Private Krankenversicherungen: Besser versichert für weniger Geld

ÖKO-TEST zeigt, wie Versicherte bei steigenden Beiträgen gegensteuern können.

Fast alle knapp neun Millionen privat Krankenversicherte bekommen einmal im Jahr unerfreuliche Post von ihrer Versicherung – die Ankündigung der nächsten Beitragserhöhung. ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass man die steigenden Beiträge nicht einfach tatenlos hinnehmen muss. Die Versicherten können die Beitragslast bei ihrer derzeitigen Kasse optimieren, indem sie entweder auf einen Paralleltarif ihres Versicherers umsteigen oder einen höheren Selbstbehalt vereinbaren.

Den Kunden muss allerdings bewusst sein, dass ihnen die attraktiven Wechselmöglichkeiten höchst selten vom Versicherer präsentiert werden. Zwar hat jeder ein gesetzlich verbrieftes Recht darauf, in einen günstigeren Tarif seiner Gesellschaft zu wechseln – und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne dabei die Altersrückstellungen zu verlieren. Die Praxis zeigt allerdings, dass man sich selbst darum kümmern muss, um das Beste für sich herauszuholen. Doch die Mühe kann sich lohnen. Der Analyse von ÖKO-TEST konnte beispielsweise ein männlicher Musterkunde bis zu 301 Euro pro Monat sparen.

Um Privatversicherten hier umfangreiche Hilfestellung zu geben, stellt ÖKO-TEST Interessierten den Test Private Krankenversicherungen zum kostenlosen Download hier bereit.
http://presse.oekotest.de/bin/M1110-98619.pdf

Mythen rund ums Trinkwasser

Prof. Dr. Helmut Heseker beantwortet Fragen zum wichtigsten Lebensmittel

Zu kaum einem Lebensmittel finden sich mehr Weisheiten, Ratschläge und Belehrungen als zum Wasser aus dem Hahn. Im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. ist Prof. Dr. Helmut Heseker, Ernährungswissenschaftler und Leiter der Fachgruppe Ernährung und Verbraucherbildung der Universität Paderborn, den häufigsten Fragen auf den Grund gegangen.

Darf man zu Kirschen Wasser trinken?
Fast jedes Kind kennt diese Weisheit: „Nach dem Kirschen essen darf man kein Wasser trinken.“ Aber Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Helmut Heseker gibt Entwarnung: „Magenprobleme entstehen durch Gärungsprozesse in Magen und Darm. Auf den Schalen von Kirschen sitzen unter anderem Hefepilze, die Blähungen verursachen. Diese Hefepilze können mit dem Obst durchaus in den Magen gelangen, werden dort aber normaler Weise von der reichlich vorhandenen Magensäure rasch vernichtet und unschädlich gemacht“, so der Experte. Da sich früher auch im Trinkwasser Hefepilze befinden konnten, die den beschriebenen Effekt verstärkten, riet man von der Kombination ab. Heute ist das Trinkwasser in Deutschland von so hoher Qualität, dass Wasser auch nach dem Genuss von Steinobst bedenkenlos getrunken werden kann.

Zum Essen trinkt man nicht!
Seit über hundert Jahren ist diese Empfehlung zu hören und hat es sogar in Schulbücher geschafft. Doch dieser Ratschlag ist schlichtweg falsch. Mikrobiologen glaubten damals, dass die Magensäure durch das Trinken während des Essens zu sehr verdünnt wird und es dadurch zu Infektionen und Erkrankungen kommt. Heute weiß man, dass dies nicht der Fall ist und empfiehlt Trinken und Essen zu kombinieren: „Wer zum Essen trinkt, trägt zur Deckung des Wasserbedarfs bei. Auch hilft das Trinken von Wassers, die oft durch Verarbeitungs­prozesse konzentrierte Nahrung zu verdünnen. So kann beispielsweise ein regelmäßiger und hoher Verzehr von trockenen Frühstückscerealien ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur Entstehung einer Divertikulitis, also einer krankhaften Veränderung der Darmschleimhaut, beitragen“, erläutert Prof. Heseker.
Ein zusätzlicher Effekt bei Diäten: Eine Studie der Berliner Charité im Auftrag des Forum Trinkwasser ergab, dass schon das Trinken von eineinhalb bis zwei Liter Wasser den Energieumsatz um 100 Kilokalorien pro Tag erhöhen kann.

