10 Regeln der DGE

Was sollen wir essen und trinken, um unsere Gesundheit bestmöglich
zu fördern? Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) geben eine leicht verständliche Anleitung für eine
vollwertige Ernährung. Jetzt hat die DGE die „10 Regeln“ aktualisiert.
Ausschlaggebend waren neue Erkenntnisse in der Prävention
ernährungsmitbedingter Krankheiten sowie die zunehmende Bedeutung der
Nachhaltigkeit in der Ernährung.

Was ist neu? Die DGE unterscheidet in der Gruppe der tierischen
Lebensmittel nunmehr zwischen rotem und weißem Fleisch.
Studienergebnisse
haben gezeigt, dass rotes Fleisch und Fleischerzeugnisse daraus das Risiko
für Dickdarm- und Mastdarmkrebs erhöhen. Für weißes Fleisch –
Geflügel und Fisch – besteht nach derzeitigem Wissen keine
Risikobeziehung.

Die Empfehlungen zum Trinken berücksichtigen nun auch zuckergesüßte
Getränke. Sie sollen nur selten getrunken werden: Denn regelmäßig und in
größeren Mengen getrunken, erhöhen sie das Risiko für Adipositas bei
Erwachsenen sowie für Diabetes mellitus Typ 2 mit wahrscheinlicher
Evidenz.

Die Nachhaltigkeit nimmt auch in der vollwertigen Ernährung einen hohen
Stellenwert ein. Insbesondere in der Klimabilanz gibt es zwischen
tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln deutliche Unterschiede. So weist
die Produktion tierischer Lebensmittel ein höheres Treibhauspotenzial auf.
Auch innerhalb der einzelnen Lebensmittelgruppen bestehen Unterschiede
hinsichtlich der Klimarelevanz. Die Produktion von Fleisch von Rind, Schaf
und Ziege verursacht deutlich höhere Emissionen als diese von Geflügel-
oder Schweinefleisch. Vor dem Hintergrund gefährdeter Fischbestände ist
eine nachhaltige Fischerei bzw. eine nachhaltig betriebene Aquakultur
wichtig. Beim Kauf von Fisch ist daher auf eine nachhaltige Herkunft zu
achten.

Ein geringer Energieaufwand bei der Erzeugung und Verarbeitung von
Lebensmitteln wirkt sich ebenfalls positiv auf die Klimabilanz aus. Daher
rät die DGE zu frischen Lebensmitteln bzw. Lebensmitteln mit geringem
Verarbeitungsgrad. Zudem empfiehlt sie Gemüse und Obst der Saison zu
bevorzugen: Ein Anbau im Freiland im Vergleich zu beheizten Treibhäusern
oder Folientunneln spart CO2-Emissionen ein. Eine längere Lagerung von
Gemüse oder Obst in Kühlhäusern verursacht zusätzliche Emissionen. Auch
die zunehmende Mobilität, z. B. das Autofahren zur Einkaufsstätte, hat
einen Einfluss auf das Klima. Mit der Aufforderung, öfter zu Fuß zu
gehen, oder mit dem Fahrrad zu fahren, berücksichtigen die 10 Regeln
Aspekte der Gesundheitsförderung und der Nachhaltigkeit.

Die DGE empfiehlt seit vielen Jahren, überwiegend pflanzliche Lebensmittel
zu wählen. Dies dient sowohl einer nachhaltigen Ernährung als auch
präventiven Aspekten. Dass eine pflanzenbetonte Ernährung die
Gesunderhaltung fördert, bestätigt die aktuelle Datenlage der
evidenzbasierten Ernährung. Eine erhöhte Zufuhr von Gemüse und Obst hat
risikosenkende Effekte z. B. bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit
und Schlaganfall. Eine gesteigerte Zufuhr von Vollkornprodukten senkt bspw.
das Gesamt- und LDL-Cholesterol im Blut.

Die aktuellen 10 Regeln der DGE sind als Infoblatt (DIN A4) unter der
Artikelnummer 122402 im DGE-MedienService zu bestellen. Bis zu 45 Stück
werden kostenfrei zzgl. Versandkosten angeboten. Ein Faltblatt
„Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“ (DIN lang, 8
Seiten) ist unter der Artikelnummer 122404 erhältlich. Bis zu drei Stück
sind kostenfrei zzgl. Versandkosten. Das Poster „Vollwertig essen und
trinken nach den 10 Regeln der DGE (DIN A1) kann unter der Artikelnummer
122410 zum Preis von 3,50 EUR zzgl. Versandkosten bestellt werden: Tel.
0228 9092626, Fax: 0228 9092610, /www.dge-medienservice.de.

