Hummersaison startet

Kaum haben die letzten Sommertouristen die idyllischen kleinen Orte an der schwedischen Westküste verlassen, bereiten sich die Einheimischen schon auf das nächste Saison-Highlight vor. Am 26. September fällt der Startschuss für den diesjährigen Hummerfang. Erst dann darf die begehrte Delikatesse, die im kühlen Salzwasser der Provinz Bohuslän besonders delikat gedeiht, aus dem Meer gefischt werden. Ein kulinarisches und gesellschaftliches Highlight für die Fischer, die Einheimischen und für Besucher. Den ganzen Herbst und Winter über können sie hier die köstlichen Krustentiere in verschiedensten kulinarischen Variationen genießen oder direkt beim Fang dabei sein. In Bohuslän werden Hummer-Safaris angeboten, bei denen die Gäste mit den Fischern hinaus fahren, die Reusen legen und kontrollieren, die Scheren der gefangenen Hummer zusammen binden und dem spannenden Seemannsgarn der Fischer lauschen können. Je nach Paketangebot wartet als krönender Abschluss am Abend ein delikates Hummermenü. Das ist so beim Hummerpaket des Stora Hotellet in Fjällbacka der Fall, das zudem die Möglichkeit bietet, beim Hummerkochen dabei zu sein und sich direkt ein paar Expertentipps für die Zubereitung zu holen. Ebenfalls im Rundum-Sorglos-Paket inbegriffen sind ein Fisch- und Schalentierlunch, Picknickkorb, Westküsten-Wrap sowie Übernachtung und Frühstück. Wer nur an der Hummer-Safari selbst interessiert ist, kann eine solche bei Everts Sjöbod in Grebbestad buchen, bei dem die Hummer-Safaris sogar das Label „Natures Best“ für ökologisches und nachhaltiges Reisen tragen. Wer möchte, kann auch hier ein Hummer-Dinner inklusive Übernachtung und Frühstück im Paket dazu buchen.

Weitere Tipps zu Erlebnissen rund um die krabbelnde Delikatesse in Westschweden sind unter www.vastsverige.com/de/schalentiererlebnisse/ zu finden.

Austern ernten und genießen im Lynnhaven River

Pleasure House Oysters in Virginia Beach bietet verschiedene Ausflüge rund um das Thema Austern inklusive Bootstour zur Farm.

Die Austern vom Lynnhaven River in Virginia Beach zählen zu den besten der Welt. Sie wurden früher nach Europa importiert, um dort an den königlichen Höfen serviert zu werden, und gelten bis heute aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks, ihrer Größe und Konsistenz als wahre Delikatesse. Je nach Aufzuchtsort schmecken die Edel-Muscheln sehr unterschiedlich. Bestimmt wird der einzigartige Geschmack durch die Algen, Mineralien, den Salzgehalt und die Temperatur des Wassers, in dem sie wachsen.

Pleasure House Oysters (www.pleasurehouseoysters.com), ein Austernzüchter in Virginia Beach, vermittelt interessierten Besucher auf verschiedenen Ausflügen viel Wissenswertes über die delikaten Meerestiere. Je nach Tour werden die Austernbänke sowie die Austernfarm im Lynnhaven River besucht und die Delikatesse kulinarisch genossen.

Chef’s Table Tour
Der drei- bis vierstündige Ausflug mit Captain Chris Ludford, dem Eigentümer von Pleasure House Oysters, startet mit einer Bootstour zur Austernfarm. Dort erleben die Teilnehmer eine Dining-Erfahrung der besonderen Art, denn der Tisch, auf denen die frischen Meeresfrüchte serviert werden, steht im flachen Wasser. Neben drei unterschiedlichen Catering-Möglichkeiten kommen natürlich die Austern ganz frisch auf den Tisch. Wer möchte kann gern eine Flasche Wein mitbringen. Nach dem Lunch oder Dinner bleibt genügend Zeit, die Farm zu erkunden. Der Preis pro Person beträgt 137,50 US-Dollar (Mindesteilnehmerzahl: 2).

