2 g Ingwer senken Cholesterinspiegel

Erhöhte Blutfette stellen einen großen Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit dar. Ingwer könnte helfen, diese zu senken, wie die vorliegende Studie zeigte. Hierbei schien jedoch weniger mehr zu sein.

Erhöhte Blutfettwerte sind eine Hauptursache für die koronare Herzkrankheit. Diese zu senken ist somit wichtig, um der KHK vorzubeugen. Doch auch bei bereits bestehender Erkrankung ist es wichtig, eventuell zu hohe Blutfette zu senken, um das Risiko für Folgeerkrankungen wie z. B. einen Herzinfarkt zu reduzieren. In der Regel werden hierfür Statine eingesetzt, doch auch Ingwer wird eine blutfettsenkende Wirkung nachgesagt. Wissenschaftler aus dem Iran verschafften sich nun einen Überblick über die derzeitige Datenlage bezüglich des Einflusses von Ingwer auf die Blutfettwerte.

Forscher fassten die Ergebnisse von mehreren Studien zusammen

Die Wissenschaftler suchten zu diesem Zweck in verschiedenen internationalen Datenbanken nach Studien, die bei Erwachsenen die Wirkung von einer Nahrungsergänzung mit Ingwer auf verschiedene Blutfettwerte untersucht haben. Zu diesen Blutfettwerten zählten die Triglycerid-Werte, die Gesamtcholesterinwerte, die LDL (low density lipoprotein)-Cholesterinwerte (das sogenannte „schlechte“ Cholesterin) und die HDL (high density lipoprotein)-Cholesterinwerte (das sogenannte „gute“ Cholesterin). Die Wissenschaftler wurden fündig. Sie fanden 12 Studien, die ihren Ansprüchen genügten und die Daten von 586 Teilnehmern beinhalteten. Die Wissenschaftler fassten die Ergebnisse dieser Studien zusammen und werteten sie neu aus.

Schweinebauch mit Erbsendumpling und Ingwer

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Gesunde Walnüsse

Weitere LMU-Studie belegt, dass regelmäßiger Verzehr von Walnüssen sich auch günstig auf das Mikrobiom auswirkt

Durch regelmäßigen Walnussverzehr (täglich 43gr über 8 Wochen) verbessert sich nicht nur der Cholesterinspiegel im Blut, sondern auch die Darmflora. Dies ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Parhofer. Bereits in den vergangenen Jahren wurde in Studien gezeigt, dass regelmäßiger Walnussverzehr zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin) führt. Nun folgt die Erkenntnis über die positiven Folgen für das Mikrobiom.

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Rapsöl

Rapsöl verbessert im Vergleich zu Olivenöl die Cholesterin- und
Leberwerte übergewichtiger Männer

Wie eine Pilotstudie unter Leitung des Deutschen
Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt, verbessert der
tägliche Konsum von 50 g Rapsöl im Vergleich zu Olivenöl in einem
Untersuchungszeitraum von vier Wochen den Cholesterinspiegel sowie die
Leberwerte übergewichtiger Männer. Zudem fand das Team um die Mediziner
Michael Kruse und Andreas F. H. Pfeiffer vom DIfE Hinweise darauf, dass
die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von
entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe
stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen
entgegenwirkt.

Das Wissenschaftlerteam veröffentlichte seine Ergebnisse nun in der
Fachzeitschrift Molecular Nutrition and Food Research (M. Kruse et al.:
2014; DOI 10.1002/mnfr.201400446). An der Pilotstudie waren auch
Forscher der Universität Hamburg sowie der
Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt.

Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Übergewicht
(Adipositas) mit chronischen Entzündungen einhergeht, die das Risiko für
einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Ebenso leiden
übergewichtige Menschen häufig unter Fettstoffwechselstörungen,
Bluthochdruck und einer Leberverfettung, die zum Beispiel einem
Typ-2-Diabetes oder einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung vorangehen.
Verschiedene Studien lassen dabei annehmen, dass ein hoher Verzehr von
Olivenöl, wie er im Rahmen einer mediterranen Ernährung üblich ist,
diesen Krankheiten vorbeugen kann.

„Da Nordeuropäer Olivenöl nicht in dem hohen Maße verwenden wie
Südeuropäer, wollten wir untersuchen, ob sich heimisches Rapsöl als
Alternative anbietet, da es besonders reich an einfach- aber auch
mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Bisher fehlen Ernährungsstudien,
welche die Wirkung beider Öle direkt miteinander vergleichen“, sagt
Erstautor Michael Kruse.

An der Pilotstudie nahmen 18 übergewichtige Männer* im Alter zwischen
39 und 63 Jahren teil, welche die Mediziner nach dem Zufallsprinzip in
zwei gleichgroße Gruppen aufteilten. Die Studienteilnehmer erhielten für
vier Wochen zu einer ausgewogenen Kost entweder täglich 50 g
raffiniertes Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl (extra virgin), wobei
beide Öle in etwa den gleichen Gehalt an Vitamin E und Polyphenolen**
aufwiesen. Die Teilnehmer sollten die Öle zum Beispiel in Form von
Salatsaucen oder Pesto verzehren.

