39. Stuttgarter Weindorf

Zwölf Tage Gastlichkeit, Geselligkeit und Genuss

Mit Leidenschaft dekorierte Lauben, fröhliche Stimmen, klirrende Gläser, der Duft nach Maultaschen und Käsespätzle: Das Weindorf lebt von seinem besonderen Flair und weist eine große Beständigkeit auf: Die Hälfte der Wirtinnen und Wirte sind schon seit der Anfangszeit „tragende Säulen” des Festes.

Vom 26. August bis zum 6. September freuen sich 28 Weindorf-Gastronomiebetriebe sowie drei Süßwarenstationen auf Stammgäste, Besucher aus der Region und Touristen aus Nah und Fern.

Im Herzen Stuttgarts, nämlich auf dem Markt- und Schillerplatz sowie in der Kirchstraße, flanieren die Besucher an zwölf Tagen oder „hocken“ zusammen und freuen sich über landestypische Köstlichkeiten. Im Mittelpunkt steht dabei ein großes Angebot bester Weine aus Baden und Württemberg, bei dem insgesamt mehr als 500 Qualitätsweine verkostet werden können. So sind Weinfreunde in der Lage, neue Wengerter (Winzer), Rebsorten und Geschmacksvarianten für sich zu entdecken: „Unsere Wirtinnen und Wirte offerieren auf dem Weindorf ausschließlich Qualitätsweine, die von privaten Weingütern, von Weinerzeugern des VDP (Verein Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e.V.) und von Genossenschaften stammen“, erläutert Axel Grau, Geschäftsführer des Veranstalters Pro Stuttgart.

Neue Wirte auf Markt- und Schillerplatz
Erstmals dabei sind die Brüder Maximilian und Ferdinand Trautwein mit der gegenüber dem Rathaus liegenden Laube 29 „Zur Linde“. Sie betreiben erfolgreich das gleichnamige Lokal in Möhringen und sind seit Jahren mit ihren Eltern auf dem Esslinger Zwiebelfest aktiv.

Für Furore sorgte vor einiger Zeit die Eröffnung des VfB-Vereinsrestaurants unter Leitung der Stuttgarter Gastronomen Christian List und Alexander Scholz. Eine ganz andere Atmosphäre, aber ebenfalls beste Qualität, darf man bei der neuen „1893 – Die VfB Laube“ (Nr. 3) am Alten Schloss erwarten.

„Weindorf-Treff“: Prominent besetzte Talkrunde
Bereits zum vierten Mal zieht es die Freunde gepflegter Unterhaltung zum „Weindorf-Treff“ in Laube 16, „Alte Kanzlei“. An fünf Terminen (27. und 31.8. und 1. bis 3.9., jeweils von 17 bis 18 Uhr,) plaudern und spielen die Moderatoren von SWR4 und Stuttgarter Nachrichten mit prominenten Personen. Dabei geht es um Kultur, Wein, Musik, Sport, Filme, Politik, Kabarett und Radio – mit Sicherheit interessante Themen und Leute. Die ausführliche Broschüre hierzu liegt an den bekannten Stellen aus, vor allem aber an der Info-Laube des Weindorfs. Die Publikation ist auch unter www.stuttgarter-weindorf.de unter dem Punkt Veranstaltungen per Download verfügbar. Bildergalerien und Videoclips findet man bei SWR4.de/weindorftreff und unter stn.de/weindorftreff.

Wissenswertes zu „Wein in der Bibel“
Am Samstag, den 29. August um 18 Uhr, gibt erstmals Pfarrerin Franziska Stocker-Schwarz beim Abendgottesdienst in der Stiftskirche Gelegenheit, sich über die Aussagen in der Bibel Gedanken zu machen, die in Zusammenhang mit Wein stehen. Den Wein-Gottesdienst begleitet Stiftskantor Kay Johannsen auf musikalisch höchstem Niveau. Und beim Abendmahl wird neben dem Brot selbstverständlich auch Wein gereicht.

