Benoît Violier, Andrea Migliaccio, Kwok Lau Keung

Während der Wintersaison verwöhnt das Grand Hotel Park, Gstaad, seine Gäste mit dem exklusiven „Chef’s Invitational“. Feinschmecker erleben im Februar feinste Kochkunst von drei international anerkannten Chefköchen. Einer dieser Gastköche ist Benoît Violier, Chefkoch des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants des l‘Hôtel de Ville in Crissier, Schweiz.

Innovative Kochvision mit Respekt vor Traditionen
Am 18. Februar 2015 erwartet die Gäste im Restaurant „Marco Polo“, welches an die Entdeckungsreisen des venezianischen Händlers erinnert, traumhafte Gaumengenüsse – kreiert von Benoît Violier. Seit fast 15 Jahren ist er Chefkoch des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants de L’Hôtel de Ville in Crissier, Schweiz. Benoît Violier kombiniert außergewöhnliche Schweizer und französische Produkte, sowohl mit seiner modernen und innovativen Kochkunst, als auch mit seiner konsequenten Präzision. Seine Kreationen heben jeweils ein Hauptelement hervor, welches durch Nebenelemente sowie Gewürze harmonisch begleitet wird. Hierauf basiert seine Philosophie – das Wiederbeleben und Stärken der Sinne.

Inspiriert durch seine Mutter folgte auch Benoît Violier den Pfaden der Gastronomie. Dank seiner vielfältigen Ausbildungen zum Koch, Konditor und Chocolatier verfügt er über ein vorzügliches Repertoire. Als ein „Compagnon du Tour de France” lernte er von herausragenden französischen Chefköchen wie Joël Robuchon und Benoît Guichard. 1996 begann seine kulinarische Reise im Restaurant des Hôtel de Ville in Crissier. Drei Jahre später stieg er zum Chef de Cuisine auf und wurde 2000 als „Meilleur Ouvrier de France“ ausgezeichnet. Im Alter von 41 Jahren übernahm er schließlich das Restaurant mit drei Michelin-Sternen.

Kulinarischer Star-Auflauf im Grand Hotel Park
Neben Benoit Violier bereisen zwei weitere Gastköche das Grand Hotel Park: Andrea Migliaccio erweist dem Grand Hotel Park am 15. und 16. Februar die Ehre. Seit 2011 ist er Chefkoch des Restaurants L’Olivo des Capri Palace Hotel & Spa, welches mit zwei Michelin-Sternen, dem „Best Hotel Restaurant”-Award und dem „Signature Cusine Award“ ausgezeichnet wurde. Der Chef du Cuisine des Kempinski Hotelrestaurants Tsé Yang in Genf, Kwok Lau Keung, lädt die Gäste am 19. und 20. Februar auf eine kulinarische Reise durch China ein. Thematisch passend wird am 19. Februar das chinesische Neujahrsfest im Grand Hotel Park gefeiert.

Ein authentisches Mountain Resort im Schweizer Alpenjuwel Gstaad
Mitten im Herzen von Gstaad, Schweiz, erhebt sich das Grand Hotel Park vor malerischen Berg- und Waldlandschaften. Das Innendesign, inspiriert von Materialien der faszinierenden Naturkulisse, lässt die Harmonie zwischen regionaler Tradition und moderner Gegenwart aufleben. Das Hotel besticht durch seine Auswahl an kulinarischen Genusserlebnissen in seinen vier Restaurants und Bars, seine 84 traumhaften Zimmer und 10 großflächigen Suiten sowie durch seinen exklusiven und persönlichen Service – dezenter, aber moderner Luxus. Ein Chalet im Herzen von Gstaad bewohnen – diese Exklusivität bietet die atemberaubende Penthouse Suite „My Gstaad Chalet“ auf 400m2. In Verbindung mit seinem außergewöhnlichen Service und grenzenloser Diskretion, lockte das Hotel in seiner über hundertjährigen Geschichte ein Klientel von international bekannten Berühmtheiten nach Gstaad. Tradition und internationales Renommee verdankt Gstaad auch seinen Eliteschulen, wie unter anderem das „L’Institut Le Rosey“ mit seiner fast hundertjährigen Geschichte.