Nach der vierwöchigen Diätphase hatten die Teilnehmer wie beabsichtigt
weder ab- noch zugenommen. Im Vergleich zur Olivenölgruppe senkte sich
der LDL-Cholesterinspiegel der Männer, die Rapsöl verzehrten, um etwa
0,45 mmol/L. Ebenso verbesserten sich ihre Leberwerte. Zum Beispiel
verminderte sich der Wert für das Enzym Aspartat-Aminotransferase*** um
18 Prozent. Im Nüchternzustand produzierte das Unterhautfettgewebe
dieser Männer zudem deutlich weniger entzündungsförderndes
Interleukin-6, wobei allerdings der Verzehr einer Testmahlzeit
vorübergehend die Synthese dieses Botenstoffs stimulierte.

„Dauerhaft erhöhte Interleukin-6-Spiegel, die oft bei Übergewicht zu
beobachten sind, stehen im Verdacht, eine Insulinunempfindlichkeit der
Körperzellen und Typ-2-Diabetes zu fördern“, erklärt Kruse.
„Deshalb ist es gut, wenn das Fettgewebe nach der vierwöchigen
Diätphase deutlich weniger dieses Botenstoffs synthetisierte als
vorher.“

„Aus anderen Studien wissen wir zudem, dass durch Muskelaktivität, zum
Beispiel durch Sport, der Interleukin-6-Spiegel im Blut vorübergehend
bis um das 100-fache ansteigen kann. Gleichzeitig ist bekannt, dass
körperliche Aktivität Stoffwechselkrankheiten vorbeugt. Daher
vermuten wir, dass der von uns beobachtete akute, aber kurzzeitige
Anstieg der Interleukin-6-Synthese eher eine positive, hormetische****
Wirkung hat“, so Pfeiffer, der die Abteilung Klinische Ernährung am
DIfE leitet. „Zusammenfassend weisen unsere Ergebnisse darauf hin, dass
der tägliche Verzehr von 50 g Rapsöl dazu beitragen kann, bei
übergewichtigen Männern die Leber- und Cholesterinwerte zu
verbessern. Weitere Studien mit weitaus größeren Probandenzahlen sind
jedoch notwendig, um die von uns beobachteten Effekte genauer zu
untersuchen.“

Hintergrundinformation:
* Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des
Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Er
berechnet sich, indem man das Körpergewicht (gemessen in Kilogramm)
durch das Quadrat der Körperlänge (gemessen in Meter) teilt [kg/m2]. Die
Teilnehmer der Pilotstudie wiesen einen BMI zwischen 27 und 35 auf. Eine
Person mit einem BMI über 25 gilt als übergewichtig, eine mit einem BMI
über 30 als adipös (fettsüchtig).

** Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zu den sekundären
Pflanzenstoffen gezählt werden. Viele Polyphenole gelten als
gesundheitsfördernd.

*** In der Labordiagnostik wird die Aktivität des Enzyms
Aspartat-Aminotransferase aus dem Plasma oder dem Serum bestimmt, um
abzuklären, ob eine Leber- oder Gallenwegserkrankung vorliegt. Erhöhte
Enzym-Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Leber- oder
Skelettmuskelerkrankung bzw. eines Herzinfarktes. Starke Erhöhungen
findet man bei allen entzündlichen Lebererkrankungen sowie bei toxischen
Leberschädigungen (z. B. durch Pilzgifte). Unter einer
Antibiotika-Therapie sind oft auch bei sonst Gesunden die
Aspartat-Aminotransferase-Werte erhöht. Nach Therapieende sinken die
Spiegel wieder auf Normalwerte (Quelle: Wikipedia).

**** Hormesis (griech.: „Anregung, Anstoß“, engl.: adaptive response)
ist die schon von Paracelsus formulierte Hypothese, dass geringe Dosen
schädlicher oder giftiger Substanzen eine positive Wirkung auf den
Organismus haben können. Sie wird heute in der Definition weiter
gefasst. Bei medizinisch wirksamen Substanzen ist ein solcher
dosisabhängiger Umkehreffekt (hormetischer Effekt) gut nachweisbar
(Quelle: Wikipedia).

Das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ macht cholesterinbewusste Ernährung leichter

Diätexperte Sven-David Müller hat das kaum Cholesterin Kochbuch herausgegeben. Die Rezepte wirken als Cholesterinkiller und machen sogar Medikamente überflüssig. Jeder sollte zweimal jährlich sein Cholesterin prüfen – z. B. mit dem CholesterinCHECK.