Sonntags: Familien-Angebote
An den beiden Sonntagen sollen zahlreiche Aktionen für die ganze Familie das gemeinsame Erlebnis begleiten. Natürlich haben die Wirte alles vorbereitet, was Kinder gerne essen. Und „Knoba-Sörwiss“, die bekannten und vielgeliebten Comedy-Kellner, begeistern kleine und große Weindorf-Gäste gleich am ersten Sonntag (30. August). Beste Unterhaltung garantiert die Puppenbühne „Mini-Max“ (14.30 und 16.30 Uhr, Rathaustreppe/ Marktplatz) und das Kinderschminken (12 bis 17 Uhr, Kirchstraße). Außerdem ist in Laube 32 eine Kinderecke eingerichtet – dort ziehen sie spannende Märchen in ihren Bann (ab 11.30 Uhr, Obertürkheimer Weinlaube). Und wer einen Sterntaler mitbringt, darf sich ein Märchen wünschen! Der Sterntaler steht auf der Facebook-Seite (www.facebook.com/StuttgarterWeindorf) und auf der Website (www.stuttgarter-weindorf.de) zum Download bereit. Bei „1893 – Die VfB Laube“ (Nr. 3) ermöglicht ein mobiler Fotostand, vorher gemachte Bilder gleich vor Ort auszudrucken. Die beliebten und sympathischen Figuren „Äffle & Pferdle“ sorgen an beiden Wochenenden (freitags bis sonntags) für Spaß und lustige Fotomotive. Sie sind auf dem gesamten Weindorf unterwegs, aber man findet sie meist in der Nähe des EnBW-Zeltes und der InfoLaube.

Klingt gut: Musikalische Unterhaltung
Musikalisch sind beide Sonntage sehr unterschiedlich gestaltet: Der erste Sonntag (30.8.) gehört den Fans der traditionellen Musik mit historischen Trachten und Original-Instrumenten. Die Volksmusikgruppen spielen an wechselnden Orten auf dem Weindorf.
Am zweiten Sonntag (6.9.) erheben die Gäste ihre Gläser zu „Gute-Laune-Jazz“ mit den „ES-music-fans“ oder erfreuen sich an einer neuen Formation der Musikschule „Young Trumpets Stuttgart“ sowie anderer Jazzmusiker aus der Region.

Lohnt sich: Anreise mit Bus & Bahn – ein Viertele “geht auf’s Haus”
Für die Anreise per Bus und Bahn gibt es einen besonderen Anreiz: Mit tagesaktuell gültigem VVS-Fahrausweis erhalten die Besucher an der Pro Stuttgart Info-Laube an den Sonntagen ab 11.30 Uhr pro Person einen Wert-Gutschein für ein zweites Viertele Wein (maximal 6 Euro). Unbedingt beachten: Bereits vor der Erstbestellung bekommt der Wirt den Gutschein!

Blick hinter die Kulissen
Wer das Fest mal von einer anderen Seite erleben und sein Wissen über das Weindorf und Wein vertiefen möchte, hat die Möglichkeit an einem der Weindorf-Rundgänge (ab 30. August, täglich 15 Uhr) teilzunehmen. Info und Anmeldung über www.translang.de oder Telefon 0711-67445750.

Wissenswertes für den Weindorf-Besuch:
Termin: Mittwoch, 26. August bis Sonntag, 6. September 2015

Geänderte Öffnungszeiten:
Täglich von 11.30 bis 23 Uhr, Donnerstag, Freitag, Samstag bis 24 Uhr.

