Guide MICHELIN Schweiz 2017

Neue Sterne bestätigen hohes Niveau
Mit 117 Adressen höchste Sterne-Dichte pro Einwohner in Europa

Die Schweiz bleibt das Land mit den meisten MICHELIN Sternen pro Einwohner in Europa. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Schweiz zeichneten die Tester insgesamt 117 Häuser mit einem oder mehreren Sternen aus. Die Schweiz legt damit innerhalb von fünf Jahren um über 20 Prozent zu. Der Guide MICHELIN Schweiz 2017 kommt am 7. Oktober 2016 in den Handel.

„Die Auswahl der unabhängig und anonym arbeitenden Michelin Inspektoren bestätigt auch für 2017 wieder das hohe Niveau und die ausserordentliche Vielfalt der Gastronomie zwischen Genf und St. Gallen, Basel und Lugano“, sagt Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN. „Die Schweiz zählt zu den abwechslungsreichsten kulinarischen Regionen in Europa. Hier finden sich in einer Dichte wie sonst fast nirgendwo klassisch-französische Restaurants, die eine traditionelle Küche mit exzellenten Zutaten pflegen. Hinzu kommt eine Vielzahl von Häusern, die ihren Gästen modern und innovativ zubereitete Speisen servieren. Diese extreme Vielfalt findet sich auch in der umfangreichen Liste der MICHELIN Sterne wieder“, so Ellis weiter.  

Zwei Senkrechtstarter in der 2-Sterne-Kategorie
Die Zahl der 2-Sterne-Häuser in der Schweiz steigt auf 19 Adressen. Neu in die 2-Sterne-Liga aufgerückt ist das „Silver“ in Vals (GR), das im vergangenen Jahr erstmals mit einem MICHELIN Stern ausgezeichnet wurde. Zweiter Senkrechtstarter der eidgenössischen Gastronomie ist das „Ecco Zürich“, dem es gelang, sich auf Anhieb zwei MICHELIN Sterne zu erkochen. Zusammen mit dem Züricher Haus zählt die Giardino Group damit jetzt drei 2-Sterne-Restaurants in ihren Reihen. Das Prädikat führen ausserdem das „Ecco Ascona“ und das „Ecco on Snow“ in Sankt Moritz. Die dritte neue 2-Sterne-Adresse in der Schweiz ist das „After Seven“ in Zermatt (VS).

1-Stern-Häuser mit breitem Spektrum an Küchenstilen
Die Gesamtzahl der Schweizer 1-Stern-Häuser liegt jetzt bei 95 Betrieben. Zwölf Adressen erhielten in diesem Jahr erstmals die begehrte Auszeichnung. Darunter befindet sich mit dem „Tsé Fung“ in Genf auch ein Restaurant mit chinesischer Küche und mit dem „MEGU“ in Gstaad (BE) ein japanisches Restaurant. Neu mit einem MICHELIN Stern prämiiert wurden ausserdem die Restaurants „IGNIV by Andreas Caminada“ in Bad Ragaz (SG), „Le Murenberg“ in Bubendorf (BL), „La Pinte des Mossettes“ in Cerniat (FR), „Glow by Armin Amrein“ in Davos (GR), „La Riva“ in Lenzerheide (GR) und „Guarda Val“ in Lenzerheide-Sporz, „Le Petit Manoir“ in Morges (VD), „Pur“ in Pfäffikon (SZ), „La Maison du Village“ in Saint-Aubin-Sauges (NE) und „Le Jardin des Alpes“ in Villars-sur-Ollon (VD).

Weiterhin drei 3-Sterne-Häuser in der Schweiz
Die Zahl der eidgenössischen 3-Sterne-Adressen bleibt mit drei Restaurants unverändert. Besonders erfreulich: Das „Restaurant de l’Hôtel de Ville“ in Crissier bei Lausanne kann unter dem neuen Küchenchef Franck Giovanni die Spitzenwertung des Guide MICHELIN behaupten. Die Ausgabe 2017 des renommierten Restaurant- und Hotelführers bestätigt ausserdem den Top-Restaurants „Schauenstein“ in Fürstenau und „Cheval Blanc by Peter Knogl“ im Basler Grandhotel „Les Trois Rois“ die Höchstwertung von drei MICHELIN Sternen. Nur etwa 100 Adressen weltweit tragen dieses Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst.

