EAT & MEET im März

Kulinarikfestival EAT & MEET im März 2014

Zum 6. Mal bringt das Kulinarikfestival EAT & MEET von 1.-31. März 2014 Gaumenfreuden, Gustostückerl und Geheimtipps der GastronomInnen der Salzburger Altstadt auf den Tisch. Einen ganzen Monat lang steht bei über 80 Veranstaltungen in rund 30 verschiedenen Locations Essen, Trinken & gemütliches Beisammensein im Mittelpunkt. Egal ob ein explosives Frühstück mit Magic Chemistry Show, ein Marktrundgang mit dem Haubenkoch oder ein Blick hinter die Kulissen eines Gourmetrestaurants – auch dieses Jahr heißt es wieder: kein EAT ohne MEET!

Bereits nach der feierlichen Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Heinz Schaden am 28. Februar ist ein abwechslungsreiches Programm garantiert. So findet beispielsweise anlässlich des internationalen Frauentages am Samstag, 8. März 2014 um 19 Uhr im Weinarchiv des arthotel Blaue Gans ein italienischer Abend mit Wein und Musik unter dem Motto „La dolce vita“ statt. Am Samstag, 22. März 2014 um 9 Uhr locken Stadtcafe und Haus der Natur mit einem „giftigen“ Frühstück. Gestartet wird mit einem leckeren Frühstück im Stadtcafé und anschließend erleben Kinder und Erwachsene Boa, Mamba, Agame & Co bei einer Führung durch den Reptilienzoo hautnah. „Crocodiles first, Cocktails later“ heißt es am 11. und 18. März in der Monkeys Bar. Fotograf Ray van den Berge präsentiert wunderschöne Australien-Fotos und danach werden ganz individuelle Cocktails gemixt!

Feinste Vielfalt & delikate Erzeugnisse
Einen Höhepunkt des Festivals bildet GENUSS.PUR, der Genuss.Markt in den Kavernen 1595 (Gstättengasse 27-29), am Samstag, 8. und Sonntag, 9. März (Sa 11 – 20 Uhr, So 10 – 17 Uhr). Mehr als 20 ausgewählte ProduzentInnen präsentieren hochwertige Öle und Essige, erstklassigen Käse, regionale Kräuterprodukte, biologische Blütensirupe, sowie Pestos, Chutneys und Konfitüren aus heimischen und exotischen Zutaten. Außerdem laden Verkostungen von österreichischen Weinspezialitäten, eine Auswahl an Büchern zu den Themen Küche und Kulinarik sowie anregende Tischkultur-Inszenierungen zum Verweilen ein. Besonderes Highlight: Im GENUSS.PUR-RestaurantAlla Borsa verwöhnt Nadia Pasquali aus Valeggio mit himmlischen Pastagerichten.

Gesamtprogramm auf www.salzburg-altstadt.at

Südtirol ein kleines Land in Italien mit viel Genuss

Das Reisemagazin berge-exclusiv.de berichtet aktuell über die Genuss Welt in Südtirol. Hier heißt es, sich Zeit nehmen für die schönen Dinge des Leben, für Knödel auf der Berghütte oder Spaghetti in einem Restaurant, einen kräftigen Lagrein oder einen Gewürztraminer mit Charakter.

In der nördlichsten Provinz in Italien trifft mediterranes Flair auf alpine Gemütlichkeit und vor allem Dolce Vita auf Bodenständigkeit. Von Kontrasten geprägt ist in Südtirol die Landschaft, Kultur und Lebensart. Die Dolomiten in Südtirol wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Ihre Almen und Bergmassive, die zerklüfteten Täler und pittoresken Dörfer kennzeichnen Südtirol. Die Städte Bozen und Meran mit ihren eleganten Boutiquen und von Zypressen und Palmen gerahmten Plätzen sind einzigartig in Italien. In der Küche und den kulturellen Angeboten spiegeln sich diese Gegensätze am deutlichsten wieder.

Regionale Produkte, alpine Tradition und mediterrane Finesse

Eine Liebesheirat aus kulinarischer Sicht ist die Vermählung von alpiner Tradition und südländischer Raffinesse. Dass Südtirol, die nördlichste Provinz in Italien kulinarisch so viel zu bieten hat, liegt zum einen am Geschick und Einfallsreichtum der Köche, zum anderen aber auch an den raffinierten Zutaten aus der Gegend. Bergkräuter, Kastanien, Speck, Äpfel, Wildspezialitäten oder Käse Delikatessen dienen als Basis für eine authentische Küche und als Ursprung für moderne Interpretationen. Für eine gleichbleibende Frische und Qualität sorgen die kurzen Lieferwege. Franz Mulser zum Beispiel, Kochvirtuose und Besitzer der Almhütte Gostner Schwaige auf der Seiser Alm, zaubert für seine Gäste in der wohl kleinsten „Gourmetküche in Italien“ auf fast 2.000 m Höhe Köstlichkeiten mit einheimischen Zutaten. Suppe aus Heu oder Salat aus frisch gepflückten Blumen sind nur zwei seiner Spezialitäten der Gostner Schwaige, die Franz Mulser natürlich frisch serviert. Franz Mulser mit seiner Gostner Schwaige ist mittlerweile weit über die Grenzen von Italien hinaus bekannt. Das zeigt, dass es in Südtirol Teil der Esskultur ist, selbst bei einfachen Gerichten hohe Maßstäbe zu setzen.