Führt hartes Wasser zu Arterienverkalkung und Nierensteine?
Hartes Wasser ist ein Wasser mit einem hohen Gehalt an Mineralstoffen, besonders an Magnesium- und Calcium-Ionen – es hat demnach einen hohen Kalkgehalt. Die Hypothesen, dass eine erhöhte Wasserhärte das Risiko für Arteriosklerose und/oder Nierensteinen steigen lässt, sind mehr als 40 Jahre alt. Hierzu stellt Prof. Dr. Heseker fest: „Langzeitstudien in England und Wales haben keine Beweise für diese Annahme geliefert. Auch die Weltgesundheitsbehörde hat die Schlussfolgerung gezogen, dass keine überzeugenden Belege vorliegen, die für einen Einfluss der Wasserhärte auf die Gesundheit – weder im positiven noch im negativen Sinne – sprechen.“ In einer neuen Analyse von Studien, die an Nierensteinpatienten durchgeführt wurden, konnte außerdem gezeigt werden, dass eine höhere Flüssigkeitszufuhr das Risiko für erneute Nierensteine reduziert. Auch ein geringerer Verzehr von süßen Erfrischungsgetränken reduzierte das Risiko für erneute Nierensteinerkrankungen.

Ist Sauerstoff-Wasser ein Power-Elixier?
Die Werbung verspricht, dass sauerstoffangereichertes Wasser für Vieles gut ist. Ernährungsexperten können das nicht bestätigen. Prof. Dr. Helmut Heseker erklärt, warum es wenig Sinn macht, Sauerstoff zu „trinken“: „Unsere Lunge verfügt über eine große Überkapazität, um uns mit lebensnotwendigem Sauerstoff zu versorgen. Dazu brauchen wir unseren Darm nun wirklich nicht.“ Auch bei Hochleistungssportlern wird die Leistungsfähigkeit nicht durch die Zufuhr von Sauerstoff in den Körper limitiert, sondern von der begrenzte Fähigkeit den vom Körper aufgenommenen Sauerstoff mit Hilfe der roten Blutkörperchen in die Muskelzellen zu transportieren.

Gibt es rechts- und linksdrehendes Wasser?
Die Begriffe rechts- und linksdrehend man aus dem Bereich der Milchprodukte, denn hier gibt es zum Beispiel in Joghurt rechts- und linksdrehende Milchsäure, die der Körper unterschiedlich gut verwertet. Aber funktioniert dieser Effekt auch bei Wasser? Herr Prof. Dr. Heseker: „Bei Wasser kann es aufgrund seiner chemischen Struktur nicht zu den Effekten rechts- und linksdrehend kommen und demnach auch nicht zu einer unterschiedlich guten Verwertung von Wasser im Körper.“

Flunkern in der Fremde

Wie eine erneute Umfrage des Online-Reiseportals Opodo zum Thema Urlaubslügen zeigt, halten es die Deutschen im Urlaub mit der Ehrlichkeit nicht immer so genau. Dies gilt zumindest für gut die Hälfte der 600 Befragten. Warum man sich im Urlaub schnell mal gegen die Wahrheit entscheidet? „Um jemand anderes zu sein“, „aus Spaß“ und „um Geld zu sparen“ sind die Top-Antworten.

Während Frauen sich im Urlaub gern verjüngen (33,3%), flunkern Männer bevorzugt, wenn es um den Beruf geht (27,3%). Wer darin eine eher klassische Rollenverteilung erkennt, wird über die weiteren Umfrageergebnisse weniger überrascht sein. So entpuppen sich gerade Urlauberinnen auf Nachfrage von Opodo zu immerhin 57 Prozent als preisbewusste Familienmanagerinnen. Auf Sparmission in der Ferne mogeln sie bei den Eintrittspreisen ihrer Kinder und geben dem Alter ihrer Nachkommen, je nach günstigstem Tarif, Interpretationsspielraum. Wenn es darum geht, durch ein geschummeltes Alter der Kleinen zu sparen, sind die Herren weniger ehrgeizig und sagen hier die Wahrheit. „Aus Prinzip!“, wie die Ehrenmänner unter den Befragten zu ganzen 70 Prozent angeben.

