Christopher Kümper

7.Juli 2016 – Wiederbesuch 16.8.2018

Wir haben Schwein gehabt! Wir hatten den SousChef von „Andre Singapur“ vor zwei Jahren im Andre getroffen – schon damals gefiel es uns gut – jetzt arbeit Kümper als Küchenchef in der Weinbar „Schwein“ – das Essen ist sensationell und sehr preiswert, der Service engagiert und liebevoll

Zuerst fuhren wir am Schwein vorbei. Es sieht aus wie eine der Kneipen in der Pariser Strasse. Dann fragten wir den Kellner, ob es das Schwein wäre. Und wir waren in einer anderen Welt. Das Schwein ist eine Szene-Kneipe, eine Weinbar, eine Gin-Bar und ein sehr gutes Gourmet Restaurant.

Schwein Christopher Kümper Tartar

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Jan Pettke und Christopher Sakoschek

Jan Pettke und Christopher Sakoschek gewinnen Österreichisches Vorfinale des Koch des Jahres

Nach fünf Stunden harter Arbeit vor den Augen von rund 900 Besuchern der gastronomischen Szene setzten sich Jan Pettke von der Scheck-In-Kochfabrik Achern, (DE) und Christopher Sakoschek, selbstständiger Privatkoch aus Kirchdorf in Tirol (AT) am heutigen Montag gegen ihre vier Mitbewerber aus der D-A-CH-Region durch und gewannen das zweite Vorfinale des Wettbewerbs Koch des Jahres. Das in der PANZERHALLE Salzburg stattfindende „Trendsetting-Event der Gastronomie“ begeisterte darüber hinaus mit einem Staraufgebot internationaler Sterneköche, die als Teil eines umfangreichen Rahmenprogramms ihre Künste in Live-Cooking-Shows präsentierten.

Kreativität und Internationalität machen das Rennen
Das Gewinnermenü Pettkes zeichnete sich insbesondere durch die kreative Kombination der verschiedenen Komponenten sowie durch die durchweg gleichbleibende Qualität der Gerichte aus, waren sich die Mitglieder der internationalen Star-Jury einig. Als Vorspeise schickte Pettke Geflämmten Carabinero / Karotte / Koriander / Passionsfrucht. Sein Hauptgericht bestand aus Onglet vom Black Angus / Px-Essigjus / Suppengemüse / Zweierlei Rettich und sein Nachtisch aus Valrhoner Ivoire 35% / Avocado / Banane / Pinienkern. Der Stil des zweitplatzierten Sakoschek bestach durch die Fusion von Produkten und Techniken aus dem In- und Ausland. Besonders gelobt wurde die durchweg kreative Umsetzung der zusätzlichen Herausforderung, einen Gruß aus der Küche mit SJØ, echtem norwegischen Matjes von Friesenkrone, zu schicken: „Als zusätzliche Wettbewerbskomponente waren die toll angerichteten Matjes-Happen eine schöne Überraschung. Kleine Tapas, wie die von Friesenkrone, liegen gerade im Trend“, so der Präsident des Wettbewerbs und Dreisterne-Kochlegende Dieter Müller (MS Europa). Das Niveau des Wettbewerbs sei insgesamt enorm hoch. Selbst als etablierter Sternekoch könne man sich von den Kreationen der Teilnehmer inspirieren lassen.

Zwei Tickets zum Finale und sechs kreative Sonderpreise
Als Hauptpreis wurden den erst- und zeitplatzierten Teams der Einzug in das Finale auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga im Oktober 2017 verliehen. Erst dort wird sich zeigen, welche der insgesamt acht Finalisten die Preisgelder in Höhe von insgesamt 15000€ erkochen.

