ROBINSON eröffnet neuen Club auf den Malediven

ROBINSON eröffnet einen neuen Club auf den Malediven. Die unter dem Namen ROBINSON Club Noonu entstehende Clubanlage öffnet auf der Insel Orivaru voraussichtlich im Herbst 2016 für Gäste ihre Pforten. Die etwa 130.000 qm große Insel mit eigener Lagune und feinsandigem durchgehend umlaufenden Strand liegt im Noonu-Atoll etwa 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Malé. Wir freuen uns, dass wir mit diesem zweiten Club auf den Malediven einen weiteren Meilenstein auf unserem Wachstumskurs setzen können , sagt Dr. Ingo Burmester, Geschäftsführer der Robinson Club GmbH. Der neue ROBINSON Club Noonu eröffnet als einer von drei ROBINSON FeelGood Clubs. Hier werden sich besonders Singles und Paare wohlfühlen, die eine perfekte Mischung aus Relaxen und Party in stilvollem Ambiente und faszinierenden Landschaften suchen , so Burmester weiter. Geplant ist es, auf der noch unbebauten Insel eine Anlage mit gehobenem Komfort und außergewöhnlichem Flair zu eröffnen: Bis zum Herbst 2016 sollen insgesamt 60 Wasservillen, 50 Strandvillen und 40 doppelstöckigen Villen in hochwertiger Ausstattung entstehen.

Kevin Fehling, Hamburg

Kevin Fehling überrascht mit exklusivem Restaurantkonzept – am 01. August öffnet er die Türen zu „The Table“ in Hamburg

Erste Details zu Kevin Fehlings neuem Restaurant „The Table“ versprechen lockeres Ambiente und gewohnt hohe Qualität der Gerichte mit weltoffener Stilistik.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept wird neue Maßstäbe für Genießer setzen.

Am 01. August diesen Jahres wird Inhaber und Küchenchef Kevin Fehling die Türen seines Restaurants „The Table“ auf der Shanghaiallee in der Hamburger HafenCity erstmalig öffnen und den Feinschmeckern sein modernes Konzept präsentieren.
Bereits der nun offiziell bekanntgegebene Restaurantname „The Table“ lässt erahnen, was den Feinschmecker hier erwartet. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Spitzenkochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“
Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind ab Mitte Juni auf der Webseite
www.the-table-hamburg.de möglich.

Klaus Erfort eröffnet heute Pop-Up-Restaurant

Die ehemalige Buswerkstatt in Saarbrücken ist nicht unbedingt der Ort, der den Gast an edle Sterneküche denken lässt. Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort wird in den kommenden vier Monaten die 1.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten am heutigen Quartier Eurobahnhof nutzen, um modern interpretierte Sterneküche einem jüngeren Publikum in einem stylishen Ambiente zugänglich zu machen. Die Eröffnung des Pop-Up-Restaurants Food-Quartier findet am 27. März 2015 statt.

Familienausflüge in die Sternegastronomie? Für viele ist das eine Herausforderung. Für Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort, dessen Küche für die perfekte Balance zwischen modernen und traditionellen Elementen steht, ist die Öffnung der Sterneküche für ein junges Publikum über die Jahre hinweg eine Herzensangelegenheit geworden. „Ich beschäftige mich schon lange damit, wie man gerade Familien und jüngeren Menschen die Scheu vor der Sterneküche nehmen kann. Allerdings ist es logistisch oft etwas schwierig, ein neues Konzept einfach mal über einen kurzen Zeitraum zu testen“, so Erfort. Durch die bereits bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Christ Catering konnte Klaus Erfort seine Ideen aber schneller als gedacht in die Realität umsetzen. „Wenn zwei Akteure so gut zusammenarbeiten, dann muss man die Synergien und Stärken dieser Partnerschaft nutzen“, erklärt er. „Als wir das Angebot erhielten, das Gebäude der ehemaligen Saarbrücker Buswerkstatt für ein Pop-Up-Restaurant zu nutzen, war das der Startschuss für unser Konzept der Sterneküche zum Anfassen.“

Für Erfort, der zu den elf besten Köchen Deutschlands gehört, stehen Idealismus und Pragmatismus nicht im Widerspruch. „Im Ansehen jüngerer Zielgruppen leidet die Sterneküche unter einem Imageproblem, viele schrecken vor dem vermeintlich steifen Ambiente in hochherrschaftlichen Gebäuden zurück“, erklärt er. Warum also nicht einmal die Sterneküche in ein ganz anderes Umfeld bringen? Dass der stylishe Industrie-Chic des Food-Quartiers den richtigen Rahmen für das neue Konzept bietet, daran hat Klaus Erfort keinen Zweifel. Sein Ziel ist es, dem Gast Freude am Genuss zu bereiten. Das Wichtigste ist für Erfort schließlich das, was auf den Teller kommt.

