Fabian Günzel

Ab 01. Mai 2015 finden Gourmetfans im neuen Restaurant „Das Loft“ des Sofitel Vienna Stephansdom ihr kulinarisches Mekka. Unter der Leitung des neuen, im März gestarteten Küchenchefs Fabian Günzel startet das Team des Loft-Restaurants ab Mai voll durch. Fabian Günzel, der nach mehr als vier Jahren bei Silvio Nickol im Gourmetrestaurant des Palais Coburg tätig war, übernimmt damit die Nachfolge von Hervé Pronzato, der aus familiären Gründen nach Griechenland zurückkehrt.

„Fabian Günzels Laufbahn ist gespickt mit Topbetrieben, er kennt sich mit Sternen und Hauben aus und passt hervorragend in unser Haus“, so Hoteldirektor Alexander Moj. Der junge Küchenchef kann auf eine sehr umfangreiche Berufserfahrung in der gehobenen Gastronomie in Deutschland und Österreich zurückblicken. Seine Karriere startete der gebürtige Deutsche als Jungkoch im Team des 5-Sterne-Hotels Adlon Kempinski in Berlin. 2007 zog es Fabian Günzel nach Österreich, wo er im 2-Sterne-Gourmetrestaurant Schlossstern in Velden als Postenchef erstmals unter Silvio Nickol sein Können unter Beweis stellte. Nach weiteren Stationen in deutschen Gourmetrestaurants kehrte er 2010 nach Wien zurück, wo er seitdem lebt und kocht. Günzels Küchenphilosophie im „Das Loft” steht ganz im Zeichen des kosmopolitischen Stils und nimmt den Gast mit auf eine geschmackliche Weltreise über die Kontinente. Die Gerichte sind international und innovativ, ohne die regionalen Wurzeln zu vergessen. Neu ist auch das Restaurantkonzept des „Sharing“, das sich an alle richtet, die es kulinarisch abwechslungsreich mögen – die Gerichte werden dabei in der Mitte des Tisches platziert und laden zum Teilen und Ausprobieren ein. Alle Gerichte werden aber auch weiterhin pro Person angeboten.

Zudem wird aus dem ehemaligen Restaurantnamen „Le Loft“ ab dem 1. Mai „Das Loft“. „Wir sind jetzt seit mehr als vier Jahren auf dem österreichischen Markt und haben uns dazu entschieden etwas Neues zu wagen. Wir möchten uns im Loft von der sehr ausgeprägten Orientierung an unseren französischen Wurzeln lösen, offener und lokalbezogener werden“, erklärt Hoteldirektor Alexander Moj. Gourmets dürfen sich also nach wie vor auf spannende, kulinarische Genüsse im Loft freuen – mit spektakulärer Aussicht auf Wien im 18. Stock des Sofitel Vienna Stephansdom.

Paco Ruano kommt nach Wien

Paco Ruano eröffnet eine neue kulinarische Reihe im Wiener Restaurant Mercado “El sabor de la cocina Latinoamericana”

Lateinamerika avancierte in letzter Zeit zur kulinarischen Trenddestination. Die unterschiedlichen Küchentraditionen dieses Kontinents haben durch eine neue Generation an oft auch international ausgebildeten Köchen eine spannende Neuinterpretation erfahren.
Der österreichische Gastronom, Klaus Piber, startet gemeinsam mit seinem Küchenchef Alexander Theil mit April 2015 die kulinarische Reihe „El sabor de la cocina Latinoamericana“ in seinem Wiener Restaurant Mercado. Er wird zukünftig verschiedene Köche Lateinamerikas nach Wien einladen und deren genuine Küchenstile präsentieren.

Zum Auftakt kommt der 31 jährige mexikanische Koch Paco Ruano aus Guadalajara nach Wien. Ruano startete seine Karriere bei Thierry Blouet in dessen preisgekröntem Restaurant Café des Artistes in Puerto Vallarta, an der Westküste Mexikos. Weitere Stationen führten ihn nach Europa, wo er unter anderem im Mugaritz, bei den Brüdern Roca im El Celler de Can Roca und im derzeit als weltbesten Restaurant geltenden Noma in Kopenhagen tätig war.

