Allerdings ist nicht jede Obstsorte zum Erntezeitpunkt bereits genussreif, weiß immowelt.de. Manche Apfelsorten wie Berlepsch, Pinova, Pirella und Rewena sind erst nach ein- bis zweimonatiger Lagerung richtig lecker. Auch Quitten und Birnen brauchen nach der Ernte noch einige Wochen, bis sie gut schmecken. Die hart geernteten Früchte reifen bei Zimmertemperatur sehr gut nach. Kirschen und Zwetschen hingegen entfalten ihr volles Aroma schon am Baum. Bei diesen Früchten zeigt der Geschmackstest, wann der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist.

Erntevorbereitungen

Ideal für die Ernte ist trockenes Wetter. Früchte, die bei hoher Luftfeuchtigkeit geerntet werden, sind druckempfindlicher und schlechter zu lagern. Stehen die Bäume auf einer Wiese, ist es sinnvoll, vor der Ernte das Gras zu mähen. Das Aufsammeln der bereits heruntergefallenen Früchte wird dadurch einfacher. Fallobst und Pflückobst sollte man immer in getrennten Behältern sammeln, da Fallobst umgehend verzehrt oder weiterverarbeitet werden sollte. Gelagert werden können nur unbeschädigte Früchte ohne Druckstellen. Deshalb auch das Obst vorsichtig in den Sammelbehälter legen und nicht werfen.

Die wichtigsten Erntehelfer

Praktisch beim Ernten sind gepolsterte Körbe oder Sammelbehälter, die mit Papier oder Stoff ausgelegt werden. Für gute Obstqualität ist es wichtig, dass jede Frucht einzeln geerntet wird. Dabei kann ein langer Obstpflücker helfen. Äste, die außerhalb der Reichweite des Pflückers liegen, können mit sogenannten Schüttelhaken heruntergebogen werden. Ist eine Leiter erforderlich: unbedingt auf einen festen Stand auf dem Boden achten.

Die richtige Lagerung

Lagerobst sollte nicht zu spät geerntet werden, deshalb ist es wichtig auf die Pflückreife zu achten. Ist der Pflückzeitpunkt überschritten, werden die Früchte schneller mehlig und faulen früher, erklärt immowelt.de. Aufgrund der unterschiedlichen Haltbarkeit sollte das Obst immer nach Sorten getrennt gelagert werden – am besten in gut belüfteten, kühlen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Früchte werden am besten in Holzkisten verstaut und die einzelnen Lagen mit Papier voneinander getrennt. Während viele Apfelsorten sich hervorragend lagern lassen und auch Birnen einige Zeit aufbewahrt werden können, ist es bei Kirschen und Zwetschgen empfehlenswert, das Obst sofort zu verzehren oder zu verarbeiten.

Naschtouren

Naschtouren – Raus aufs Land & frisches Obst direkt vom Feld selber ernten

 Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und endlich kann man nach Feierabend oder am Wochenende raus aufs Land fahren. Obstplantagen deutschlandweit laden ein, für kleines Geld selber zu ernten. Aus den leckeren Mitbringseln lässt sich zu Hause schnell köstliche Marmelade, frischer Fruchtsaft oder saftiger Kuchen zaubern. holiday autos, Experte für Ferienautos weltweit, stellt unter http://reisemagazin.holidayautos.de/allgemein/naschtouren die schönsten „Naschtouren 2010“ in der Nähe großer deutscher Städte vor.

Himmlisch bei Hamburg

Was 1961 noch belächelt wurde ist heute selbstverständlich, direkt vor den Toren Hamburgs liegt Deutschlands älteste Erdbeer-Plantage für Selbstpflücker. Zunächst Richtung Lüneburg fahren, dort entweder auf der B4 bis Melbeck oder auf der B216 bis Barendorf fahren – nach Deutsch Evern abbiegen. Eine Besonderheit der Plantage Deutsch Evern: hier kann man aus einer Vielzahl von Sorten wählen und sogar eigene Zuchtpflanzen zum Eigenanbau mit nach Hause nehmen.

Rund um Stuttgart

Nicht weit von Stuttgart können Genießer direkt in Erdbeerfelder eintauchen. Eine mögliche Naschtour führt zunächst in nördliche Richtung, dann über die B295 in den Westen fahren. Entlang der Strecke sowie rund um Leonberg liegen die ersten Felder. Weitere Plantagen zum Obst-Selberpflücken bei Merkingen und Weil der Stadt, wer dann noch Platz im Kofferraum hat, kann weitere Felder bei Ehningen oder zwischen Sindelfingen und Darmsheim besuchen.