Reservierungen nehmen die Weindorfwirte gerne entgegen!
Telefonnummern sowie weitere Informationen zum Weindorf: www.stuttgarter-weindorf.de

ABC-Analyse – die "Bibel" für F&B-Manager

Im Rahmen der Webinar-Reihe des F&B Support findet das Webinar zum Thema „ABC-Analyse – die Bibel des Unternehmers“ am 6. August statt.
In dieser 60-minütigen Online-Veranstaltung vermittelt der Trainer Uwe Ladwig Informationen zur Zielsetzung und Anwendung einer ABC-Analyse im F&B-Bereich. Die Teilnehmer werden anhand einer Excel-Vorlage selbständig eine ABC-Analyse für Getränke durchführen. Diese Vorlage können die Teilnehmer nach dem Webinar direkt in ihren Betrieben einsetzen.

Diese Webinar-Reihe ist gezielt für Führungs- und Fachkräfte der Gastronomie, Hotellerie und GV konzipiert wurden. Insgesamt 12 Themen, die spezifisch auf den F&B-Bereich ausgerichtet sind, werden einmal pro Monat über eine internetbasierte Plattform den Teilnehmern an ihrem Arbeitsplatz oder zu Hause vermittelt. Dies ermöglicht den Teilnehmern, innerhalb kurzer Zeit Wissenslücken zu schliessen oder vorhandenes Know how zu aktualisieren, ohne Reisekosten oder Zeitverlust durch eine Anreise zu verursachen.

Das nächste Webinar „Anwendung der Speisendiagnose“ wird am 10. September durchgeführt.
Informationen:
www.f-bsupport.de

Nelson Müller

„Kochen ist wie Musik, Musik ist wie Kochen: Kunst und Kreativität, Genuss und Genialität. Für Nelson Müller gehört das schon immer zusammen, er liebt die Gemeinsamkeiten und fließenden Grenzen. Und er liebt und sucht die Herausforderung. Wundert’s da noch, dass sein Stern nun endgültig aufgegangen ist? Die Schote, das Restaurant des leidenschaftlichen Kochs und Musikers, wurde mit einem Stern der Restaurantführer-Bibel Michelin geadelt,“ schreibt DER WESTEN.

Neslon Müller arbeitete wie viele Sterneköche seit Langem mit CHROMA type 301 Kochmesser

Lesen Sie den gesamten interessanten Artikel über Nelson Müller hier:
www.derwesten.de/staedte/essen/nelson-mueller-fuehrt-ein-leben-auf-der-ueberholspur-id6086467.html

Michael L. Ellis

Der Amerikaner Michael L. Ellis wird der neue Boss beim MICHELIN-Führer und damit verantwortlich für alle Ausgaben der Gourmet Bibel

Michael L. Ellis wird zum 1. Januar 2012 die Position des Internationalen Direktors der MICHELIN-Führer übernehmen. Derzeit arbeitet Ellis als Vice President Marketing and Sales für den Zweiradbereich von Michelin.

Der gebürtige New Yorker verfügt über langjährige internationale Berufserfahrung in verschiedenen Branchen. Seine Karriere begann er in den 1980er-Jahren als Sales Director beim Spirituosenkonzern International Distillers and Vintners. Anschließend verantwortete er bei Mead Packaging Europe bis 1995 den Food-Bereich für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Von 1995-1997 leitete er den Geschäftszweig Kreuzfahrten beim französischen Tourismusunternehmen Club Med. In den Jahren darauf arbeitete er beim Getränkedosen-Hersteller Ball Packaging Europe als Chef des Getränkebereichs für Südeuropa. 2007 wechselte er zu Michelin. Michael L. Ellis ist 53 Jahre alt und spricht fließend Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch.

Felin Fach Griffin, Wales UK

Laut der neuesten Ausgabe des Good Pub Guide, der britischen Bibel für Bessertrinker, steht der walisische Dining Pub of the Year 2011 fest !

Es ist Felin Fach Griffin, in der Nähe der Städtchen Brecon und Hay-on-Wye in den Brecon Beacons in Südwales gelegen. Das Haus wurde im Jahre 2000 von den Brüdern Charles und Edmund Inkin übernommen und hat seitdem schon eine ganze Reihe von Preisen eingeheimst.

