STADT LAND FOOD berlin

Es wird brutal lokal beim Stadt Land Food-Festival! Schon eine Woche vorab vom 26. September bis 02. Oktober bringt das Stadt Land Food-Menü in Kooperation mit der neu gegründeten „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“

Lebensmittelproduzenten aus Berlin-Brandenburg mit den spannendsten Köchen der Stadt zusammen. Die Köche haben sich einen Erzeuger ausgesucht und stellen dem Stadtbewohner seine Produkte vor. Mit Ihren Mitteln bringen Sie die Identität des Bauern mit speziellen Menüs auf die Teller der Stadt. Und darum geht es bei Stadt Land Food in diesem Jahr: Identität.

Die „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“ ist eine Initiative der Restaurants Nobelhart & Schmutzig, Einsunternull, Horváth und Ernst und hat sich zum Ziel gesetzt, die einheimische Küche mehr in den Fokus der Berliner und internationalen Gastro-Szene zu rücken. Das Stadt Land Food-Menü ist dafür ein idealer Auftakt, der das Interesse der Restaurantbesucher für regionale Lebensmittel weckt und gleichzeitig das Netzwerk zwischen Köchen und Bauern stärkt.

www.markthalleneun.de/

Tobias Ernst

Bester Nachwuchskoch Deutschlands kommt erneut vom Öschberghof:
Tobias Ernst gewinnt 42. Rudolf Achenbach Preis

 Damit haben im Ländle wohl die Wenigsten gerechnet: Der begehrte Rudolf Achenbach Preis geht zum dritten Mal in Folge nach Baden-Württemberg und erneut an einen Auszubildenden des Öschberghofs in Donaueschingen.

Tobias Ernst, in doppelter Hinsicht Nachfolger von Vorjahressieger Carsten Gambeck, setzte sich in einem fairen Wettkampf gegen die starken Konkurrenten Anne Kratz, Auszubildende im Hyatt Regency Cologne in Köln (2. Platz) und Fabian Huschitt, Auszubildender im Ringhotel Der Waldkater, Rinteln  (3. Platz) durch. Der gebürtige Tennenbronner, der schon als Kind wusste, für den Beruf des Kochs geschaffen zu sein, überzeugte die sechsköpfige Wettbewerbsjury mit Fachwissen, professioneller Arbeitsweise und einem überragenden  4-Gang-Menü.

Das Geheimnis um den Warenkorb wurde traditionsgemäß erst am Wettkampftag gelüftet. Er enthielt eine Vielzahl saisonaler Zutaten, welche thematisch die aktuellen Innovationen der Delikatessen Manufaktur aufgriffen. Die Vorspeise musste aus einer Variation grünen Spargels bestehen. Die besondere Auflage hierbei war, eine davon als Espuma zu servieren, welche mit einem von der iSi GmbH gesponserten Gourmet-Whip herzustellen war. Weitere Pflichtkomponenten waren Pasta und Riesengarnelen zum Zwischengang, Kalbsbäckchen zum Hauptgang, sowie Rhabarber und Frischkäse zum Dessert.

Nur sechs Stunden blieben den Nachwuchstalenten für die Planung, die Zubereitung und das Anrichten ihres Menüs auf dem Porzellan der Firma RAK. Austragungsort des kulinarischen Wettstreits war das Best Western Premier IB-Hotel Friedberger Warte in Frankfurt.

Ritz Carlton Hotel-Company spendiert Praktikumsreise nach Barcelona

„Etwas von der Welt sehen und neue Eindrücke gewinnen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere. Umso mehr freut es uns, mit der Ritz Carlton Hotelgruppe einen Partner gefunden zu haben, der es unserem Sieger ermöglicht, seinen kulinarischen Horizont zu erweitern“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers und verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs.

So freut sich der Gewinner neben der Urkunde, einer Prämie von 1000 Euro und insbesondere über den Hauptpreis, einen 14 tägigen Praktikumsaufenthalt im 5-Sterne Hotel Arts Barcelona. Auch die Kolleginnen und Kollegen wurden mit Prämien für ihre Leistung belohnt. Darüber hinaus gab es attraktive Sachpreise für alle: einen Flachbild-TV, ein Abonnement der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung, ein Curry-Gewürzset von Ingo Holland, ein Gutschein des VKD  für die Fachmesse inoga mit Besuch der Nationalmannschaft der Köche sowie ein Messer aus dem Hause Wüsthof.