Top-Adressen in den Höhenlagen der Ferienorte
Typisch für die Schweiz ist die grosse Anzahl von Top-Adressen in den Höhenlagen der Ferienorte. Sie bieten ideale Ziele für Wintersportler und Bergwanderer, die sich kulinarisch verwöhnen lassen wollen. Gleich sieben der im Guide MICHELIN Schweiz 2017 neu ausgezeichneten Sterne-Restaurants fallen in diese Kategorie: die 2-Sterne-Häuser „Silver“ in Vals und „After Seven“ in Zermatt sowie die 1-Stern-Adressen „La Riva“ und „Guarda Val“ in Lenzerheide, „Glow by Armin Amrein“ in Davos, „MEGU“ in Gstaad sowie „Le Jardin des Alpes“ in Villars-sur-Ollon. Damit bestätigt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Schweiz erneut einen landestypischen gastronomischen Trend.

Neuer Rekord bei den Bib-Gourmand-Adressen
Einen neuen historischen Höchststand verzeichnet der Guide MICHELIN Schweiz 2017 auch bei den Restaurants mit Bib Gourmand: Insgesamt 139 Restaurants tragen das beliebte Prädikat. Dies sind 20 Adressen mehr als noch im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 60 Prozent in fünf Jahren (2012: 87 Adressen). Die Auszeichnung, dargestellt durch das Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“, das sich genussvoll die Lippen leckt, empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier für bis zu 70 Schweizer Franken erhältlich.

Ab 7. Oktober im Buchhandel
Der Guide MICHELIN Schweiz 2017 ist ab 7. Oktober zum Preis von 33 Schweizer Franken im Handel erhältlich (für 29,95 Euro in Deutschland und für 30,80 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 954 Restaurants und 545 Hotels in allen Preisklassen. Das Spektrum der ausgewählten Adressen reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension über das Sport- und Wellnesshaus bis hin zum traditionsreichen Grandhotel sowie vom Landgasthof bis hin zum Gourmetlokal.

Die Auswahl des Guide MICHELIN Schweiz 2017 umfasst unter anderem:

117 Restaurants mit MICHELIN Sternen
3     3-Sterne-Restaurants
19   2-Sterne-Restaurants, darunter 3 neue
95   1-Stern-Restaurants, darunter 12 neue
 
139 Bib-Gourmand-Restaurants, darunter 31 neue
Einheitliche Bewertungsmassstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind.

Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und -gastronomie und absolvierten zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Massstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat.

Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

www.michelin.de

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La Tomatina

Die Tomatenschlacht von Buñol am 28. August nähe Valencia

Die Tomatenschlacht von Buñol ist mittlerweilen in ganz Europa bekannt. Der Ursprung der „tomatina“, an der unzählige Besucher aus nah und fern mitwirken, geht auf einen Streit zwischen Jugendlichen im Jahr 1945 zurück. Seit damals wird die fröhliche Schlacht alljährlich ohne Ausnahme neu ausgefochten. Buñol ist eine 9.000 Einwohner zählende Kleinstadt, die knapp 40 km von Valencia entfernt liegt.

Am letzten Mittwoch im August, in diesem Jahr am 28. August, bewerfen sich jedes Jahr auf´s Neue unzählige „Schlachtenbummler“ mit Tomaten und freuen sich wie Kinder über ihre Treffer auf alles, was sich ihnen in den Weg stellt.