Die 10 Regeln der DGE in Kurzform lauten:
1. Die Lebensmittelvielfalt genießen
2. Reichlich Getreideprodukte sowie Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm „5 am Tag“
4. Milch- und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal
in der Woche, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. Reichlich Flüssigkeit
8. Schonend zubereiten
9. Sich Zeit nehmen und genießen
10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Nordspanien für Genießer

„Nordspanien mit allen Sinnen genießen“ lautet der Titel der Gebeco Erlebnisreise, die vom Spanischen Fremdenverkehrsamt auf der ITB 2013 mit dem „Spain Tourism Award“ ausgezeichnet wurde. Das Fremdenverkehrsamt hatte im Vorfeld der Verleihung bundesweit alle Reisebüros zu einer Abstimmung über die besten Spanien-Reisen aufgefordert. Die 8-tägige Reise wurde von den teilnehmenden Reisebüromitarbeitern für ihre besonders kreative Konzeption ausgewählt. Sie führt durch die noch unbekannteren Regionen im Norden des Landes, von der grünen Atlantikküste des Baskenlandes über die La Rioja und Kastilien-Léon bis nach Madrid. Liebhaber von Kulinarik und Kultur kommen bei dieser Reise voll auf Ihre Kosten.

Die nordspanische Stadt Bilbao mit dem von Frank Gehry entworfenen Guggenheim-Museum ist Startpunkt der Reise. Am zweiten Tag steht ein Besuch San Sebastíans, der Hochburg der baskischen Küche, auf dem Programm. Nach einer Stadtrundfahrt führt der Reiseleiter die Gruppe in die gemütliche Altstadt mit ihren landestypischen Bars und Restaurants, die zum Probieren der regionalen Köstlichkeiten einladen. Zurück in Bilbao, können die Reiseteilnehmer bei einem Tapas-Kochkurs unter fachkundiger Anleitung ihre eigenen Tapas kreieren und natürlich auch verspeisen. Eine Weinprobe rundet den Abend ab.
Nächste Station der preisgekrönten Reise ist das weltbekannte Weinanbaugebiet La Rioja, wo bei einem Bodega-Besuch die Weine der Region verkostet werden können. Eine Fahrradtour durch die Weinlandschaft der alavesischen Rioja führt zum Museum der Weinkultur in Briones. Hier wird vom Anbau über die Magie der Weinbereitung bis zur Historie der Riojaweine alles erklärt.

Kulturelle und lukullische Genüsse erwarten die Reisenden auch in den Städten Burgos, Segovia und Madrid. In Burgos steht ein Besuch der drittgrößten Kathedrale Spaniens ebenso auf dem Programm wie ein landestypisches „Lechal-Essen“. Dabei handelt es sich um besonders zartes und mildes Lammfleisch, das im Holzofen zubereitet wird. In Segovia wird der Alcázar besucht und am Abend die lokale Spezialität „Cochinillo“ zubereitet – junges Spanferkel aus der Region.

Und in der spanischen Hauptstadt mit seinen weltbekannten Museen werden zum Abschluss dieser Genießer-Reise auch noch einmal spanische Spezialitäten gereicht. „Eine großartige Reise für alle Liebhaber der kulinarischen und kulturellen Genüsse Nordspaniens“, so Heiko Blatter, Produktmanager und Spezialist für Nordspanien bei Gebeco, gegenüber Gourmet Report.
Spanien: „Nordspanien mit allen Sinnen genießen“
8-Tage-Erlebnisreise ab 1.395€
Termine: 18.05.-25.05., 10.08.-17.08., 28.09.-05.10.

www.gebeco.de

Noch ein Tipp für Madrid: Sergi Arola, sensationell, was der junge italienische 2 Sterne Küchenchef da auftischt. Hier eine Kritik:
http://de.tene.org/2012/12/16/sergi-arola-gastro-madrid/