Nachwuchsförderung  seit 1975
„42 Jahre Zusammenarbeit, darauf kann man ruhig stolz sein. Als Ausrichter des Wettbewerbes könnten wir uns kaum einen kompetenteren und zuverlässigeren Partner wünschen. Dass Sie dem Köchenachwuchs mit diesem Wettbewerb die Zukunft ebnen, dafür sind wir Ihnen heute wieder einmal besonders zu Dank verpflichtet.“ so Andreas Becker, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. anlässlich der feierlichen Siegerehrung.

Seit 1975 finanziert die Achenbach Delikatessen Manufaktur den Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem ältesten, von Rudolf Achenbach initiierten und nach strengen Statuten durchgeführten Kochwettbewerb haben weit über 37.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Die Finalisten dieses bundesweiten Wettbewerbs haben sich in Vorentscheiden der 155 örtlichen Zweigvereine und anschließenden Vorentscheidungen der VKD Landesverbände für das Finale qualifiziert.


Siegermenü 2016

Grüner Spargel als Salat, Tempura und Schaum

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Garnelenravioli mit glasierten Zuckerschoten
und Paprikawürfeln, Ducca Gewürzschaum

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Geschmortes Kalbsbäckchen mit Portweinjus
gebratener Frühlingszwiebel und Süßkartoffel
als Crème und Nocken

***

Frischkäseeis mit gedünstetem Rhabarber
und Erdbeerparfait

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Bund ehrt Erzeuger von herausragendem Wein und Sekt

Im Staatlichen Hofkeller in Würzburg sind die diesjährigen Sieger der Qualitätswettbewerbe der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für Wein und Sekt geehrt worden. Die Hersteller, die bei den DLG-Qualitätsprüfungen die besten Gesamt­ergebnisse erzielt haben, wurden mit Ehrenpreisen des Bundesministeriums für Ernährung, Land­wirtschaft und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Insgesamt haben die Prüfer der DLG bei der Qualitätsprüfung in diesem Jahr 4861 Weine und Sekte der Jahrgänge 2008 bis 2012 bewertet. Über 300 Winzerbetriebe haben sich dem Wettbewerb gestellt und ihre Produkte begutachten lassen. Als Winzer des Jahres wurde das rheinhessische Weingut Ernst Bretz aus Bechtolsheim (Landkreis Alzey-Worms) mit dem Bundesehrenpreis für Wein in Gold aus­gezeichnet. Darüber hinaus wurde der Bundes­ehrenpreis für Wein einmal in Silber und 18 Mal in Bronze vergeben. Um den Bundesehrenpreis für Sekt bestimmter Anbaugebiete hatten sich insgesamt 72 Betriebe beworben. Die badische Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern am Kaiserstuhl e. G. (Landkreis Emmendingen) wurde mit der Auszeichnung in Gold für die beste Betriebsleistung gewürdigt.

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) prüft in den Qualitätswettbewerben jährlich rund 27.000 Nahrungs- und Genussmittel aus dem In- und Ausland. Bei der Qualitätsprüfung handelt es sich um eine zusätzliche Prüfung nach Kriterien, die von den Fachgremien der DLG eigens für diesen Wettbewerb entwickelt wurden. Im Mittelpunkt stehen eine sensorische Prüfung sowie eine Stichprobe an chemischen, mikrobiologischen oder physikalischen Untersuchungen. Eine Auszeichnung wird nur für die Lebensmittel vergeben, die alle Qualitätskriterien erfüllen.