Die Weißweine aus Südtirol gehören zu den besten in Italien

Die Stärke im Weinbau von Südtirol liegt nicht in der hergestellten Menge, sondern in der beispiellosen Qualität. Die kalten Nächte und der mit über 300 Sonnentagen pro Jahr verwöhnten Region in Italien sowie eine kompromisslose Verpflichtung zur Qualität bilden die Basis für den guten Ruf des Weins aus Südtirol. Obwohl nur 0,7 Prozent der gesamten Weinproduktion Italien s aus dem mit 5.100 ha Anbaufläche eher kleinen Anbaugebiet kommen, erfüllen die Weine höchste Ansprüche. Fast 90 Prozent der Weine besitzen die Kennzeichnung „DOC“.

Neue Wege gehen viele Weinbauern aus Südtirol in der Architektur ihrer Weingüter. Im Casòn Hirschprunn von Alois Lageder zum Beispiel können Interessierte nicht nur seine vielfach in Italien prämierten Weine verkosten, sondern auch aktuelle Kunst im Zusammenspiel mit modernen Kellertechniken und nachhaltigem Weinbau besichtigen. Einen guten Überblick über die Abwechslung des Weinanbaugebiets Südtirol geben die Weinfeste wie im Frühjahr die „Südtiroler Weinstraßenwochen“ im Süden von Südtirol oder das im Herbst stattfindende „Merano International WineFestival & Culinaria“ in Meran.

Maßgeschneiderte Skigebiete

Skianfänger verzweifeln an Buckelpisten, Snowboarder oder Powder-Experten am stereotypen Rauf und Runter. Optimaler Pistenspaß ist nur garantiert, wenn der Schwierigkeitsgrad der Abfahrt perfekt auf das Können des Fahrers abgestimmt ist. Die Reiseexperten von Cheapflug.de, dem Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen haben unter http://www.cheapflug.de/reisetipps/skigebiete-fuer-alle-koennensstufen/ die besten Ski- und Snowboardgebiete weltweit für jedes Niveau zusammengestellt.

Für Anfänger

Geilo, Norwegen
Geilo ist bekannt als das schneesicherste Skigebiet Norwegens. Das Ende des 19. Jahrhunderts gegründete kleine Bergdorf liegt zwischen Oslo und Bergen und ist perfekt für Schneesport-Anfänger. Unter den insgesamt 39 Abfahrten sind zahlreiche einfache und mittelschwere Pisten. Schneeschuhwanderungen, Gletscher-Ausflüge, sowie Hunde- und Pferdeschlittenfahrten sorgen für willkommene Auszeiten von der Piste.

Killington, Vermont
Wenn die Berge in ein weißes Kleid gehüllt sind, ist es an der Zeit sich auf den breiten, gemütlichen Abfahrten in Killington auszutoben. Killington hat eine erfrischende “du schaffst das“ Atmosphäre, perfekt für Skianfänger. Die Abfahrten bieten einen ausgewogenen Mix von einfach bis schwer: Perfekter Ansporn, sich während des Skiurlaubs stetig zu verbessern.

Obergurgl, Österreich
Im höchsten Ort Österreichs ist Schnee garantiert. In dem hübschen Skigebiet in den Alpen gibt es 16 einfache Abfahrten für Anfänger. Das Skigebiet erstreckt sich über zwei Gipfel mit herrlichem Ausblick auf die Gletscher und verspricht als Zugabe legendären, österreichischen Apres-Ski Spaß.

Für Fortgeschrittene

La Plagne/Les Arcs, Frankreich
Paradiski heißt das Gebiet von Les Arcs, Peisey-Vallandry und La Plagne im Tarentaise Tal im Herzen der französischen Alpen. Fortgeschrittene Skifahrer können dort auf 79 roten Abfahrten richtig Gas geben. Ideal für Schneeverrückte, die die Abwechslung suchen und dafür gut und gerne auf das Hüttenfeeling am Berg verzichten können.

Saalbach, Österreich
Die Dörfer Saalbach und Hinterglemm liegen in einer wunderschönen Berglandschaft, sind durch ein ausgeklügeltes Lift-System verbunden und bieten 200 Kilometer – zur Hälfte mittelschwere – Pisten. Saalbach/Hinterglemm ist jung und hip, hier kommen besonders die Liebhaber des Einkehrschwungs beim Hüttenzauber auf ihre Kosten.

Lake Louise Mountain Resort, Alberta, Kanada
Der Banff National Park ist das ultimative-Winter-Paradies für Jäger des sagenumwobenen Champagne Powders. Das Resort liegt zwischen den luftigen Höhen des Mount Richardson, Ptarmigan Peak, Pika Peak und Redoubt Mountain und soll das schönste Skigebiet der Erde sein. Hier gibt es neben zahlreichen Pisten für Fortgeschrittene einen guten Mix aller Schwierigkeitsgrade, perfekte Voraussetzungen also für einen unvergesslichen Trip.

Für Profis

Red Mountain, British Columbia, Kanada
Tief in den Kootenay Bergen von British Columbia liegt Red Mountain, ein hochgelobtes Skigebiet und angeblich das Beste in Nordamerika. Laut dem Ski Canada Magazin ist Red Mountain das beste Skigebiete für steile Hänge, Pulverschnee und Abfahrten durch wunderschöne Baumlandschaften. Es gibt etwa 90 Abfahrten mit 880 Pistenkilometern – genug zu tun für einen ausgiebigen Winterurlaub.

