Jérôme Banctel

von Bernhard Steinmann

„Wir kommen gerade aus Paris“. Ein Satz, der merkwürdige Reaktionen auslöst. Grundsätzlich habe ich nämlich nach diesem Satz eine Redepause. Denn mein Gegenüber beginnt sofort mit Erzählungen über eigene Erlebnisse in dieser wunderbaren Stadt. Hier, am PC kann mich niemand unterbrechen. Hier kann ich in die Erinnerungen eintauchen, schreiben und Erlebtes noch einmal erleben. Hier kann ich in Ruhe meine kulinarischen Eindrücke sortieren und mit Ihnen teilen.

Etwa 12,4 Millionen Menschen leben in der Pariser Metropolregion. Im Stadtgebiet, welches knapp 12 % der Fläche Berlins entspricht, ca. 2,2 Millionen.

In Paris gibt es derzeit 67 mit einem Michelinstern ausgezeichnete Restaurants.
14 erhielten zuletzt zwei Sterne und 10 Restaurants werben mit drei Michelinsternen. Welch eine Auswahl. Natürlich dominiert die französische Klassik. Deshalb bin ich auch hier. Die Franzosen sind Kochkünstler, lieben das ehrliche Handwerk und neigen weniger zu avantgardistischem Unfug. Dennoch kommt keine Langeweile auf. Die französische Klassik als Grundlage bietet eine äußert große Spielwiese. Untrennbar verbunden scheint dies allerdings mit der starken Neigung, Preise nach oben zu schrauben. Nirgendwo ist daher die Damenkarte so oft präsent wie in Paris. Madame soll sich schließlich nicht erschrecken, wenn mal 160 € für ein Gericht aufgerufen werden.

Dieser Bericht ist der Anfang einer Serie, mit der ich Ihnen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen von Spitzenköchen näherbringen möchte. Ausgewählt habe ich ausschließlich Sternerestaurants mit zwei oder drei Michelinsternen. Die bereits auf meinem Blog vorgestellten Restaurants werden hierbei keine Doppelung erfahren.
Ich berichte hier stets über das Dinner. „Mittagessen? Nur Flaschen essen zu Mittag!“ lästert Michael Douglas als Gordon Gekko in „Wall Street“. So böse möchte ich nicht verstanden werden, doch bevorzuge ich eindeutig den Abend. Abgespeckte Lunchmenüs sind, meiner Meinung nach, so etwas wie ein Kinderteller für Erwachsene.

Unser erstes Ziel liegt im Herzen von Paris. Dieses schlägt, nach meinem Empfinden, zwischen Rue de Faubourg Saint-Honoré und Champs-Elysées. An der Avenue Gabriel befindet sich das La Réserve Paris – Hotel und Spa mit dem Gourmetrestaurant Le Gabriel. Jérôme Banctel zeichnet dort für eine zeitgenössische französische Küche verantwortlich. Banctel hat der Küche zuletzt zu zwei Michelinsternen verholfen. Für uns Anlass genug, etwas genauer hinzuschauen.

Jérôme Banctel ist in Rennes geboren und besuchte mit 16 Jahren die Hotelfachschule Notre Dame Saint-Meen-le-Grand. Es folgten mehrere Stationen in unterschiedlichen Restaurants und schließlich der Militärdienst. Nach weiteren, eher weniger bedeutenden Stationen, entschied er sich für ein Engagement im Gourmet-Restaurant des Hotel de Crillon, unweit seines jetzigen Arbeitsplatzes. Es folgten die für ihn entscheidenden acht Jahre bei Bernard Pacaud, wo er als Sous-Chef im L’Ambroisie entscheidend am Erfolg des Restaurants beteiligt war. Ebenso prägend dürften die Erfahrungen bei Alain Senderens im Lucas Carton gewesen sein.

Die Küchengrüße sind, wie soll ich sagen, gelungen. Nicht besonders herausfordernd. Am ehesten  Beachtung findet der Kingcrab mit Matchatee und Ingwergelee. Für das Menü werden derzeit 220 € aufgerufen.