Kochkurse auf Sylt

Und von der Knolle über Fisch und Fleisch bis hin zu Trüffeln dürfen sich die Laien unter Anleitung der Experten dabei an allerlei Köstlichkeiten versuchen – Neun Michelin Sterne an sechs Sylter Köche

Alexandro Pape – auch er arbeitet mit CHROMA type 301 – etwa vom „Fährhaus“ in Munkmarsch. Seine „Gourmetkochkurse“ beginnen stets mit einem „Kennenlern-Champagner“ und arbeiten sich über das Jahr verteilt durch alle Facetten saisonaler Genüsse. Im Frühjahrsangebot hat Pape beispielsweise „Hummer und Co.“ sowie „Kreatives mit der Knolle“, während er im Sommer seinen sardischen Wurzeln nachspürt und insbesondere in die Geheimnisse eines perfekten Fisch-Menüs einführt. Und spätestens, wenn die selbst gemachte Pasta gleich meterweise von der Profiwalze rollt, haben die Hobbyköche alle Hände voll zu tun. Mitbringen müssen sie dagegen nur zweierlei: Spaß am Kochen – und bequeme, rutschfeste Schuhe.

Spaten und Gummistiefel, man glaubt es kaum, kommen dagegen bei Johannes King zum Einsatz. Denn seinem „Wildkräuter-Kochkurs“ im Juni und Juli geht das gemeinsame Ernten im Bauerngarten und in den Wattwiesen voraus. Aktuell dreht sich im „Söl’ring Hof“ allerdings alles um das kulinarische „schwarze Gold“ – um den echten schwarzen Perigord Trüffel. Was und wie mit dieser Köstlichkeit in der Küche gezaubert werden kann, verrät der Meister Anfang Februar im Rahmen eines kompletten Themenwochenendes. Der Zweisterne-Koch lässt auch sonst kein Thema aus: Gemüse, Geflügel, Wild oder Fisch. Was in Rantum auf den Tisch kommt, wird nur allzu gern gegessen – und zuvor unter Anleitung selbst zubereitet.

Sarah Henke, ihres Zeichens Küchenchefin des „Spices“ im „Grand Spa Resort A-Rosa“, räumte im aktuellen „Gault Millau“ satte 16 Punkte ab – und befindet sich damit als „Aufsteiger des Jahres“ immerhin bereits in der Umlaufbahn um einen „Michelin“-Stern. Unter ihrer Führung machen sich die Gäste auf Wunsch auf in die Weiten asiatischer Genusswelten: In ihren Sushi-Kochkursen, die von Gruppen ab sechs Personen gebucht werden können, dreht sich alles – wortwörtlich – um die gerollte Delikatesse. Teilnehmer erfahren Wissenswertes über die Geschichte des Sushi, die Kunst des Reiskochens und den richtigen Umgang mit Noriblättern. Mit einer aromatischen Teebegleitung genießen sie im Anschluss die selbst hergestellten Köstlichkeiten. Henke ist auch Köchin des Jahres bei S.Pelligrino.

Seinen Stern schon seit langen Jahren in der Tasche hat dagegen Jörg Müller. In seiner hauseigenen Kochschule in Westerland kreiert er gemeinsam mit seinen Gästen bestechende Fünf-Gänge-Menüs. Die Themen variieren, allein die Gruppengröße ist vorgegeben: Mindestens sechs, höchstens aber zwölf Hobbyköche nimmt der Küchenchef im Rahmen eines Tageskochkurses unter seine Fittiche. Und auch hier gilt das Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen; denn gemeinsam gespeist wird natürlich erst nach der gemeinsamen Zubereitung des Menüs, korrespondierende Weine inklusive.

Termine Stand 30. Januar 2013
Alexandro Pape, Fährhaus, Munkmarsch www.faehrhaus-sylt.de    
Kochkurs „Hummer & Co.“: 11. & 18. April (280 Euro p. P.)   
Kochkurs „Kreatives mit der Knolle“: 23. & 30. Mai (200 Euro p. P.)   
Kochkurs „Meine Sardinischen Wurzeln“: 20. Juni (220 Euro p. P.)   
Kochkurs „Das Fisch-Menü“: 27. Juni & 19. September (250 Euro p. P.)  
Kochkurs „Pasta“ 10. & 17. Oktober (200 Euro p. P.)