Viel gelobtes Rahmenprogramm
Aus sechs verschiedenen Ländern weltweit reisten bekannte Sterneköche und Fooddesigner nach Salzburg, um als Jurymitglieder und in Live-Auftritten an dem Event mitzuwirken. Den Auftakt machte Oriol Castro. Der Spanische Meisterkoch war fünfzehn Jahre lang die rechte Hand des berühmten Ferran Adrià und brillierte in der PANZERHALLE mit Kreationen aus seinen eigenen katalonischen Restaurants Disfrutar* und Compartir. Vom Publikum umgeben war die Lounge, als Star-DJ und Sternekoch Nick Bril aus Antwerpen (BE) im Interview von seinem innovativem Gastrokonzept The Jane** berichtete. Selbst die Küche sehe hier aus wie ein Künstler-Atelier. Mit Spannung verfolgt wurden auch die drei unterschiedlichen Interpretationen mit den vorgegebenen Komponenten (Reh / Kürbis / Kernöl) der „iChefs“ Stefan Lenz (Tennerhof Kitzbühel, AT), Roland Huber (Le Ciel*, Grand Hotel Wien, AT) und Maximilian Aichinger ([wer ist] Stratmann, Salzburg, AT). Zehn geladene Pressegäste kamen in den Genuss, die individuellen Kreationen mit darauf abgestimmten Premiumweinen von Ômina Romana zu verköstigen. Koch des Jahres Gewinner 2011, Sebastian Frank (Horváth**, Berlin, DE) mischt derzeit die Berliner Gastroszene auf. Als Lokalmatador kam er für das Trendsetting Event der Gastronomie zurück nach Österreich, um neue Interpretationen der österreichischen Küche zu präsentieren.

Neben Live-Auftritten, Talkrunden und Interviews konnten Besucher sich in Workshops weiterbilden. Besonders stark nachgefragt war der Kurs mit dem amtierenden Koch des Jahres Stefan Lenz, der einen Einblick in die Tennerhofer (Kitzbühel, AT) Küche gab und zeigte, wie kulinarische Genüsse auf Sterneniveau mit einfachen Tricks rund um Knorr Professional Produkte gezaubert werden können.

Großes Show-Down im Loft der PANZERHALLE
Den rund 250 VIP-Gästen wurde am Abend der Veranstaltung eine exklusive Aftershow-Party im Loft „unter den Dächern der PANZERHALLE“ geboten. Als Willkommensgruß schickte Cornelius Speinle (Dreizehn Sinne*, Schlattingen, CH) eine deftige „Ferrero Rocher Praline“ mit Gänseleber. Neueste Cocktailtrends wurden mit dem iSi Gourmet Whip gezaubert und ließen die Besucher zur Live-Musik von Melange Royal das Tanzbein schwingen. Sieger Pettke und sein Assistent Maximilian Krämer wurden von Freunden, Familie und Kollegen bis tief in die Nacht gefeiert „Ich freue mich riesig auf die Herausforderung im Finale nächstes Jahr!“

London Restaurant-Tipps von British Airways

Sechs exklusive Restauranttipps für den Kurzurlaub an der Themse

London steht für Tradition und Vielfalt. So unterschiedlich die kulturellen Einflüsse auf die britische Hauptstadt einwirken, so verschieden und vielseitig gestaltet sich auch das Restaurantangebot in London. Um Wochenendurlaubern die Suche nach dem perfekten Restaurant zu erleichtern, verraten Mark Tazzioli, Head Chef and Menu Design Manager, British Airways, und Christopher Cole, ‎Food & Beverage Manager, British Airways, ihre sechs Restauranttipps, die einen Kurztrip nach London zu einem kulinarischen Erlebnis werden lassen.

Cinnamon Club, Westminster: Currygerichte stammen ursprünglich aus Süd(ost)asien und unterscheiden sich in Zutaten und Zubereitungsarten regional sehr stark. Im Londoner Cinnamon Club in Westminster, einem modernen indischen Restaurant, werden traditionelle Rezepte innovativ und kreativ variiert. Besonders bekannt ist das Restaurant für seine außergewöhnlichen Wildgerichte.