Ein hoher Cholesterinspiegel ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung und muss daher medikamentös behandelt werden, so die allgemeine Meinung. Während der erste Punkt unbestreitbar richtig ist, sollte die Einnahme von Medikamenten überdacht werden. Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, langfristig cholesterinbewusst zu leben und auf natürliche Weise den Cholesterinspiegel zu senken und niedrig zu halten, zeigt das kürzlich erschienene „Kaum Cholesterin Kochbuch“ von Diätexperte Sven-David Müller. Der Autor stellt nicht nur gesunde, leckere und leicht in den Alltag zu integrierende Rezepte vor, informiert auch über das Thema Cholesterin. So kann der Leser nicht nur leicht verstehen, was es mit dem Cholesterin auf sich hat, sondern er hat auch gleich das richtige Werkzeug in der Hand, um den Cholesterinspiegel innerhalb von vier bis acht Wochen um bis zu 30 Prozent zu senken.

Cholesterin: Immer lebensnotwendig und manchmal lebensbedrohend
Cholesterin ist kein ausschließlich gefährlicher Stoff, sondern ein lebensnotwendiger Bau- und Produktionsstoff für viele Körperfunktionen. Da der Organismus des Menschen Cholesterin selbst herstellt und wir es mit unserer Nahrung noch zusätzlich aufnehmen, kann ein Übermaß entstehen. Außerdem ist Cholesterin nicht gleich Cholesterin: Es muss zwischen gutem HDL-Cholesterin und schlechtem LDL-Cholesterin unterschieden werden. Die Differenzierung gilt es auch zu messen und das Ergebnis korrekt zu interpretieren. Mit dem CholesterinCHECK gibt es einen Schnelltest, der in wenigen Minuten selbst zuhause durchgeführt werden kann und der eine zuverlässige Auskunft über die Cholesterinwerte gibt. Neben einer ausführlichen Erläuterung zur Funktion und Wirkungsweise des Cholesterins bietet das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ eine Darstellung der häufigsten Folgeerkrankungen eines zu hohen Cholesterinspiegels wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt. „Das Kaum Cholesterin Kochbuch“ gibt Betroffenen und gesundheitsbewussten Menschen einen sachlichen Einblick in das Thema Cholesterin und Tipps zur angepassten Ernährungsweise. Trotzdem ist das Buch, das vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (www.dkgd.de) empfohlen wird, kein nüchternes Sachbuch, sondern in erster Linie ein Ratgeberkochbuch.

Nahrung fürs Herz
Die vorgestellten Rezepte sind vielfältig, für jeden und jede Situation ist etwas dabei. In vier verschiedenen Rubriken werden Rezepte für jede Tageszeit präsentiert, die nicht nur den Cholesterinwert senken sondern auch den Bedürfnissen des Körpers angepasst sind. In der Rubrik „vitale Frühstücke“ findet sich eine abwechslungsreiche Sammlung von kalorienarmen und gleichzeitig vitamin- und mineralstoffreichen Rezepten, die schon beim Start in den Tag den Anstieg des Cholesterinspiegels stoppen. Die „herzhaften Mittagessen“ stehen den Frühstücksvorschlägen an Kreativität in nichts nach. Sie bieten Ideen für vegetarische, ballaststoffreiche Gerichte, die nicht nur eine frische Alternative zu Fertigprodukten sind sondern gleichzeitig Herz und Gefäße schonen. Um einen gesundheits- und vor allem cholesterinbewussten Tag zu beenden, kann man mit Genuss auf eines der vielen Rezepte für Salat oder andere „leichte Abendessen“ zurückgreifen. Auch auf Snacks muss nicht verzichtet werden. In der abschließenden Rezeptsammlung „Süße Köstlichkeiten für zwischendurch“ zeigt der Autor, dass es nicht der Schokoriegel oder die Sahnetorte sein muss. Mit Obst, Gemüse und anderen frischen Zutaten lässt sich schnell eine herzgesunde Alternative zubereiten. Für alle Rezepte gibt es eine genaue Analyse der Nährstoffe sowie Informationen zu deren Nutzen und Wirkung. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.cholesterincheck.com

Das Kaum Cholesterin Kochbuch

Der Cholesterinspiegel lässt sich ohne Medikamente deutlich senken

Durch eine Ernährungsumstellung lässt sich der Cholesterinspiegel um bis zu 30 Prozent senken, betont Sven-David Müller, M.Sc., bei der Vorstellung seines „Kaum Cholesterin Kochbuch“ in der Universitätsstadt Marburg an der Lahn. Das Ratgeberkochbuch enthält ein Anti-Cholesterinprogramm mit dem es in vier bis acht Wochen gelingt, die Cholesterinwerte zu normalisieren. Und das ohne Medikamente, die von Ärzten oft zu leichtfertig verordnet werden. Die Rezepte sind für jung und alt bestens geeignet und zeichnen sich durch eine hohe Alltagstauglichkeit aus.

