Die besten Tripadvisor Restaurants

TripAdvisor präsentiert die Travellers‘ Choice Awards für Restaurants mit Schwerpunkt auf gehobene und erstmals regionale Küche

Wo schmeckt‘s in Deutschland aktuell am besten? Das verrät TripAdvisor mit den Gewinnern der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants. Die Auszeichnung basiert auf Millionen von Bewertungen und Meinungen der globalen Reise-Community und wird in der Kategorie „gehobene Küche“ sowie erstmalig auch für Restaurants mit Fokus auf „regionale Küche“ vergeben. Während das Ranking der Gourmetlokale von Berlin angeführt wird, liegt eine Heidelberger Weinstube bei den regionalen Gewinnern vorn.

„Nicht ohne mein Smartphone – nahezu 50 Prozent des Traffics auf TripAdvisor kommt heute über die App oder das mobile Web, und bei einem signifikanten Teil geht es dabei um Restaurants“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor in Deutschland. „Wer eines der Lokale ansteuert, die bei unserer Reise-Community besonders beliebt sind, sollte lieber vorab einen Tisch reservieren, was sehr leicht auch über unsere App möglich ist.“

Die besten Gourmet-Restaurants in Deutschland
Wenn es um Kulinarik-Tempel für den besonderen Anlass geht, hat die Hauptstadt bei den diesjährigen Travellers‘ Choice Awards für Restaurants die Nase vorn: Gleich fünf Berliner Lokale finden sich unter den Top Ten der Kategorie „gehobene Küche“. Allen voran das Bieberbau, das dank eines eigenen, großangelegten Gewürzgartens auf Kräuter wie Bronzefenchel und Thüringer Koriander setzt.  Platz zwei und drei belegen das Lokal von Tim Raue, bekannt für asiatisch-inspirierte Fusion-Küche, sowie das familiengeführte Heising, mit Fokus auf französische Kochkunst. Auf Platz sieben rangiert das trendige Cookies Cream, das mit einer rein vegetarischen Speisekarte überzeugt. Aus der Hansestadt haben es drei Betriebe in das Ranking geschafft, darunter das Lokal eines TV-Kochs, bei dem die Reise-Community besonders das Sushi schätzt, sowie das Steakhaus [m]eatery, mit erlesenem Fleischangebot aus Argentinien, Europa und den USA.   

 Restaurant Bieberbau, Berlin – „Neudeutsche, kreative Geschmacksvariationen”
Restaurant Tim Raue, Berlin – “Europe-Asian Fusion at its best”
Heising, Berlin – „Klassisch gute Küche, tolles Ambiente”
FACIL, Berlin – „Superlecker und eine tolle Location”
 [m]eatery bar + restaurant, Hamburg – „Fleisch für Genießer”
Broeding, München – „Empfehlenswerte Kochkunst”
Cookies Cream, Berlin – „Außergewöhnlich und angesagt”
Henssler Henssler, Hamburg – „Sushi mit WOW-Effekt”
Restaurant Medici, Frankfurt – „Ausgezeichnete Küche und Service”
Fischereihafen-Restaurant, Hamburg – „Das BESTE Fischrestaurant in Hamburg”

Die besten Adressen für regionale Küche in Deutschland
Die Nummer eins unter den Travellers‘ Choice Gewinnern für regionale Küche kommt aus dem Südwesten Deutschlands und hat sich einer Leibspeise der Deutschen verschrieben: Die Schnitzelbank in einer Heidelberger Weinstube, in der schon der Schauspieler Heinrich George, Vater von Götz George, zu Gast war. Auf die Zubereitung des Fleischstückes in goldbrauner Panade hat sich auch die Kölner Gaststätte Bei Oma Kleinmann spezialisiert. Rheinische Spezialitäten, wie „Kotelett und Kölsch“, werden auch in der urigen Kultkneipe Lommerzheim großgeschrieben. Im Ranking finden sich zudem einige Lokale, die bayerische Schmankerl und Bierspezialitäten offerieren, wie zum Beispiel das ehemals herzoglich-bayerische Bräustüberl am Tegernsee sowie das Zwickl und Zum Dürnbräu in München. Platz sechs der Bestenliste belegt die Nürnberger Albrecht-Dürer-Stube, ein traditionsreiches Wirtshaus, in dem Gäste in den Genuss von fränkischen Speisen kommen. Bei der kulinarischen Vielfalt Deutschlands darf die ostpreußische Küche nicht fehlen: drei Berliner Lokale – darunter das Traditionshaus Marjellchen – sind ebenfalls in den Top Ten vertreten.