Pitt Cue, Soho: Wer gerne BBQ isst, ist beim Pitt Cue genau an der richtigen Adresse. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant ist aus einem Imbisswagen erwachsen und befindet sich heute in erstklassiger Lage im Stadtviertel Soho. Da es ein recht kleines Restaurant ist und keine Reservierungen angenommen werden, sollte man mit Wartezeiten rechnen, sagt Mark Tazzoli, und ergänzt: „Das Warten lohnt sich: Im Pitt Cue wird ein Pulled Pork serviert, bei dem einem nur das Wasser im Mund zusammenläuft und das Bone Marrow Mash ist geradezu göttlich.“

The Ivy, West End: Für Urlauber, die gerne etwas Celebrity-Luft schnuppern möchten, empfiehlt Christopher Cole The Ivy im West End. Das Restaurant wurde von einem Design-Studio in einem markanten Art déco-Stil eingerichtet und ist für seine VIP-Kundschaft bekannt. Laut Christopher Cole ist das Menü: „Einfach nur herzhaft, britisch und erschwinglich!“

Amaya, Mayfair: Neben dem Cinnamon Club heben Mark Tazzioli und Christoper Cole ein weiteres indisches Restaurant hervor – das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Amaya im Londoner Stadtteil Mayfair. Dort stehen köstliche indische Tapas auf der Speisekarte, die einen Besuch absolut lohnenswert machen. Die Küche ist auf Grillgerichte spezialisiert, die auf drei unterschiedliche traditionelle Arten zubereitet werden.

Nobu London Old Park Lane: Das Nobu ist ein japanisches Restaurant im Metropolitan Hotel in der Old Park Lane, das für die neu geprägte japanische Küche des Restaurantchefs Nobu Matsuhisa mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Bei einem herrlichen Blick über den Hyde Park kann man neben Sushi an einer separaten Sushi-Bar eine Vielzahl verschiedener warmer Gerichte von Nudeln bis Hummerpasta genießen.

Duck and Waffle, Heron Tower, East London: Der Name beschreibt das Menü des Restaurants sehr treffend. Im Duck and Waffle im 40. Stock des Heron Tower, East London, kann man in luftiger Höhe kreative und außergewöhnliche Gerichte genießen. Mit einem gläsernen Aufzug, der an der Außenseite des Gebäudes empor fährt, gelangt man in das exklusive Restaurant, wo Ausgefallenes wie ein pikanter Ochsenbäckchen-Donut serviert wird.

Fluggäste von British Airways werden leider weniger mit Gourmetküche verwöhnt! Vielleicht wäre es eine gute Idee von BA, das Catering Konzept zu überarbeiten. Auch gibt es besseren Champagner als an Bord der BA!
Airline Meals: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10152244874163124

Sternekochtreffen bei Markus Semmler

Ganz großes Kino ohne Kulissen und Diven – dafür mit sehr guten Freunden, fünf Sternen und fulminantem Essen! Ulla Kock am Brinck, besondere Freundin des Hauses, läßt es sich nicht nehmen mit zu kochen und verschiedene Blogger werden live von der Party im Web berichten. Seien Sie dabei, noch gibt es Karten für meine Lieblings-Köche-Party dieses Jahr!

Fürs flüssige Wohl zeichnen vier unserer Lieblingsweingüter verantwortlich: Winter, Seeger, Riffel und Ômina Romana.

Freitag, 26. Februar 2016,
Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Live-Cooking Stationen inklusive Wein 149,00 € pro Person

www.kochkunst-ereignisse.com

Markus Semmler, Berliner Meisterkoch 2016,

Christopher Kostow

Christopher Kostow, Restaurant at Meadowood, St. Helena, Kalifornien

PRAKTISCHE PHILOSOPHIE
Was kann man wirklich wissen? Was ist Glück, was Schönheit? Und inwiefern gehört die Kultur zur Natur des
Menschen? Möglicherweise kann Christopher Kostow diese Fragen dank seines Abschlusses in Philosophie
beantworten. Wichtiger ist jedoch: Er hat sich letzten Endes ganz der Kulinarik des Napa Valleys in Kalifornien
verschrieben – und dabei für seine Küche eine bislang einzigartige Form der Klarheit erlangt.

