Saint-Amour: Geschenktipp zum Valentinstag

Geschenktipp zum Valentinstag

Liebesgrüße aus dem Beaujolais

Auf der Suche nach einem charmanten Geschenk für den Valentinstag? Dann überraschen Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste doch mit einem Liebestrank der ganz besonderen Art. Die Weine aus der Herkunft „Saint-Amour“ im Beaujolais tragen die Liebe (frz. „amour“) bereits im Namen und schmeicheln dem Gaumen mit feinwürziger Frucht. Kann es eine schönere Liebeserklärung geben?

Saint-Amour, der Wein mit dem verführerischen Namen, ist tiefrot, duftet nach Kirschlikör und Blüten und erfreut auf der Zunge mit feinen fruchtigen und würzigen Noten. Er ist der perfekte Begleiter für ein romantisches Candlelight-Dinner. Tipp: Fingerfood mit einem Hauch von Exotik – wie mit Zimt gewürzte Hackbällchen, Auberginenröllchen und Blätterteig-Sesam-Stangen – harmonieren perfekt mit den Fruchtaromen des Weins und sind ein raffinierter Einstieg in ein verführerisches Mahl. Auch feine Schokoladenpralinen schmecken in Verbindung mit dem Wein besonders edel.

Die französische Region Beaujolais bringt besonders fruchtige, schmeichelnde Rotweine aus der Rebsorte Gamay hervor. Saint-Amour ist einer der zehn Crus des Beaujolais. Cru bedeutet, dass ein Wein aus dem eng umgrenzten Gebiet eines Dorfes stammen muss. Die 320 Hektar Rebfläche der Gemeinde Saint Amour-Bellevue wurden 1946 zur Appellation (geschützte Herkunft) gekürt. Saint-Amour ist der am weitesten nördlich gelegene Cru des Beaujolais, nur rund zwölf Kilometer südlich vom burgundischen Mâcon.

Weine aus der Herkunft Saint-Amour sind im gut sortierten Weinfachhandel erhältlich. Sie können auch online bestellt werden. Zum Beispiel der 2008er Saint-Amour A.C.

»Cuvée de la Hante« über www.krote.de .

So isst die Welt: Sushi

ARTE, Donnerstag, 17.09. um 09:10 Uhr

So isst die Welt

Sushi

Die vierteilige Dokumentationsreihe folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi. Sie alle haben eines gemeinsam: Als Fast Food eroberten sie die Speisekarten des globalen Dorfes. Der vierte Teil der Reihe widmet sich einem Trendgericht des globalen Dorfs, dem Sushi.

Sushi ist das Trendgericht auf der Speisekarte des globalen Dorfes. Wie es dazu kam, zeigt eine spannende Spurensuche, die den Weg nachzeichnet, den das Sushi vom Gaumenkitzel japanischer Gourmets zum Fastfood westlicher Metropolen genommen hat. Die Reise endet beim aktuellen Streit, der zwischen den japanischen Wächtern der Tradition und den Vertretern der Sushi-Moderne tobt. In frühen Quellen wird Sushi als gesalzener, in Reis konservierter Fisch beschrieben. Man vergrub rohen Fisch, der in einen Mantel aus gekochtem Reis gewickelt wurde in Erdlöchern. Dort fermentierte er und so wurde weitere Fäulnis verhindert und der Fisch haltbar. Als man in Zeiten des Mangels entdeckte, dass auch der fermentierte Reis nicht nur genießbar, sondern ausgesprochen wohlschmeckend war, schlug die Geburtsstunde des Sushi. Im Gepäck von japanischen Geschäftsleuten kam das Nationalgericht in den 60er Jahren nach Kalifornien. Dort bildete sich bald eine große Sushi-Gemeinde und die heute weltweit berühmte „California Roll“ wurde erfunden. Hintergrund war die Abneigung der Amerikaner gegen Algen. Ein cleverer Sushi-Meister umwickelte die Rollen kurzerhand mit Reis und wendete sie in Sesam. Heute findet man in fast jeder Großstadt der Welt Sushi-Bars.

So isst die Welt

ARTE, Dienstag, 15.09. um 09:10 Uhr

So isst die Welt

Pizza

Die vierteilige Dokumentationsreihe folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi. Sie alle haben eines gemeinsam: Als Fast Food eroberten sie die Speisekarten des globalen Dorfes.