Schnitzelbank, Heidelberg – „Schnitzel und Wein, lass nicht sein! ;)”
Marjellchen, Berlin – „Leckere ostpreußische Gerichte in schönem Ambiente”
Dicke Wirtin, Berlin – „Original Berliner Küche”
Gaststätte Bei Oma Kleinmann, Köln – „Der Schnitzel-Himmel in Köln”
Zwickl, München – „Geniales Lokal für bayrische Kost”
Albrecht-Dürer-Stube, Nürnberg – „Fränkisch, urig, prima!”
Zum Dürnbräu, München – „Ausgezeichnete Münchner Gaststätte”
Lommerzheim, Köln – „Kotelett und Kölsch 1A”
Bräustüberl Tegernsee, Tegernsee – „Bier, Brezen & Braten – Bayern pur”
Gasthaus Krombach, Berlin – „Deutsche Küche, wie sie sein soll”

Österreich:
1.      Steirereck, Wien – „Ein kulinarisches Erlebnis der Sonderklasse!”
2.      Loca, Wien – „Außerordentliche Gaumenfreude zum kleinen Preis”
3.      TIAN, Wien – „Fleischlos TOP”
4.      Le Ciel by Toni Mörwald, Wien – „Le Ciel – dem Himmel so nah”
5.      Dstrikt Steakhouse, Wien – „Von Anfang bis Ende ein Genuss”
6.      Schlossberg, Graz – „Super Küche und ein imposanter Blick”
7.      El Gaucho, Graz – „Super Service, Top-Adresse für Fleisch-Liebhaber ”
8.      Carpe Diem, Salzburg – „Interessantes und ausgezeichnetes, ungewöhnliches Essen”
9.      St. Peter Stiftskeller, Salzburg – „Hervorragendes Essen in wunderschönem Ambiente”
10.   at eight, Wien – „Gaumenfreuden”

 

Die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Restaurants wurden mittels eines Algorithmus auf Grundlage der Qualität und Quantität der Bewertungen von Reisenden über die auf TripAdvisor gelisteten Restaurants weltweit innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten ermittelt. Dezidierte Listen stehen zur Verfügung für: weltweit, Asien, Europa, Kanada, USA, UK, Südamerika, Süd-Pazifik, Indien und Mexiko. Insgesamt wurden 528 Restaurants ausgezeichnet.

Gewinner weltweit: https://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Restaurants
Gewinner Europa: https://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Restaurants-cFineDining-g4 

BBQ-Butler

Lust auf einen gemütlichen Grillabend bei Sonnenuntergang, aber keine Muße, selbst das Feuer zu entfachen? Im thailändischen Fünf-Sterne Hotel The Nai Harn auf Phuket kein Problem, hier grillt der private BBQ-Butler. Er kreiert auf den großzügigen Terrassen der Zimmer und Suiten exklusive Menüs, während Gäste sich auf lässigen Day-Beds zurücklehnen und den Blick über die Bucht schweifen lassen, bis das Dinner aufgetragen wird. Ganz auf den individuellen Geschmack abgestimmt wird jede gewünschte Zutat zubereitet: Genießer wählen Fisch, Fleisch oder Gemüse nach Belieben aus, das frisch gegrillt und gedämpft wird.

Geleitet wird das Fünf-Sterne-Haus The Nai Harn vom Deutschen Frank Grassmann, der bereits seit vielen Jahren in Asien lebt. The Nai Harn gehört zu den Leading Hotels of the World und ist buchbar über die Veranstalter airtours, Thomas Cook, TUI Deutschland, DesignReisen sowie Meier’s Weltreisen.

Eine Ikone kehrt zurück! The Nai Harn liegt nicht nur an einem der schönsten Strände Asiens, dem Nai Harn Beach, sondern hat auf Phuket bereits Geschichte geschrieben: Unter dem Namen Royal Phuket Yacht Club war es einst das erste Luxushotel auf der thailändischen Ferieninsel. Nach einer umfassenden Renovierung eröffnete es am 28. Dezember 2015 als The Nai Harn und empfängt in einer spektakulären Lage an der Südspitze Phukets Reisende, die hier auf zeitgenössisches Design und ein entspanntes Ambiente treffen. Fast alle der 130 Zimmer und Suiten verfügen über riesige Balkone mit lässigen Daybeds, von denen aus sich das Spiel der Wellen und der Sonnenuntergang genießen lassen. Um in seinem Haus die perfekten Sundowner zu garantieren, holte er einen der besten Barmänner der Welt in das Eröffnungsteam des Hotels: Salim Khoury, der in der American Bar des Londoner Savoy zur Legende wurde. Die Weinkarte wurde von James Suckling persönlich zusammengestellt. The Nai Harn verfügt zudem über ein Spa mit Beach Spa Cabanas, in dem fernöstliche sowie traditionelle Anwendungen für Entspannung sorgen.

www.thenaiharn.com

Christian Rach

RACH SUCHT: DEUTSCHLANDS LIEBLINGSRESTAURANT

Ob gut bürgerlich, italienisch oder Steakhaus: Christian Rach sucht das Lieblingsrestaurant der Deutschen. Und dabei hat jedes Lokal die Chance auf den Titel, denn bei „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“ kommt es weder auf Sterne noch auf Bewertungen von Kritikern an!