Das Fest beginnt um 9 Uhr morgens auf dem Dorfplatz mit einem kräftigenden Frühstück. Vor dem Rathaus werden Gebäckstücke verteilt und langsam füllt sich der Platz mit Menschen. Vor der Schlacht wird ein enormer, mit Seife beschmierter Balken aufgebaut, an dessen oberen Ende ein Schinken befestigt ist. Die Wagemutigsten versuchen unter allgemeiner Heiterkeit den glitschigen Balken hinaufzuklettern und sich den Preis zu sichern. Über die Festbesucher, die sich auf die Schlacht vorbereiten, ergießt sich Wasser aus Kübeln, die von den anliegenden Balkonen aus ausgeschüttet werden. Der Startschuss für die Schlacht fällt um elf Uhr und am Ende der Straße erscheint bereits der erste mit „Munition“ beladene Lastwagen. Mit lautem Hupen kündigt er seine Ankunft an. Die auf dem Anhänger mitfahrenden Personen beginnen die ersten Tomaten zu schmeißen. Endlich hält der Laster an und lädt seine Ladung ab. In diesem Moment stürzt sich die Menge auf die Tomaten, um sich mit „Geschossen“ zu versorgen. In Sekundenschnelle färbt sich alles ringsum rot. Immer weitere, mit Tomaten beladene Lastwagen rollen an, bis eine Stunde später, um 12 Uhr, zum zweiten Mal ein Schuss ertönt, der das Ende der Schlacht signalisiert. Nun ist es Zeit für die langwierige Aufgabe, mit Wasserschläuchen die mutigen Teilnehmer abzuspritzen, die bereits an das Tomatenfest im kommenden Jahr denken.

In diesem Jahr müssen diejenigen, die an der Tomatina teilnehmen möchten, zum ersten Mal Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben. Da das Fest immer erfolgreicher wurde und die Teilnehmerzahl stetig anstieg, ist die Gemeindeverwaltung aus Gründen der Sicherheit dazu übergegangen, den Zutritt zu einem der größten Volksfeste der Region Valencia zu limitieren. 20.000 Eintrittskarten stehen insgesamt zur Verfügung. Davon werden 15.000 zum Preis von 10 Euro für das einfache Ticket über das Internet online vertrieben. 5.000 Karten erhalten die Einwohner von Buñol kostenlos.

Auf der neu kreierten Website können die Karten erworben werden. Interessenten haben die Wahl zwischen der einfachen Zugangsberechtigung in Höhe von 10 Euro bis hin zur Luxusteilnahme im VIP-Bereich zum Preis von 150 Euro. Die Verteilung der Tickets erfolgt in Form von “prints at home”, die einige Stunden vor dem Fest in Armbänder ausgetauscht werden, die an verschiedenen Verteilungspunkten der Stadt ausgegeben werden. Man kann auch Tickets erwerben, die die Busfahrt, T-Shirt und die Verpflegung in Buñol einschließen. Ein eigens geschaffenes Areal ermöglicht es auch Menschen mit Behinderungen und ihre Begleiter, die Tomatina zu genießen.

Tomatina-Begeisterte finden auf der neuen Webseite neben Videos und Bilder über die Tomatina auch Informationen zu den touristischen Attraktionen von Buñol. Spiele wie das „Tomatina Training“ garantieren die richtige Vorbereitung.

www.latomatina.info

Meeresfrüchtefestival in O Grove

Jedes Jahr im Oktober feiert O’Grove an der galicischen Küste sein berühmtes Meeresfrüchtefest.

Einst war das Fischerstädtchen am Eingang des Meeresarms Ría de Arousa eine Insel, doch ließen Südwestwinde die Verbindung zum Strand A Lanzada langsam versanden. Die Bevölkerung lebt von der Küstenfischerei sowie von der Miesmuschel-, Austern- und Jakobsmuschelzucht Die kontrastreichen Farben der Boote im Fisch- und Miesmuschelhafen von O Grove bilden eine unvergessliche Ansicht. Er liegt gleich in der Nähe der Insel A Toxa, die größte der Inseln des wattähnlichen Gebiets von O Vao. A Toxa ist für ihr Heil- und Mineralwasser berühmt, das eine heilende Wirkung für Haut- und Atemwegserkrankungen besitzt. Das heilkräftige Wasser und Fango sowie die daraus hergestellten Seifen und Salze haben die Insel zu einem beliebten Kurort gemacht.