Der zweite Teil der Reihe widmet sich der aus Italien stammenden globalen Lieblingsspeise, der Pizza. Die Pizza stammt aus Neapel. Doch die heimliche Hauptstadt der Pizza heißt New York. Denn von dort aus trat die Pizza ihren Siegeszug um die Welt an. Bereits im 19. Jahrhundert war das Rezept des neapolitanischen Ofengerichts im Gepäck italienischer Auswanderer nach Amerika gereist. Und erst dort wurde die Pizza zu dem, was sie heute ist: die bekannteste und beliebteste Nationalspeise der Welt. Denn eine Pizza kann man in allen Lebens- und Preislagen verspeisen: als Tellergericht im Restaurant, als schneller Imbiss auf die Hand oder als preiswertes Tiefkühlgericht aus der Gefriertruhe. Diese Multifunktionalität hat die Pizza zum Weltmarktführer gemacht. Aber was macht Pizza so populär? Gibt es so etwas wie einen globalen Geschmack, eine Lingua franca der menschlichen Gaumen und Geschmacksknospen? Und wenn ja, wieso trifft dann ausgerechnet die Pizza den Geschmacksnerv der Menschen? Studenten aller Länder haben für die Reihe „So isst die Welt“ getestet, welche Pizza den gemeinsamen Nenner aller Kulturen repräsentiert und allen schmeckt. Neben ihren zum Teil überraschenden Antworten verraten auch Ernährungspsychologen, Pizzabäcker, Küchenhistoriker und Lebensmittelkontrolleure ihre Erkenntnisse über das Erfolgsgeheimnis der Pizza. Wie in einem wissenschaftlichen Puzzlespiel sammelt der Film alle Faktoren, die zusammen kommen mussten, damit die Pizza zu dem wurde, was sie ist – das Nationalgericht des globalen Dorfes.

So isst die Welt

ARTE, Donnerstag, 10.09. um 19:00 Uhr

So isst die Welt

Sushi

Die vierteilige Dokumentationsreihe folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi. Sie alle haben eines gemeinsam: Als Fast Food eroberten sie die Speisekarten des globalen Dorfes. Der vierte Teil der Reihe widmet sich einem Trendgericht des globalen Dorfs, dem Sushi.

Sushi ist das Trendgericht auf der Speisekarte des globalen Dorfes. Wie es dazu kam, zeigt eine spannende Spurensuche, die den Weg nachzeichnet, den das Sushi vom Gaumenkitzel japanischer Gourmets zum Fastfood westlicher Metropolen genommen hat. Die Reise endet beim aktuellen Streit, der zwischen den japanischen Wächtern der Tradition und den Vertretern der Sushi-Moderne tobt. In frühen Quellen wird Sushi als gesalzener, in Reis konservierter Fisch beschrieben. Man vergrub rohen Fisch, der in einen Mantel aus gekochtem Reis gewickelt wurde in Erdlöchern. Dort fermentierte er und so wurde weitere Fäulnis verhindert und der Fisch haltbar. Als man in Zeiten des Mangels entdeckte, dass auch der fermentierte Reis nicht nur genießbar, sondern ausgesprochen wohlschmeckend war, schlug die Geburtsstunde des Sushi. Im Gepäck von japanischen Geschäftsleuten kam das Nationalgericht in den 60er Jahren nach Kalifornien. Dort bildete sich bald eine große Sushi-Gemeinde und die heute weltweit berühmte „California Roll“ wurde erfunden. Hintergrund war die Abneigung der Amerikaner gegen Algen. Ein cleverer Sushi-Meister umwickelte die Rollen kurzerhand mit Reis und wendete sie in Sesam. Heute findet man in fast jeder Großstadt der Welt Sushi-Bars.

So isst die Welt

ARTE, Mittwoch, 09.09. um 19:00 Uhr

So isst die Welt

Falafel

Die vierteilige Dokumentationsreihe folgt dem Siegeszug, den vier Gerichte aus sehr unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus angetreten haben: Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi. Sie alle haben eines gemeinsam: Als Fast Food eroberten sie die Speisekarten des globalen Dorfes.