Le „Paris Crème“, oeuf miso, truffes Melanosporum

Ich habe diesen Gang auf Facebook wegen des deutlichen Pilzgeschmackes „Mushroomburger“ genannt. Sechs verschiedene Teile sind aufeinandergeschichtet.
Aromatisch und texturell sehr abwechslungsreich.
Verschiedene Texturen scheinen mir ohnehin das Thema Banctels zu sein.

Saumon de Norvège, raviole d’aubergine fumée, citron

Leichte Säurenoten begleiten den Lachs, ein besonders gutes Produkt, perfekt begleitet von einer geräucherten Auberginenmousse.
Das insgesamt leichte und aromatisch ansprechende Gericht rechtfertigt allerdings keine weiteren Lobeshymnen. Gutes Handwerk, gute Idee, mehr nicht.

Cœur d’artichaut « Macau » en impression de sakura et coriandre fraîche

Diese Kreation allerdings, verdient nicht nur ungeteilte Aufmerksamkeit, sondern auch höchstes Lob. Banctel  hat sich hier an der Artischocke abgearbeitet und diese in verschiedenen Texturen präsentiert. Crème, Püree, Sauce, frittiertes Stroh,
tolle Geschmackserlebnisse. Die Anleihe einer „Kirschblüten-Impression“ erhöht die Bedeutung des Gerichtes.

Homard bleu roti, carotte aux sucs d´orange et baies roses

Nicht nur schön anzusehen. Erneut müssen verschiedene Texturen herhalten. Der Meeresbewohner wird frittiert und „natur“ angeboten. Süße Karottennoten opponieren gegen die Ingwerbeigabe. Gelungen.

Cabillaud de ligne, curry et riz japonais, avocat bio

Der Kabeljau kommt in dieser Zusammensetzung seit 15 Jahren auf den Tisch bei Jérôme Banctel. Besonders erwähnenswert bei diesem Signature-dish ist die Sauce, in der mindestens 20 Gewürze verarbeitet werden.

Pigeon de Vendée, cacao, tagliatelle se sarrasin

Sehr schmackhaft. Die bei mir unbeliebte Taube kann auch mit Kakaonudeln als Beigabe bei mir nicht punkten.
Objektiver ausgedrückt: Ein gelungenes Gericht, handwerklich tadellos und geschmacklich interessant.

Grain de café meringué, crème glacée au sirop de merisier

Baiser, einer riesigen Kaffeebohne nachempfunden, mit Vanilleeis und Sirup. Tolle Idee.

L´Abricot mousse blanc sésame, chocolat blanc, sablé breton sésame, sorbet abricot, abriot confit et lavande

Wein und Service:

2014er Chassagne-Montrachet, Morgeot, Premier Cru, Lucien Muzard & Fils
2010er Les Bastides d´Alquier, Faugèress

Die Weine habe ich selbst ausgesucht und kann daher niemanden verantwortlich machen. Müsste ich bei diesen guten Tropfen allerdings auch nicht.

Wie so oft, waren wir die ersten Gäste im Restaurant und hatten die volle Aufmerksamkeit eines acht-köpfigen Serviceteams. Zum guten Essen kamen interessante und vergnügliche Gespräche.

FAZIT:

Jérôme Banctel hat uns mehr als zufriedenstellend aufgetischt. Gute Produktqualität, hochinteressante Geschmacksbilder und viel handwerkliches Geschick sind gute Vorraussetzungen für ein hervorragendes Menü.
Alle Teile des Menüs sind gut, keines fällt ab, der Gang mit den Artischocken ist das Highlight und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Die Servicecrew zeigte sich über das Erringen des zweiten Michelinsternes überglücklich. Allein die Hoffnungen auf einen dritten Stern vermag ich nicht zu teilen.

Falls Sie an den Fotos Interesse zeigen, lade ich Sie auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de ein.

Kochen mit Herz für herzkranke Kinder

Ein kulinarisches Topf an Topf-Rennen lieferten sich die Teilnehmer des Rezeptwettbewerbs, zu dem die ChefHeads und die Stiftung KinderHerz im vergangenen Jahr aufgerufen haben. Dabei galt es nicht nur mit Herz, sondern mit HerzGewürz von Finca Marina zu kochen. Die Gewinner wurden jetzt von einer hochkarätigen Jury aus Spitzenköchen gekürt.