Die Liebe zum Kochen war von klein auf da. Seine Großmutter betrieb ein Restaurant in Guadalajara und bereits mit 14 Jahren wusste er, dass sein Lebenstraum die Leitung eines eigenen Restaurants sein würde. Vor drei Jahren eröffnete er in seinem Heimatort das Restaurant Alcalde. Dort präsentiert er eine authentische und geschmacklich faszinierende Küche und interpretiert die an Gewürzen und Aromen reiche mexikanische Küchentradition neu.

Mit „El sabor de la cocina Latinoamericana“ werden Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil in regelmäßigen Abständen Topköche Lateinamerikas nach Wien bringen
und hier die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Küchenstile vorstellen. Am 10. und 11. April zeigt Paco Ruano sein Können im Restaurant Mercado. Anschließend haben die Gäste bis 3. Mai die Gelegenheit ein Menü Paco Ruanos zu verkosten.

Die nächsten Gastköche werden Mitte Juni „Benito und Solange“ vom Restaurant Manzanilla aus Ensenada, in Mexiko sein.

Alexander Koppe, Berlin

Im November 2014 überraschte Küchenchef Alexander Koppe ganz Berlin mit der Auszeichnung seines Restaurants a.choice in Lichtenberg mit einem Michelin Stern. An diesem Wochenende eröffnete dieses unter dem Namen SKYKITCHEN Restaurant/Bar flavored by a.choice nach seinem Umzug in die zwölfte Etage des andel’s Hotel Berlin. Der höchste Stern in Berlins Osten begrüßte unter großem Gedränge mehr als 500 Persönlichkeiten, darunter Schauspieler sowie Berliner Foodveteranen und Medienexperten der Berliner Gastroszene.

„Frisch, unkompliziert und so kreativ wie Berlin“ – das ist der Leitsatz der Karte und der bodenständigen Handschrift des Küchenchefs und seines Teams. An der Grenze zu Friedrichshain und Prenzlauer Berg bringen Michelin Sternekoch Alexander Koppe und Küchendirektor Eyck Zimmer ab sofort von dienstags bis samstags neues Berliner Raumgefühl auf den Teller. Das Ergebnis: drei spannende Menüs auf der Basis deutscher Produkte, modern interpretiert und mit einem globalen Touch.

Die neue SKYKITCHEN vereint auf ungewöhnliche Weise die Gegensätze von Berlin. Der Blick der Gäste schweift wie über eine Bühne über die pulsierende Mitte, mit den Wahrzeichen Fernsehturm und Rathaus, bis hin zu den abendlich erleuchteten Häuserschluchten. Das Restaurant verfügt über 55 Tischplätze und acht Fensterbankplätze, gestaltet vom Architekturbüro Dreimeta. Mit direkt angeschlossener sky.bar positioniert sich die einzige öffentliche Location der Hauptstadt mit Panoramaaussicht aus dem Osten auf ganz Berlin als neuer „Hotspot der Berliner Kulinarikwelt“.

„Die Lage ist einmalig, die Sicht ein ganz besonderer Schatz! Besser kann man die unterschiedlichen Seiten von Berlin kaum erleben – und das nur einige wenige Fahrminuten vom Alexanderplatz entfernt,“ so Patron und General Manager Ralph Alsdorf, der gemeinsam mit den Investoren des Designhotels, das Konzept leidenschaftlich entwickelt und realisiert hat. Die SKYKITCHEN befindet sich – ungewöhnlich für ein Gourmetrestaurant – im aufstrebenden Teil von Lichtenberg, an der Landsberger Alle 106.

Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs 2015

Alle Teilnehmer am Regionalwettbewerbs Baden-Württemberg müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen unter 27 Jahren alt sein und bereits seit zwei Jahren als Geselle arbeiten. Zudem müssen sie aus einem Mitgliedshaus der Châine stammen. Erst kurz vor Beginn des so genannten blinden Wettbewerbs erfahren die Teilnehmer ihre Zutaten für das Menü mit Vorspeise, Fisch-, Hauptgang und Dessert. Unter den Augen ihrer Küchenmeister haben sie anschließend 30 Minuten Zeit, sich ein Menü zu überlegen und drei Stunden, um es zu kochen. Anschließend verkostet und bewertet die Jury die Menüs. Der Sieger darf am Nationalwettbewerb am 20. April in Frankfurt teilnehmen.