Der dritte Teil der Reihe sucht nach den Ursprüngen eines auch politisch heiß umkämpften kulinarischen Genusses, der Kichererbsenkugel Falafel. Was viele nicht wissen, der Nahostkonflikt tobt auch an den Kochtöpfen: Viele Palästinenser beschuldigen die Israelis, ihnen ihr Nationalgericht gestohlen zu haben. Die ursprünglich arabische Falafel wird von Imbissshops weltweit als „Israel’s National Snack“ vermarktet. Am heftigsten tobt der Kampf in den USA – jüdische und arabische Emigranten konkurrieren hier um das Urheberrecht an einer Speise, die schon zu biblischen Zeiten gegessen wurde. Inzwischen ist die Falafel zu einem politischen Zankapfel geworden, der an Universitäten erforscht und in Hollywoodmusicals karikiert wird. Neben der Suche nach den Ursprüngen der Falafel geht der Film der Frage nach, warum die Falafel in den Ländern des Nahen Ostens so populär geworden ist. Die Spur führt zur Kichererbse, der Hauptzutat der Falafel. Sie ist die einzige proteinreiche Pflanze, die in trockenen Klimazonen rund um den Globus wächst. Aus diesem Grund sehen Pflanzenforscher mit Blick auf die Klimaerwärmung in der kleinen Hülsenfrucht bereits die Lösung für die Ernährungsprobleme der Zukunft. Westliche Marketingexperten stellen sich ganz andere Fragen: Wieso sind Falafel nicht sexy? Wir machen die Probe aufs Exempel und schicken drei Designstudenten los. Sie sollen das Imageproblem der Falafel ein für alle Mal lösen und aus der unscheinbaren Beilage ein aufregendes Hauptgericht machen …

Landfrauenküche

SF1, Freitag, 28.08. um 20:05 Uhr

Landfrauenküche

Die „Landfrauenküche“ geht in die dritte Runde. Auch dieses Jahr findet wieder ein friedliches Kochduell zwischen sieben Bäuerinnen statt. Dabei gibt es neue Landschaften und Gerichte zu entdecken, denn die sieben Teilnehmerinnen stammen aus Regionen, die in den vergangenen zwei Staffeln nicht vertreten waren. Wiederum begleitet ein Fernsehteam von „SF bi de Lüt“ die Landfrauen während einer ganzen Woche mit Kamera und Mikrofon. Im Zentrum stehen der Bezug zu den regionaltypischen Nahrungsmitteln und deren Verarbeitung in der Landfrauenküche. Sieben Mal kochen die Landfrauen um die Wette und sind erneut ihre eigene, strenge Jury. Eine von ihnen wird in der achten, der Finalsendung, zur Siegerin erkoren.

Die erste Reise führt die Landfrauen zu Heidi Ineichen nach Wolfhalden im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die Gemeinde Wolfhalden liegt über dem Bodensee zwischen Heiden und Walzenhausen. Zusammen mit ihrem Mann Peter und den fünf Kindern lebt Heidi auf dem Hof etwas ausserhalb des Dorfes. Die Landfrau liebt ihre grosse Familie und die Arbeit auf dem Bauernhof. Das Appenzellerland ist ihre Heimat, und täglich geniesst sie die Aussicht auf den Bodensee und die weite, offene Landschaft. Heidi Ineichen kocht als erste der sieben Gastgeberinnen viele Spezialitäten aus ihrer Region. Selber machen ist Trumpf und aus Einfachem etwas Gutes zu machen, das ist ihre Kochphilosophie. In ihrem Dreigangmenu tischt Heidi für ihre Kolleginnen Appenzeller Chäsflade, ein Appenzeller Schnitzel gefüllt mit Mostbröckli, Siedwurstbrät und natürlich Appenzeller Käse auf.

Meyerhuus – Das kleinste Hotel der Schweiz

Meyerhuus – Das kleinste Hotel der Schweiz

Übernachten im verträumten Landhaus inmitten
des kleinen Dorfes Lampenberg und doch nah der Stadt Basel. Seit Juni
2009 warten im kleinsten Hotel der Schweiz drei behagliche Zimmer mit
modernstem Komfort auf Gäste, die sich dem Charme vergangener Zeiten
öffnen. Das alte Bauernhaus aus dem Jahr 1527 ist eines der ältesten
Gebäude des Dorfes. Mit grosser Sorgfalt wurde beim Umbau der
historische Charakter sowie die massiven Mauern aus dem 16.
Jahrhundert erhalten und die Einrichtung darauf abgestimmt.

Gefrühstückt wird in einer gemütlichen Bauernstube, umgeben von
antiken Möbeln aus wunderschönem Kirschbaumholz. Durch das Fenster
weht frische Morgenluft herein und weckt den Appetit auf duftendes
Brot und all die anderen Köstlichkeiten. Eine alte Ofenbank
verspricht auch in der kalten Jahreszeit einen guten Start in den
Tag. Ein kleiner Zipfel heile Welt fernab von der Hektik des Alltags.