Nur genießen oder selbst ernten
Viel über das Leben am und im Lynnhaven River kann man während der Tasting Tour erfahren. Gleichzeitig bietet der Ausflug, der von bis zu 14 Personen gebucht werden kann, eine wunderbare Gelegenheit, zu lernen, wie Austern richtig geschlürft werden. (Preis pro Person: 49,50 DU-Dollar / Mindesteilnehmerzahl: 4). Wer gerne selbst einmal Austern ernten möchte, ist bei der Waterman Tour genau richtig. Basierend auf der Tasting Tour bietet dieser Ausflug zusätzlich die Möglichkeit, mitanzupacken und, je nach Saison, Krabben, Aale, Fische oder Muscheln aus dem Wasser zu ziehen und auf die Farm zu bringen (Preis pro Person: 82,50 US-Dollar / Mindesteilnehmerzahl: 4). Bei beiden Touren können Getränke mitgebracht werden.

Virginia als größter Austernproduzent der USA
Vor 150 Jahren spielten die Edel-Muscheln sogar als Industriezweig mit eigenen Konservenfabriken eine wichtige Rolle. Doch Ende des 19. Jahrhunderts waren bereits viele Austernbänke durch Überfischung zerstört. Die zunehmende Umweltverschmutzung bis in die 1960er Jahre hätte fast zum Aussterben der Molluken geführt. Dank des Clean Water Act von 1972 können Austern heute wieder in der Chesapeake Bay gezüchtet werden. Pleasure House Oysters setzt dabei ganz auf Handarbeit. Mit Ausnahme des Motorboots, mit dem die Besucher zu den Austernbänken und zur Farm gebracht werden, verzichtet der Familienbetrieb auf den Einsatz von Maschinen.

www.visitvirginiabeach.de

Knollenziest

Die Japanische Kartoffel für die Küche entdecken

Jetzt ist der Knollenziest reif. Die Japanische Kartoffel ist eine Delikatesse, die immer mehr Liebhaber findet. Das Wintergemüse mit dem leichten Nussaroma kann ähnlich wie Kohlrabi zubereitet werden. Ein Genuss ist Feldsalat mit den lauwarmen Knollen, Schalotten und einer Olivenölvinaigrette. Das perlmuttweiße Feingemüse schmeckt als Fleischbeilage und in einer Gemüsepfanne mit Möhren und Kartoffeln. Das Aroma kommt besonders gut zur Geltung, wenn man die Knolle leicht in Butter anbrät und mit einem Schuss Sahne verfeinert. Gewürze wie Basilikum, Petersilie, Thymian und Muskat geben ihm eine besondere Note.

Ursprünglich kommt der Knollenziest ( Stachys affinis ) aus dem chinesischen Hochland. Von dort hat er sich nach Indien und vor allem nach Japan verbreitet. Daher wird er auch „Japanische Kartoffel“ genannt. In Frankreich wurde das Gemüse erstmals in dem Dorf „Crosne“ bei Paris Ende des 19. Jahrhunderts angebaut. Die Staude bildet unterirdische Ausläufer, die sich an der Spitze perlschnurartig verdicken.

Knollenziest wird nur selten im Handel angeboten. Feinschmecker können die „Crosnes du Japon“ aber problemlos im eigenen Garten anpflanzen. Die Knollen sind im Fachhandel erhältlich und werden im März und April gepflanzt. Geerntet wird von Ende Oktober bis Januar: Man hebt die gesamte Staude vorsichtig mit einer Grabgabel aus dem Boden und sammelt die Knöllchen ab. Sie sind winterhart und können daher den gesamten Winter frisch aus dem Garten geerntet werden – pro Pflanze stattliche 80 Knollen. Vor dem Kochen müssen die Knollen mit einer Bürste gründlich gesäubert werden – ein Aufwand, der sich lohnt. Schälen ist nicht notwendig.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/wiederentdeckte_gemuesearten_knollenziest.php

aid-Heft „Von Apfel bis Zucchini – Das Jahr im Garten“ –
Bestell-Nr. 1559, Preis: 5,00 Euro –
www.aid-medienshop.de –
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1559