Mit seinem Abschluss in Philosophie und keiner klassischen Ausbildung zum Koch ist Christopher Kostow nicht
gerade der typische Küchenchef. Doch vielleicht liegt es gerade daran, dass er das Napa Valley aus einer tieferen,
umfassenden Perspektive betrachtet. So hat Kostow eine starke Bindung zu der Umgebung seines Schaffens
entwickelt und sich dabei kulinarisch wie im Leben tief in der Region verwurzelt.

Obwohl Kostow schon immer eine Leidenschaft für das Kulinarische besaß, entschied er sich zunächst gegen
eine Karriere in der Küche. Erst nach einem Studium der Philosophie am Hamilton College in New York stand
sein weiterer Lebensweg für ihn fest.
Genau der richtige Zeitpunkt, denn bereits kurz nachdem Kostow begonnen hatte, sich ernsthaft mit der
Gourmetküche zu beschäftigen, wurde Trey Foshee – gerade von der Fachzeitschrift Food & Wine als „Bester
neuer Küchenchef“ prämiert – auf ihn aufmerksam. Schon nach wenigen Monaten im George’s at the Cove in San
Diego bot Foshee dem damals gerade 22-jährigen Kostow die Möglichkeit, eigene Gerichte zu kreieren.
Drei Jahre darauf hatte sich Kostow in der Hierarchie nach oben gearbeitet – und begab sich auf die Reise nach
Frankreich. Hierbei sei das Sterne-Restaurant Le Jardin des Sens in Montpellier als weiterer Meilenstein seines
kulinarischen Werdegangs erwähnt.

Zurück in den Vereinigten Staaten, wurde Kostow in San Francisco zunächst Souschef unter der Leitung von
Daniel Humm im mehrfach ausgezeichneten Campton Place Restaurant, anschließend Chef im Chez TJ im
kalifornischen Mountain View. Zwei Michelin-Sterne später zog es Kostow in das Napa Valley – wo er dem The
Restaurant at Meadowood prompt zwei Michelin-Sterne und sich selbst die Auszeichnung Best Chef: Pacific der
James Beard Foundation erkochte. Im Jahr 2011 erhielt Kostow schließlich vom Guide Michelin drei Sterne – als
zweiter amerikanischer Chef und bis dato als Drittjüngster.

Diesen Erfolg erklärt Kostow – ganz der studierte Philosoph – mit seiner Entscheidung, auf Dauer im Napa
Valley bleiben zu wollen: Einmal dort angekommen, gab er sich ganz dem Leben und der Küche des Valleys hin.
Mehr noch, er fühlte sich der Region und ihrer Regionalität verpflichtet, verinnerlichte die dort herrschende
Lebensart und die dort gelebten Ideale und stellte seine Fähigkeiten ganz in deren Dienst. Diese Einstellung
verhalf Kostow zu der vielprämierten Klarheit, durch die sich seine Küche nun auszeichnet.

Der von Kritikern gefeierte Kostow porträtiert in seinen Kreationen sein eigenes Amerika und gibt spielend
leicht die einzigartige Schönheit und Reichhaltigkeit des Napa Valleys wieder. Durchdacht, persönlich
und im Einklang mit der Umgebung. In Kombination mit der meisterlichen Beherrschung verschiedenster
Kochtechniken gelingt es Kostow, eine authentische Reflexion des Lebens im Valley zu erschaffen – und seine
Ansichten darüber einfließen zu lassen.

Ob man beim Genuss von Kostows Kreationen Antworten auf die Fragen des Lebens erhält, ist ungewiss. Sicher
ist jedoch, dass man im Oktober im Hangar-7 die einzigartige kulinarische Philosophie Kostows über das Wesen
des Napa Valleys erleben kann.

www.hangar-7.com/de/ikarus/zu-gast-im-ikarus/2015/vorschau-gastkoeche-2015/

Fotos von unserem letzten Besuch bei Chris: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152451615868124.1073741914.168996673123&type=3

Christopher Lavaud

Christopher Lavaud ist mit Beginn der Saison seit dem 17. April Food & Beverage Manager des Hotel du Cap-Eden-Roc, Oetker Collection am Cap d’Antibes. Lavaud betreut in seiner neuen Funktion die zwei von Executive Chef Arnaud Poëtte geführten Haupt-Restaurants: das jüngst komplett renovierte Eden-Roc mit den Spezialitäten von Küchenchef Olivier Gaïatto sowie den Eden-Roc Grill, der unter anderem für seinen Blick auf die Îles de Lérins und sein exquisites Sushi-Menü bekannt ist.