Das „Paradies der Meeresfrüchte“, wie O Grove auch genannt wird, sollte man nie verlassen, ohne zuvor, egal wo, die fangfrischen Köstlichkeiten probiert zu haben. An den Tagen um den 12. Oktober kommen die Liebhaber der Meereskrustentiere besonders auf ihre Kosten, denn da wird das als national touristisch wertvoll eingestufte Meeresfrüchtefest gefeiert. Die Einwohner von O Grove bereiten die Meeresfrüchte und den Fisch frisch zu und verkaufen Leckerbissen wie Langusten vom Grill, Herzmuscheln im eigenen Saft, gebratenen Steinbutt oder überbackene Jakobsmuscheln zu günstigen Preisen. O Grove ist ein großes Volksfest, das einer maritimen Grünen Woche ähnelt. Über 200.000 Portionen Meeresfrüchte konsumieren die Festivalbesucher. Ihren Durst löschen sie mit eisgekühlten “Rías Baixas” Weinen, die ausgezeichnet zu den schwierig zu erntenden Entenmuscheln, aber auch zum galicischen Nationalgericht „Pulpo a feira“
passen, in Paprika und Öl gebratene Krake.

In diesem Jahr findet das Meeresfrüchtefestival von O Grove vom 4.-13. Oktober statt.

www.turismogrove.es/es/fiestas/fiesta_del_marisco/

Vlaggetjes-Tag in Scheveningen

Der erste Hering der Saison

Die Fähnchen des Kurorts von Scheveningen (bei Den Haag) flattern im Wind, von überall her ertönt Musik und sogar die jüngsten Einwohner tragen traditionelle Kleidungen: Am „Vlaggetjesdag“ (Fähnchen-Tag) am 8. Juni wird der erste Heringsfang des Jahres gefeiert. Die Einwohner Den Haags kommen scharenweise zur Küste, um den ersten „neuen Niederländer“ der Saison zu probieren und machen den Vlaggetjes-Tag so zu einem der größten Straßenfestivals in Den Haag.

Der niederländische Hering wird zwischen Mitte Mai und Ende Juni gefischt. Vorher ist der Hering zu mager, später zu fett. Der erste Fang der Saison wird am Vlaggetjes-Tag ans Ufer gebracht. Der Kapitän des ersten Schiffs, das den Hering an Land bringt, hat die Ehre, König Willem-Alexander eine Kiste Fisch persönlich zu übergeben. Das erste Fass wird bei einer Auktion verkauft und der Gewinn wird für gemeinnützige Zwecke gespendet. Neben der Verkostung von Fisch können Festivalbesucher an alten niederländischen Kinderspielen teilnehmen, zusammen mit bekannten Künstlern singen, mit Booten fahren, Bands zuhören und traditionelle Handarbeiten ausprobieren.

www.scheveningendenhaag.com

Welche Region hat die meisten Michelin Sterne?

Die höchste Sternekonzentration der Welt: Die Zwin-Region kann mit 13,2 Sternen je 100.000 Einwohner aufwarten und liegt vor Kyoto mit 9,3 Sternen – Sie wissen auch nicht, wo das ist? Dabei finden Sie dort 27 Michelin-Sterne im Umkreis von 22 Kilometern

Auf der Website www.huffingtonpost.com werden die Großstädte mit den meisten Michelin-Sternen der Welt nacheinander aufgelistet (+100.000 Einwohner). In dieser Liste stehen Metropolen wie Paris, Osaka und San Francisco. Kyoto führt die Liste mit 9,3 Sternen je 100.000 Einwohner an.

Die Zwin-Region im Nordosten der belgischen Provinz Westflandern profiliert sich seit Jahren als Mekka der Gastronomie. Und das ganz zu Recht! Wenn wir bei der Zwin-Region dieselben Berechnungsmaßstäbe zugrunde legen, steht Kyoto nicht mehr an erster Stelle. Die Zwin-Region kann mit 13,2 Sternen je 100.000 Einwohner aufwarten und lässt damit klassische Gastropolen wie Lyon, Dijon oder Reims weit hinter sich!