Park Hyatt Hamburg ist Deutschlands beliebtestes Hotel

Die Mitglieder von Tripdadvisor bewerten, das beste Hotel ist das Hyatt in Hamburg, gefolgt vom Breidenbacher Hof, Steigenberger Leipzig, Mandarin Oriental, Hotel Villa Hügel, Brenners Park Hotel, Casa Camper Berlin, Excelsior Ernst, Ritz-Carlton Wolfsburg, Prinz-Luitpold-Bad – Die gesamte Liste:

Deutsche Gewinner in der Kategorie „Top-Hotels

 

Hotel

Ort

1

Park Hyatt Hamburg                                                                       

Hamburg                            

2

Breidenbacher Hof, a Capella Hotel                                                       

Düsseldorf

3

Steigenberger Grandhotel Handelshof                                                      

Leipzig                             

4

Mandarin Oriental München

München                            

5

Hotel Villa Hügel                                                                              

Trier  

6

Brenners Park-Hotel & Spa                                                                

Baden-Baden                  

7

Casa Camper Berlin                                                                       

Berlin                             

8

Excelsior Hotel Ernst                                                                    

Köln             

9

The Ritz-Carlton, Wolfsburg                                                              

Wolfsburg 

10

Hotel Prinz-Luitpold-Bad                                                                 

Bad Hindelang                              

11

Adina Apartment Hotel Berlin Hauptbahnhof                                                

Berlin                             

12

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof                                                            

Berchtesgaden                            

13

Waldhotel Stuttgart                                                                      

Stuttgart

14

BEST WESTERN Berghotel Rehlegg                                                           

Ramsau

15

Hotel Adlon Kempinski                                                                    

Berlin                             

16

The Ritz-Carlton, Berlin                                                                 

Berlin                             

17

Schlosshotel im Grunewald                                                                

Berlin                             

18

Regent Berlin                                                                            

Berlin                             

19

Hotel Edelweiss                                                                          

Berchtesgaden

20

Rocco Forte The Charles Hotel                                                            

München

21

Vital & Wellnesshotel zum Kurfürsten                                                    

Bernkastel-Kues                            

 

22

 BollAnt’s im Park                                                                        

Bad Sobernheim                      

 

23

Cortiina Hotel                                                                           

 München

24

Adina Apartment Hotel Berlin Hackescher Markt                                            

 Berlin                             

25

Rocco Forte Hotel Villa Kennedy                                                          

 Frankfurt

Alle weiteren Bewertungen finden Sie auf www.tripadvisor.de

Schassbergers Hotel am Ebnisee

Hotel im Schwäbischen Wald Neumitglied bei Europas größter Hotelkooperation

Logis setzt seine Expansion im süddeutschen Raum fort: Mit Ernst-Ulrich W. Schassbergers Hotel am Ebnisee wurde 2012 von der Logis Hotelkooperation das mittlerweile dritte Haus in Baden-Württemberg aufgenommen. Damit gibt es nun bereits 13 Hotels unter der Dachmarke „Logis“ in Deutschland. Bis zum Jahr 2014 sollen es sogar 28 Häuser werden.

Die „Fédération Internationale des Logis“, kurz „FIL“, ist mit rund 2.600 Häusern in Frankreich, Deutschland, Belgien, Spanien, Luxemburg, Italien, den Niederlanden und Andorra seit vielen Jahren die größte Kooperation unabhängiger Hoteliers und Restaurantbesitzer in Europa. Weltweit steht die FIL inzwischen bereits an zweiter Stelle. Ende 2008 expandierte Logis nach Deutschland. Bislang zählte der Logis Deutschland e.V. elf Mitgliedsbetriebe überwiegend im mitteldeutschen Raum. Schassbergers Hotel am Ebnisee ist das nun das dritte Objekt in Süddeutschland. „Wir haben Großes vor in Deutschland, denn wir sind von den nationalen Traditionen und Besonderheiten überzeugt. Unser Ziel ist es, die Mitgliederzahl bis Ende 2014 auf 28 Logis-Häuser zu erhöhen“, berichtet Thierry Amirault, Präsident der FIL in Paris.

Die Logis-Gruppe gründet ihren Erfolg auf einem besonderen Prinzip: „Alle Mitgliedsbetriebe bewahren ihre Selbstständigkeit und die Hotels und Restaurants bleiben grundsätzlich inhabergeführt. Mit dieser Philosophie genießt der Gast den eigenen Stil, authentischen Charakter und Charme jedes Hauses“, so Amirault weiter. „Werte wie Gastfreundschaft, Individualität, Herzlichkeit und hohe kulinarische Ansprüche stehen bei allen Logis-Hotels an erster Stelle. Die Mitgliedsbetriebe profitieren zudem von der Effizienz und Leistungsfähigkeit einer großen Kooperation“, ergänzt Logis-Deutschland-Präsidentin Tina Weßollek.