Dabei ist das Geheimnis seiner Küche ganz einfach: Beste Zutaten aus Wales und dem walisisch-englischen Grenzgebiet, sowie Früchte, Gemüse und Kräuter aus dem pubeigenen Küchengarten. Das Ganze dann sorgfältig und liebevoll zubereitet ergibt Hausmannskost im besten und geschmackvollsten Sinn.

Beim Felin Fach Griffin handelt es sich übrigens um ein so genanntes ‚Pub with Bedrooms’, was bedeutet, dass Besucher nach dem Genuss eines guten Mahls mit dazugehörigem Wein oder Bier gleich ins gemachte Bett sinken können.

http://the-felin-fach-griffin.wales.info/

Kochbuch: Vom Lande

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am
Main, hat „Vom Lande“ aus dem Berliner Verlag Jacoby & Stuart zum KOCHBUCH
DES MONATS März 2010 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:
Als das „Große Buch vom Leben auf dem Lande“ 1976 erschien, avancierte es
schnell zur Bibel der aufkeimenden Ökologiebewegung – und zum
Millionenseller. Dem Kochbuch des Monats März, der Bauer spannt die
Rösslein ein, könnte ein ähnlicher Erfolg beschieden sein: Alma Huiskens
„Vom Lande“. Denn mit wachsender Hilflosigkeit nehmen wir zur Kenntnis, dass
selbst der ach so gesunde Gartensalat voller Schadstoffe steckt. Wir
belächeln plötzlich den Schrebergärtner nicht mehr, sondern schielen über
den Zaun, neidisch auf seinen prallen Kohlrabi, die Beeren, Pflaumen und
Äpfel und den Gartensalat wie gemalt. Alles, was er nach Hause trägt,
schmeckt. Denn die Aromen wurden auf langen Transporten nicht weggekühlt
oder verschwanden in der Überlagerung. Früchte aus dem eigenen Garten sind
eher unbelastet. Vor allem aber frisch, deshalb klar und kräftig im
Geschmack. Sie brauchen keine großartige Würze oder gar Kochkunst. Mit ihnen
kochen macht einfach Spaß. Und wenn man ungewöhnlich miteinander kombiniert,
wie Alma in ihren 80 Rezepten, bieten sie allerlei Neues: Rosenkohl mit
Maronen z.B.
Alma und ihr gewiss nicht kleiner Garten sind glücklich miteinander. Sie
erzählt mit ansteckender Begeisterung von viel Arbeit oder wann man was
anpflanzen muss und in welchem Monat geerntet werden kann. Den Monaten sind
die Rezepte zugeordnet: Pastinakenchips mit Spinat-Rauke-Salat im März, im
Juni Hüttenkäse mit Ringelblumen und Kapuzinerkresse, Specktäubchen mit Senf
und Kartoffel-Wirsing-Püree im Dezember. Auch wir wollen säen, jäten und
ernten und mit schwarzen Fingernägeln volle Körbe nach Hause tragen. „Vom
Lande“ ist ein Sehnsuchtsbuch.
(Frank Brunner)

Rezepte und mehr unter: www.Kochbuch-des-Monats.de

Die Jury:
Henri Bach, zwei Sterne und im Garten Morcheln und Walderdbeeren
Brunhilde Bross-Burkhardt, Küchengärtnerin und Kräuterexpertin
Jochen Pressler, Koch und Schrebergärtner
Robert Menasse, gärtnert im Reich der Literatur
Frank Brunner, Kritiker

Rezeptprüfer:
Thomas Neeser, wird im Adlon mit bestem Gemüse beliefert

Alma Huisken: Vom Lande. Mein Biogarten rund ums Jahr, Verlaghaus Jacoby &
Stuart, 2009, geb., 22 x 28 cm, mit 80 Rezepten
Fotos von Doortje Stellwagen, aus dem Niederländischen von Angela Kuhk,
ISBN: 978-3-941087-67-5, Euro [D] 24,95; Euro [A] 25,70; SFr 42,90

