Neue WineSafari in Südtirols Süden

Begegnungen mit starken Frauen und unkonventionellen Weingütern

Sinnliche Erlebnisse und überraschende Begegnungen: Die neu konzipierte WineSafari für alle Sinne von 2. bis 6. Mai 2016 im Rahmen der 10. Südtiroler WeinstraßenWochen überrascht auch altgediente Experten mit ganz besonderen Geschichten und speziellen Schwerpunkten. Das Besondere an diesen eintägigen Entdeckungsreisen: Dem Besucher werden mit unkonventionellen Themen und Exkursionen faszinierende Perspektiven zum Südtiroler Wein eröffnet. Die Highlights: Geballte Frauenpower von renommierten Weinexpertinnen, Weingüter mit zukunftsweisenden ökologischen Qualitäten und architektonische Schätze der klassischen und modernen Art.

Wein & Frau
Weinbau ist eine Männerdomäne? Von wegen. In Südtirols Süden gibt es einige starke Frauen, die ganz außergewöhnliche Weine produzieren. Bei der WineSafari Wein&Frau am 3. Mai 2016 steht die Frauenpower im Mittelpunkt. Eine Natur- und Landschaftsführerin begleitet die Teilnehmer zu ausgewählten Weingütern und Kellereien, die ausschließlich von herausragenden Frauen der Südtiroler Weinwirtschaft geführt werden und die ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen. Dazu gehört ein Besuch bei Elena Walch in Tramin. Die gelernte Architektin brachte Ende der 80er Jahre einen künstlerischen Ansatz in die Weinwirtschaft ein. Die beiden Töchter Julia und Karoline sollen dieses Erbe nun weiterführen. Außerdem auf dem Programm: Ein Besuch bei Christine Ochsenreiter in der Sektkellerei Haderburg in Salurn und in der Vinothek Enovit in Bozen.

Green WineSafari
Einen ganz anderen, hochinteressanten Zugang zum Südtiroler Wein offeriert die Green WineSafari am 2. Mai 2016. Bei dieser Tour geht es um Kellereien und Weingüter, die die Vorteile der nachhaltigen Wirtschaftsweise bereits früh erkannten und diese konsequent bei der täglichen Arbeit im Weinberg und in der Kellerei anwenden wie zum Beispiel Alois Lageder, das Bio-Weingut von Othmar Sanin in Margreid und das Weingut Schwarhof. Dabei erfahren die Teilnehmer viel über Konzepte des biodynamischen Weinbaus, der Geothermie, Wasserkraftenergie und KlimaHaus Wine und ihre tägliche Anwendung in den Kellereien der Südtiroler Weinstraße.

Wein & Architektur
Seit jeher trafen sich in Südtirol Händler aus dem Norden und Süden und machten Geschäfte. Italienische und deutsche Lebensstile fanden so Eingang in die Gesellschaft von Südtirol. Das spiegelt sich besonders in der Architektur der Weinregion wider. Zwischen 1550 und 1650 entstanden Weinhöfe und Ansitze, deren Formen als Überetscher Baustil bezeichnet werden und Elemente der deutschen Gotik und der italienischen Renaissance vereinen: Erker, Loggien, Freitreppen, Doppelbogenfenster. Längst haben Südtiroler Architekten die alten Baumeister aus Venedig und der Lombardei abgelöst und einen eigenen zeitgemäßen Stil entwickelt. Viel beachtet sind Projekte, in denen neue Ideen im Dialog mit Altbauten stehen. Einige Weinkellereien wie z.B. die Kellerei Tramin gehen mit gutem Beispiel voran und sind, neben dem Ansitz Romani und dem Winecenter Kaltern, Teil der Tour Wein & Architektur, die am 5. Mai 2016 stattfindet.