Seit der ersten Ausgabe des Restaurantführers im Jahr 2010 hat die Region weitere sechs Sterne „hinzuverdient“. In der neuen Ausgabe Spitzenrestaurants in der Zwin-Region 2013 steht das Walhalla der Gastronomie: 27 Michelin-Sterne im Umkreis von 22 Kilometern.

„Wir möchten Ihnen mit diesem Führer 2013 eine Übersicht der Häuser an die Hand geben, wo Feinschmecker zu jeder Jahreszeit ein vielfältiges Repertoire großer Kochkunst erwartet. Die Zwin-Region ist einzigartig und hat, wie Sie sehen werden, eine Menge zu bieten,“ erklärt Fons Theerens, Tourismusdirektor Knokke-Heist, im Gourmet Report Gespräch.
„Die Gemeinde Knokke-Heist spielt bei der Positionierung der Zwin-Region als Marke eine tonangebende Rolle. Die Zwin-Region grenzt an den Süden der Niederlande und erstreckt sich über ein relativ kleines Gebiet an der Westküste Belgiens. Mit dem Meer vor der Tür, das sich als ausgezeichneter gastronomischer Partner erweist, ist die Zwin-Region ein kulinarischer Hotspot, an dem sich die Sterne häufen,“ so Theerens.

Die Region liegt zwischen der Zwin-Mündung und Brügge, wobei der Kanal Sluis-Damme-Brügge eine Nabelschnur bildet. Das Gebiet zeichnet sich durch eine besonders reiche Vergangenheit aus. Vor allem im 12. Jahrhundert konnte dieses Grenzgebiet sowie das Hinterland durch ein System aus Wasserrinnen erschlossen werden. Durch den Bau kleiner Deiche entstand ein Flickenteppich aus zahlreichen Poldern. Durch Versandung verlor die Zwin-Region im 13. Jahrhundert jedoch ihre wirtschaftliche Macht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts öffnete sich die Region dann langsam dem Tourismus.

Spitzenrestaurants in der Zwin-Region 2013 können Sie online hier sehen: http://issuu.com/knokke-heist/docs/kh_toprestaurants2013_binnenw_d-e_web?mode=window&viewMode=doublePage
Oder fordern Sie den Führer beim Fremdenverkehrsverein Knokke-Heist (Zeedijk-Knokke 660, B-8300 Knokke-Heist) an.

Die Reichen wohnen in Liechtenstein

… und die Armen Europas in Moldawien – Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft

Die aktuelle Studie „GfK Kaufkraft Europa 2012/2013“ von GfK untersucht die regionalen Niveauunterschiede in der Kaufkraft der Verbraucher in 42 europäischen Ländern. Auf Länderebene reicht das Spektrum dabei vom 4,5-Fachen des Europadurchschnitts in Liechtenstein bis zu einem Zehntel dieses Durchschnittswerts in Moldawien. Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft.

Laut der GfK Kaufkraftstudie stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2012 insgesamt etwa 8,6 Billionen Euro für ihre gesamten Ausgaben sowie zum Sparen zur Verfügung. Dies entspricht einer Kaufkraft von 12.802 Euro pro Einwohner im Durchschnitt der 42 Studienländer.
Das Wachstum pro Kopf liegt bei 2,1 Prozent
In den 42 betrachteten Ländern führen die Unterschiede in Lohnentwicklung und Inflation dazu, dass die privaten Verbraucher unterschiedlich viel Geld für ihre Konsumausgaben zur Verfügung haben. Die GfK Kaufkraftstudie betrachtet – zwecks einer bis zur feinsten regionalen Ebene einheitlichen Vergleichsbasis – die nominale Kaufkraft der Menschen, umgerechnet in Euro. Die Wechselkurse der nicht Euro-Länder beziehen sich auf die Angaben von Eurostat zum 7. Juni 2012. Das Ranking der Staaten Europas nach der Kaufkraft je Einwohner zeigt wenig Überraschungen: Wie immer liegt Liechtenstein weit vorn – mit rund 57.000 Euro pro Kopf für das Jahr 2012. Mit einem Abstand von rechnerisch 15.000 Euro pro Kopf folgen dicht an dicht die Norweger sowie die Schweizer. Die luxemburgischen Verbraucher müssen sich hingegen mit „nur“ rund 28.924 Euro pro Kopf und dem vierten Rang begnügen.

