Galgant

Ein Aromenfeuerwerk für die Küche

Ingwer ist beliebt und inzwischen in jeder Gemüseabteilung
zu finden. Seinen „kleinen Bruder“, den Galgant, muss man dagegen
suchen. Dabei überzeugt das Gewürz durch eine einzigartige
Kombination an Aromen, von fruchtig-frisch bis leicht zitronig,
gleichzeitig aber auch pfeffrig-scharf und herb.

Der „Thai-Ingwer“ wird häufig in der thailändischen Küche
eingesetzt, um Suppen, Currypasten und Gerichte aus dem Wok zu
verfeinern. Galgant harmoniert sehr gut zu Kokosmilch und Knoblauch
und gibt Geflügel und Fisch eine frische Note. Für das indonesische
Reisgericht „Nasi Goreng“ ist sein Aroma unverzichtbar. Im
Mittelalter diente Galgant in Deutschland als Pfefferersatz. Die
Benediktinerin Hildegard von Bingen war von seiner Heilkraft
überzeugt und empfahl das „Gewürz des Lebens“ als Mittel gegen
Herz- und Magen-Darm-Beschwerden. Bei Erkältungen und Fieber kann ein
Galgant-Tee helfen, die Abwehrkräfte zu steigern.

In Deutschland sind zwei Arten erhältlich, die zur Familie der
Ingwergewächse gehören und eng miteinander verwandt sind: der milde
„Große Galgant“ (/Alpinia galanga/) und der etwas schärfere
„Kleine Galgant“ (/Alpinia officinarum/). Die Pflanzen wachsen
krautig mit großen Laubblättern und weißen Blüten. Unter der Erde
werden sogenannte Rhizome gebildet, die bis zu ein Meter lang und zwei
Zentimeter breit werden können. Das sind übrigens keine Wurzeln,
sondern unterirdische Sprosse. Optisch sehen sie dem Ingwer ähnlich,
haben aber eine durchscheinende Haut und dunkle Ringe.

Der Galgant hat seine Heimat in China und Thailand. Während der
„Große Galgant“ inzwischen in ganz Südostasien verbreitet ist,
wird der „Kleine Galgant“ fast nur in Malaysia, Singapur und
Indonesien verwendet. Die Anbauregionen liegen in den Tropen
Indochinas, Thailands, Malaysias und Indonesiens. Nach mehreren
Monaten Wachstum gräbt man die Rhizome aus und schneidet sie in
wenige Zentimeter lange Stücke. So kommen sie frisch, aber auch
eingelegt oder getrocknet in Scheiben und als Pulver in den Handel.

Im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten wird meist der
„Große Galgant“ angeboten. Frischware hält sich, in Folie
verpackt, im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Wochen.
Galgant wird geschält und dann in Scheiben geschnitten, gehackt oder
gerieben. Die getrockneten Scheiben lässt man eine halbe Stunde vor
der Verwendung in heißem Wasser einweichen. Vor dem Servieren werden
sie wieder entfernt.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Benjamin März

Auf kulinarischer Reise mit Sternekoch Benjamin März auf der AIDADiva – ab 499 Euro p.P. – 8 Tage von Sharm-el-Sheik nach Mallorca – 30.03.2015 bis 07.04.2015

Benjamin März zählt mit nur 25 Jahren zu den jüngsten Sterneköchen Deutschlands. In seinem Hotel-Restaurant Rose in Bietigheim-Bissingen stehen wenige, hochwertige Produkte im Mittelpunkt seiner fantasievollen Kreationen. Denn obwohl sich der Küchenchef von Gewürzen und Produkten aus der ganzen Welt inspirieren lässt, zaubert er geschmackliche Abwechslung vor allem durch unterschiedliche Arten der Zubereitung.