Von den Vorteilen einer Kooperation mit Logis ist auch Ernst-Ulrich W. Schassberger überzeugt. In Alleinlage direkt am Ebnisee, der Perle des Schwäbischen Waldes, betreibt der Diplom-Hotelier und Maître das legendäre Hotel mit über 100-jähriger Familientradition. Vielen Besuchern ist das traditionsreiche Anwesen direkt am Ufer noch als „Wirtshaus am Ebnisee“ bekannt. „Ich habe mich in der Pflicht gesehen, das Erbe meiner Eltern aufrecht zu erhalten, denn ich weiß, dass in dem geschichtsträchtigen Gemäuer die Gastronomie und das Hotel stets mit viel Liebe betrieben wurden. Das Hotel, aber auch der Ebnisee an sich sind für mich eine Herzensangelegenheit“, so Ernst-Ulrich W. Schassberger. Zusammen mit seiner langjährigen Partnerin hat der erfahrene Diplom-Hotelier im Sommer letzten Jahres, nun direkt am Ebnisee, Kreativität walten lassen und die Führung seines Hotels in vierter Generation wieder selbst übernommen. „Wir möchten kein Hotel in der abgehobenen Preisklasse, sondern ein apartes Privathotel, in dem sich jeder Gast wohlfühlt. Bodenständigkeit und Tradition gehen hier Hand in Hand“, erläutert der einzige vom französischen Außenminister in Deutschland ausgezeichnete French-Food-Spirit-Award-Träger. Die Schönheit der unter verschiedenen Mottos eingerichteten Zimmer hat sich bereits rumgesprochen und zieht Gäste ebenso an wie die liebevoll gestalteten Appartements und Ferienwohnungen des Hauses. Eine Besonderheit des Hauses sind in allen Zimmern die neuen, luxuriösen und innovativen Hotel-Boxspringbetten der gehobenen De Luxe*****-Qualität. „Das Thema Schlaf steht bei uns an erster Stelle, denn ein erholsamer und gesunder Schlaf ist die Essenz eines guten Hotels“, so Schassberger.

Im neu umgebauten Restaurant „Schassbergers Stuben“ können die Gäste die umfangreiche und nostalgische Ansichtskartensammlung bewundern, welche den Ebnisee aus verschiedenen Perspektiven und über viele Jahrzehnte zeigt. Doch nicht nur das Hotel, sondern auch das Gelände wurde mit neuem Leben erfüllt. Statt eines Biergartens unter den Linden erfreuen sich ein hoteleigener, ganzjährig aufgeschütteter Sandstrand und Schassbergers Sunseebar großer Beliebtheit. „Für unsere Ebniküste hat es 60 Tonnen Sand gebraucht“, erinnert sich Schassberger und berichtet vom Tanzcafe, der romantischen Seeterrasse Kaiserloge, von Strandliegen und Strandkörben in der Urlaubsoase, die auch noch an kühleren Herbsttagen oder im Winter bei Lagerfeuer und Glühwein ein beliebter Treffpunkt sind und zahlreiche Künstler zu Konzerten anlocken.

„Der Ebnisee ist bekannt dafür, dass sich jede Jahreszeit ganz individuell entfaltet. Mit einem Besuch bei uns kann man jeweils einem ganz bestimmten Naturspektakel beiwohnen“, so Schassberger, der dafür sorgt, dass am Ebnisee keine Langeweile aufkommt. „Im Sommer kann man im Naturbadesee schwimmen, angeln, rudern oder Tretboot fahren. Auch Planwagen- und Kutschfahrten werden angeboten. Wer etwas mehr Action möchte, kann sich ein Rad schnappen oder Scooter fahren. Im Winter kann man Schlittschuhlaufen, Eisstock schießen oder die gut gespurten Langlaufloipen der Region erkunden“, so Schassberger abschließend.

www.schassberger.net

Ernst Fischer

Die gemeinnützige Stiftung der Food + Beverage Management Association kündigt Ernst Fischer, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes, als Preisträger der 58. Brillat Savarin-Plakette an. Die Verleihung der traditionsreichen Plakette, die zu den höchsten Auszeichnungen im Gastgewerbe gehört, wird am 20. April 2013 in Berlin stattfinden. Stiftungsratsvorsitzender Michael Bläser: „Mit dieser Ehrung zeichnet die FBMA-Stiftung eine Persönlichkeit aus, die eindrucksvoll Gastfreundschaft und erfolgreiches Unternehmertum als Gastronom und Betreiber des Landhotels Hirsch in Tübingen mit vierzigjähriger Verbandstätigkeit verbindet“.

