Zwölf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten für die Lebensmittelbranche

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Lebensmittelwirtschaft ist von 5,7 Millionen auf 5,4 Millionen leicht gesunken. Dennoch ist damit weiterhin jeder achte Erwerbstätige in Deutschland für die Branche tätig und arbeitet für die Lebensmittelwertschöpfungskette.

Obwohl in der Gastro auch in der Zukunft so vil ausgebildet werden kann?
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Frischeparadies Berlin-Charlottenburg mit 15 % Rabatt am Azubi-Tag

Für 22 Auszubildende wird Donnerstag, der 28. April 2016, ein großer Tag und eine neue Herausforderung. Dann nämlich tragen sie selbst die Verantwortung im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. Die knapp zwei Dutzend Azubis aus den Niederlassungen in Stuttgart, Hamburg, Köln, Essen, Berlin und Innsbruck wurden von den Betriebsleitern ihrer Ausbildungsorte im Vorfeld nominiert. Damit haben sie sich qualifiziert, einen Tag lang sämtliche Positionen und Prozesse in einer Filiale von Deutschlands größtem Lieferanten für Feinkost und Delikatessen eigenständig zu leiten. Alle Posten im Markt, von der Gemüseabteilung über die Fischtheke und von den Weinregalen bis hin zu den Kassen, werden mit Nachwuchsmitarbeitern besetzt. „Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass es sich lohnt, wenn unsere Azubis selbstbestimmt arbeiten und auch mal auf sich gestellt sind“, erklärt Matthias Rechel, Betriebsleiter im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. „Die Auszubildenden haben den Markt nicht nur im Griff, sondern auch noch jede Menge Spaß. Das sorgt an diesem Tag auch bei den Kunden für ein neues Einkaufserlebnis.“

Damit die Auszubildenden gut vorbereitet in den Tag starten, haben sie gemeinsam mit Matthias Rechel den Aktionstag im Voraus genau geplant. Der Betriebsleiter stand ihnen dabei beratend zur Seite, versuchte aber, sich nicht zu sehr einzumischen. „Wir geben unseren Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Ideen umzusetzen, und sind für sie da, wenn sie unsere Hilfe brauchen. Damit zeigen wir den jungen Leuten, dass wir ihnen absolut vertrauen“, so Rechel.

Der Azubi-Tag findet am Donnerstag, dem 28. April 2016, im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg in der Morsestraße 2 statt. Der Markt ist an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Kunden erhalten 15 Prozent Cash & Carry Rabatt auf das gesamte Sortiment, mit Ausnahme von Angeboten. Zusätzlich haben die Azubis zehn Lieblingsprodukte aus dem Sortiment ausgewählt, auf die es noch einmal einen gesonderten Rabatt gibt. Verschiedene Frischeparadies-Lieferanten laden außerdem zu Verkostungen im Markt ein.

www.frischeparadies.de

Goldmedaillen, Bestnoten, Michelin Sterne

„Junge Talente verdienen es, gefördert zu werden – da gibt es kein Wenn und Aber, denn die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft. Die gastronomische Ausbildung sehen wir als eine Art Generationenvertrag“, erklärt Heiner Finkbeiner, Inhaber der Traube Tonbach, seine Rolle als Ausbilder in der Spitzenhotellerie. Rund 80 Auszubildende werden fortwährend in seinem Fünf-Sterne-Superior-Hotel für ihren Berufseinstieg fit gemacht und danken den Einsatz mit regelmäßigen Auszeichnungen. So wurde Alix Weigel vom Bundesverband der Industrie- und Handelskammer als beste Prüfungsteilnehmerin im Hotelfach geehrt. Die 21-Jährige schloss ihre Ausbildung mit Zusatzqualifikation Hotelmanagement 2015 mit landesweiter Bestnote ab. Welche Bedeutung der nationalen Bestenehrung beigemessen wird, betonte auch Bundesjustizminister Heiko Maas in seiner Ansprache beim Festakt in Berlin am vergangenen Montag.