Ernährungsumstellung ist Lipidsenkern oft überlegen

Die moderne Arzneimittelgesellschaft unterschätzt den Wert von diätetischen Maßnahmen, doch Studien beweisen, dass eine gezielte Ernährungsumstellung Lipidsenkern oft überlegen ist. 60 Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter erhöhten Blutfettwerten.

An eine Einführung in die Ernährungstherapie zur Senkung krankhaft veränderter Blutfettwerte mit vielen Tipps und Tricks schließt sich ein reich bebilderter Rezeptteil an. Für gesunde Blutfettwerte ist es wichtig, eine moderate Fettzufuhr zu erreichen. Dabei ist es wichtig, ausreichend mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen und die Zufuhr gesättigter Fettsäuren sowie Transfettsäuren auf ein Minimum zu beschränken. Wie das funktioniert zeigt der Autor mit kreativen Rezepten. Aber der Autor verrät auch, warum bestimmte Ballaststoffe wie Pektin, Guar oder Plantago ovata Samenschalen den Cholesterinspiegel deutlich senken. Daneben haben auch Pflanzensterine einen deutlichen Effekt auf das LDL.

Regelmäßige Cholesterinmessung ist wichtig

Um einen Überblick über die Herz-Gefäß-Gesundheit zu erlangen und den Effekt einer Ernährungsumstellung einschätzen zu können, ist es erforderlich, den Cholesterinspiegel vierteljährlich zu überprüfen. Aber eine Cholesterinspiegel-Messung kann wertlos sein, wenn nur das Gesamtcholesterin bestimmt wird, betont Müller. Es ist notwendig, den Wert für das gefäßschädliche LDL und das gesunde HDL zu testen. Inzwischen gibt es Schnelltests wie den CholesterinCHECK für Gesamtcholesterin, HDL und LDL rezeptfrei in der Apotheke. Es darf nicht vergessen werden, dass Veränderungen des Cholesterinspiegels der Hauptrisikofaktor für den Herzinfarkt sind.

HDL rauf und LDL runter

Wer richtig isst und trinkt sowie reichlich Bewegung in sein Leben bringt, verhält sich nach dem Motto „HDL rauf und LDL runter hält Herz und Gefäße munter“. Das HDL schützt die Arterien vor der gefährlichen Verkalkung. Das LDL hingegen fördert die Arteriosklerose. Sven-David Müller interviewt den renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis aus München zum Risikofaktor Cholesterin. Einerseits ist Cholesterin für den Menschen lebenswichtig und andererseits kann es zur Gefahr für Herz und Gefäße werden. Im Anhang bietet das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ viele hilfreiche Adressen, Linktipps und Buchempfehlungen.

Diätexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller

Medizinjournalist Sven-David Müller (41) ist in Marburg an der Lahn tätig und lebt in Niederweimar. Er gehört zu den bekanntesten Ernährungs- und Diätratgeber-Autoren im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet 140 Titel in neun Sprachen von ihm. Sven-David Müller, M.Sc., ist staatlich anerkannter Diätassistent, Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft und hat nutritive Medizin studiert. Er ist vielen Menschen aus Funk und Fernsehen sowie als „Fit for fun“-Experte bekannt. Das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ wird vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. empfohlen. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel und bei Amazon erhältlich. Bibliografische Daten:

Das Kaum Cholesterin Kochbuch
Sven-David Müller
Mainz Verlag, Aachen

Fett und Cholesterin nur von Natur aus gut

Neue Broschüre zu hohen Cholesterinwerten erhältlich

Alten Vorurteilen zum Trotz erhöhen Fette sowie Cholesterin aus natürlichen Lebensmitteln nicht den Cholesterinspiegel im Blut, sondern wirken teilweise schützend auf die Blutgefäße. Erst im Zuge industrieller Verarbeitungsprozesse erhalten diese ihr gefäßschädigendes Potenzial.

Hohe Cholesterinwerte sind im Alter eher die Regel als die Ausnahme und nicht zwangsläufig mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Gesellen sich allerdings weitere Risikofaktoren wie ein hoher Blutdruck, ein erhöhter Blutzuckerspiegel, Übergewicht und wenig Bewegung hinzu, sind diese ernst zu nehmen. Um den Cholesterinspiegel in den Griff zu bekommen, spielen nicht nur Medikamente sondern auch entsprechende Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. Doch trotz intensiver Aufklärung seitens Ernährungsfachkräften und Medien geistert in den Köpfen vieler Patienten immer noch das Vorurteil, durch das Meiden von Fett und Cholesterin hohe Cholesterinwerte senken zu können.