Stiftung KinderHerz – Sextett JuryGemeinsam mit ChefHeads, dem Club der Küchenchefs, hat die Stiftung KinderHerz im November 2014 Hobbyköche aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, Rezeptideen einzureichen. Die fünf Gewinner mit den besten Rezepten stehen nun fest.

Die Jury bestehend aus den Spitzenköchen Heinz Winkler (Residenz Heinz Winkler, Aschau), Michael Kempf (Facil, Berlin), Heinz O. Wehmann (Landhaus Scherrer, Hamburg), Erik Schröter (Matisse, Basel) und Tristan Brandt (Opus V, Mannheim) sowie dem Präsidenten der ChefHeads, Guido Fritz, hat die raffiniertesten Ideen aus allen Einsendungen ausgewählt.

• Platz 1: Renate Emmert, Hähnchenkuchen
• Platz 2: Christine Mayhack, Ravioli mit Hähnchenfüllung
• Platz 3: Monika Mörchen, Apfel-Paprika-Süppchen
• Platz 4: Inge Emmert, Schlemmerbratapfel
• Platz 5: Christina Pabsch, Orangen-Reis

Die zwei besten Rezepte hat die Jury mit einem Kochkurs beim KinderHerz-Botschafter Dieter Müller in Odenthal, inklusive einer Übernachtung im renommierten Hotel-Restaurant Zur Post, prämiert. Die Plätze drei bis fünf erhielten je ein signiertes Kochbuch mit köstlichen Rezepten des Sternekochs.

Mit ihren Förderprojekten unterstützt die Stiftung KinderHerz deutschlandweit Herzzentren, damit die medizinische Versorgung herzkranker Kinder optimiert und die Erforschung und Entwicklung neuer Therapien gewährleistet werden kann. Außerdem leistet die Stiftung wichtige Aufklärungsarbeit. So hilft sie, die Lebenschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen unter www.stiftung-kinderherz.de

Alle HerzGewürz-Gerichte zum Nachkochen finden Interessierte unter www.stiftung-kinderherz.de/neue-rezeptkreationen-mit-dem-herzgewuerz-entwickeln.html

GOLDENE KAFFEEBOHNE 2015

DIE SUCHE NACH DEM SCHWARZEN GOLD
Falstaff und Jacobs suchen bei der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ wieder die besten Kaffees des Landes. Ganz Österreich ist aufgerufen, online auf www.falstaff.at/goldene-kaffeebohne die Kaffeequalität in der österreichischen Gastronomie zu bewerten. Die Sieger werden im Herbst mit der „Goldenen Kaffeebohne“ prämiert. Zusätzlich werden die aus dem Voting resultierenden 500 besten Kaffeebetriebe im Falstaff Café Guide 2016 beschrieben und mit bis zu 100 Punkten ausgezeichnet.

Österreich ist seit jeher das Land der Kaffeegenießer. Es ist weit über seine Grenzen für höchste Kaffeekultur bekannt. Wer bereitet nun aber wirklich den besten Kaffee im ganzen Land zu? Die Antwort dafür liefert Jacobs seit 1999 mit der jährlichen Verleihung der „Goldenen Kaffeebohne“. Hierbei werden nicht nur klassische Kaffeehäuser ausgezeichnet, denn gelebte Kaffeekultur findet sich inzwischen auch in Restaurants, Hotels, Konditoreien etc.

DIE BESTEN KAFFEEBETRIEBE ÖSTERREICHS ERHALTEN DIE „GOLDENE KAFFEEBOHNE“
So wie in den letzten drei Jahren, wird die Wahl demokratisch durchgeführt. Nicht nur die 17.000 Falstaff-Gourmetclubmitglieder sind aufgerufen, die Kaffeequalität in der heimischen Gastronomie zu bewerten, sondern alle Kaffeeliebhaber in Österreich. „Die Öffnung der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ für ganz Österreich war 2014 von vollem Erfolg gekrönt. Wer, wenn nicht der Gast, kann die Kaffeequalität in den Lokalen am besten bewerten? Wir freuen uns, dass uns Falstaff als unabhängiger und starker Partner bei dieser Aktivität auch 2015 wieder zur Seite stehen wird“, erklärt Andreas Kutil, Geschäftsführer Österreich von Mondelēz International.