Teilnehmer:
Alexander Keller     Althoff Hotel am Schlossgarten     Stuttgart                  
Sascha Feyka         Hotel Krone                                Tübingen            
Patrick Kühn         Restaurant Landhaus Feckl         Ehningen     
Matthias Leser     Restaurant Burg Staufeneck         Salach     

Jury:         
Friedrich Nagel               
Jörg Scherle                     
Martin Öxle                                
Dr. Reiner Beutel           
Thomas Hillenbrand
Hartmut Junker       

Alexander Koppe, Berlin

Mit der jetzt erscheinenden Ausgabe des Guide Michelin kann Deutschland 282 Sterne-Adressen verzeichnen, darunter leuchtet auch das Fine Dining Restaurant a.choice des 4-Sterne Superior andel’s Hotel Berlin. Insbesondere Küchenchef Alexander Koppe (33), freut sich über den erstmaligen Erhalt eines Michelin-Sternes und dankt den kritischen Köpfen der französischen Genusswelt.

„Eine sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient“ – so die Auszeichnung, derer sich Koppe als gebürtiger Berliner mit großem Stolz annimmt. „Wir freuen uns alle wahnsinnig und haben schon kräftig gefeiert, denn das ist schließlich das, was sich jeder Koch wünscht. Als Restaurant im Osten der Stadt sind wir in Lichtenberg das einzige Restaurant mit dieser Auszeichnung“- , so Alexander Koppe, der mit Beginn seines Wirkens im November 2012 bereits mehrere Auszeichnungen für die Fine Dining Oase in der Landsberger Allee erkochte. Dazu gehören 6 Pfannen im GUSTO 2014, 13 Punkte im Gault Millau 2014, 2 Bestecke im Guide MICHELIN 2014 sowie 2,5 Kochlöffel für das Restaurant a.choice im Schlemmer Atlas 2014.

Besonderes Highlight: Die Auszeichnung gibt dem geplanten Umzug des Restaurants in die 12. Etage des Designhotels mit phänomenalem Blick über die Hauptstadt mächtig Aufwind. Jetzt wird das a.choice-Team erst recht den nächsten Schritt nach oben in eine neue Top Location gehen, die bereits heute verspricht ein neuer Hotspot auf der Berliner Genusskarte zu sein.

Alle Ergebnisse des Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Michael Gahleitner folgt auf Alexander Buchinger

Kulinarische Stabübergabe im Salzburger Land: Ab dem 1. November 2014 ist Michael Gahleitner neuer Küchenchef im Travel Charme Bergresort Werfenweng. Er folgt auf Alexander Buchinger, der die Gastronomie des Resorts seit dessen Eröffnung im Jahr 2012 geführt hatte und sich erst einmal mehr Zeit für die Familie nehmen möchte.

Michael Gahleitner kennt die Region bereits sehr gut, galt er doch in den letzten Jahren als einer der Shooting-Stars in der Salzburger Restaurantszene. Von 2011 an war er bis zuletzt als Küchenchef im Restaurant Atelier im Schloss Hellbrunn tätig und erkochte dort zwei Hauben im Guide Gault Millau wie auch drei Sterne im A La Carte Führer. In diesem Jahr legte der 32-jährige zudem die Prüfung zum Küchenmeister ab.

Geboren und aufgewachsen bei der Mutter in Bremen, zog es Michael Gahleitner nach einer ersten Ausbildung zum Fleischer im Jahr 2001 nach Österreich, die Heimat seines Vaters. Er absolvierte eine zweite Ausbildung zum Koch und sammelte erste Berufspraxis in der Linzer Gastronomie, gefolgt von einem Auslandsjahr als Commis Saucier und Entremetier im Londoner Luxushotel The Savoy. Im Anschluss daran kehrte der leidenschaftliche Snowboarder zurück in die Alpenrepublik, wo er als Sous Chef zunächst im Restaurant zur Festung Hohensalzburg und später im Romantikhotel Gmachl in Elixhausen anheuerte.