Beim Köche-Nachwuchs brillierte 2015 ebenfalls eine Auszubildende des Feinschmeckerhotels auf ganzer Linie: Nina Beck startete ihr Jahr bereits im März mit einem Titel, indem sie sich beim Kochwettbewerb der Meistervereinigung „Die 10 Besten“ gegen neun männliche Mitbewerber durchsetzte. Im Sommer sicherte sich die 22-Jährige nicht nur den ersten Platz bei den Abschlussprüfungen unter den Köchen der IHK Nordschwarzwald, sondern gewann auch die Meisterschaft Baden-Württemberg, mit der sie ihr Ticket für die Bundesmeisterschaft in Bonn löste. Mit Bravour bestand sie dort die Theorie- und Praxisaufgaben und wurde von der Dehoga als Deutsche Jugendmeisterin der Köche geehrt. Neben dieser persönlichen Goldmedaille holte Beck zusammen mit ihren Kolleginnen auch den Mannschaftssieg für Baden-Württemberg und ging als Punktbeste aller gastronomischen Ausbildungsberufe hervor.

„Diese großartigen Erfolgsgeschichten sind sehr wichtig – für das eigene Selbstvertrauen und das Team, aber auch wegen ihrer Strahlkraft auf andere. Mehr denn je ringt unsere Branche um gute Mitarbeiter, Nachwuchsmangel ist selbst in namhaften Betrieben keine Seltenheit mehr. Wir verstehen es deshalb als eine unserer wichtigsten Aufgaben, junge Auszubildende in ihrer Entscheidung für das Gastgewerbe zu bestärken und ihnen interessante Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen“, verdeutlicht Renate Finkbeiner. Für dieses Engagement zeichnete der Gault Millau sie zusammen mit ihrem Mann als „Hoteliers des Jahres“ aus.

Viele der ehemaligen Traubianer sind heute weltweit in verantwortungsvollen Positionen in der Hotellerie tätig oder brachten es als Koch mit eigenen Auszeichnungen von Gault Millau und Michelin an die Spitze der Gourmetszene. Aus der Tonbacher Talentschmiede und dem Kader der Schwarzwaldstube gingen bis jetzt allein 70 Michelin Sterne hervor. Auch die aktuelle Ausgabe des Guides gab Anlass zur Freude: Wohlfahrt-Schüler Kevin Fehling gelang mit seinem neuen Restaurant der direkte Wiedereinstieg bei drei Sternen und Thomas Schanz, einst Auszubildender des Luxushotels, sicherte sich in Piesport an der Mosel einen Platz in der Zwei-Sterne-Liga.

Die Chance, von den Besten ihrer Zunft zu lernen, möchte auch Nina Beck bestmöglich nutzen. Durch die erfolgreichen Wettbewerbe schaffte das junge Talent aus Marktredwitz etwas, das nur sehr wenigen Berufseinsteigern mit dem ersten Job nach der Kochausbildung gelingt: Sie kocht künftig an der Seite von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt im Team der Schwarzwaldstube. „Besser hätte das Jahr nicht laufen können“, freut sich die zweifache Goldköchin. „Harald Wohlfahrt ist mein großes Vorbild als Koch.“

www.traube-tonbach.de

Die Finalisten des Rudolf Achenbach Preises 2015

Ein weiterer Beweis, dass Frauen in der kulinarischen Welt längst keine Randerscheinung mehr sind, zeigt die Riege der FinalteilnehmerInnen des 41. Rudolf Achenbach Preises 2015. Zum zweiten Mal in Folge haben sich fünf weibliche und vier männliche Auszubildende des letzten Lehrjahres in den Vorentscheiden auf VKD Landesebene qualifiziert.

Sie alle werden am 29./30 Mai im Frankfurter Best Western Premier IB-Hotel Friedberger Warte unter den Augen einer sechsköpfigen Fachjury noch einmal alles geben, um es bis ganz nach oben zu schaffen. Der von Firmengründer Rudolf Achenbach initiierte und älteste Nachwuchs- wettbewerb der weißen Brigade findet seit 1975 zum 41. Mal in Folge statt und hat bis heute nicht Attraktivität und Bedeutung für die Branche verloren.

„Unsere Anforderungen an Arbeitstechnik, Kreativität und Fachwissen sind sehr hoch. Wir sind immer wieder beeindruckt, mit wie viel Ehrgeiz und Professionalität die jungen Talente diesen Wettbewerb annehmen und umsetzen“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers, und in dritter Generation für die Durchführung des Rudolf Achenbach Preises verantwortlich. „Trend ist auch hier die wachsende Beteiligung junger Frauen, die auf höchstem Niveau kochend in einem typischen Männerberuf bestehen“.