GaultMillau 2013

Benoît Violier ist GaultMillaus «Koch des Jahres 2013» in der Schweiz – Benoît Violier, in Crissier Nachfolger von Frédy Girardet und Philippe Rochat, begeisterte vom ersten Tag an Gäste und Berufskollegen – Violier ist mit der Höchstnote 19 „Koch des Jahres 2013“

Seit dem 1. April ist Benoît Violier, 41, in Crissier der Boss. Er steht mit 22 Köchen in einer neu gebauten Küche und legt fünfmal im Jahr eine neue Karte auf. Die ersten drei hat der GaultMillau wiederholt und mit wachsender Begeisterung getestet. Chefredaktor Urs Heller gegenüber Gourmet Report: „Hervorragend. Ihm den 19. Punkt vorzuenthalten, wäre ein Fehlurteil.“

Natürlich ist der Aufstieg in den Koch-Olymp auf den ersten Blick raketenhaft, aber der Eindruck täuscht. Violier, der begeisterte Hochgebirgs-Jäger, hat jahrelang für Frédy Girardet und Philippe Rochat (als Küchenchef) gearbeitet. Seine früheren Chefs haben ihm schon immer ein ausserordentliches Talent attestiert. Und ein gutes Händchen für erstklassige Mitarbeiter: Im vollständig umgebauten «Hôtel de Ville» ist ein herausragendes Team am Werk. Vorgänger Philippe Rochat wird für seine herausragende Arbeit als GaultMillaus «Aussteiger des Jahres» noch besonders geehrt.

Sechs Köche stehen nun mit 19 Punkten an der Spitze der Schweizer Gastronomie: Benoît Violier (Crissier VD), Andreas Caminada (Fürstenau GR), Philippe Chevrier (Satigny GE), André Jaeger (Schaffhausen), Didier de Courten (Sierre VS) und Bernard Ravet (Vufflens-le- Château VD).

18 Punkte für Heiko Nieder im «Dolder»
Auch in der Deutschschweiz macht ein Chef einen grossen Sprung nach vorn: Heiko Nieder vom «The Restaurant» im «The Dolder Grand». Ein hervorragender Koch, der nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlässt, jeden einzelnen Gang intensiv austestet und sich deswegen auch recht gewagte Kombinationen erlauben kann. Nieder steigt hoch auf 18 Punkte, ist nach dem Wegzug von Marcus G. Lindner (nach «The Alpina» Gstaad) die neue Nummer 1 in der grossen Stadt. So hoch geratet sind in der näheren Umgebung nur Hans-Peter Hussong («Wirtschaft zum Wiesengrund», Uetikon am See) und Rico Zandonella («Rico’s Kunststuben», Küsnacht). Auch Zandonella hat ein sehr wichtiges Jahr hinter sich: Er hat das Erbe von Horst Petermann endgültig angetreten. Im Restaurant ist es lässiger, unbekümmerter und preiswerter geworden; in der Küche wird genauso diszipliniert und knallhart gearbeitet wie beim berühmten Vorgänger.

Die beiden anderen «Aufsteiger des Jahres»: In der Romandie hat David Tarnowski («Le Montagne», Chardonne VD) einen weiteren Punkt erobert (17). Im Tessin kennen alle Gourmets und Jetsetter in «da Enzo» in Ponte Brolla den Signor Enzo (Andreatta), ein zugegebenermassen hervorragender Gastgeber. Der GaultMillau ehrt den stillen Mann im Hintergrund, Küchenchef Andrea Cingari. Was der Dalsass-Schüler selbst im grössten Hochsaison-Stress leistet, beeindruckt und ist neu 16 Punkte wert.

Die «Entdeckungen des Jahres»: Beat Walker und Marco Helbling führen hoch über dem Dörfchen Gurtnellen und der Gotthard-Autobahn mit viel Liebe und «Älplerchoscht» das «Gasthaus im Feld» – eine «Trouvaille» und mit 14 Punkten bewertet. Georges Lelièvre hat bei grossen Chefs (Georges Wenger, Bernard Ravet) gearbeitet und ist jetzt selbst gross in Form: 15 Punkte für seine über dem Lac Léman gelegene «Auberge de l’Union» in Arzier VD.