Frische Artischocken

Eine feinherbe Delikatesse

Die meisten Verbraucher kennen Artischocken nur eingelegt aus dem Glas. Dabei sind frisch zubereitete Blütenknospen besonders aromatisch und haben einen feinherben Geschmack. Die Delikatesse ist ganzjährig im Handel erhältlich. Im Frühling findet man auf dem Gemüsemarkt junge Artischocken, bei denen bis auf die äußeren Hüllblätter die ganze Blüte verzehrt werden kann. Diese zarten Knospen schmecken auch roh im Salat, während größere Exemplare gekocht werden müssen. Vor der Zubereitung wird das Gemüse gewaschen und der Stiel herausgebrochen. Das geht zum Beispiel gut über einer Tischkante. So lösen sich die harten Fasern aus dem Boden. Anschließend zupft man die äußeren holzigen Blätter ab. Die Blütenknospen werden für 30 bis 45 Minuten in Salzwasser gekocht. Ein Schuss Zitronensaft verhindert, dass sich die Schnittstellen bräunlich verfärben. Beim Kochen wird die Knospe mit einem Teller beschwert, damit sie unter Wasser bleibt.

Da Artischocken den Appetit anregen, sind sie hervorragend als Vorspeise geeignet. Zu dem Edelgemüse wird beispielsweise eine Vinaigrette gereicht, in die man die Blätter taucht und den fleischigen Teil heraussaugt. Die Blätter selbst und das faserige „Heu“ am Boden sind nicht essbar. Zum Schluss kommt als besonderer Genuss das zarte Herz der Artischocke. Das Edelgemüse schmeckt aber nicht nur pur, sondern auch auf einer pikanten Tarte, im Risotto, in der Pasta oder gefüllt mit Möhren, Räucherspeck und Pilzen. Artischocken sind kalorienarm, aber reich an B-Vitaminen, Vitamin E, Pro-Vitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Der herbe Geschmack ist auf den Bitterstoff Cynarin zurückzuführen.

Die Artischocke ( Cynara scolymus ) ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Schon bei den alten Römern und Ägyptern galt sie als besondere Gemüsespezialität. Die Artischocke ist mehrjährig und treibt jedes Jahr aus dem kräftigen Wurzelstock aus. In der Regel bringt sie aber nur für drei bis vier Jahre ausreichend Ertrag. Die Knospen werden geerntet, wenn sie noch geschlossen sind und die äußeren Blätter nur leicht abstehen. Beim Kauf fühlen sich frische Artischocken daher prall und fest an. Sie sollten keine trockenen und braunen Stellen aufweisen, der Stiel ist knackig und grün. Im Gemüsefach ist das Gemüse, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, einige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/kulturen_gemuese_artischocke.php

Trüffeljagd in Ungarn

Trüffel. Auch in Ungarn gelten die teuersten und kulinarisch wertvollen Pilze als Delikatesse und werden seit mehreren Jahrhunderten dort gesammelt. Mit qualifizierten Pilzkennern geht es jedes Jahr Mitte Oktober auf Trüffeljagd. Nach getaner Arbeit wartet schließlich eine Geschmackexplosion auf die Teilnehmer, denn im Anschluss zeigen erfahrene Köche, wie man die Edelpilze richtig zubereitet.

Trüffel – von französisch „truffle“ – wurden früher mit der Hilfe von Schweinen gesucht. Das hat sich geändert: Heutzutage wird der beste Freund des Menschen für die Jagd eingesetzt. Speziell auf das Erschnüffeln von Trüffeln trainierte Hunde tragen dazu bei, dass die „Schatzsuche“ am Ende des Tages erfolgreich ist.

Auch Freunde des guten Geschmacks und Hobby-Sammler haben die Chance, bei einer traditionellen Trüffeljagd live dabei zu sein. Seit 1997 gehen Interessierte jedes Jahr Mitte Oktober im Szalajka-Tal, nordöstlich von Budapest, mit qualifizierten „Trüffeljägern“ auf die Pirsch. Während der Touren treffen die Teilnehmer auf einen märchenhaften Wasserfall, ein Freilichtmuseum im Wald, Forellenteiche und auf den unter Naturschutz stehenden Urbuchenwald. Bei Istállóskő besichtigen die Wanderer darüber hinaus eine von Vorzeitmenschen gebaute und genutzte Höhle.