JEDER KANN MITBEWERTEN
Per Online-Voting kann jeder passionierte Kaffeetrinker mitvoten und den Kaffee in seinem Lieblings-Lokal bewerten. Einfach indem er sich unter www.falstaff.at/goldene-kaffeebohne anmeldet und die Qualität des Kaffees in der heimischen Gastronomie beurteilt. Bewertet werden Kaffeequalität (Geschmack, Geruch, Temperatur), optischer Eindruck (Crema, Farbe), Kaffeeangebot, Service und Ambiente des Lokals. Neu beim Voting 2015 ist die Kategorie Essen und Mehlspeisen, bei der Vielfalt, Qualität und frische Zubereitung der angebotenen Speisen beurteilt werden.

Die 9 Bundesland-Sieger bekommen die Auszeichnung „Goldene Kaffeebohne“ im Rahmen einer feierlichen Gala im September 2015 überreicht. Die 500 Betriebe mit den besten Bewertungen bei der Wahl der „Goldenen Kaffeebohne“ werden im Falstaff Café Guide beschrieben und gereiht. „Der Falstaff Café Guide hat letztes Jahr großen Anklang gefunden und der gesamten Branche einen Motivationsschub verliehen. Kaffee ist ein Kulturgut unseres Landes und daher ist es uns ein Herzensanliegen, einen Überblick über die Top-Kaffeebetriebe zu schaffen. Im Falstaff Café Guide sind nicht nur die besten Kaffeehäuser, sondern Restaurants, Hotels, Konditoreien, Bäckereien etc., die hervorragende Kaffeequalität bieten, übersichtlich dargestellt. Somit veranschaulicht er die gesamte Brandbreite der Kaffeequalität in Österreichs Gastronomie“, sagt Wolfgang M. Rosam, Falstaff Herausgeber.

Cook of Südafrika

„Wunderschönes Land, wunderbares Obst“ fördert Jugendköche über Kochwettbewerb

In 2015 findet bereits zum zweiten Mal der nationale Gastronomie-Wettbewerb „Cook of Südafrika“ statt. Deutschlandweit werden Jungköche bis 25 Jahren dazu aufgerufen, ein 3-Gänge-Menü für drei Personen, unter anderem mit Zutaten aus Südafrika zu kreieren – dazu gehören natürlich auch Aprikosen, Pflaumen, wie auch Birnen. Fünf ausgewählte Finalisten werden dann am 27. März 2015 auf dem Campus der Hotelfachschule WiHoGa in Dortmund gegeneinander antreten und von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet. Dem Gewinner winkt eine Woche in Südafrika, die er auch bei der Starköchin Margot Janse im Restaurant „Tasting Room“ im Hotel „Le Quartier Francais“ in Franschhoek verbringen wird. Im vergangenen Jahr hatte der „Cook of Südafrika“ zum ersten Mal stattgefunden. Der damalige Gewinner Jasper Neumann war von der Woche an der Seite von Margot Janse begeistert: „Das ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