Hommage an die besten Schweizer Winzer
Auffallend bei den gegen 1000 Restaurantbesuchen der GaultMillau-Tester: Die besten Schwei- zer Winzer bekommen auf den Karten der besten Schweizer Restaurants immer mehr Platz, werden für die gewaltigen Fortschritte in den letzten Jahren belohnt. Dass bei GaultMillaus «Sommelier des Jahres 2013» neben renommierten Produkten aus Frankreich, Italien und Spanien das Beste aus der Bündner Herrschaft im jahrhundertealten Gewölbekeller liegt, ist kein Zufall: Oliver Friedrich, freundlicher Maître und begabter Sommelier bei Andreas Caminada in Fürstenau GR, ist ein exzellenter Botschafter für Schweizer Wein; die Menüs seines berühmten Chefs sind darauf abgestimmt.

Martin Dalsass ist ein herausragender Koch. Er ist neu im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr zu Hause und rockt das Engadin mit seiner Energie, mit den ständig neuen Gerichten auf seiner mediterranen Karte. Der Südtiroler hat ein Herz für Raucher: Eine der rustikalen Stuben ist als Fumoir deklariert. Dalsass gewinnt den «Prix Davidoff» und ist «The CigarMan of the Year».

Grosse Hotels, ausgezeichnete Hoteliers
Der GaultMillau ehrt überragende Hotels, die konsequent auf die Karte Gastronomie setzen. Als «Hotel des Jahres» wurde das «Baur au Lac» in Zürich ausgezeichnet. Ein Familienhotel mit 168-jähriger Tradition.

Gefeiert wurde der Waadtländer Küchenchef Laurent Eperon, der im «Pavillon» für 17 Punkte kocht und damit zu den besten Chefs der Stadt gehört. Ebenfalls geehrt wurde der scheidende Direktor Michel Rey, der das Haus über 30 Jahre lang geprägt hat.

Auch der «Schweizer Star im Ausland» ist ein sehr erfolgreicher Hotelmanager: Jonas A. Schürmann aus Egerkingen ist in Asien karrieremässig durchgestartet, führt zurzeit das «Mandarin Oriental» in Hongkong mit 830 Mitarbeitern und nicht weniger als zehn Restaurants, die meisten mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

1000 Testessen für den Guide und die App
Für die 45 Testerinnen und Tester des GaultMillau Schweiz wars ein spannendes Jahr: Fast 1000 Restaurants wurden besucht, um für den Guide und für die GaultMillau-App (erscheint mit den letzten Updates im Dezember), die 842 besten Schweizer Restaurants zu finden, zu bewerten und vor allem zu beschreiben. 79 Restaurants sind neu im GaultMillau. 73 Restaurants haben sich um einen Punkt verbessert. 39 Restaurants erfüllten die hohen Erwartungen nicht ganz und müssen sich mit einer tieferen Bewertung begnügen.

Köche, die der GaultMillau 2013 besonders auszeichnet

Koch des Jahres:
Benoît Violier, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Ihm die Höchstnote zu verweigern, wäre ein Fehlurteil. Benoît Violier tritt mit viel Selbst- vertrauen, Talent und Engagement die Nachfolge der beiden Kochlegenden Frédy Girardet und Philippe Rochat an. Sein Start in Crissier: Fulminant. Mit den besten Produkten. Mit nur zwei Komponenten pro Gang. Mit einem tollen Team in der hypermodernen Küche.

Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz:
Heiko Nieder, The Dolder Grand, The Restaurant, Zürich (18)
Sein Kochstil ist eigenwillig. Gearbeitet wird chirurgisch präzis. Dem Zufall überlässt Heiko Nieder nichts. Wer bei ihm isst, muss sich darauf ganz einlassen, auf Überraschungen gefasst sein, über verblüffende Einfälle schmunzeln. «The Restaurant» heisst sein Lokal. Es macht «The Dolder Grand» richtig gross.

Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz:
David Tarnowski, Le Montagne, Chardonne VD (17)
Der Mann hat Talent, und GaultMillau verfolgt seinen Werdegang seit Jahren
sehr aufmerksam. Jetzt ist David Tarnowski auf dem Höhepunkt: Er kocht risikofreudig, beherrscht aber sein Metier meisterlich. Kulinarische Raffinesse, serviert in einem sympathisch unkomplizierten Restaurant.