Eine Anmeldung zur WineSafari ist bis Donnerstag, den 28. April 2016 unter Südtiroler Weinstraße, Tel. +39 0471 860 659, info@suedtiroler-weinstrasse.it möglich. Im Preis von 110,00 Euro sind inklusive der Bustransfer von und zum Hotel, Radverleih, Weingutsbesichtigungen, Degustations-Mittagessen mit Weinbegleitung, die Begleitung der Landschafts- und Naturführerin und ein Imbiss zum Ausklang.

Weitere Informationen zu den WeinstraßenWochen finden sich unter www.suedtiroler-weinstrasse.it oder unter www.suedtirols-sueden.info.

Icehotel, Schweden

Was vor 25 Jahren zumeist als verrücktes Projekt der Nordschweden belächelt wurde, hat mittlerweile tausende Besucher in seinen Bann geschlagen: Denn einmal eine Nacht in einem komplett aus Schnee und Eis errichteten Hotel zu verbringen, ist ein wahrhaftig faszinierendes Erlebnis, von dem noch die Enkelkinder sicherlich mehr als nur einmal zu hören bekommen. Dabei geht es im Icehotel in Jukkasjärvi aber schon lange nicht mehr nur um eine Nacht im Eis, sondern vielmehr um ein Gesamterlebnis von Natur, Architektur, Kunst und Design. So wird das Icehotel auch in seiner 25. Saison, die am 12. Dezember eröffnet wird, ein breites Spektrum in Sachen Kunst und Design präsentieren. Die Inspiration dazu reicht von osteuropäischer Folklore über den Regenwald bis hin zu barocker und gotischer Architektur. Die künstlerische Umsetzung dafür wird in den Händen von 42 Künstlern aus elf verschiedenen Ländern liegen, die ihre einmaligen Kreationen individuell aus Schnee und Eis zaubern werden. Neu zum Jubiläum wird es außerdem eine Veranstaltungshalle geben, die mittels einer neuen Technik errichtet werden soll. Die sogenannte Aurora Hall soll eine Kuppel aus solidem Eis erhalten, um eine einzigartige Raumakustik zu schaffen. Dazu soll das Eis auf einen riesigen Ballon aufgebracht werden. Dabei ist eines sicher: Das Resultat wird sicherlich ebenso spektakulär sein, wie alle bisherigen Designs „made by Icehotel“.

Informationen zum Icehotel und zum Jubiläumsjahr sind unter www.icehotel.com zu finden. Was es in der Region rund um das berühmte Hotel sonst noch zu erleben gibt, kann man unter www.swedishlapland.de erfahren.

Privater Pool auf Teneriffa

Privater Pool auf Teneriffa

Jahn Reisen erweitert das Angebot der „Wellness Oasen“ im Sommer 2013 auf insgesamt 70 Häuser. Mit den „Wellness-Oasen“ legt der Veranstalter seinen Gästen Hotels ans Herz, die über ein umfangreiches Wellness- und Spa-Angebot verfügen. Sowohl bei Körperanwendungen wie Massagen und Wannenbädern als auch beim Kosmetikangebot berät und betreut qualifiziertes Personal die Jahn Reisen-Gäste. Die Küche setzt auf frische Produkte und leichte Kost, auch individuelle Ernährungsbedürfnisse der Gäste werden berücksichtigt.

Das Gran Hotel Bahia del Duque – eine „Wellness-Oase“ im Süden von Teneriffa – glänzt mit einzigartiger Architektur und eleganter Atmosphäre. Die Villen des 5-Sterne-Hauses verfügen alle über einen privaten Pool. Der elegante Spa-Bereich mit „Healthy“-Bar, Pilates-Raum und Tai-Chi-Studio bietet auf 3.500 Quadratmetern viel Raum zur Entspannung. Jahn Reisen-Gästen steht ein persönlicher Trainer steht zur Verfügung. Zusätzlich bietet das Hotel Tai-Chi-, Yoga- und Pilateskurse an. Der Garten des Spa-Bereichs wurde nach Feng-Shui-Richtlinien angelegt.