Die Einwohner der kaufkraftstärksten Länder Europas müssen zwar einen großen Teil ihres Einkommens in Mieten und allgemein teurere Lebenshaltungskosten investieren. Für den Konsum über das Lebensnotwendige hinaus bleibt ihnen jedoch erheblich mehr Geld übrig als den Verbrauchern in kaufkraftschwächeren Ländern.

12. Kirschenfest in Lovran

Im milden Klima der kroatischen Ferienregion Kvarner gedeiht eine ganz spezielle Kirschsorte, die im Frühsommer mit einem großen kulinarischen Fest gefeiert wird.

Eine besondere Süße zeichnet diese dunklen Kirschen aus, die im Mikroklima der Kvarner Bucht mit den nächtlichen kühlen Winden vom Ucka-Gebirge optimal heranreifen. Die traditionellen „Kirschtage“ Anfang Juni verwandeln den historischen Villenort Lovran bei Opatija zur Pilgerstätte für Naschkatzen. Einwohner des bezaubernden Ortes bieten auf den Plätzen der Altstadt, in Cafés und Restaurants saftige Kirschen, Kirschkuchen und zahlreiche weitere regional-typische Kirschgerichte an.

Den Höhepunkt bildet am Eröffnungstag das große „Fest der Kirschen von Lovran“ auf dem feierlich geschmückten Hauptplatz, dessen abschließenden Höhepunkt der Genuss eines gigantischen, 20 m langen „Lovran-Strudels“, begleitet von Aufführungen heimischer Folklore-Ensembles, darstellt.
www.tz-lovran.hr

Buch: "50 Mal Mund auf in der Schweiz"

Auch wenn Capuns nach Kopfbedeckung klingt und Klöpfer eher an ein Teppichreinigungsutensil erinnert, bezeichnen beide typische Schweizer Gerichte. Und wer ahnt schon, dass Einwohner des Kantons Wallis gern Cholera essen? Schweizer Küche ist viel mehr als Käsefondue und Zürcher Geschnetzeltes. Aus der rustikalen Kost, die viel Wert auf Resteverwertung und Kalorienreiches für die Bergbauern legte, hat sich eine vielfältige und qualitativ hochwertige Esskultur mit Einflüssen aus Frankreich und Italien entwickelt. Bleibt nur zu sagen: „E Guete!“

Geraldine Friedrich: 50 Mal Mund auf in der Schweiz
Bestellink- ISBN: 9-78-394085-533-6 (portofrei)

HONG KONGS EINZIGARTIGE LIVING CULTURE

Hinter der modernen High-Tech-Fassade von Hong Kong bestim­men jahrtausende alte Traditionen und Bräuche das Leben in der Mil­lio­nen-Metro­pole. Insbesondere die chinesischen Feste im April gehören zu den be­sten Möglichkeiten, die einmalige Kultur Hong Kongs – die so genannte Living Culture – hautnah mitzuerleben. Zu den beeindruckenden Feiern zählen die Geburtstage von Tin Hau und Tam Kung sowie die Feierlichkeiten zu Lord Buddhas Geburtstag. Ein weiteres Highlight ist das farbenprächtige Bun Festival auf der vorgelagerten Insel Cheung Chau.

Die Kombination aus einzigartigen Ritualen und Gebräuchen fasziniert sowohl Einwohner als auch Touristen – sei es während eines Besuches in einem der nach Räucherstäbchen duftenden Tempel oder bei einem köstlichen traditionellen Festtagsmahl, das Frieden, Harmonie und Glück bescheren soll.

Am 13. April 2012 zelebrieren die Einwohner Hong Kongs den Geburtstag von Tin Hau – der Göttin des Meeres und der Fischer. Die Seeleute schmücken an diesem Tag ihre Boote mit bunten Bändern, um der Göttin für ihren Schutz in der Vergangenheit zu danken und um Glück für die Zukunft zu beten.