Aufsteiger des Jahres im Tessin:
Andrea Cingari, Da Enzo, Ponte Brolla TI (16)
Den Boss kennen alle: Enzo (Andreatta)! Höchste Zeit, sich den Namen seines Küchen- chefs zu merken: Andrea Cingari, nervenstark und stressresistent, glänzt in allen Disziplinen. Der Dalsass-Schüler verwandelt das Jetset-Restaurant von Ponte Brolla in ein echtes Gourmet-Restaurant. Seine Leidenschaft: Pasta, Pesce, im Herbst Wild und Trüffel.

Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz:
Beat Walker und Marco Helbling, Gasthaus im Feld, Gurtnellen UR (14)
«Älplerchoscht» bieten die beiden Freunde Beat Walker und Marco Helbling in ihrem sympathischen Gasthof hoch über Gurtnellen und der Nord-Süd-Autobahn an. Das ist krass untertrieben. Zwar prägen Uri und regionale Produkte ihre Küche.
Aber die Umsetzung ist einfallsreich, präzis, begeisternd. Eine echte Entdeckung eben.

Entdeckung des Jahres in der Westschweiz:
Georges Lelièvre, Auberge de l’Union, Arzier VD (15)
Der junge Chef aus Morges hatte erstklassige Lehrmeister: Georges Wenger,
Bernard Ravet. Jetzt ist Georges Lelièvre selbst der Boss, in einem hübschen Restaurant in Arzier VD, mit einer traumhaft schönen Veranda zum Lac Léman. Seine Küche
ist aufwändig, ausgewogen und trotzdem kontrastreich.

Aussteiger des Jahres:
Philippe Rochat, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Was sagt man zu einem Abschied, der eigentlich viel zu früh kommt? Merci, Chef! Merci für grossartige Stunden in Crissier. Merci für die unerschrockene Art,
Frédy Girardets grosses Erbe anzutreten und jetzt so souverän an Benoît Violier weiterzugeben. Merci für die vielen jungen Köche, die Rochat ausgebildet, geformt und in die Selbstständigkeit entlassen hat. Ein grosser Abgang!

Sommelier des Jahres:
Oliver Friedrich, Schloss Schauenstein, Fürstenau GR (19)
Alles spricht von Andreas Caminada, dem Popstar der Schweizer Küche. Wir ehren seinen Partner an der Front: Oliver Friedrich hat im Gewölbekeller von Schloss Schauenstein gewaltig aufgerüstet. Vor allem die besten Bündner Winzer sind mit allen Jahrgängen und Formaten vertreten. Den Empfehlungen des «Sommeliers des Jahres» kann man vertrauen.

The CigarMan of the Year:
Martin Dalsass, Talvo by Dalsass, St. Moritz-Champfèr GR (18)
Die Nächte im «Talvo» vor der Toren von St. Moritz sind lang, ausgelassen, voller kulinarischer Höhepunkte. Martin Dalsass ist eingezogen, mit seiner mediterran aus- gerichteten Küche, mit Dutzenden von Olivenölen, mit tausend Ideen. Und mit einem prall gefüllten Humidor im «Salon Davidoff». Geniesser Dalsass ist «The CigarMan of the Year».

Schweizer Star im Ausland:
Jonas A. Schürmann, Mandarin Oriental, Hongkong
Er hat Egerkingen verlassen, hat als Hotel-Profi Asien entdeckt und erobert. Heute führt Jonas A. Schürmann mit grossem Erfolg das berühmte «Mandarin Oriental» in Hongkong und damit 830 (!) Mitarbeiter. Der Boss ist Feinschmecker. Also gibts in seinem
Hotel nicht weniger als zehn Restaurants. Über den meisten leuchtet ein Stern.

Hotel des Jahres:
Baur au Lac, Zürich (17 & 13)
Das luxuriöse «Baur au Lac» ist «Hotel des Jahres». GaultMillau ehrt damit
zwei ganz besonders: «Pavillon»-Chef Laurent Eperon, der zu Zürichs besten Chefs aufsteigt. Und den scheidenden Direktor Michel Rey, der das edle Haus im riesigen Park über 30 Jahre lang mit seinem Stil und seiner Eleganz geprägt hat.

