Bernhard Steinmann im Restaurant the CORD

„Thomas Kammereier präsentiert seine Menüs puristisch, störende Gimmicks sucht man vergeblich. Er orientiert sich am Produkt, stellt es unverfälscht in den Mittelpunkt. Seine Kreationen sind durchdacht und äußerst schmackhaft. Mehr noch als Sterne und Punkte, gilt das gut besetzte Restaurant als Empfehlung.“  Soweit mein Fazit nach einem Besuch des Restaurants „Hugos“ im Jahr 2014. Mittlerweile ist Thomas Kammeier gastronomischer Leiter auf dem EUREF-Campus in Berlin und bietet im the CORD hauptsächlich trendbewusste Grillkost an. Das allerdings auf hohem Niveau.

Erbsen-Tortelloni & Kräuterseitling mit Bioeigelb, Poverade & Urmöhre.
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Die gesellschaftliche Auswirkung der Arbeit eines Restaurantkritikers

„Ich urteile in meinen Kritiken nicht nur nach der Qualität einer servierten Speise. Ich mache mir stets ein Bild vom Gesamteindruck, insbesondere, ob das, was auf der Karte angeboten wird, auch mit dem, was mir serviert wird, übereinstimmt. Ebenso nach der Atmosphäre und dem Ambiente. Wenn eine Speise versalzen ist, bedeutet dies für mich nicht automatisch, dass ich ein Restaurant schlecht bewerten würde. Wenn schlussendlich das, was beschrieben wird, auch mit dem korrespondiert, was ich letztendlich erhalte, die Bedienung freundlich – aber nicht aufgesetzt oder gar übertrieben – ist, beschreibe ich das Erlebnis des Essengehens als Ganzes“, so Dr. Peter Peter.

Salzauswahl

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Restaurantkritik im Internet hat ihre Grenzen

Kochkunst hin, Kochkunst her: Nicht jedem schmeckt, was ihm serviert wird. „Essen kalt, Bedienung unfreundlich, Haar in der Suppe“, so oder ähnlich lautet dann die negative Kritik des Gastes, die größtenteils auf Gastronomie-Portalen im Internet hinterlassen wird. Noch schlimmer wird es, wenn auch der professionelle Restaurantkritiker auf die Pauke haut und das noble Restaurant seinen guten Ruf verliert. Doch was darf man eigentlich als Gast bei der Bewertung eines Restaurants? Und wie sieht es mit den Rechten des angegriffenen Gastronomen aus?

Drei weitere Amuse Gueule – wir fühlen uns wie im Himmel! Hier wird sich niemand beschweren! 

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Restaurant Tim Raue

Ein gutes Jahr ist nach unserem letzten Besuch im Restaurant Tim Raue vergangen. Zeit für ein Update. Raues Flaggschiff, 2 Michelinsterne und 19 Punke bei Gault&Millau, in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße ist auch an diesem Abend gut besucht.
Und wie zuletzt, ist auch diesmal Tim Raue nicht anwesend. Vor einem Jahr nahm ich dies zum Anlass, Christian Singer zu würdigen, der seine Sache immer sehr gut gemacht hat, allerdings nun in Dubai seine Kochkünste zeigt.

Die Küchenleistung, soviel darf ich an dieser Stelle vorwegnehmen, war erneut tadellos. Die verantwortlichen Köche kann ich an dieser Stelle nicht benennen. Weder Namen, noch Werdegang. Doch die Tatsache, dass anscheinend weder Raue noch Singer benötigt werden um das gewohnte Niveau zu halten, provoziert Fragen. Sind Raues Vorgaben so enorm präzise, dass jeder in der Küche einspringen kann? Sind die Gerichte zu simpel konzipiert? Kann ich es selbst einmal versuchen? Nun, einige Gerichte gibt es ja schon länger auf der Karte, hier bewegt man sich auf ausgetretenen Pfaden. Ich gehe mal davon aus, dass die Planungen neuer Kreationen und deren fundierte Vorbereitung Tim Raue vorbehalten ist.

Wenden wir uns lieber den Speisen zu.
Von den Amuse Bouches habe ich zwei für Sie ausgesucht:

Marshmallows mit Ananas, Chips und Gelee

Salatherzen mit Jalapenovinaigrette

À la carte geht es weiter.