La Grave, Frankreich
Dem herausfordernden Skigebiet La Grave sollten sich selbst Könner mit dem nötigen Respekt nähern. Hier geht es unglaubliche 2.100 Meter in die Tiefe, es gibt ein großes Angebot an unpräparierten Abfahrten. In den Ski-Shops findet man nicht die sonst üblichen Mützen, sondern Airbags und Lawinen-Zubehör: Optimale Vorbereitung auf das Skiabenteuer.

Jackson Hole, Wyoming, USA
In Grand Tetons finden Adrenalin-Junkies ihre Erfüllung. Zwei Berge – Rendezvous und Apres Vous – sorgen für ganz großes Ski-Kino. Die berüchtigte Corbet’s Couloir Abfahrt – so heißt es, sollte man einmal im Leben gesehen haben: Unerschrockene Wintersportler stürzen sich im freien Fall einen Hang mit 55 Grad Gefälle hinunter und müssen sofort eine scharfe Kurve fahren, um den Felsen auszuweichen. Der Rest der aufregenden Abfahrt ist dann entspannt mit „nur“ 45 Grad Gefälle.

Kochbuch: Köstliche Dickköpfe

Von abseits kann keine Rede sein. Kötschach-Mauthen im hintersten Gailtal ist ein Epizentrum kulinarischer Kärntner Kreativität, Alles über leidenschaftliche Querdenker und Pioniere ist jetzt nachzulesen in „HerzKraft“, einem märchenhaften Portrait über einen Ort und seine Grenzgänger.

Die Idee zum Buch kam – wie könnte es anders sein – vom Edelgreißler und nimmermüden Genussbotschafter Herwig Ertl, eine der schillerndsten Figuren der heimischen Gourmetszene. Weil genau hier, in seiner Heimat, im „köstlichsten Eck Kärntens“, die Ideen und erfolgreichen Unternehmungen wie die saftigen Almkräuter aus dem Boden sprießen. Diese und die Charakterköpfe, die dahinter stehen, hat Ertl gemeinsam mit der Journalistin Barbara Hutter und dem Fotografen Ferdinand Neumüller für dieses Buch „zusammengeklaubt“, und Grafiker-Layouter Beni Mooslechner hat dem Buch eine unvergleichliche Stimmung verliehen. Resultat: die sympathische Visitenkarte einer pulsierenden Region, die auch zu Seitensprüngen über die Berge zu den italienischen Nachbarn einlädt.

Herzkraft – das köstliche Eck Kärntens erzählt
Text- und Buchwerkstatt Waldner/Ertl
120 Seiten, Bestellink: ISBN 978-3-9503185-0-0, € 19,90
Unter anderem zu bestellen: www.kaeseschokolade.at

Buchpräsentation:
27. August: Im Rahmen des Genussfestspiels im Landhaus Kellerwand von Sissy und Stefanie Sonnleitner in Kötschach-Mauthen.
Info und Anmeldung:
Herwig Ertl, Haus der Mode und Spezialitäten, Hauptplatz 19, 9640 Kötschach-Mauthen,
Tel. +43 (0) 47 15 / 246, www.kaeseschokolade.at

Erlebnistipps für den Herbsturlaub

Sie spüren die schönsten Hotels auf, kennen die Welt wie ihre Westentasche und haben jede Menge Geheimtipps: die Urlaubsexperten von Neckermann Reisen. Heute verraten sie ihre persönlichen „Best-ofs“ für den Herbsturlaub.

Andreas Zahn, Produktmanager Deutschland, Family & Parks: „Mein Tipp für Paare: Ein Genuss- und Entspannungswochenende unternehmen, wenn in Briedel an der Mosel das Weinstraßenfest stattfindet. Es hebt sich durch seine besonders gemütliche Atmosphäre im historischen Ortskern hervor. Vom 2. bis zum 4. September genießen die Besucher den typischen Wein „Briedeler Herzchen“. Mein Hoteltipp ist das Hotel und Weinhaus Gräffs MühleNNN in Traben-Trarbach: Das Hotel liegt gegenüber der Mosel-Therme und so können sich die Gäste bei ihrem Trip auch schön entspannen.“
Preisbeispiel: Das bei Neckermann Reisen buchbare Spezialpaket „Genießen“ beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück, ein Glas Wein zur Begrüßung, ein Fünf-Gang-Weinprobenmenü und einen ganztägigen Eintritt in die Mosel-Therme. Ab 123 Euro pro Person (zum Beispiel bei Anreise am 2.9.2011).

Familien empfehle ich das Halloween-Festival im Europapark: Die Besucher treffen in der Zeit zwischen 29. Oktober und 6. November in dem Freizeitpark auf Gespenster, Skelette und Vampire. Abends wird die Show „DJ Bobo’s Fantasy goes Hollywood“ geboten. Auch im parkeigenen Erlebnishotel ColosseoNNN+ werden Halloween-Erlebnisse geboten.“
Preisbeispiel: Eine Übernachtung mit Frühstück und zwei Tage Parkeintritt ab 133 Euro pro Person. Für Kinder im Alter zwischen vier bis elf Jahren kostet das Paket ab 103 Euro. Zum Beispiel am 31.10.2011.

Kristina Meyer, Produktmanagerin Individualreisen: „Mein Tipp: Mit einem Oldtimer gemütlich durch den goldenen Südtiroler Herbst fahren. Das entsprechende Gefährt kann man zum Oldtimer-Treffen „Golden Edition“ in Schenna bei Meran zwischen dem 19. und dem 23. Oktober vor Ort mieten. Ein kulinarischer Höhepunkt des Südtiroler Herbstes ist der neue Wein, der sogenannte ,Suser’. Meine Hotelempfehlung ist das Jugendstilhotel Europa SplendidNNN im Herzen Merans.“
Preisbeispiel: Sieben Übernachtungen mit Frühstück inklusive einer Stadtführung durch die Altstadt und einer „Meran Shopping Card“ ab 432 Euro pro Person. Zum Beispiel am 19.10.2011.