Wer kennt das nicht: Fast jeder hat ein Restaurant, in das er immer wieder geht. Vielleicht, weil es dort so lecker schmeckt, vielleicht aber auch, weil der Chef so nett, der Absacker hier am gemütlichsten oder das Ambiente besonders schön ist. Das Lieblingsrestaurant zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man dort immer wieder gerne hingeht, wenn man ein paar schöne Stunden verbringen will. Um bei „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“ teilnehmen zu können, hatten sich die Häuser im Herbst entweder selbst beworben oder wurden von ihren begeisterten Gäste vorgeschlagen.

In sechs Folgen treten ab Montag, 4.April 2016, 21.15 Uhr ausgewählte Restaurants aus den Kategorien „Italiener“, „Deutsche Küche“, „Steakhouse“ und „Spezial“ gegeneinander an. Dabei werden die Lokale auf unterschiedliche Art und Weise auf die Probe gestellt – sowohl von Christian Rach persönlich (erkennbar oder undercover) als auch von Testern, die im Restaurant durch außergewöhnliches Verhalten für so manche Unruhe sorgen …

Bewertet wird nach den Kriterien
– Qualität der Küche
– Ambiente
– Freundlichkeit
– Flair
– Preis/Leistung

6 Folgen, ab Montag, den 4. April 2016, um 21.15 Uhr

Andreas Saul

Bericht von Bernhard Steinmann

Der kürzlich erschienene Restaurantführer Michelin Deutschland 2016 hat einige „Überraschungen“ bereitgehalten. Dazu gehört auch das „Bandol sur Mer“ in der Berliner Torstraße. Doch worin liegt die „Überraschung“? Die Antwort auf diese Frage müssen wir wohl im Ambiente suchen. Damit begeben wir uns auf ein Feld, welches mit Essen nichts zu tun hat. Oder etwa doch?

Bei der Präsentation exzellenter Speisen spielt in aller Regel das Geschirr eine bedeutende Rolle. Natürlich auch das Ambiente. Der Boden, die Wände, die Tische, die Tischdekoration, die Stühle. Alles muss bequem und schick sein. Für Gäste, die weniger stilsicher sind, für Gäste, die darauf einfach keinen Wert legen und für Gäste, die das alles eher dekadent finden, wurde das „Casual Fine Dining“ erfunden. Man speist zwanglos und umgeht auch oft die üblichen Luxusprodukte.

Das Bandol sur Mer ist so ein zwangloses Restaurant. Es ist nicht sehr groß. Nein, es ist eher sehr klein. Es liegt in der Torstraße in Berlin, eine Adresse die in den Navigationsgeräten der Gourmets eher noch nicht gespeichert ist.
Es ist unprätentiös, aber gemütlich.

Küchenchef Andreas Saul befehligt eine extrem kleine Küchencrew. Genauer gesagt, habe ich im Wesentlichen nur zwei Personen in der offenen Küche gesehen. Ein weiterer Mitarbeiter war mit Zuarbeiten beschäftigt. Auch der Service besteht nur aus zwei Personen.
Saul war zunächst im Restaurant Dressler am Kurfürstendamm und Unter den Linden tätig. Danach wechselte er in das „Rutz“ und nahm nach einiger Zeit die Position des Souschefs ein. 2010 folgte der Wechsel in das Bandol sur Mer, wo er eine französisch ausgerichtete Küche anbietet.

Pochierte Gänsestopfleber
Kerbel, Zuckerrübe, Stachelbeere & Brioche
Die Gänsestopfleber ist geschmacklich zurückhaltend. Fast schüchtern unterliegt sie dem Kerbelgranité, dessen Kälte dem typischen Geschmack der Gänsestopfleber zu Leibe rückt.
Leicht süss, die Lakritznoten ohne Dominanz, bleibt letztlich ein gutes Zusammenspiel in Erinnerung. Der Geschmack der gesamten Kreation gleicht die kleinen Schwächen der einzelnen Komponenten aus.