Seinem Grundprinzip „Die Wahrheit liegt auf dem Teller“ folgend, hat der Drei-Sterne-Koch passende Gerichte für das neue Konzept ausgearbeitet. Das Opening-Menü, das es ab dem 27. März im Pop-Up-Restaurant zu bestellen gibt, folgt den gleichen Linien wie die Küche in seinem Drei-Sterne-Restaurant GästeHaus Klaus Erfort, und die Basis für seine puristische elegante Küche bilden hervorragende Produkte. Das junge Serviceteam der Christ Party und Catering GmbH sorgt von März bis Juli für einen reibungslosen Ablauf im Food-Quartier. Das Angebot des Pop-Up-Restaurants reicht vom gemütlichen After-Work-Dinner donnerstags über kreative, monatlich wechselnde Menüs am Freitag und Samstag. Sonntags ist Familientag, es werden wechselnde Specials wie etwa Frühlings-Brunch oder Menüs für die ganze Familie angeboten, letztere können als Vier-Gänge-Menü ab 45 Euro bestellt werden.

Telefonnummer für Reservierungen ist die +49 6831 / 500 750. Weitere Informationen unter www.food-quartier.de und www.gaestehaus-erfort.de

Drei neue Messerserien

kochmesser.de präsentierte Neuheiten auf der Ambiente

Auch im Jahr 2015 setzt kochmesser.de mit gleich drei brandneuen Produkten scharfe Trends. Auf der internationalen Konsumgütermesse Ambiente, die vom 13. bis 17. Februar in Frankfurt stattfand, stellte Inhaber Christian Romanowski unter anderem die Messerserie Kiseki vor, die den Zähnen von Nagetieren nachempfunden ist und dem Ideal eines stets scharf bleibenden Messers sehr nahe kommt. Die Integration einer weiteren Produktneuheit in die Trendausstellung rundete eine erfolgreiche Messe ab.

Gibt es ein Messer, das ewig scharf bleibt, dabei aber auch zu Hause gut zu pflegen und einfach nachzuschleifen ist? Mit dem Chroma Kiseki hat kochmesser.de ein Messer präsentiert, das ganz nah an dieses Vorbild heranreicht. Den Messern der Kiseki-Serie liegen bionische Prinzipien zugrunde, das bedeutet, dass eine spezielle Klingenkonstruktion die Zähne von Nagetieren imitiert. „Um das Vorbild der Natur am besten zu kopieren, wurde weicherer Stahl für die Grundklinge verarbeitet und eine harte Legierung auf der Schneideseite aufgebracht, die dort sozusagen als Zahnschmelz fungiert“, erklärt Romanowski. „In der Natur nutzt sich das Dentin, also das weichere Material des Zahns, schneller ab als der Zahnschmelz. Dadurch entsteht am Übergang der beiden Schichten eine extrem scharfe Kante. Und exakt diese Funktion haben wir auf das Messer übertragen, um eine besonders lange Schnitthaltigkeit zu garantieren“, so der Experte. Wenn nach längerer Zeit auch einmal das Kiseki-Messer beginnt, stumpfer zu werden, kann es wie fast jedes Messer von kochmesser.de zu Hause auf einem Schleifstein geschärft werden. „Es ist wichtig, dass nur die Klingenseite ohne Beschichtung nachgeschliffen wird, da ansonsten der Kiseki-Effekt verloren geht“, so Romanowski. Auch für den Griff hat sich kochmesser.de etwas Besonderes einfallen lassen: „Aufgrund unseres langjährigen Austauschs mit Profiköchen wissen wir, dass es großes Interesse an einem Holzgriff gibt, der fest in der Hand liegt und nicht ausgetauscht werden muss“, erklärt der Messerexperte. In Zusammenarbeit mit Lexus wurde wir daher ein achteckiger Griff aus Bambus-Laminat entwickelt, der nach westlichem Vorbild mit Nieten befestigt wird.

Die zahlreichen Messebesucher konnten sich am Stand von kochmesser.de von der Schärfe der neuen Kiseki-Serie überzeugen und die Messer ausgiebig testen. Mit zwei weiteren neuen Serien erfüllt Romanowski nicht nur die Ansprüche der ambitionierten Hobbyköche, sondern auch die seiner Kunden aus der Profiküche. Für den harten Küchenalltag etwa eignet sich die robuste Serie Berta dank ihres ermüdungsfreien Griffes optimal. Und mit dem praktischen Handschleifer können diese Messer ab sofort auch nebenher schnell geschärft werden. Der Klassiker von kochmesser.de, die Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche, wurde ganz neu mit einem Hammerschlag-Finish versehen, das den Messern neben einer eleganten Optik zusätzlich noch eine Anti-Haft-Wirkung verleiht. Die Organisatoren der Dauerausstellung Trends 2015, die aktuelle und kommende Produkte aus den Bereichen Genuss, Wohnen, Dekorieren und Schenken aufgriffen und in vier Themenarealen inszenierten, entschieden sich sogar direkt für eines der neuen Hammerschlag-Messer. „Dass wir dieses Jahr erneut in die Ausstellung integriert wurden, freut uns natürlich sehr. Außerdem bestätigt es noch einmal, dass wir mit unseren Neuentwicklungen am Puls der Zeit sind“, so Romanowski.

Weitere Informationen unter www.kochmesser.de

Internationale Anerkennung für Christian Bau

Von den größten Küchenmeistern beurteilt: Im Top-100-Ranking der weltbesten Köche – erhoben vom französischen Magazin „Le Chef“ – erreichte der Drei-Sterne-Koch des Gourmet-Restaurants im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg einen herausragenden 17. Platz. Basis dieser erstmals erstellen Bestenliste war eine Umfrage unter den Meistern selbst: „Le Chef“ befragte die 512 Zwei- und Drei-Sterne-Köche der Welt nach ihren fünf Favoriten für die Top 100. Insgesamt sechs deutsche Köche schafften es in diesen exklusiven Kreis. Im Spitzenfeld der Top 20 finden sich neben Christian Bau weltberühmte Namen wie Paul Bocuse oder Alain Ducasse.

