ELENA Steak House, Buenos Aires

Nr. 34 der 50best Lateinamerika Liste. Ein Steakhouse. Nach dem wir im Chila (Platz 19 der Liste) ein durchaus aromatisches, aber zähes Rib Eye als Hauptgang hatten, waren wir gespannt, was das Elena uns zu bieten hatte.

Reifeschrank

Es war etwas schwer dort zu reservieren, online ging nicht und telefonisch bekam es der Concierge vom Alvea Art Hotel auch nicht hin. Ein email reichte und wir bekamen den nächstem freien Tisch, was in drei Tagen war. Als wir jedoch gegangen sind, war das Restaurant immer noch ¾ leer. Sicher kamen die Gäste erst um 22 Uhr.

Four Seasons üblich waren alle Mitarbeiter extrem freundlich! Erstaunlicherweise gab es Agua für 240 ARS / ½ l. Man konnte aber auch für 10 € schlechtes Nestle Wasser bestellen.

Wir liessen uns vom Kellner beraten. Wir wollten eigentlich ein zartes Stück Fleisch, nachdem das Rib Eye im Chila sehr zäh war. Der Kellner meinte, Rib Eye (37,50 US$) sei die SPEZIALITÄT hier, das sollte man probieren. Wir sagten dann, wir würden eins teilen und dann ein anderes Stück – auch zum Teilen – nehmen. Ich wollte das Tenderloin (35 US$), während meine Frau auf das (argentinische) Wagyu (76 US$) bestand. Fat Grades werden nicht genannt, noch nicht einmal welches Teil vom Tier. Der Kellner meinte, es sei stark marmoriert. Dazu nahmen wir eine Portion Pommes (9,50 US$ !!) und Grillgemüse (ebenso 9,50 $).

Vorab gab es ein Glas Sekt (Alma 4, 2017, 10 US$), das etwas ungerecht eingeschenkt wurde.

Dann kam ein wunderbares, heisses Brot mit sehr guter Butter. Ich wünschte, mein Hotel würde so ein Brötchen anbieten!

Das sehr dünne Wagyu und das Rib Eye kamen flott. Der Kellner zerteilte es und legte das Wagyu auf unsere eiskalten Teller. Das Wagyu war nicht besonders marmoriert, es gab aber einen durchgehenden Fettstreifen. Die Qualität war, so weit ich es beurteilen kann, gut und es schmeckte.

Das Rib Eye nahm er zurück. Es war ihm zu durch. Das war uns ganz recht. So konnten wir das noch lauwarme Wagyu sofort essen.

Nachdem wir mit dem Wagyu fertig waren, kam dann das Rib Eye. Diesmal lies ich es zurückgehen, da es komplett versalzen war und man das Salz auch nicht abbekam. Selbst meiner Frau war es etwas zu salzig, sie aß es aber. Der Supervisor bestand darauf, mir ein Stück neuzugrillen. Mir war es unangenehm, da es nun das 3. Stück war. Leonardo bestand aber darauf. Es kam wirklich ein ausgesprochen zartes, perfektes Stück Fleisch was nichts brauchte. Es gab ein irres Gaumengefühl bei maximalem Geschmack. Danke Leonardo, dass Sie sich durchsetzten!
Das Fleisch war insgesamt sehr gut, aber bei Cristiano Rienzner im „Pure White“ schmeckte es uns noch besser.

Leonardo erklärte uns, der Josper Grill wäre gar nicht die argentinische Kultur, sondern Asado, wie sie es in ihrem anderen Restaurant betreiben.

Leonardo bestand darauf, das Rib Eye von der Rechnung zu nehmen, ebenso so die Pommes, so dass wir statt ca. 170 USD nur noch 120 USD incl. Trinkgeld zahlten.

Anschliessend zeigte uns Leonardo noch das Gartenrestaurant mit Asado.

Fazit: Wir hatten einen angenehmen Abend, kulinarisch interessant und würden auch gerne wiederkommen.

Aber Platz 34? Ich habe mir mal die deutschen Charts angeguckt. Das Restaurant würde es wohl nicht in die Top 200 schaffen. Vielleicht in die Top 1000.

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ELENA Steak House, Buenos Aires

Zusammenfassung

ELENA Steak House, Buenos Aires: Nr. 34 der 50best Lateinamerika Liste. Ein Steakhouse. Nach dem wir im Chila (Platz 19 der Liste) ein durchaus aromatisches, aber zähes Rib Eye als Hauptgang hatten, waren wir gespannt, was das Elena uns zu bieten hatte.

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