Eigelb 65/30
Anchovis-Mayonnaise, Topinambur,
„Kalbskopf-flüssig“

Die Optik leidet, meiner Meinung nach, unter dem „flüssigen Kalbskopf“.
Geschmacklich ist der Gang dagegen großartig gelungen. Der Topinamburcracker ergänzt das Ganze durch seine spröde und knackige Textur.
Erneut können wir eine ausgewogene Würze und eine gelungene Kreation attestieren.

Husumer Salzwiesenlamm
Haferwurzel, Schwarzwurzel, Passe-Pierre

Wie schon so oft gefällt mir gerade das geschmorte Fleisch aus der Schulter außerordentlich.

Hinzu kommt eine sehr bissfeste Haferwurzel, die mich geschmacklich allerdings nicht sonderlich begeistert. Schließlich muss ich mich auch noch mit der seit meiner Kindheit ungeliebten Schwarzwurzel auseinandersetzen. Die Haferwurzel hat man bereits in der Antike als Gemüse geschätzt. Dorthin wünsche ich sie auch zurück.

Doch abseits meiner persönlichen Abneigung gegen das Wurzelgemüse muss natürlich zur Ehrenrettung des Gerichts gesagt werden, dass die süsslich schmeckende Wurzel ein guter Begleiter der würzigen und leicht nussigen Schwarzwurzel ist.

Der vollständige und bebilderte Bericht ist unter www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de aufzufinden.

The Sun Siyam Iru Fushi, Malediven

All Inclusive für Gourmets – das ist neu auf den Malediven. Um seinen Gästen den Aufenthalt noch köstlicher zu gestalten, offeriert das The Sun Siyam Iru Fushi ab sofort ein neues All Inclusive Paket, das sich vor allem an Feinschmecker richtet und keine kulinarischen Wünsche mehr offen lässt. Zum Frühstück, Lunch und Dinner stehen bei Buchung des neuen Packages diverse Restaurants auf The Sun Siyam Iru Fushi zur Auswahl. Sowohl das Iru Restaurant, als auch Fluid, Reflections, Bamboo, Taste of India, Islander´s Grill und Trio Restaurant gehören zum Portfolio des All Inclusive Packages und garantieren eine große kulinarische Auswahl speziell für anspruchsvolle Gäste. Jedes Restaurant und jede Bar überzeugt mit einem individuellen, themenbezogenen Ambiente und eigenen Spezialitäten. Auch die Getränkeauswahl des neuen All Inclusive Packages zeichnet sich durch ein Maximum an Vielfalt aus: Vom edlen Tropfen zum frischen Fisch im Gourmetrestaurant über fruchtige Erfrischungen am Strand bis zu Cocktails mit Partyfeeling an der Bar findet im The Sun Siyam Iru Fushi jeder das passende Angebot. Buchbar ist das neue All Inclusive Package ab sofort für Gäste aller Villen-Kategorien.

Weitere Informationen und Buchung unter: www.thesunsiyam.com

New Amsterdam Vodka

New York hieß im 17. Jahrhundert New Amsterdam und steht heute für eine bunte Lifestyle-Szene mit klar definierten Ansprüchen und lebendigem Nachtleben. Genau dieses Gefühl transportiert New Amsterdam Vodka. Vom Charakter der Stadt inspiriert, haben Barkeeper aus fünf deutschen Szene-Bars ihre Signature Drinks auf Basis des Vodkas ins Glas gebracht. Die Cocktailkreationen sind so unterschiedlich wie die Macher dahinter, vom innovativen „Northern Lights“ von David Rippen aus der Düsseldorfer Square Bar bis zur Neuinterpretation „New Amsterdam Mule“ aus der Schwarz-Weiß- Bar in Ludwigsburg. Nachmachen ist bei diesen Drinks definitiv erwünscht.

Wenn man sie nach den Trends für die Bar der Zukunft fragt, geben die jungen Männer und Frauen hinter den Tresen der deutschen Szene-Bars eine überraschende Antwort: Für sie geht es zurück zu den Anfängen der Barkultur in den USA der 1920er Jahre, mit klassischen Cocktails wie den Variationen des „Old Fashioned“ oder „Moscow Mule“, und einem Ambiente, das an „The Great Gatsby“ und die wilden Zwanziger in New York erinnert. Back to the roots heißt es auch bei New Amsterdam Vodka. In Anlehnung an die Anfänge New Yorks kombiniert er qualitativ hochwertige Verarbeitung mit modernem Design. Aufgrund seiner milden und klaren Struktur eignet sich der Vodka perfekt als Basis für unterschiedliche Cocktails. Diese Eigenschaften weiß die nächste Barkeeper-Generation zu schätzen. Die Bartender aus fünf Bars in ganz Deutschland präsentieren ihre individuellen Signature Drinks mit New Amsterdam Vodka und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Premiumprodukts.