Die einzigartigen Kreationen für Auge und Geschmack werden abgerundet durch die Kunst, das feine Erlebnis im Mund mit der Auswahl des richtigen Weines zu unterstreichen. Sommelier und Herr über den exquisiten Weinkeller des Restaurants ist Christian März, Bruder und Geschäftspartner des Sternekochs. Gemeinsam übernahmen sie 2013 das elterliche Unternehmen und arbeiten mit großem Fleiß und treffsicherer Experimentierfreude an ihrem Ziel, eines der besten Hotels und Restaurants der Region zu führen.

Erleben Sie an Bord von AIDAdiva mit den Gebrüdern März und dem AIDA Chefkoch Günther Kroack wie Tradition und Moderne, Regionalität und Weltoffenheit mit viel Leidenschaft zu einer geschmacklichen Einheit verschmelzen. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich in der exklusiven Atmosphäre des Rossini-Restaurants mit ausgezeichneten Gaumenfreuden verwöhnen. Oder lernen Sie direkt von den Profis, was ihre wunderbare Kochkunst so einzigartig macht.

http://www.aida.de/kreuzfahrt/angebote-buchen

Nobu @RiveGauche

Nobuyuki Matsuhisas Team vom 7. bis 15. Dezember 2012 in Zürich – Das 6-Gang Tasting-Menu kostet CHF 160.00 pro Person

Von 7. bis 15. Dezember 2012 verwandelt sich das Trendrestaurant Rive Gauche des 5-Sterne Traditionshotels Baur au Lac in ein „Nobu Matsuhisa“ Restaurant. Nach dem grossen Erfolg der letzen Jahre findet ein weiteres kulinarisches Gastspiel des Köcheteams aus dem „Nobu“ Restaurant Matsuhisa Mykonos statt. In der Küche des Zürcher Restaurants bereiten die Köche exklusiv einige der Highlights der japanisch-peruanischen Küche zu, für die Chefkoch „Nobu“ weltweit bekannt geworden ist: z.B. „Black Cod Yuzu Miso Sauce“ (schwarzer Kabeljau mit Miso) und Variationen seines „New Style Sashimi“. Neben dem 6-gängigen Tasting-Menu gibt es auch eine vegetarische Alternative sowie ein spezielles Bar-Menu.

Das erste seiner heute weltberühmten Restaurants eröffnete der Starkoch Nobuyuki Matsuhisa 1994 zusammen mit Schauspieler Robert de Niro in New York. Seine New Style Cuisine überrascht immer wieder mit innovativen Kreationen und einzigartigen Geschmackserlebnissen. Japanische Tradition und Perfektion treffen hier auf lateinamerikanisches Temperament. Seit er das erste Mal mit seinem älteren Bruder ein Sushi Restaurant besuchte, wusste Nobuyuki Matsuhisa, dass seine Zukunft in der Küche liegt.
Nach Aufenthalten in Peru und Argentinien bekamen seine Gerichte einen lateinamerikanischen Einfluss. Heute stehen seine Restaurants weltweit für Glanz und Glamour. Schauspieler, Stars und Sushi-Kenner schätzen die Kochkunst in den rund 20 Depandancen unter anderem in London, Hong Kong, Mailand, auf den Bahamas oder in Kapstadt.

Nobu @RiveGauche
7. bis 15. Dezember 2012
Das 6-Gang Tasting-Menu kostet CHF 160.00 pro Person. Weitere Informationen sowie Tischreservationen telefonisch unter +41 (0)44 220 50 60 oder www.agauche.ch

www.bauraulac.ch

Hans Neuner

 

„Keep it Simple!“
Hans Neuner
Gourmet Restaurant „Ocean“
Hotel VILA VITA Parc
Rua Anneliese Pohl, Alporchinhos
P-8400-450 Porches
Portugal

http://www.vilavitaparc.com/

Name:
Neuner
Vorname:
Hans
Geburtstag:
17.04.1976
Geburtsort:
Innsbruck
Wohnort:
Leutasch