Seit 1975 ist die Achenbach Delikatessen Manufaktur finanzieller Träger des Bundesjugend- wettbewerbs des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem etablierten, nach strengen Statuten durchgeführten Wettbewerb haben weit über 36.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Der Anteil der Siegerinnen beträgt derzeit 20 % – Tendenz steigend.

Die Finalisten des Rudolf Achenbach Preises 2015

Landesverband

Finalist/in

Betrieb

Verein

Berlin-Brandenburg

Sandra Krumreich

Hilton Hotel Berlin, Berlin

Verein der Köche Hauptstadt Berlin e.V.

West

Michelle Licht

Weinromantikhotel Richtershof, Mühlheim

Köcheverein Mittelmosel 1976 e.V.

Niedersachsen

Maren Meyer

Landhaus Schnuck, Schneverdingen

Verein Celler Köche e.V.

Bayern

Christiaan Stroop

Käfer Service GmbH, Vaterstetten

Köcheverein « Bavaria » München e.V.

Nord

Nadine Köpfle

Otto GmbH & Co. KG, Hamburg

Kochclub « Gastronom » Hamburg e.V.

Mitteldeutschland

Florian Witter

Maritim Hotel, Halle

Hallescher Kochverband e.V. 1996

Baden-Württemberg

Carsten Gambeck

Öschberghof, Donaueschingen

Verein der Köche Schwarzwald-Baar e.V.

Nordrhein-Westfalen

Anna Schwarz

Welcome Hotel, Essen

Club der Köche Essen e.V.

Hessen

Daniel Bernhard

Romantik Hotel Zum Stern, Bad Hersfeld

Zweigverein der Köche Fulda e.V.

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Finale des Rudolf Achenbach Preises 2012

Der Höhepunkt und glanzvolle Abschluss rückt
näher! Am 15. und 16. Juni steigt das Finale des Rudolf Achenbach Preises 2012 in
Frankfurt am Main. Bei diesem traditionsreichen Bundesjugendwettbewerb des
Verbandes der Köche Deutschlands e. V.(VKD) wetteifern die neun Landessieger
und hoffnungsvollen Gewinner der Vorentscheide um den renommierten Preis der
Achenbach Delikatessen-Manufaktur Sulzbach im Taunus. 2012 wird der Rudolf
Achenbach Preis zum 38. Mal in Folge ausgetragen.

Und das sind die Finalisten: Stefan Heidicke vom Hilton Hotel Berlin, Madeleine
Gaedeke von der Dammmühle in Marburg, Jan Phillipp Wesemann vom Hotel am
Landtagsplatz in Hösseringen, Falko Weiß vom Brogsitters Sanct Peter in Bad
Neuenahr, Maria Jäger vom Restaurant Triptrap in Schermbeck, Annerose Lillge
von der Gastronomie Pütter in Hamburg, Erik Martin vom Restaurant La bouchée
in Chemnitz, Richard Schmidtkonz von Käfer in München und Felix Weber von
Brenners Park-Hotel in Baden-Baden.

Diese neun Auszubildenden im Kochberuf stellen sich im Finale des Rudolf
Achenbach Preises am 15. und 16. Juni 2012 inFrankfurt am Main theoretischen
und praktischen Aufgaben. Die Theorie verlangt die Beantwortung von zehn
Fachfragen und die Rohstofferkennung. Impraktischen Teil muss aus einem
vorgegebenen Warenkorb ein viergängiges Menüs erarbeitet, zubereitet und
angerichtet werden. Dafür haben die Nachwuchsköche die für Wettbewerbe
besonders ausgestattete Küche des Best Western Premier IB Hotel Friedberger
Warte Frankfurt zur Verfügung.

Bewertet werden die Leistungen der Finalisten von einer sechsköpfigen Jury –
allesamt gestandene Küchenmeister mit Prüfungserfahrung. Jury A mit drei
Juroren bewertet in der Küche: Menüplanung, Schwierigkeit, Mise en place,
Sauberkeit, Rohstoffverarbeitung, Materialverwertung, Arbeitstechnik, Zeit-einteilung. Jury B, ebenfalls mit drei Juroren, bewertet unabhängig und räumlich
getrennt: Anrichteweise, Optik und Geschmack.