Klein aber fein geht es in der Square Bar von David Rippen in Düsseldorf zu. In der kleinsten Bar der Stadt hat der Barkeeper eine nordische Kombination mit hausgemachtem Pfeffer-Honig, Cynarstaub und Gurken-Espuma entwickelt und ihr den Namen „Northern Lights“ gegeben. André Pintz, dem das Imperii in Leipzig
gehört, nennt seinen Drink „Tulips Club“, in dem er New Amsterdam Vodka unter anderem mit Lillet Blanc und getrockneten Limettenscheiben mixt. Hinter der Bar des Prinzipal in Berlin-Kreuzberg steht Ferhat Akbiyik. Er hat gleich drei Rezepte kreiert, in denen sich alles um das Thema Varieté-Show dreht. Dementsprechend sind auch die Drinks benannt: „Elli Fatale“, „Green Goblet“ und „Eflaton Fizz“. „Besonders der Elli Fatale mit Rosensirup, Ginger Ale und frischem Zitronensaft kommt bei unseren Gästen sehr gut an, den fand auch ich als Barkeeper sehr spannend“, sagt Akbiyik.

Die Capri Lounge in Köln befindet sich in einem urigen Gewölbekeller und gilt unter Kennern der gehobenen Trinkkultur als echter Geheimtipp. Maria Koppmaier und Tristan Bantle haben für ihren „Send me a Message“ eine Aprikosen-Rhabarber-Infusion mit New Amsterdam Vodka hergestellt und diese unter anderem mit Weinbergpfirsisch-Likör und Rhabarberbitter verfeinert. Beide schätzen vor allen Dingen die klassische Barkultur: „Eine gute Spirituosenauswahl, klassische Cocktails wie „Old Fashioned“ in allen Variationen und ein Ambiente im Retro-Stil machen für mich die perfekte Bar der Zukunft aus“, erklärt Tristan Bantle. In einem Gewölbekeller mit Wohnzimmercharakter liegt auch die Schwarz-Weiß-Bar in Ludwigsburg, ein Ableger des bekannten Originals in Stuttgart. „One Night in Amsterdam“ und „New Amsterdam Mule“ haben Leopold Langer und Dominic Achtenicht ihre Kreationen getauft. Der erste ist ein innovativer Cocktail mit Tonkabohnen-Sirup, frischem Zitronensaft und Apfel- Vanille-Gelee, der zweite eine Neuinterpretation des Klassikers „Moscow Mule“ mit gepfeffertem Honigsirup, frischem Limettensaft und Holunderblütenlikör.

Reinheit und eine milde Geschmacksnote, da sind sich die sieben Barkeeper einig, zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines guten Vodkas. „Für mich sind aber auch Authentizität und Charakter unabdingbar“, sagt David Rippen. Durch die dreifache Kohle-Filtration und fünffache Destillation erfüllt New Amsterdam Vodka genau diese Kriterien, die ihn zum hochwertigen Szene-Getränk machen, egal ob pur oder gemixt.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

Steve Karlsch

Brasserie Colette Tim Raue München

München ist um eine kulinarische Institution reicher, denn mit dem Colette Tim Raue eröffnete am 3. Dezember 2015 das erste „Tim Raue-Restaurant“ außerhalb von Berlin. Und wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich dabei um ein klassisch französisches Brasserie-Konzept, das eine echte Wohlfühl-Küche in intimem Ambiente bietet. Die Entscheidung für ein französisches Konzept fiel Raue leicht. Schließlich wurde er für das Projekt von den Tertianum Premium Residences als kulinarischer Berater angeheuert, um für Bewohner der exklusiven Residenzen aber auch für Gäste von außerhalb ein Restaurant-Konzept zu entwickeln, das Jung und Alt anspricht, traditionelle Elemente mitbringt und kulinarisch leicht zu verstehen ist. All das vereint der mit zwei Michelin Sternen und 19 Gault&Millau Punkten ausgezeichnete Spitzenkoch mit der französischen Brasserie-Küche: Auf der Colette-Karte finden Gäste daher Gerichte wie „Salat Nizza mit Sashimi-Thunfisch, Sardellen-Mayonnaise, Kartoffelchips, Sariette, spanischer Paprika im Glas, grünen Bohnen und Friséesalat“, „Jahrgangs-Sardine, Limette, Röstbrot“, „Huhn und Knollensellerie im Blätterteig mit Rahmsauce, Salat mit Traube, Haselnuss und Trüffel“ sowie den „Madame Colette Crêpe“ mit Caramel Beurre Salé Eis, Banane in Rum und Tahiti-Vanille. Der Name Colette ist übrigens eine Hommage an eine gleichnamige Madame, die vor knapp 30 Jahren einen kleinen Crêpe-Wagen am Strand von Biscarrosse bewirtschaftete. Und genau dort aß Tim Raue als Kind einen perfekten Crêpe, der mit Banane, gesalzener Butter und Vanille-Eis süß, salzig und cremig zugleich war – und damit für immer im kulinarischen Gedächtnis des Spitzenkochs blieb.

