Das Saint Mont Weinfest

Die Winzer von Plaimont öffnen vom 27. bis 29. März 2015 die Tore zu ihrer Appellation Saint Mont. Das ist eine einzigartige und besondere Gelegenheit, die neuen Jahrgänge der Saint Mont-Weine zu probieren, die Weinkeller zu besichtigen und die darin verborgenen Geheimnisse zu entdecken, auf Entdeckungsreise des historischen Erbes zu gehen… Kurz: Das Weinfest „Saint Mont Vignoble en Fête“ macht es einfach möglich, die Menschen, ihr Terroir und ihre Werte besser kennen zu lernen Dazu tragen auch die historischen Vorführungen auf Monastère bei.

Schon immer zeigen sich die Plaimont-Winzer sehr offen, um ihr reiches Erbe an Wein, Gastronomie, Kultur und Architektur mit der Welt zu teilen. Die familienfreundliche Route zeigt den Besuchern die Werte und Traditionen, die im Südwesten Frankreichs gelebt werden. Die Winzer präsentieren, jeder auf seine Art und Weise, ihre verschiedenen Produktionsstätten und ihre AOC-Weine aus Saint Mont wie L’Empreinte, Le Faîte, Château Sabazan, Monastère, La Madeleine. Aber auch verschiedene Bio-Weine können mit außergewöhnlichen regionalen Produkten verkostet werden.

Ein neuer Pate im Jahr 2015: Vincent Ferniot, bekannt aus dem lokalen Fernsehen
Journalist und gastronomischer Kritiker ist Vincent Ferniot, der seine Karriere bei „Télématin“ bei France 2 begann. Seit mehr als 15 Jahren ist er jeden Tag im Fernsehen zu sehen und brachte beispielsweise den Großmarkt Rungis seinen Zuschauern näher. Mit Zwischenstop bei den Sendern Canal +, Escales und Vivolta präsentiert er heute die täglich laufende Sendung „Midi en France“ bei France 3. Bewunderer und Freund von vielen großen Köchen hat er seinen Platz in der Haute Cuisine gefunden, denn er ist selbst ein begnadeter Koch und verrückt nach schönen Produkten mit Aromen, Geschmack und regionaler Herkunft. Saint Mont Vignoble en Fête mit Vincent Ferniot, das wird ein „Rendez-vous“, das sich die Feinschmecker nicht entgehen lassen.

Kleine Traubenkunde für Weinliebhaber

Weinhändlerin Brigitte Lurton bringt Verbrauchern durch übersichtliche
Etiketten, Symbole und Flash-Codes ihr Weinsortiment näher

Weintrinken ist keine Wissenschaft nur für Experten – Genau das
möchte die Französin beweisen, indem sie auch unerfahrenen
Weinliebhabern ihr Sortiment näher bringt. Daher kreierte Brigitte
Lurton unter der gleichnamigen Marke ein Sortiment von zunächst fünf
Weinen aus dem Süden und Südwesten Frankreichs. Sie legt Wert
darauf, dass die Weine direkt auf dem Weingut abgefüllt werden und
dass ihre Winzerpartner sozial- und umweltverträglich arbeiten.

Mit Preisen unter zehn Euro lädt dieses Sortiment an Terroir-Weinen den
Verbraucher ein, Appellationen für sich zu entdecken. Lurtons individuelles
Weinsortiment umfasst einen roten Landwein der Appellation ‚Côtes
Catalanes‘ aus 100 Prozent Grenache-Trauben, einen Rotwein der
Appellation ‚Coteaux du Salagou‘ sowie einen Weißwein aus der
Viognier-Traube unter derselben Appellation. Außerdem gehören ein
Landwein ‚Vin de Pays du Lot‘ aus 100 Prozent roter Malbec-Traube und ein
roter ‚Vin de Pays‘ der Appellation ‚Coteaux et Terrasses de Montauban‘ zum
Angebot.
Aufgrund der Abfüllung in zeitgemäßen Mehrweg-Leichtglasflaschen der
Produktlinie ecova sind Lurtons Weine zudem umweltfreundlich.
Umweltverträglichkeit wird auch bei den Weinkartons, die zu 50 Prozent aus
Recyclingmaterial bestehen, groß geschrieben, sowie bei den
Flaschenverschlüssen aus Kork. Die Lagerfähigkeit der Weine liegt bei vier
bis fünf Jahren.
In Blau und Koralle hebt sich Lurtons modernes Etikettendesign deutlich von
anderen Weinen ab. Piktogramme vermitteln, zu welcher Speise der jeweilige
Wein passt. Damit der Verbraucher noch mehr über den Wein erfahren kann,
sind die Flaschen außerdem mit Flash-Codes für Smartphones ausgestattet.
Auf der Internetseite informiert Brigitte Lurton außerdem über ihre Weine,
erläutert die Piktogramme und bringt Interessenten neben den Rebsorten und
ihren Böden auch das touristische Umfeld näher. Darüber hinaus steht eine
Smartphone-App zur Verfügung.