Johannes King, Söl’ring Hof, Rantum www.soelring-hof.de   
„Schwarzer Trüffel aus dem Perigord“: 1. Februar im Rahmen des Trüffelwochenendes (495 Euro p. P.)    „Fische, Schalen- und Krustentiere“: 27. März & 11. April (255 Euro p. P.)   
„Spargel, Gemüse und Gartenkräuter“: 4. Mai (255 Euro p. P.)   
„Wildkräuter-Kochkurs mit Gummistiefeln & Spaten“: 6. Juni & 10. Juli (255 Euro p. P.)    „Sommergemüse- & Kartoffel-Kochkurs“: 7. & 15. August (255 Euro p. P.)
„Eingemachtes, Eingekochtes, Eingedünstetes“: 7. September (255 Euro p. P.)
„Geflügel-Kochkurs“: 5. Oktober (255 Euro p. P.)
„Ein ganz wilder Kochkurs“: 5. Dezember (255 Euro p. P.)

Sarah Henke, „Spices“ im Grand Spa Resort A-Rosa, List www.a-rosa.de/sylt/    
Sushi-Kochkurs für Gruppen ab sechs Personen auf Anfrage (160 Euro p.P.)

Jörg Müller, Westerland www.hotel-joerg-mueller.de
Die Termine für die Tageskochkurse mit dem Küchenchef (240 Euro p. P.) sind auf der Internetseite des Restaurants zu finden. Koch-Themen nach Absprache.

BRIGITTE Diät 2013

Ab sofort ist BRIGITTE mit einem 82-seitigen Diät-Extraheft „Meine BRIGITTE Diät“ im Handel erhältlich. Neu dabei: Ein 24 Fragen umfassender Test, der jedem seine persönliche Strategie verrät, um schlank zu werden und zu bleiben. Zahlreiche individuelle Tipps und typgerechte Rezepte helfen, das eigene Wohlfühlgewicht auf leichte, aber genussvolle Weise zu erreichen. Insgesamt bietet das Extra-Heft 65 Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen, die alle jeweils unter 450 Kalorien liegen. Praktische To-go-Gerichte fürs Büro und schnelle Eiweißdrinks sind ebenso dabei wie Leibgerichte für die ganze Familie.

Wer die neuen Diät-Rezepte unter professioneller Anleitung und in geselliger Atmosphäre ausprobieren möchte, kann die BRIGITTE Diät, die seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Diäten überhaupt gehört, dieses Jahr als Kochkurs im „Kochhaus“ (www.kochhaus.de) in Berlin und Hamburg buchen. In den jeweils 4-stündigen Kursen gibt es unter Anleitung von Profis viele Tipps und Tricks der gesunden und leichten BRIGITTE Diät-Küche.

Auch am Arbeitsplatz können Berufstätige wieder die BRIGITTE Diät genießen. Rund 1.000 Kantinen bieten ab 18. Februar 2013 die leckeren und leichten Rezepte an. Immer mehr Unternehmen ermöglichen es ihren Mitarbeitern auf diese Weise, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. So wird zum Beispiel auch in den Kantinen von Playmobil, TUI und WMF zwei Wochen lang nach der BRIGITTE Diät gekocht.

Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE: „Wir haben in diesem Jahr eine BRIGITTE Diät nach Maß entwickelt. Denn jede Frau is(s)t anders, hat Gewohnheiten und Vorlieben, die das Gewichthalten leichter oder schwerer machen. Unser spezieller Test hilft, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen – denn wer sich selber kennt, nimmt leichter und entspannter ab. Unsere leckeren Rezepte und die bewährten Regeln unserer Diät machen es leicht, auf einfache und gesunde Weise Gewicht zu verlieren.“

Bio-Hoffest am Potsdamer Platz

Morgen, am Sonntag den 23. September, ist am Potsdamer Platz in Berlin das Bio-Hoffest – Das Bio-Hoffest ist Teil des Festes zum Weltkindertag – Berliner Familien können unter Anleitung Getreide mahlen, Brot backen, Apfelsaft pressen oder Nudel herstellen – Das hört sich nach Spaß an!