Nach einer erfolgreichen Suche freuen sich die Feinschmecker auf den unvergleichlichen Geschmack verschiedenster Trüffel-Variationen. Ob zu Fisch, Pasta oder in Fleischgerichten – Trüffel geben jedem Gericht das gewisse Etwas und sorgen für Gaumenfreunden pur.

Wer von den Edelpilzen einfach nicht genug bekommen kann, besucht im Anschluss den Trüffel-Markt im Szalajka-Tal, wo die Delikatesse rein oder verarbeitet angeboten wird. Beim Landeswettbewerb der Trüffelhunde erfahren die Besucher alles rund um die fleißigen Helfer und fiebern mit, welcher Vierbeiner das Rennen macht.

Wer unabhängig von der Trüffeljagd die Umgebung rund um das Szalajka-Tal erkunden möchte, kann auf fahrbare Untersätze zurückgreifen oder hoch zu Ross die Natur entdecken: Die Route kann alternativ mit einer Schmalspurbahn bezwungen oder der Wald auf einem Pferd durchquert werden. Pferdekutschen sind ebenfalls im Einsatz. Zur kalten Jahreszeit lassen Pferdeschlitten Wintermärchen wahr werden. Pferdenarren haben außerdem die Möglichkeit, das einzige staatliche Lipizzaner-Gestüt der Region zu besichtigen.

Weitere Informationen unter http://www.menesgazdasag.hu/en/

Amrumer Wildauster

Jetzt ist ihre Saison wieder gestartet und Amrums einziger lizenzierter Austernsammler und Fischer Heiko Ganzel sammelt und vermarktet mit Gastronom Gunnar Hesse vom Seeblick Resort die wilde Delikatesse.
Sie wächst geschützt zwischen den Inseln Amrum und Föhr im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Ebbe und Flut bestimmen die Sammelzeiten dieses handverlesenen Produktes. Etwa 1.000 Stück pro Monat ernten die beiden Freunde, die es einst als Hobby betrieben. Während Hotelgäste von Gunnar Hesse das ganze Jahr über nun mit feinsten Austern-Kreationen verwöhnt werden, kann die Wildauster auch für den privaten Kochgenuss telefonisch bestellt werden. Infos und Bestellungen über https://www.facebook.com/AmrumerWildauster.

Die wilde Auster aus Amrum macht über die Grenzen der Insel hinaus auf sich aufmerksam. Zu verdanken hat die Delikatesse dies den Partnern Heiko Ganzel, einziger lizensierter Austernsammler von Amrum, und Gastronom Gunnar Hesse, der das Seeblick Resort auf der Insel der Freiheit leitet. Während Heiko Ganzel die Austern sammelt kümmert sich Gunnar Hesse um Marketing und Vertrieb.

Das Besondere der Wildauster
Die Amrumer Wildauster ist Natur pur. Im Gegensatz zur Sylter Auster wird sie nicht in Kulturen gezüchtet, sondern lebt wild zwischen Föhr und Amrum. Alle Austern werden von Hand und völlig ohne Maschinen gesammelt. Eine kleine Pause gibt es während der Laichzeit zwischen Juni und September (je nach Wassertemperatur). Im September startet dann die Sammel-Saison. Zurzeit werden rund 1.000 Stück im Monat gesammelt – im Verhältnis zu den großen Austernzuchten zwar bescheiden, aber dafür ein einzigartiger Genuss.

Im Seeblick**** Genuss und Spa Resort kommt die Wildauster ganzjährig auf den Speiseteller. Für den privaten Genuss kann die Wildauster auch direkt bei Gunnar Hesse telefonisch bestellt werden unter 04682/921-0.