Stationen

Gourmet Restaurant „Ocean“, Hotel VILA VITA Parc, Portugal

Gourmet Restaurant „Seven Seas“, Hamburg
Restaurant „Tristan“, Mallorca
Süllberg, Hamburg
Hotel Adlon, Berlin
MS Crystal Symphony
Restaurant „Whaler Inn“, Bermuda
The Grill Room, London
Hotel Carlton, St. Moritz
Steigenberger Hotel Alpenkönig, Tirol

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Er ist immer offen für Neues.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Mit Auguste Escoffier.
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Megan Fox
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Ich liebe Rotbarbe – vor allem wenn sie sehr langsam gegart ist.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Meine Hände!
  6. Ihr Motto?
    „Keep it Simple!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Gulasch – wie mein Bruder es zubereitet.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Fischdärme & Fischaugen
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Rotkraut
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Schnecken. Mein Vater hat uns die oft gegeben.
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Dieter Koschina
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Cataplana de Polvo
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Eira do Mel
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Can Rocha
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Roche Bruder
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Geduldig, durchsetzungsstark und präzise.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Loyal, streng und ausdauernd.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Keine
  19. Ihr größter Fehler?
    Das Rauchen
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Genauigkeit
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Österreich
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Brasilien
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Bier
  24. Ihr Lieblingswein?
    Herdade dos Grous 23 Barricas
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Auf meiner Restaurant-Terrasse nach einem gelungenem Abend.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Fotografie
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Motorrad fahren
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Salz von Mark Kurlausky
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Zu viele!
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Ändert sich ständig.
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Ehrlichkeit
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Geziehlte Produktauswahl und keine Kompromisse.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Ich habe als Lehrling einmal 40 Gläser eingelegte Trüffel zerstört.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit Quentin Tarantino und einigen Flaschen Wein.

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

Die Küchenchefs

Das Restaurant ‚Seventies‘ in Radebeul schreibt rote Zahlen. Wenn das so weiter geht muss Geschäftsführer Roland Hess den schönen Laden im 70er-Jahre-Look nach 30 Monaten schließen. Und das, obwohl er jeden Mittag zahlreiche Gäste aus dem angrenzenden DDR-Museum ‚Zeitreise‘ bekommt.

Doch der Workaholic, der neben der Museumsgaststätte auch noch die Dresdner Flughafengastronomie sowie einen Eisladen betreibt, spielt die finanziell angespannte Lage in seinem Unternehmen runter. Er macht sich mehr Sorgen um seinen guten Ruf als erfolgreicher Geschäftsmann und treibt sich laut Museumsbetreiber Joachim Stephan lieber in der High-Society rum, als sich um das Seventies zu kümmern. Mit schweren Folgen: Der Haupteingang des Restaurants sieht verwahrlost aus: Kippenreste, schmierige Fenster und ein dreckiges Schild.

In der Küche arbeitet Rolands jüngerer Bruder Ralf (23) als Küchenchef und ist mit dieser Position heillos überfordert, was er aber nie zugeben würde. Als Beikoch hat er Sven Hofmann (24) zur Seite. Sven wirklich hart ranzunehmen, käme ihm nicht in den Sinn. Die unangenehmen Dinge überlässt er lieber seinem großen Bruder. Auch an Restaurantleiterin Anja Blömer hat Museumsbetreiber Joachim einiges auszusetzen. Sie sei unflexibel und nicht immer freundlich. Joachim liegt das Restaurant sehr am Herzen, denn ohne Museumsgaststätte kommen weniger Bustouristen zu ihm.