Auszeichnung für herausragende Persönlichkeiten des Gastgewerbes
Mit der Brillat Savarin-Plakette, benannt nach dem Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthelme Brillat Savarin, werden seit 58 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in herausragender Weise um die Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben: Unternehmer, deren Name für ein Lebenswerk steht, Hoteliers und Gastronomen mit prägendem Einfluss weit über das eigene Unternehmen hinaus sowie Vordenker und Wegbereiter aus Politik und Verbänden. Preisträger der Vorjahre sind unter anderem Fritz Keller (Winzer, Gastronom und Hotelier in Oberbergen), Kai Hollmann (Fortune Hotels, Hamburg) Dr. h.c. August Oetker (Oetker Gruppe, Bielefeld), Innegrit Volkhardt (Hotel Bayerischer Hof, München), Wolfgang Schmitz (Freizeit-Verlag, Landsberg) und Erivan Haub (Tengelmann).

FBMA-Stiftung und Brillat Savarin-Kuratorium pflegen Tradition der Auszeichnung
Vergeben wird die Plakette von der Stiftung der Food + Beverage Management Association, die von dem Fachverband für Führungskräfte aus Hotellerie und Gastronomie 1993 ins Leben gerufen wurde. Zu den Aufgaben der als gemeinnützig anerkannten Stiftung zählen Projekte aus den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz sowie seit dem Jahr 2006 die Verleihung der Brillat Savarin-Plakette. In dem von der Stiftung ins Leben gerufenen Brillat Savarin-Kuratorium mit seinem Sprecher Hubert Möstl sind die Plakettenträger sowie Branchenpersönlichkeiten vertreten. Seine Aufgaben konzentrieren sich auf die Fortführung der Tradition der Brillat Savarin-Plakette, Vorschläge für zukünftige Plakettenträger sowie auf die Nachwuchsförderung und die Unterstützung der Stiftungsziele.

Ernst Fischer
Der 1944 in Geislingen an der Steige geborene Ernst Fischer ließ seiner Kochausbildung Stationen in europäischen Spitzenhäusern folgen, so als Privatkoch im englischen Windsor, im Flughafen-Restaurant Kloten in der Schweiz, im „George V.“ in Paris und im Opernkeller in Stockholm. Nach dem Besuch der Hotelfachschule Bad Reichenhall legte Fischer die Prüfung zum Küchenmeister in München ab. 1977 folgte die erfolgreiche Prüfung zum Serviermeister vor der IHK Baden-Baden. Bereits 1970 machte Ernst Fischer sich als Gastronom selbstständig. Seit 1976 ist er Betreiber des Landhotels Hirsch in Tübingen-Bebenhausen und eines florierenden Cateringunternehmens. Von 1976 bis 2012 betrieb er darüber hinaus das Restaurant Rosenau in Tübingen. Seit 1971 ist Ernst Fischer im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband aktiv, zuerst auf Kreis- und Länderebene, seit 1996 auf Bundesebene. Seit November 2001 steht er als Präsident an der Spitze des DEHOGA Bundesverbandes und wurde im November 2012 auf weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Ernst Fischer ist in zahlreichen Organisationen tätig, etwa als Vizepräsident des Verwaltungsrates und Vorsitzender des Beirates der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt, als Schatzmeister und Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Berlin, als Mitglied im Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit sowie als Jurymitglied bei renommierten Branchenpreisen. Darüber hinaus ist Ernst Fischer in mehreren Aufsichtsräten von der Branche nahe stehenden Unternehmen vertreten.

5. Copa Jerez

Chefsommelier Gunnar Tietz und Chef Pâtissière Karina Appeldorn aus dem Gourmetrestaurant „first floor“ gewinnen den deutschen Vorentscheid des 5. Internationalen Wettbewerbs
„Copa Jerez“ im Excelsior Hotel Ernst in Köln.