Bestätigung für ein Gesamterlebnis
„Es ist mir eine immense Ehre, unter den besten Kollegen der Welt eine so hohe Wahrnehmung zu erzielen“, freut sich Christian Bau, der seine eigene Küche in den vergangenen Jahren noch einmal völlig neu definiert hat. „Ich sehe diese Platzierung als Bestätigung für das gesamte Konzept unseres Restaurants, zu dem natürlich auch meine Frau und Gastgeberin Yildiz Bau, unser Sommelier Daniel Kiowski und das Ambiente einen wesentlichen Beitrag leisten. Diese Platzierung macht uns sehr stolz.“

leicht.zeitgemäß.weltoffen
Im kleinen Saarland sorgt Christian Bau für große Geschmackserlebnisse. Auf Basis der französischen Haute Cuisine entwickelte der 44-Jährige eine neue, auch optisch berauschende Küche, die er selbst mit den Begriffen „leicht, zeitgemäß, weltoffen“ beschreibt. Spielerisch-nahtlos integriert Christian Bau internationale und vor allem japanische Aromen und serviert seine Kochkunst in asiatisch inspiriertem Ambiente und herzlich-emotionaler Atmosphäre. Die Kritiker sind begeistert: Drei Michelin-Sterne seit zehn Jahren in Folge, 19 Punkte im Gault Millau und diverse neue Awards sprechen für sich. So wird Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg seit 2014 auf dem renommierten Portal „Opinionated About Dining“ unter den Top 50 der europäischen Restaurants gelistet. Im Ranking des Lifestyle-Magazins „Elite Traveler“ landete das Gourmet-Restaurant auf Platz 49 der weltbesten Restaurants. Darüber hinaus wurde Daniel Kiowski vom Gault Millau Wein-Guide zum Somelier des Jahres gekürt.

Ambiente Frankfurt

Heute startet die weltgrößte Messe für Konsumgüter – noch bis zum 17.2. 2015

Auch kochmesser.de – Herausgeber des Gourmet Reports – stellt aus und zeigt viele Neuheiten, wie z.B. die Kiseki Messer.

Halle 3.1 – Stand H80

Maximilian Moser

Der Restaurantführer Guide Michelin 2015 hat das Gourmetrestaurant Aubergine, im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Für Küchenchef Maximilian Moser und sein Team kommt der Stern plötzlich und unerwartet, wurde das Restaurant doch erst im Dezember 2012 eröffnet. „Damit haben wir nicht gerechnet. Mein Team und ich freuen uns über die Anerkennung die uns damit im bedeutendsten Restaurantführer der Welt wiederfährt“ so Maximilian Moser.
Nils Friedrich, Direktor des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg: „Ein Stern im Guide Michelin kennzeichnet sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient. Diesen Anspruch werden wir auch in Zukunft zu den gewohnt moderaten Preisen erfüllen.“

Seit Dezember 2012 werden im Gourmetrestaurant Aubergine jeden Dienstag- bis Samstagabend außergewöhnliche Food-Kreationen und exzellenter Service geboten. Immer samstags erwartet den Gast der Gloschen-Service „der guten alten Schule“. Im November 2014 wurde das Gourmetrestaurant Aubergine mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.
Im à la carte Restaurant Oliv’s werden an 365 Tagen im Jahr klassisch-bodenständige Gerichte in stillvollem Ambiente serviert. Hinzu kommen saisonale Highlights wie im Sommer das legendäre „Rendezvous mit Ihrem Hummer“ und der beliebte Vier Jahreszeiten Brunch.
Die Hemingway Bar im englischen Stil mit über 65 verschiedenen Rumspezialitäten aus 37 Ländern besticht mit der größten Rumsammlung im süddeutschen Raum. Jeden Mittwoch bis Samstag spielt ab 21:00Uhr stimmungsvolle Live-Musik.

www.vier-jahreszeiten-starnberg.de
www.aubergine-starnberg.de

Deutscher Gastronomiepreis

Sechs Top-Gastronomen für Deutschen Gastronomiepreis nominiert
Kandidaten kommen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Trier und Willingen

Die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises hat ihre Auswahl getroffen. Mit Gerd Spitzer vom ‚Tauro‘ in Berlin, Matthias Simon vom ‚Amadeus‘ in Stuttgart und Wolfgang Becker vom ‚XO‘ in Trier haben die Experten ihre Entscheidung in der Kategorie Food gefällt. In der Kategorie Beverage können sich Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg, Ralf Scheffler vom ‚Batschkapp‘ in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von ‚Siggis Hütte‘ im hessischen Willingen über die Nominierung zum 21. Deutschen Gastronomiepreis freuen.

„Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, erklärt Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe die Auswahl. „Alle sind Vollblutgastronomen und engagierte Gastgeber, die mit hohem Einsatz und Hingabe zum Wohl ihrer Gäste arbeiten.“

So freuen sich in der Kategorie Food drei Kandidaten über ihre Nominierung: Gerd Spitzer, Matthias Simon und Wolfgang Becker. „Den Gast in eine einzigartige Genusswelt eintauchen zu lassen und ihm kulinarische Erlebnisse in mediterranem Ambiente zu bieten, ist
mein Ziel“, erklärt Vollblutgastronom Gerd Spitzer.