Brandenburgs Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider: „Brandenburg hat viel zu bieten, gerade im Bereich Bio, und das wollen wir am Wochenende in Berlin präsentieren. Viele Biobetriebe verbinden ökonomisches Handeln mit ökologischen und sozialen Zielstellungen.
Sie tragen mit Existenzgründungen und der Schaffung von Arbeitsplätzen, ihrem Engagement in regionalen Netzwerken, durch Hoffeste, Seminare und Verkostungen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region bei. Das Bio-Hoffest bietet die Chance, in der Region erzeugte Nahrungsmittel kennenzulernen. Nutzen Sie die Angebote des Agrartourismus und besuchen Sie die Betriebe vor Ort. Mit der Entscheidung für heimische Produkte der Saison, unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher die weitere Entwicklung der brandenburgischen Landwirtschaft.“

Brandenburger Biobäuerinnen- und -bauern bringen die Welt des Biobauernhofs und handwerklicher Verarbeitung zu den Berliner Stadtkindern und laden ihre Gäste zum Gegenbesuch nach Brandenburg ein.

Alle Beteiligten – rund 40 Brandenburger Biolandwirte, Bioverarbeiter, die ökologischen Anbauverbände, Vereine des Umwelt- und Naturschutzes oder die Brandenburger Naturwacht – präsentieren sich mit Informations- oder Verkaufsständen.

Damit haben Berliner Familien die einmalige Gelegenheit, unter Anleitung von authentischen Bioakteuren in die Welt des Bio-Bauernhofs einzutauchen, Getreide zu mahlen, Brot backen, Apfelsaft zu pressen oder Nudel herzustellen.

Mit viel Spaß bringt das Bio-Hoffest den Kindern den Ökolandbau, gesunde Ernährung und die Herkunft ihrer täglichen Lebensmittel näher und begeistert sie zu einem Gegenbesuch auf dem Land. Durch die Vielzahl von Mitmachaktionen wie Kürbisschnitzen, Treckerparcours und Brotbacken, mit einer riesigen Strohhüpfburg, einem Streichelzoo und dem Ein- und Abtauchen in drei große Getreidebäder hat sich das Bio-Hoffest mittlerweile zum Herzstück des Weltkindertagsfests gemausert.

Auf der zentralen Bio-Hoffest-Bühne finden Interviews zum Brandenburger Landleben, musikalische Auftritte und andere Aktionen wie beispielsweise Schaukochen mit Kindern statt. Die Pressearbeit zum Bio-Hoffest erfolgt in Kooperation mit Unicef Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, den Trägern des Weltkindertagsfests.

Ökolandbau in Brandenburg

Mit einem Flächenanteil von 10,6 Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche macht der Ökolandbau in Brandenburg bundesweit den höchsten Anteil aus. Absolut sind dies 142.783 Hektar beziehungsweise 1.028 Unternehmen oder etwa jeder achte Agrarbetrieb in der Mark.

Bio-Hoffest
Termin: Sonntag, 23. September
Zeit: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Berlin, Bühne Bio-Hoffest, Potsdamer Straße/ Ecke Linkstraße

Gourmet Report wünscht viel Spaß!

Whisky, Wels und Wildschweinschinken

Die deutschlandweit ersten Bio-Muscheln aus der Ostsee. Karpfen aus der Oberlausitz. Wels aus einer Kreislaufanlage in Niedersachsen. Fisch und Meeresfrüchte kommen groß raus bei der „SlowFisch“ vom 9. bis 11. November 2012 in der Messe Bremen. Die Gaumenfreuden sind bei der führenden Messe im Norden Deutschlands, die sich der Slow-Food-Philosophie „gut, sauber, fair“ verpflichtet fühlt, allerdings nicht auf Fisch und Meeresfrüchte beschränkt. Auch Fleisch, Gewürze oder Getränke locken all die in die Messe Bremen, die Lust haben auf Delikates, Sinn für Qualität und ein Gefühl für Tradition und Verantwortung. Das „Slow“ im Titel garantiert dabei für Waren ohne gentechnische Zusätze, Geschmacksverstärker, Aroma- und Farbstoffe, für Produkte, die generell ohne künstliche Hilfsmittel verarbeitet wurden und den strengen Slow-Food-Qualitätskriterien für Messen genügen.