Darüber hinaus wird Christopher Lavaud verantwortlich sein für die prächtige Eden-Roc Champagne Lounge mit ihrem unvergleichlichen Mittelmeer-Panorama und der Musik von Star-DJ Maxime Bee, für die Bellini Bar, die Piano-Bar La Rotonde, die Juice & Ice Cream Bar, für den Catering-Service in den 31 Strand-Cabanas sowie für sämtliche privaten Events.

Christopher Lavaud kann bereits auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken. Nach seinen „Masters in Hospitality & Administration“ an der Ecole hôtelière de Lausanne ging er nach Ägypten, wo er im Grand Hyatt Kairo das Revolving Restaurant leitete. Zurück in Frankreich wurde er im Februar 2011 Manager des La Cheminée im Park Hyatt Paris Vendôme. Im Oktober 2012 wechselte er als Direktor an das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Joël Robuchon Monte Carlo in Monaco.

Christopher Lavaud fühlt sich geehrt, Teil der renommierten Oetker Collection zu werden, die weltweit neun Luxushotels umfasst. Der Zauber des Hotel du Cap-Eden-Roc hat bereits Besitz von ihm ergriffen. Auch die speziellen Management-Methoden des Hauses begeistern ihn.

Christopher Lavaud freut sich nun, gemeinsam mit den 420 Mitarbeitern die Zukunft des legendären Hotels am Cap d’Antibes zu gestalten.

www.oetkercollection.com/hotel-du-cap-eden-roc

Restaurant Andre, Singapur

Das wir das Andre besuchten, haben wir der Preispolitik der Airlines zu verdanken. Eigentlich war unser Ziel Taiwan. Kostete mit Cathay Pacific in der Business Klasse über 3000 Euro. Nach Hongkong hätten wir 2200 Euro bezahlt. Aber nach Singapur über Hong Kong kostete der Flug nur 1600 Euro. Verstehen Sie es? Ich auch nicht.
Ich vermute, es ist ein Tarif, der Singapur Airlines die Kunden abnehmen soll.
Für uns ist es egal. Wir haben einfach zugeschlagen. Cathay Pacific ist eine Klasse Airline.
Wir sind also nach Singapur geflogen und nach zwei Tagen wieder zurück nach Hong Kong, wo wir einen gratis Stopover hatten. Von Hongkong sind wir – Business Class – mit der sehr sympathischen EVA Air zwei Wochen nach Taiwan geflogen. Kostete zusammen knapp 2000 Euro. Nur das Catering bei EVA ist nicht lecker.
Meine Frau war doppelt beglückt. Es war ein langgehegter Wunsch von ihr, in diesem Marina Sands Pool zu schwimmen. Das ist ein Infinity-Pool, der spektakulär auf den drei Hoteltürmen liegt und über ganz Singapur blicken lässt. Wir haben dann dieses überteuerte Hotel gebucht. Einmal im Leben kann man ja so einen Blödsinn machen. Aber ein zweites Mal braucht man wirklich nicht in dieses Hotel. Es ist wie ein Bahnhof, so hektisch und unpersönlich.

Da wir relativ gut im Flieger geschlafen haben, konnten wir gleich am ersten Abend zu Andre gehen. Das ist ein kleines, verstecktes Haus irgendwo in der Altstadt.
Wir kamen 10 Minuten zu spät und mussten trotzdem fast 20 Minuten warten, bis wir endlich platziert wurden. Das war merkwürdig. Wir sassen direkt am Eingang. Etwas zu trinken wurde nicht angeboten.
Hinter uns war ein Speisesaal, dahinter die relativ kleine Küche. Kellner liefen mit Tellern die Treppe zur ersten Etage hoch. Endlich war es so weit und wir wurden auch nach oben geleitet. Hier war ein weiterer kleiner Speisesaal. Die Tische waren ausreichend weit weg voneinander. Neben uns speiste ganz alleine eine Dame aus Taiwan, der Heimat vom Inhaber Andre Chiang. Interessiert beobachteten wir, was sie alles bekam, denn wir bekamen das zeitversetzt.