Sein Erfolgsrezept: Den Wünschen der Gäste gerecht werden. Und das tut er gemeinsam mit seinem Partner Oliver Liese in seinen Restaurants ‚Mar y Sol‘, ‚Las Olas‘, ‚Vivolo, BBQ-Kitchen‘, ‚Escados‘ und dem nominierten ‚Tauro‘. Hier verbinden sich eine Tapasbar, zwei Restaurants, eine große Außenterrasse und eine Bar mit Lounge-Atmosphäre harmonisch miteinander. Spanische Mosaike importiert aus Barcelona, Deckenmalereien, Säulen und bemalte Kacheln aus Sevilla, indirektes Licht und Terracotta-Farben tragen zum südländischen Ambiente auf den drei Ebenen bei. Die frische südländische Küche und die herausragende Qualität der Speisen runden das Gesamtbild ab. Für Gerd Spitzer ist neben der gezielten Auswahl des Standorts und der Analyse des Umfelds ein schönes Ambiente Grundlage für eine funktionierende Gastronomie: „Die Atmosphäre ist ganz wichtig. Die Leute müssen sich zuhause fühlen“, erklärt er. „Ein charmanter und guter Service sowie ausgezeichnete Küchenleistungen tun ihr Übriges.“
Das ‚Tauro‘ verbinde Charme und Authentizität nicht nur auf dem Teller ist sich die Jury des Gastronomiepreises einig. „Gerd Spitzer bringt Leidenschaft für Gastlichkeit, Atmosphäre und Ästhetik mit feinster Art des Essens zusammen“, urteilen die Experten.

Reduzierung auf das Wesentliche – damit könnte man die Erfolgsgeschichte von Gastronom Mathias Simon zusammenfassen als er mit dem ‚Amadeus‘ seinen Traum von der Selbständigkeit im Jahr
2004 erfüllte. Nach nur fünf Jahren verdoppelte er den Umsatz des Hauses und machte aus einer einfachen Abendkneipe ein erstklassiges Ganztages-Restaurant. „Gemeinsam mit meinem Team haben wir sowohl der Gastronomie als auch der charmanten Architektur aus dem 17. Jahrhundert neues Leben eingehaucht“, ist der Gastronom überzeugt.

Neues Ambiente, neue Öffnungszeiten, neue Speisekarte – galt das ‚Amadeus‘ vor seinem Einstieg als verrauchte Kneipe, konnte Simon mit ausgiebigen Sonntags-Brunches und einer bodenständigen Küche, die schwäbische Traditionsgerichte modern interpretiert, bei seinen Gästen punkten.
Für den heimatverbundenen Koch und Betriebswirt geht es in seiner Gastronomie Tag für Tag darum, seinen Besuchern Qualität zu bieten, dazu eine gute Küchenleistung und einen freundlichen Service. Denn er ist sicher: „Wir sind nicht erfolgreich, weil wir etwas Außergewöhnliches tun. Wir sind erfolgreich, weil wir etwas Gewöhnliches außergewöhnlich gut tun.“

Auffallend und innovativ ist auch das Konzept von Sterne-Koch Wolfgang Becker im ‚Becker’s XO‘. In historischem Ambiente des
alten Trierer Posthofs vereint er eine Bar, ein Restaurant und einem Deli. Gehobene Küche, tadelloser Service und eine stimmige Atmosphäre – damit begeistert das ‚XO‘ Gäste der Stadt und von außerhalb. „Becker gelingt es mit Leichtigkeit gehobene Küche, tägliches Gastro-Business und Barkultur zu verbinden“, lautet das Urteil
der Jury. Der gelernte Koch und Winzer ist immer offen für Neues. „Derzeit planen wir die Herstellung einer eigenen Produktlinie, die wir in unserem Deli anbieten“, erklärt der Vater zweier Söhne. Dass er noch vieles vorantreiben will, da sei er sich sicher. Fest steht: Gastronomie ist seine Passion, Gastlichkeit sein Credo. „Für uns ist es ein erfolgreicher Tag, wenn die Gäste mit einem Lächeln zur Tür hinausgehen“, bringt er seine Ziele auf den Punkt.

Für den Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie Beverage nominierte die Expertenjury Siegfried von der Heide, Ralf Scheffler
sowie Patrick Rüther und Axel Ohm.
Mehr als 37 Jahre gibt der inzwischen 72-jährige Siegfried von der Heide – kurz Siggi – nun Vollgas in seinem Berggasthof im hessischen Willingen. Der gelernte Bäcker übernahm sein rustikales Almhaus auf
838 Metern Höhe bereits 1977 und bewirtschaftet es seitdem zusammen mit seiner Familie und 15 Angestellten. Skifahrer und Rodler kehren in der Berghütte genauso ein wie Biker und Wanderer. Und an den Wochenenden platzt ‚Siggis Hütte‘ aus allen Nähten. Denn dann herrscht Aprés-Ski-Stimmung – egal ob Sommer oder Winter. Bis zu 3.000 Gäste sammeln sich an einem Samstag in der Hütte.
2013 waren es insgesamt eine Viertelmillion Menschen, die den Weg auf den Ettelsberg zu ‚Siggis Hütte‘ gefunden haben. „Die Leute kommen seinetwegen“, ist die Expertenjury überzeugt. Er lebe für die Gastronomie, das zeige auch die Gästestruktur von jung bis alt, vom Generaldirektor bis zum Schornsteinfeger, so ihr Urteil.