Preisbeispiel:
Kanarische Inseln, Teneriffa
5-Sterne-Hotel: Gran Hotel Bahia del Duque
1 Woche, 2 Personen im Doppelzimmer, Halbpension, Flug
Pro Person ab 1257 Euro

www.gourmet-report.de/goto/jahn-reisen

Opentrips

Mit welchem Reiseveranstalter reisen Architektur-Enthusiasten nach Kalifornien, treffen sich Weinfreunde zur Wildschweinjagd in Ungarn und fliegen Hobbyköche nach Süditalien, um ein Kochbuch zu schreiben? Mit Opentrips, einem völlig neuen Online-Reiseservice.

Natürlich klingen die oben stehenden Reisen sehr abseitig für normale Reisekataloge. Aber Opentrips funktioniert auch anders: Hier stellen Individualreisende aus aller Welt Ihre Wunschtrips vor, arbeiten mit anderen Enthusiasten zusammen an Details und einigen sich auf Unterkunft und Reisedaten. Erst dann kommen die Reiseveranstalter zum Zug, um der ganzen Gruppe ein Angebot zu machen. So finden die Teilnehmer Gleichgesinnte und sparen Geld und Veranstalter haben die Möglichkeit, mit Planungssicherheit neue Reisen zu entwickeln. Bei www.opentrips.co.uk finden Sie schon jetzt erste Reisen.

Die Reiseunternehmen haben in den letzten Jahren über 15% Ihrer Kundschaft verloren, mittlerweile planen 63% aller europäischen Reisenden ihre Trips allein. Aber auch die Individualisten glauben zu mehr als zwei Dritteln: Reisen wird in der Gruppe wesentlich billiger, und wenn es um gemeinsame Erlebnisse geht: Auch schöner.

Kari Innerå

THE THIEF, Oslos erstes am Wasser gelegenes Hotel, das gestern auf der Halbinsel Tjuvholmen eröffnete. In einer Umgebung voll neuer Eindrücke sind die Hotelgäste abgelenkt: Kunst, Architektur und Spitzengastronomie nehmen sie gefangen und ziehen sie in ihren Bann. Und dann – plötzlich – wird klar, was fehlt: Die Gedanken an die lange to do-Liste im Büro, die Verpflichtungen Zuhause, die alltäglichen Sorgen…

Dank einer engen Zusammenarbeit mit dem benachbarten Astrup Fearnley Museum und dem hoteleigenen Kunst-Kurator, ziert eine Weltklasse-Sammlung zeitgenössischer Kunst die Wände der 119 Zimmer und der öffentlichen Bereiche des Hotels. Petter A. Stordalen, Eigentümer des THE THIEF, wollte ein außergewöhnliches Erlebnis schaffen, ohne dabei auf Kosten der Umwelt zu handeln. So treffen eine Reihe nachhaltiger Initiativen wie effiziente Wasser- und Energienutzung auf herausragendes Design.

Aussicht mit Zimmer
Jedes der 114 Zimmer und fünf Suiten, darunter die „Apparatijk-Suite“ und die „The Oslo Suite” im obersten Stockwerk des Hotels, ist einzigartig. Ob durch handverlesene Kunst, Möbel von Patricia Urquiola und Antonio Citterio, oder modernste Technik – zeitlose Eleganz trifft auf kosmopolitisches Flair. Jedes der Zimmer in dem neunstöckigen, von den preisgekrönten Mellbye Architects entworfenen Gebäudes, verfügt über einen eigenen Balkon mit Blick auf den Oslo-Fjord, die Kanäle Tjuvholmens, die umliegenden Häuser der Halbinsel oder das Museum. Im Zimmer selbst finden sich zahlreiche Besonderheiten von interaktivem Fernsehen mit abrufbarer Video-Kunst, kostenfreiem WLAN, Nespresso Kaffeemaschinen über wollene Designer-Pantoffeln bis hin zu Playstations and Wiis auf Anfrage.