Das von den Berliner Architekten Ester Bruzkus und Patrick Batek entworfenen Innenarchitektur-Konzept setzt das kulinarische Konzept fort: Klassische Brasserie-Elemente wie durchlaufende Sitzbänke, Mosaikböden, Vintage-Brasseriestühle, antike Spiegel und Marmortische sorgen für ein gewisses Maß an Intimität. Moderne Design-Elemente wie grüne Lederpolster, dunkelgrau gestrichene Wände und schwarz gebeiztes Holzparkett lockern das Ambiente auf und bringen zeitgemäßes Flair mit. Besonderer Blickfang sind der geschwungene Tresen mit der durchgehenden Messingplatte, die historischen Bahnhofslampen sowie die ehemaligen Bänke eines französischen Zugs, an denen Gäste Platz nehmen können.

Für die operative Umsetzung des Colette Konzeptes an den drei Tertianum Standorten München, Berlin und Konstanz zeichnet Steve Karlsch als Kulinarischer Direktor verantwortlich. Der gelernte Koch heuerte erstmals 2004 bei Tim Raue an und begleitete diesen bis Ende 2010. Anschließend war er als Küchendirektor des Grand Tirolia Kitzbühel tätig. Karlsch wird vor Ort von Dominik Obermeier unterstützt, der 2009 bereits bei Tim Raue im MA und anschließend im Restaurant Tim Raue tätig war. Vor seinem Engagement im Colette Tim Raue war Obermeier im Restaurant la vie, im Petit Tirolia des Grand Tirolia Kitzbühel und als Küchenchef des französischen Restaurants Poulette tätig.

Um den Aufbau des Servicebereiches in allen drei Colette Tim Raue Restaurants kümmert sich Patricia Liebscher, die bereits als Restaurantleiterin im Restaurant La Soupe Populaire by Tim Raue sowie im STUDIO tim raue tätig war. Zuvor hat die gebürtige Berlinerin im renommierten China Club Berlin sowie im Designhotel© Das Stue gearbeitet.

Das Colette Tim Raue befindet sich in der Klenzestraße 72 in 80469 München und ist Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 15 Uhr sowie von 18 bis 23 Uhr geöffnet. Reservierungen können per Email an office@brasseriecolettemuenchen.de oder online unter www.brasseriecolette.de getätigt werden.

Gault Millau kürt erstmalig auch Almhütten

Zu Mittag herzhafte Knödel auf einer urigen Almhütte und am Abend ein raffiniertes Pastagericht in einem kleinen Restaurant nahe dem Dorfplatz. Südtirol ist die Region der Kontraste – auch im kulinarischen Bereich: Nirgendwo anders kann man eine solche Vielfalt an mediterran-alpinen Gaumenfreuden und regionalen Genüssen erleben.

Das ist auch das Werk der Spitzenköche des Landes: Sie konzentrieren sich schon lange auf Gutes aus der Region, interpretieren dies neu und kreativ – und das wird honoriert: Mit 131 Gault-Millau-Hauben und 27 Drei-Gläser-Weinen verfügt Südtirol, gemessen an der Bevölkerungsdichte unter allen Provinzen Italiens, über die höchste Anzahl an Ehrungen. Auch sieben Südtiroler Almhütten tragen jetzt Haube: In diesem Jahr bewertet der renommierte Restaurantguide Gault Millau erstmals auch den kulinarischen Genuss auf der Alm. Zu den ausgezeichneten „Haubenhütten“ dürfen sich die Comici Hütte, am Fuße des Langkofels in Wolkenstein, das Wandererdomizil Hagner Alm in Welschnofen, der idyllisch gelegene Berghof Hofer Alpl in Völs sowie die Isihütte in Radein, die Jorahütte in Innichen und die Schatzerhütte in Afers/Brixen zählen.