Die feierliche Siegerehrung mit allen Teilnehmern, Juroren, Ausbildern und
Gästen erfolgt im Sheraton Hotel & Towers am Rhein-Main-Flughafen Frankfurt.
Hier zeichnen Petra Moos-Achenbach von der Achenbach Delikatessen-Manufaktur und Robert Oppeneder, Präsident des Verbandes der Köche
Deutschlands e. V. (VKD) gemeinsam die Sieger und Platzierten aus.
Die Siegerin/der Sieger darf den Titel Deutschlands beste Nachwuchsköchin/
bester Nachwuchskoch führen.

Bereits seit 1975 ruft der Rudolf Achenbach Preis jedes Jahr angehende junge
Köchinnen und Köche an den Herd zum kulinarischen Wettbewerb. Bislang
haben dabei weit über 32 000 Auszubildende um Titel und wertvolle Preise
gekämpft. Ziel ist die Förderung der Ausbildung von Köchinnen und Köchen.
Initiiert vom Firmengründer der Sulzbacher Delikatessen-Manufaktur Rudolf
Achenbach gilt er als einer der ältesten Wettbewerbe für die weiße Zunft und ist
zum jährlichen Branchenhighlight mit hohem Stellenwert avanciert. Eindrücklich
vermittelt er der fachkundigen und der interessierten Öffentlichkeit einen
Eindruck vom Leistungsstand des Berufsnachwuchses.

Der Rudolf Achenbach Preis wird organisatorisch und personell vom Verband der
Köche Deutschlands e. V. (VKD) getragensowie ideell, finanziell und in der
Organisation von der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, Sulzbach/Taunus.
Teilnehmen können Auszubildende im Beruf Köchin/Koch im Prüfungsjahr
(unabhängig vom Termin der Prüfung), die Mitglied imVKD sind – Alterslimit
25 Jahre.

Carolin Krüger

Meisterlicher Erfolg für Carolin Krüger, Auszubildende im Dorint Am Goethepark Weimar: Bei den 21. Thüringer Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe errang die 21-Jährige den Sieg im Ausbildungsbereich Hotelfach. Und noch über einen zweiten Erfolg konnten sich Hoteldirektor Stefan Seiler und sein Team freuen: Der Auszubildende Peter Neutag kochte sich ebenfalls auf das Siegertreppchen. Er wurde Dritter bei den Köchen.

In jeder Berufsgruppe hatten sich acht Auszubildende für die Teilnahme an der Thüringer Jugendmeisterschaft qualifiziert. An zwei Tagen mussten sie sowohl ihr theoretisches Wissen als auch ihr fachliches Können unter Beweis stellen. Bezugnehmend zum bevorstehenden Messe-Event in Erfurt erstellten die Auszubildenden im Hotelfach eine Schautafel zum Thema „Olympiade der Köche IKA 2012“. Zur gleichen Thematik musste darüber hinaus ein Angebot für ein Wochenend-Package erarbeitet und in englischer Sprache ein Verkaufsgespräch geführt werden. Carolin Krüger meisterte die geforderten Aufgaben am besten und freute sich am Ende des zweitägigen Wettkampfes über den Titel Thüringer Jugendmeisterin. Sie vertritt nun den Freistaat auf nationaler Ebene bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Herbst in Bonn.

Für die Nachwuchsköche galt es, aus einem vorgegebenen geschlossenen Warenkorb, unter anderem gefüllt mit Forelle, Spargel, Kalbshaxe, Erdbeeren und dunkler Kuvertüre, ein Vier-Gang-Menü für acht Personen zusammenzustellen und zuzubereiten. Punkte von der Jury gab es nicht nur für Geschmack, Kreativität und Präsentation des Menüs, bewertet wurden auch Sauberkeit, Zeiteinteilung, Rohstoffverarbeitung und Arbeitstechniken. Peter Neutag freute sich am Ende der Meisterschaft über die Bronzemedaille.
Hoteldirektor Stefan Seiler ist stolz und glücklich über die hervorragenden Leistungen der beiden Auszubildenden. „Es ist zugleich eine Bestätigung der guten Ausbildungsarbeit, die das gesamte Team insbesondere aber die Abteilungsleiter und Ausbildungskoordinatoren in unserem Haus leisten“, sagte Seiler. Nach der IHK Auszeichnung zum hervorragenden Ausbildungsbetrieb vom vergangenen Jahr sei das ein weiterer schöner Erfolg für das Hotel. Jetzt heißt es für das gesamte Team Daumen drücken für Carolin Krügers Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.