Cholesterinreiche Lebensmittel wie Eier oder Butter vom Speiseplan zu verbannen erzielt selten eine Verbesserung, wie wissenschaftliche Berichte der letzten Jahre belegen. Auch Fette generell einzusparen bringt häufig nicht den gewünschten Erfolg. Um die oftmals erforderliche Ernährungsumstellung nicht durch den faden Geschmack fettarmer Speisen zu erschweren, sollte stattdessen das Augenmerk auf der Fettqualität liegen. Ungesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Speiseölen wie Raps- und Olivenöl vorkommen, helfen den Cholesterinwert zu senken. Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Seefisch, Nüssen und einigen Pflanzenölen enthalten sind, wirken darüber hinaus entzündungshemmend und schützen die Blutgefäße. Aber auch die früher kritisch betrachteten gesättigten Fettsäuren sind mittlerweile rehabilitiert, so dass ab und an etwas Butter oder ein Stück hochwertiges Fleisch kein Problem darstellt.

Völlig freizusprechen sind Fette und Cholesterin vom Vorwurf der gesundheitsschädlichen Wirkung dennoch nicht. Während diese in natürlichen Lebensmitteln weitgehend harmlos sind, können industrielle Verarbeitungsprozesse diese in bedenklicher Weise verändern. Kekse, Schokoglasuren, frittierte Waren oder minderwertige Margarinen enthalten industriell gehärtete Pflanzenöle. Aus deren ursprünglich cholesterinsenkenden ungesättigten Fettsäuren entstehen während des Härtungsprozesses teilweise Transfettsäuren, deren cholesterinsteigernde Wirkung seit längerem bekannt ist. Beim Trocknungsprozess von Milch und Eiern, um beispielsweise haltbares Vollei- oder Milchpulver für Back- und Süßwaren herzustellen, wird Cholesterin teilweise oxidiert. Dieses chemisch veränderte Cholesterin kann im Gegensatz zur natürlichen Form die Blutgefäße schädigen.

Mehr Informationen dazu, wie Nahrungsmittel und einzelne Nährstoffe sich auf den Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken, erfahren Sie in der Broschüre „Was tun bei hohen Cholesterinwerten?“, die ab sofort für 4,40 Euro zuzüglich Versand im Medienshop unter www.fet-ev.eu und unter info@fet-ev.eu erhältlich ist.

60 Prozent der Bevölkerung haben zu viel Cholesterin im Blut

Butter-Stollen, Fettgebackenes und Gänsebraten gehören zur Weihnachtszeit aber diese Fettbomben führen bei vielen Menschen zu einer Erhöhung der Blutfettwerte. In Deutschland haben mindestens 60 Prozent der Menschen erhöhte Cholesterinwerte. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Cholesterinspiegel geschlechts- und altersabhängig ist. Scheinbar hängen auch BMI und/oder Fettverteilungsmuster mit dem Cholesterinspiegel zusammen. Mit zunehmendem Alter nimmt der Cholesterinspiegel zu. Jüngere Frauen haben in der Regel einen niedrigeren Cholesterinspiegel als gleichaltrige Männer. Mit steigendem Alter gleicht sich dieser Unterschied jedoch aus und ältere Frauen haben im Mittel einen höheren Cholesterinspiegel als ältere Männer. Ein Sonderfall ist die Schwangerschaft, denn in dieser Phase ist bei Frauen der Cholesterinspiegel (deutlich) erhöht. Bei einer massiven Gewichtsreduktion oder auch beim Fasten (Nulldiät) kann der Cholesterinspiegel kurzfristig ansteigen. Aber neben der Höhe des Gesamtcholesterinspiegels spielt das Verhältnis von LDL zu HDL eine entscheidende Rolle. Nur wer neben dem Gesamtcholesterin auch seinen HDL- und LDL-Spiegel kennt, kann sein Herz-Gefäß-Risiko richtig einschätzen. Während medizinische Selbsttests in den USA schon seit Jahren Gang und Gäbe sind, kommen in Deutschland solche Selbstdiagnostika langsam in Mode. Schwangerschaftstests gibt es heute in jeder Apotheke und seit einigen Monaten auch den Cholesterin-Selbsttest CholesterinCHECK von der Marburger NanoRepro AG. Medizinjournalist Sven-David Müller (SDM) hat den Leiter des Wissenschaftlichen Beirates der NanoRepro AG Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis zum Thema Cholesterin und Cholesterin-Selbsttests befragt.

SDM: Immer wieder hört man vom „Risikofaktor“ Cholesterin. Ist Cholesterin denn wirklich gefährlich für unsere Gesundheit?

Professor de Angelis: Wie in den meisten Fällen ist es auch bei Cholesterin so, dass es nur in Maßen gesund ist. Da unser Körper aber ohne das Blutfett nicht richtig funktionieren würde, sollte man es auch nicht als Gefahr pauschalisieren. Zudem müssen Sie immer zwischen Gesamtcholesterin und dem sogenannten guten und schlechten Cholesterin unterscheiden- nicht immer sind hohe Wert gleichzusetzen mit einer Bedrohung für unsere Gesundheit.

SDM: Wozu benötigt unser Körper Cholesterin?