Als Berliner Duo präsentierten Sie Ihre Menükreation mit Sherry-Auswahl einer Fachjury. Bei diesem Wettbewerb steht das kreative Food Matching im Vordergrund. Gezeigt werden soll, dass Sherry dank seiner Aromavielfalt nicht nur idealer Einstieg eines guten Essens ist, sondern sich auch hervorragend als Begleitgetränk zu Menükreationen und für die Zubereitung kulinarischer Kompositionen eignet.

Das Finalisten-Team überzeugte die Fachjury mit folgendem 3-Gänge-Menü; selbst kombiniert mit einer fein abgestimmten Sherry-Auswahl:
Vorspeise
Geräucherter Ostseeaal mit Miesmuscheln, Gurke und Paprika dazu Manzanilla-Safran Vinaigrette
Hauptgang
Étouffée Taube sous-vide gegart, Sherryjus und Sphäre auf Maronenpüree, dazu Kürbisgnocchi und Chicoreesalat
Dessert
Mousse au chocolat mit Flake salt und Olivenöl, Sherryeis, Orangen und Bitterschokolade mit rosa Pfefferbeeren

Die verschiedenen Aromen der Speisen werden mit einem trockenen, einem halbtrockenen sowie mit einem süßen Sherry, ausgewählt vom Sommelier, hervorgehoben und perfekt abgerundet.

Als Gewinner des deutschen Vorentscheids der „Copa Jerez“ vertreten Gunnar Tietz und Karina Appeldorn vom Gourmetrestaurant „first floor“ (1 Michelin Stern) damit Deutschland in 2013 beim internationalen Wettbewerb in Jerez und treten gegen erfahrene Köche und Sommeliers aus Europa, Asien und den USA an.

Der zweite Platz des deutschen Vorentscheids der „5. Copa Jerez“ ging an das Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ (2 Michelin Sterne) in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der dritte Platz wurde dem Restaurant Hansestube im Excelsior Hotel Ernst in Köln zugesprochen.

„Wir sind sehr stolze Gewinner und man könnte fast schon sagen, dass man den Preis die „Copa“ mit einem Fußball-Pokalfinale vergleichen kann. Wie jeder Fußballer insgeheim den Wunsch hat, ein Pokalfinale zu gewinnen und den Pokal nach Haus zu holen, haben wir Sommeliers und Köche oft den Traum den Titel „Sommelier bzw. Koch des Jahres“ oder die „Copa“ zu gewinnen. Wir freuen uns schon jetzt Deutschland beim internationalen Wettbewerb zu präsentieren“, so Gunnar Tietz, „first floor“- Chefsommelier im Gourmet Report Gespräch.

Das first floor liegt an der Berliner Gedächniskirche, im Europa Center, im Top Hotel Palace, eines der Berliner Lieblingshotels des Gourmet Reports.

www.palace.de/de/

100 Punkte für Trockenbeerenauslese

Eine Riesling Trockenbeerenauslese aus Traben-Trarbach hat im Qualitätswettbewerb der Weinwerbung Mosel die Höchstnote erhalten. Die Jury gab dem edelsüßen 2011er Riesling, den Winzermeister Jörg Trossen im vergangenen Herbst in der Lage „Trabener Würzgarten“ geerntet hatte, 100 Punkte.

Den höchstmöglichen Wert von 100 Punkten vergaben die Juroren der Sommer-Auswahlprobe des Moselwein e.V. nur einmal. Unter den 620 Weinen, die von 50 Weinfachleuten im Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues verdeckt bewertet wurden, waren viele weitere Spitzengewächse von trocken bis edelsüß. Neben rund 580 Rieslingweinen aus dem Jahrgang 2011 wurden 42 Rotweine, die im kleinen Holzfass lagerten, getestet.

Die Kategorie Superpremium Riesling trocken entschied das Weingut Steffen-Prüm aus Maring-Noviand mit seinem 2011er „S.G. Prüm S“ Riesling für sich. In dieser Gruppe wurden 66 trockene Rieslingweine der Spitzenklasse bewertet. In der Kategorie Riesling Spätlese trocken (114 Weine) siegte das Weingut Paulinshof aus Kesten mit der 2011er Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Riesling Spätlese trocken. Das Weingut Rosenhof aus Maring-Noviand belegte mit der 2011er Maringer Sonnenuhr Riesling Spätlese feinherb in der Kategorie „Spätlese halbtrocken/feinherb“ unter 108 Weinen den ersten Platz. Der erste Platz in der Gruppe „Spätlese lieblich/süß“, mit 127 Weinen stärkste Kategorie, ging nach Leiwen an das Weingut Blees-Ferber für einen Wein aus der Lage „Piesporter Goldtröpchen“.