Torsten Hartz

Mit einem gemütlichem Ambiente und neuem Konzept hat das Cafe & Wirtshaus Herzog, ehemals Cafeteria, am Dorfplatz in Herzogsägmühle wiedereröffnet. Nach nur zweiwöchiger Umbauzeit hat sich einiges sichtbar verändert. Aus dem altbacken wirkenden Gastraum ist ein modernes Restaurant mit rot-grauen Wänden und dunklen Möbeln geworden. Das ehemalige Internetcafe bietet Familien mit kleinen Kindern einen Raum, in dem ungestört gegessen, getrunken und gespielt werden kann.

„Ein Novum in der Geschichte unseres Ortes ist es zudem, dass im Cafe & Wirtshaus Herzog nun auch Alkohol ausgeschenkt wird“, sagte Wilfried Knorr, Direktor von Herzogsägmühle, bei der Eröffnung vor geladenen Gästen. „Im Blick auf unsere Suchtkrankenhilfe und die ehemals wohnungslosen Menschen, die in Herzogsägmühle leben, haben wir das bisher nicht getan“, so Knorr weiter. Nun will man den Versuch starten, ob sich das neue Konzept mit anderen Hilfen im „Ort zum Leben“ verträgt.

Dass der Herzog alles hat, was ein Wirtshaus braucht, bestätigte Bürgermeister Michael Asam, der das rote Band bei der Eröffnung durchschnitt. „Ich sehe dies als einen weiteren Schritt zur Inklusion, Herzogsägmühle öffnet sich nach außen“, so Asam.

Für die Gäste ist weiterhin Torsten Hartz mit seinem Team zur Stelle. Neben fest Angestellten arbeiten bei ihm Menschen aus den Fachbereichen, die eine Tagesstruktur bekommen, Auszubildende, Praktikanten und Bundesfreiwillige. „Unser vielfältiges Team heißt alle Gäste willkommen“, betont Hartz. Neben Kaffee und Kuchen gibt es täglich frisch zubereitete Speisen. Ein Spielplatz, die Minigolfanlage, die Kegelbahn und die Pension im Gollerhaus runden das Angebot ab.

Außer dienstags hat das Cafe & Wirtshaus Herzog täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, im Sommer bis 20 Uhr. Reservierungen sind telefonisch unter 0 88 61 219 213 möglich.

Montag bis Freitag betreut das Team zusätzlich um die Mittagszeit die Kantine für die Herzogsägmühler Mitarbeitenden und Schüler.

CHEF-SACHE ALPS

Was wird Trend, was bringt die Zukunft für die Haute Cuisine? Die CHEF-SACHE ALPS gibt Antworten:
mit Starchefs „live and on stage“, Ausstellungen und aktivem Networking. Ambitionierte Köche und
solche, die es werden wollen, sind eingeladen, am 10. und 11. Juni in Zürich grandiose Kochshows
impulsgebender Chefs zu erleben und zukunftsweisende Konzepte kennen zu lernen. Tickets können
jetzt direkt online bestellt werden, via Starticket unter www.chef-sache-alps.ch/de/tickets.

Nutzen aus dem ziehen, was gezeigt wird, Netzwerke bilden, weiterkommen, besser werden – das ist
die Botschaft der CHEF-SACHE ALPS: Die Veranstaltungsthemen richten sich an Starköche und
Küchenchefs sowie an Experten und Auszubildende aus Gastronomie und Hotellerie. Aber auch
Fachleute aus Industrie und Handel, Lieferanten und Einkäufer sowie interessierte High-End-Consumer
und semiprofessionelle Hobbyköche spricht das Symposium an, das erstmals für die europäischen
Alpenländer Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Frankreich und Italien am 10. und 11. Juni 2012 im
StageOne in Zürich stattfinden wird.

Innovationen, Gespräche, Verkostungen
An der CHEF-SACHE ALPS haben Präsentationsstände innovativer Anbieter und Produzenten,
Verkostungen und Networking einen ebenso festen Platz wie die eindrucksvollen Kochshows mit den
Stars der internationalen Spitzenküche. Die Shows werden mittels Videotechnik auf eine grosse
Leinwand übertragen und simultan übersetzt, sodass das Geschehen „on stage“ von jedem Platz im
Auditorium aus hautnah miterlebt werden kann.