Jakobsmuschel
Holunderblüte & Grüner Thai Pfeffer

Gebeizte und gedämpfte Jakobsmuscheln, Sud von Holunderblüte und Reisessig, Grüne Melone, grüner Apfel und Gurke, Zitronengras, Cordifole

Cordifole, ein Salatkraut, ist in französischen Restaurants eher zuhause als in Deutschland. Der sogenannte Herzblattsalat ist einfach im Topf zu ziehen, die Blätter schmecken säuerlich, salzig.

Kaisergranat
Wasabi, Kanton-Style

Sud von Fischsauce, Mango und Karotte, Kaisergranat in Stärke eingelegt, im Wok gebacken und mit Wasabi-Mayonnaise mariniert und frittierter grüner Reis

Sehr würzig, deutliche Schärfe und ein auffälliges Texturenspiel. Es ist knusprig, bissfest und doch zart. Innen heiß, außen kalt. Die Wasabi-Mayonnaise ist grandios. Der kleine Teller ist voller Gegensätze, die im Zusammenspiel ein unglaublich komplexes Gebilde ergeben.

Spanferkel
Dashi, Japanischer Senf

Berliner Eisbein vom Spanferkel, Creme von japanischem Senf, junger eingelegter Ingwer, Dashi Gelee

Natürlich könnte man auf die Idee kommen, in diesem Gericht eine moderne Variante eines Klassikers zu sehen. Das Spanferkel steht für die Klassik und der Rest bildet den modernen Mantel. Eine Zielrichtung, die man häufig in Restaurants erlebt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es einem kreativen Geist wie Tim Raue mehr um die Fusion geht, die Verbindung von einem traditionell zubereiteten Gericht (Berliner Eisbein) mit asiatischen Einflüssen. Wobei ich den Ingwer nur teilweise als asiatisch vereinnahme, da dessen Verbreitungsgebiet mehrere Kontinente umfasst.

Ein tolles Gericht, dominiert von japanischem Senf und Ingwer.

Waren zum Start des Abends noch Essstäbchen für die Nahrungsaufnahme ausreichend, wurde nun zum Spanferkel auf größere Geschütze zurückgegriffen.
Zum Einsatz kam ein B-05 CHROMA Haiku Kurouchi Tosa Ko-Yanagi Allzweckmesser, welches bei Tim Raue als Steakmesser zum Einsatz kommt. Ich erwähne es deshalb, da es sich hierbei tatsächlich um etwas Besonderes handelt. Die Klinge ist 10,5 cm lang, nicht rostfrei, mächtig scharf und steckt in einem Griff aus schwarz lasiertem Magnolienholz. Das auf traditionelle Weise in Japan handgefertigte Messer mit 3 Lagen Stahl und beidseitigem Schliff kostet ca. 200 €. Sie sehen, Raue hat nicht nur asiatische Aromen und Rezepte im Blick, sondern auch das richtige Werkzeug im Angebot.
Hochwertige Messer sind allerdings aus der deutschen Hochküche nicht wegzudenken.

Bettlerhuhn
Lotusblatt, Feldsalat

Perlhuhnkeule im Lotusblatt gebacken, Vinaigrette von Lotusblattöl und Reisessigsud, geräucherte Chili, Feldsalat und Feldsalatsaft, Topinamburschale, Creme und confierte Pilze, Rettich in Reisessigsud eingelegt

Dim Sum Schwarzer Trüffel
Prik Nam Pla, Haselnuss

Reisteignudeln, Entenrahmsauce mit schwarzem Trüffel und gegrillter Entenlunge, eingelegte Trauben, Öl und geriebene Haselnüsse, Prik Nam Pla Gelee

Dim Sum heißt im Wortsinne „das Herz berühren“. Die Spezialität der kantonesischen Küche wird hier natürlich neu interpretiert. Der „Snack“ wird zum Hauptgericht. Rein optisch hat mir die Kreation nicht zugesagt, mein Herz wurde nicht berührt. Texturell würde ich zur von Tim Mälzer geprägten Bezeichnung „schlotzig“ tendieren. Geschmacklich allerdings ist das Gericht mit seinem vollmundigen Aroma bestens gelungen. Das hat schon was.
Dazu trägt auch Prik Nam Pla bei, dem man bei einem thailändischen Essen kaum aus dem Wege gehen kann. Der allgegenwärtige Chili-Dip besteht aus Thai Chili (Prik) und Fischsauce (Nam Pla).