In seiner neuen Position im Travel Charme Bergresort Werfenweng wird Michael Gahleitner ein Team von 15 Mitarbeitern leiten und ein vielfältiges kulinarisches Portfolio verantworten. Das Resort verfügt neben dem Feinschmecker-Restaurant Alpenzeit, das bereits im ersten Betriebsjahr vom Gault Millau mit zwei Hauben bedacht worden war, über das Hauptrestaurant Feinspitz und das historische Stroblhaus als eher rustikale Einkehrmöglichkeit. Die Küchenphilosophie wird auch weiterhin auf dem Travel Charme-Konzept GreenGusto® basieren, bei dem die Zutaten zum großen Teil von nachhaltigen Erzeugern frisch aus der Region geliefert werden.

Thomas Haas, Geschäftsführer der Travel Charme Hotelbetriebsgesellschaften, kommentiert den Neuzugang: „Michael Gahleitner hat sich in den vergangenen Jahren in Salzburg und Umgebung einen hervorragenden Ruf aufgebaut und wir sind stolz, dass er die Küche im Travel Charme Bergresort Werfenweng übernehmen wird.“

Das Restaurant Alpenzeit ist vom 4. November bis 1. Dezember 2014 geschlossen. Ab dem 2. Dezember 2014 ist das Restaurant wieder von Dienstag bis Samstag von 18.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. Küche bis 21 Uhr. Um Reservierung wird gebeten.

www.travelcharme.com

Harald Wohlfahrt

Spätzle im Weltall: Wohlfahrt kocht neues Space Food für ESA

Für den deutschen Astronauten Alexander Gerst gibt es an besonderen Tagen Weltraumkost aus dem Schwarzwald. Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt von der Traube Tonbach hat für die aktuelle Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA neue Bonus-Gerichte entwickelt.

Seit Mai ist Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation (ISS). Damit der Speiseplan des 38-Jährigen während seines sechsmonatigen Aufenthalts im All mehr Abwechslung bietet, durfte er sich drei Gerichte als persönlichen Bonusproviant wünschen. Die ESA verlässt sich für die komplizierte Entwicklung neuer Speisen erneut auf die Feinschmeckerküche der Traube Tonbach. Spitzenkoch Harald Wohlfahrt kreierte in enger Abstimmung mit der Raumfahrtorganisation bereits mehrfach Astronautennahrung. Strenge Vorgaben bezüglich Nährstoffgehalt, Haltbarkeit, Verpackung, Transportfähigkeit und Geschmack sind dabei zu beachten. Das neue Menü besteht aus rustikalen Klassikern der Region: Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Linsen mit Spätzle. Ideengeber für das Dessert ist Gersts Großmutter – Griesflammerie mit Johannisbeergelee gehört zu den Leibspeisen des gebürtigen Schwarzwälders aus Kindertagen.

Für die Mahlzeiten an Bord hat die ESA sehr genaue Vorschriften. Space Food muss nicht nur schmecken, sondern die Astronauten vor allem mit ausreichend Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Auch die Würzung birgt kleine Tücken: Da der Geschmacksinn im Weltraum schwächer ist, muss das Essen grundsätzlich stärker gewürzt sein, jedoch auf Salz verzichtet werden. Neben der gesunden Ausgewogenheit gelten strengste Kriterien für den Herstellungsprozess, um Keimfreiheit und Haltbarkeit sicherzustellen. Die Nahrung muss so vorbereitet werden, dass sie auch ohne Konservierungsstoffe und Kühlung mindestens zwei Jahre vor dem Verderben geschützt ist. In Konservendosen zu 250 Gramm abgefüllt, wird das Space Food deshalb auf 121 Grad und mit einem Druck von 1,5 bar erhitzt.