Die Jury des „cook of Südafrika 2015“ ist erneut hochkarätig besetzt:
Holger Willms (www.wihoga.de) ist Fachlehrer, Küchenmeister und Diät Koch, seit 10 Jahren im Prüfungsausschuss der IHK, davon 5 Jahre im Prüfungsausschuss für Küchenmeister.
Jens Poggel (www.wihoga.de) ist, wie auch Holger Willms, bei der WiHoGa angestellt und dort Küchenleiter, seit 13 Jahren im Prüfungsausschuss der IHK.
Evert Kornmayer www.kornmayer-verlag.de leitet den Gebrüder Kornmeyer-Verlag in Frankfurt. Hier vertreibt er vor allem Koch- und Sachbücher, von denen er auch schon so manches selber geschrieben hat. Seit 2006 schreibt er u. a. eine Kolumne für das Magazin Port Culinaire.
Joachim Eisenberger www.bosfood.com ist Küchenmeister und bei BosFood für Produktentwicklungen, Produktionen und Fachberatungen zuständig. Der Gewinner des Deinhard Rezeptwettbewerbs ist Mitglied im Cercle Epikur.
Arno Meyer zu Küingdorf www.die-kochmamsell.de ist Gründer und Geschäftsführer der „Kochmamsell“, ein unabhängiges, redaktionelles Empfehlungssystem. Seine gleichnamige App beantwortet die Frage „Was koche ich heute?“ auf eine einfache und kreative Weise.

www.cook-of.de

Die beste Weinkarte

Das Deutsche Weininstitut und Original SELTERS suchen die besten Weingastronomen!
Welches Restaurant, welche Bar, welche Hotelgastronomie hat die beste, innovativste Auswahl an Weinen aus den deutschen Anbaugebieten? Um das herauszufinden, haben das Deutsche Weininstitut (DWI) und der zertifizierte Weinbegleiter, Original SELTERS den Wettbewerb „Ausgezeichnete Weingastronomie“ ins Leben gerufen. Alle Gastronomen sind aufgerufen, sich zu beteiligen.

Bei der Beurteilung des Weinangebots der teilnehmenden Betriebe wird eine unabhängige Jury aus Gastro- und Weinprofis nicht nur quantitative Maßstäbe ansetzen. Auch die Präsentation des Weinsortiments in der Karte durch den Service fließt in die Bewertung mit ein und wird vor Ort überprüft.

Teilnahme
Teilnehmen kann jeder gastronomische Betrieb in Deutschland, egal ob Hotel, Restaurant oder Bar.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über einen Onlinefragebogen, der hier aufgerufen werden kann: http://members.askallo.com/index.php?pn=Survey_Survey&oid=0368ccadd0a74da706d595c2a1e56fb7

Außerdem wird im ersten Schritt eine Kopie der aktuellen Weinkarte benötigt, die per E-Mail an Andreas Kaul zu senden ist.

Einsende- und Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2013. Die Teilnahme ist kostenlos.

Preise
Die Preisverleihung findet im Januar 2014 im Rahmen eines Presseevents statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde und eine Plakette sowie Werbeleistungen in Form einer redaktionell gestalteten Anzeige in einem einem regionalen Medium (Stadtmagazin, Tageszeitung) nach Wahl. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden darüber hinaus bundesweit kommuniziert.

Außerdem verlost das DWI unter allen Teilnehmern zehn Plätze in Seminaren des Deutschen Weininstituts.

Fragen
Bei Fragen zum Wettbewerb steht Ihnen Andreas Kaul vom Deutsche Weininstitut, ak@deutscheweine.de, Tel. 06131-282959, gerne zur Verfügung.

Europäische Koch-Festival

World-Toques*Euro-Toques hatte zum 16. Europäischen Koch-Festival aufgerufen, und viele Betriebe und Restaurants samt ihrer Sterne-Köche nahmen europaweit teil. Der im schwäbischen Kaisersbach ansässige Zertifizierungsbetrieb, Euro-Toques, hatte bewusst alle Gastronomen dazu aufgerufen teilzunehmen. Die Euro-Toques-Philosophie, auch mit der Unterstützung der Europäischen Kommission, soll am Koch-Festival von vielen Betrieben und Köchen umgesetzt werden. Transparenz, Nachhaltigkeit, Frische und Regionalität stehen stets im Vordergrund – Chemie und fremde Zusätze haben im Essen nichts verloren.