Beerenstark im Ruhrgebiet

Die aktuellen Temperaturen mit viel Sonnenschein färben Erdbeerfelder endlich in sattes Rot. Jetzt heißt’s für alle Selbstpflücker: Raus aus der Stadt, am besten ab dem Dortmunder Ring an der nordwärts führenden B236 orientieren. In der Region um Lünen warten leuchtende Obstfelder auf fleißige Erntehelfer. Weitere Gelegenheiten für Naschkatzen bieten sich bei Borg und Selm. Vorbei an Lüdinghausen westlich Richtung Haltern am See orientieren, dann in Richtung Datteln wieder den Hinweisschildern zum Obst-Selberpflücken folgen. Und wer noch lange nicht genug hat: Weitere Obstplantagen sind Richtung Mark und Dorsten zu finden.

Münchner Umland

Rund um die Weltstadt mit Herz leuchten die Obstfelder in bunten Farbnuancen und laden zum Naschen und Pflücken ein. Eine besonders süße Route führt in den Münchner Nordwesten, Orientierung bieten große Hinweisschilder in Feldmoching, Unterschleißheim oder Haimhausen. Große und kleine Selbstpflücker finden auf den Feldern leckere Früchtchen wie Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren direkt vom Strauch in Hülle und Fülle. Und das Beste: Parkplätze direkt an den Feldern sind reichlich vorhanden.

Nicht weit von Berlin

Beeren in allen Farben, aber auch Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Äpfel oder Birnen frisch vom Baum. Wer in der Hauptstadt Obst frisch und selber ernten möchte ist quasi fast an der Quelle: Raus aus Berlin auf der B2 Richtung Potsdam, auf kleineren Nebenstrecken zum Schwielowsee fahren. Dann Werder an der Havel ansteuern. Hier gibt es nicht einen, sondern viele Obstbauern, Schilder verweisen auf Hofverkauf oder Felder zum saisonalen Selberpflücken.

Das Angebot ist überall verschieden, aber Obstfelder und Plantagen leuchten deutschlandweit in bunten Farbschattierungen: rote Erdbeeren, pinke Himbeeren, grüne Stachelbeeren, schwarze Brombeeren, tiefblaue Heidelbeeren, violette Pflaumen, Johannisbeeren in allen Nuancen, saftige Aprikosen und Pfirsiche sowie reife Äpfel und Birnen. Zu Hause erinnern bunte Farben und köstliche Selfmade-Produkte noch lange an den herrlichen Ausflugstag – und inspirieren zur nächsten Naschtour.

Buchungsbedingungen: Alle Mietwagen-Angebote von holiday autos sind unter www.gourmet-report.de/goto/holidayautos zu buchen.

Hotels ernten am häufigsten Kritik

Hotels ernten am häufigsten Kritik

Hotelzimmer kommen bei Gästebewertungen im Internet am schlechtesten weg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von TrustYou.com. Die erste Suchmaschine für Internetbewertungen untersuchte über eine halbe Million Gästemeinungen zu Hotels im Internet. Zimmer, Service, Lage und Verpflegung gehörten dabei zu den am meisten bewerteten Kategorien der privaten Hotelkritiker im World Wide Web. Im Rahmen der Analyse, welche der meist genannten Kategorien am häufigsten positiv, negativ oder neutral bewertet wurden, stellte sich heraus, dass Hotelzimmer für den meisten Frust bei Hotelgästen sorgen. Das meiste Lob hingegen erntete der Service in Hotels gefolgt von der guten Lage eines Hotels.

Fast 30 Prozent aller Internetbewertungen zu Hotelzimmern sind negativ – damit zählen Hotelzimmer zu den am meisten kritisierten Kategorien in Internetbewertungen. Häufig von Hotelgästen bemängelte Zimmerkriterien sind beispielsweise zu kleine Zimmer, zu kleine Bäder, unbequeme Betten, schlechte Aussicht und zu kleine oder fehlende Handtücher. Meckerfaktor Nummer zwei ist das Essen in Hotels: In 15 Prozent aller Gästebewertungen zum Thema Essen schimpft man über die Qualität der Verpflegung. Verschwindend gering sind hingegen die negativen Stimmen in den Kategorien Service und Lage: Weniger als zehn Prozent äußern sich hier negativ.