Wohlfahrt selbst profitiert bei den Wünschen der ESA von seiner Erfahrung in Sachen Raumfahrtkost. Bereits 2007 kam es nach intensiven Gesprächen zwischen Traube-Patron Heiner Finkbeiner und dem Astronauten Ernst Messerschmid über die Verpflegung im All zur ersten Zusammenarbeit mit der europäischen Behörde. Während zuvor überwiegend aus amerikanischer und russischer Küche gewählt werden konnte, wurde dann 2008 erstmals Essen aus Tonbach an Bord serviert. „Aus dieser Zeit habe ich noch ordnerweise Notizen und Versuchsberichte“, bestätigt Wohlfahrt. „Denn so vermeintlich einfach sich die Gerichte auch anhören mögen, die richtige Zubereitung von ausgewogener und zugleich schmackhafter Weltraumnahrung ist eine Wissenschaft für sich“, erklärt der Spitzenkoch.

Als Garant dafür, dass der Inhalt der neuen Gourmetkonserven Alexander Gerst auch sicher schmeckt, kam ein Jugendfreund aus seiner badischen Heimatstadt Künzelsau ins Spiel. Jörg Frankenbach, seinerseits ebenfalls gelernter Koch, durfte als Vorkoster agieren und dem Dreisterner bei der Zubereitung der „all-tauglichen“ Speisen in der Traube Tonbach über die Schulter schauen. Und selbst wenn diese sich von der vielfach ausgezeichneten Sterneküche der Schwarzwaldstube unterscheiden, gibt es doch eine markante Gemeinsamkeit: Ganz wie auf der Erde sind Wohlfahrts Gerichte eher nicht für jeden Tag, sondern als so genanntes „Special Event Food“ gedacht – ein Festtagsmenü für besondere Anlässe im Weltall sozusagen.

Travel Charme Hotels mit Gourmet Events

Sterne, Hauben, Gaumenlust: Die für ihr GreenGusto®-Konzept bekannten österreichischen Häuser der Travel Charme Hotels & Resorts würzen die kommende Herbst- und Wintersaison mit reizvollen kulinarischen Events. Ausgezeichnete Küchenchefs und namhafte Gastköche, saisonale, regionale und internationale Spezialitäten sowie eine satte Prise Können, Kunst und Kreativität sind die Zutaten für ein Herbsterlebnis voller Genuss und neuen Geschmackserlebnissen.

Zwei Sterne, acht Köstlichkeiten und das Reich der Trüffel:
Gleich zwei Gourmettermine bietet das Travel Charme Ifen Hotel im Sternerestaurant Kilian Stuba – Wirkungsstätte des jungen und gefeierten Küchenchefs Sascha Kemmerer. Am 25. Oktober wird er seinen ebenfalls mit einem Stern ausgezeichneten Kollegen Kai Schneller vom Fine-Dining-Restaurant Silberdistel des Allgäuer Sonnenalp-Resorts im Kleinwalsertal begrüßen. Im Duett führen die beiden Küchenkünstler durch den Abend und servieren – begleitet von Champagner und passenden Weinen – je ein Amuse Bouche, eine Vor- und eine Hauptspeise sowie ein Dessert – insgesamt acht kulinarische Offenbarungen also (179 Euro pro Person inklusive Getränkebegleitung).

„Trüffel, Wein und Sterneküche“ heißt das Motto dann am 13. Dezember 2014, wenn Sascha Kemmerer mit seinem Team ein Fünf-Gänge-Menü mit weißen und schwarzen Trüffeln zu erlesenen Weinen auftischt (169 Euro pro Person plus Getränke).
Reservierung für beide Events unter der Telefonnummer +43 (0) 55 17 / 608 – 509 sowie per E-Mail an ifen-veranstaltungen@travelcharme.com.

