Carme Ruscalleda

Mandarin Oriental, Barcelona: Anti-Ageing Menu im Restaurant Moments

Carme Ruscalleda, Spaniens beste Köchin (insgesamt Sechs Michelin Sterne und Küchenchefin des Mandarin Oriental, Barcelona) und Dr. Manual Sánchez, Leiter der Anti-Ageing Unit Clinic Planas of Barcelona haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen kombiniert und ein einzigartiges Anti-Ageing Menü für das Gourmetrestaurant Moments kreiert.

Durch den schnellen Lebenswandel der heutigen Zeit ist die Nachfrage nach einer Erhöhung der Lebensqualität gestiegen und somit auch der Fokus auf gesunde Ernährung. Das neue Menü des Mandarin Oriental, Barcelona kombiniert aus diesem Grund saisonale Zutaten mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und präsentiert Katalanische Küche at it’s best wie „Artischocken mini Pizzas mit Joselito Schinken“ oder „Buchweizenmakkaroni mit Jakobsmuscheln und Gemüse“.

Das Anti Ageing Menü wird jeweils Mittags ab € 59.- angeboten.
http://www.mandarinoriental.com/barcelona/

Fleischlos glücklich?

„Ich esse gerne Fleisch und Wurst, aber nach der Silvestergans ist Schluss. Das ist mein Vorsatz für das neue Jahr: Ich werde Vegetarierin auf Zeit und verzichte ein halbes Jahr lang auf Fisch und Fleisch“, so die Autorin. Ihre Argumente sind unter anderem: 18 Prozent der globalen Klimagase würden durch die Fleischproduktion verursacht, mehr als durch den Autoverkehr. Für die Rindfleischproduktion würde der Amazonas gerodet. Von Fleisch würden viel weniger Menschen satt als von Getreide.

Auch gesundheitlich spreche alles dafür, seinen Fleischkonsum zumindest zu reduzieren, wenn nicht sogar einzustellen. Sie trifft eine Ökoberaterin, die ausrechnet, was man der Umwelt als Vegetarier an CO2 erspart, einen vegetarischen Ernährungsberater, der ihr sagt, worauf sie achten müsse bei der Umstellung, und einen veganen Koch, der sie davon überzeugen will, dass eine Soja-Ersatz-Roulade genauso schmeckt wie eine echte Rinderroulade.

Ein Selbstversuch mit einer kleinen Krise zwischendurch und vielen neuen Erkenntnissen.

RBB, Freitag, heute, 00:00 – 00:45 Uhr (VPS )

Spiegel TV – Thema

Jeder kennt es, jeder isst es. Täglich verzehrt der deutsche Durchschnittsbürger acht Gramm Salz und 100 Gramm Zucker.

Doch Zucker und Salz sind viel mehr als zwei weiße Pulver auf dem Küchentisch. Sie sind Chemikalie und Rohstoff, Gift und Heilmittel, Luxusgut und Viehnahrung. Aus Zucker entstehen Kunstwerke, man kann damit Auto fahren, unter einer Zuckerdecke schlafen, aus einem Zuckerbecher trinken. Zucker ist inzwischen ein heiß umkämpfter Rohstoff, dessen Preis auf dem Weltmarkt stetig noch oben klettert. Auch Salz ist anders, als sein manchmal schlechter Ruf. Nach neuesten Erkenntnissen aus der Raumfahrtforschung senkt es den Blutdruck. Die chemische Industrie kann ohne die beiden Komponenten Natrium und Chlorid nicht existieren, sie verbraucht 95 Prozent der deutschen Salzproduktion. Feinschmecker schwören auf Luxussalze, die bis zu 30 Euro das Kilo kosten. Aber schmeckt man wirklich einen Unterschied zwischen Meersalz und Kochsalz?

So, 08.02. um 10:50 Uhr vox

POPULAR! Gourmet Popcorn

POPULAR! Gourmet Popcorn

Franchise-Partner von Popular! betreiben so genannte Gourmet-Popcorn-Shops, in denen über 20 verschiedene Geschmacksrichtungen von Popcorn angeboten werden. Frisch zubereitet wird das Popcorn z. B. mit Zartbitter-Schokolade, mit Karamell und Mandelsplittern, mit weißer Schokolade und Kokosraspeln oder – salzig – mit Sauerrahm, Zwiebel und Schnittlauch.

Getestet wurde das Gourmet-Popcorn-Konzept bereits seit 2004. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen hat Popular! das Produkt und Konzept ständig weiter entwickelt. Die Shops und das Gesamtdesign wurden mit Hilfe einer Londoner Design-Agentur gestaltet.

Weitere Infos:
www.franchiseportal.de/franchise-franchising/Article/ID/51/Session/1-ai7bwP5t-0-IP/guidObject/000001-20070313-204621-01/Neu_in_der_Virtuellen_Franchise_Messe_POPULAR_Gourmet_Popcorn.htm

Mairac und Kanzi: Apfelsorten mit Zukunft?