Bereits vor der Eröffnung im November 2008 hat Roland eine Summe im sechsstelligen Bereich für neues Inventar investiert. Der Gastraum ist auch ein echtes Schmuckstück geworden, doch leider hat er vergessen, sich um seinen Laden zu kümmern und vieles schleifen lassen und sich auf seinen Bruder Ralf und Restaurantleiterin Anja verlassen. Das rächt sich jetzt gnadenlos. Pro Monat erwirtschaftet er ein sattes Minus von durchschnittlich 6000 Euro, ohne sich jedoch selbst ein Gehalt zu zahlen. Die Differenz versucht er mit Gewinnen seiner anderen Betriebe auszugleichen, doch selbst das klappt nicht mehr.

Mit mehreren Monatsmieten steht er schon bei Verpächter Dr. Wolfram Kotte in der Kreide, und der hat langsam die Nase voll von Roland. Die Fronten sind verhärtet, zumal Dr. Kotte die Mietrückstände aus eigener Tasche vorstrecken muss.
Weshalb sein Laden nicht läuft? Darauf weiß Roland keine Antwort. An ihm selbst kann es nicht liegen und an Bruder Ralf schon mal gar nicht. Er hält den Küchenchef für einen der besten Köche überhaupt und nimmt ihn immer wieder in Schutz. Ist der brüderliche Schmusekurs der richtige Weg, oder ist Roland damit auf dem Weg, seinen Laden gegen die Wand zu fahren?

Die Küchenchefs sollen in nur 48 Stunden diese Missstände beseitigen. Die Kommunikation zwischen Verpächter, Museumsbetreiber und Roland muss wieder hergestellt werden, die Küchenleistung muss konstanter und der Service geschult werden. Können Ralf Zacherl, Mario Kotaska und Martin Baudrexel das Ruder im Seventies noch rechtzeitig herumreißen?

VOX, Sonntag, heute, 19:15 – 20:15 Uhr

Ferran Adriá eröffnet Tapas- und Cocktailbar

Ferran Adriá eröffnet Tapas- und Cocktailbar

Ferran Adriá, Erfinder der Molekularküche und mit seinem El Bulli jahrelang auf den Spitzenplätzen internationaler Restaurant-Hitlisten, hat mit seinem Bruder Albert in Barcelona ein neues Lokal eröffnet.

Das Tickets La vida tapa y 41° beinhaltet auf 400 Quadratmetern eine Tapas- und Cocktailbar. Die Preise für die handlichen Snacks beginnen bei 3,50 Euro, doch auch Tapas für 19 Euro (!) werden serviert.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der AHGZ:
http://www.ahgz.de/archiv/,200012186535.html

Fachkräftemangel und fehlender Nachwuchs in der Hotellerie und Gastronomie

Fataler und negativer konnte die Meldung nicht wirken, die als Resultat einer Fachbefragung aus dem Hotel– und Gaststättengewerbe erst jüngst veröffentlicht wurde. Die Antwort lieferte, so in der Mitteilung, die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der „Fraktion die Linke“ im Bundestag. Vor zwei Jahren haben sage und schreibe 45,3 Prozent der Auszubildenden als Koch oder Köchin ihren Vertrag aufgelöst. Ebenfalls im Jahr 2008 schlossen 43,8 Prozent der Auszubildenden zum zur Hotelfachfrau, bzw. Hotelfachmann ihre Ausbildung nicht ab. Knapp über 42 Prozent der Restaurantfachleute wechselten den Ausbildungsberuf. Im Gastgewerbe waren es immer noch 34,6 Prozent der Fachkräfte, und über 33 Prozent in der Systemgastronomie. Wenigstens sinkt die Prozentzahl der „Absprünge“ im Bereich der Hotelfachkaufleuten (26 Prozent). Nachzulesen ist diese Studie auch in „Top Hotel“.