Zu buchen u.a. bei Opodo

Ligurischer Frühsommer für Outdoor-Sportler und Fahrradfans

Der Ligurische Höhenweg Alta Via und die Riviera Alpi del Mare zeigen sich im Frühsommer von ihrer schönsten Seite. Auf den 440 Kilometern von der italienisch-französischen Grenze bis hin zur Toskana wechseln sich beeindruckende Meer- und Berglandschaften, Dorfidyllen, blühende Wiesen und schroffe Küstenstreifen ab. Ideal für Naturliebhaber und Hobbysportler. Freunde außergewöhnlicher Events zieht es zum 24-Stunden-Mountainbikerennen von Finale Ligure.

Klippen, Weinreben, Pinienwälder
Quer durch ganz Ligurien, von Ventimiglia bis Sarzana, führt die Alta Via dei Monti Liguri und bietet Urlaubern nicht nur einen bezaubernden Panoramablick, sondern auch die Möglichkeit, sich in freier Natur körperlich auszupowern und gleichzeitig Kraft für den Alltag zu tanken. Erfahrene Outdoor-Sportler ebenso wie Einsteiger kommen hier auf ihre Kosten.

Entlang der Alta Via reicht das Angebot an Freizeitaktivitäten vom Wasser über die Berge bis in luftige Höhen. In den sieben neuen Besucherzentren erfahren die Reisenden alles Notwendige über die Rundwege und Routen, unter anderem entlang der legendären Giro-d’Italia-Strecke. Auch Fahrkarten für den so genannten „Sherpa-Bus“ vom Meer in die Berge und der neue kostenlose Outdoor-Führer „Tausend Pfade, wenige Schritte, ein Ziel“ über die Parkanlagen und Naturschutzgebiete Liguriens sind hier erhältlich. Klicken Sie auf: www.altaviadeimontiliguri.it

Mountain-Biker aufgepasst
Auch für Fahrradfans ist Ligurien ein wahres Paradies. Die Provinz Imperia zusammen mit den südlich der Meeralpen gelegenen Gemeinden der Provinz Cuneo und dem östlichen Teil des französischen Departements Alpes-Maritimes bieten unter dem Namen „Alpi del Mare in bici“ ein Mountainbike-Streckennetz von über 2000 km. Von einfachen Fahrwegen für Familien bis hin zu anspruchsvollen Singletracks führen 60 Strecken mit vier Schwierigkeitsgraden über das gesamte Territorium der Seealpen, unabhängig von Landesgrenzen – und zwar das ganze Jahr über. Mehr Informationen unter: www.alpidelmareinbici.it

24 Hours Finale: Ein Fest auf Rädern
Seit 1999 treffen sich die Profis unter den Hobbysportlern in Ligurien zu einem jährlich stattfindenden, einmaligen Event: Dem 24-Stunden-Mountainbikerennen von Finale Ligure. Von 19. bis 22. Mai 2011 findet der Wettbewerb in diesem Jahr statt; eine Mischung aus Happening und Sportkampf. Bis zu 200 Mannschaften mit maximal 12 Mitgliedern kämpfen um den Sieg. Gekürt werden zudem das verrückteste Lager und die ausgefallenste Bekleidung. Entlang der Strecke gibt es Live-Musik, Essens- und Getränkestände, so dass auch die Fans rund um die Uhr unterhalten sind. Weitere Informationen zum 24 Hours Finale unter: www.24hfinale.com

Das Tourismusamt Ligurien hält auf seiner Website www.turismoinliguria.it zahlreiche Informationen zu Reisen in der Region bereit.

32. Jugendwettbewerb für den Beruf des Kochs/der Köchin

Der 32.Jugendwettbewerb des Gastronomischen Berufnachwuchses fand im Berufskolleg Königstraße in Gelsenkirchen statt.

Um die kulinarische Wette ging es für sieben angehende Köche in der Schulküche des Berufkollegs. Im 32. Jugendwettbewerb für den Beruf des Kochs/der Köchin stellten sich:
Louisa Goretzki vom Gasthof Berger in Bottrop-Feldhausen
René Fomferra vom Restaurant Schloss Berge in Gelsenkirchen – Buer
Max Rüdebusch vom Hotel Schloß Westerholt in Herten – Westerholt
Nadine Rössler vom Restaurant La Botte in Bottrop-Kirchhellen
Sezgin Akcaalan vom BIZ des Handels in Gelsenkirchen – Buer
und Sarah Koschlitzki von der R+R Gastronomie in Recklinghausen

Ihrer kniffeligen Aufgabe: Mit einem Budget von 50 Euro musste ein 3-Gang-Menü für 6 Personen kreiert werden unter den Vorgaben eines Warenkorbes. Rund 32 geladene Gäste, darunter auch 1.Bürgermeisterin Frau Gabriele Preuß durften im festlich eingedeckten Restaurant Platz nehmen und sich von den Teilnehmern umsorgen lassen. Drei Juroren vom Fach, unter ihnen Matthias Ruta (Kochschule bei Design-Brinkmann), warfen ein strenges Auge auf die Fertigkeiten der Zöglinge. Bewertet wurden Sauberkeit, Arbeitstechnik und Kreativität bei der Zubereitung des Menüs. Auf den Prüfstand kamen natürlich auch Geschmack und Anrichteweise – schließlich sollten ebenso Auge und Gaumen verwöhnt werden. Auch wenn die Gäste mit sämtlichen Menüs kulinarisch bestens bedient waren, überzeugte Louisa Goretzki vom Gasthof Berger in Feldhausen die Juroren am meisten:

Mit einem Lachsfilet aus dem Rauch auf Shii -Take Pilze mit Feldsalat in Sesamdressing. Gefülltes Schweinefilet mit Panchetta umwickelt, dazu geschmorte Tomaten und Bärlauchkartoffelpüree und als Dessert„Omas Welfenspeise“.