Der Einsatz regionaler Qualitätsprodukte ist neben Überzeugung und Steigerung der Wirtschaftskraft ansässiger Unternehmen, das wichtigste Kriterium für die Teilnahme beim Europäischen Koch-Festival. Unter allen neuen Betrieben nahm auch in diesem Jahr das Waldhotel Cottbus am 30.05.2013 an dieser Aktion teil. Welches Thema ließe sich im Jahr 2013 besser mit diesen Aspekten verbinden, als Ludwig Leichhardt. Ein besonders schmackhaftes 3-Gang-Menü gab es deshalb an diesem Tag auch ohne Vorbestellung im Restaurant „Hubertus“. Lausitzer Fisch gepaart mit internationalem Flair frisch auf den Tisch.

Das nächste Europäische Koch-Festival findet am Donnerstag, den 29. Mai 2014 überall in Europa statt und jeder Gastronom kann sich bereits das Anmeldeformular für die kostenlose Teilnahme auf der Homepage www.kochfestival.de runterladen und an die Geschäftsstelle faxen +49(0)7184-2918129 oder mailen info@kochfestival.de .

Alle teilnehmenden Restaurants im täglich aktualisierten Restaurant-Guide auf
www.kochfestival.de

Restaurants gegen den Welthunger

Am 13.03.2013 spenden Restaurants 50 % des Umsatzes mit denjenigen Gästen, die zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr einen Tisch besetzen, an die Welthungerhilfe und deren Arbeit für Menschen in Not.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens veranstaltet die Welthungerhilfe die Jubiläumskampagne „1 Stunde gegen den Hunger“ und ruft Städte, Vereine und Unternehmen dazu auf, sich eine Stunde lang am Kampf gegen den Welthunger zu beteiligen.

Als ein besonderes Highlight der Kampagne sucht das Restaurant-Reservierungs-Portal tischefrei.de für den 13. März 2013 bundesweit möglichst viele Restaurants, die sich an dieser Aktion beteiligen.

Bernhard Fichtenbauer vom dreiköpfigen Gründerteam erläutert: „In Restaurants steht tagtäglich der Einsatz gegen Hunger im Mittelpunkt des Wirkens. Da liegt es doch nahe nachzudenken, wie man bei einem solch schönen Ereignis wie beim Essengehen auch andere satt machen kann, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Diesen Gedanken haben wir mit tischefrei.de umgesetzt. Jeden Tag mit Reservierungen über unser Portal. Und ganz besonders am 13.3. mit der geplanten Aktion,“ so Fichtenbauer gegenüber Gourmet Report.

Zum Mitmachen und Mithelfen sind alle Restaurants bundesweit aufgerufen. Eine Anmeldung ist ganz einfach und kostenlos unter tischefrei.de/aktion möglich. Weitere Informationen werden zugesandt. Ab 13.02.2013 gibt es dann auf tischefrei.de Informationen und Reservierungsmöglichkeiten für Restaurant-Besucher.

Die JUNGEN WILDEN 2012

Sie sind jung, denken nicht in Schubladen, verfügen über das gewisse Extra an Kreativität und handwerklichem Geschick und
wollen nur das eine: JUNGER WILDER 2012 werden.

Zum bereits 8. Mal haben das Gastronomie-Fachmagazin ROLLING PIN und Spitzenkoch Stefan Marquard zur Teilnahme am
trendigsten und spektakulärsten Kochwettbewerb Europas aufgerufen. 1911 Anmeldungen junger Profiköche aus ganz Europa
und viele schlaflose Nächte später war die Spreu vom Weizen getrennt: Neun Vorrundenfinalisten – 4 Österreicher,
2 Deutsche, 2 Schweizer und 1 Luxemburger – rittern in den kommenden Wochen um den begehrtesten Titel des Jahres.

Wer sich in den drei Vorrundenwettkämpfen gegen jeweils zwei weitere Mitstreiter durchsetzt und es schafft, die ausschließlich
mit Top-Stars der Branche besetzte Jury mit Ideenreichtum und geschmacklicher Perfektion von sich zu überzeugen,
wahrt die Chance auf einen echten Karriereboost: Der Sieger der JUNGEN WILDEN 2012 darf nämlich nicht nur auf dem Cover
von ROLLING PIN, sondern auch in 3-Sterne-Koch Sergio Hermans Küche im Oud Sluis glänzen.