ARD-Buffet

ARD, Freitag, 11.09., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauerfragen zum Thema: Pflanzen der Bibel – Granatapfel und Feige
Die Telefonnummer im Studio lautet: 01 80/ 2 29 12 15
Otto Koch bereitet heute zu: Rindergeschnetzeltes mit Kokos und rotem Curry
Die gute Idee: Spätsommersträuße mit Holger Schweizer

Die Jesus-Story, ein PR-Produkt?

Neues Buch wirft entlarvenden Blick auf die Bibel

Was ist tatsächlich passiert, damals,
„da Cyrenius Landpfleger in Syrien war“ und sich Joseph auf den Weg nach
Bethlehem machte? Der Archäologe Peter W. F. Heller hat Zeile für Zeile
der Heiligen Schrift auf ihre Übereinstimmung mit wissenschaftlich
gesicherten Fakten abgeklopft. Brisanterweise betrachtet er auch die
Texte, die nicht in die allgemein bekannte Fassung der Bibel aufgenommen
wurden. Wer weiß schon, dass in der Entstehungsphase der Bibel viel mehr
Material vorlag, als später in gedruckter Form massenhaft verbreitet
wurde? Weil zu wenig bekannt, zu spät fertig geworden oder aus
religionspolitischen Gründen nicht tragbar, fielen interessante
Überlieferungen dem Rotstift zum Opfer.

Der Autor von „Schelte für das Christentum. Frommer Schwindel, echter
Glaube“, erschienen im Engelsdorfer Verlag, hat auch die sogenannten
Apokryphen aus der Versenkung geholt und in den Kontext der offiziellen
Bibelfassung gestellt. Er nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise
in die Vergangenheit. Gegen fromme Verklärung setzt er gesunden
Menschenverstand und historische Fakten. Zahlreiche Forschungsreisen
führten Peter W. F. Heller an die biblischen Schauplätze, in Höhlen und
Tempel, in Städte und Wüsten und natürlich in zahlreiche Bibliotheken.
Dadurch kann er die zum Teil übersteigerten oder nebulös formulierten
Bibelpassagen in eine verständliche Sprache und bildhafte Vergleiche
transferieren.

Schon dabei entpuppt sich manches Wunder als Mischung aus
Übersetzungsfehler und Geschichtsoptimierung. Sein 419 Seiten starkes,
populärwissenschaftliches Buch kommt nicht ohne Fachbegriffe aus.
Trotzdem wird der Leser in das Werk hineingezogen wie in einen
Politthriller oder eine Mystery-Serie. Ist die Bibel unterm Strich das
älteste und erfolgreichste PR-Produkt? Ist das Kreuz das Logo eines
weltbekannten Wirtschaftsgebildes? Peter W.F. Heller wertet nicht,
sondern reiht die Fakten mit leichter Hand aneinander. Den Leser
erwartet eine Weihnachtsgeschichte, wie er sie am Heiligen Abend noch
nie gehört hat.

Peter W.F. Heller
Schelte für das Christentum.
Frommer Schwindel, echter Glaube

ISBN-13: 978-3-86901-004-5
Engelsdorfer Verlag
419 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen
16,00 Euro (D)

http://www.engelsdorfer-verlag.de

Über den Autor:
Peter W.F. Heller (60) studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften,
später Klassische Archäologie, Ägyptologie und Alte Theologie,
ergänzendes Studium der Ägyptologie und Alttheologie am University
College New York und der Miami University, Promotion in Alter Theologie.
Seit Mitte der Neunzigerjahre ist er als freier Archäologe aktiv.
Grabungen führte ihn nach Ägypten, Tunesien, Spanien, Italien und China.
Dort arbeitete er an der Katalogisierung der Bodendenkmäler im
Flutgebiet des Yangtze-Staudammes (Drei-Schluchten-Damm). Er lebt
wechselweise in Deutschland (Kaarst), Spanien und China und beherrscht
neben seiner deutschen Muttersprache die Sprachen Englisch, Spanisch,
Latein, Altgriechisch und Mittelägyptisch.