Ob Lenny Kravitz, Die Toten Hosen oder Nirvana – die ‚Batschkapp‘ ist Schauplatz für die Größen der Musikbranche. Eigentümer
Ralf Scheffler zog mit seinem Club in knapp 40 Jahren rund drei Millionen Gäste an. Gegründet wurde das Lokal mit dem Ziel, eine linke
Gegenkultur zu etablieren. „Die Sponti-Bewegung lief langsam aus und wir suchten nach einem neuen Weg die Massen weiter zu erreichen“, erinnert sich der erfahrene Nacht-Gastronom. So entstand die Idee einen eigenen Club aufzuziehen. Vor allem die Beatles und die Stones haben Schefflers Liebe zu Rock ‘n Roll und Co. geweckt. Seiner
Affinität zur Musik und seinem Gespür für Trends ist es zu verdanken, dass die ‚Batschkapp‘ sowohl etablierten Künstlern als auch Newcomern eine Bühne ist. Auch nach dem Umzug der Location in neue Räumlichkeiten hat der Club nicht an Beliebtheit eingebüßt. „Ich
bin überzeugt, dass der Charakter eines Lokals maßgeblich durch die geprägt wird, die es betreiben“, kommentiert Scheffler den Ortswechsel. Dass es sein Gespür ist, das die ‚Batschkapp‘ zu einem Musik-Club und einer echten Frankfurter Legende hat werden lassen, da ist sich die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises sicher.

Mit ihrem Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘, ein reines Craft-Beer- Restaurant, waren die Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur die ersten in Hamburg sondern gehören auch deutschlandweit zu den ersten. Dass Bier im Mittelpunkt ihrer Gastronomie stehen würde,
wussten die beiden schon vor der Eröffnung ihres ‚Alten Mädchens‘. „Unsere Biervielfalt mit bis zu zwölf Bierstilen vom Fass und über 50 Flaschenbieren aus aller Welt ist ein Eldorado für Bier-Fans und Bierkenner ein Muss“ so der erfahrene Gastronom Rüther, der zusammen u.a. mit Koch Tim Mälzer die „Bullerei“ in den Schanzenhöfen sowie das „Hausmann ́s“ am Frankfurter Flughafen betreibt. Das Braugasthaus besticht durch seinen runden Tresen, Echtholzdielen auf dem Boden sowie die Holztische, die mit angesagter Vintage-Deko aus Holzkisten und Paletten daher kommen. Das ‚Alte Mädchen‘ erinnert im Stil einer urigen Bierkneipe. „Gelebte Bierkultur gepaart mit einer guten Küche, die auf saisonale Gerichte und Produkte der Region setzt – das ist das Besondere“, fügt Ohm an. Außergewöhnlich ist auch die Auswahl der Mitarbeiter im ‚Alten Mädchen‘. „Die Leidenschaft für Bier ist eines unserer Auswahlkriterien“, weiß Ohm. Schließlich sind sie es, die den Gästen die Vielfalt der unterschiedlichen Biere näher bringen und Empfehlungen aussprechen. „Wir bieten allen Mitarbeitern Schulungen und Verkostungen an“, erklärt der Geschäftsführer. Neun Sommeliers sind bereits im ‚Alten Mädchen‘ aktiv. Nicht nur die Gäste auch die
Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises zeigt sich begeistert. „Wer Bier liebt und Hamburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher ins ‚Alte Mädchen‘ unternehmen. Hier wird Liebe für das Kulturgut Bier gelebt und an die Gäste weitergegeben.“

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de

Victor’s Wonderland

Edel, köstlich, zauberhaft – Victor’s Winter-Wonderland auf der Terrasse des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, vom ersten Advent bis Ende Januar

Winteridyll der exklusiven Art: Am ersten Advent eröffnet Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg sein neues Winter-Wonderland auf der Terrasse der Caesar’s Bar. Bis Ende Januar 2015 genießen die Gäste hier Weihnachts- und Winterstimmung unter freiem Himmel – mit ausgewählten Köstlichkeiten in märchenhaftem Ambiente. Weiche Felle, edler Champagner und hausgemachte Foie Gras im Fackelschein – mit dem kleinsten und feinsten Weihnachtsmarkt weit und breit bietet das saarländische Fünf-Sterne-Superior-Hotel eine einzigartige Location für stimmungsvolle Abende vor der Traumkulisse des winterlichen Moseltals.