Hotel-Kunst neu definiert
Im THE THIEF ist die Kunst-Sammlung der Hauptdarsteller. Um diesen richtig in Szene zu setzen, hat das Hotel den renommierten Kurator Sune Nordgren engagiert, das THE THIEF gemeinsam mit der Innendesignerin Anemone Wille Våge zu gestalten. Nordgren, der ehemalige Direktor des Norwegischen Nationalmuseums, hat eine handverlesene Auswahl an Gemälden, Drucken, Fotografien und Installationen für die Zimmer und öffentlichen Bereiche zusammengestellt, darunter Werke von Sir Peter Blake und Richard Prince. Die Hotel-Kollektion zeigt auch aufstrebende norwegische Künstler sowie ein paar Überraschungen, wie Fotografien der norwegischen Königin Sonja oder die berühmtesten Albumcover der Band Roxy Music. Als wäre diese Sammlung nicht beeindruckend genug, ist der Eigentümer des THE THIEF, Petter A. Stordalen, ein privater Sponsor des benachbarten Astrup Fearnley Museum. Dies gibt dem Hotel nicht nur die Möglichkeit, Kunst auszuleihen und in seinen Räumlichkeiten auszustellen, sondern verschafft den Gästen auch freien Eintritt ins Museum.

Luxus auf Norwegisch
In seinem Bestreben, seine Gäste aus dem Alltag zu entführen, bleibt THE THIEF seinen Wurzeln treu. Von der Kunst, über ausgewählte Möbelstücke bis zu den Wolldecken auf den Zimmern werden lokale Talente gefördert. Im Restaurant Fru K bringt Küchenchefin Kari Innerå neuen Schwung in die klassische norwegische Küche und legt dabei großen Wert auf regionale und biologische Zutaten. Innerå kennt die Landwirte, die sie beliefern und weiß woher man den besten getrockneten Salzfisch – eine norwegische Spezialität – bekommt. Diese Juwelen, die Nicht-Einheimischen gewöhnlich verborgen bleiben, können Gäste des Fru K auch zum Mitnehmen erwerben. Wer Oslo abseits der klassischen Touristenpfade erleben möchte, kann aus eigens aufgelegten „Oslo Escape Routes“ wählen. Sie sind in Zusammenarbeit mit DogA, dem norwegischen Zentrum für Design und Architektur, Camilla Pihl, einer bekannten Fashion- und Stil-Bloggerin und Asbjørn Slettemark, einem Musik-Journalisten und Radio-Moderatoren entstanden und führen an den Highlights aus Architektur und Design vorbei, verraten die besten Insider-Adressen für Modebegeisterte oder zeigen die musikalische Seite der norwegischen Hauptstadt.

Lage und Zimmerpreise
Die Halbinsel Tjuvholmen ist ein neues Bauprojekt im Herzen Oslos. Direkt am Oslo-Fjord treffen Kultur, hochwertige Wohn- und Büroräume und Gastronomie zusammen. Mit seiner zwei Kilometer langen Küste, den autofreien Straßen und der beeindruckenden Architektur inklusive des von Renzo Piano designten Astrup Fearnley Museums, ist Tjuvholmen schnell zu einer Top-Destination für Einheimische und Besucher geworden.

Zimmerraten ab NOK 2090 – Preisvergleich bei booking oder HRS

www.designhotels.com/the_thief

The Siam in Bangkok

The Siam in Bangkok eröffnete kürzlich und möchte das beste Haus in Bangkok werden – Es bietet Personal Butler, die größten Suiten der Hauptstadt, die ersten Pool Villen Bangkoks und die beste Lage – Signature Restaurant „Chon“ mit Kochschule

Umgeben von historischen Stätten, Tempeln und Museen liegt das Siam im königlichen Dusit District mit Blick auf den Chao Praya Fluss. Inhaber Krissada Sukosol Clapp, der als Sänger einer Indie-Rock-Band in Thailand bekannt ist, errichtete das edle Domizil gemeinsam mit dem Architekten Bill Bensley. Jede der 39 Suiten, davon zehn Pool Villen, ist individuell eingerichtet und folgt einem bestimmten Thema – einmal lokale Architektur, einmal Schönheitsköniginnen, einmal Musik.