Marie Anne Raue vom Gault Millau zur Oberkellnerin des Jahres ausgezeichnet

Marie Anne Raue wird vom Gault Millau zur Oberkellnerin des Jahres 2009 ausgezeichnet

Die Freude ist groß in den Berliner MĂ Restaurants, denn in der alljährlich mit Spannung erwarteten Ausgabe der Gourmet-Bibel Gault Millau wurden wieder einmal die Besten der Besten aus der Gastronomie gekürt. Und die Gastgeberin der MĂ Restaurants, Marie Anne Raue, ist eine von Ihnen – die neue „Oberkellnerin des Jahres“.

Als ob das noch nicht genug Grund zur Freude ist, erhielten die beiden Restaurants MĂ Tim Raue und uma nur fünf Monaten nach der Eröffnung auf der Südseite des legendären Hotel Adlon ebenfalls eine hervorragende Wertung mit 18 Punkten und drei Hauben sowie 17 Punkten und drei Hauben.

Der Gault Millau kommentiert seine Wahl mit den folgenden Worten:“ Die allgegenwärtige Gastgeberin dirigiert den flinken Service mehr wie eine Regisseurin im Hintergrund, konzentriert sich dafür als gastgebende Intendantin stärker auf den Gästekontakt, erklärt die komplexen Gerichte des Gatten mit Charme und Sachkenntnis und trägt so entscheidend dazu bei, dass die neuen Restaurants von Anfang an erfolgreich in den Markt starten
konnten“.

Für die gebürtige Berlinerin Marie Anne Raue ist diese Auszeichnung etwas ganz Besonderes: Schon als sie vor 13 Jahren das erste Mal den Gault Millau in den Händen hatte, ist der Wunsch in ihr entstanden einmal die Beste ihres Fachs zu sein. „Ich bin sehr stolz darauf, diese große und wichtige Auszeichnung schon mit 33 Jahren erhalten zu haben und zutiefst gerührt. Es ist mein oberstes Ziel, unsere Gäste glücklich zu machen. Ich sehe mich daher selbst als eine Art Sprachrohr für unsere Gäste und natürlich auch für meinen Mann Tim, ohne dessen tiefen Glauben an mich diese Karriere gar nicht möglich wäre. Mein wichtigstes Kapital ist jedoch mein Team, das immer herzlich, offen und voller Begeisterung für die Küche von Tim ist und uns darin bestärkt, dass unser Weg der richtige ist. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Universität Pollenzo

In der Empfangshalle der „Università del gusto“ hängen ungemein sympathische Weihnachtsmännchen am Tannenbaum: fröhliche Gesellen, die Weinflaschen entkorken, riesige Schinken tranchieren und Sahnetorten tragen. Das Fest des Konsums und der Liebe wird hier als Frohbotschaft guter und genüsslicher Ernährung zelebriert.

Und die Bibel von Carlo Petrini, der hier in der piemontesischen Provinz die Bewegung „Slow Food“ und die erste „Universität der gastronomischen Wissenschaften“ begründet hat, liegt im angrenzenden Hotel zum Verkauf aus: „Gut, gerecht und sauber“ – im Titel finden sich die Grundwerte einer Lebensweise, welche die Anhänger von „Slow Food“ zwischen Feinschmeckerei, Ökologie und Entwicklungshilfe als ihr großes Zukunftsprojekt betreiben.

Studieren im Schlaraffenland

Lesen Sie den gesamten Artikel über die Universität Pollenzo bei der FAZ:
www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7905BE17225C48DDBE429F83F45B0FDC~ATpl~Ecommon~Scontent.html