Gouda

Beliebteste Käsesorte hat erneut zugelegt

(ZMP) – Die Vielfalt beim Schnittkäse ist groß, neben den Standardsorten bieten die meisten Lebensmittelgeschäfte im Kühlregal oder an der Bedientheke diverse Varianten für die käsebegeisterten Verbraucher an. Doch die Bundesbürger blieben ihrer liebsten Sorte auch im vergangenen Jahr wieder treu: Gouda war mit 106.000 Tonnen und einem Marktanteil von 48,4 Prozent der mit großem Abstand meistgekaufte Schnittkäse, und auch bezogen auf das gesamte Käsesortiment konnte ihm keine andere Sorte das Wasser reichen. Gouda verdankt seinen Namen der Stadt Gouda in den Niederlanden, in deren Umland er ursprünglich hergestellt wurde. Heutzutage wird er aber auch bei uns und in anderen Ländern produziert.

Auf Schnittkäse, der mit vier bis sechs Wochen viel kürzer reift als Hartkäse und dadurch weicher und leichter zu schneiden ist, entfielen 2005 gut 29 Prozent der gesamten Käsekäufe. Dabei profitierte er von der allgemeinen Steigerung der Käsenachfrage und erhöhte seinen Absatz im Vergleich zu 2004 um 7.400 Tonnen auf 219.000 Tonnen. Gouda konnte im vergangenen Jahr um 2.600 Tonnen zulegen, so die Daten der ZMP/CMA-Marktforschung auf Basis des Haushaltspanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg.

Maasdammer rückte 2005 in der Rangliste der beliebtesten Schnittkäsesorten auf den zweiten Platz vor, mit knapp 18.000 Tonnen kam er auf einen Marktanteil von gut acht Prozent, während Edamer mit einem Absatz von rund 16.000 Tonnen auf gut sieben Prozent der privaten Nachfrage kam. Ein weiterer gern gegessener Schnittkäse war Leerdammer, der im vergangenen Jahr mit gut 10.000 Tonnen einen Anteil von 4,8 Prozent am Schnittkäsemarkt erreichte.

Deutsche Brunnen haben 2005 weniger Mineralwasser abgesetzt

Die Deutschen Brunnen haben 2005 weniger Mineralwasser abgesetzt
als im Vorjahr. Mit ausschlaggebend für den Rückgang war der kühle
August, der den Mineralwasser-Konsum einbrechen ließ. Die Zahlen des
Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) zeigen, dass die 226
Brunnenbetriebe im vergangenen Jahr drei Prozent weniger Mineral- und
Heilwasser in den Handel brachten als 2004. Vor allem der Absatz des
klassischen Sprudels mit viel Kohlensäure entwickelte sich
rückläufig. Zugenommen hat dagegen der Absatz von Mineralwässern ohne
Kohlensäure, die damit ihren Anteil am Markt auf 5,8 Prozent weiter
erhöhten. Mineralwasser blieb trotz des Rückgangs das beliebteste
alkoholfreie Getränk der Deutschen.

Der Mineralwasser-Absatz war in der ersten Jahreshälfte weitgehend
konstant geblieben, so VDM-Geschäftsführer Wolfgang Stubbe. Das
schlechte Wetter im August habe diese Entwicklung aber zunichte
gemacht. Erhebliche Einbußen verzeichneten die Brunnen beim
kohlensäurehaltigen Mineralwasser, dessen Absatz 2005 um sieben
Prozent zurückging. Der klassische Sprudel war mit einem Anteil von
50,3 Prozent dennoch weiterhin das beliebteste Mineralwasser der
Deutschen. Die Mineralwässer mit wenig Kohlensäure blieben mit einem
unwesentlichen Rückgang um 0,1 Prozent nahezu unverändert. Ihr
Marktanteil lag bei 40,9 Prozent. Einen starken Zuwachs erzielten die
Brunnen bei den kohlensäurefreien Wässern. Deren Absatz erhöhte sich
um 14,4 Prozent.

Stubbe: „Der anhaltende Trend zu kohlensäurefreien und
kohlensäurearmen Wässern hält an. Ein Grund liegt darin, dass die
Menschen immer stärker auf ihre Gesundheit und ihre Fitness achten.