Auch in Sachen „Missverständnis zu eigenen Gunsten“ sind Frauen weniger zimperlich als Männer: Luxussuite inklusive Begrüßungs-Präsentkorb statt dem gebuchten Standardzimmer bekommen? Für die Frau von Welt kein Problem! Über 50 Prozent der Damen verraten der Hotelrezeption nichts über die dankenswerte Verwechslung und erfreuen sich am Luxus. Begründung: „Es war ja nicht mein Fehler.“. Männer plagt hier das schlechte Gewissen: Immerhin knapp die Hälfte würde das Hotel über die Verwechslung aufklären. Bei den Frauen kann sich dazu nur etwa ein Fünftel durchringen. Kompromissbereit zeigt sich in der Präsentkorb-/Suite-Affäre bloß etwa ein Viertel der befragten Frauen. Sie wollen immerhin den Korb zurückbringen, den Schlüssel für die Suite würden sie jedoch nicht hergeben.

Zum Thema Affären allgemein konnte das Online-Portal Überraschendes feststellen: Knapp 40 Prozent der Befragten Männer und Frauen lügen im Urlaub nur deshalb, damit sie ihr Ferienflirt daheim nicht wieder findet. Wer auch in der Heimat eine/n Liebste/n hat, lässt die Urlaubsaffäre am besten da, wo sie geendet ist und erzählt, so die Meinung von über der Hälfte der Umfrageteilnehmer, am besten zu Hause nichts davon. Wer will schon seine Beziehung riskieren? – Die anderen ehrlichen 40 Prozent der Befragten! Ihr schlechtes Gewissen zwingt sie zum Beichten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Opodo-Umfrage auf einen Blick:
Bei Eintrittspreisen für Kinder tricksen 31,8 % der Väter und 57,2 % der Mütter
Eine Zimmerverwechslung würden 46,5 % aufklären.
37,2 % der Deutschen belügen ihren Urlaubsflirt , damit er sie nach dem Urlaub nicht findet und 41,9 % würden einen Seitensprung beichten.

Scandlines-Angebote für Vielfahrer

Pünktlich zur Feriensaison bietet Scandlines allen Vielfahrern

neue attraktive Rabattkarten an. Die neue Scandlines „Networkcard“

wird die liniengebundene „10-Trip-Card“ ergänzen und ab 2008 dann

vollständig ersetzen. Der Vorteil der „Networkcard“ ist: Der Kunde

kann diese auf allen Scandlines-Linien zwischen Deutschland und

Dänemark sowie Deutschland und Schweden nutzen. Die Networkcard

funktioniert nach dem Prinzip einer Geldkarte, die ab einem

Mindestwert von 600,- EUR aufgeladen werden kann. Der Rabatt

entspricht dem der liniengebundenen „10-Trip-Card“ auf der

ausgewählten Route. Die Scandlines Networkcard für Pkw bis zu 6 Meter

Fahrzeuglänge inklusive 9 Personen ist zeitlich unbegrenzt gültig.

Die „BONUSCARD Baltikum“ für die Linien Rostock-Ventspils,

Nynäshamn-Ventspils und Karlshamn-Ventspils ist eine Kundenkarte der

Reederei Scandlines, die Pendlern und Geschäftsreisenden eine Reihe

von Vorteilen bietet. Inhaber der Bonuscard können schnell und bequem

unter Angabe ihrer Kundennummer und ohne erneute Abfrage der

Kundendaten ihre gewünschten Überfahrten auf einer der drei

baltischen Linien buchen. Darüber hinaus wird Besitzern der

„BONUSCARD-Baltikum“ in den Shops an Bord sowie den Bordbars gegen

Vorlage der Karte ein Rabatt auf fast alle angebotenen Waren gewährt

(außer Presseerzeugnisse, Tabakwaren und Sonderangebote).

Zusätzliches Plus der Karte: Nach 10 Überfahrten auf den

baltischen Linien erhält der Inhaber der Bonuscard eine Freifahrt auf

einer Baltikum-Linie seiner Wahl in der überwiegend genutzten

Kabinenkategorie – Verpflegung inklusive.