Kochte sie sich auf den 1.Platz des Jugendwettbewerbes. Der 2.Platz für René Fomferra vom Restaurant Schloß Berge in Gelsenkirchen-Buer. und die dritte Auszeichnung nahm Nadine Rößler vom Restaurant „La Botte“ in Bottrop-Kirchhellen entgegen. Der Wettbewerb wurde gefördert von der hiesigen Volksbank Ruhr-Mitte.

Parallel fand der Pleiss Kreativ Pokal des Berufkollegs Königstraße in Gelsenkirchen für die Hotel- und Restaurantfachkräfte statt. Sechs angehende Hotel- und Restaurantfachleute zeigten ihr Können im Eindecken und Dekorieren der Gästetische und den Service für die geladenen Gäste, sowie das Mixen von Cocktails für den Empfang. Federführend unter der Leitung des Studiendirektors Friedrich Gabel ist es ein hervorragender Wettbewerb für den Berufnachwuchs, die Platzierten haben die Möglichkeit sich für die Deutsche Jugendmeisterschaft zu qualifizieren. Der 1.Preis ging an Yasemin Akcaalan vom Restaurant Schloß Berge in Gelsenkirchen-Buer, der 2.Platz Sebastian Schmidt aus dem gleichen Lehrbetrieb gefolgt von Thomas Maier vom Hotel Courtyard by Marriott Gelsenkirchen-Buer. Weitere Teilnehmer waren: Franziska Grasso und Jennifer Joswig vom Hotel Maritim Gelsenkirchen und Fabienne Kimuena vom Hotel Courtyard by Marriott. Die Siegerehrung nahmen Friedrich Gabel und Heinrich Wächter vor mit der 1.Bürgermeisterin Frau Gabriele Preuß, Thomas Eichholz von der PLEISS GmbH und Stefan Overwien von der Volksbank Ruhr Mitte.

Michel Dome

Michel Dome ist der neue Küchenchef im Hotel Schweizerhof St. Moritz:
„Eine raffinierte, aber bodenständige Genussküche“ lautet sein Credo

Mit 14 Gault Millau-Punkten im Guide 2010 ausgezeichnet, hat der Elsässer Michel Dome als neuer
Küchenchef das Zepter fürs leibliche Wohl der Gäste im Hotel Schweizerhof St. Moritz übernommen.

„Die traditionellen Zubereitungsmethoden auf innovative Weise neu hervorbringen und das Bewährte mit einer
eigenen Note modernisieren“, so beschreibt Michel Dome, 39, seine Mischung aus klassischer französischer
Küche und modernen eigenen Kreationen.

Für seine Tätigkeit als neuer Küchenchef des Hotels Schweizerhof
St. Moritz bringt Michel Dome einen reichen Erfahrungsschatz mit.
Zuletzt führte der gebürtige Elsässer mit
seiner Frau während langer Jahre das Restaurant auf Schloss Rapperswil. Seine Kochkünste wurden von
GaultMillau 2010 mit 14 Punkten ausgezeichnet, wobei sich der charmante Franzose bereits mit 24 Jahren als
Küchenchef im Bernerhof in Gstaad die ersten 13 GaultMillau-Punkte erkochte.
Inspirierende Wegbegleiter
sind grosse Meister wie Paul Bocuse, Dieter Müller und Martin Dalsass, mit denen er zusammenarbeitete und
die seinen kreativen Küchenstil prägten.

Die Gäste im Hotel Schweizerhof St. Moritz erwartet unter seiner Ägide eine „raffinierte, aber bodenständige
Genussküche“, wie Michel Dome seine Kreationen beschreibt. Sein Erfolgsrezept lautet dazu schlicht:
„Konsequente Qualitätsarbeit, denn Qualität ist das Produkt der Liebe zum Detail.“ Alles, was irgendwie
möglich ist, wird bei Michel Dome hausgemacht und Grundprodukte von einheimischen Produzenten bezogen,
um den Frischegrad und damit die Qualität am höchsten zu halten.
Sein Küchenstil passt perfekt zur Philosophie des charmanten Viersterne-Superior Hotels Schweizhof St.
Moritz, das sich nach einem grossen Umbau des Parterres den Gästen in einer gelungenen Mischung aus
traditioneller und moderner Gestaltung neu zur Wintersaison 2010 präsentiert.