Die Untersuchung von TrustYou offenbart auch, dass Internetbewertungen über alle Kategorien hinweg größtenteils positiv sind. Mehr als 80 Prozent der abgegebenen Bewertungen auf Portalen wie HRS, Tripadvisor oder Holidaycheck sind positiv und nur 13 Prozent tatsächlich negativ. Täglich durchsucht TrustYou bis zu zehn Millionen Hotelbewertungen im World Wide Web, immer auf der Suche nach wissenswerten und informativen Fakten rund um das Thema Hotelbewertungen. Die spannendsten Resultate und überraschende Ergebnisse sind für jedermann zugänglich im TrustYou News-Blog unter www.trustyou.com/news/blog

Eisweinlese startet im Weingut Peter Schreiber

Eisweinlese startet im Weingut Peter Schreiber

Bei klirrender Kälte hat das Weingut Peter Schreiber am frühen Freitagmorgen mit der Eisweinlese begonnen.

Das Warten auf die Kälte hat sich gelohnt! Dick eingemummelt standen Jungwinzer Peter Schreiber aus dem rheinhessischen Gundheim und sein Vater Peter bereits um 5. Uhr in der früh im Bermerheimer Hasenlauf, um die ersten Eisweintrauben der Sorten Huxel und Scheu des 2009er Jahrgangs zu ernten.

Der Ertrag fiel in diesem Jahr durch die lang anhaltenden Regenfälle im Herbst geringer aus als in
den Vorjahren. Dennoch ist Peter Schreiber völlig zufrieden mit der Ernte. „Qualitativ wird der Eiswein 2009 deutlich besser als 2008“ so die Einschätzung des Winzers. Durch die stark reduzierte Menge ergab sich eine spürbare Anhebung der Oechslewerte. Nach ersten Messungen wird mit
150 – 190 Grad Oechsle gerechnet.

„Gerade die geringe Menge, der hohe Arbeitsaufwand und das Bangen um die erforderliche Kälte machen Eiswein zur einer echten Rarität“ sagt Peter Schreiber. Freunde dieser Weinspezialität müssen allerdings noch ein wenig warten, denn vor Februar/März 2010 ist der Eiswein 2009 nicht erhältlich.

Das Weingut Peter Schreiber, in Familienbesitz seit 1900, liegt im Wonnegau, einer fruchtbaren Gegend am südlichsten Zipfel Rheinhessens. Es werden ca. 14 Hektar Weinberge in den besten Weinlagen um Gundheim, Bechtheim und Westhofen bewirtschaftet. Seine Spitzenweine keltert Peter Schreiber aus den Trauben der Lagen Gundheimer Sonnenberg, Bermersheimer Hasenlauf und Westhofener Rotenstein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.weingut-peter-schreiber.de

Kaffee oder Tee?

SWR, Dienstag, 29.09., 16:05 – 17:00 Uhr

Mein Grüner Daumen: Jetzt Gewürzfenchel ernten!
Mit Martina Gräßer, Gärtnerin u. Biologin
16.06
Die Kochoriginale – Polettos Kochschule: Gefüllte Nordseescholle
Mit Cornelia Poletto und Patrick Bach, Schauspieler
16.14
Besser leben: Meditation: Den Alltag neu erleben
Mit Dr. Steve Fenning, Molekularbiologe und autorisierter Zenlehrer
16.48
Landesnachrichten
17.00

Verjus

Immer mehr Wengerter Familien rücken mitten im Sommer zur Lese aus. Sie ernten grasgrüne, saure Trauben. Aus ihnen machen die Kellereien, wie die Fellbacher Weingärtner, das Würzmittel Verjus. Mit dem sauren Saft wissen vor allem Spitzenköche und ambitionierte Amateure etwas anzufangen.

Obwohl die Früchte Anfang August noch keinerlei Färbung aufweisen, sondern grasgrün in den Erntezubern liegen, blickt Werner Seibold, der Kellermeister der Fellbacher Weingärtner, ganz zufrieden auf die sauren Trauben. Sie bilden seit drei Jahren die Basis für ein neues Produkt im Sortiment der Genossenschaftskellerei – den Verjus.

Lesen Sie den gesamten Artikel in den Stuttgarter Nachtrichten online:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2152469_0_6921_-maggi-der-gourmets-verjus-die-rueckkehr-der-magischen-saeure.html

Einen sehr interessanten Artikel zu Agrest, wie Verjus im Mittelalter hiess, hat Elmar M. Lorey verfasst: „Zur Renaissance eines traditionsreichen Würzmittels – aus dem Weinberg und seiner Geschichte“: www.elmar-lorey.de/Agrest/index.htm

Auch Wikipedia weiß einiges über den grünen Saft Verjus: „Verjus (aus dem mittelfranzösischen vertjus „Grünsaft“ mittelalterlich: Agrest), ist ein saurer Saft, der durch das Auspressen unreifer Trauben erzeugt wird.“