Die beste Riesling Auslese unter 109 probierten Weinen kommt vom Weingut Lönartz-Thielmann in Ernst, das mit einer 2011er Valwiger Herrenberg Auslese die Juroren überzeugte. Der erste Platz bei den Beerenauslesen, mit 46 Proben sehr stark besetzt, ging an die 2011er Trittenheimer Altärchen Riesling Beerenauslese des Weingutes Ernst Eifel in Trittenheim. In der Kategorie Riesling Trockenbeerenauslese setzte sich das Weingut Jörg Trossen mit seinem 100-Punkte-Wein gegen eine starke Konkurrenz von 21 Weinen durch. Acht Weine in dieser Gruppe wurden mit mehr als 95 Punkten bewertet. Der Sieger in der Kategorie „Riesling Eiswein“ (sechs Weine) ist ein 2009er aus der Lage „Nehrener Römerberg“, erzeugt vom Weingut Theisen GbR in Nehren. Bester Rotwein der Probe wurde die 2010er Klüsserather Bruderschaft Spätburgunder Auslese trocken vom Weingut F.J. Regenery aus Klüsserath. In dieser Gruppe wurden rund 42 Weine eingereicht.

Rund 100 Weine der Probe haben es in die Bestenliste geschafft, die im Internet unter www.weinland-mosel.de in der Rubrik „Weinempfehlungen“ zu finden ist. Dort finden sich auch die Ergebnisse der Frühjahrsprobe, in der vor allem Qualitätsweine verschiedener Rebsorten sowie Kabinett und Winzersekt bewertet wurden. Aus den besten Weinen der Auswahlproben wählt der Moselwein e.V. die Weine für seine vielfältigen Werbemaßnahmen aus.

Fast zwei Millionen Menschen finden ihre Arbeit im Gastgewerbe

Fast zwei Millionen Frauen und Männer arbeiten in Deutschland im Gastgewerbe. Dies geht aus der neuesten Jahreserhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. „Die nach einer neuen Methodik erhobenen Daten belegen eindrücklich, was das Gastgewerbe für den Arbeitsmarkt in Deutschland leistet. Die Hoteliers und Gastronomen verlegen keine Arbeitsplätze ins Ausland, sondern investieren hier vor Ort in Menschen und Betriebe. Das macht uns zu einem wahren Jobmotor“, kommentierte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer die Zahlen.

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2010 arbeiten 1,895 Millionen Menschen im Gastgewerbe. Hierzu zählen alle im Unternehmen tätigen Personen einschließlich der Inhaber und mitarbeitenden Familienangehörigen. 496.000 Frauen und Männer arbeiten im Beherbergungsgewerbe und 1,399 Millionen in der Gastronomie. Die Anzahl der abhängig Beschäftigten beläuft sich auf 1,636 Millionen.

Die Zahlen stellen einen beträchtlichen Zuwachs gegenüber den bisher kommunizierten Daten dar (2009: 1,374 Millionen). Ursache ist, dass das Statistische Bundesamt die Methodik der Stichprobenerhebung bei den Handels- und Gastgewerbestatistiken deutlich verbessert hat. So werden zum Beispiel neu gegründete Unternehmen stärker berücksichtigt. Darüber hinaus wird jährlich ein Drittel der befragten Unternehmen bei der Untersuchung ausgetauscht.

Die Folge ist eine größere Genauigkeit und Repräsentativität der Stichprobe.
„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Und dazu trägt das Gastgewerbe einen entscheidenden Anteil bei“, sagte Ernst Fischer. Die aktuellen Zahlen bestätigen auch die im Februar 2012 vom Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft vorgelegte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“. Die Studie bezifferte die Beschäftigten in der Tourismusbranche auf 2,9 Millionen, davon gut zwei Millionen im Gastgewerbe.