Gourmet Report gratuliert allen Gewinnern!
Besonders, die Schweizer mögen es uns verzeihen, freuen wir uns über das gute Abschneiden von Heiko Nieder, der mit CHROMA type 301 Kochmesser arbeitet

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets –
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–

Portofrei bestellen: ISBN 978-3-85859-361-0

Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Bocuse d’Or Europa Akt

Die europäische Selektion für den Bocuse d’Or 2011 findet am 7. und 8. Juni 2010 in der Schweiz statt: in Genf

Vorhang auf für die zweite Ausgabe des Bocuse d’Or Europa.

Das Schauspiel wird am 7. und 8. Juni 2010 in Genf im Rahmen des Gourmet-Salons aufgeführt, präsidiert von einem berühmten «Regis­seur», dem 3-Sterne-Koch Philippe Rochat, und dirigiert von Roland Pierroz, einem Pionier der schweizerischen Gastronomie.

Bei dieser Gelegenheit werden 20 europäische Köche gegeneinander antreten, um den Titel des Bocuse d’Or Europa zu erobern. Der Sieger sichert sich mit diesem Titel gleichzeitig seine Teilnahme am inter­natio­na­len Bocuse d’Or 2011.

Ein Wettbewerb in einem Umfeld internationaler Wettbewerbe

Angesichts des weltweit wachsenden Erfolgs des Bocuse d’Or wurde 2008 die erste europäische Vorauswahl durchgeführt: der Bocuse d’Or Europa. Er vereinigt die größten Köche dieses Teils der Welt.

Als Maßstäbe setzendes kulinarisches Ereignis erster Ordnung auf dem Kontinent hat der Bocuse d’Or Europa auch das Ziel, neue Länder für die Teilnahme am internationalen Finale des Bocuse d’Or zu motivieren.

Falls es noch eines Beweises für die Beliebtheit des Bocuse d’Or Europa bedurft hätte: 5 Mo­nate vor Anmeldetermin bereiten sich 28 Länder darauf vor, ihre Kandidatur einzu­reichen (gegenüber 25 im Jahr 2008).

Am 1. November 2009 wird das Organisationsteam des Wettbewerbs jene 20 Länder auswählen, die 2010 zum Wettkampf um den Titel und das Weiterkommen antreten dürfen. Die Namen der jeweiligen Kandidaten werden nach und nach aus den nationalen Ausscheidungswettbewerben hervorgehen.

Ein laufend weiterentwickeltes Reglement

Für die Ausgabe 2010 des Bocuse d’Or Europa ist das Reglement modifiziert worden. Um sämtlichen Nationen möglichst gleich lange Spieße bieten zu können, werden zwei große Neuerungen ins Wettbewerbsreglement eingeführt:

– Um in der Tradition des Bocuse d’Or zu bleiben, werden die Kreationen auf Platten präsentiert, nicht mehr auf Tellern wie 2008. Künftig müssen sich die Kandidaten für eines der drei von den Organisatoren zur Verfügung gestellten Modelle entscheiden.

– Für den Bocuse d’Or 2011 werden sich alle Länder ohne Ausnahme ihre Qualifikation für Lyon erkämpfen müssen.

In Genf werden für diese Qualifikation wie 2008 nur die ersten 12 Ränge berücksichtigt.

Das Wettbewerbsmenü: Schweizer Kalbfleisch und Sterling-White-Heilbutt

In Genf werden die Kandidaten 5 Stunden und 35 Minuten Zeit haben, um die beiden folgenden Gerichte zuzubereiten:

– ein Fleischgericht: Schweizer Kalbfleisch (1 Kalbskarree mit 6 Rippen, ca. 3,5 kg, und nach Wahl: ausgebeinter Kalbskopf / Kalbsfüße / Herz-Kalbsmilken. Dazu 2 Beilagen.

– ein Fischgericht: Sterling-White-Heilbutt (1 ganzer Heilbutt mit Kopf, ca. 5 bis 6 kg), mit 2 Belagen.