Gerade im Fitness- und Wellnessbereich hat sich Mineralwasser als
idealer Begleiter etabliert.“

Wachsenden Zuspruch haben im vergangenen Jahr die Mineralwässer
mit Aromen erfahren, deren Absatz sich um 34 Prozent verbesserte. Mit
1,2 Prozent haben diese Wässer allerdings nur einen geringen Anteil
am Mineralwassermarkt. Der Absatz der Heilwässer verringerte sich
2005 um 15,2 Prozent.

Bei den Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken ging der Trend im
vergangenen Jahr ebenfalls hin zu kohlensäurefreien Getränken.
Der
Absatz der Sport-, Energie- und ACE-Getränke ohne Kohlensäure nahm um
rund sieben Prozent zu, die kohlensäurehaltigen gingen dagegen um
drei Prozent zurück. Zulegen konnten mit 1,9 Prozent die
„Mineralwasser plus Frucht“-Getränke und die Mineralwasser-Schorlen.

Rückläufige Absätze verzeichneten vor allem die zuckergesüßten
Getränke auf Basis von natürlichem Mineralwasser. Insgesamt nahm der
Absatz der Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke im vergangenen Jahr um
3,1 Prozent ab.

Für die Ertragssituation der Branche waren im vergangenen Jahr
zwei Entwicklungen wichtig. Zum einen nahm 2005 der Absatz über die
Lebensmittel-Discounter weiter zu. Fast 40 Prozent der Mineralwässer
wurden auf diesem Weg verkauft, nahezu doppelt so viel wie zwei Jahre
zuvor. Unter dem damit verbundenen Preisverfall hat die gesamte
Branche gelitten. Dass angesichts des Absatzrückgangs der
Mineralbrunnen dennoch der Pro-Kopf-Verbrauch um 0,2 Liter auf 126,9
Liter zulegte, lag am überproportionalen Anstieg der importierten
Mineralwässer. Sie verzeichneten einen Zuwachs um rund 20 Prozent.

Die zweite wichtige Entwicklung für die Ertragssituation der
Branche war der unverändert wachsende Kostendruck. Stubbe:
„Insbesondere steigende Energie- und Transportkosten machen es
erforderlich, die Preise kritisch zu analysieren.“

Lebkuchen sind die beliebtesten Weihnachtsplätzchen

Welches sind die beliebtesten Adventskekse? Laura,
die wöchentliche Frauenzeitschrift aus der Bauer Verlagsgruppe,
wollte es genau wissen und gab pünktlich zur bevorstehenden
Weihnachtszeit eine Exklusiv-Umfrage bei Gewis in Auftrag.

Vorgegeben
waren zehn verschiedene Sorten, unter denen sich die Befragten
entscheiden durften. Eindeutiger Favorit sind Lebkuchen: Mehr als
ein Drittel freut sich bereits das ganze Jahr auf dieses würzige
Gebäck. Etwas weniger hoch im Kurs, aber dennoch für jeden fünften
Befragten das beliebteste Weihnachtsgebäck sind die traditionellen
Zimtsterne (19 Prozent), dicht gefolgt von Spekulatius (13 Prozent).

Bethmännchen, die mit Mandeln besetzten Marzipan-Kekse, werden
immerhin noch von neun Prozent favorisiert. Die letzten Plätze
belegen Schwarz-Weiß-Gebäck und Bärentatzen. Im Rahmen der
exklusiven Umfrage der Frauenzeitschrift Laura wurden 1.065 Frauen
und Männer im Alter zwischen 20 und 60 Jahren befragt. Alle
Ergebnisse werden in Heft Nr. 47 (EVT 16. November 2005)
veröffentlicht.