Hintergrund Brigitte Lurton:
Brigitte Lurton entstammt einer der führenden Winzerfamilien des
Anbaugebiets Bordeaux. Die Lurtons besitzen und leiten dort zahlreiche
Weingüter und stellen eigene Weine her. So entstand die Erzeugung des
Weinsortiments ‚Brigitte Lurton‘ in Zusammenarbeit mit Brigitte Lurtons
Schwester, Marie-Laure Lurton, die mehrere Weingüter im Anbaugebiet
Bordeaux unterhält. Nach dreißig Jahren Erfahrung im Weinbau in Frankreich
und im Ausland, betritt Brigitte Lurton heute das Parkett des Weinhandels,
wobei sie sich bewusst auf Terroir-Weine spezialisiert.

www.brigitte-lurton.fr/

Neuheit: Der Sommerwein Le Rosé d‘Enfer

Der Teufel ist los oder Die Geschichte vom Teufel, der sich als Winzer verkleidete

Dieser Wein erzählt die Geschichte von einem Teufel, der sich als Winzer verkleidete, um die Trauben aus den Weinbergen von Saint Mont zu stehlen. Er nennt sich Belzébuth Devil. Und sehen Sie genau auf das Etikett der Flasche, er trägt das typische Béret der südfranzösischen Weinbauern. Er hofft, dass er sich damit unauffälliger zwischen den Weinreben bewegen kann, um sich als Traubendieb zu bedienen. Dieser Kerl mit einem Herzen am Ende seines Schwanzes, der für die Liebe zum Wein steht, ist noch ein junger Teufel. Er wurde 1981 geboren und ist damit nun genauso alt wie die Appellation Saint Mont. Er feiert seinen 30. Geburtstag! Mehr Informationen über ihn lassen sich auf dem Rückenetikett der Weinflasche finden, aber hier noch ein paar teuflische Argumente für diesen Wein:

– Ein teuflisch gutes Klima, denn der Wein wächst am Fuße der Pyrenäen mit ozeanischem Einfluss.
– Ein teuflisch gutes Terroir, denn die Weinberge erstrecken sich über 40 ha in der Appellation Saint Mont mit kalkhaltigen Tonböden und kühler gelegene Hanglagen – optimale Bedingungen für diesen Roséwein!
– Teuflisch gute Rebsorten, denn dieser Wein ist eine Assemblage der traditionellen Rebsorten Tannat und Pinenc sowie einem Anteil Cabernet Sauvignon.
– Eine teuflisch schöne Farbe, denn dieser Rosé aus Saint Mont präsentiert sich in einem blassen Rosé mit lachsfarbenen Reflexen.
– Eine teuflische Aromatik, denn dieser Rosé zeigt feine, elegante Aromen von Cassis und anderen kleinen roten säuerlichen Früchten. Im Mund weich, luftig und sehr lebendig durch die Rebsorte Pinenc. Komplexe Aromatik mit Aromen von Johannisbeere, Erdbeere und Süßholz; leckeres und erfrischendes Finale.
– Ein teuflisch guter Begleiter zur zeitgenössischen, asiatischen und indischen Küche. Passt teuflisch gut auf jede Grillparty zu Sommersalaten, Scampis und anderen leichten Leckereien. Dieser Rosé ist auch einfach nur so getrunken eine Sünde! Sehr kühl servieren (12°C)!
– Eine teuflisch gute Technik, denn wenn andere noch schlafen, lesen die Winzer aus Saint Mont die Trauben in den frühen Morgenstunden, damit die typischen Aromatik der Beeren erhalten bleibt. Die Maischestandzeit beträgt weniger als eine Stunde, damit die frischen Aromen erhalten bleiben und danach wird der Vorlaufwein gewonnen. Alkoholische Gärung erfolgt im Stahltank bei 18°C.
– Ein teuflisch guter Preis, denn eine Flasche kostet zwischen 6 und 7 €, z.B. bei:

Chez bruno, Berlin: www.chez-bruno.de
Marxen Weine, Kiel: www.marxenwein.com
Wedevini, Hannover: www.wedevini.de

Fachverkostung Champagnes de Vignerons

Kleine Region, großartiges Getränk

Der Winzerverband SGV der Region Champagne stellt am 14. Juni das
Label „Les Champagnes de Vignerons“ in Düsseldorf vor

Mit über 5.000 Winzern und Winzergemeinschaften ist die Champagne
eine ebenso traditionsreiche wie dynamische Weinbauregion. So will es
die Tradition: 90 Prozent der Weinberge sind im Besitz der Winzer. Gar
nicht von gestern, das Marketing-Konzept: 100 Millionen Flaschen, das
sind 34 Prozent des gesamten Umsatzes, werden pro Jahr direkt von
ihnen vermarktet. Im Rahmen des B2B-Treffens stellen sich im
Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten elf französische Weinbauern vor,
die eine traditionelle Winzerkunst vereint. Das 2001 ins Leben gerufene
Label der Winzerchampagner zeichnet die Champagner aus, deren
Trauben aus Weinbergen stammen, die von den Winzern selbst bestellt
werden. Ein weiteres Kriterium für die Auszeichnung ist, dass der
Champagner entweder vom Erzeuger im eigenen Weinkeller oder von
einer Winzergemeinschaft hergestellt wird.

Das Zusammenspiel von Kalksteinboden, Sonneneinstrahlung und einem
strengen Klima, das durch den Einfluss des Meeres abgemildert ist, bestimmt
das weltweit einmalige Terroir, auf dem die Reben wachsen. Vielfältig ist
dieses Weinbaugebiet auch hinsichtlich der Anbauflächen: 280.000 Parzellen
auf 35.000 Hektar unterliegen der kontrollierten Herkunftsbezeichnung AOC
(Appellation d’Origine Contrôlée). In der Appellation „Champagne“ lassen sich
vier Bereiche unterscheiden, die den Rebsorten jeweils ihren eigenen
Charakter verleihen:
Die „Montagne de Reims“ ist eine weite Hochebene mit nur geringen
Erhebungen oberhalb des kreidehaltigen Flachlands. Es zieht sich vom
Nordwesten von Reims bis hin nach Epernay. Die vorherrschende Rebsorte
ist Pinot Noir. Die „Vallée de la Marne“ mit Mergel-, Lehm- oder Sandböden
verläuft östlich von Epernay bis westlich von Château-Thierry. Besonders
häufig wird hier Pinot Meunier angebaut. Das Gebiet „Côte des
Blancs“ befindet sich südlich von Epernay. Markenzeichen für das von
Sézanne bis Vitry le François ausgedehnte Gebiet sind kreidehaltige Böden.

Als Hauptrebsorte findet man hier den Chardonnay. Letztendlich erstreckt sich
die „Côte des Bar“ in der Umgebung von Troyes, von Montgueux bis
Bar-Sur-Seine und Bar-Sur-Aube. Die am meisten kultivierte Rebe ist auch
hier der Pinot Noir.

Den Katalog über die teilnehmenden Unternehmen gibt es hier: www.firmafrankreich.de/wp-content/dateien/katalog-sgv-online.pdf

Die Fachveranstaltung findet von 14 Uhr bis 21 Uhr im Malkasten
www.malkasten.com statt (Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf) und ist offen
für Einkäufer und Importeure.

Weinprobe: Pomerol

ZDF Dokukanal, Samstag, 31.10. um 08:30 Uhr

Weinprobe: Pomerol

Die kaum 800 Hektar große Appellation Pomerol, vierzig Kilometer östlich von Bordeaux gelegen, bietet nur flaches Land, soweit das Auge reicht. Die Weine, die hier gekeltert werden, meist sogenannte Chateaux-Weine, gehören international zur Spitzenklasse.