Quitte
Macadamia Nougat, Passionsfrucht

Mousse von Zotter Macadamia Nougat, Macadamia Karamell-Röllchen, eingemachte Quitte mit Passionsfrucht und Safran, Gelée von Quitte und Safran, Quittensorbet

Granny Smith Apfel
Koriander, Guanaja Schokolade 70%

Granny Smith Apfel als Eis, mit Limette und Ingwer eingelegt, Creme von Guanaja Schokolade 70%, Guanaja Chips mit Korianderkörnern, Honig-Essig-Sud, Sakegelee, Korianderkresse, Kakao-Puffreis-Crisp

FAZIT:

Tim Raues Kreationen sind stilistisch nicht immer einfach einzuordnen. Natürlich asiatisch. Chinesisch? Japanisch? Thailändisch? Ich würde in Asien nicht danach suchen. Raue mischt munter Regionen, Länder und Kontinente. Manches mag herausfordernd erscheinen, wahrscheinlich ist es so gewollt. Langeweile jedenfalls kommt in dieser Küche nicht auf.
Wann immer wir hier waren, was immer wir gegessen haben, jedesmal schreit es nach einer Wiederholung.

Mehr zum Restaurant gibt es hier. https://tim-raue.com

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es auf http://www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Falstaff ist Österreichs ZAGAT

Google Deal mit Restaurantführer ZAGAT

„Dass Google den Restaurantführer Zagat kauft, ist
eine Bestätigung dafür, dass die Zukunft der Restaurantkritik
eindeutig auf dem Demokratisierungstrip ist und ohne Internet nicht
mehr wegzudenken ist“, sieht sich Wolfgang Rosam, Eigentümer und
Herausgeber des Falstaff Restaurantguides in Österreich, bestätigt.
Für Falstaff sind die Zagat-Restaurantkritiken (Zagat ist in den USA
mit Abstand der wichtigste Restaurant-, Hotel– und Einkaufsführer)
stets das Vorbild gewesen: Wie bei Zagat, bewerten auch bei Falstaff
rund 17.000 Gourmetclubmitglieder, also Gäste, die besten 1.000
Restaurants in Österreich. Und zwar via Handy, Internet oder
Fragebogen. Mit mehr als 200.000 Restaurantbewertungen publiziert
Falstaff nicht nur den demokratischsten, sondern auch umfassendsten
Restaurantguide Österreichs.

Google bestätigt den Trend
„Dass nun Google um sehr viel Geld den Restaurantguide Zagat
übernimmt, ist ein klarer Beweis dafür, dass mittelfristig nicht nur
das Zustandekommen von Restaurantkritiken durch das Publikum im Trend
liegt, sondern auch die Elektronisierung der Restaurantguides“, ist
Rosam überzeugt. Der Falstaff Restaurantguide ist übrigens unter
www.falstaff.at als kostenloses A1 App problemlos und in
Sekundenschnelle auf jedes iPhone oder Android Smart Phone
herunterzuladen. Somit hat man stets auf seinem Handy den Falstaff
Restaurantguide mit dabei.

Gericht verbietet negative Restaurantkritik

OLG Köln: Unzulässigkeit einer negativen Kritik eines Gourmetrestaurants nach nur einem Besuch

von Rechtsanwältin Denise Himburg, Berlin, www.ra-himburg-berlin.de

Das OLG Köln hat mit Urteil vom 03.05.2011 (Az. 15 U 194/10) entschieden, dass eine negative Kritik eines Gourmetrestaurants in einem Restaurantführer nach nur einem einzigen Besuch nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt und daher wegen Eingriffs in das „Unternehmerpersönlichkeitsrecht” gemäß §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB unzulässig ist.

Sachverhalt
Der Beklagte hatte in einem Restaurantführer über das Gourmetrestaurant des Klägers die folgende, durchaus vernichtende Kritik veröffentlicht:
„Enttäuschte: Das traditionsreiche Gasthaus hat zwar eine schicke neue Lounge mit glasumrahmter Theke und blauem Lichtdesign, und die Holzterrasse ist im Sommer noch immer der beliebteste Platz. Dem holzgetäfelten Gourmetrestaurant täte eine Auffrischung allerdings ebenfalls gut.