Pariser Chic und die Eleganz von St. Moritz an der Moselschleife
„In Paris gibt es viele Hotels mit eigenen kleinen Weihnachtsmärkten für den Ausklang eines ausgedehnten Shoppingtages – und das hat mich unter anderem inspiriert“, schwärmt Victor’s Geschäftsführerin Susanne Kleehaas. „Victor’s Winter-Wonderland vermittelt ebenfalls diesen exklusiven Chic mit erlesenem Genuss und zauberhafter Atmosphäre – ein Ambiente, das auch mit dem winterlichen Flair von St. Moritz mithalten kann. Beste Shopping-Möglichkeiten bieten beispielsweise die reizvollen Städte jenseits der Grenze in Frankreich und Luxemburg.“

Delikatessen – auch als Geschenk zum Fest
Für das Winter-Wonderland wird die Terrasse der Caesar’s Bar in ein märchenhaftes Licht getaucht. Große Heizelemente sorgen dafür, dass der Aufenthalt auch bei frostigen Temperaturen angenehm bleibt. Neben Klassikern wie Glühwein oder Waffeln werden die Küchen der hauseigenen Restaurants „Bacchus“ und „Die Scheune“ auch Champagner, feinen Süßwein, Austern und Meeresfrüchte servieren – die perfekte Symbiose aus Luxus und winterlicher Romantik. Winter-Wonderland Besucher kosten zudem hausgemachte Foie Gras, Chutney, Brioches oder Gelee und können eine Auswahl dieser Delikatessen auch als weihnachtlich arrangierte Präsentkörbe erwerben – Christmas-Shopping ganz entspannt und nebenbei. Außerdem bietet sich Victor’s Winter-Wonderland in idealer Weise als Location für kleine, stimmungsvolle Weihnachtsfeiern oder besondere Firmen-Events an.

Victor’s Winter-Wonderland ist täglich vom 30. November 2014 bis 31. Januar 2015, geöffnet und verlängert so als kleiner feiner Wintermarkt die festliche Stimmung über Weihnachten hinaus.

Chef-Sache Nachlese

Let`s Change the Culinary World – so war der Leitspruch der bereits sechsten Auflage der Chef-Sache. Am 26. und 27. Oktober 2014 versammelte sich das „who is who“ der internationalen Gastronomiebranche im Palladium in Köln. Das Ambiente der neuen Location bildete den perfekten Rahmen für Ausstellungen und das Programm.

Chef-Sache 2014 – zwei Tage staunen und genießen
Mehr als 10 Mitglieder der kochenden Avantgarde – insgesamt 23 Michelinsterne – eroberten die Showbühne und setzten deutliche Trends. 60 hochkarätige Aussteller präsentierten ihre Produkte und verwöhnten die mehr als 2.800 Besucher. Die Veranstalter Port Culinaire und Fleet Events verbuchen dieses Jahr einen erneuten Besucherrekord.

Das Programm war so umfangreich wie noch nie: Mit HotOrNot und Cru de Cao fanden auf der Chef-Sache zwei hochdekorierte Wettbewerbe statt, auf der Bühne kochte es zwei ganze Tage – zwei Partys, Verkostungen und Catering mit erlesenen Produkten sorgten zusätzlich für Unterhaltung und boten den Besuchern und Ausstellern die optimale Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu pflegen und Neues zu erfahren. Obendrein hatten die Veranstalter noch einige City-Events organisiert.

Top-Shows mit Top-Stars
Zwei Tage lang rockte es auf der Bühne. Nationale und internationale Top-Köche präsentierten in ihren Shows neueste Trends und Techniken und zeigten, was in der internationalen Kochkunst hoch im Kurs steht.

Kreativität ist Arbeit. Die Zuschauer konnten ihre Vorstellungen vom Kochen ablegen und sich auf ein Spektakel der Sinne einlassen – Tasten, Sehen, Riechen, Schmecken. Die Stars an den Töpfen brachen Tabus und stellten das Gewohnte immer wieder in Frage. Dabei standen nicht nur die Kreationen im Vordergrund, sondern auch der Weg von der Inspiration bis zur fertigen Idee.

Ein Koch, bei dem der virtuelle und auch der reale Auftritt funktioniert, ist der Sternekoch Kobe Desramaults aus Belgien, der als erster Koch der beiden Symposiumstage das Publikum beeindruckte. Eine Kartoffel, die in einer steinharten und mehrere Zentimeter dicken Salzkruste gegart wird und somit keine Geschmacksebene verliert, ist ein schönes Beispiel für seine derzeitige Arbeit.

In der gesamten Geschichte der Chef-Sache war Joachim Wissler lediglich ein einziges Mal verhindert, sonst begeisterte er die Zuschauer in jedem Jahr mit seiner avantgardistischen Kochkunst und ließ sie an seinen Überlegungen teilhaben. Diesmal waren es Dinge wie: Was ist eigentlich mit Schweinskopfsülze und wie bekomme ich jemanden dazu, der Schnecken eigentlich kategorisch ablehnt, diese zu probieren und davon begeistert zu sein? Vor eine solche Aufgabe gestellt kann ein Koch nicht nur mit Aromen arbeiten, dann muss er das Optische voll mit einbeziehen. Ab einer gewissen Klasse funktioniert das eine nicht ohne das andere. Von diesem Prinzip ist auch Andree Köthe überzeugt, der im Anschluss an Joachim Wissler auf die Bühne stieg. Zu Anschauungszwecken begleitete ihn ein großer Blumentopf, in dem sich einige Gemüsesorten in dem Zustand befanden, so wie der Zwei-Sterne-Koch sie verarbeitet. Zumeist ist es die gesamte Gemüsepflanze und nicht nur kleine Teile. Zum Beispiel sind auch die Wurzeln von Sellerie nicht zu unterschätzten, und auch die jungen Blätter von der Rosenkohlpflanze schmecken ausgezeichnet. Das erfährt man nur, wenn man sich traut neue Dinge auszutesten und bereit dazu ist, die Natur auf die Probe zu stellen und gezielt Menschen sucht, die dabei helfen können. Daraus entsteht im Essigbrätlein keine vegetarische Küche aber eine absolut vegetabile Küche, die auch ohne Fleisch oder Fisch auskommt. Ganz bewusst hatte Andree Köthe für die Zuschauer solche Gerichte im Gepäck.