Kurzporträt
Das charmante Vier-Stern-Superior Hotel Schweizerhof liegt seit 1898 im Herzen von St. Moritz und bietet zu jeder
Jahreszeit Erholungssuchenden, Aktivurlaubern, Naturfreunden und Kulturliebhabern traumhafte Aufenthalte. Mit
spürbarer Leidenschaft und Freude versteht es das sympathische Gastgeber-Ehepaar Yvonne und Martin Scherer seit
2004 hier eine Philosophie aus Tradition und Moderne zu erleben. Nach dem grossen Umbau erstrahlt das Parterre mit
der Empfangshalle, Bar und Bibliothek sowie dem Bankett- und Seminarraum „Salon Flugi“ aus der Belle Epoque seit
der Wintersaison 2010 in neuem Glanz. Auch der kunstvoll ausgemalte Segantini-Speisesaal ist ein wunderschöner
Zeitzeuge des Jugendstils. Hier genauso wie im modernen à la carte-Restaurant Acla und auf der Sonnenterrasse Acla
Giardino sorgt der im Guide 2010 mit 14 Gault Millau-Punkten ausgezeichnete, neue Küchenchef Michel Dome für das
leibliche Wohl der Gäste. Die 82 Zimmer und Juniorsuiten mit Blick auf den See, die Berge oder das Dorfgeschehen
befinden sich auf fünf Etagen und sind hell, freundlich und mit modernem Komfort ausgestattet. Im Wellnessbereich auf
dem Hoteldach lässt sich herrlich bei Sauna und Dampfbad entspannen und dazu gibt es den wunderschönen
Panoramablick auf den St. Moritzersee und die Berge. Nightlife und gute Unterhaltung garantieren die – auch bei den
Einheimischen – sehr beliebten, hauseigenen Bars mit Livemusik sowie im Winter die Schweizerhof-Alphütte
„Clavadatsch“. Den kleinen Gästen steht im Winter der liebevoll eingerichtete hoteleigene Kindergarten mit einer
erfahrenen Betreuerin für Spiel und Spass offen.

Visit Japan Year 2010

Neues aus Japan

Visit Japan Year 2010 mit eigener Website
Die aktuelle Kampagne Visit Japan Year 2010 ist die größte ihrer Art im „Land der aufgehenden Sonne“ und soll bis Ende 2010 zehn Millionen internationale Besucher nach Japan bringen. Auf der eigenen Website www.vjy2010.jp , die sich speziell an die zwölf wichtigsten Quellmärkte wendet, unter anderem auch Deutschland, findet der User zahlreiche nützliche und interessante Informationen. Diese reichen von der Vorstellung bestimmter touristischer Regionen und Veranstaltungen über 50 Video-Clips mit persönlichen „Love Japan“ Interviews bis zu Sonderangeboten für Unterkünfte, Transportmittel, Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten. Zu den besonderen Highlights des Jahres zählen die 1300-Jahr-Feier von Nara, das Internationale Kunstfestival Setouchi und die Destinationskampagne Shinshu.

Vom 24. April bis 07. November steht die Präfektur Nara mit den Ruinen von Heijokyu im Mittelpunkt. In diesem Zeitraum können Besucher die Geschichte, Kultur und Tradition der einstigen Hauptstadt Japans erfahren und erleben. Zu diesem Zweck wird der Daigokuden Seiden (der zentrale Platz für Politik und Rituale im der Heijoyko Ära) nachgebaut; normalerweise verschlossene Tempel und Schreine laden zur Besichtigung ein, und die Besucher flanieren durch prächtig geschmückte Straßen und Anlagen.

Das Internationale Kunstfestival Setouchi findet erstmalig vom 19. Juli bis 31. Oktober statt und soll zukünftig im Dreijahresrhythmus organisiert werden. Veranstaltungsregion sind die sieben Inseln im Seto Binnensee. Am „Meer der Hoffnung“ trifft zeitgenössische Kunst und Architektur auf historische Kultur und Tradition und präsentiert sich damit der Welt.

Im Herbst 2010 stellt sich dann die landschaftlich äußerst reizvolle Region Shinshu mit ihren zahlreichen Wintersportorten und heißen Quellen in einer großen Kampagne vor.

Aktuelle Termine, Angebote und Informationen sind auf der Website zu finden.

Radeln durch Tokyo
Eine Erkundungsfahrt durch Tokyo mit dem Rad kommt sicherlich nicht jedem gleich in den Sinn, aber seit einiger Zeit bietet das Unternehmen Tokyo Great Cycling Tour zweimal wöchentlich zwei verschiedene Radtouren durch die japanische Hauptstadt an. Für 10.000 Yen (umgerechnet circa 80 EUR) einschl. Lunch, Versicherung und Reiseleitung geht es in sechs Stunden sicher und größtenteils autofrei durch die Stadt: entweder entlang des Nihonbashi Rivers über die gleichnamige historische Brücke und das frühere Fischerdorf Tsukudajima in den ultramodernen Stadtteil Odaiba mit spektakulären Ausblicken auf die imposante Architektur und zum kaiserlichen Palast oder zur Altstadt Ningyo-Cho mit dem Besuch einer Ausbildungsstätte für Sumo-Ringer und weiter in den Ueno Park und das malerische Hongo-Viertel. Weitere Infos unter www.tokyocycling.jp

Pilgern in Ost und West
Die beiden bekanntesten Pilgerrouten der Welt: der Jakobsweg in Nordspanien und Kumano Kodo, ein Netzwerk von verschiedenen Pilgerpfaden und religiösen Zentren auf der bergigen Halbinsel Kii südlich von Kyoto gehören zum UNESCO Welterbe. Beide entstanden im 10. Jahrhundert, und jetzt im 21. Jahrhundert wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen. Als „Pilgerwege der aufgehenden und der untergehenden Sonne“ haben sie sich den Informationsaustausch, neue Wege der Zusammenarbeit, die Förderung des nachhaltigen Tourismus und die Stärkung der Beziehung zwischen Tanabe und Santiago de Compostela und somit auch zwischen Japan und Spanien sowie den Respekt gegenüber dem religiösen und spirituellen Erbe der beiden Kulturen auf die Fahne geschrieben.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Kumano Kodo Pilgerrouten mit ihren faszinierenden Landschaften aus imposanten Bergen und unzähligen Wasserläufen zu entdecken. Von Halbtagestouren bis zu mehrtägigen Wanderungen ist alles möglich. Die populärste Route Nakahechi führt östlich von Tanabe in die Berge. Ohechi erstreckt sich über 120 km im Süden der Halbinsel, und die recht anstrengende Kohechi-Route verbindet die Tempelstadt Koyasan mit den Schreinen Kumano Hongu und Kumano Hayatama. Auf dieser 70 Kilometer langen Pilgerroute müssen drei Tausender-Berge überwunden werden. Infos zu den Routen unter www.jnto.de/in-japan/natur-und-outdoor/wandern-und-pilgern.html

