Prickelnde Schaumweine liegen im Trend

Ob Sekt, Prosecco oder Champagner – zu Silvester wird gerne mit einem prickelnden Schaumwein auf das neue Jahr angestoßen. Aber auch zu anderen Anlässen kommen die prickelnden Schaumweine immer öfter ins Glas. Im Jahr 2011 hat Deutschland allein in den ersten acht Monaten über 42 Millionen Liter Schaumwein importiert. Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, informiert das Statistische Bundesamt. Von Januar bis August 2011 wurden die größten Mengen der prickelnden Weine aus Italien (17,8 Mio. l), Spanien (13,4 Mio. l) und Frankreich (10,5 Mio. l) eingeführt.

Schaumwein ist ein Erzeugnis aus Wein mit einem Überschuss an Kohlendioxid, das beim Öffnen der Flasche entweicht. Dazu gehören Schaumwein im engeren Sinne wie beispielsweise Prosecco spumante, Sekt und Sekt bestimmter Anbaugebiete. Den Namen „Sekt“ dürfen nur höherwertige Erzeugnisse aus Traubenwein tragen, wobei „Deutscher Sekt“ aus Grundweinen von in Deutschland angebauten Reben erzeugt werden muss. Champagner wird ausschließlich im französischen Weinbaugebiet Champagne angebaut und gekeltert. Cava ist die spanische Variante des französischen Champagners und eine der bekanntesten Spezialitäten Kataloniens.
Für Schaumwein ist ein Überdruck von mindestens 3 bar und ein Alkoholgehalt von mindestens 9,5 Volumenprozent vorgeschrieben. Beim Sekt sind es mindestens 3,5 bar und ein Alkoholgehalt von mindestens 10 Volumenprozent.

Wenn an Neujahr die Sektkorken knallen, sollte das Getränk am besten kühl serviert werden. Wird das Glas beim Einschenken leicht geneigt, bleibt die im Sekt gelöste Kohlensäure länger erhalten. Denn erst das typische Perlen des Schaumweins sorgt dafür, dass sich das Aroma voll entfalten kann und die Geschmacksstoffe im Mund optimal wahrgenommen werden.
Prosit Neujahr!
Heike Kreutz, www.aid.de

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