Auch neu unter der Haube: sieben Spitzenlokale
Das l’Arena in Eppan, die Taberna Romani in Tramin sowie das Bistro im Parkhotel Holzner in Ritten haben eines gemeinsam – alle drei Restaurants sahnen gleich mit 14 von 20 Punkten erstmalig in der Bewertung des Gault Millau 2016 ab. Weitere Neueinsteiger und somit nun stolze Besitzer ihrer ersten Haube sind das Restaurant Rosengarten in Oberbirchabruck, der Gasthof Kohlern in Bozen und das „Zum Gold’nen Adler“ in Mals.

Die Aufsteiger des Jahres
Das Können dieser Südtiroler Köche wird in der aktuellen Ausgabe des Gault Millau mit der begehrten dritten Haube ausgezeichnet: Egon Heiss vom Bad Schörgau in Sarnthein, Reimund Brunner von den Anna Stuben im Grödnerhof in St. Ulrich und Chris Oberhammer vom Tilia in Toblach erreichen in diesem Jahr mit ihren Kochkünsten jeweils 17 von 20 möglichen Bewertungspunkten. Außerdem dürfen sich das Stria in Kolfuschg, die Johannes Stube im Hotel Engl in Welschnofen, das Restaurant 1908 im Parkhotel Holzner in Oberbozen und das Fine Dining in Hafling über ihre zweite Haube freuen. Insgesamt zählen zwölf Restaurants zu den kulinarischen Aufsteigern des Jahres.

Gault-Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe kürt jedoch nicht nur die köstlichen Speisen der norditalienischen Provinz, sondern auch den guten Service und das einladende Ambiente der Restaurants. Den Service Award 2016 erhalten die bereits mehrfach prämierten Anna Stuben im Grödnerhof in St. Ulrich. Zum besonderen Wohlfühlen lädt das Abendrestaurant 1908 im Parkhotel Holzner am Ritten ein und erhält für sein außergewöhnliches Ambiente, einem stilvollen Mix aus modernem Design, Elementen des Jugendstils und heimischem Holz, den Ambiente Award 2016.

Drei Gläser für die Spitzenweine
Was wäre ein hervorragendes Essen ohne den passenden Wein? Die Südtiroler haben großes Glück, denn hier wächst ausgezeichneter Wein direkt vor der Haustür: Der bekannte italienische Weinführer Gambero Rosso vergibt für 2016 insgesamt 27 Südtiroler Weinen die begehrte Drei-Gläser-Auszeichnung. Gleich fünf Weine erreichen 18,5 von 20 möglichen Punkten: der 2013er Südtiroler Sauvignon Blanc Voglar vom Weingut Peter Dipoli, der 2012er Südtiroler Gewürztraminer Spätlese Terminum aus Tramin, der 2013er Südtirol Vinschgau Riesling vom Weingut Unterortl Castel Juval sowie der rote 2011er Elda vom Weingut Nusserhof und der charakteristische Gran Lareyn 2013 vom Loacker Schwarhof.

Beim Merano WineFestival vom 5. bis 10.11.2015 lassen sich Südtirols kostbare Tropfen gleich vor Ort hervorragend probieren.

Südtirols Genüsse – jetzt in der Gourmet-App
Für die Wanderung von Hütte zu Hütte einfach perfekt: Den Gault Millau Gourmet Guide Südtirol gibt es nun erstmalig auch als App für iPhone und iPad. Der Reiseführer für Genießer enthält übersichtliche und ausführliche Informationen, fachkundige Artikel sowie alle Bewertungen zu 180 Restaurants und Hotels der Region. Hinzu kommen praktische Suchfunktionen, Kartenansichten sowie Links zu den Websites der Lokale und eine direkte telefonische Reservierungsmöglichkeit, um sich am besten gleich einen der begehrten Tische zu sichern.

Der „Gault Millau Südtirol 2016“ wird über das Verlagshaus Athesia zum Preis von € 9,90 vertrieben; in deutschen, österreichischen und Schweizer Buchhandlungen ist der Guide ebenso erhältlich. Am 21.10.2015 erschien der „Gault Millau Österreich“. Auch hier sind alle Betriebe der Südtiroler Ausgabe aufgeführt.

Linkliste:
Kulinarik in Südtirol: www.suedtirol.info/kulinarik
Rezepte: www.suedtirol.info/Wissenswertes/Suedtirols-Kueche–Rezepte.html

David Kowarik

Heimische Schmankerl und authentische, österreichische Küche in gemütlichem Ambiente erwarten Genießer seit jeher im Restaurant „s’Herzl“. Nach umfangreicher Renovierung der Herzl-Küche startet das charmante Restaurant im Salzburger Landhausstil nun mit neuem Küchenchef und neuer Speisekarte. Neben Köstlichkeiten á la „Wildragout mit Pilzen, Rotkraut und Nockerl“ und „Original Herzl Rostbratwürste mit Sauerkraut und Kren“ heißt es ab sofort mit dem Special „Ripperl Essen im s’Herzl“ jeden Mittwoch herzhaft schlemmen. Täglich wechselnde Mittagsmenüs und ein kleiner Gastgarten runden das Angebot ab.