Die Variation von der Gänseleber mit Eis auf säuerlichem Himbeergelee, Mousse-Röllchen und einem arg festen Würfel in Schokolade hatte einen leicht bitteren Nachgeschmack, der Hummer auf Kalbskopf war dagegen nahezu aromafrei. Zum Maibock servierte der sehr altmodisch-steife Service („bitte sehr, gnädige Frau“) ein mehliges Haselnuss-Kartoffel-Püree, und auch das mächtige Soufflé mit Panna cotta zum Rhabarber-Dessert war ausdruckslos.

Einziger Lichtblick: der geschmorte Schenkel vom Milchferkel auf Spitzkohl mit Kreuzkümmeljus. Und warum nach der Vorspeise die (trockenen) Brötchen im Brotkorb gegen ebenso trockene neue ausgetauscht wurden, haben wir auch nicht verstanden.“

Der Kläger forderte von dem Beklagten die Unterlassung der weiteren Verbreitung dieser Restaurantkritik – zu Recht wie das OLG Köln nun entschied.

Entscheidung OLG
Das OLG Köln entschied, dass dem Kläger ein Unterlassungsanspruch nach §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB wegen Verletzung des ihr als Wirtschaftsunternehmen zukommenden Unternehmerpersönlichkeitsrechts bzw. des Anspruchs auf Achtung ihrer Geschäftsehre zusteht.

Grundsätzlich weiter Spielraum für Tester auch bei negativer Kritik

Zunächst wies das Gericht daraufhin, dass dem Tester bei der Veröffentlichung und Verbreitung der Ergebnisse von die gewerblichen Angebote von Unternehmen prüfenden und beurteilenden Erhebungen bzw. „Warentests“ grundsätzlich ein weiter Spielraum auch für die Darstellung negativer Beurteilungen zuzugestehen ist, und zwar auch dann, wenn diese geeignet sind, sich schädigend auf das beurteilte Unternehmen bzw. dessen gewerblichen Betrieb auszuwirken:
„Angesichts des dem Kritiker grundsätzlich einzuräumenden weiten Spielraums lässt sich indessen allein aus der herabsetzenden und die wirtschaftlichen Interessen der Klägerin beeinträchtigenden Wirkung der streitgegenständlichen Restaurantkritik deren äußerungsrechtliche Unzulässigkeit nicht begründen. Ein Gewerbebetrieb muss sich der Kritik seiner Leistung stellen. Selbst eine gewerbeschädigende negative Kritik ist daher nicht allein schon aus diesem Grund äußerungsrechtlich unzulässig.“

Vielmehr bedarf es zur Beurteilung der Zulässigkeit kritischer Aussagen über getestete Waren eines Unternehmens einer Güter- und Pflichtenabwägung, in deren Rahmen der Bedeutung des Rechts auf freie Meinungsäußerung des Kritikers Rechnung zu tragen ist. Die Grenzen zulässiger Kritik, die wie hier die untersuchte gewerbliche Leistung negativ, teilweise sogar abfällig bewertet, können dabei im Einzelfall auch weit gezogen sein. Handelt es sich um einen Beitrag zum geistigen Meinungskampf in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage, spricht grundsätzlich eine Vermutung für die Zulässigkeit der – wenn auch kritischen – Meinungsäußerung.

Kritik muss jedoch Ergebnis einer neutralen, sachkundigen und um Richtigkeit bemühten Prüfung sein

Jedoch – so das Gericht – erfährt dieser Grundsatz im Bereich der Äußerungen über die Bewertung der Qualität getesteter gewerblicher Leistungen eine Einschränkung dahingehend, dass die der Veröffentlichung der Ergebnisse zugrundeliegende Untersuchung neutral, sachkundig und im Bemühen um Richtigkeit vorgenommen sein muss.

