René Molnar ist neuer Küchenchef Hotel Bristol

Neuinterpretation von traditioneller und regionaler Küche. 

Die Küche von René Molnar, neuer Küchenchef der Bristol Lounge, präsentiert sich abwechslungsreich und lässt sich als regional mit internationalen Einflüssen beschreiben. Wie auch das Fünf-Sterne-Haus an der Oper, geht Molnar mit der Zeit, und stellt mit der Neuinterpretation von traditioneller regionaler Küche die Verbindung zwischen Tradition und Innovation her.

Molnar reist sehr gerne, vor allem, um andere Kulturen, deren Kulinarik und lokale Speisen kennenzulernen. Die Neuentdeckungen und Einflüsse seiner Reisen lässt er in seine Küche mit einfließen, welche ihr den zeitgemäßen, modernen Twist geben. Die Grundlage für seine saisonalen Delikatessen sind dabei Produkte aus regionalem Anbau, worauf er besonderen Wert legt. Bei einem Blick auf die Speisekarte lassen sich die Schwerpunkte traditionell, regional und international gut erkennen. Auch die vegane Küche ist für ihn mehr als ein Trend. Er sieht es als Herausforderung altbekannte Gerichte vegan zu interpretieren. 

So etwa finden sich auf seinem Menü, neben Klassikern der Alt Wiener Küche, wie Tafelspitz, Wiener Schnitzel und Kalbsrahmbeuscherl, köstliche saisonale Gerichte. Ab Frühsommer locken etwa „Sous-vide gegarter Kalbstafelspitz mit Trüffelcreme, Kapern Popcorn und Löwenzahn“ oder ein „Duett vom Spargel mit Paprikavinaigrette und Wiesenkräutern“ zur Vorspeise. Weiter geht es mit „Entrecôte Cafe de Paris mit Erdäpfeltrüffelcreme und gerösteten Eierschwammerln“ oder „Cremige Rote Rübenravioli mit Fetakäse, Rucola und geröstete Nüsse“. Zum Dessert überraschen Gaumenfreuden wie „Erdbeertiramisu mit marinierten Pfeffererdbeeren“, „Topfensoufflé mit eingelegtem Rahbarbar“ oder ein „Schokoküchlein mit flüssigem Kern an Brombeeren, Thymian und Frischkäse“. Gäste, die auf tierische Zutaten verzichten möchten, erfreuen sich an Speisen wie „Karotten-Muffin mit Chutney, roh mariniert, Fond, Sojajoghurt und Wildkräuter“ vorweg, gefolgt   von einem „Champagner Risotto Bristol mit Waldpilzen und Liebstöckelöl“ und zum Abschluss eine herrliche „Apfeltarte mit Bratapfelcreme, Vanille, karamellisierter Sojamilch und Marzipaneis“.


René Molnar (Bildrechte: Hotel Bristol)

Seine Karriere begann bereits vor 13 Jahren im Bristol

Der 29-jährige Wiener machte das Kochen zu seiner Berufung und zu seinem Beruf. Sein Küchengeheimnis?   „Kochen mit Gefühl und Herz ist das größte Geheimnis und Erfolgsrezept“. In seiner Freizeit spielt Molnar mit Begeisterung Tennis um den Kopf frei zu bekommen, oder er widmet sich seinen anderen großen Leidenschaften, seinen 2 Hunden und seinen Tattoos.

Im Alter von 16 Jahren startete Molnar seine Kochkarriere, mit einer dreijährigen Kochlehre im Hotel Bristol. Während dieser Zeit nahm er am Bundeslehrlingswettbewerb teil, erkochte sich die Silbermedaille und wurde mit dem Koch-Team aus Wien sogar Bundessieger. Damals ahnte er noch nicht, dass er einmal die Ehre haben würde, Küchenchef in diesem legendären Haus zu sein. Bis er sich im Januar 2016 entschied als Sous-Chef an die heimischen Herde zurückzukehren, durchlief er namhafte Stationen, unter anderem das legendäre Suvretta House in St. Moritz, wo er als Chef de Partie eine Winter- und Sommersaison lang tätig war und das Seminar & Eventhotel Krainerhütte im Wienerwald als Chef Patissier. Die folgenden Stationen vertieften seine Kenntnisse für die auch dort oft neu interpretierten Wiener Klassiker wie der Kalbstafelspitz. Nach einer Zwischenstation im Heurigen Restaurant „beim Hannes“ ging es für ein Jahr in das mit einer Haube gekrönte Szenelokal „Skopik &Lohn“, ein Verschnitt aus französischem Bistro und Wiener Beisl. Anschließend war Molnar für etwa drei Jahre Küchenchef in den Betrieben der „Huth Gastronomie“, überwiegend in der Gastwirtschaft Huth. Die Sommersaison 2014 verbrachte er als ebenso als Küchenchef im SOL Beachclub im Hotel Park’s am Wörthersee. 

Bristol Lounge-Buffet&Show Kitchen (Bildrechte: Hotel Bristol)

Über das Hotel Bristol, Wien

Das traditionsreiche Hotel Bristol, welches direkt gegenüber der Wiener Staatsoper liegt, wurde 1892 eröffnet und gilt für Viele als ein Stück Wien. Das im unverwechselbaren Art Déco-Stil gehaltene „Hotel an der Wiener Staatsoper“ befindet sich im Eigentum des Familienunternehmens, Sacher Gruppe und wird von Marriott International unter der Marke „The Luxury Collection“ geführt. Das Fünf-Sterne-Haus verkörpert Understatement, das auf eine beispiellose Liebe zur Tradition, gepaart mit Wiener Charme und höchste Servicestandards trifft. Komplett neu gestaltet, unter Federführung des renommierten Pariser Designers Pierre Yves Rochon, erstrahlen die neuen Grand Deluxe Zimmer im noblen Art Déco Glanz. Die besonderen Zimmer mit direktem Blick auf die Wiener Staatsoper haben schon viele prominente Persönlichkeiten verzaubert, so auch berühmte Staatsoperndirektoren wie Gustav Mahler oder Herbert von Karajan. Insgesamt verfügt das Hotel Bristol über 127 Zimmer und 23 Suiten auf sechs Stockwerken. Das ganztägig geöffnete Restaurant Bristol Lounge ist besonders beliebt bei Operngängern. Auch der typisch britische Afternoon Tea, wird dort serviert. Die gemütliche Bristol Bar, ebenfalls frisch renoviert, gilt als legendärer Treffpunkt, der vor allem mit seinen Champagner-Cocktails von sich reden macht. Raum für die unterschiedlichsten Events bietet der modern ausgestattete Konferenz- und Bankettbereich. Mit fünf Bankettsälen, ebenfalls im Wiener Jahrhundertwende-Charme des Hauses, finden hier bis zu 350 Personen Platz. Seit August 2015 leitet Simone Dulies das Hotel Bristol in Wien und ist damit die erste Direktorin in der Geschichte des Hauses.

Mehr Informationen: www.bristolvienna.com

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