Vom 25. Bis 29. April findet das spektakuläre Cheung Chau Bun Festival statt. Zentrum des Festivals im Pak Tai Tempel auf der Insel Cheung Chau sind 15 Meter hohe Bambustürme, die mit Brötchen bestückt sind. Höhepunkt ist eine Prozession, bei der als Göt­ter oder Helden ver­kleidete Kinder über den Köpfen der Menge zu schweben scheinen.

Am 28. April wird in Hong Kong sowohl der Geburtstag von Tam Kung (ein weiterer Schutzheiliger der Seefahrer) als auch der Geburtstag von Lord Buddha zelebriert. An Lord Buddhas Geburtstag demonstrieren die Gläubigen ihre Hingabe und Ehrerbietung, indem sie Buddha-Statuen baden. Das Po Lin Kloster auf der Insel Lantau bildet den Mittelpunkt der Ak­tivitäten.

Im Rahmen des diesjährigen Themenjahres „Festive Hong Kong 2012“ organisiert das Hong Kong Tourism Board eine Serie von weiteren spektakulären Events, die neben den sowohl westlich als auch chinesisch beeinflussten Festen und kulturellen Veranstaltungen durchgeführt werden.

www.DiscoverHongKong.com

Mit Condor nach Seattle

Ab 23. Juni in zehn Stunden von Frankfurt an den Pazifik
„Metronatural“ Seattle ganz nah

Die größte Stadt im Nordwesten der USA wird mit der Einführung des Sommerflugplans am 23. Juni 2011 auch erstmals Flugziel des deutschen Ferienfliegers Condor. In nur zehn Stunden kommt man damit aus „Mainhattan“ Frankfurt nach „Metronatural“ Seattle. Condor verbindet Seattle montags und donnerstags und hat seine Flugzeiten auf den Partner Alaska Airlines abgestimmt, mit dem über 30 neue Ziele in der Region Pacific Northwest und darüber hinaus erreicht werden können.

Seattle ist damit noch leichter von Europa aus zu erreichen. Bereits seit mehreren Jahren fliegt die deutsche Lufthansa Seattle von Frankfurt aus an. Mit Umsteigen kann man außerdem auf die schnellen Nord-Routen von Icelandair, KLM, Air France und British Airways setzen. Und natürlich ist die Heimat von Microsoft, Amazon, Boeing und Starbucks auch im Flugprogramm aller amerikanischen Fluggesellschaften, die aus Europa abfliegen.

Seattle hat nicht nur mehrfach Preise als lebenswerteste Stadt der USA abgeräumt, sondern ist außerdem für seine Musik- und Kunstszene bekannt. Die Wiege der amerikanischen Kaffeehauskultur (Stichwort „Starbucks“) zeichnet sich durch eine ausgeprägt liberale Lebenseinstellung. Besucher aus der Ferne trauen ihren Augen nicht, wenn sie Lachse in der Innenstadt gegen den Fluss schwimmen sehen und sich Seeadler den Himmel mit den neuesten Boeing-Testflugzeugen teilen. Aus dieser einzigartigen Mischung haben die Einwohner den Begriff „Metronatural“ für ihre Stadt gebildet.

Die in mehrfacher Hinsicht „grüne“ Metropole am Puget Sound gilt in den USA als Vorreiter in Sachen Umweltbewusstsein – der öffentliche Nahverkehr in der Innenstadt ist tagsüber kostenlos. Die amerikanische Zeitschrift Men’s Fitness kürte Seattle sogar zur „fittesten Stadt der USA“ – dabei muss man gar nicht an Geräten trainieren, denn die unmittelbare Umgebung der Großstadt bietet ausgezeichnete (und zudem meist kostenlose) Möglichkeiten, in freier Natur Gesundheit zu „tanken“. Die San Juan Islands sind nur einen Katzensprung entfernt und der Olympic National Park liegt in westlicher Richtung fast vor der Haustür.

Zu buchen unter: www.gourmet-report.de/goto/condor