ABLAUF und TERMINE
In den Vorrunden treten jeweils 3 junge Köche im direkten Duell mit einem 3-gängigen Menü gegeneinander an. Die erste
Entscheidung fällt am 20. Februar im Schloss Fuschl am See (Salzburg), weiter geht‘s am 23. Februar im Relais & Châteaux
Hanner (Mayerling bei Wien) und am 27. Februar machen die JUNGEN WILDEN im Hotel Adlon Kempinski (Berlin) Station.
In den Vorrunden wählt die Jury jeweils einen Teilnehmer ins große Finale, das am 12. März 2012 in Karlheinz
Hausers Süllberg (Hamburg) im Zuge der Gastro Premium Night über die Bühne gehen wird.

WARENKORB und REGLEMENT
Grundsätzlich werden der Kreativität der Finalisten keine Grenzen gesetzt. Aber ganz ohne Regelwerk geht es auch bei den
JUNGEN WILDEN nicht. So muss das Wettbewerbs-Menü aus einem fixen Warenkorb zusammen gestellt werden. Dieser
beinhaltet Weißfischigen Waller, Messerscheide-Muscheln, Schaufelstück von der Färse, Nespresso Ristretto Origin India,
WIBERG Exquisite Kakawa Sol, WIBERG Exquisite Assam Langpfeffer, iSi-Technik, Steirisches Kürbiskernöl g.g.A, Steirer-
Kren. Mit welchen anderen Produkten und Zutaten das Menü ergänzt wird, bleibt wieder alleine den Teilnehmern überlassen.
Allerdings darf der Wareneinsatz pro Person 15 Euro netto nicht übersteigen.

JURY und BEWERTUNGSKATEGORIEN
Bei einem Wettbewerb wie den JUNGEN WILDEN lässt man nichts anbrennen. Das ist nicht nur eine unverbindliche Empfehlung
für die neun Vorrunden-Finalisten, es gilt auch für die Zusammensetzung der Jury: Die ist sowohl bei den Vorausscheidungen
als auch beim Finale hochkarätig besetzt und knallhart wie eh und je. Neben Juryvorsitzenden Stefan Marquard
werden Branchengrößen wie etwa Heinz Reitbauer, Thomas M. Walkensteiner, Karlheinz Hauser, Hendrik Otto oder Heinz
Hanner einen strengen Blick auf die Teller der Finalisten werfen. Die Jury bewertet die Gerichte nach den Kriterien Optik,
Geschmack, fachliche Umsetzung, Kreativität sowie Hygiene und Sauberkeit am Arbeitsplatz.

www.jungewilde.eu

„Wald aufgetischt – das Waldkochbuch“

Zum Ausklang des Internationalen Jahres des Waldes 2011 widmen sich das Kuratorium Kulinarisches Erbe und die forstliche Naturschutzorganisation BIOSA-Biosphäre Austria den kulinarischen Aspekten des Waldes und präsentieren in „Wald aufgetischt – das Waldkochbuch“ 60 Kochrezepte, in denen zumindest eine Zutat aus dem Wald kommt.

Die Rezepte stammen aus Einsendungen eines Wettbewerbes, zu dem die beiden Herausgeberorganisationen im Frühjahr aufgerufen hatten. Die Fotogerichte im Buch wurden von Schülerinnen der Fachschule für ökologische Land- und Hauswirtschaft im Bildungszentrum Gaming zubereitet.
Auf rund 100 Seiten finden man nicht nur Rezepte, sondern auch ein Kapitel zur Warenkunde von Bärlauch bis Waldmeister, einen kleinen Waldführer mit Tipps zum Verhalten im Wald und einen Abriss über die „Populärsten Irrtümer zu Wald und Holz“.

Das Buch ist als Hardcover im av-Verlag erschienen. Bestellink: ISBN 9-783-840470-07-3 (portofrei)

Rhönlamm-Blog

22.000 Seitenaufrufe, 204 Artikel, 59 Länder – der Rhönlamm-Blog feiert sein einjähriges Jubiläum

Im Dreiländereck von Bayern, Thüringen und Hessen befindet sich das UNESCO Biosphärenreservat Rhön. Hier weidet das Rhönschaf den ganzen Sommer und wird von seinem Schäfer umsorgt und behütet. Auch im Internet ist das Rhönschaf zu finden, auf dem Blog von Dirk Ludwig, Metzgermeister aus Schlüchtern bei Fulda. Seit einem Jahr führt er den Rhönlamm-Blog und freut sich über eine durchweg positive Resonanz aus der ganzen Welt.