Antiquitäten aus der Jahrhundertwende, orientalische Meisterwerke sowie Kunstwerke aus der Privatsammlung Krissadas sind Teile der außergewöhnlichen Architektur. Höhepunkt ist Connie´s Cottage – ein jahrhundertealtes, 160 Quadratmeter großes Thai Teakholzhaus, ausgestattet von Seiden-Tycoon Jim Thompson und benannt nach der Society-Lady Connie Mangskau, die bereits Jackie Kennedy, Henry Ford und Roger Moore zu Gast hatte.

Im Siam wird eine Bangkok-Reise zum unvergesslichen Aufenthalt: Gigantische Doppelbetten, erstklassige Bars und das Signature Restaurant „Chon“ mit der THAI-Kochschule bieten dem Gast Erholung.

Erholung der Extraklasse verspricht auch das Opium Spa, ein Kick Box-Ring, Yoga und Tai Chi-Kurse sowie Infinity-Pools mit Blick auf den Chao Praya. Und wer einen Wunsch offen hat, wendet sich einfach an seinen Personal Butler.

Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab ca. 400 Euro inklusive Frühstück und Butlerservice. Preise am besten bei HRS oder booking prüfen.

www.thesiamhotel.com

Trend in Berliner Restaurants

Die deutsche Küche ist seit gut zwei Jahren wieder „in“. Lange orientierte man sich in ganz Deutschland an den Küchen anderer Länder, etwa Frankreich oder Italien. Im Zuge des Trends zu „Bio“ und der damit verbundenen Besinnung auf regionale Produkte entdeckten die jungen Küchenchefs die Speisen von Großmutter wieder, machten sie leichter und gaben ihnen neuen Schwung. Die Berliner Köche gehörten zu den Ersten, die mit dem arbeiteten, was vor den Toren der Hauptstadt wächst, etwa Gemüse wie „Teltower Rübchen“, Havelländer Apfelschwein, Fisch aus der Müritz oder Wild aus der Schorfheide.

Ein phantastisches Beispiel dafür, dass aus diesen Produkten ein Spitzenmenü werden kann, ist das „Fräulein Fiona“ in Charlottenburg. Oder auch das „Volt“ in Kreuzberg im 1928 erbauten Umspannwerk Kreuzberg am Landwehrkanal. Küchenchef Matthias Gleis kombiniert Zutaten vorsichtig, so dass der Gaumen nicht mit Aromen überfordert wird, sondern diese sich vortrefflich ergänzen – hochraffiniert! Eine Kostprobe: Kohlrabisuppe mit Curry und gebratener Garnele oder Schwarzfederhuhn an Erbsen, Pfifferlingen, Karotten und Muskatblüte.

Eines der sensationellsten Restaurants, von Gourmetkritikern bejubelt und noch ein Geheimtipp ist das „Naked Lunch“. Keine Sorge, hier muss sich niemand beim Essen ausziehen, vielmehr geht es darum, regionale Produkte pur hervorzuheben. Die Küche ist eine Sensation, herrlich unaufgeregt und dabei enorm kunstvoll: Matjesfilets mit Apfel-Zwiebel-Schmand und Bratkartoffeln zum Beispiel erinnern an Großmutters Kochkunst und geben ein wunderbares Heimatgefühl, haben aber auch diesen leichten Kick von Modernität und Frische. Gekonnt werden auch die selbstgemachten Möhrengnocchi mit Orangen-Salbeibutter zubereitet, fruchtig, kräftig, würzig und doch unschlagbar dezent. Und: Regionale, moderne Kost trifft auf typische Berliner Architektur. Das Restaurant liegt versteckt im zweiten Hinterhof in der Anklamer Straße in Mitte.

