Bauli Panettone

Alle Jahre wieder: Der traditionsreiche Panettone kehrt zurück in die Supermarktregale

Weihnachtszeit ist Panettone-Zeit, ganz besonders in Italien. Aber auch in Deutschland ist das traditionelle winterliche Gebäck immer beliebter. Der kegelförmige Kuchen aus leichtem Weizensauerteig mit kandierten Früchten und Rosinen ist vergleichbar mit unserem Christstollen. Führender Hersteller ist Bauli und in der Vorweihnachtszeit ist der legendäre Panettone wieder in den Supermärkten zu finden.

Ob an Weihnachten als Festtagsspezialität oder an Silvester als Glücksbringer, der traditionsreiche Panettone spielt in Italien an Feiertagen aber auch davor eine große Rolle. Neben vielen individuellen, generationsübergreifenden Familienrezepten gibt es auch zahlreiche namhafte Hersteller für Panettone. Besonders erfolgreich ist das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Bauli. Es wurde 1922 von Ruggero Bauli gegründet, der sein Gebäck zunächst per Hand in seiner Bäckerei nahe Verona gefertigt hat. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde schnell klar, dass er seine Produktion größer ausbauen musste. Der Panettone von Bauli wurde in kürzester Zeit in ganz Italien berühmt. Heute gehört Bauli auch in Deutschland in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten auf den Tisch.

Der große Erfolg ist sicher dem über viele Generationen gehüteten Geheimrezept zu verdanken. Die Herstellung des Fruchtkuchens ist nämlich sehr individuell und unglaublich aufwendig. Es kann bis zu 40 Stunden in Anspruch nehmen, einen klassischen Panettone herzustellen. Das Ergebnis überzeugt, denn im Vergleich zum Christstollen ist der Panettone besonders luftig und weich und entfaltet seinen besonderen Geschmack durch die einzigartige Mischung aus getrockneten und kandierten Früchten.

Die Geschichte des süßen Kuchens ist bis heute umstritten. Wo viele an die Legende mit dem Küchenjungen Toni glauben, der aus der Not heraus seinem Fürsten ein süßes Brot aus Teigresten und Trockenfrüchten servierte, das alle Pane de Toni nannten und das über die Jahre zu Panettone wurde, sind sich andere sicher, dass Panettone schon viel früher von lombardischen Familien für Weihnachten gebacken wurde. Wie Panettone auch nun immer entstanden ist, er wird von der Lombardei bis Sizilien in der Winterzeit noch heute als Dessert und auch über italienische Grenzen hinaus als süßer Kuchen gegessen. Vor Weihnachten ist der Panettone von Bauli fast überall im deutschen Einzelhandel erhältlich und liegt preislich bei zehn Euro.

Panettone

Weihnachtskuchen mit Tradition

Was für uns der Christstollen ist, ist für den Italiener der Panettone. Auch bei uns wird der kuppelförmige, italienische Früchtekuchen aus Hefeteig immer beliebter. Zur Weihnachtszeit findet man den traditionellen Klassiker aus Italien wieder überall im Handel.

Die Ursprünge des italienischen Gebäcks Panettone reichen bis ins Mittelalter zurück. Bis heute setzen zahlreiche Bäckereien und Unternehmen in Italien auf ihre überlieferten Rezepte für das besondere Weihnachtsbrot und streiten sich darüber, ob der Klassiker nun in Mailand oder Verona zum ersten Mal gebacken wurde. Das italienische Familienunternehmen Bauli mit Sitz in Verona produziert den traditionellen Weihnachtskuchen seit 90 Jahren und bereits in dritter Generation und setzt dabei auf natürliche Inhaltsstoffe und ein gut gehütetes Geheimrezept. Bis zu 40 Stunden wird die natürliche Hefe angesetzt. „Durch die lange Gärung wird der Früchtekuchen besonders luftig und entwickelt sein einzigartiges Aroma. Das Geheimnis unseres Panettones liegt in der richtigen Mischung von Hefe, Wasser und Mehl. Hinzu kommen traditionell Butter, frische Eier, Zucker, weiche Orangenschalen und Rosinen“, erklärt Bauli-Inhaber Michele Bauli seine Rezeptur.

Um den Panettone ranken sich viele Legenden. Die berühmteste ist, dass an einem Weihnachtsvorabend dem Küchenchef am Hofe von Ludovico Sforza im 15. Jahrhundert ein vorbereiteter Kuchen verbrannte. Daraufhin opferte der Küchenjunge Toni den Sauerteig, den er eigentlich für sein eigenes Weihnachtsfest aufgehoben hatte. Er fügte nach und nach Mehl, Eier, Zucker, Rosinen und kandierte Früchte hinzu, bis er einen weichen und sehr stark aufgegangenen Teig erhielt. Das Ergebnis hatte durchschlagenden Erfolg und wurde von Ludovico Sforza zu Ehren seines Erfinders Pane di Toni, also Brot von Toni, genannt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Name zu Panettone.

Heute gibt es ihn nicht nur in der klassischen Variante, sondern auch mit dunkler Schokolade und roten Früchten oder Orangenlikör.

Der Panettone von Bauli ist in der Vorweihnachtszeit im deutschen Einzelhandel und in Kaufhäusern erhältlich und kostet um die 10 Euro.