Dirk Ludwig ist leidenschaftlicher Metzgermeister, überzeugter Mittelständler und kritischer Verbraucher zugleich. Er brachte mit der vierten Generation frischen Wind in die Traditionsmetzgerei Der Ludwig und macht das Einkaufen mit Hilfe von multimedialem Hack-Blog und moderner Informations-Fleischtheke zum Erlebnis. Zudem überrascht er seine Kunden immer wieder mit ausgefallenen Aktionen und neuen Kreationen seiner Handwerkskunst. Das tägliche Twittern, das Pflegen seiner Facebook-Seite und das regelmäßige Bloggen ist mittlerweile ebenfalls ein wichtiger Teil seiner Arbeit geworden, da der Metzgermeister so in direkten Austausch mit den Verbrauchern treten und seine Kunden über Neuheiten, Entwicklungen und Angebote informieren kann. Denn neben Qualität spielt auch Transparenz für Dirk Ludwig eine entscheidende Rolle.

Auf den Erfolg des Rhönlamm-Blogs ist Dirk Ludwig besonders stolz: „In einem Jahr wurden bereits 204 Artikel veröffentlicht und die Seite über 22.000 Mal aufgerufen. Mich freut vor allem, dass unser Blog einen weltweiten Zuspruch erfährt.“ Die stärksten Zugriffe auf den Blog gab es neben Deutschland aus Österreich und der Schweiz. Aber auch in den USA, Paraguay, Russland, Kanada, China, Marokko und sogar Saudi Arabien, um nur einige zu nennen, wird der Blog fleißig aufgerufen. Insgesamt 59 Länder und 846 verschiedene Städte hat Dirk Ludwig in einem Jahr gezählt. Kein Wunder, schon früher fanden andere Länder Gefallen am Rhönschaf. So hat es Feinschmecker Napoleon schon im 19. Jahrhundert nach Paris importieren lassen und ihm dem Namen „Mouton de la reine“ – königliches Schaf gegeben.

Neben interessanten, lehrreichen und unterhaltsamen Geschichten informiert der Blog seine Leser auf vielfältige Weise rund um das Rhönschaf. Eine kleine Warenkunde, Rezepte und Kochtipps, Videos und sogar etwas zur Geschichte der schwarzköpfigen Schafe findet man auf www.rhoenlamm.de . „Wir hoffen, dass der Blog auch in seinem zweiten Jahr so erfolgreich ist“, erklärt Dirk Ludwig „und freuen uns weiter auf Beiträge, Rezepte und Geschichten rund um das Rhönschaf“. Wir, das sind Dirk Ludwig und der Marketingfachmann Rainer Prüm, der den Metzgermeister in Sachen Rhönlammblog unterstützt.

Wer nach so viel Inspiration Hunger bekommen hat, der gelangt über den Rhönlamm-Blog auch auf die hauseigene Website der Metzgerei www.der-ludwig.de , die zum Stöbern einlädt. Der Unternehmer Dirk Ludwig gewährt einen detailierten Blick in seine Unternehmensphilosophie und hinter die Kulissen seines Handwerks. Hier kann den Leckereien mit Hilfe einer Webcam sogar live beim Reifen zugeschaut werden – und anschließend kommt die liebgewonnene Edelwurst per Mausklick zu einem nach Hause. Fleisch- und Wurstliebhaber haben im Online-Shop der Metzgerei eine große Auswahl und können edel verpackte und sorgfältig ausgewählte Produkte als Präsentkorb oder als Weihnachtsgeschenk ordern. Natürlich gibt es hier auch Spezialitäten vom Rhönschaf zu kaufen, wie die hochwertige Lammsalami mit einem Schuss Rhöner Apfel-Sherry.