Nostalgische Touren im Nordwesten Taiwans

Ehrentitel „Alte Straße“: Nostalgische Touren im Nordwesten Taiwans

In einem Land, in dem man dem Alter noch mit Respekt begegnet, ist auch „Alte Straße“ eine ehrwürdige Bezeichnung. Auf Taiwan handelt es sich dabei nämlich um liebevoll restaurierte Straßen mit historischen Gebäuden und viel Tradition, die jeden Nostalgiker ins Schwärmen bringen. Die Besucher Taiwans können sich hier ein Bild davon machen, wie es auf der „schönen Insel“ Ostasiens vor langer Zeit aussah. Ein Tagesausflug ab Taipeh wird so zu einer Reise in die faszinierende und vielen Europäern kaum bekannte Geschichte des Hakka-Volkes.

Vor dreißig oder vierzig Jahren verstand man auch auf Taiwan wie im Rest der Welt unter „alt“ häufig „veraltet“ und unter Fortschritt, dass man das Alte durch Neues und Modernes ersetzen musste – was zwar technischen Fortschritt und meist auch eine Verbesserung der Lebensqualität brachte, aber nicht immer einen ästhetischen Gewinn. Heutzutage geht man auf Taiwan einfühlsamer an notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen heran.

Asphaltierte Straßen erhalten wieder ihr Kopfsteinpflaster, und Häuserfassaden werden sorgfältig gereinigt und ausgebessert, möglichst im ursprünglichen Baustill. Dort, wo sie im Laufe der Jahre durch unkoordinierte Modernisierung verunstaltet wurden – etwa durch Leitungen, Wassertanks, Klimaanlagen oder Satellitenschüsseln – findet man Lösungen, die Technik zu verbergen, ohne dass die Bewohner der Häuser auf viele Annehmlichkeiten verzichten müssten.

Auszeichnung und Hinweis für Touristen: „Alte Straße“
Inzwischen gibt es in vielen Städten Taiwans Straßen, die den Namen „Alte Straße“ als Ehrentitel tragen. Nanjhuang und Beipu im nordwestlichen Binnenland besitzen recht bekannte „Alte Straßen“. Die beiden Kleinstädte liegen in den Landkreisen Miaoli bzw. Hsinchu, rund eine Autostunde südwestlich der Hauptstadt Taipeh. Dank ihrer abgeschiedenen Lage am Rande der Berge haben die beiden Städtchen viel von ihrem vorindustriellen Charme gewahrt. Zudem liegen sie in einer besonders reizvollen Umgebung. In der Nähe Nanjhuangs findet man zahlreicher Dörfer der Ureinwohner Taiwans sowie die historischen Tempel des Löwenkopfberges, und im Hinterland von Beipu, wie auch in der Stadt selbst, leben vorwiegend Hakka, eine der acht Volksgruppen der Han-Chinesen mit eigener Sprache und eigenen Sitten und Gebräuchen. Wer mit einem Mietauto unterwegs ist, kann beide Städte an einem Tag besichtigen, doch wer es sich leisten kann, sollte sich durchaus etwas mehr Zeit nehm
en.

In Nanjhuang entdeckt man in der schmalen, ausschließlich Fußgängern vorbehaltenen Alten Straße viele Geschäfte und Restaurants, die auch für Touristen von Interesse sind. Am Südende der Straße, gegenüber dem Besucherinformationsbüro, kann man sich leicht im Geiste in vergangene Zeiten zurückversetzen lassen. Hier gibt es nämlich einen alten öffentlichen Waschplatz, an dem klares Bergwasser in eine große Wanne geleitet wird und unbehauene Steinplatten als Waschbretter dienen. Sogar heute noch nutzen einige Bewohner diese Einrichtung, um ihre Wäsche zu reinigen. Darüber befindet sich übrigens ein kleiner Schrein zu Ehren der Erdgottheit, die von den Bewohnern dieser Gegend Bogong genannt wird.

Am Nordende der Alten Straße gibt es zwei Sehenswürdigkeiten zu bestaunen: den Yongchang-Tempel, das größte Gotteshaus Nanjhuangs, und das über hundert Jahre alte Postamt, das vor einigen Jahren gründlich renoviert und in einen Kultursaal verwandelt wurde. Das eingeschossige Holzgebäude ist typisch für seine Entstehungszeit.

Eiscreme für Präsidenten und andere Besucher
Die meisten Gebäude an dieser Straße sind mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Das erste Stockwerk besteht meist aus Beton, das zweite aus Holz, das in dieser baumreichen Region reichlich vorhanden ist. Einer der interessantesten Anlieger dürfte die Yongliang-Eiscremefabrik mit der Hausnummer 47 sein. Hier wird noch heute Eis am Stil wie vor fünfzig Jahren hergestellt, und sogar ehemalige Staatspräsidenten und Vizepräsidenten zählen zur Kundschaft, wie die Fotos an den Wänden beweisen.