Weitere Informationen finden Reiselustige unter www.meyerhuus.ch

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Weinroute durch unberührte Natur in Zypern

Weinroute durch unberührte Natur und malerische Ortschaften

Die weitgehend unbekannte Weinregion entlang des Flusses Diarizos östlich von Pafos bietet eine eindrucksvolle Natur- und Kulturlandschaft. Traditionelle Dorfplätze und Weingüter laden zum Verweilen ein.

Zwischen der Küste und dem Troodos-Gebirge lockt das Diarizos-Tal im Südwesten Zyperns mit einer abwechslungsreichen Landschaft geprägt von Weinbergen, Olivenhainen, Zitrusfrüchten, Mandelplantagen und Zypressen. Von dem Dorf Nikokleia, dessen Name auf den antiken König von Pafos Nikoklis zurückgeht, verläuft die Weinroute durch das dünn besiedelte, fruchtbare Tal in nordöstlicher Richtung bis Agios Nikolaos und dann zurück zum Ausgangspunkt.

Zwei Weingüter laden auf der Route zur Verkostung ihrer Weine ein. Auf dem Weingut Lagria in Salamiou stehen ein trockener Weißwein aus der einheimischen Xynisteri-Traube, ein Rosé aus den Rebsorten Xynisteri und Mavro sowie zwei Rotweine zur Auswahl ( www.lagria.com ). Das Weingut Nelion inmitten von Weinbergen in der Nähe des Dorfes Praitori bietet neben trockenen auch eine Auswahl lieblicher Rot- , Weiß- und Roséweine ( www.cyprusvines.com/nelion.htm ). Insgesamt werden 18 verschiedene Rebsorten im Diarizos-Tal kultiviert: hauptsächlich die einheimische, rote Rebsorte Mavro, aber auch eingeführte Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Shiraz und Merlot.

Traditionelle Dorfarchitektur lässt sich am besten in Kelokedara und Salamiou bewundern. In Salamiou lädt eine Taverne, untergebracht in einem der typischen zweistöckigen Gebäude in der Nähe des zentral gelegenen Dorfplatzes zum Verweilen ein. Zuvor lohnt sich ein Abstecher zu dem 750 Jahre alten Zypressenbaum „Kyparissos“, den die Einwohner Salamious der Heiligen Maria geweiht haben. Von den höchsten Stellen des Dorfes aus bietet sich Urlaubern ein beeindruckender Blick hinunter bis zur 800 Meter tiefer gelegenen Talsohle.

Drei Kilometer westlich von Kelokedara am gegenüberliegenden Hang des Xeros-Tales befindet sich das Kloster Panagia tou Sinti. Das liebevoll restaurierte mit dem Denkmalpreis Europa Nostra ausgezeichnete Kloster aus dem 16. Jahrhundert zählt zu den wichtigsten Bauwerken aus Venezianischer Zeit. Insbesondere für Geologen interessant und charakteristisch für das Diarizos-Tal sind die ungewöhnlichen Gesteinsformationen aus Lava- und Sedimentgestein rund um das Dorf Mamonia.

Oliver Schäfer

SWR, Freitag, 25.07., 18:45 – 19:45 Uhr

Schindhard – das ‚Hierzuland‘-Ortsporträt

Zu wohnen, wo andere Urlaub machen, muss für einen selbst nicht unbedingt erholsam sein. Doch die Einwohner von Schindhard wissen die Vorzüge des Dahner Felsenlandes zu nutzen. Wandern, Klettern, Nordic Walking und Rad fahren sind Freizeitbeschäftigungen, auf die die Gegend um Dahn eingerichtet ist. Und die Bewohner des Dorfes im Pfälzer Wald nutzen das ausgebaute Wegenetz gerne. Manche sind sogar extra deshalb hierher gezogen. Die Nähe zum Wald, zur Natur, ist vielen Schindhardern wichtig. Eine Gruppe von Rentnern trifft sich wöchentlich zum Wandern. Und weil sie auch den Blick auf ihr Dorf genießen wollten, haben sie schon mal kräftig Hand angelegt und in Gemeinschaftsarbeit den Erlebnis-Wanderweg rund um Schindhard mit eigenem Aussichtspunkt eingerichtet. Die Jugend zieht es allerdings eher in das Dorfgemeinschaftshaus, die ehemalige Schule von Schindhard: Hier trainiert seit fast dreißig Jahren der Judo-Club, der es in der Region zu beachtlichem Ansehen und einer ganz stattlichen Zahl von Mitgliedern gebracht hat. Bei sechs verschiedenen Trainingsgruppen ist hier an jedem Tag der Woche was los.
Die Menschen in Schindhard sind es gewohnt, mobil zu sein. Wer hier wohnt, fand seine Arbeit meist außerhalb des Dorfes. Viele Schindharder waren früher in der Pirmasenser Schuhindustrie tätig und arbeiten heute zum Beispiel bei Daimler in Wörth, dafür nehmen sie lange Wege in Kauf. Aber sie genießen die Wohnqualität ihres Dorfes im Pfälzer Wald. Für einen Bewohner ist die Mobilität Teil seines Berufs: Ein Schäfer hat in Schindhard seinen Hof gebaut. Er beweidet mit seiner Herde die Wiesen der gesamten Region. Um seinen Traum von einer eigenen Schafherde zu verwirklichen, ist er, nach ganz anderer beruflicher Tätigkeit, wieder in die Heimat zurückgekehrt. Ebenso wie sein junger Nachbar, der einen der wenigen landwirtschaftlichen Betriebe in Schindhard nun umgewandelt hat in eine Pferdepension. Beide bereuen ihre Entscheidung kein bisschen und freuen sich über das Arbeiten in der Natur – und darüber, hier in Schindhard ihr eigener Herr zu sein.