Lust am Leben im Laura Ashley-Stil
Das Seeblick Resort in Norddorf auf Amrum feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Aus dem einst einfachen Gasthof wurde ein Vier-Sterne Hotel, das in vierter Generation und mit ganzer Leidenschaft nun seit 2007 von Gunnar Hesse und seiner Frau Nicole geleitet wird. Ihre Philosophie steht für eine unbeschwerte Lebensweise, ein positives Lebensgefühl und emotionales Wohlbefinden. Während sich Nicole Hesse mit Herz und Seele um die Wünsche und Belange der Gäste kümmert, sorgt Gunnar Hesse als Küchenchef für eine abwechslungsreiche und immer frische Küche. Als Mitglied der Kooperation Feinheimisch stehen bei ihm die regionalen Produkte ganz oben auf der Speisekarte.
www.seeblicker.de

Camel-Burger

Wer eine echte lokale Delikatesse in Dubai probieren möchte, sollte insLocal House Cafe´ gehen und sich dort einen Camel Burger bestellen.
Kamelfleisch ist speziell am Höker sehr mager.
Das Restaurant bietet auch ein Eis aus Kamelmilch sowie weitere Kamel Spezialitäten.

Das Lokal House ist in Al Fahidi, Bastakiya

www.localhousedubai.com

Löwenzahn

Löwenzahn: die Delikatesse von der Wiese

Im Frühling blüht der Löwenzahn und sorgt für leuchtend gelbe Farbtupfer auf den Wiesen. Dabei ist die Pusteblume nicht nur schön anzuschauen, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzbar. Blätter, Knospen, Blüten und sogar die Wurzeln sind essbar.

Löwenzahn – wissenschaftlich Taraxacum officinale – zählt zu den bekanntesten Wildkräutern und ist vor allem auf stickstoffreichen Böden zu finden. Er bevorzugt einen sonnigen und hellen Standort wie Wiesen und Ackerränder. Die Pflanze enthält reichlich Vitamin C, Vitamin A, Magnesium, Kalzium sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und hat viele positive Wirkungen auf den Körper. So soll sie Entzündungen hemmen und den Appetit, Stoffwechsel und Verdauung anregen.

Die zarten gezackten Blätter des Löwenzahns schmecken im Salat und auch in Kombination mit anderen Wildkräutern. Dabei lässt sich der etwas herbe Geschmack durch einen Schuss Sahne oder Schmand im Dressing abmildern. Die Blätter können auch ähnlich wie Spinat kurz blanchiert und als Gemüse verwendet werden. Der bitter-würzige Frühlingsbote ist dabei als Wildkräuterrisotto und Pesto, in der Suppe, in Eierspeisen und im Quark ein Genuss. Für ein Löwenzahnpesto beispielsweise werden ein Bund Löwenzahnblätter, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, geröstete Sonnenblumenkerne und Parmesan püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wer es süß mag, kann die frischen Blüten zu einem Gelee oder einem honigartigen Sirup für einen Brotaufstrich verarbeiten. Aus den getrockneten Wurzeln des Löwenzahns lässt sich Tee und aus den jungen Knospen „Kapern“ herstellen. Für Kapern gibt man die Löwenzahnköpfchen mit Essig, Estragon, Petersilie, Knoblauch und Zwiebelringen in ein verschließbares Glas. Nach acht bis zehn Wochen können Feinschmecker die eingelegten Blütenknospen genießen.

Am besten sammeln Sie Löwenzahn im eigenen Garten oder von Wiesen an verkehrsarmen Straßen. Jetzt im Frühling sprießen die jungen zarten Triebe aus der Erde. Diese enthalten weniger Bitterstoffe und sind daher besonders schmackhaft. Am besten wird vor der ersten Blüte geerntet. Grundsätzlich sollte man Wildkräuter gründlich reinigen und möglichst noch am selben Tag verarbeiten und essen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 23. Februar 2013, 17.20 – 17.50 Uhr: Kochen mit Martina und Moritz: Küchenklassiker – herzhaft zubereitet – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Ein Küchenklassiker wie das Sauerkraut hat durchaus das Zeug zur Delikatesse – das finden die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz. Und man muss es beileibe nicht immer nur schwer und deftig zubereiten. Sie haben einen großen Eimer Sauerkraut eingekauft und zeigen, was sich daraus alles machen lässt. Martina und Moritz servieren zum Beispiel das rohe Kraut zum Kasseler. Ein weiterer Gaumenschmaus ist für die einen das Größte, andere trauen sich gar nicht erst dran – dabei können Innereien eine wahre Delikatesse sein – wenn sie von einem jungen Tier stammen und sorgfältig zubereitet sind: Kalbsleber mit Äpfeln und Zwiebeln auf duftigem Kartoffelpüree. Und am Ende präsentieren Martina und Moritz noch süße und herzhaft gefüllte Dampfnudeln.
Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Das interessanteste Kulinarikbuch 2013

Feinkostpapst Ralf Bos hat das beste Kulinarik-Buch geschrieben: Mein Kulinarisches ABC – Alles was der Gourmet wissen muss und noch mehr – für nur 19,95 Euro portofrei!