Professor de Angelis: Cholesterin erfüllt im menschlichen Körper verschiedene Aufgaben und ist daher sehr wichtig. Beispielsweise setzt der Körper Cholesterin für die Produktion von Vitamin D (wichtig für den Knochenaufbau) ein, es ist Bestandteil der Zellmembran und dient als Transportmolekül.

SDM: Und was versteht man unter den Begriffen gutes und schlechtes Cholesterin?

Professor de Angelis: Soll der Cholesterinspiegel bestimmt werden, werden die drei wichtigen Parameter Gesamtcholesterin, HDL („gutes Cholesterin“) und LDL („schlechtes Cholesterin“) gemessen. Der Gesamtcholesterinwert ist zwar eine gute Ausgangsbasis, aber nicht aussagekräftig genug, um beispielsweise das Herz-Kreislauf-Risiko einschätzen zu können. Das gute HDL übernimmt die Aufgabe, Cholesterin weg von den Gefäßen und hin zur Leber zu transportieren, wo es dann abgebaut werden kann. Das schlechte Cholesterin hingegen füllt die Gefäße mit Cholesterin und sorgt so für ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko. Ideal wäre also ein möglichst hoher HDL- und ein geringer LDL-Wert. „HDL rauf und LDL runter!“ lautet die Devise.

SDM: Wie viele Bundesbürger sind von zu hohen Cholesterinwerten betroffen?

Professor de Angelis: Bei mehr als 60 Prozent liegen die Werte des Gesamtcholesterins über 200 mg/dl. Schätzungsweise jeder dritte Deutsche hat einen deutlich erhöhten Cholesterinspiegel. Die meisten wissen das allerdings nicht. Ausgelöst wird ein zu hoher Cholesterinspiegel oftmals durch falsche Ernährung. Heute muss es meist schnell gehen, so dass wir häufig zu sehr fetthaltigem Essen greifen. Ernähren wir uns über längere Zeit sehr ungesund, füllen sich die Arterien mit Cholesterin und verengen. In der Folge kann es zu Arteriosklerose oder gar einem Herz-Infarkt kommen.

SDM: Also sollten wir alle unseren Cholesterinspiegel mehrmals im Jahr prüfen?

Professor de Angelis: Die regelmäßige Kontrolle des Cholesterins ist durchaus wichtig. Ihre persönlichen Werte können Sie beispielsweise mit einem Schnelltest wie CholesterinCHECK innerhalb weniger Minuten zuhause ermitteln.

SDM: Worin sehen Sie die Vorteile eines solchen Tests?

Professor de Angelis: Die Testdurchführung beträgt maximal 10 Minuten, Sie haben somit die Ergebnisse schnell vorliegen. Durch das einfache Anwendungsprinzip kann jeder den Test bequem zuhause machen. Klarer Vorteil des Tests ist außerdem die gleichzeitige Bestimmung der Werte Gesamtcholesterin, HDL und LDL.

SDM: Wie oft sollte man den Cholesterinspiegel überprüfen?

Professor de Angelis: Das kommt auf die gesundheitliche Verfassung der jeweiligen Person und die Zusammenstellung weiterer Risikofaktoren an. Generell sollten alle Frauen ab 45 Jahren und Männer ab 35 Jahren Ihren Cholesterinspiegel prüfen. Menschen, die in die sogenannten Risikogruppen fallen wie Raucher, Diabetiker, Übergewichtige oder Menschen mit hohem Blutdruck, sollten ihren Cholesterinspiegel bereits mit 20 Jahren kennen und prüfen. Sobald jemand weiß, dass seine Cholesterinwerte zu hoch sind, sollten die Ernährung und die Lebensumstände umgestellt werden. Gleiches gilt bei zu niedrigen Werten, denn auch sie können auf ernste Erkrankungen hinweisen. Dann empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle 3 bis 4 Mal pro Jahr. Hier ist natürlich ein Schnelltest wie CholesterinCHECK hilfreich- vor allem, wenn man prüfen möchte, inwieweit die Ernährungsumstellung und sportliche Aktivität und Bewegung bereits geholfen haben. Ein Arztbesuch ist dann für Anamnese und die richtige Behandlung wichtig.

SDM: Kann ich einen hohen Cholesterinspiegel bemerken?

Professor de Angelis: Erhöhte Cholesterinwerte bemerkt man meist erst dann, wenn es schon fast zu spät ist- beispielsweise im Rahmen einer Diagnose wie Arteriosklerose. Zu hohes Cholesterin löst keine Beschwerden wie Schmerzen oder Übelkeit aus; das macht es umso gefährlicher und einen Selbsttest wie CholesterinCHECK umso sinnvoller.