„Wir wollen hier im wahrsten Sinne des Wortes für guten Geschmack werben“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke. „Und dafür, dass qualitätvoll erzeugte Produkte ihren Preis haben.“ Diese Einsicht habe sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt. „Wir geben nach wie vor im internationalen Vergleich sehr wenig für Essen aus.“

Fische und Meeresfrüchte spielen dabei von jeher die größte Rolle. Besucher können zum Beispiel Dorsch, Wildlachs und die Bio-Muscheln oder Nordseekrabben kosten. Ob Kaisergranat, Schollen oder Hechte: Die Fischer und Teichwirte bringen vieles mit, was in den Meeren, Flüssen, Teichen oder Indoorzuchten gedeiht. Doch auch darüber hinaus ist das Angebot für Genießer groß, die das Besondere im Ursprünglichen schätzen. So gibt es zum Beispiel Salami von Auerochsen, Wildschweinschinken, Rehsülze und Frischfleisch von Black Galloways. Konfitüren vereinen in einem Glas Erdbeeren und Spargel, Feigen und Chilis, Himbeeren mit Schokolade. Himalaja-Salz, Murray River Salt aus Australien oder schwarzes Salz von Hawaii sorgen für exotische Würze. Für Getränke sorgen kleine Winzerbetriebe oder auch schwäbische Whiskybrennereien.

Veranstaltet wird die SlowFisch wie von Beginn an von der Messe Bremen in Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland und den Convivien im Nordwesten. Diese Partnerschaft garantiert nicht zuletzt ein anspruchsvolles Rahmenprogramm. Genussvoll geht es zum Beispiel bei den für Slow Food typischen Geschmackserlebnissen im Rahmen der Messe zu. Zwei der Themen: Taschenkrebse – vergessen oder nur unbekannt? Und wie schmecken verschiedene Ostseeplattfische im Vergleich? Bei einer „Verabredung zum Essen“ speisen sich die Gäste dann im traditionsreichen Bistro Grasshoff durch ein raffiniertes Menü des Sylter Sternekochs Jens Rittmeyer.

Das SlowFisch-Bistro, andere Gastronomen und diverse Aussteller verwöhnen Messebesucher während der Öffnungszeiten mit ausgesuchten Spezialitäten. Kinder kochen mit einem Profi Nudeln mit Gemüse und Bratfisch, lernen Lachs und Dorsch kennen und probieren, Krabben zu pulen. In der Vinothek verkosten Besucher unter Anleitung von Slow-Food-Weinberatern die auf der Messe angebotenen Weine. Das Vortragsrahmenprogramm geht unter anderem auf die Beziehung von nachhaltiger Fischerei zu Genuss ein und bietet Tipps für den Einkauf heimischer Fische. Die parallel stattfindende FoodManufaktur will Freunden des Selbermachens unter anderem Workshops und Vorführungen bieten. Zum Beispiel können sich Besucher unter Anleitung im Bierbrauen versuchen und erfahren, wie vielseitig sich Kürbis verarbeiten lässt. Voraussichtlich wird ein Biersommelier mit Besuchern hochwertige Biere verkosten. Geplant ist zudem die Vermittlung von Kenntnissen im Räuchern mit speziellen Elektroöfen, die auf der Messe auch zu erwerben sind.

Die SlowFisch ist an den Veranstaltungstagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro (ermäßigt und für Slow-Food-Mitglieder 7 Euro). Besonderes Bonbon: Das Ticket erlaubt zudem den Besuch zweier Parallelveranstaltungen in der Messe Bremen – der Urlaubsmesse ReiseLust und der Reisemobilausstellung CARAVAN Bremen.

Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de

Holzfäller-Steak vor Gemüse-Tagliatelle und Asia-Garnelen

Die Deutschen mögen es herzhaft: HelloFresh, der deutschlandweite Bringdienst von Lebensmitteln und den dazu passenden Rezepten, hat die Lieblingsrezepte seiner Kunden ausgewertet und daraus ein digitales Kochbuch zum kostenlosen Download erstellt. Auf Platz eins schaffte es bei der Analyse der beliebtesten Rezepte das Steak „Holzfällerfreude“ mit Rosmarin-Kartoffeln und Kräuter-Rahm. Auf Rang zwei landete das Gericht „Fürstenhochzeit“, das Tagliatelle mit Champignons und Karotten kombiniert. Platz drei geht an den „Garten des Shanghai“. Dieser exotische Name steht für eine asiatische Tarte mit Garnelen und Schoten.