Nachdem sich alle am abwechslungsreichen Catering gestärkt hatten und während sich Aussteller, Partner und Besucher angeregt über Neuigkeiten und Bemerkenswertes austauschten kündigte sich auf der Hauptbühne schon der nächste Star-Koch an. Eneko Atxa nahm zunächst alle mit auf die Reise in sein Restaurant, das in der Nähe von Bilbao in Spanien liegt. Die Bilder, die an die große Leinwand über der Showküche projiziert wurden zeigten sein Restaurant, das nach den höchsten ökologischen Bedingungen funktioniert, die es derzeit gibt. So ist auch seine Küche, die genau wie das Gebäude in direkter Verbindung mit der umliegenden Natur steht. Gewächshäuser und Gärten, die sich dort befinden, dienen nur den eigenen Pflanzversuchen, denn der Koch möchte weiterhin die Produzenten seiner Region unterstützen und niemals ein autarkes Restaurantmodell verfolgen. Seine Gerichte verblüffen durch ihre nachvollziehbare Raffinesse, wie zum Beispiel das Eigelb, das durch eine injektierte warme Trüffelemulsion leicht durchgart.

Das Staunen riss im Zuschauerraum nicht ab und das änderte sich auch nicht als Quique Dacosta die Bühne betrat. Als plötzlich alle Lichter erloschen und ein philosophischer Film von und mit dem spanischen Koch startete, hielten alle den Atem an. Worin liegt seine Inspiration, was bringt ihn zum Nachdenken und wie versteht er sich als Koch? Als es wieder hell wurde flogen plötzlich schwarze Steine von der Bühne direkt vor das gebannte Publikum. Vielen war dieser Klassiker des Chefs schon bekannt und sie wussten, dass die Brocken essbar sind und diesmal nach Parmesan schmeckten. Darauf durften einige Neugierige Rosen essen, oder besser das Innere einer Rose, das Quique Dacosta täuschend echt durch in Rosenwasser konfierte Apfelstreifen ersetzt hatte. Damit sind nur zwei Gerichte seiner beeindruckenden Vorführung genannt, doch sie übertrafen sich an Innovation und Inspiration.

Dann rockte Jonnie Boer die Bühne. Der Holländer ist nicht nur durch seine Schwesterveranstaltung Chefsrevolution in Zwolle ein alter Bekannter auf der Chef-Sache und zeigte nicht zum ersten Mal wie radikal ursprünglich seine Küche sein kann. Seit Jahren widmet er sich schon dem alten neuen Thema Fermentation und ist immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Zutaten. In diesem Jahr bewies er, dass die Zwiebeln von Tulpen kein kulinarisches Schreckgespenst sein müssen, wenn der Koch es richtig anstellt. Immer geht er davon aus, dass aus Essbarem etwas Wohlschmeckendes entstehen kann, man muss nur wissen wie und wo die beste Form von allem zu finden ist. Dafür ist er viel in der Natur, die unmittelbar um seine Heimat herum liegt, und er erntet in seinem eigenen Gewächshaus hunderte Pflanzen und testet immer wieder neu aus, was wann und wie am besten schmeckt.

Das hat er mit Virgilio Martinez gemein, der das Finale auf der großen Hauptbühne bestritt. In seiner Heimat Peru hat er alle Gelegenheit dazu, denn nirgends bietet die Natur vielfältigere Produkte, von denen sogar viele weitestgehend unerforscht sind. Immer im Auftrag seines Landes und einer ehrlichen, nachhaltigen und regionalen Küche, unternimmt Virgilio Martinez zusammen mit wissenschaftlichen Experten Exkursionen und begibt sich zum Beispiel in schwindelnde Höhen der peruanischen Anden. Die Zuschauer der Chef-Sache waren am Montagnachmittag für einen kleinen Trip mit dabei. Es ging unter anderem an den Titicacasee, dessen Umgebung anhand eines Gerichts mit seinen ganz spezifischen Aromen dargestellt wurde. Ganz erstaunlich war auch ein Gericht mit Teichpflaumen, die zu den Cyanobakterien zählen und in Europa eine gefährdete Art darstellen und wohl auch in Sterne-Restaurants auf der ganzen Welt eher selten sind.

Gleich zwei Awards
Wenn so viele Köche zusammenkommen wie auf der Chef-Sache, werden natürlich auch Wettbewerbe ausgetragen. Beim „Cru-de-Cao“-Award ging es mit innovativen Desserts von Nachwuchs-Patissiers unter der Schirmherrschaft vo
n der Schokoladen Manufaktur Coppeneur süß zur Sache. In der Kategorie „Cru-deCao-Award 2014 Master“ kristallisierte sich Philipp Schmitz, du Chateu, Erlangen, mit seinem Dessert „Family Knots“ als Sieger der drei Besten heraus. Unter den „Cru-deCao-Award 2014 Junior“ Teilnehmern überzeugte Kelly-Amélie Alpers von Schröters Chocolaterie und Patisserie, Bremen mit ihrem „Goldbirnchen à la Coppeneur“ die hochkarätige Jury.