Sechs Tage, viele Köche und noch mehr Erlebnis:
Mit der „Kulinarika“-Woche vom 10. bis 16. November 2014 setzt das Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee ein herbstliches Genuss-Highlight. Sechs Tage lang wird die Küche des direkt am See gelegenen Domizils zum Mittelpunkt exklusiver Gaumenfreuden. Gut zu wissen: Alle diesee hochkarätigen kulinarischen Programmpunkte sind bei Buchung des Travel Charme Konzepts GenussPlus® bereits inklusive. So zelebriert die Küchenbrigade des Restaurants Laurentius verschiedenste „Martini-Spezialitäten“ zum 11. November unter dem Titel „Gans frisch“. Als Gastköche geben sich Ronny Kallmeyer vom Travel Charme Gothisches Haus Wernigerode (14 Punkte Gault Millau) und Sternekoch Sascha Kemmerer vom Travel Charme Ifen Hotel die Ehre. Ein facettenreiches Programm mit Kochkurs, Ausflügen zu Schnapsbrennern und Bierbrauern, Lieferantenmarkt in der Lobby und musikalischen Events umrahmt die Kulinarika-Woche.
Reservierungen werden unter der Telefonnummer +43 (0) 5243 / 5442 678 sowie per E-Mail an fuerstenhaus@travelcharme.com entgegen genommen.

Das Travel Charme Bergresort Werfenweng im gleichnamigen Modellort für sanfte Mobilität feiert den Herbst mit jahreszeitlich komponierten Genusserlebnissen. Dann das gehört zum Kern des GreenGusto®-Konzepts, das von allen drei österreichischen Travel Charme Häusern ansprechend umgesetzt wird. Haubenkoch Alexander Buchinger gibt den Gästen des À-la-carte-Restaurants Alpenzeit feinste Kostproben, was es bedeutet, wenn Leidenschaft für die Kochkunst auf die Liebe zur Natur trifft. Regionale Produkte, Bio-Erzeugnisse und Lebensmittel aus nachhaltig-ökologischer Landwirtschaft kommen hier in die Töpfe und Pfannen. Mit Esprit und Experimentierfreude inszeniert Alexander Buchinger den Geschmack des Salzburger Lands – ganz original und doch ganz neu. So serviert er Almochsen-Fleisch, das den Geschmack der Alpenkräuter in sich trägt, als „Dry aged Beef mit Rotweinschalotten und Rosmarinpolenta“. Und auch das Bio-Hendl aus dem Salzburger Land eröffnet mit Kichererbsen und spanischer Chorizo neue Geschmackshorizonte.
Das Restaurant Alpenzeit ist dienstags bis samstags von 18.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Um Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0) 6466 / 391 678 oder per E-Mail an werfenweng@travelcharme.com wird gebeten.

Heute The Taste, Staffel 2

„The Taste“-Kandidat Steffen (33) aus Frankfurt: „Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch!“

Hobby-Koch gegen Berufs-Koch, Amateur gegen Profi – wer hat bei “The Taste” ab Mittwoch (8. Oktober, 20:15 Uhr) in SAT.1 die besseren Chancen? Um die vier Spitzenköche Alexander Herrmann (43), Lea Linster (59), Tim Mälzer (43) und Frank Rosin (48) zu überzeugen, gilt jedoch für beide eine Regel: Alle Gerichte werden “blind” verkostet und es wird nur bewertet, was auf einen Gourmet-Löffel passt. Haben Profis da einen Vorteil? Oder können Hobby-Köche das mit Leidenschaft und Wille wettmachen?

“The Taste”-Kandidat und Profi-Koch Steffen (33, Frankfurt, arbeitet in einem 5-Sterne-Hotel) gibt sich selbstbewusst: “Ein Hobbykoch kann mir niemals das Wasser reichen. Der kann zwar auch gut kochen, aber nicht so gut wie ich. In 60 Minuten mache ich Gerichte, die eigentlich unmöglich sind.” Über Juror und Coach Tim Mälzer hat er sogar eine ganz eindeutige Meinung. Steffen: “Tim Mälzer ist für mich Deutschlands bester Hobbykoch.” Was wird der am Mittwoch dazu sagen? Kann Steffen mit seinem Löffel die Coaches überzeugen? Oder nimmt er seinen Mund viel zu voll?

“The Taste” Staffel II, sieben Folgen, ab 8. Oktober 2014, mittwochs,
20:15 Uhr in SAT.1

Alexander Herrmann

Sterneköche gibt es eigentlich nicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen das natürlich.
Die Sterne des Michelin werden an Restaurants vergeben, nicht an Köche.
Fernsehköche jedoch, die gibt es.
Und denke ich an Fernsehköche, dann setzt bei mir Skepsis ein.
Ich stelle mir dann vor, dass der Gast im Restaurant sitzt, den Küchenchef vermisst, während dieser im Fernsehen ein schmackhaftes Gericht zubereitet. „Ich hab da schon was vorbereitet“.