Pomerol-Weinen sagt man zudem nach, sie hätten weibliche Züge. Doch warum attestiert man ausgerechnet diesen Tropfen „Weiblichkeit“? Ist dafür die Merlot-Traube verantwortlich oder doch eher der besondere Boden, auf dem die Trauben wurzeln? Oder sind es die Winzer, die ihren Wein „femininer“ machen? Keltern Frauen ihren Wein anders als ihre männlichen Kollegen? Mit dem Prestige der Weine aus dem Pomerol, dem kleinsten unter den großen Rotweingebieten von Bordeaux, können international nur wenige Weinanbaugebiete mithalten. Dabei trumpft die Region nicht gerade mit landschaftlichen Reizen auf. Im Spätsommer fallen höchstens die vollen Merlot-Trauben ins Auge, die fein aufgereiht, schwer wie Euter, in den Rebstöcken hängen. Einziger Blickfang der Kommune Pomerol ist der hohe Kirchturm. Ein wirkliches Dorf gibt es nicht, allenfalls ein paar verstreute Häuser und jede Menge Chateaux – so zumindest nennt sich der Großteil der Weingüter, auch wenn das „Schloss“ aus vier Kalksteinquadern besteht. Mehr als 150 gibt es davon, von denen selbst die in der Weinwelt bekanntesten weniger als zehn Hektar bewirtschaften. Der spanische Sherry ist ein seit Jahrhunderten bekannter Wein – das verdankt er neben dem Meeresklima im Süden Andalusiens einer ganz speziellen Entstehungsweise: dem so genannten „Solerasystem“, bei dem junge und alte Weine nach genau festgelegten Regeln miteinander vermischt werden.

Weinprobe: Pomerol

ZDF Dokukanal, Donnerstag, 29.10. um 13:15 Uhr

Weinprobe: Pomerol

Die kaum 800 Hektar große Appellation Pomerol, vierzig Kilometer östlich von Bordeaux gelegen, bietet nur flaches Land, soweit das Auge reicht. Die Weine, die hier gekeltert werden, meist sogenannte Chateaux-Weine, gehören international zur Spitzenklasse.

Pomerol-Weinen sagt man zudem nach, sie hätten weibliche Züge. Doch warum attestiert man ausgerechnet diesen Tropfen „Weiblichkeit“? Ist dafür die Merlot-Traube verantwortlich oder doch eher der besondere Boden, auf dem die Trauben wurzeln? Oder sind es die Winzer, die ihren Wein „femininer“ machen? Keltern Frauen ihren Wein anders als ihre männlichen Kollegen? Mit dem Prestige der Weine aus dem Pomerol, dem kleinsten unter den großen Rotweingebieten von Bordeaux, können international nur wenige Weinanbaugebiete mithalten. Dabei trumpft die Region nicht gerade mit landschaftlichen Reizen auf. Im Spätsommer fallen höchstens die vollen Merlot-Trauben ins Auge, die fein aufgereiht, schwer wie Euter, in den Rebstöcken hängen. Einziger Blickfang der Kommune Pomerol ist der hohe Kirchturm. Ein wirkliches Dorf gibt es nicht, allenfalls ein paar verstreute Häuser und jede Menge Chateaux – so zumindest nennt sich der Großteil der Weingüter, auch wenn das „Schloss“ aus vier Kalksteinquadern besteht. Mehr als 150 gibt es davon, von denen selbst die in der Weinwelt bekanntesten weniger als zehn Hektar bewirtschaften. Der spanische Sherry ist ein seit Jahrhunderten bekannter Wein – das verdankt er neben dem Meeresklima im Süden Andalusiens einer ganz speziellen Entstehungsweise: dem so genannten „Solerasystem“, bei dem junge und alte Weine nach genau festgelegten Regeln miteinander vermischt werden.

Österreich: Leithaberg DAC beschlossen

Österreich: Leithaberg DAC beschlossen

Zweite DAC-Appellation im Burgenland umfasst Weiß- und Rotwein

Per Verordnung des österreichischen Landwirtschafts- und Umweltminister
vom 30. Juli 2009 dürfen ab dem 1. September 2010 regionaltypische
Qualitätsweine aus dem politischen Bezirk Eisenstadt Umgebung, der
Freistadt Eisenstadt und den politischen Gemeinden Jois und Winden unter
der Bezeichnung Leithaberg DAC vermarktet werden. Erstmalig wird es in
einem österreichischem Gebiet sowohl einen regionstypischen Weißwein als
auch einen regionstypischen Rotwein geben. Durch Leithaberg DAC sollen
die vom Terroir geprägten Weine noch stärker hervorgehoben und deren
Bekanntheitsgrad erhöht werden. In Summe soll dadurch das Image des
gesamten Weinbaugebietes gehoben werden.