Es gibt eine Carte Blanche, man gibt – wie üblich – vorab Allergien und Aversionen an. Da wir nichts dergleichen haben, konnten wir das Standard-Programm geniessen. Andre Chiang nennt seine Karte Oktaphilosophie. Also eine achtgängie Reise. Ich würde die Küche als moderne französische Küche ansehen. Für uns ganz klare drei Sterne, einer der großen Köche dieser Welt. Michelin ist nicht in Singapur, daher hat er auch keine Sterne.

Die Bilder unserer Reise sehen Sie in unserem Facebook Album unter https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152799380188124.1073741925.168996673123&type=3&uploaded=55

Besonders erwähnenswert ist der Service. Obwohl wir noch nie da waren, wurden wir wie alte Freunde behandelt. Nicht distanzlos, aber herzlich und professionell. Das machte besonderen Spaß. Man hatte auch den Eindruck, der Service lebte seinen Job. Da war nichts Steifes, allen war die Freude anzusehen. Man verwöhnte uns wirklich gerne.

Nach dem grandiosen Essen hatten wir noch die Gelegenheit mit dem deutschen Souschef Christopher Kumper zu sprechen. Kumper hatte vorher unter anderen bei Nils Henkel gearbeitet. Kumper erzählte, wie es in der Küche zugeht. Küchenchef ist Jonny Jiang, ein Chinese. Sie sitzen oft zusammen mit Andre Chiang und arbeiten neue Gerichte aus. Chiang ermuntert seine Mitarbeiter mitzudenken und ihre Arbeit auch in die Gerichte einfliessen zu lassen. Ein echter Teamworker. Kumper ist sehr zufrieden mit seiner Arbeit, trotzdem ist es für ihn Zeit, wieder nach Deutschland zurückzukommen, wie er meinte. Wir meinen, wir werden noch viel von diesem jungen Küchenchef hören. Er wird sicher auch in Deutschland was Tolles auf die Beine stellen.

Unser Fazit: Wenn Sie in der Region sind, sollten Sie unbedingt im Restaurant Andre vorbeischauen. Es ist Weltklasse. Andre war ein wirkliches Erlebnis für uns. Und sein Signature Dish „Trüffel-Foie Gras“ schmecke ich noch heute auf der Zunge.
Das Abend-Menü – ohne Getränke – kostet ca 220 Euro.

http://restaurantandre.com/

Kurzbesuch Hamburg

Aufgrund eines Todesfalls mussten wir kurz nach Hamburg.
Wir wohnten im – laut Tripadvisor besten Hamburger Hotel – Park Hyatt. Meine Frau meinte trocken, gut dass ich nicht im Zweitbesten gebucht habe. Wieso das Hotel seit Jahren so gut bewertet wurde, erschloss sich uns nicht. Das schön große Zimmer begrüßt den Gast mit einem fleckig-speckigen Teppichboden, der auf meine Bitte etwas gereinigt wurde. Das Zimmer ist sehr unpraktisch gestaltet, das Licht katastrophal und der TV zu klein fürs Zimmer. Zum riesigen und schönen Indoor Pool geht mit 2 Fahrstühlen und durch die gesamte Lobby. Der Service war fast durchgehend luschig, die Mitarbeiter jedoch alle überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit, wenn auch nicht immer kompetent und zuverlässig. Eine Ausnahme bildete der Concierge. Wenn es eine Auszeichnung für Arroganz gäbe, wäre er hochdekoriert. Durchgehend gut war die Küchenleistung. Dazu später mehr.