Eingeschlagen hat diese Meldung vor allem auch im Schwäbischen Wald, wo die Euro-Toques-Organisation ihren Hauptsitz hat – von je her ein Unternehmen, dass ich für Betriebs- und Fachleute-Zertifizierungen engagiert, wenn sich Köche wie Betriebe an die Euro-Toques-Philosophie einer einfachen aber hochwertigen Küche und Arbeitsweise halten. Saisonale und regionale Produkte müssen verarbeitet werden, chemische Zusatzstoffe und Stabilisatoren sind strikt untersagt. Außerdem, so schreibt es der Kodex für ausgezeichnete Sterneköche und Betriebe vor, müsse Fachwissen an den Nachwuchs weitergegeben werden. Nachhaltigkeit in allen Belangen müsse geachtet und vorgelebt werden. Die Euro-Toques-Bewegung erfreut sich steigender Präsenz bei den zertifizierten Sterne-Restaurants und Chefköchen, und die Verbraucher machen Vorschläge für Küchen und Betriebe, die als „auszeichnungswürdig“ gehalten werden. Euro-Toques-Geschäftsführer, Ernst-Ulrich W. Schassberger, selbst Sternekoch und Diplom-Hotellier,(ausgezeichnet mit dem French Food Spirit Award der frz. Regierung) hob es immer wieder hervor: „Der Wert der Berufe in der Hotellerie und Gastronomie muss wieder steigen. Köche und Ausbilder müssen mit gutem und seriösem Beispiel voran gehen. Die Basis in der Ausbildung muss stimmen, natürlich auch die Bedingungen besser, der Job allgemein attraktiver werden.“ Mitstreiter in der Sache, wenn es um Verbesserungen im Beruf der Köche und Hotelfachleute geht, hat Schassberger allemal.

Auch das Institute of Culinary Art, mit seinem geschäftsführenden Gesellschafter, Gerhard Bruder, sieht sich in der Pflicht, die Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe attraktiver und tiefer zu gestalten. Schassberger wie Bruder sind sich einig, „mit einem gelungenen Einstieg in der Basis fängt alles an“, dies aber würde zu oft, aus welchen Gründen auch immer, vernachlässigt. Manchmal „mangele“ es schon an der richtigen Ansprache und im Wirken der Ausbilder, aber natürlich auch in der Auswahl geeigneter Azubis, halten beide Experten fest. Es gehe auch nicht darum, gegen das Establishment der Verbände anzukämpfen, sondern gemeinsam müsse man nach neuen Lösungswegen und Ergänzungen zur herkömmlichen Ausbildung suchen. Die Fort- und Weiterbildungs-Academy des Institutes of Culinary Art hat mit einem Experten-Gremium Lehrpläne für einige Ausbildungsberufe erstellt – die Seminare werden rege gebucht. ICA-Ehrenpräsident Schassberger wie Geschäftsführer Gerhard Bruder sind sich auch hier einig, „manchmal muss man über den Tellerrand blicken, auch ins Ausland…“ – dort kriselt die Branche im Hotel-und Gaststättengewerbe nicht so stark.

 

www.eurotoques.org

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

DMAX, Donnerstag, 14.01. um 09:05 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

In Uruguay

Anthony Bourdain und sein Bruder Chris machen sich in dieser Episode in Uruguay auf die Suche nach entfernten Verwandten. Vorfahren des Food-Journalisten sollen nämlich in das südamerikanische Land ausgewandert sein. Von Angehörigen des bourdainschen Familien-Clans ist aber weit und breit keine Spur. Stattdessen zieht die Globetrotter das knusprige Grill-Fleisch auf Montevideos „Mercado del Puerto“ in den Bann. Dieses Festmahl macht Appetit auf mehr, und so vergessen die beiden über Candombe-Rhythmen, Oktopus, Garnelen und jeder Menge Cocktails doch glatt, warum sie eigentlich hier sind.

Alfredissimo!