Die zehn Top-Gerichte können Feinschmecker kostenlos als PDF-Dokument unter www.HelloFresh.de/kochbuch
herunterladen und ganz einfach zuhause nachkochen. Zusätzlicher Vorteil des Kochbuchs: Neben leckeren Kochideen enthält es auch einen Rabatt-Gutschein von 20 Prozent für Neukunden.

Wie alle Mahlzeiten aus dem Sortiment von HelloFresh bestehen die gesunden Gerichte aus frischen Zutaten und sind in maximal 30 Minuten zubereitet. HelloFresh legt größten Wert auf die Frische und Qualität der Zutaten: Das Bio-Siegel und mehrere Bio-Zertifikate sollten auch Kunden mit Vorliebe für ökologische Zutaten unbeschwert zugreifen lassen.

Der Geschmack der HelloFresh-Kunden präsentiert sich bei der Auswertung der Lieblingszutaten so vielfältig wie das Sortiment selbst, denn auf den weiteren Rängen landeten beispielsweise eine sommerliche Schupfnudelpfanne, ein Blumenkohl-Curry, die mexikanische Rindfleisch-Pfanne oder ein raffinierter Bärlauch-Cappuccino. Neben der Zubereitungs-Anleitung umfassen alle Rezepte des PDF-Kochbuches die genauen Mengenangaben für die Zutaten – jeweils für zwei, vier oder sechs Esser.

Damit orientiert sich das Buch am Gesamtkonzept von HelloFresh: Kunden erhalten wöchentlich Rezepte und frische Zutaten für drei oder fünf Abendessen für zwei, vier oder sechs Familienmitglieder frei Haus. Neben der klassischen HelloFresh-Box gibt es auf www.HelloFresh.de
auch eine vegetarische Variante sowie eine reine Obst-Box. Der Startpreis für den Klassiker liegt bei 39 Euro, der Versand der Boxen ist im Preis inbegriffen. Die wöchentliche Lieferung hat keine Mindestlaufzeit und kann mit einer Frist von nur acht Tagen jederzeit gekündigt werden.

Teterower suchen Rezept für Hechtsuppe

Zum 23. Mal feiern die Teterower gemeinsam mit ihren Gästen am Wochenende vor Pfingsten das traditionelle Hechtfest – das Fest der Mecklenburgischen Schildbürger. Wenn es um ihren Hecht geht, sind die Teterower humorvoll, traditionsbewußt und erfinderisch. Der Hecht ist überall in der Stadt anzutreffen, ob als Wahrzeichen – in Form des Hechtbrunnens auf dem Marktplatz, als Maskottchen, als Pokal, im Namen vieler Sportvereine – nur als kulinarischer Genuss wurde er noch nicht gesichtet.

Und so haben sich die Einheimischen Anfang des Jahres auf die Suche nach dem “ultimativen” Hechtsuppenrezept – einzigartig und fein im Geschmack begeben. Noch bis zum 15. März 2012 können selbst entwickelte Rezepte eingereicht werden. Sechs Hobbyköche mit den besten Ideen werden im Vorfeld zu einem Kochkurs unter Anleitung von Markus Görner ins Golf- & Wellnesshotel Schloss Teschow eingeladen, um ihre Kreation einer kleinen Jury vorzustellen.

Die drei Finalisten dieser Runde haben dann die Gelegenheit, ihre Rezepturen auf dem Hechtfest zur Verkostung anzubieten. Die Besucher wählen die beste Hechtsuppe. Als Preis winkt dem Sieger ein Kurzurlaub für zwei Personen auf Schloss Teschow.
Seien Sie gespannt auf ein Fest mit vielerlei Aktionen für Alt und Jung sowie auf den Genuss unserer “Teterower Hechtsuppe”.

Ausschreibung und Informationen unter www.teterow.de

Kulinarisches Vergnügen und sportlicher Hochgenuss

Eine ideale Kombination aus geselligem Essvergnügen und sportiver Herausforderung erwartet die Gäste des Seminaris-Hotels Bad Boll, wenn es dort am 31. Juli wieder „Brunch and Rope“ heißt.