Eiscreme dürfte allen Besuchern noch eine vertraute Leckerei sein, doch als Ausländer wird man sich über viele der Imbisse wundern, die entlang der Alten Straße feilgeboten werden. Sie sind meist nur chinesisch beschriftet, und auch die Händler verstehen nur selten eine europäische Sprache. Die einfachste Lösung heißt hier: Probieren geht über Studieren. Passanten bietet man nämlich meist kleine Häppchen zum Kosten an – ganz ohne Kaufverpflichtung. Aber auch auf dem kleinen Markt, der von sechs Uhr früh bis kurz nach Mittag geöffnet ist, kann man den Hunger stillen. In den beiden Restaurants dort gibt es sogar bis zum Abend leckere einheimische Hakka-Spezialitäten.

Wenn man über die Miaoli-Landstraße 124 aus Nanjhuang herausfährt, gelangt man bald nach Penglai und in das benachbarte Naturreservat, das reich an Fischen und Libellen ist. Der beste Monat, um die Glühwürmchen dort fliegen zu sehen, ist der April, während im August der Schmetterlingsflug seinen Höhepunkt erreicht.

„Erdebeerhauptstadt“ Taiwans
Hinter Penglai liegt eine atemberaubende Berglandschaft. Dort, wo die Landstraße auf die Provinzschnellstraße 3 trifft, kann man südwärts abbiegen, um Dahu, die „Erdebeerhauptstadt“ Taiwans zu erreichen. Fährt man auf der gleichen Straße nach Norden, gelangt man in das bereits erwähnte Beipu. Während der japanischen Besatzungszeit (1895-1945) wurde in dieser Gegend Kohle gefördert, und die Bergleute vergnügten sich nach ihrer harten Arbeit in den Kneipen der 1835 gegründeten Stadt, die noch viel vom Charme ihrer Gründerzeit bewahrt hat.

Um die Stadt zu Fuß zu erkunden, kann man am Citian-Tempel beginnen, einem einfachen Schrein, in dem unter anderem Gottheiten wie Guanyin, die buddhistische Göttin der Gnade, und die „Könige der drei Berge“ verehrt werden. Die Alte Straße von Beipu läuft direkt auf die Vorderseite des Tempels zu. Kein Gebäude gleicht hier dem anderen, jedes hat seinen eigenen Charakter, und man sieht ihm an, dass es eine abwechslungsreiche Geschichte durchlebt hat. Tatsächlich gibt es einige der Geschäfte und Restaurants in dieser Straße schon seit hundert Jahren und mehr – auch wenn der Besitzer der „Hundertjährigen Hakka-Küche“, einem Restaurant mit der Hausnummer 23, augenzwinkernd eingesteht, dass ihm eigentlich noch ein oder zwei Jahre fehlen, bis das Jahrhundert voll ist.

Die beeindruckendsten Privathäuser der Stadt findet man in der Miaoqian-Straße, was wörtlich übersetzt „Straße vor dem Tempel“ bedeutet. Am bekanntesten ist die Jinguangfu-Halle, die bereits 1835 als Verwaltungssitz gebaut wurde. Sie steht unter dem Denkmalschutz der höchsten Stufe – eine Ehre, die sie mit weniger als vierzig Baudenkmälern auf der gesamten Insel teilt. Zusammen mit zwei anderen sehenswerten Gebäuden – dem Tianshuitang und der Jiang-A-xin-Villa – ist sie noch immer im Besitz der Nachfahren des Stadtgründers, Jiang Xiu-luan (1783-1846).

Verblüffend einfache „Alarmanlagen“
Die Pioniere, die sich im 19. Jahrhundert in der Stadt ansiedelten, hatten sich übrigens eine interessante – und verblüffend einfache – „Alarmanlage“ ausgedacht, um sich vor unliebsamen Besuchern zu schützen: Die Straßen waren mit Steinplatten befestigt, von denen einige bewusst so lose verlegt waren, dass sie ein lautes Geräusch verursachten, sobald man sie betrat. Die Einheimischen wussten genau, welche Platten sie umgehen mussten, während sich Fremde, die sich heimlich in die Stadt schleichen wollten, früher oder später durch das Betreten einer solchen Platte verrieten. Doch keine Angst: Die von Unruhen und Auseinandersetzungen geprägten Pioniertage sind im „Wilden Osten“ ebenso vorbei wie im „Wilden Westen“ – heute sind friedliebende Besucher aus aller Welt in der Stadt herzlich willkommen.

Ein paar Minuten außerhalb von Beipu wartet noch eine weitere Attraktion: Im Unterschied zu den weit über hundert heißen Quellen auf Taiwan, in denen die Wassertemperatur meist um die 40 °C liegt, gibt es in hier eine kalte Quelle, deren Temperatur nur zwischen – im heißen Sommer durchaus angenehmen – 10 und 15 Grad schwankt. Sie soll bei Magenbeschwerden, Gelenkentzündungen und Gicht helfen. Der Weg zur sieben Kilometer entfernten Quelle in den Bergen ist von der Innenstadt aus in chinesischer und englischer Sprache ausgeschildert.

Für alle, die mehr als einen Tag in dieser schönen und sehenswerten Gegend verbringen möchten, empfiehlt sich die Übernachtung bei einer Gastfamilie, in einem sogenannten minsu. Hier hat man intensiven Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und lernt die Besonderheiten der Hakka-Kultur noch besser kennen.