Fleischlos glücklich?

„Ich esse gerne Fleisch und Wurst, aber nach der Silvestergans ist Schluss. Das ist mein Vorsatz für das neue Jahr: Ich werde Vegetarierin auf Zeit und verzichte ein halbes Jahr lang auf Fisch und Fleisch“, so die Autorin. Ihre Argumente sind unter anderem: 18 Prozent der globalen Klimagase würden durch die Fleischproduktion verursacht, mehr als durch den Autoverkehr. Für die Rindfleischproduktion würde der Amazonas gerodet. Von Fleisch würden viel weniger Menschen satt als von Getreide.

Auch gesundheitlich spreche alles dafür, seinen Fleischkonsum zumindest zu reduzieren, wenn nicht sogar einzustellen. Sie trifft eine Ökoberaterin, die ausrechnet, was man der Umwelt als Vegetarier an CO2 erspart, einen vegetarischen Ernährungsberater, der ihr sagt, worauf sie achten müsse bei der Umstellung, und einen veganen Koch, der sie davon überzeugen will, dass eine Soja-Ersatz-Roulade genauso schmeckt wie eine echte Rinderroulade.

Ein Selbstversuch mit einer kleinen Krise zwischendurch und vielen neuen Erkenntnissen.

RBB, Freitag, heute, 00:00 – 00:45 Uhr (VPS )

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