Garnelen und Krustentiere
Tipps vom Sternekoch Oliver Schäfer und seine Frau sind beide mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet und betreiben mit Leidenschaft ihr Restaurant in Neuhütten im Hunsrück. Heute bringt Oliver Schäfer den Zuschauern das Thema Garnelen und Krustentiere nahe. Mancher schreckt vor deren Zubereitung zurück, obwohl er es gerne isst. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Tieren auf die Kruste zu rücken und aus ihrem Fleisch hervorragende Gerichte zu zaubern.

Das Restaurant von Oliver Schäfer und Christine Detemple-Schäfer, Le Temple du Gourmet, ist auf Platz 159 der besten deutschen Restaurant – Haiku-Liste: www.haiku-liste.de/beste-restaurants/154/le-temple-du-gourmet.html

Auf einer kreolischen Farm das etwas andere Mauritius kennen lernen

Urlaub auf dem Bauernhof wird neuerdings auch auf Mauritius angeboten. Die kleine Farm La Vieille Cheminée nahe des Dorfes Chamarel wartet mit einer breiten Angebotspalette in abwechslungsreicher Umgebung auf Naturliebhaber. Neben Hühnern, Enten und Gänsen haben auch Wildschweine und Pferde hier ihr zu Hause. La Vieille Cheminée ist von zwei Flüssen, einem Wald aus Ravenala-Bäumen und weitläufigen Zuckerrohr-, Ananas- und Bananenfeldern umrandet. Was gibt es besseres, als das Gelände auf dem Rücken der hofeigenen Pferde zu erkunden?

Die Region im Westen der Insel ist umgeben von einer bergigen Kulisse, die die südwestliche Küstenlandschaft von Mauritius prägt. Neben Ausritten können Gäste das Areal außerdem bei geführten Wanderungen kennen lernen oder vor Ort Mountainbikes ausleihen, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Das ruhige und ursprüngliche Flair der Gegend und der Farm machen den Aufenthalt zu einer Reise ins Mauritius früherer Zeiten.

Ein Pool auf dem Gipfel eines Hügels bietet einen überwältigenden Blick auf diese Kulisse. Hier haben Gäste die Möglichkeit, Barbecues zu veranstalten und dabei die Aussicht zu genießen. Badespaß wird auch durch die zehn Kilometer entfernte Küste am Fuße des Berges Le Morne garantiert. Der nahe gelegene Adventure Park, die Chamarel Wasserfälle oder die beeindruckende Erde der sieben Farben sind weitere Sehenswürdigkeiten der Umgebung, die die Gäste besuchen können.

Seinen Namen verdankt La Vieille Cheminée einem alten Schornstein, der am Eingang des Anwesens steht. Untergebracht werden die Gäste in kreolischen, individuell ausgestatteten Landhäusern. In vier kleinen Häuschen von verschiedener Größe können teilweise bis zu sechs Personen unterkommen. Der Preis für ein Doppelzimmer ohne Verpflegung liegt bei 40 Euro pro Nacht, mit Frühstück bei 45 Euro und mit Halbpension bei 55 Euro.

Nähere Informationen zu La Vieille Cheminée unter www.ecuriecheminee.com
Allgemeine Informationen über Mauritius unter www.my-mauritius.de