Rauer wurde es beim „HotOrNot“-Award, der von Norge – Fisch aus Norwegen veranstaltet wurde. Hier zeigten junge ambitionierte Köche auch dieses Jahr wieder, wie vielfältig die Fjordforelle sein kann. Als Sieger vom Platz ging Matthias Bernwieser, Sous Chef, Ylajali, Oslo – Norwegen. Mit seinem Gericht „Flora und Fauna“ überzeugte er die mit insgesamt 10 Michelin-Sternen ausgezeichnete Jury. Er präsentierte eine am Salzstein gegarte Fjordforelle mit Røros Rømme und norwegischer Auster. Der Nebel stammt von Trockeneis auf erwärmter Fichte.

3 Winzer – 3 Köche
Ein ganz neues Format auf der Chef-Sache, gemeinsam mit Christina Fischer von der Genuss Werkstatt Köln erdacht. Jeweils ein Winzer und ein Chef entwickelten gemeinsam in enger Kooperation ein Gericht zu einem gemeinsam ausgewählten Wein.

Neben Tim Raue als internationalem Star und geübtem Entertainer bekamen zwei Newcomer die Chance, sich erstmals einem großen Publikum zu stellen: Thomas Macyszyn und Sebastian Prüßmann. Beiden Köchen steht eine große Karriere bevor. Die Winzer Cecilia Jost, Franz Wehrheim und Paul Weltner zählen zur jungen aufstrebenden Generation und sind alle Mitglieder des VDP.

Einst kümmerte der Koch sich einzig um das Gericht. Heute wird Genießen mehr und mehr als Gesamtkunstwerk gesehen. Das Geschirr, das Ambiente, die begleitende Musik und das Styling werden in die Komposition einbezogen. Trend ist auch das korrespondierende Getränk in die Aromawelt des Tellers näher als bislang einzubeziehen.

Der Bühnen-Slot auf der Chef-Sache drehte die klassische Situation – zum Gericht wird der Wein gewählt – um. Hier wurde erst das Weinaroma analysiert und dann ein Gericht dazu kreiert. Ein Teller, wie ihn die Brüder Roca vor gut 10 Jahren entwickelt haben, war für dieses neue Genre wegweisend. Zu Ehren des seinerzeit verstorbenen Winzers „Riesling Breuer“ servierten sie eine Tafel mit Bouchotmuscheln. Diese waren jedoch nur Träger der Weinaromen eines Breuer Rieslings, jede Muschel stand für eines bis zum Destillat vom Schieferboden.

Für alle die tiefer in die VDP Thematik einsteigen wollten, gab es an beiden Tagen die Möglichkeit, im VDP.Weinparcours in verschiedene Themen in flüssiger Form einzusteigen. Die Besucher erlebten in einem interaktiven Wein-Entdeckungsraum unterschiedliche, aufeinander aufbauende Themenbereiche, die das Prinzip der VDP-Klassifikation und der großen Deutschen Terroirs systematisch veranschaulichten und nachschmeckbar verdeutlichten.

What the Hell is Networking: Talkrunde mit Ralf Bos
Auch in diesem Jahr durfte die bekannte Talkrunde mit Ralf Bos nicht fehlen. Der beliebte Food Scout und Unternehmer empfing Gäste auf der Bühne, um mit ihnen über die Möglichkeiten des Network-Marketings für Restaurants zu diskutieren. Sie sprachen über Netzwerke, Marketingstrategien und international gehypte Restaurants – und darüber, wie die richtigen Kontakte und Medienaktionen den eigenen Bekanntheitsgrad weltweit steigern.
 
Der Moderator Ralf Bos brachte immer neue Aspekte in die hitzige Debatte zwischen Thomas Bühner, Dr. Ingo Scheuermann, Seabstian Wussler und Marco Zanetti ein. Am Ende einigte man sich darauf, dass Facebook & Co. unbedingt behilflich sein können, dass aber die Qualität, die an den Kunden geht, immer zu einhundert Prozent stimmen muss. Auch das beste Netzwerk hilft nur dem weiter, der gute Arbeit abliefert.

iSi Hommage an die Köche
Um die Köche zu feiern, stieg am ersten Abend die Chef-Sache After Show Party. „iSi Hommage an die Köche“, eine Mega-DJ-Party mit Rapid Infusion Bar und einem inspirierenden Catering zum Trendthema Fermentation, ausgearbeitet von Heiko Antoniewicz und Christoph Moser. Aber auch die Getränke waren Chef-Sache: So gab es zum Beispiel die Fusionchef-Variante der Bloody Mary mit Absolut Pepper sous vided mit getrockneten Tomaten, Sellerie, Gewürzen und Tomatensaft.

Chef-Sache
Das Symposium für ambitionierte Köche und solche, die es werden wollen, findet seit 2008 jährlich in Köln statt. Edition Port Culinaire und die Fleet Events GmbH präsentieren die Veranstaltung, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Gastronomie-Branche zu optimieren und ihren Größen eine exklusive Plattform zum Austausch und Präsentation zu liefern.

 www.chef-sache.eu