Ab 11 Uhr findet im Seminaris-Hotel ein 5-Sterne-Schlemmerbrunch statt. Küchenchef Sandy Marcak: „Unsere kulinarischen Spezialitäten lassen keine Wünsche offen und überzeugen auch den verwöhntesten Gaumen!“ Um 14 Uhr wird dann der Hochseilgarten des Hotels geöffnet und lädt für zwei Stunden zu den verschiedensten sportlichen Herausforderungen ein. Hoteldirektor Andreas Brucker: „Wild Woosey, Pamper Pole, Swinging Steps und viele andere Übungen wollen gemeistert werden – unter sachkundiger Anleitung unserer Outdoor-Partner von Con-la-natura.“

Voraussetzungen für die Aktivitäten im Hochseilgarten sind ein Alter von etwa zwölf Jahren und eine Mindestkörpergröße von 1,50 Meter. Der Preis für das kombinierte Vergnügen: 59 Euro pro Person.

Reservierung und nähere Informationen im Seminaris-Hotel Bad Boll an der Rezeption und unter der Telefonnummer (07164-8050) oder bei Con-la-natura unter (07335) 923961.

Hans-Peter Zimmer

Junge Köche am Herd – Italienisches Menu mit Vor- und Nachspeise

Das hat geschmeckt! Unter Anleitung des erfahrenen „Chefkochs“ Hans-Peter Zimmer und seiner Küchenassistenten Sabine Knob und Werner Bartholomäus gelang es den Ferienspielkindern der Gruppe II, ein wirklich hervorragendes Menu herzustellen, das auch gut in die Jahreszeit passte: Geschmorte Hähnchenkeule mit Paprikaschoten, Tomaten und Zwiebeln u.a. gab es als Hauptspeise, davor eine Bananenrolle mit Käse und Schinken und zum Abschluss eine Schoko-Überraschung.

Der „Chefkoch“ war zuvor einkaufen gewesen. Dann „vor Ort“, wurde mit den jungen Köchen das Menu besprochen. Danach war Sabine Knob zunächst die wichtigste Person in der Küche: Bei ihr mussten die Jungen und Mädchen die Lebensmittel für die ihnen zugeteilte Küchenaufgabe abholen, auch umrechnen, wie viel davon sie für jede Person brauchten. Der „Chefkoch“ beobachtete auch diesen Vorgang und gewann den Eindruck, dass drei Jungen und Mädchen „es weg haben“: Man merkte ihnen an, dass sie zuhause beim Kochen und unterwegs beim Einkaufen helfen.

Auch Sabine Knob spürte die Disziplin in der Gruppe: „Sie war lebhaft, machte gut mit und es gab keinen Zoff!“ Am Ende sprach sie sogar allen ein Lob aus: „Es war schön mit Euch!“ Es galt für die Teilnehmer, die Küchenregeln zu beachten. Die waren auch an der Wand angeschlagen und wurden gemeinsam gelesen: Kein Toben, Schreien und Werfen in der Küche. In ihr wird auch nicht gerannt. Es gibt aber nicht nur Verbote unter den Regeln, sondern auch nützliche Hinweise, dass alle in der Küche „ein Team sind“.

Schon vier Jahre leitet Zimmer diesen Kochkurs in den Ferienspielen. Er spricht auch über Warenkunde mit ihnen. Jetzt waren Kräuter und ihre Wirkung auf das Menu aktuell. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer Erinnerungsstücke von Dauer mit auf den Weg nach Hause: einen Holzquirl sowie Erläuterungen und Rezepte zu den Kräutern. Und auch ein Zertifikat, dass sie an diesem Kochkurs teilgenommen haben.

Jetzt am Sonnabend wird der Kurs in den Ferienspielen fortgesetzt. Die Wiederholung mit anderen Teilnehmern zeigt, wie beliebt Kochen unter Anleitung in den Ferienspielen geworden ist. Es waren auch jetzt im ersten Kurs Kinder unter den Teilnehmern, die bereits in Jahren zuvor an diesem Kochkurs teilgenommen hatten. Er macht ihnen Spaß, weil sie von Jahr zu Jahr hinzulernen.

Ein Gruppenbild aus dem Ferienspieltag Kochen am Ende des gemeinsamen Küchenerlebnisses: Die Ferienspielkinder mit „Chefkoch“, Küchenassistenz und „Mister Ferienspiele“.

„Das Essen ist fertig!“ „Chefkoch“ Hans-Peter Zimmer und Küchenassistenz Sabine Knob und Werner Bartholomäus beim Ausgeben des Essens an die Teilnehmer.