Ralf Bos machte sich Gedanken:
Lebensmittel und speziell Delikatessen werden oft nur noch als küchengerechte Zutaten wahrgenommen. Gegen diesen Trend wollte ich etwas unternehmen und ein deutliches Zeichen setzen,“ so Bos im Gourmet Report Interview. „Denn wissen Sie, was genau Sie eigentlich auf dem Teller haben, wenn Sie Ihre Nudeln mit Trüffel verfeinern oder dieses Gericht in der Top-Gastronomie bestellen?

Ist Ihnen bekannt, in welchen Zeiten und an welchen Orten die besten und geschmacksintensivsten Trüffel gefunden werden? Wissen Sie, dass die bislang sommerfreie Trüffelzeit der Vergangenheit angehört, weil diverse Trüffel-Farmen auf dem Jahreszeit versetzten Australien unzählige Steineichen gepflanzt haben?

Haben Sie eine Antwort auf die Frage, warum einige Austern überhaupt nicht und andere dagegen geradezu fantastisch schmecken? Wissen Sie eigentlich, was Nougat ist? Wie es im Augenblick um den frischen Kaviar bestellt ist? Warum Yuzu momentan in aller Köche Munde ist? Was der Unterschied ist zwischen Himbeerbrand und Himbeergeist? Wie es sein kann, dass ein Discounter Champagner für lediglich 10 € anbieten kann?“
Diese und noch viel weitere Gedanken machte sich Bos und beantwortete sie selber in diesem interessanten, mit viel Sachverstand geschriebenen Buch.

„Ich könnte Ihnen noch viele Fragen stellen, alleine zu diesen kulinarischen Produkten,“ so Bos weiter im Gourmet Report Gespräch. „Wir können es aber auch anders machen, und nach einer Antwort Ausschau halten, die übergreifend sowie einordnend ist und zugleich ein Phänomen offenbart: Jede Delikatesse hat einen erfahrbaren Charakter. Erst die vielen Spezifikationen dieses Charakters offenbaren, dass wir etwas Interessantes und Spezielles auf dem Teller haben. Das Wissen darum, der Geschmack dazu und die Konversation darüber bilden letztlich den Dreiklang des Genusses am Tisch.

Genau das möchte ich in meinem Buch “Mein kulinarisches ABC“ beleuchten, dass sowohl für Küchenprofis als auch für Gourmets geschrieben und bebildert wurde. Aufgeschlüsselt in verschiedene Delikatessen von A-Z enthält es stets lehrreiche, unterhaltsame, aktuelle und zugleich wissenswerte Informationen über eine dem Alphabet jeweils zugeordnete Delikatesse.“

Das Buch beweist noch andere Werte. Als ausgebildeter Koch, Sommelier, Restaurantdirektor und Inhaber des führenden Delikatessengroßhandels Bos Food liebe und lebt Bos seit Jahrzehnten für einen ehrlichen kulinarischen Genuss. Diese Liebe und das Gefühl für den besonderen Geschmack sind entstanden, weil Bos individuelle Erlebnisse mit Delikatessen aus der ganzen Welt verbinden kann. „Mein kulinarisches ABC“ besteht aus persönlich erlebten Geschichten, welche die spannende Kulisse hinter jeder beschriebenen Delikatesse transparent machen.

Gourmet Report Urteil: Sofort kaufen! Ein ganz wichtiges Buch für jeden Gourmet!

Mein kulinarisches ABC
Autor: Ralf Bos
Illustrationen/Collagen: Thomas Ruhl
Umfang: 192 Seiten
Format: 16 x 20 cm
Fackelträger Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7716-4505-2 Bestellink portofrei

Preis: EUR 19,95 (D)