Die Schweiz: eine große gastronomische Tradition

Die Schweiz ist zweifellos das Land mit den meisten Qualitätsrestaurants auf den Quadratkilometer. Die Pioniere – vor allem Frédy Girardet, der zum Koch des Jahrhunderts gewählt wurde, aber auch Hans Stucki, Horst Petermann, André Jaeger, Angelo Conti-Rossini, Gérard Rabaey, Roland Pierroz und viele andere – motivierten eine Fülle von Köchen, sich voller Elan der kreativen Küche zu verschreiben und einander gegenseitig mit qualitativ hochstehenden, innovativen Kreationen zu übertreffen.

Neben den großen Klassikern verstanden sie es auch, die ausgezeichneten Produkte des Landes zur Geltung zu bringen, indem sie Gemüsebauern, Bäcker, Käser, Chocolatiers, Metzer, Fischer und Winzer ermunterten, Spitzenqualität zu liefern.

Mit 2 Dreisternrestaurants (Philippe Rochat in Crissier und Gérard Rabaey in Pont de Brent), 8 Zweistern- und 75 Einsternhäusern sowie 7 Betrieben mit 19 und 17 mit 18 GaultMillau-Punkten ist die Schweiz – 2007 Preisträgerin des Bocuse de Bronze dank Franck Giovannini – wahrhaft ein Land von Gastronomen.

Wenn von besternten Restaurants die Rede ist, sind auch große Küchenchefs nicht weit. Einer von ihnen, Philippe Rochat (3 Sterne seit 1997) und Nachfolger von Frédy Girardet in Crissier bei Lausanne, wird den 2. Bocuse d’Or Europa präsidieren, der am 7. und 8. Juni 2010 in Genf stattfindet.

Der Goldene Koch von KADI 2008

Die sechs Finalisten sind erkoren

Die sechs Finalisten, die am 7. April 2008 im Kursaal in Bern im Wettkampf um die begehrteste Trophäe der Schweizer Gastronomie antreten, stehen fest.

Anlässlich einer Präsentation vor geladenen Gästen im Restaurant de l’Hôtel de Ville bei Philippe Rochat in Crissier wurden die sechs Kandidaten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sie stehen fest. Die sechs Kandidaten, welche am nächsten Goldenen Koch von KADI im April 2008 um die begehrteste Schweizer Kochauszeichnung wetteifern werden. Im Rahmen einer Präsentation vor geladenen Gästen im Lokal von Philppe Rochat in Crissier wurden die ambitionierten Köche der Öffentlichkeit präsentiert. In interessanten Interviews geführt von Mireille Jaton (bekannte Westschweizer Moderatorin) erfuhr man mehr über die Beweggründe Ihrer Teilnahme. Ausschlaggebend für die Wahl der Kandidaten waren die eingereichten Dossiers mit Rezeptvorschlägen für je ein Fisch- und ein Fleischgericht für je 12 Personen. Der Nominations-Jury unter der Leitung von Dario Ranza wurden die Vorschläge anonym vorgelegt. „Von 15 vorgelegten Dossiers erfüllten alle die formalen Kriterien“, gibt der Präsident der Nominationsjury Dario Ranza Auskunft. Kriterien bezüglich Rezeptbeurteilung waren die Klarheit der Rezeptur sowie Originalität und Kreativität. Ebenso spielten die technischen Aspekte der Zubereitung eine grosse Rolle. „Die Qualität der eingereichten Dossiers war sehr hoch“, so Dario Ranza, „– ein Zeichen, dass die Kandidaten viel Zeit und Mühe aufgewendet haben.“

Interessanter Finalisten-Mix

Der Finalistenmix ist vielseitig was Alter und Herkunft sowie Wettbewerbserfahrung betrifft. Erfreulicherweise ist dieses Mal auch eine Frau mit dabei. Die sechs Finalisten sind:

• Stéphane Décotterd, Restaurant Le Pont de Brent, Brent
• Dunja Greutmann, Wirtschaft zur Burg, Meilen
• Marco Menghini, Menghini’s Freihof, Baar
• Thomas Nussbaumer, Kantonsspital Bruderholz, Bruderholz
• Fabrice Taulier, Hôtel du Lac, Vevey
• Friedrich Zemanek, Restaurant Walliser Kanne, Fiesch

Showdown im Kursaal von Bern

Die sechs Finalisten stehen sich am 7. April 2008 in der Arena des Kursaals Bern vor rund 1’000 Gästen gegenüber. Der Goldene Koch von KADI hat sich mit der grossen Anzahl an geladenen Gästen aus Gastronomie und Hotellerie zu einem veritablen Stelldichein der Gastronomiebranche entwickelt. Durchs Programm wird der beliebte Moderator Kurt Aeschbacher führen, der mit seiner charmanten und professionellen Art schon bei der letzten Austragung des Goldenen Kochs beim Publikum sehr gut ankam.