Gegen diese Sorgfaltsanforderungen hatte der Restaurantkritiker verstoßen, da die Kritik auf nur einem Besuch einer Testesserin basierte; dies genügte nicht als Bewertungsgrundlage. Hierzu das Gericht:
„Im Hinblick auf dieses, als ganz erheblich einzuordnende Ausmaß materieller und immaterieller Beeinträchtigungen, die der Klägerin auf Grund der Veröffentlichung der Kritik im Restaurantführer der Beklagten drohten, musste die Beklagte hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Testesserin, deren Bericht sie übernommen und verbreitet hat, hinsichtlich ihrer journalistischen Pflichterfüllung stellen. Der Bericht der von ihr eingesetzten Testesserin, der unstreitig das Ergebnis eines einzigen Besuchs einer einzigen Person war, stellt keine hinreichend zuverlässige Tatsachengrundlage für die vorgenommene Abwertung dar.“
(OLG Köln, Urteil vom 03.05.2011 (Az.: 15 U 194/10))

www.ra-himburg-berlin.de

Restaurantkritik Fiketstück, Berlin

Eines der schlechtesten Erlebnisse in der langen Zeit von mehr als zwei Jahrzehnten Gastro-Kritik erwischte ich in einem Berliner Restaurant, das mir ausgerechnet ein Kollege der Berlin Partner-Jury empfohlen hatte, im „Filetstück“ in der Schönhauser Allee, einer Kombination von Fleischladen und Steak House, schreibt Restaurantkritiker Heinz Horrmann in der Berliner Morgenpost.

„So etwas trockenes, saftloses und geschmacksneutrales an Fleisch habe ich in der Abteilung Steak lange nicht gegessen,“ so Horrmann weiter im ausführlichen Bericht.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei der BERLINER MORGENPOST:
http://www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1682091/Das-Steak-Debakel-saftlos-und-geschmacksneutral.html

Restaurant Filetsteak Schönhauser Allee 45, Prenzlauer Berg, Tel. 48 82 03 0, Öffnungszeiten Mo.-Do. 12-23 Uhr, Fr. 12-24 Uhr, Sbd. 11-24 Uhr, So. 18-23 Uhr, keine Kreditkarten, www.filetstueck.de

Eine Filiale in der Berliner Uhlandstrasse soll demnächst eröffnen.

Der Falstaff Restaurantguide 2011 ist da

Mit 190.000 Votings von 16.000 Gourmetclubmitgliedern „demokratisiert“ Falstaff die Restaurantkritik

Der Falstaff Restaurantguide 2011 erscheint
– und überrascht mit einem herausragenden Merkmal. „Wir bieten dem
Leser optimale Orientierung. Zum einen durch die 190.000 Bewertungen
und durch den direkten Vergleich dazu, wie viele Punkte oder Hauben
diesem Restaurant unsere Mitbewerber-Guides „A la Carte“ und „Gault
Millau“ gegeben haben“, so Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam.

Falstaff Restaurantguide International

Erstmals gibt es auch den Falstaff Restaurantguide International
mit den besten Restaurants in 22 Business-Metropolen Europas als
Extra-Booklet zum Guide. Damit erweist sich der Falstaff
Restaurantguide 2011 als guter und verlässlicher Begleiter auf den
kulinarischen Streifzügen durch die heimische und internationale
Restaurantszene.

And the winner is… 100 Punkte für Steirereck im Stadtpark und
Ikarus Hangar 7

Der Falstaff Restaurantguide 2011 bringt eine Reihe an Rekorden
und Neuerungen: Erstmals seit Erscheinen des Gourmetführers gibt es
zwei ex aequo-Sieger mit dem Maximalergebnis von 100 Punkten in der
Gesamtwertung für Österreich: Das „Steirereck im Stadtpark“ (Wien)
und das „Ikarus, Hangar 7“ (Salzburg), führen in allen Bereichen –
also Küche, Service, Wein und Ambiente.

Zu den Bundesland-Siegern zählen: Steirereck im Stadtpark in Wien
(und Österreichsieger), Landhaus Bacher in Mautern/Niederösterreich,
Taubenkobel in Schützen/Burgenland, Kreuzwirt am Pössnitzberg in
Leutschach/Steiermark, Tanglberg in Vorchdorf/Oberösterreich, Ikarus
Hangar 7 in Salzburg (und Österreich-Sieger), Wulfenia in
Hermagor/Kärnten, Paznauner Stube Trofana Royal in Ischgl/Tirol,
Griggeler Stuba in Lech/Vorarlberg.

Die Kategoriesieger lauten: Design: „Fux Euroasia“ in Lech ,
Mediterran: „Fabios“ in Wien, Landgasthaus: „Waldschänke“ in
Grieskirchen, Szene: „Seerestaurant Saag“ am Wörthersee, Asia: „Kim
kocht“ in Wien, Gutbürgerlich: „Döllerer’s Wirtshaus“ in Golling,
Neuseinsteiger: „Le Loft“ im Hotel Sofitel Vienna Stephansdom in
Wien.