Wurst und Bier – das halten viele Menschen im Ausland für deutsche Kost. Stimmt! Das „Meisterstück“ zeigt, wie vielfältig beides sein kann und serviert Würstchen in allen Variationen, etwa auch mit Lachs als Inhalt. Außerdem gibt es die typisch deutsche „Stulle“ – Brot mit „was drauf“, zum Beispiel Gewürzkrustenbrot mit Honig-Senf-Aufstrich mit jungem Lauch und Gartenkresse. Das Bierangebot besteht vor allem aus Craft Bier, handgebrauten Biersorten in Kleinauflagen. Eine Portion Humor gibt’s obendrauf: Die Wände des urig-schicken Restaurants sind voll mit Kuckucksuhren, und zwar von traditionellen bis zu modernen Ausgaben.

Fünf Top-Design Städte Europas

Wer im neuen Jahr erleben will, was die Welt bunter und schöner macht, sollte Helsinki, London, Graz, Amsterdam oder Barcelona ansteuern. Hier trifft sich die Avantgarde der Creative-Designer um Ideen auszutauschen und mit ausgefallener Architektur, Mode oder Innenausstattung zu überraschen. Momondo gibt hilfreiche Tipps für einen Design-Städtetrip.

Neu auf der Agenda: Helsinki. Seit wenigen Tagen ist die finnische Hauptstadt auch die amtliche Welthauptstadt des Designs 2012. Hier wird Design auf allen Ebenen in den Alltag integriert. Ob es Piktogramme im Studentenwohnheim sind, die die Kommunikation zwischen den internationalen Bewohnern erleichtern, oder Kaffeehäuser, in denen man in Fifties-Sesseln aus Iittala-Gläsern trinkt. Neben Neubauten wie dem futuristischen Universitätsgebäude und dem Kiasma Art Museum prägen 23 Gebäude von Altmeister Alvar Aalto Helsinkis Stadtbild. Und Design-Objekte wie den hängenden Bubble Chair von Eerio Aarnio kann man hier in verschiedenen Hotels einfach mal probesitzen.

Immer wieder eine Reise wert und doch jedes Mal überraschend: London. Wenige Städte verbinden eine so reiche Geschichte mit einer solchen Vielfalt an moderner Kultur. Mode, Kunst, Architektur – London bietet für jeden etwas. Das weltweit erste Design Museum ist seit 1989 in einem Lagerhaus nahe der Tower Bridge untergebracht und präsentiert neben Original-Objekten des Industrie-Designs bis 4. März 2012 auch eine Sonderausstellung zu Ehren des Museumsgründers und Kult-Designers Sir Terence Conran. Die hohe Kunst genießt man in der Tate Modern, während der Kontakt mit lebenden Künstlern von internationalem Format den Schwerpunkt des Camden Arts Centre bildet. Wer nach so viel Bewunderung auch etwas Originelles mit nach Hause nehmen will, kann sich entweder auf den berühmten Märkten wie Spitalfield und Camden Market umsehen. Oder besucht einen der immer wieder neu entstehenden Shopping-Spots wie z.B. in der Redchurch und Boundary Street im hippen Londoner East End. Von der ausgefallenen Innenausstattung über flippige Mode bis hin zu britischen Speisespezialitäten findet man hier alles, was das Leben besonders macht.
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Eher ein Geheimtipp dagegen ist Graz. Bekannt für seine Weltkulturerbe-Altstadt darf sich die Stadt seit 2011 auch UNESCO-City-of-Design nennen. Die Auszeichnung, die weltweit nur zehn Städte tragen, hat Graz nicht ohne Grund erhalten, das sieht man vor allem an der zeitgenössischen Architektur. Im Stadtbild gehen modern-verspielte Bauten wie das Kunsthaus, liebevoll „friendly alien“ genannt, die Insel in der Mur und die im Jahr 2000 neu errichtete Synagoge eine harmonische Verbindung mit historischen Schmuckstücken ein. Nicht zuletzt ein Netzwerk aus Galerien, Universitäten und Fachhochschulen mit Studiengängen wie „Media und Interaction Design“ schaffen ein Klima, in dem Kreative gerne arbeiten und Cafés und Bars mit moderner Architektur und anspruchsvollem Interior Design locken. Selbst eine so ehrwürdig klingende Institution wie das Schlossbergrestaurant bietet up-to-date Ausstattung und nebenbei einen fantastischen Ausblick über die 465 Meter tiefer liegende Altstadt.