Diese Frage versuchte WALTER GUERRA, Versuchszentrum Laimburg, in seinem Vortrag auf der Obstbautagung in Meran zu beantworten. Von den vielen Sorten, die am Versuchszentrum in Prüfung stehen, erweisen sich nur wenige als wirklich interessant. Dazu gehören nach den bisherigen Erkenntnissen Mairac und Kanzi.

Mairac (Sortenname La Flamboyante) ist eine Kreuzung des RAC Changins (Schweiz), die auch Inhaber des EU-Sortenschutzes ist, aus Gala x Maigold. Die älteste Erwerbsanlage wurde im Jahr 2000 in der Schweiz gepflanzt. Inzwischen sind es nach der Pflanzsaison 2005/06 60.000 Bäume auf 18 Hektar, die in 2006 eine Produktion von 130 Tonnen erbrachten. In Südtirol wurden 4.200 Bäume gepflanzt, Pilotanlagen gibt es auch im Alten Land, am Bodensee, in Frankreich und der Steiermark. In diesem Winter steht erstmals eine größere Stückzahl zur Verfügung. Mairac ist im Anbau eine freie Sorte. Die Markteinführung und Lizenzverwaltung ist Aufgabe der Varicom GmbH (Wädenswil).

Kanzi (Sortenname Nicoter) wurde von der Baumschule J.Nicolai aus einer Kreuzung Gala Must x Braeburn gezüchtet. Inhaber des EU-Sortenschutzes ist Better3Fruit. Die exklusiven weltweiten Lizenzrechte wurden der EFC (European Fruit Co-operation) übertragen. Anbaurechte dieser Clubsorte haben sich Fruitmasters (NL), Veiling Haspengouw (BE), Scripps (UK), Elbe Obst, WOG, Vi.P und VOG gesichert. Die Vermarktung erfolgt über das Jointventure Greenstar Kanzi Europe NV (GKE). Einschließlich der Pflanzsaison 2005/06 wurden annähernd eine Million Bäume gepflanzt, darunter 450.000 in den Niederlanden, 235.000 in Belgien, 160.000 in Deutschland, 75.000 in England und 50.000 in Südtirol. Pilotanlagen gibt es in Spanien, Frankreich und der Steiermark. In Europa sollen mit der Sorte Kanzi bis 2018 8.000 Hektar bepflanzt werden.
Quelle: www.zmp.de/agrarmarkt/gartenbau/meldung_05.asp

Ratgeber Familie in Form

Seit den 60er Jahren hat sich die Zahl übergewichtiger Kinder verdoppelt. Was Kinder essen, wie viel Sport sie treiben oder wie lange der Fernseher läuft, liegt zu einem Großteil in den Händen der Eltern. Der neue Ratgeber „Familie in Form“ der Stiftung Warentest gibt Eltern Hilfestellung, gemeinsam mit ihren Kindern schlank zu werden oder zu bleiben und bietet 170 kindgerechte Rezepte für den Familientisch.

Am Anfang stehen Checks, die helfen die kritischen Punkte zu erkennen. Dabei geht es um die Bereiche „Essen und Trinken“, „Einkaufen und Kochen“, „Bewegung und Freizeit“ und „Wohlfühlen und Entspannen“. Es folgen kompakte Informationen zum Thema – nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kurz und verständlich aufbereitet.

Der Ratgeber „Familie in Form“ gibt außerdem Tipps, um gemeinsame Ziele und Regeln festzulegen. Bei der Umsetzung helfen die vielen Rezepte, die einfach zuzubereiten sind, lecker schmecken und gleichzeitig richtig satt machen.

Der Ratgeber „Familie in Form“ ist seit dem 26. September 2006 zum Preis von 19,90 Euro.

Risiko Tattoofarben

Mehrfarbige Tätowierungen enthalten nach neuesten
Erkenntnissen gesundheitsgefährdende Stoffe. Forscher der
Universitätsklinik Regensburg analysierten im Auftrag der EU 41
Farbproben, die bei mehrfarbigen Tattoos zum Einsatz kommen. Darin
fanden sie Substanzen, wie sie zum Herstellen von Autolacken,
Druckertinte oder zum Einfärben von Kunststoffen verwendet werden.

„Bis zu 300 verschiedene Farbmischungen werden zum Tätowieren
verwendet, von denen selbst die meisten Profis nicht wissen, dass sie
einen wahren Chemiecocktail von bis zu 60 verschiedenen Substanzen
enthalten“, so Wolfgang Bäumler von der
Universitätsklinik Regensburg in der neuen Ausgabe von stern GESUND
LEBEN. Vor allem so genannte Azo-Farbstoffe können in krebserregende
Amine gespalten werden. Kein Risiko besteht hingegen bei den
blauschwarzen Standard-Tätowierungen. Hier wird in den meisten Fällen
simple Tusche verwendet.