Am ersten Abend, erschöpft von der langen Anreise, gingen wir ins Block House. Wie immer wurden wir freundlichst bedient, hatten in kurzer Zeit leckeres Essen zum noch akzeptablen Preis auf dem Tisch. Akzeptabel.

Am nächsten Abend ging es zum Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren zu Tschebull. Auch hier alles tadellos. Der perfekte Service um Yvonne Tschebull verwöhnte, wie auch Schnitzel und Kaiserschmarren. Keine große Küche, aber alles perfekt zubereitet. Wein etwas teuer. Kann man insgesamt empfehlen.

Am nächsten Abend etwas ungewöhnliches für uns: wir aßen im Hotel. Das Restaurant Apples ist auch Frühstücksstube. Wir wählten das Dreigang Menü (39 Euro) und konnten aus 7 Positionen wählen. Ein Kracher war die Vorspeise: Taramasalat, entworfen von der Souschefin von Kuechenchefs Christopher Gehring, wie uns der Kuechendirektor Thomas Heß später verriet. Das Entenravioli war etwas groß und trocken, trotzdem lecker. Der Kalbsrücken blass und bissfest. Der war kein Liebling, wohl aber die Kalbsbacke mit Filet. Das Filet hätte man sich sparen können, die Backe war an einer großartigen Sauce. Sehr gut. Am Ende gab es noch einen ordentlichen Schweizer Kaseteller. Auch hier die Note „empfehlenswert“.

Für den letzten Abend haben wir uns den Off-Club von Tim Mälzer vorgenommen. Hier arbeitet der Christian Bau Schüler Thomas Imbusch. Der OffClub erinnert zuerst an Tim Raues Soup Populaire in Berlin, jedoch ist das Konzept unterschiedlich. Im ersten Speisezimmer gibt es eher preiswerte Sachen wie Hamburger, aber auch großartigen Sushi. Der Sushi-Chef kommt aus dem Düsseldorfer Nagaya. Es legt ein DJ auf.
Das Hinterzimmer nennt sich Madame X und sieht wie ein Puff aus. Hier gibt es ein 7 Gang Menü für 77 Euro. Weine auch hier sehr teuer. Die Bedienung ist locker und nett. Das Essen von Imbusch ist durchweg sehr gut, bis aufs Dessert, das uns nicht überzeugte. Allerdings vermissten wir Brot und aufgrund der kleinen Portionen waren wir noch fast hungrig am Ende des Essens. Zu Zweit bezahlten wir 220 Euro. Aufgrund der sehr eigenständigen und durchweg interessanten Küche von Imbusch ist das Madame X auch sehr empfehlenswert.
Tim Mälzer schafft interessante Restaurantkonzepte. Auch seine Bullerei und das Alte Mädchen sind zu empfehlen.

Www.blockhouse.de
Www.hyatt.de
Www.tschebull.de
Www.offclub.de

Fotos wie immer auf unserer Facebook Seite: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152646052883124.1073741916.168996673123&type=3

Update: Auf meine Beschwerde beim Hotel bekam ich sehr nett eine Antwort, dass es im Laufe des Jahres 2015 größere TVs geben wird. Man habe das Problem erkannt.

Alinea & The Restaurant in Meadowood

Wir besuchten zwei der besten Restaurants der USA – Chicago und Napa Valley

Gucken Sie sich unsere Fotos auf unserer Facebook Seite an:
Alinea, Chicago:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152399691693124.1073741910.168996673123&type=3

The Restaurant at Meadowood – Chef Christopher Kostow:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152451615868124.1073741914.168996673123&type=3

Alle unsere Alben:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos_stream?tab=photos_albums

Weitere US -Alben:
Le Bernadin, NYC: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151035299618124.417676.168996673123&type=3 und https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151605526563124.1073741847.168996673123&type=3

Und unser Lieblingsrestaurant: Eleven Madison Park, NYC: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151610811458124.1073741848.168996673123&type=3

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FRANKE ORGANIC EATERY

Frisch, pur, modern. Das Franke überrascht mit einem neuen Konzept: ORGANIC EATERY. Franke ORGANIC EATERY interpretiert die klassische Brasserieküche neu und setzt mit der zeitgemäßen Verwendung nachhaltig produzierter Produkte und Zutaten aus der Region gepaart mit internationalen Einflüssen neue Maßstäbe.