Auch Amsterdam lebt nicht mehr nur von Giebelhäusern und Kanälen, sondern hat sich längst zu einem Treffpunkt der Kreativszene gemausert. Ein Anziehungspunkt ist Marcel Wanders, der in den neunziger Jahren mit seinem aus Karbonfasern geknüpften „Knotted Chair“ berühmt wurde. 2008 eröffnete er im völlig neu gestalteten Westerhuis nicht nur sein eigenes Studio, sondern Räume für zahlreiche weitere Designer und die moooi-Galerie. Fans von ausgefallenem Interieur und Wohnaccessoires fühlen sich in den großzügigen Präsentationsräumen wie in einem Zauberland. Wer schon gerne in Kunst übernachtet, wählt das Lloyd-Hotel mit seinen 117 individuell von Künstlern gestalteten Zimmern. Dort beginnt auch die Design-Route, die einen per Boots-Shuttle zunächst zum neuen Hauptbahnhof führt. Im engen Zeedijk und dem nahe gelegenen Univiertel finden sich zahlreiche Läden von Designern und das „Droog“ , in dem ausgefallene und limitierte Design-Stücke vom Glas bis zum Möbel auf ihre Käufer warten.

Freunde des Südens kommen in Barcelona auf ihre „Kreativ“-Kosten. Die Hauptstadt Kataloniens hat mit seinen Künstlern, allen voran Antonio Gaudí, nicht nur ein reiches modernistisches Erbe. Barcelona setzt ganz bewusst auf Design, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Das BCD, das Design Zentrum Barcelona, fördert seit 1973 als erste Organisation dieser Art in Spanien Design als Innovationsmotor für die Geschäftswelt. Davon profitieren auch Besucher der Stadt. Denn ein Service des BCD ist eine spezielle Design-Tour, die es jetzt sogar als Download für Smartphones gibt ( http://www.bcd.es/en/page.asp?id=308 ). Auf einem Stadtplan sind alle Design-Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, die man nach Kategorien wie Architektur, Organisationen, Mode und Hotels, nach Stadtteilen und sogar nach Entstehungszeiten filtern kann. Zu jedem Punkt erhält man Bilder und ausführliche Informationen.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Air Berlin , Preise kann man bei Opodo vergleichen.
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

FAHRRADTAXI ZUM LOUISIANA

Moderne Kunst umweltfreundlich und bequem

Das berühmte dänische Kunstmuseum Louisiana bei Kopenhagen bietet jetzt für seine Besucher einen kostenlosen Rikscha-Service. Fahrradtaxis werden den gesamten August sowie Anfang September sieben Tage die Woche zwischen 10.45 und 18.15 Uhr am S-Bahnhof Humlebæk bereitstehen, um Besucher, die mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, gratis zum Museum zu fahren.

Im Louisiana sind zur Zeit die Sonderausstellungen „Living: Die Grenzen der Architektur“, „David Hockney: Me draw on iPad“ und „Louisiana auf Papier: Josef Albers“ zu sehen. Info: Louisiana Museum of Modern Art, Gl. Strandvej 13, DK-3050 Humlebæk, www.louisiana.dk.