Brigitte-Diät-Gerichte jetzt auch tiefgekühlt

Die Brigitte-Diät ist die beliebteste Diät in Deutschland. Wenn es mal schnell gehen soll, gibt es jetzt fünf Mittagsmahlzeiten der Brigitte-Diät auch als fertiges Tiefkühlgericht von FRoSTA, zum Beispiel eine Gulaschpfanne mit Nudeln oder exotische Wok-Gemüsemahlzeiten. In wenigen Minuten ist das Mittagessen in Pfanne, Mikrowelle oder Backofen fertig. „Brigitte kocht mit tollen Zutaten und FRoSTA auch. Deshalb passen wir gut zusammen“, so FRoSTA – Vorstand Felix Ahlers, der vor seinem Studium eine Kochlehre gemacht hat. FRoSTA hat vor zwei Jahren sämtliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Aromen, Stabilisatoren und Emulgatoren aus seinen Produkten verbannt. „Jetzt produzieren wir unsere Gerichte so, wie man auch zu Hause oder im guten Restaurant ein Essen zubereitet: zum Beispiel mit frischen Milchprodukten, echtem Parmesan und frisch gepresstem Knoblauch. Seitdem schmecken unsere Gerichte wie selbstgekocht“, sagt Ahlers.
Weitere Brigitte-Diät Gerichte von FRoSTA sind bereits geplant! Auf der FRoSTA Homepage (www.frosta.de) hilft der „FoodFinder“ dem Verbraucher bei der Suche nach Geschäften in seiner Nähe, die FRoSTA-Gerichte der Brigitte-Diät führen. Weitere Informationen rund um die Brigitte-Diät auch in der aktuellen BRIGITTE, Heft 20, EVT 12. September 2005.

www.frosta.de

Kühle Getränke sind die beliebteste Sommererfrischung

Die beliebteste Sommererfrischung der Deutschen sind kühle Getränke. In einer repräsentativen Untersuchung durch TNS Infratest im Auftrag von Bonaqa gaben dies 72 Prozent der Befragten an. Knapp zwei Drittel lieben es, sich an heißen Tagen unter der Dusche abzukühlen. Schwimmen gehen steht mit 46 Prozent auf Platz 3 der Sommer-Erfrischungshits. Rund ein Drittel aller Befragten halten es mit den Südeuropäern und ziehen sich bei Sommerhitze zu einer Siesta zurück. Fast ebenso viele gönnen sich ein Eis. Auf die Technik verlässt sich ein Fünftel der Umfrageteilnehmer und wählt Ventilator oder Klimaanlage, um sich Kühlung zu verschaffen. Jeder Zehnte erfrischt sich an heißen Tagen am liebsten mit einem Fußbad.
Wer an heißen Tagen ausreichend trinkt, kann den Sommer besser genießen. Rund 1,5 Liter des täglichen Flüssigkeitsbedarfs sollten, so die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), durch nicht alkoholische Getränke gedeckt werden. Steigen die Temperaturen, ist durch verstärktes Schwitzen der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht und kann bei extremer Hitze auf das Drei- bis Vierfache steigen.

Einfache Tipps helfen, um an heißen Tagen körperlich und geistig leistungsfähig zu bleiben: Mit dem Trinken nicht warten, bis der Durst kommt, sondern regelmäßig über den Tag verteilt trinken. Zu Hause oder im Büro Getränke am besten in sicht- und greifbare Nähe stellen. Um auch unterwegs Durststrecken zu vermeiden, immer ein Getränk mitnehmen. Kinder stets mit ausreichend Getränken versorgen – das gilt bei Sommerhitze umso mehr. Als Durstlöscher sind unter anderem Mineral- und Tafelwasser sowie Fruchtschorlen gut geeignet. Auch ältere Menschen sollten darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da das Durstgefühl im Alter häufig nachlässt.

Obst-Hitparade 2005: Erdbeere ist die Nummer 1

Ob mit Vanilleeis, auf einer leckeren Torte oder ganz frisch vom Strauch: Die Erdbeere ist das beliebteste Sommerobst 2005. Mit 33,8 Prozent liegt die fruchtige Erdbeere bei den Verbrauchern in der Gunst deutlich vor dem Apfel (19,8 Prozent) und der Melone (16,6 Prozent), ergab eine repräsentative Studie des Lebensmittelhändlers EDEKA. Insgesamt wurden 3000 Menschen vom Marktforschungsunternehmen Produkt + Markt befragt