Eins Plus, Donnerstag, 01.10. um 10:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Jan Fedder

Thema: Heute: Vatertags-Eiersalat und Gebackener Feta mit Linsen

„Mit fünf Jahren wurde ich im Kindergarten gezwungen, Königsberger Klopse mit kalter Kapernsauce zu essen. Es war schrecklich“, sagt der Hamburger Schauspieler Jan Fedder, der u. a. in Wolfgang Petersens Film „Das Boot“ und seit Jahren in der erfolgreichsten ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ zu sehen ist. „Ich habe mich danach total verweigert. Allerdings war es in den sechziger Jahren noch äußerst schwierig, sich vegetarisch zu ernähren. Auf den Sonntagsausflügen musste ich dann noch hin und wieder Kartoffelsalat und Wiener Würstchen essen. In der Woche haben wir mittags immer in unserer Kneipe gegessen.“ In der Gaststätte, die Fedders Eltern am Hamburger Hafen betrieben, aßen er und sein Bruder nicht nur zu Mittag, sondern packten auch schon mal mit an: „Ab und zu mussten mein älterer Bruder Uli und ich Kartoffeln schälen. Wir hatten da so eine Kartoffelschälmaschine, in der fast nichts mehr von den Kartoffeln übrig blieb, wenn man sie hinein gab.“ Jan Fedder, der bis heute in punkto essen eigenwillig geblieben ist, greift zur Selbsthilfe, wenn er für Dreharbeiten unterwegs ist: Als wir 1981 „Das Boot“ gedreht haben, habe ich mir von der Requisite einen kleinen Kocher geliehen, ein paar Fertignudeln gekauft und auf dem Zimmer gekocht. Das hat ganz gut geklappt. Wenn ich länger weg bin, habe ich jetzt stets noch ein paar Packungen Fertignudeln dabei und hoffe, dass die Vorhänge im Hotelzimmer nicht Feuer fangen.“

In „alfredissimo!“ bereitet Jan Fedder seinen legendären Vatertags Eiersalat zu. Alfred Biolek macht „Gebackenen Feta mit Linsen“.

Alfredissimo!

Eins Plus, Mittwoch, 30.09. um 13:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Jan Fedder

Thema: Heute: Vatertags-Eiersalat und Gebackener Feta mit Linsen

„Mit fünf Jahren wurde ich im Kindergarten gezwungen, Königsberger Klopse mit kalter Kapernsauce zu essen. Es war schrecklich“, sagt der Hamburger Schauspieler Jan Fedder, der u. a. in Wolfgang Petersens Film „Das Boot“ und seit Jahren in der erfolgreichsten ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ zu sehen ist. „Ich habe mich danach total verweigert. Allerdings war es in den sechziger Jahren noch äußerst schwierig, sich vegetarisch zu ernähren. Auf den Sonntagsausflügen musste ich dann noch hin und wieder Kartoffelsalat und Wiener Würstchen essen. In der Woche haben wir mittags immer in unserer Kneipe gegessen.“ In der Gaststätte, die Fedders Eltern am Hamburger Hafen betrieben, aßen er und sein Bruder nicht nur zu Mittag, sondern packten auch schon mal mit an: „Ab und zu mussten mein älterer Bruder Uli und ich Kartoffeln schälen. Wir hatten da so eine Kartoffelschälmaschine, in der fast nichts mehr von den Kartoffeln übrig blieb, wenn man sie hinein gab.“ Jan Fedder, der bis heute in punkto essen eigenwillig geblieben ist, greift zur Selbsthilfe, wenn er für Dreharbeiten unterwegs ist: Als wir 1981 „Das Boot“ gedreht haben, habe ich mir von der Requisite einen kleinen Kocher geliehen, ein paar Fertignudeln gekauft und auf dem Zimmer gekocht. Das hat ganz gut geklappt. Wenn ich länger weg bin, habe ich jetzt stets noch ein paar Packungen Fertignudeln dabei und hoffe, dass die Vorhänge im Hotelzimmer nicht Feuer fangen.“

In „alfredissimo!“ bereitet Jan Fedder seinen legendären Vatertags Eiersalat zu. Alfred Biolek macht „Gebackenen Feta mit Linsen“.