Köstliche regionale Spezialitäten und echte Salzburger Schmankerl erleben Gäste im Restaurant s’Herzl. Das charmante, bewusst regional inspirierte Restaurant lockt auch nach umfassender Renovierung der Küche mit verschiedensten Leckereien aus Salzburg und der umliegenden Region. So stehen neben Spezialitäten wie „Gebratener Saibling mit Gemüse und Kartoffeln“ und „Salzburger Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“ auch neu interpretierte Salzburger Hausmannskost wie „Backhenderlstreifen auf gemischten Blattsalaten“ und die köstlichen „Hirschen-Würstel“ auf der neuen Speisekarte. Weiteres Highlight ist das Special „Ripperl Essen im s’Herzl“: Hier warten ab sofort jeden Mittwoch hausmarinierte ofenfrische Sparrips mit dreierlei Saucen und Kartoffelchips auf Fleisch-Liebhaber.

Herr über die s’Herzl-Küche ist David Kowarik. Der frisch ernannte Küchenchef startete nach seiner Ausbildung 2001 seine Karriere als Jungkoch im Hotel Goldener Hirsch und arbeitete nach seiner Beförderung zum Demi Chef de Cuisine und zum Chef de Partie schließlich von 2005 bis 2013 als Sous Chef im Restaurant. Seit Mai 2015 lenkt der gebürtige Deutsche nun die Geschicke im Restaurant s’Herzl.

Neben 45 Sitzplätzen im Restaurant können Gäste bei schönem Wetter auch im Schanigarten mit 12 Sitzplätzen speisen. Zudem kann das Restaurant als exklusive Location für Feierlichkeiten mit bis zu 45 Personen gebucht werden. Geöffnet ist das Restaurant s‘Herzl täglich von 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

www.restaurantherzl.at

White Guide Caféführer für Schweden

Third Wave Coffee & Old School Kalorienbomben

Kaum eine andere Nation liebt ihren Kaffee und ihre Kaffeepausen so sehr wie die Schweden. Kreative Kaffeespezialitäten sowie hervorragende Backwaren gepaart mit einem tollen Ambiente sind auf dem Vormarsch und prägen das Kaffee-Erlebnis. Die Auswahl ist groß und die Konkurrenz unter den Cafés, Konditoreien und Speciality Coffee Bars wächst – insbesondere in den größeren Städten. Der Begriff Third Wave Coffee muss hier niemandem mehr erklärt werden. Bei der Suche nach den „Sahneschnitten“ der schwedischen Café-Szene hilft nun die aktuelle Ausgabe des White Guide Caféführers, der die 316 besten „Kaffeetränken“ des Landes getestet und bewertet hat.
Dabei ist wenig verwunderlich: Rein anzahlmäßig liegen hier die Großstädte weit vorne. Insgesamt zählen 35 Göteborger Cafés und Kaffeebars zu den besten des Landes, darunter auch das „Beste Café des Jahres“ (Da Matteo, Magasinsgatan). Die Stadt Göteborg hat eigens dafür sogar einen detaillierten Coffee Guide erstellt, www.goteborg.com/en/coffee-in-focus, der nicht nur die Herzen aller Hobby Baristas höher schlagen lässt. Getoppt wird diese Spitzen-Café-Dichte lediglich von Stockholm mit mehr als 70 Cafés im White Guide – davon 7 im Bereich der Meisterklasse. Auch die Titel „Kaffeebar des Jahres“ (Drop Coffee), „Konditorei des Jahres“ (Tössebageriet) und „Bäckerei des Jahres“ (Green Rabbit Rågbrödsbageriet) gingen 2015 in die schwedische Hauptstadt. Die Kaffeekultur blüht aber auch in kleineren Städten und in ländlichen Gegenden. So hat es die kleine Stadt Lidköping mit beachtenswerten 9 Cafés auf die White Guide-Liste geschafft, während  Olof Viktors bageri och café im ländlich gelegenen Glemmingebro in Österlen auf Platz 2 der besten Cafés des Landes steht. Eine Auswahl der besten Restaurants und Cafés in Schweden wird auch online unter www.whiteguide-sweden.com in englischer Sprache präsentiert.

Wer mehr über die schwedische Ess- und Kaffeekultur erfahren möchte, wird unter www.tryswedish.com fündig.