Die Kandidaten werden also die einmalige Gelegenheit haben, ihr Talent in einer einzigartigen Umgebung vor Zuschauern unter Beweis zu stellen. Der Gewinner des Goldenen Kochs wird zudem die Ehre haben, die Schweiz an der europäischen Selektion „Bocuse d’Or Europe 2008“ in Norwegen und dem international renommierten „Bocuse d’Or 2009“ in Lyon zu vertreten. Der „Bocuse d’Or Europe“ wird im nächsten Jahr zum ersten Mal durchgeführt werden.

Hochkarätige Jury

Das hohe Niveau des Kochwettbewerbs widerspiegelt sich auch in der sehr namhaften 12-köpfigen Jury, welche sich aus hochkarätigen Spitzenköchen und Branchenkennern zusammensetzt.
• Philippe Rochat, Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier Jurypräsident und Président de la Sélection National Suisse du Bocuse d’Or
• Carlo Crisci, Restaurant du Cerf, Cossonay-Ville
• Irma Dütsch, Saas Fee
• Franck Giovannini, Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier, Gewinner 2006 und Dritt-platzierter beim Bocuse d’Or 2007
• Frédy Girardet, Jahrhundertkoch, Féchy
• André Jaeger, Restaurant Die Fischerzunft, Schaffhausen
• Peter Moser, Restaurant Les Quatre Saisons, Basel
• Horst Petermann, Restaurant Kunststube, Küsnacht
• Gérard Rabaey, Restaurant Le Pont de Brent, Brent
• Dario Ranza, Villa Principe Leopoldo & Residence, Lugano Präsident der Nominationsjury
• Josef Stalder, Kantonsspital, Baden
• Doris Vögeli, Restaurant Oase PSI, Villigen
• Eckart Witzigmann, Jahrhundertkoch, München

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
www.kadi.ch

Franck GIOVANNINI

Wir stellen Ihnen alle 24 Kandidaten des wichtigsten Kochwettbewerb der Welt, dem Bocuse d’or (23.-24. Januar 2007) vor. Hier der Kandidat aus der Schweiz, Franck Giovannini. (englisch)

Hôtel de ville ,Crissier
1993-1995 : Chef de partie at the Lespinasse restaurant, New York
1995-1999 : Commis, then Chef de partie at the Hôtel de ville de
Crissier (in Canada)
1999-2000 : Sous-chef at Stonehedge Inn Tyngborrow, USA
Since 2000 : Sous-chef at the Hôtel de ville de Crissier

In the beginning…

It was Franck Giovannini’s father who wanted to become a chef
and who passed his passion on to Franck.
Later, encounters with other chefs who were equally passionate
about food and cooking sealed his fate. Claude Joseph, Gray
Kunz, Fredy Girardet, Philippe Rochat and Benoît Violier were
mentors to the young Swiss chef.

Preparation for the Bocuse d’Or

Following the same principles (a respect for products and the basics of
cooking), Franck Giovannini has flung himself into preparation for the Bocuse
d’Or as for a personal challenge. He manages his training sessions with precision
and practice.

Outside the kitchen

When he is not cooking, Franck Giovannini likes to spend time outdoors with his
children.

Between us…

The candidate speaks
French and English
What his mother thinks of
his cooking: “ She thinks
it’s wonderful “
If he were a cooking
utensil, he would be…
„a knife, because it’s the
most important tool in
cooking and is indispensable
for transforming a
product.“

His commis
Crystel Cattin wants to come to Lyon in order to „participate in a unique professional
experience“. The Bocuse d’Or will allow her to „work in a team and improve her technical skills
and precision“.

Franck Giovannini works with CHROMA type 301 knives.