Wer seinen Cholesterinspiegel optimieren möchte, sollte sein Ernährungsverhalten umstellen, mehr Bewegung in den Alltag bringen und regelmäßig Ausdauersport betreiben. Diese cholesterinbewusste Lebensweise ist in der Lage, das LDL zu senken und das HDL anzuheben. Damit sinkt das Herzinfarktrisiko entscheidend. Der Konsum von Hühnereiern erhöht den Cholesterinspiegel nicht. Das im Eidotter enthaltene Lecithin senkt sogar den Cholesterinspiegel. Die idealen Speisefette zur Senkung des LDL-Wertes sind Raps-, Lein- und Nussöl sowie Diätmargarine und Spezialmargarine mit Phytosterinen. Butter und Olivenöl sind im Rahmen der Ernährungstherapie von Fettstoffwechselstörungen ungeeignet, da sie zu viel gesättigte Fettsäuren und zu wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Das B-Vitamin Niacin ist in der Lage, das HDL deutlich zu erhöhen. Das LDL kann durch wasserlösliche Ballaststoffe (Pektin, Guar und Plantago ovata Samenschalen) gesenkt werden. Die Cholesterinwerte reagieren nicht rasch auf eine Therapie und daher sollte erst nach einigen Wochen der Effekt einer Ernährungstherapie überprüft werden. Wer seinen Cholesterin-Spiegel bequem zuhause selbst messen möchte, kann dies beispielsweise mit dem CholesterinCHECK von der NanoRepro AG tun. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von innovativen Selbsttests spezialisiert. Der CholesterinCHECK ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Der CholesterinCHECK bestimmt das Gesamtcholesterin und das HDL. Mit diesen beiden Werten lässt sich auch das LDL berechnen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten unter www.cholesterincheck.com

Freispruch für das Osterei

Der Mythos von der cholesterinerhöhenden Wirkung von Eiern

Das Osterfest steht unmittelbar bevor. Schon am zweiten April feiern die Christen Karfreitag. Damit beginnt für viele Menschen die Zeit, in der sie mehr hart gekochte Hühnereier an einem Wochenende essen als zu jeder anderen Zeit des Jahres. Doch Eier gelten allgemein als regelrechte Cholesterinbomben. Völlig zu unrecht, weiß Ernährungsexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal imedo.de. Denn Eier sind wichtige Nährstofflieferanten und beeinflussen den Cholesterinspiegel kaum.

Fettsäuren im Hühnerei
Ein hoher Fettanteil in Speisen kann den Cholesterinspiegel ansteigen lassen. Fett besteht aus drei Arten von Fettsäuren: gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten. Verantwortlich für ein Ansteigen des Cholesterins im Blut sind vor allem gesättigte Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die Aufnahme gesättigter Fettsäuren zu reduzieren und die von ungesättigten Fettsäuren gleichzeitig zu erhöhen. Der Fettanteil eines Hühnereis besteht zu 28 Prozent aus gesättigten, zu 42 Prozent aus einfach ungesättigten und zu 14 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Damit entspricht das Ei den Empfehlungen der DGE hinsichtlich der Fettsäureverteilung. Das Lecithin aus dem Dotter senkt sogar den Cholesterinspiegel und verschiedene Studien beweisen diesen Effekt, informiert Müller.

Eier enthalten wichtige Nährstoffe
Aber das Ei hat noch mehr zu bieten: Es enthält biologisch hochwertiges Eiweiß, das reich an Aminosäuren ist. Der menschliche Organismus baut Aminosäuren in körpereigenes Eiweiß um, dem wichtigsten Bestandteil der Körpersubstanz. Weiterhin sind in Hühnereiern neben fettlöslichen Vitaminen auch wasserlösliche Vitamine wie Vitamin B12, Folsäure und wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Zink enthalten. Eier sind durch ihre reichhaltigen Inhaltsstoffe sehr hochwertige Nahrungsmittel. Außerdem schmecken sie einfach gut und gehören eben zum Osterfest.

Die imedo-Gesundheitsnews geben Informationen und Tipps zur Ernährung (http://gesundheitsnews.imedo.de/rubrik/fitness-und-sport/ernaehrung).

Arla Kærgården kaufen und die Sonntagszeitung gratis bekommen

Arla Kærgårdenmacht Schlagzeilen

Arla Kærgården sorgt in vielen Haushalten für gute Nachrichten am
Frühstückstisch. Das Zusammenspiel von Butter und Rapsöl macht das
besondere Etwas der beliebten Marke aus – die gekühlte Streichfähigkeit und
den feinen Buttergeschmack. Nun macht Arla Kærgården mit einer
ungewöhnlichen Kooperation Schlagzeilen: Drei Gratis-Ausgaben der WELT
am SONNTAG tragen zum perfekten Sonntagsfrühstück bei. Die Aktion startet
im Januar 2010.

Mit Arla Kærgården läuft es beim Frühstück
immer wie geschmiert: Die Mischung aus bester Butter und einem Schuss gesundem
Rapsöl lässt sich direkt aus dem Kühlschrank spielend leicht aufs Brot streichen. Der
wunderbar feine Buttergeschmack ist für jeden Genießer ein kulinarisches Erlebnis.
Um das Sonntagsfrühstück perfekt abzurunden, setzt Arla Kærgården eine
Kooperation der ganz besonderen Art um.