Doch kritisches Zweifeln ist kein Selbstzweck. Man sollte Dinge hinterfragen und Vorurteile ausräumen. Darum führt mein Weg von Berlin nach Baisersbronn zunächst über Wirsberg.
Hin zu Alexander Herrmann, bekannt aus zahlreichen Kochshows.
Ohne zuviel zu verraten darf ich jetzt schon sagen, es hat sich gelohnt.

Herrmanns Restaurant ist mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Gault&Millau Deutschland vergibt für dieses Jahr 17 Punkte.

Der Empfang ist freundlich, schnell ist der Platz eingenommen.
Von den obligatorischen Küchengrüßen ist mir besonders das
Potpourri vom Fränkischen Schiefertrüffel in Erinnerung geblieben.
Eine ungewöhnliche, sehr gelungene, Präsentation.
Der Speisepilz gehört nicht zur Gattung Tuber und wächst vorzugsweise unter verwittertem Schiefer. Er ist im Geschmack walnussähnlich und äußerst rar.
Der Chip hat einen intensiven Pilzgeschmack, während die Minihörnchen Fisch- und Pilzaromen vermitteln.
Neutralisierend, säuerlich-süß, wirkt die Essenz.

Gewählt wird das Menü „Kontrast“. Mit „Gegensätzen, die sich anziehen“ möchte Alexander Herrmann Spannung erzeugen.
Hier ein Auszug aus dem Menü.

Gegart & Roh
Mit gelierter Wildconsommé mariniertes Damhirschcarpaccio,
dazu karamellisiertes Getreide, Geschmortes vom Damhirsch mit Pilzen und Kräutern
Das „gesmokte“ Herz wird kalt als Ragout serviert und schließlich mit
Frankfurter grüner Soße angegossen.

Süß & Sauer
Carabiniero – rote Wildgarnele „Ceviche-Style“,
gerösteter Pfirsich, Erbsentriebe

Die Wildgarnele wird also in Limettensaft mariniert. So kommen wir zum sogenannten „Ceviche-Style“.
Die Garnele ist nicht gekocht, aber auch nicht mehr roh. Wärme, aber auch Säure von Zitrusfrüchten bewirken einen chemischen Prozess.
Man nennt dies Denaturierung. Das Fleisch wird fest und undurchsichtig.

Das Gericht bezieht sein einzigartiges Aroma durch die Süße der Erbsen, kontrastierend mit dem kross gerösteten Pfirsich. Ein toller Einfall.

Heimisch & Exotisch
Acht Jahre altes Herford Rind nach Teppanyaki-Art gegrillt,
in Tranchen geschnitten und glasiert,
dazu „Junges Kraut“ – Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing.
Teppanyaki ist für das sogenannte „Frontcooking“ ideal. Nach reichlicher Vorbereitung werden die Zutaten zum Erstaunen des Publikums mittels teilweise virtuoser Technik, vor allem von japanischen Köchen, gegart.
Es gibt auch Quellen die die Erfindung dieser „Kochplattentechnik“ spanischen Piraten zuschreiben.
Selbige hatten infolge eines Mangels an Kochgeschirr einfach eine Eisenplatte erhitzt und die Speisen darauf gegart.
Durch viele Seereisen kam diese Art der Kochkunst bis nach Japan. Von dort trat sie ihren endgültigen Siegeszug durch die Lande an.

Alexander Herrmann kommt allerdings nicht mit seiner Kochplatte zum Tisch, sondern lässt das Gericht in der Küche entstehen. Es ist aromatisch und kreativ kombiniert.

Elemente.
Wasser, Erde, Luft und Feuer.

Wieder so ein toller Einfall.

Knuspriger Schokoladenkuchen, flambierte Ananas mit Vanilleasche, Gletscherwasser in Schokolade und knusprige Holunder-“wolken“.

Den vollständigen Bericht des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann und zahlreiche Fotos gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de