Folgende Starchefs werden in Zürich mit Sicherheit für Diskussionsstoff und spannende Live-
Demonstrationen sorgen: Stefan Wiesner (aus der Schweiz), Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer (aus
Österreich), Davide Scabin (aus Italien), Anatoly Komm (aus Russland) sowie Jean Georges Klein (aus
Frankreich). Sie gehören zu denen, die an neuartigen Ideen arbeiten und sich in Diskussionen der Frage
stellen, ob diese Konzepte zukunftsträchtige und marktfähige Trends schaffen werden.

Die Zusammenstellung des Programms ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Showköche und
Diskussionspartner werden noch hinzukommen. Informationen zum laufenden Programm sind
einsehbar unter www.chef-sache-alps.com. Was die Besucher in Zürich erwarten wird, vermitteln
bereits die Eindrücke des erfolgreichen Vorbilds in Deutschland unter www.chef-sache.eu

Eintrittspreise CHEF-SACHE ALPS
Preis pro Ticket, inklusive Verpflegung: CHF 185.00 (normal) und CHF 85.00 (für
Auszubildende/Studenten)
Ein Ticket ist jeweils für beide Tage der CHEF-SACHE ALPS gültig (Sonntag, 10. Juni 2012, 13.00 – 19.00
Uhr sowie Montag, 11. Juni 2012, 9.30 – 18.00 Uhr).
Bestellt werden können die Tickets online bei Starticket ( www.chef-sache-alps.ch/de/tickets ).

Philipp Werner

In diesem Jahr konnte Philipp Werner aus dem InterContinental Berlin den Jugend-Creativ-Pokal für Auszubildende aus Küche und Restaurant der Bundesländer Berlin und Brandenburg für sich entscheiden. Der Wettbewerb wird jährlich vom Verein der Köche der Hauptstadt Berlin und dem Verband der Serviermeister, Restaurant- u. Hotelfachkräfte durchgeführt.

Philipp Werner, Auszubildender im zweiten Lehrjahr im InterContinental in der Budapester Straße, hatte sich in einem theoretischen Vorentscheid für den Wettbewerb qualifiziert. Zusammen mit seiner Kollegin Julia Frank, ebenfalls Auszubildende im zweiten Lehrjahr, nahm Werner nun an dem Wettbewerb in der Industrie- und Handelskammer Berlin teil. Beim Jugend-Creativ-Preis bereiten die Teilnehmer unter Verwendung von Convenience-Produkten ein Vier-Gänge-Menü zu. Besonderer Wert wird dabei auf die Umsetzung und Veredlung der vorgefertigten Produkte in Verbindung mit nicht vorbehandelter Ware gelegt.

Mit seinem ersten Platz qualifizierte sich Phillipp Werner für den Vorausscheid des Achenbach-Wettbewerbs am 04. Februar 2012. Julia Frank belegte am Ende den vierten Platz im Wettbewerb.

Falko Weiß

Brogsitter‘s Sanct Peter bildet Spitzenköche der Zukunft aus.
Falko Weiß, seit August 2009 Auszubildender im Berufsbild Koch in Brogsitter‘s Gast-haus Sanct Peter, gewann am 17. Januar diesen Jahres überzeugend den begehrten Max-Maier-Pokal, wobei er einen großen Vorsprung auf die Mitbewerber erlangte und sich einen
verdienten Sieg erkochte.

Der Max-Maier-Pokal ist ein Wettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands e.V.,
hier gestiftet vom Club der Köche Rhein-Ahr e.V. 1920. Der Pokal wurde 1974 von der Witwe
des renommierten und international angesehenen Kochs Max Maier ausgelobt. Schon frü-her gewannen Auszubildende aus Brogsitter‘s Sanct Peter diesen Pokal als Anerkennung für
Spitzenleistungen.

Iris und H.-J. Brogsitter, Direktor Klaus Jungmann und die gesamte Mannschaft des Gast -hauses Sanct Peter sind stolz auf die Leistung von Herrn Weiß und gratulieren ihm sowie
auch seinen Ausbildern, den hochmotivierten zwei Sterneköchen Christian Schmidt und
Stefan Krupp, von ganzem Herzen!