Erfolgreichster Gastronom 2011 und Vöslauer-Falstaff-Awards

Im Rahmen der Präsentation des neuen Falstaff Restaurantguides,
wurden von Österreichs Mineralwasser-Marktführer Vöslauer 17
Vöslauer-Falstaff-Awards vergeben – einer davon an den
„Erfolgreichsten Gastronomen“. In diesem Jahr ging die Auszeichnung
an Martha und Heinz Schultz aus dem Zillertal mit ihrer
„Kristallhütte“ und „Wedelhütte“. Die Geschwister setzen im Bereich
der Hüttengastronomie neue Maßstäbe und zwar mit Luxus und Qualität,
entfernt vom üblichen Jagatee-Flair einer Schihütte. Die Tester
schätzen nicht nur Aussicht und Ambiente, sondern auch die Auswahl im
„Weinbuch“, die ihresgleichen sucht.

Die Preise für die besten Köche des Landes überreichten
Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, der Schauspieler Harald
Krassnitzer, sowie die Schauspielerinnen Brigitte Karner und Barbara
Wussow.

Starke Marketingpartner wie A1 Telekom, Erste Bank und Wiener
Städtische machen’s möglich. Kunden aller Mobilfunkbetreiber haben
die Möglichkeit, Restaurants per SMS zu bewerten. Mit den
Falstaff-Apps für iPhones und Android-Handys sind 1100
österreichische Restaurants mit allen Kontaktdaten, interaktiver Map
und Bewertungen der Gäste überall sofort verfügbar. Mit der FALSTAFF
VISA Gourmet Card werden bei jeder Verwendung der Karte automatisch
„Gourmetmeilen“ gesammelt, die sich dann in Dinnergutscheine für
Spitzen-Restaurants verwandeln. Oder sie stellen die
Falstaff-Leistungen ihren besten Kunden gratis zur Verfügung.

Der Falstaff Restaurantguide 2011: Zahlen und Fakten im Überblick

Ab 18. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und
Zeitschriftenhandel, bei Spar-Gourmet und Wein&Co, zum Preis von Euro
9,99 erhältlich. Der Guide bewertet und beschreibt rund 1.100
österreichische und 200 europäische Top-Betriebe auf gesamt 508
Seiten.

Restaurantkritik Tim Raue, Berlin

Wer kritisch hinsieht und Fehler aufzeigt, darf auch mal jubeln, wenn es angebracht ist. So wie ich heute bei Tim Raue.

Heinz Horrmann is(s)t begeistert

„Wir erlebten diesmal eine Aroma-Explosion, ein grandioses Zusammenspiel der Geschmackselemente. Besser haben wir selten gegessen. Einfach köstlich.“

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tim Raue mit den für ihn besten Messern: Haiku Kurouchi Kochmesser von CHROMA

Restaurant Tim Raue Rudi-Dutschke-Straße 26, Kreuzberg, Tel. 25 93 79 30, Di.-Sbd. 12-14 Uhr und 19-22 Uhr, im Internet: www.tim-raue.com

Lesen Sie die gesamte Restaurantkritik von Heinz Horrmann:
www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1550241/Das-ganze-Koennen-zeigt-sich-beim-zweiten-Besuch.html

Restaurantkritik Wiesenstein, Berlin Schöneberg

DER TAGESSPIEGEL Tester Bernd Matthies hat sein Restaurant des Jahres gefunden!

„Ja, und dann kamen eigentlich nur noch Köstlichkeiten, einfache, preisgünstige süddeutsche Küche, aber so sorgfältig und, ja, liebevoll zubereitet, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe.“

„Loben will ich noch den Service, vor allem den länger eingespielten am Viktoria-Luise-Platz. Freundlich, aufmerksam, präzise, das gelingt vielen Edel-Restaurants nicht annähernd so gut. Einer der Kellner sah, dass die Spätzle zum Schäufele etwas stark in Butter schwammen – und eilte hinterher mit einem vortrefflichen Kräuterschnaps herbei. (Viktoria-Luise-Platz 12a, Tel. 219 1 24 05).

Lesen Sie den gesamten Artikel beim Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/zeitung/wiesenstein/v_default,1612868.html