Marc Christopher Dietrich, neuer Restaurantleiter und Impulsgeber, schuf unweit des Ku´damms, im Herzen Charlottenburgs mit dem Franke ORGANIC EATERY einen Ort zum Wohlfühlen. Der gebürtige Düsseldorfer war Mitbegründer der bekannten HERR SPOERL Gastronomien in Düsseldorf, Berater für Bar und Restaurant des großen Concept Stores APROPOS in Köln und der Restaurantkette ORIGENS 99% in Barcelona.

Immer auf der Suche nach neuen Ideen eröffnete er mit seinem Partner vor einigen Jahren Düsseldorfs erstes reines Frühstückslokal, den HERR SPOERL, in dem à la carte Frühstück mit feinsten italienischen Spezialitäten serviert wurde. Kurze Zeit später eröffnete er das HERR SPOERL DELI, eine Espressobar nach amerikanischem Vorbild, im Zentrum der Stadt. Es folgte die HERR SPOERL HAFENBAR, eines der herausragenden Restaurants der Stadt. Alles Institutionen in der Düsseldorfer Gastroszene.

Nach fast 10-jährigem Auslandsaufenthalt holte das Franke Management Marc Christopher Dietrich jetzt nach Berlin und übergab ihm, zusammen mit Kai-Uwe de Graf, ehemals Operations Manager bei PRET A DINER und langjähriger Freund und Kollege, die kreative Leitung des Restaurants FRANKE. „Wir möchten die „FRANKE ORGANIC EATERY“ zum neuen kulinarischen Liebling im Berliner Westen machen“, so Marc Christopher Dietrich.

Der ausgesprochen zuvorkommende Service und das neue Musikkonzept schaffen ein wohliges Ambiente. In angenehm durchdachter und designter Atmosphäre lässt es sich hier stilvoll essen und trinken. Auf der neuen Speisekarte der Franke ORGANIC EATERY stehen unter anderem hausgemachte Rillettes mit einem Glas Riesling-Auslese, Biolachs-Sashimi mit Senf-Kapern-Dip, geschmorte Rinderrippe serviert mit Blattspinat oder ein mit Kräutern gefülltes Spanferkel. Das Konzept beruht auf ausgesuchten Zutaten aus der Region und puren Aromen. Dabei ist natürlich alles hausgemacht. Beste Produkte wie „dry aged beef“, saisonales Gemüse und Qualitätsfisch wie Biolachs sind für die FRANKE BRASSERIE ORGANIC EATERY selbstverständlich. Es werden ausgezeichnete Bioweine aus der alten und moderne Klassiker aus der neuen Welt serviert.

Das Restaurant bietet Platz für bis zu 120 Personen. Das offene Raumkonzept und die kommunikative Stimmung werden zusätzlich durch zwei große Tische betont, an denen bis zu zwanzig Personen Platz haben und die Gerichte nach dem Sharing-Prinzip serviert werden. Nach dem kreativen Konzept der Interior Designer Irene Kronenberg und Alon Baranowitz, die bekanntesten Architekten Israels, ist im FRANKE BRASSERIE ORGANIC EATERY eine besondere Atmosphäre entstanden, die sich charakteristisch in den Worten Licht durchflutet, designorientiert, zeitgemäß und elegant beschreiben lässt.

Die ORGANIC EATERY ist der ideale Treffpunkt für Freunde, Kollegen und Genießer. Ob mittags zum leichten Business Lunch mit Stammessen, abends zum „Casual Dining“ mit Blick auf die offene Küche oder zum geselligen Miteinander mit Freunden – in diesem erfrischenden Highlight in Berlin Charlottenburg ist alles möglich. Und wer es sich an der Bar gemütlich machen möchte, den erwarten aufregende Cocktails in entspannter Atmosphäre.

www.frankerestaurant.de