Typisch Leithaberg
Wie auch alle andere DAC’s unterliegt Leithaberg DAC den allgemeinen
Anforderungen für österreichische Qualitätsweine. Zusätzlich darf
Leithaberg DAC weiß ausschließlich aus den Rebsorten Grüner Veltliner,
Weißburgunder, Chardonnay und/oder Neuburger vinifiziert werden.
Somit
kann der Leithaberg DAC weiß ein sortenreiner Weißwein aus einer der
angegebenen Rebsorten sein oder ein Verschnitt aus 2 oder mehreren der
genannten Sorten. Der rote Leithaberg DAC muss aus der Rebsorte
Blaufränkisch bereitet sein, wobei hier ein bezeichnungsrechtlich
zulässiger Verschnitt (max. 15%) mit Zweigelt, Pinot Noir und St.
Laurent erlaubt ist. Beide Stile sind trocken und von der typischen
Mineralität geprägt.

Leithaberg DAC Weine sollen langlebige Weine sein, Weine mit großem
Entwicklungspotentzial. Strukturierte Weine, bei denen nicht das Holz,
sondern der Boden den Ausschlag gibt. Weine mit Länge, Mineralität,
Nervigkeit, Ausdrucksstärke, Finesse und Eleganz.

Die DAC-Familie

Mit dem Leithaberg DAC wächst die DAC-Familie um ein weiteres
prominentes Mitglied. Bisher erfolgreich etabliert haben sich:
WEINVIERTEL DAC, Grüner Veltliner, seit 2002
MITTELBURGENLAND DAC, Blaufränkisch, seit 2005 (mit Reserve-Kategorie)
TRAISENTAL DAC, Grüner Veltliner, Riesling, seit 2006, (mit
Reserve-Kategorie)
KREMSTAL DAC, Grüner Veltliner, Riesling, seit 2007, (mit Reserve-Kategorie)
KAMPTAL DAC, Grüner Veltliner, Riesling, seit 2008, (mit Reserve-Kategorie)
LEITHABERG DAC, Grüner Veltliner, Weißburgunder, Chardonnay, Neuburger,
Blaufränkisch, ab 2010

Chateauneufafficinados

Am Samstag, den 22. Oktober, treffen sich mal wieder Chateauneufafficinados aus ganz Deutschland, Frankreich und England im Ruhrgebiet um gemeinsam einige der grössten Raritäten der Welt zu verkosten. Alte Chateauneufweine der weltberühmten Domainen Chateau de Beaucastel und Clos des Papes der Jahre 1934, 1945, 1949, 1959, 1967, 1972 und 1978 werden geöffnet und verkostet. Einer der drei führenden deutschen Weinkritiker (siehe Vinum) Marcus Hofschuster von wein-plus.de , ist extra aus Erlangen für diese seltene Verkostung nach Bochum gekommen. „Raritäten dieser Güte sind ein grosses Glück und eine grosse Seltenheit in der Weinwelt“, so Hofschuster (wein-plus.de, Magazin: Duell der päpstlichen) bereits bei dem ersten Teil der Veranstaltung am 15. Januar im Livingroom Bochum. Das besondere an diesen Jahrgängen und Flaschen ist, dass sie einfach nicht im Handel aufzutreiben sind. Während man vielerorts die genauso alten grossen Weine des Bordeaux kaufen kann findet man diese reifen Schätze und Legenden dieser viel kleineren Appellation, weder in Europa noch in Übersee. Auch in Amerika horcht man regelmässig auf wenn in Bochum diese Raritätenproben durchgeführt werden und selbst Weinpapst Robert Parker reagiert anerkennend in seinem Internetforum auf diese Besonderheiten.

Auch der weinkennende Küchenchef des Münsteraner Hotels Krautkrämer, Uwe Aust, lässt sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen.

Besonderes Highlight ist der vom deutschstämmigen Betriebsleiter der berühmten französischen Domaine de la Vieille Julienne aus Chateauneuf du Pape, Andreas Becker, durchgeführte 2. Teil der Probe, in der weltweit erstmals alle Spezialcuvees der Domaine von 1994 bis 2003 den Teilnehmern präsentieret werden.

Auch durch die Aktivitäten des Weinforums-Ruhrgebiet und seines Gründers Uwe Bende, mausert sich das Ruhrgebiet immer mehr zu einem internationalen Treffpunkt für Weinfreunde, besonders derer mit einer Leidenschaft für die berühmte südfranzösische Appellation Chateauneuf du Pape.

Als besonderen Rahmen der Veranstaltung konnte man diesmal das Stadtpark Restaurant um das Team vom bekennenden Weinfreund Robert Nicpon gewinnen.

www.weinforum-ruhrgebiet.de