Fünf Millionen Aktionspackungen
Der Kauf von einer Arla Kærgården Aktionspackung beschert den Verbrauchern drei
Gratis-Ausgaben der hochwertigen Sonntagszeitung. Über einen persönlichen Code
in der Packung können diese telefonisch oder per Internet bestellt werden. Die
Lieferung erfolgt frei Haus. Nach Erhalt der drei Ausgaben endet die Zustellung
automatisch, es besteht kein Kündigungszwang. Die Bestellcodes finden sich im
ersten Quartal 2010 auf fünf Millionen Aktionspackungen, sie können bis Ende Mai
2010 eingelöst werden.

Gute Nachrichten: natürlich, lecker und gesund
Dank der ausgesuchten natürlichen Zutaten schmeckt Arla Kærgården so lecker.
Frischer Rahm sorgt für den unnachahmlichen Buttergeschmack. Das zugefügte
Rapsöl ist besonders reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Sie
sollen sich positiv auf den Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit auswirken und
das Immunsystem stärken. Dank des Rapsöls enthält Arla Kærgården 30 Prozent
weniger Cholesterin als reine Butter. Gleichzeitig liefert der Butteranteil die wichtigen
Vitamine A, D und E. Künstliche Aroma- und Konservierungsstoffe sowie
Emulgatoren kommen Arla Kærgården nicht aufs Brot.

Cholesterin

Cholesterin – Nahrungsmittelindustrie steckt Schaf in Wolfspelz

Noch immer verteufelt die DGE Eier als Cholesterinbomben, die unsere Blutgefäße verstopfen. Unberechtigt, denn die wahren Übeltäter verstecken sich eher in industriell hergestellten Nahrungsmitteln.

„Cholesterin im Essen erhöht den Cholesterinspiegel im Blut“ klingt zugegeben logisch, doch so einfach funktioniert unser Körper (glücklicherweise) nicht. Mussten wir noch vor ein paar Jahren auf Anraten der Mediziner auf unser Frühstücksei verzichten, können wir dank neuerer Untersuchungen heute getrost eins am Tag essen. Denn die kleinen Nährstoffpakete enthalten neben wertvollem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen auch Lecithin, welches die Aufnahme des Cholesterins im Darm blockiert. Bei den meisten Menschen drosselt der Körper zudem die eigene Produktion, wenn das Essen ausreichende Mengen enthält. Nur bei etwa 15 bis 20 Prozent ist der Cholesterinstoffwechsel genetisch bedingt gestört, so dass hier in der Tat eine Cholesterinbeschränkung und Medikamente nötig sind.

Cholesterin ist lebensnotwendig für den Körper. Ohne dieses würden unsere Zellen auseinanderfallen und uns wichtige Hormone fehlen. Fettlösliche Vitamine sowie Fett könnten wir nicht aufnehmen. Erst wenn Cholesterin oxidiert, verfremdet es derart, dass es leicht in Gefäßwände eindringt, dort das Immunsystem auf den Plan ruft und Kalkablagerungen begünstigt. Hierdurch verengen sich die Blutgefäße mit der Zeit, so dass Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten können.

Der Körper selbst kann die Oxidation mit Hilfe von Antioxidantien zwar teilweise im Zaum halten. Doch gegen bereits oxidiertes Cholesterin aus Nahrungsmitteln ist er kaum gewappnet. Viele industriell hergestellte Produkte enthalten statt frischer Zutaten heute sprühgetrocknete Pulver. Für diese werden Eier, Milch, Sahne oder Molke in einem heißen Luftstrom vernebelt und so getrocknet.
Dabei bieten die kleinen Tröpfchen eine große Angriffsfläche für Luftsauerstoff, in dessen Folge Cholesterin sehr leicht oxidiert. So finden sich hier 150 bis 200-fach höhere Gehalte als im naturbelassenen Rohstoff. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich, denn viele milch- und eihaltigen Industrienahrungsmittel wie Milchschokolade, Eiscreme, Pudding- und Soßenpulver, Nudeln, Instantbabynahrung, Süß- sowie Backwaren enthalten derartige Pulver. ähnlich verhält es sich mit Sprühfetten, die in zahlreichen Fertigmenüs zum Einsatz kommen.

Einige verarbeitete Produkte enthalten zudem nicht nur oxidiertes Cholesterin, sondern häufig auch Transfettsäuren. Diese entstehen bei der Härtung von Pflanzenfett und wirken sich nachteilig auf die Cholesterinwerte im Blut aus. So sollten besonders Schokokekse, Schokobonbons, glasierte Backwaren, Cremeeis und viele Fertiggerichte gleich aus zwei Gründen im Supermarktregal stehen bleiben.