Stress verzögert Wundheilung – Sauerstoff regt sie wieder an

Stress verzögert die Wundheilung. Zumindest bei Mäusen ist dieser Satz zutreffend, wie ein Forscherteam der University of Illinois in Chicago UIC http://www.uic.edu festgestellt hat. Extra Sauerstoff kann die Wundheilung allerdings wieder beschleunigen, berichten die Wissenschaftler.
Der Dentalforscher Phillip Marucha und sein Forscherteam von UIC College of Dentistry haben festgestellt, das psychischer Stress die Verheilung bei offenen Wunden bei Mäusen um mehr als 45 Prozent verzögert. Verantwortlich dafür ist eine ganze Reihe zellulärer und genetischer Abläufe, berichten die Experten. „Jene Zellen, die normalerweise Gewebe nachbilden, konnten nicht differenzieren wie sie das unter normalen Umständen tun“, erklärt Marucha. Als die Tiere mit Überdruck-Sauerstoff behandelt wurden, setzte die Wundheilung allerdings wieder normal ein.

Nach Erkenntnissen der Forscher entzieht der Stress dem Gewebe Sauerstoff. „Sauerstoff aktiviert allerdings die Entzündungszellen des Immunsystems und dadurch beginnt der Heilungsprozess zu laufen“, erklärt Marucha. Darüber hinaus verhindern Sauerstoffderivate die Bildung von Bakterien in Wunden. Wolfgang Weitlaner

„Health-Claims“: Endlich wieder Positives aus Brüssel

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat das einstimmige Votum des EU-Ministerrates zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben bei Lebensmitteln begrüßt. „Nach der kritischen Haltung des Parlaments zu den Verordnungen und in der Krise um die Verfassung ist dies endlich mal wieder eine positive Botschaft aus Brüssel“, so Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des vzbv. „Besonders freut uns, dass Bundesverbraucherministerin Renate Künast ihren Ankündigungen hat Taten folgen lassen und sich gegen die massive Kritik der einschlägigen Wirtschaft und auch aus den eigenen Reihen der Bundesregierung durchgesetzt hat.“
Und hier zum Vergleich die Pressemitteilung der AK aus Wien:
EU-Gesundheitsminister weichen Schutz vor irreführender Lebensmittel-Gesundheitswerbung auf

Abgeschwächte Verbote – Verankerung von Nährwertprofilen mit Ausnahmen – Zulassungsverfahren nur für neue Angaben

Als „Kompromiss mit Tücken“ bezeichnet die AK die heutige Einigung der EU-Gesundheitsminister zur Regelung von nährwert- und gesundheitsbezogener Lebensmittel-Werbung. „Der ursprüngliche Vorschlag enthielt ein gänzliches Verbot von unkonkreten Wohlfühlaussagen, schlankmachenden Slogans und Wirkungsangaben auf die Psyche oder das Verhalten“, sagt AK Ernährungsexper-tin Petra Lehner „nun dürfen solche Aussagen verwendet werden, wenn sie auf allgemein anerkannten Erkenntnissen beruhen.“ Dem Missbrauch sei dadurch Tür und Tor geöffnet, da ein strenges Zulassungsverfahren, in dem das überprüft würde, nicht vorgesehen sei, so Lehner. Die AK fordert Begleitmaßnahmen im heimischen Lebensmittelgesetz wie eine Meldepflicht der Unternehmer für gesundheitsbezogene Angaben und strengere Kontrollen der Werbeaussagen.

„Dem Konzept der Nährwertprofile stimmten jetzt die EU-Minister zu“, freut sich Lehner, „das EU-Parlament hat es vor ein paar Wochen noch abgelehnt.“ Die Europäische Lebensmittelbehörde soll innerhalb von zwei Jahren definieren, wie ein Produkt zusammengesetz sein muss, damit es als gesund beworben werden darf. Ist ein Produkt zu süß, zu fett und/oder zu salzig, darf dafür keine Gesundheitswerbung gemacht werden. Allerdings sind auch hier Ausnahmen geplant, die noch nicht definiert sind. Die Ausnahmen sollen im sogenannten Ausschussverfahren beschlossen werden, das sehr intransparent ist und das EU-Parlament ausschließt.

Unspezifische nichtssagende Slogans wie „verbessert das Wohlbefinden“ oder „harmonisiert Körper, Geist und Seele“ werden erlaubt, wenn sie mit einer konkreten Angabe verbunden werden und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das gilt auch für Schlankheitswerbung und Angaben, die sich auf psychische Funktionen oder Verhaltensfehlfunktionen beziehen. „Die wissenschaftlichen Beweise muss der Hersteller bereithalten, falls die Lebensmittelaufsicht die Angaben überprüfen möchte“, sagt Lehner, „eine Vorabkontrolle durch ein unabhängiges Gremium ist nicht vorgesehen.“ „So werden gegen Inserate wie „Speck weg in 10 Tagen“ die Konsumentenschützer weiterhin mühsam vorgehen müssen, weil sie grundsätzlich EU-weit erlaubt sind“, zeigt sich Lehner enttäuscht. Erst drei Jahre nach In-Kraft-Treten der Verordnung wird die Kommission eine Liste „anerkannter“ Gesundheitsangaben veröffentlichen, dann ist zumindest die Kontrolle der am Markt befindlichen Aussagen leichter. Nur für „neue“ gesundheitsbezogene Angaben und Angaben zur Verringerung eines Krankheitsrisikos soll es ein Zulassungsverfahren geben.