Atsuhito Suzuki

Die Köche um Sushi-Meister und Inhaber Atsuhito Suzuki zeigten ihr Können und filetierten vor den Augen der interessierten Gäste einen ganzen Thunfisch und bereiteten schmackhafte Sushi-Rollen (Makis) und mit Fisch belegten Reisbällchen (Nigiris) frisch zu. Neben den kulinarischen Spezialitäten erhielten die Gäste kleine Begrüßungsgeschenke und konnten an einem großzügigen Gewinnspiel teilnehmen. Für die musikalische Umrahmung sorgte John Davis.
Das Restaurant, das rund 80 Sitzplätze im großzügigen, lichtdurchfluteten Gastraum sowie weitere 60 Plätze auf der sonnigen Terrasse bietet, wird neben Nigiri, Maki und Co. auch Zensai anbieten – kleine japanische Häppchen, so genannte japanische Tapas. Besonderen Wert legt Inhaber und Sushi-Meister Atsuhito Suzuki auf die Frische seiner Gerichte: „Bei uns wird alles frisch zubereitet. Vom gekühlten Fisch bis zum Gast dürfen maximal zwei Minuten vergehen“, erklärt er. Von der Frische können sich die Gäste auch selbst überzeugen und den Köchen in der offenen Küche beim Zubereiten des Fischs zusehen.

Original japanisches Sushi
Inhaber Atsuhito Suzuki ist in Sachen Sushi sehr erfahren. Der Tokiote hat in seiner Heimat die Ausbildung zum Sushi-Meister in nur vier Jahren abgeschlossen – üblich sind acht bis zehn Jahre. „In den ersten Jahren lernt man vor allem, wie das Messer richtig geführt und der Reis optimal gekocht wird. Später durfte ich dann erste Fische filetieren und schließlich meine ersten Sushi rollen“, erinnert sich Suzuki. Nur wenige schließen die anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich ab, umso beeindruckender ist die kurze Zeit, die Suzuki für seine Ausbildung benötigte. „Als Sushi-Meister hört man nie auf zu lernen, man entdeckt immer neue tolle Rezepte, die ungewöhnliche Geschmackserlebnisse bieten“, erklärt er. Den Unterschied zwischen einem Sushi-Meisters und einem gewöhnlichen Sushi-Koch können die Gäste dank der offenen Küche des Restaurants leicht erkennen: Ein Meister verfügt über besonderes Geschick mit dem Messer. „Ein Sushi-Meister überlässt nichts dem Zufall“, versichert Suzuki. Sogar der Reis ist gleichmäßig verteilt und wirkt sortiert

Bereits seit 1993 ist Atsuhito Suzuki in Europa. Er kochte in München, London und Düsseldorf, bevor er 2001 in Fürth das erste Hiro Sakao eröffnete. Das Restaurant wurde schnell zum Sushi-Geheimtipp, nach 10 Jahren eröffnet er nun mit dem Hiro Sakao im Röthelheimpark sein zweites Restaurant. „Der Campus Röthelheimpark bietet eine grandiose Lage und eine wunderschöne Architektur“, schildert der Sushi-Meister.

Moderne europäische Architektur und asiatisches Ambiente
Das Restaurant beeindruckt durch die ausgefallene, schmackhafte Küche und durch die Verbindung moderner europäischer Architektur mit fernöstlichem Ambiente. Der 300 Quadratmeter große Gastraum hat eine Raumhöhe von 3,4 Metern und ist auf zwei Seiten verglast. „In Tokio sind Restaurants eher dunkel, damit die Gäste unter sich bleiben und ungestört essen können“, erklärt Innenarchitekt Peter Schieder. Das Hiro Sakao im Campus Röthelheimpark bietet trotz der offenen, hellen Architektur die gleiche Diskretion. Stilvolle, eineinhalb Meter hohe schwarze Glasstäbe vor einer Fensterfront schützen die Gäste vor neugierigen Blicken. Die großstädtische Architektur wird mit natürlichen Elementen verbunden: Der Gastraum ist in freundlichen Naturtönen gehalten, der Boden ist mit Eichendielen ausgelegt und das Zentrum des Restaurants bildet ein fünf Meter langer, naturbelassener Tisch aus Wildeiche. Der künstlerische Höhepunkt ist ein Bild aus vier Seidentapeten, die handbemalte, asiatische Motive wie einen Kirsch- und einen Pflaumenbaum zeigen.